Das Köln-Ding der Woche Archiv
118 Episoden
17 Minuten
Das Köln Ding der Woche - Hahnwald: Kein Hahn aber viele Promis Köln hat insgesamt 86 Stadtteile. Und der Kölner liebt sein Veedel, denn "he hält m'r zosamme, ejal, wat och passeet.". Frank und Uli werden euch in unregelmäßiger Reihenfolge kölsche Veedel vorstellen. Heute geht es um das Villenviertel Hahnwald. Hier leben, so die Kölner, die Neureichen. Ob das so stimmt, klärt dieses Köln-Ding der Woche.
9 Minuten
Der Kunibertspütz: Kölscher Ersatz für den Klapperstorch In allen anderen Städten bringt der Klapperstorch die Kinder, nur in Kölle kommen diese aus der Kunibertspütz unter St. Kunibert. Deswegen heißt es auch in einem alten Volkslied: „Uss däm ahle Kunebäätspözje kumme mer all ohn Hemp und Bötzje.“ Wie das mit einem ganz speziellen Brunnen in St. Kunibert zusammenhängt, erzählen Frank und Uli in diesem Köln-Ding der Woche.
9 Minuten
Monte Troodelöh – der kölsche Everest In Köln gibt es einen legendären Gipfel: Der Monte Troodelöh. Die höchste Erhebung auf dem Stadtgebiet mit einer schwindelerregenden Höhe von mehr als 118 Metern! Die Erstbesteigung dieses „Kölschen Everests“ ist am 12. November 1999 den Hasardeuren Michael Troost, Friedrich Dedden und Kai Löhmer und deren Sherpa Llongway gelungen. Wie diese Entdecker es geschafft haben, diesen Berg zu bezwingen und woher der Name "Monte Troodelöh" kommt, erklären Frank und Uli in diesem Köln-Ding der Woche.
22 Minuten
Kölsche Gefängnisse Teil II: Klingelpütz und JVA Ossendorf In den entsprechenden Kreisen lautet es: „Ein richtiger Kölscher aus dem Milieu, der musste mal im Klingelpütz gewesen sein. Das musste sein, um mitsprechen zu können.“ Der Klingelpütz war das legendäre Kölner Gefängnis, mitten in der Innenstadt. Bei aller Verherrlichung dieser „kölschen Institution“ gab es aber gerade hier äußerst finstere Zeiten. In dieser Folge des Köln-Ding der Woche erzählen Frank und Uli davon, wie die Nationalsozialisten den Klingelpütz als Folter- und Hinrichtungsstätte missbrauchten, wieso die „Klingelpütz-Affäre“ in den 1960er Jahren bundesweit für Schlagzeilen sorgte und warum es dringend notwendig wurde, mit der JVA Ossendorf einen neuen kölschen Knast zu bauen.
18 Minuten
Kölsche Gefängnisse Teil I: Weckschnapp, Hacht am Rhein und Bleche Botz Selbst im „Hillije Kölle“ soll es Kriminelle geben. Unglaublich, aber wahr. Wenn diese dann von der „Schmier“ (das ist die Polizei) erwischt werden und ins Gefängnis müssen, sagt der Kölsche „Die jonn en de Blech“. Warum das so ist, warum ein Brot zur Todesfalle werden konnte und warum ausgerechnet ein Gefängnisbau den Blick auf den Dom gestört hat erzählen Frank und Uli euch in dieser Folge unseres „Köln-Ding der Woche.
16 Minuten
Das Köln Ding der Woche - Mythos & Wahrheit zum Köbes im Brauhaus Spätestens, wenn man in einem Brauhaus ein Wasser bestellt, kommt der kölsche Köbes so richtig in Fahrt: „Wasser? Jood, dann dunn ich uch noch Seife un e Handtuch dobei.“ Etwas grantig und eigen, so sind die kölsche Köbesse. Mit „Köbes“ ist die Bedienung im Brauhaus gemeint. Warum der Köbes (und nicht der Kunde) König ist, wo die Bezeichnung „Köbes“ herkommt und wie man sich gegenüber dem Köbes richtig verhält, verraten Frank und Uli in diesem „Köln-Ding der Woche“. Prost!
17 Minuten
Das Köln Ding der Woche - Die Kölsch-Konvention Dass es überhaupt ein einheitliches „Kölsch“ gibt, ist tatsächlich recht jung: Erst am 6. März 1986 haben sich die Kölner Brauer auf die Kölsch-Konvention geeinigt. Diese Konvention legt die wesentlichen Bestimmungen zu Kölsch fest. Was genau in der Kölsch-Konvention steht und warum Kölsch nur in der Kölner Stange ausgeschenkt werden darf besprechen Frank und Uli in dieser Ausgabe des „Köln-Ding der Woche“.
39 Minuten
Raderberg – Kloster, Deutsche Welle und Siedlung Wilhemsruh (live vor Publikum) Heute kommt Teil II unseres Experiments, zwei Folgen vom „Köln-Ding der Woche“ live vor Publikum aufzunehmen. Es geht um Raderberg, Heimat vom Uli. Wir sprechen über das mittlerweile abgerissene Funkhaus der Deutschen Welle, sozialen Wohnungsbau im 19. Jahrhundert am Beispiel der Siedlung Wilhelmsruh und das Kloster der Benediktinerinnen in Raderberg.
22 Minuten
Raderthal – Fritz-Encke-Park, Englische Siedlung und mehr (live vor Publikum) Im Mai haben wir es gewagt, zwei Folgen unseres Podcasts live vor Publikum aufzunehmen. Un et hät Freud jemaht! Hier kommt der erste Teil, es dreht sich um das schöne Raderthal. Der geniale Gartenarchitekt Fritz Encke schuf 1923/24 auf dem Gelände des zuvor militärisch genutzten „Friedenspulvermagazin Raderthal“ den Volkspark Raderthal. So wurde aus dem Lager für Munition und Schießpulver ein "soziales Grün" als Gartenersatz für die Menschen in den großen Mietskasernen. Ab 1949 wurden große Teile des Parks bebaut - die "Englische Siedlung" als Gartenstadt nach britischem Vorbild entstand.
11 Minuten
Die Severinsbrücke – Die schönste Brücke Kölns Vier Jahre lang war die Severinsbrücke nicht nur einfach eine Brücke, sondern ein durch die Weltkugel von HA Schult veredeltes Kunstwerk. Dabei ist die preisgekrönte Brücke an sich schon ein echter Hingucker. Mehr dazu und auch zu dem Gerücht, dass im Fundament des Pylons noch Leichen von verunglückten Bauarbeitern liegen sollen, besprechen Frank und Uli im heutigen Köln-Ding der Woche.
11 Minuten
Kastell Divitia – Weltkulturerbe op dä „Schäl Sick“ Neben dem Dom hat Köln ein zweites Weltkulturerbe: Der Niedergermanische Limes ist in die Liste des Welterbes aufgenommen worden. Und damit auch das Kastell Divita. Dieser massiv befestigten römischen Wehranlage hat der rechtsrheinische Stadtteil Deutz seinen Namen zu verdanken. Wie dieses Kastell die erste feste Brücke Kölns geschützt hat und welche wechselvolle Geschichte das Gelände erlebt hat erzählen Frank und Uli euch in diesem Köln-Ding der Woche.
10 Minuten
Der Wasserflugzeughafen auf dem Rhein Köln verfügte mit dem Butzweilerhof in den 1920er Jahren über den zweitgrößten Flughafen im Deutschen Reich. Umso erstaunlicher, dass es zusätzlich, mitten in der Stadt, einen kleinen Wasserflugzeughafen gab. Von hier aus wurde ab 1927 die Linie Köln - Duisburg - Rotterdam bedient. Welche Flugzeuge hier starteten und warum Passagiere als „Ballast“ mitgenommen wurden, erzählen Frank und Uli in diesem "Köln-Ding der Woche".
12 Minuten
Kölsche Tön & ihre Geschichte: Heimweh noh Kölle Es ist DER kölsche Klassiker: Willi Ostermanns "Heimweh noh Kölle". Und was hat gerade dieses Lied nicht alles erlebt: - Von Ostermann nicht fertiggestellt, - von den Nazis verboten, - von den Kriegsgefangenen und den Vertriebenen geliebt, - von vielen gecovert und - eine „vergessene" Strophe“. Die ganze Geschichte zu diesem Lied erzählen Frank und Uli euch in diesem "Köln-Ding der Woche".
15 Minuten
„Am Dude Jüd“: Der alte jüdische Friedhof in Raderberg Auf dem Großmarktgelände in Köln-Raderberg wird die „Parkstadt Süd“ entstehen – das größte innerstädtische Bauprojekt Europas. Die Planungen dafür laufen auf Hochtouren. Offen ist allerdings die Frage, wie mit dem historischen Erbe des jüdischen Friedhofs auf dem Planungsgelände umgegangen werden soll. Die Hintergründe dazu besprechen Frank und Uli in diesem "Köln-Ding der Woche".
6 Minuten
CCAA, Cöln, Köln – wie unsere Stadt zu ihrem Namen kam Die Kölschen benennen und besingen ihre Stadt liebevoll als „Kölle“. Und Kasalla besingt sogar „Stadt mit K“. Doch noch vor gut 100 Jahren hätte Kasalla allerdings die „Stadt mit C“ besingen müssen, denn die offizielle Schreibweise für unsere Stadt lautete bis 1919 „Cöln“. Wie aus dem „Oppidum Ubiorum“ zunächst „Colonia Claudia Ara Agrippinensum“, später „Cöln“ und heute „Köln“ wurde und welche Rolle der findige Adenauer dabei gespielt hat, erklären Frank und Uli in diesem Köln-Ding der Woche.