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Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast Archiv

109 Episoden
1 Stunde 40 Minuten
Catapults sind eine Emo-Pop-Punk-Band aus Oldenburg, gegründet 2017. Ihr Sound erinnert stark an amerikanische Vorbilder des Genres, auch wenn die Wurzeln in Niedersachsen liegen. Mit ihrem Debüt I’ll Be Honest haben sie 2021 einen ersten Schritt getan, nun folgt am 19. September 2025 das zweite Album I Hope You Heal - ein Werk, das persönliche Erfahrungen und emotionale Brüche aufgreift. Ab Herbst geht es damit auf Tour, unter anderem nach Bielefeld, Köln, Leipzig, Hamburg und Hannover. Über diese Livekonzerte, über Songtexte und natürlich einen großen Stack frischer Alben auf Vinyl sprechen wir heute mit Joost - viel Vergnügen!

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt

Dennis: Årabrot - Rite of Dionysus

Martin: Boozed - Tight Pants

Joost: La Dispute - No one was driving the Car

Neue Platten in unseren Sammlungen

Dennis: The Smashing Pumpkins - Machina / The Machines of God

Martin: Hot Hot Heat - Happiness Ltd.

Joost: Death Grips - The Money Store

Eine Lieblingsplatte des Gastes

Viagra Boys - Cave World

Catapults Website: catapultsband.com, Tickets für die Tour bestellen, Tonträger kaufen.

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25 Minuten
Erschienen am 05. September 2025 bei 4AD. Unser Review.

"Double Infinity" von Big Thief eröffnet ein gesamtes Universum der klangvollen und sanften Musik. Und noch mehr. Es geht doppelt in die Unendlichkeit und beschäftigt sich mit dem inneren Kosmos, Beziehungen und Wirklichkeiten unseres Seins. Zugreifen und sich in der Vielfalt der Platte verlieren! Im positiven Sinne. Von mir gibt’s 4 von 5 Platten-Panorama-Punkten.

(Martin)

„Double Infinity“ zeigt Big Thief in einer Phase des Wandels, ein offenes Indiefolk-Kollektiv, das trancehafte Grooves und spontane Klangfarben zulässt. Stücke wie „No Fear“ mit seinem unfassbaren Groove oder das von Laraaji erweiterte „Grandmother“ gehören zu den Highlights und tragen die Idee von Transformation besonders weit. Auch „All Night All Day“ mit seinem hypnotischen Flow oder das mantraartige „Happy With You“ zeigen, wie sehr diese Band ihre eigenen Grenzen verschiebt. NEs gibt auch unauffälligere Momente wie ausgerechnet den Titeltrack, doch insgesamt überwiegt der Eindruck von Freiheit, Bewegung und Spielfreude. Ein Album, das weniger fertige Form sein will, sondern mehr Sammlung von Momenten - und genau darin seine Stärke findet. Satte 4 von 5 Punkte.

(Dennis)

Wertung: 8/10

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1 Stunde 49 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Jesper Munk, der schon früh als „Retter des Blues“ galt - sich aber nie auf ein Genre festlegen ließ. Vom Blues über Soul und Indie-Pop bis hin zu Projekten wie Public Display of Affection hat er sich immer wieder neu erfunden, auch in Zeiten von Rückzug und Neuanfang. Mit Yesterdaze (2024) trat er erstmals auch als Produzent auf, nun erscheint am 03.10.2025 sein besonderes Live-Album best of … live mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und den Cassette Heads. Wir sprechen mit ihm über die Unterschiede zwischen Orchester und Band, über die Bedeutung von Nick Caves Gedanken zur Einzigartigkeit menschlicher Kunst, und über den Umgang mit der Zuschreibung, Anfang 20 als „Retter des Blues“ gefeiert worden zu sein. Außerdem erzählt er, was ihn das Produzieren gelehrt hat – und welche Haltung ihn durch alle Phasen seiner Karriere begleitet.

Zuletzt gehörte Platten

Dennis: Sera Cahoone - Deer Creek Canyon

The Delines - Colfax

Martin: Adiam - Black Wedding

Neue Vinyls aus unseren Regalen

Dennis: Modern Nature - Island of Noise/Island of Silence

Jesper: Lawrence Goodwin - Soft Eternity

Martin: Nathaniel Rateliff - And it's still alright

Eine Lieblingsplatte von Jesper

Jesper: Blake Mills - Heigh Ho

Instagram: Jesper Munk

Website: Jesper Munk

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25 Minuten
Erschienen am 22. August 2025 bei Reprise. Unser Review.

Die Deftones in vertrauter Stärke: atmosphärisch dicht, hart und doch traumhaft, mit ein paar überraschenden Momenten. Auch hier sind wieder einige Klassiker-Anwärter dabei - ich bin mir sicher, dass sich mindestens ein, zwei Songs langfristig durchsetzen werden. Für mich fühlt sich private music fast wie mein bisheriges Lieblingsalbum der Band an - ein intensives, mitreißendes Erlebnis. Es macht Lust darauf, sich nochmal tiefer mit den anderen Alben auseinanderzusetzen, statt nur meine Favoritensongs herauszupicken. 4 von 5 Punkte!

(Dennis)

Das neue Album der Deftones startet mit einem wuchtigen Auftakt. Man ist sofort in der Welt der Band. „private music“ ist ein Album, dass für mich eine etwas zu eintönige Form von Musik bereithält, die nicht zu meinem Musikgeschmack passt. Dennoch ist das Album da, um entdeckt zu werden - für Fans der Deftones und alle, die eine harte und atmosphärische Stimmung, nah am übersteuern mögen, ist es sicher ein wertvolles Album. Für mich reicht es mit nur 1-3 guten Songs auf der Platte nur für 1,5 von 5 Platten-Panorama-Punkten!

(Martin)

Wertung: 5,5/10

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1 Stunde 50 Minuten
Zehn Jahre Bandgeschichte mit Mitte 20, schwere Verluste - und ein neues Album, das alles bündelt. Wir sprechen mit Florian, Jonas und Daniel über den Weg von der Major-Label-Band zur völligen Unabhängigkeit, über Griechenland-Sessions sowie 8-Quadratmeter-Studios in Berlin. „Solang die Erde sich dreht“ erscheint am 12. September 2025 und ist Van Holzens bisher persönlichstes Werk - ein ehrliches, therapeutisches Album über das Weitermachen im Chaos, Hoffnung, Freundschaft und den Mut, neue musikalische Wege zu gehen. Dazu gibt’s Geschichten hinter den Songs, Einblicke in die Features mit Lance Butters und Heisskalt - und natürlich jede Menge Musikliebe auf Vinyl.

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt

Dennis: Guided by Voices - Universal Truths and Cycles

Florian: Mk.gee - Two Star & The Dream Police

Martin: The Coral - Distance inbetween

Neue Platten in unseren Sammlungen

Dennis: Aldous Harding - Warm Chris

Daniel: Clipse - Let God sort em out

Martin: Warm Graves - Ships will come

Eine Lieblingsplatte von Van Holzen

Jonas: Tame Impala - Currents

vanholzen.com, Instagram, Shop/Musik/Merch.

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23 Minuten
Erschienen am 08. August 2025 bei Warner. Unser Review.

"„No Rain, No Flowers“ bekommt von mir knappe 3 von 5 Punkte. Das Album ist hervorragend produziert, bietet ein paar richtig starke Songs und eingängige Hooks, doch es fehlt an Seele und Tiefgang. Die makellose Handwerkskunst kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die emotionale Dringlichkeit und der kreative Biss weitgehend ausbleiben. Am Ende bleibt ein gut klingendes, aber wenig bewegendes Werk, das eher im Hintergrund verläuft, als wirklich Spuren zu hinterlassen."

(Dennis)

“Wie eine komische Vorausahnung war der Opener des Albums zwar schön als Opener, reichte aber nicht um einen roten Faden für das Album zu spannen. Gut und groß produzierte Tracks haben insgesamt für mich nicht ein großes Ganzes gebildet - leider! Denn The Black Keys haben tolle Songs auf dem Album und zeigen was sie drauf haben. Besonders erfreut wäre ich gewesen, wenn mehr Songs wie „The Night Before“ oder „A Little Too High“ das Album gefüllt hätten. So bleiben für mich 2,5 von 5 Platten-Panorama-Punkte als Wertung über.“

(Martin)

Wertung: 5,5/10

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1 Stunde 48 Minuten
In dieser Folge begrüßen wir Nicola Kilimann alias VINTER - eine der spannendsten Stimmen der aktuellen Alt-Pop- und Indie-Folk-Szene. Ihre Songs klingen wie vertonte Kurzgeschichten: mal melancholisch, mal verstörend leicht, immer überraschend und tiefgründig.

Wir sprechen mit ihr über ihr neues Album „Romance is Dead“, das sie gemeinsam mit Joshua Lange produziert hat. Es ist ein vielschichtiges Werk über zwischenmenschliche Beziehungen, emotionale Brüche und das, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Website: vintermusic.de

Romance is Dead kaufen: vintermusic-shop.de/collections/vinter Zuletzt auf den aufgelegt

Dennis: Doves - Constellations for the Lonely

Nicola: Weyes Blood - Titanic Rising

Martin: The Sheepdogs - Outta Sight

Neue Vinyls im Regal

Dennis: Richard Ashcroft - Alone with Everybody

Nicola: Ottolien - Bleib lieb

Martin: F1 The Album

Die aktuelle Lieblingsplatte von Nicola

Tina Dico - Count to Ten

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30 Minuten
Ob Hängematte oder Highway, ob Surfbrett oder Sonnenliege: Wir haben den passenden Soundtrack für euren Sommer! In unserer Urlaubsfolge stellen wir euch zwei ganz unterschiedliche, aber gleichermaßen sonnendurchflutete Alben vor.

Jack Johnson - In between Dreams

Hawaiianischer Easy-Listening-Surfpop trifft auf akustische Gelassenheit: Jack Johnson liefert den Sound für entspannte Nachmittage mit Sand zwischen den Zehen.

Roxette - Joyride

Pop-Hooks, die ins Ohr gehen und gute Laune machen. Mit „Joyride“ nehmen uns Roxette mit auf eine musikalische Spritztour durch die 90er - kitschig, catchy und voller Energie.

Dazu gibt’s persönliche Urlaubserinnerungen, musikalische Anekdoten und ein paar Tipps, welche Songs ihr auf eure Sommer-Playlist packen solltet.

Abonniert uns, lehnt euch zurück - und kommt mit auf unsere musikalische Urlaubsreise!

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1 Stunde 42 Minuten
In dieser Folge ist Anna Olivia Böke alias Sloe Noon zu Gast - Sängerin, Gitarristin und Songwriterin aus Dortmund, deren Musik irgendwo zwischen britischem Shoegaze, deutschem Indie und emotionalem Bedroom-Rock schwebt. Ursprünglich in Brighton gegründet, entwickelte sich Sloe Noon von einem Soloprojekt zu einer vollständigen Band, mit der Anna mittlerweile energiegeladene, intime Liveshows spielt. Im Gespräch mit uns erzählt sie, wie sich der Umzug von England zurück nach Deutschland auf ihre Musik ausgewirkt hat, warum ihre neue EP „All Feelings, No Technique“ genau so heißen musste, und wie es ist, Gefühle ohne Perfektion auf Platte zu bannen.

Wir sprechen über den Spagat zwischen Intuition und Technik beim Songwriting, über Puzzles und Albencover, und darüber, wie sehr ein Ortswechsel auch den Sound und die Perspektive verändern kann. Außerdem verrät Anna, ob ein vollständiges Album geplant ist - und wie viel Chaos und Magie auch in Zukunft in ihrer Musik stecken werden.

Links: Instagram, sloenoon.com, TikTok, Facebook, Spotify.

Zuletzt aufgelegt

Dennis: Aimee Mann - Lost in Space

Anna: Kim Gordon - The Collective

Martin: Liam Gallagher – C’mon you know

Neues Vinyl

Dennis: Pulp - More

Anna: Coach Party - Killjoy

Martin: American Aquarium - Lamentations

Eine Lieblingsplatte von Anna

Wolf Alice - Visions of a Life

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22 Minuten
Erschienen am 11. Juli 2025 bei Domino. Unser Review.

“Wet Leg - „Moisturizer“ ist roh und ungeschliffen in seiner Gesamtheit. Doch welche Schönheit ergibt sich auf den ersten Blick!? Dieses rohe und ungeschliffene birgt schöne Facetten, die den Zuhörer bei ihrem zweiten Album etwas mehr fordern. Einige kleine, für meinen Geschmack, schiefe Töne und zu überladene Songs sind auf dem Album zu finden. Jedoch auch einige wunderbar herzliche Töne, die meine Ohren umschmeicheln. Moisturizer bietet eine gelungene Vielfalt, die insgesamt ein solides Album ergibt. Mein Herz schlägt für die ruhigen Momente des Albums. 3 von 5 Platten-Panorama-Punkte“

(Martin)

""moisturizer" ist der Beweis: Wet Leg sind gekommen, um zu bleiben. Das Album zeigt, dass die Band gelernt hat, ihre Stärken, also Lo-Fi-Hooks und betont gelangweilter Minimalismus, zu nutzen und gleichzeitig neue Territorien zu erkunden. Es ist der würdige Nachfolger des gefeierten Debüts. Die Mischung aus kämpferischen Songs, intimen Balladen und tanzbaren Post-Punk-Hymnen ist richtig gut. Für mich kommen sie aber noch nicht an The Hives, Franz Ferdinand oder Kasabian heran. Zu wenig berührt mich die Band im Herzen. Meine Bewertung lautet daher: 3,5 Punkte."

(Dennis)

Wertung: 6,5/10

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1 Stunde 30 Minuten
In dieser Folge dreht sich alles um die Beatles - und das aus drei ganz unterschiedlichen Perspektiven: Zu Gast ist Raoul vom Podcast Was mit Rock und Vinyl, ein echter Beatles-Ultra mit beeindruckendem Wissen, großer Leidenschaft und einer beachtlichen Sammlung. Gemeinsam mit ihm sprechen Martin (dem neugierigen Neuentdecker) und Dennis (als schon-immer-Fan) über drei Alben der Fab Four, die wir auf Vinyl mitgebracht haben: With The Beatles, The Beatles (besser bekannt als „White Album“) und Abbey Road.

Was macht das Bandgefüge der Beatles so besonders? Wie wurde im Studio gearbeitet, welche Rolle spielte Produzent George Martin - und wie veränderten sich Songs und Klangbilder durch Remixes und Remaster? Wir reden über das popkulturelle Erbe der Beatles, unsere Lieblingssongs, überraschende Details und persönliche Erinnerungen. Und natürlich geht es immer wieder um die Liebe zum Vinyl: Wie klingen diese Alben heute, wie sehen sie aus, was spürt man, wenn man sie auflegt?

Eine Folge für Beatles-Kenner, Vinyl-Liebhaber und alle, die Lust haben, sich neu mit dieser legendären Band zu beschäftigen.

Hier könnt ihr den Podcast „Was mit Rock und Vinyl“ bei Spotify hören.

Unsere Lieblingsplatten der Pilzköpfe

With the Beatles

The Beatles

Abbey Road

Soundtrack: Yesterday

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22 Minuten
Erschienen am 27. Juni 2025 bei Universal. Unser Review.

"Ein eindrucksvoll produziertes Album mit einigen echten Banger-Momenten und einer Lorde, die sich mutig öffnet und weiterentwickelt. Thematisch bleibt sie für mich persönlich etwas entrückt – ich bewundere ihre Stimme, ihre Haltung und ihre künstlerische Konsequenz dennoch sehr. Gerade in der zweiten Hälfte verliert das Album für mich an Zugkraft – dennoch ein starker, kunstvoller Popentwurf, den ich mit soliden 3,5 von 5 Punkten bewerte."

(Dennis)

“Lorde hat für mich ein solides Album mit „Virgin“ herausgebracht. Für meinen persönlichen Geschmack ist es in all seiner Jungfräulichkeit doch etwas zu unsortiert. Thematisch ein Knaller, musikalisch für mich etwas zu experimentell und sprunghaft in der Umsetzung. Für Liebhaber von Lorde sicher ein Album das für Gesprächsstoff sorgen wird. Von mir gibt es: 2,5 von 5 Platten-Panorama-Punkte.“

(Martin)

Wertung: 6/10

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1 Stunde 43 Minuten
In dieser Folge ist die Hamburger Musikerin Veigh Malow zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über ihre neue EP „Swimming is Lame“, die am 20. Juni 2025 erschien – ein kraftvoller, augenzwinkernder und tiefgründiger Indie-Pop-Entwurf, der sich mit Themen wie Selbstoptimierung, Nähe, Trotz und Identität beschäftigt.

Solveig Heim alias Veigh Malow erzählt uns von ihrem Weg als DIY-Künstlerin, vom Schreiben zwischen Verletzlichkeit und Empowerment – und warum sie lieber in Pfützen springt als mit dem Strom zu schwimmen. Natürlich geht es auch um ihr visuelles Gesamtkonzept, ihre Live-Performances und die Liebe zu detailverliebtem Songwriting.

Wir sprechen unter anderem über den Entstehungsprozess von „Swimming is Lame“, musikalische Einflüsse zwischen Indie-Rock und Pop, Ironie, Ehrlichkeit und Selbstinszenierung in ihren Lyrics, das Leben und Arbeiten als unabhängige Künstlerin sowie den Balanceakt zwischen Perfektion und „messy honesty“.

Zuletzt gehörtes Vinyl

Martin: Conner Youngblood - Cheyenne

Veigh: Lola Young - This wasn't meant for you anyway

Dennis: Homer - Ensatina

Neue Alben

Martin: Aaron Lee Tasjan - Karma for cheap

Veigh: Pup - Who will look after the Dogs?

Dennis: Stina Holmquist - It dances on the Windowsill

Lieblingsplatte

Willow - Copingmechanism

Veigh bei Instagram, YouTube und Spotify.

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23 Minuten
Erschienen am 13. Juni 2025 bei p(doom). Unser Review.

“Unbedarft habe ich mich an dan neueste Werk von KGLW gemacht und habe ein völlig entspanntes und dennoch düsteres Album mit allerhand zu hören. Recht eintönig kommt es auf den ersten Blick daher. Doch auf den zweiten Blick hört man die inneren Werte deutlich. Die Musik ist groß, orchestral gestaltet, mit Einflüssen von psychRock, Americana aber auch Funk und groovige 70er Jahre Sounds. Für mich ein gelungenes und entschleunigendes Album das mit Sicherheit in der großen Welt von KGLW noch länger positiv auffallen wird. Von mir gibt‘s 4,5 Platten-Panorama-Punkte.“

(Martin)

"Das Album "Phantom Island" von King Gizzard & the Lizard Wizard ist musikalisch zwar rund, aber etwas zu unaufgeregt und wiederholt sich nach den ersten Tracks etwas schneller, als dass es wirklich begeistern kann. Das Orchester klingt schick, bringt aber selten den gewüschten Wumms, den eine solche Konzeptgeschichte bräuchte. Selbst die besten Melodien bleiben flach, abgesehen von ein paar Ausreißern wie "Sea of Doubt" und "Aerodynamic". Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet und das Vinyl ist nachhaltig, was ich persönlich sehr gut finde. Leider fehlt dem Album die dramatische emotionale Tiefe, um über die Mitte hinauszukommen. 2,5 von 5 PPP.""*

(Dennis)

Wertung: 7/10

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1 Stunde 38 Minuten
In dieser Folge ist Lemony Rug zu Gast – das Soloprojekt des Hamburger Musikers Léon Rudolf, der vielen auch als Sänger der Band BILBAO bekannt ist. Mit einer Mischung aus introspektiven Texten, verspielten Indie-Klängen und folkigen Elementen erzählt er von Chaos, Zweifeln und kleinen Neuanfängen. Wir sprechen mit ihm über seine aktuelle EP Uppercut, die kreative Freiheit als Solokünstler und die Kraft musikalischer Perspektivwechsel. Außerdem stellen wir wie immer gemeinsam besondere Alben vor – eine Folge über das Stolpern, Aufstehen und Weitergehen – mit Musik, die genau da ansetzt.

Mehr Infos zu Lemony Rug: lemonyrug.com - Tour und Insta.

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt

Dennis: L.S. Dunes - Violet

Léon: Pedro the Lion - Phoenix

Martin: No King no Crown - Smoke Signals

Neue Vinyls in unseren Sammlungen

Dennis: Web Web - Plexus Plexus

Léon: Spoon - Lucifer on the Sofa

Martin: Great Grandpa - Patience Moonbeam

Lieblingsalbum

Boygenius - The Record

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Vinyl Gespräche mit Musikerinnen und Musikern über Alben Musik und Schallplatten