Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast Archiv
109 Episoden
20 Minuten
Erschienen am 30. Mai 2025 bei BMG Rights. Unser Review.
“Garbage liefern mit diesem Album erneut ihren charakteristischen Mix aus Alternative Rock und elektronischen Elementen. Die Produktion ist wie gewohnt hochwertig, und Shirley Mansons markante Stimme und tolle Leistung sorgt für Wiedererkennungswert. Einige Songs stechen mit eingängigen Hooks und cleveren Texten hervor, doch insgesamt fehlt es dem Album an echten Überraschungen und neuen Impulsen. Die Band bleibt ihrem Stil treu, ohne große Risiken einzugehen – das sorgt für solide, aber wenig aufregende Kost, aber dem besten Album seit „Beautiful Garbage“. Für Fans ein verlässlicher Eintrag in der Diskografie, für Neueinsteiger jedoch kein zwingender Anspieltipp. Wohlwollende 3 PPP.“
(Dennis)
“Die neue Garbage Platte ist definitiv kein Müll. Sie reiht sich besonders in die Reihe der Bandalben ein. Einen besonderen Platz erhält sie meiner Meinung nach aber nicht. Alles etwas einfach und für meinen Geschmack zu langweilig. Das gewisse etwas fehlt. Zwei Songs stechen heraus… Der Opener und besonders das letzte Lied. Mehr davon und das Album würde glänzen. Von mir gibt es gut gemeinte 2,5 Platten-Panorama-Punkte!“
(Martin)
Wertung: 5,5/10
Unterstützt uns bitte mit einer Sterne-Bewertung sowie gerne auch einem Kommentar dazu bei Apple Podcasts (Link) oder Spotify (Link). Wir freuen uns darüber. Feedback, Wünsche oder Vorschläge zu Gästen dürft ihr uns gerne per Mail schreiben: kontakt@platten-panorama.de.
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“Garbage liefern mit diesem Album erneut ihren charakteristischen Mix aus Alternative Rock und elektronischen Elementen. Die Produktion ist wie gewohnt hochwertig, und Shirley Mansons markante Stimme und tolle Leistung sorgt für Wiedererkennungswert. Einige Songs stechen mit eingängigen Hooks und cleveren Texten hervor, doch insgesamt fehlt es dem Album an echten Überraschungen und neuen Impulsen. Die Band bleibt ihrem Stil treu, ohne große Risiken einzugehen – das sorgt für solide, aber wenig aufregende Kost, aber dem besten Album seit „Beautiful Garbage“. Für Fans ein verlässlicher Eintrag in der Diskografie, für Neueinsteiger jedoch kein zwingender Anspieltipp. Wohlwollende 3 PPP.“
(Dennis)
“Die neue Garbage Platte ist definitiv kein Müll. Sie reiht sich besonders in die Reihe der Bandalben ein. Einen besonderen Platz erhält sie meiner Meinung nach aber nicht. Alles etwas einfach und für meinen Geschmack zu langweilig. Das gewisse etwas fehlt. Zwei Songs stechen heraus… Der Opener und besonders das letzte Lied. Mehr davon und das Album würde glänzen. Von mir gibt es gut gemeinte 2,5 Platten-Panorama-Punkte!“
(Martin)
Wertung: 5,5/10
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1 Stunde 34 Minuten
In dieser Folge ist die Hamburger Indie-Pop-Künstlerin Weesby zu Gast – alias Dorothee Möller. Mit ihrer Debüt-EP „Du weißt es doch auch nicht“ liefert sie fünf Songs zwischen Singer-Songwriter-Charme und elektronischer Leichtigkeit, die sich ehrlich, humorvoll und musikalisch zugänglich mit dem alltäglichen Struggle in einer überfordernden Welt auseinandersetzen. Weesby erzählt, warum sie gerne schwere Themen in positive Sounds verpackt, wie sie zum Projektnamen kam – und was passiert, wenn man ein Gefühl in einem Song konserviert. Wir sprechen mit ihr über den Entstehungsprozess der EP, über Prokrastination, Selbstoptimierung und darüber, ob überhaupt irgendjemand weiß, wie das Leben funktioniert. Eine Folge für alle, die gerade versuchen, irgendwo zwischen „schon ok“ und „lieber mit dir“ klarzukommen. Viel Spaß beim Zuhören!
Website: weesbymusik.de
Insta-Weesby
Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
Martin: 1000 Gram - By all Dreams necessary
Dorothee: Haller - Akademie der Ängste
Dennis: Tocotronic - Golden Years
Neue Platten in unseren Sammlungen
Martin: Daniel Hart - A Ghost Story
Dorothee: Oehl - 100% Hoffnung
Dennis: Father John Misty - Mahashmashana
Eine Lieblingsplatte des Gastes
Beatenberg - The Hanging Gardens of Beatenberg
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Dorothee: Haller - Akademie der Ängste
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Dorothee: Oehl - 100% Hoffnung
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Eine Lieblingsplatte des Gastes
Beatenberg - The Hanging Gardens of Beatenberg
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30 Minuten
Erschienen am 09. Mai 2025 bei Sony. Unser Review.
“Insgesamt ist es für mich ein durchwachsenes Album. Musikalisch gibt es einige starke Momente und Songs, die im Ohr bleiben – aber eben auch schwächere Stücke, vor allem die instrumentalen Tracks, die mich weder berühren noch dramaturgisch überzeugen. Besonders schwierig macht es mir das Album im Hinblick auf die Vorwürfe gegen Win Butler: Statt klarer Reue wird mit zweideutigen Bildern gespielt, was die Trennung von Künstler und Werk erschwert. Als Gesamtpaket hinterlässt das Album einen ambivalenten Eindruck – es reicht für 3 von 5 Platten-Panorama-Punkte, aber eben auch nicht mehr.“
(Dennis)
“Arcade Fire schaffen es, in meiner Wahrnehmung, mit diesem Album nicht eine Einheit zu bilden. Musikalische Höhen sind für mich die ruhigen Passagen des Albums, die leider nur kurz und vereinzelt auftauchen. Alles wirkt auf mich nicht rund und behandelt zu dem ein zu heikles Thema, welches nicht nur zwischen irgendwelchen Zeilen wahrgenommen werden darf. Daher ein klarer Punktabzug extra. Da wäre mehr drin gewesen. 2,5 von 5 Platten-Panorama-Punkten.“
(Martin)
Artikel zu den Vorwürfen gegen Win Butler bei Pitchfork: https://pitchfork.com/news/arcade-fires-win-butler-accused-of-sexual-misconduct-by-multiple-women-frontman-responds/
Wertung: 5,5/10
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“Insgesamt ist es für mich ein durchwachsenes Album. Musikalisch gibt es einige starke Momente und Songs, die im Ohr bleiben – aber eben auch schwächere Stücke, vor allem die instrumentalen Tracks, die mich weder berühren noch dramaturgisch überzeugen. Besonders schwierig macht es mir das Album im Hinblick auf die Vorwürfe gegen Win Butler: Statt klarer Reue wird mit zweideutigen Bildern gespielt, was die Trennung von Künstler und Werk erschwert. Als Gesamtpaket hinterlässt das Album einen ambivalenten Eindruck – es reicht für 3 von 5 Platten-Panorama-Punkte, aber eben auch nicht mehr.“
(Dennis)
“Arcade Fire schaffen es, in meiner Wahrnehmung, mit diesem Album nicht eine Einheit zu bilden. Musikalische Höhen sind für mich die ruhigen Passagen des Albums, die leider nur kurz und vereinzelt auftauchen. Alles wirkt auf mich nicht rund und behandelt zu dem ein zu heikles Thema, welches nicht nur zwischen irgendwelchen Zeilen wahrgenommen werden darf. Daher ein klarer Punktabzug extra. Da wäre mehr drin gewesen. 2,5 von 5 Platten-Panorama-Punkten.“
(Martin)
Artikel zu den Vorwürfen gegen Win Butler bei Pitchfork: https://pitchfork.com/news/arcade-fires-win-butler-accused-of-sexual-misconduct-by-multiple-women-frontman-responds/
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1 Stunde 57 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit ZEMENT, dem Duo aus Würzburg, das seit 2014 hypnotischen Neo-Krautrock mit Noise, elektronischer Tanzmusik und seit Kurzem auch mit Jazz- und Gesangselementen kombiniert. Ihr aktuelles Album „Passagen“ zeigt, dass sie sich stetig weiterentwickeln: Es erzählt von inneren Reisen, Übergängen und Utopien – inspiriert von Denkern wie Mark Fisher und Walter Benjamin. Wir reden mit Philipp Hager und Christian Büdel über Spiritual Jazz, Saxophon statt Schönklang, Motorik-Beats und ihre ungewöhnliche Vorliebe für Baumaterialien als Songtitel. Wie entstehen ihre Tracks – durch freies Jammen oder klare Konzepte? Und was bedeutet ihnen das Album als Format im Zeitalter von Streaming und Playlists? Natürlich geht’s auch ums Vinyl – warum sie konsequent auf die physische Form setzen und welche Platten sie selbst immer wieder auflegen. „Passagen“ erscheint am 14. Februar 2025 und ist ihr vielseitigstes Album bisher – mit englischen Titeln, Gesang und Songs wie „Move/Procession“ oder „Journeys to a Beautiful Nowhere“. Live sind sie bald in Frankfurt und Ostfildern zu sehen – Details zur Tour gibt’s in der Folge.
https://zement.bandcamp.com/
https://www.instagram.com/z3m3nt/
https://crazysanerecords.com/artists/zement/
Zuletzt gehört auf Vinyl
Martin: Balancing Act - Tightropes and Limericks
Christian: Mount Logan - Triple Fuck You
Dennis: Richard Ashcroft - Natural Rebel
Philipp: Shabaka - Perceive its Beauty, acknowledge its Grace
Neue Schallplatten
Martin: Fabrizio Cammarata - Of Shadows
Philipp: John Coltrane - Ascension
Dennis: Macie Stewart - When the Distance is Blue
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Zuletzt gehört auf Vinyl
Martin: Balancing Act - Tightropes and Limericks
Christian: Mount Logan - Triple Fuck You
Dennis: Richard Ashcroft - Natural Rebel
Philipp: Shabaka - Perceive its Beauty, acknowledge its Grace
Neue Schallplatten
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Philipp: John Coltrane - Ascension
Dennis: Macie Stewart - When the Distance is Blue
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19 Minuten
Erschienen am 25. April 2025 bei EMI/Universal. Unser Review.
“Stereophonics haben mit Ihrem neuen Album ein wunderbares Werk geschaffen. Von Ihrem gewohnten Sound spürt man eine Menge. Doch man bekommt auch noch etwas mehr: Americana, Südstaaten-Flair mit Brit-Rock wie man es haben will. Opulente Vielfalt gibt es on top. Zwei kleine Dinge gibt es für mich zu bemängeln - aber nur aus Gründen meines persönlichen Musikgeschmacks. Insgesamt ein Album, wie man es haben will: Kurzweilig und voller guter Rockmusik. 4 von 5 Platten-Panorama-Punkte!“
(Martin)
“Eine richtig schöne neue Platte von den Stereophonics. Die ersten vier Songs klingen vertraut, sehr nah am bisherigen Sound der Band. Sie fügen sich nahtlos in den Backkatalog ein und liefern genau das, was man an den Stereophonics schätzt: Melodie, Haltung, Herz. Und dann dreht das Album in der zweiten Hälfte plötzlich ab – stilistisch offener, mutiger, rauer. Es geht hörbar raus aus der Komfortzone, vom heimischen Großbritannien in Richtung Americana und US-Einflüsse. Eine kleine Reise von Zuhause ins Unbekannte – nicht so überraschend wie in anderen, schwächeren Alben der Diskographie, aber stimmig. 4 Punkte!“
(Dennis)
Wertung: 8/10
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(Martin)
“Eine richtig schöne neue Platte von den Stereophonics. Die ersten vier Songs klingen vertraut, sehr nah am bisherigen Sound der Band. Sie fügen sich nahtlos in den Backkatalog ein und liefern genau das, was man an den Stereophonics schätzt: Melodie, Haltung, Herz. Und dann dreht das Album in der zweiten Hälfte plötzlich ab – stilistisch offener, mutiger, rauer. Es geht hörbar raus aus der Komfortzone, vom heimischen Großbritannien in Richtung Americana und US-Einflüsse. Eine kleine Reise von Zuhause ins Unbekannte – nicht so überraschend wie in anderen, schwächeren Alben der Diskographie, aber stimmig. 4 Punkte!“
(Dennis)
Wertung: 8/10
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1 Stunde 47 Minuten
Heute haben wir nicht nur einen, sondern gleich zwei Gäste, die mit ihrer Musik die Grenzen des Gewohnten sprengen. Chris Breuer und Felix Gebhard von ZAHN sind bei uns – einem Trio aus Berlin, das mit seiner Mischung aus Post-Rock, Noise und Krautrock etwas völlig Eigenständiges geschaffen hat.
ZAHN stehen für instrumentale Klanggewalten, düstere Texturen, cineastische Atmosphäre und eine kompromisslose künstlerische Haltung. Was Chris und Felix gemeinsam mit Drummer Nic Stockmann auf Platte und Bühne bringen, ist roh, intensiv und oft überraschend – Musik, die nicht unterhalten will, sondern herausfordert und fesselt.
Neben ZAHN bringt Chris mit Crazysane Records auch als Labelbetreiber frischen Wind in die Szene – und Felix ist als Tour-Gitarrist von Tocotronic, Muff Potter und Einstürzende Neubauten tief im deutschen Indie-Underground verankert. Heute sprechen wir mit ihnen über ihren Sound, ihre kreative Zusammenarbeit – und darüber, warum gerade das Dazwischen das Spannendste ist.
ZAHN bei Crazysane Records: "Seite E" vorbestellen!
ZAHN bei Bandcamp
Insta-ZAHN
Zuletzt gehörte Musik
Martin: I don't know how but they found me - Razzmatazz
Chris: Ry Cooder - Paris, Texas (Soundtrack)
Felix: Gregory Uhlmann, Josh Johnson, Sam Wilkes - Uhlmann Johnson Wilkes
Dennis: The Soundtrack of our Lives - Welcome to the Infant Freebase
Neue Alben
Martin: Ford vs Ferrari (Soundtrack)
Chris: Fire! - Testament
Felix: SML - Small Medium Large
Dennis: Regina Spektor - Home, before and after
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Neben ZAHN bringt Chris mit Crazysane Records auch als Labelbetreiber frischen Wind in die Szene – und Felix ist als Tour-Gitarrist von Tocotronic, Muff Potter und Einstürzende Neubauten tief im deutschen Indie-Underground verankert. Heute sprechen wir mit ihnen über ihren Sound, ihre kreative Zusammenarbeit – und darüber, warum gerade das Dazwischen das Spannendste ist.
ZAHN bei Crazysane Records: "Seite E" vorbestellen!
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Zuletzt gehörte Musik
Martin: I don't know how but they found me - Razzmatazz
Chris: Ry Cooder - Paris, Texas (Soundtrack)
Felix: Gregory Uhlmann, Josh Johnson, Sam Wilkes - Uhlmann Johnson Wilkes
Dennis: The Soundtrack of our Lives - Welcome to the Infant Freebase
Neue Alben
Martin: Ford vs Ferrari (Soundtrack)
Chris: Fire! - Testament
Felix: SML - Small Medium Large
Dennis: Regina Spektor - Home, before and after
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25 Minuten
Erschienen am 18. April 2025 bei Pompeii Records. Unser Review.
"In ihrem siebten Studioalbum tauchen Beirut, unter der Leitung von Zach Condon, tief in die Themen von Verlust und Vergänglichkeit ein, inspiriert durch Judith Schalanskys Roman. Die Musik schwelgt in einer Soundtrack-ähnlichen Atmosphäre, kombiniert mit der typischen melancholischen Harmonik und reichen Instrumentierung. Neben den nach Mond-Meeren betitelten Interludes stechen einige von Condons bisher schönsten Werken hervor. Herausragend - 4 Punkte!"
(Dennis)
“Zach Condon präsentiert uns mit diesem Album einen Ausflug in die melancholische Welt des Verlustes und des Verschwindens. Toll und groß arrangiert verspricht der erste Titel eine entspannte Reise durch diese geschaffene Welt. Für mich leider etwas zu sehr am unteren Ende der Euphorie. Das Album glänzt mit Melancholie - leider zu viel Traurigkeit für mein Empfinden. Wer das mag ist hier genau richtig und wird keinen Verlust erleben, sondern eher etwas finden. Probiert es aus. Bei mir gibt es aufgrund absolut fehlender positiver Momente gut gemeinte 2 Platten-Panorama-Punkte!“
(Martin)
Wertung: 6/10
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"In ihrem siebten Studioalbum tauchen Beirut, unter der Leitung von Zach Condon, tief in die Themen von Verlust und Vergänglichkeit ein, inspiriert durch Judith Schalanskys Roman. Die Musik schwelgt in einer Soundtrack-ähnlichen Atmosphäre, kombiniert mit der typischen melancholischen Harmonik und reichen Instrumentierung. Neben den nach Mond-Meeren betitelten Interludes stechen einige von Condons bisher schönsten Werken hervor. Herausragend - 4 Punkte!"
(Dennis)
“Zach Condon präsentiert uns mit diesem Album einen Ausflug in die melancholische Welt des Verlustes und des Verschwindens. Toll und groß arrangiert verspricht der erste Titel eine entspannte Reise durch diese geschaffene Welt. Für mich leider etwas zu sehr am unteren Ende der Euphorie. Das Album glänzt mit Melancholie - leider zu viel Traurigkeit für mein Empfinden. Wer das mag ist hier genau richtig und wird keinen Verlust erleben, sondern eher etwas finden. Probiert es aus. Bei mir gibt es aufgrund absolut fehlender positiver Momente gut gemeinte 2 Platten-Panorama-Punkte!“
(Martin)
Wertung: 6/10
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2 Stunden 2 Minuten
Ob als Musiker oder engagierter Kopf hinter kulturellen und sozialen Projekten – der Ex-Killerpilze-Frontmann Jo Halbig bringt vieles mit, was einen echten Star ausmacht. Ist er der kreative Unternehmer, der sein Wissen mit anderen teilt? Der Musiker, der mitreißend die Bühne dominiert? Oder der Mensch, der mit Haltung und Herz unterwegs ist? Wahrscheinlich ist er all das – und noch mehr. Mit großem Charisma und viel Gefühl hat er am 28. Februar 2025 sein Solo-Debüt Herzland veröffentlicht. Und was sollen wir sagen? Ja, es verzaubert. Die Musik geht direkt ins Herz – und bleibt im Ohr. Zwei Ohrwürmer wohnen schon bei uns, und wir haben nichts dagegen, wenn sie Gesellschaft bekommen.
Herzland Vinyl kaufen
Instagram: @johalbig
Jo live auf der Bühne erleben
Jo's Newletter abonnieren
Playlist RadiJo bei Spotify
Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
Martin: The Lathums - Matter does not define
Jo: Bruce Springsteen & The E Street Band - Live in New York City
Dennis: Elbow - Leaders of the Free World
Neue Platten in unseren Sammlungen
Martin: Temples - Sun Structures
Jo: Sleep Token - Take me back to Eden
Dennis: Companion Songs - The Time we hold
Lieblingsalbum von Jo
Sam Fender - People Watching
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Dennis: Elbow - Leaders of the Free World
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24 Minuten
Erschienen am 04. April 2025 bei Mercury. Unser Review.
“Unvoreingenommenheit führte mich heute beim Hören dieses Albums in eine andere Welt. In die Welt einer - für mich - gut produzierten Show Platte, die im heutigen Mainstream einen Ehrenplatz verdient hat. Sie erreicht mit Sicherheit viele Herzen von Musikhörenden, die auf eine Mischung aus gutem alten Rock‘n‘Roll stehen, sich aber auch mit sanften Tönen und rockigen Stücken für die große, bunte Bühne wiederfinden wollen. Für mich einen Kauf wert und eine Empfehlung mit 4,5 Platten-Panorama-Punkten.“
(Martin)
"Zwei großartige Künstler:innen mit beeindruckender Solo-Historie – doch zusammen funktioniert es für mich überhaupt nicht. Who Believes in Angels? klingt nach einer gut gemeinten Kollaboration, der es jedoch an echter musikalischer Chemie fehlt. Viel zu oft wirkt das Zusammenspiel künstlich und überinszeniert – besonders in den Duetten, die mit ihrer aalglatten, überproduzierten Klangästhetik regelrecht steril daherkommen. Die Produktion von Andrew Watt ist für mich ein Totalausfall: aufgeblasen, überladen, emotional leer. Die wenigen Lichtblicke entstehen dann, wenn einer von beiden allein im Vordergrund steht. Aber gemeinsam? Da resoniert bei mir einfach nichts. - 2 von 5 Platten-Panorama Punkte!"
(Dennis)
Wertung: 6,5/10
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(Martin)
"Zwei großartige Künstler:innen mit beeindruckender Solo-Historie – doch zusammen funktioniert es für mich überhaupt nicht. Who Believes in Angels? klingt nach einer gut gemeinten Kollaboration, der es jedoch an echter musikalischer Chemie fehlt. Viel zu oft wirkt das Zusammenspiel künstlich und überinszeniert – besonders in den Duetten, die mit ihrer aalglatten, überproduzierten Klangästhetik regelrecht steril daherkommen. Die Produktion von Andrew Watt ist für mich ein Totalausfall: aufgeblasen, überladen, emotional leer. Die wenigen Lichtblicke entstehen dann, wenn einer von beiden allein im Vordergrund steht. Aber gemeinsam? Da resoniert bei mir einfach nichts. - 2 von 5 Platten-Panorama Punkte!"
(Dennis)
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1 Stunde 47 Minuten
Mit ihrem neuen Album Silber zieht Mia Morgan in den Kampf – für sich selbst und für andere Künstler*innen. Mit Schwert und Kettenhaube posiert sie auf dem Albumcover, doch diese Waffen braucht sie in unserem Podcast natürlich nicht. Ihre Musik und ihre kraftvolle Sprache genügen vollkommen, um sich ihren Platz bei den „Großen“ zu sichern – wie sie selbst sagt.
Der visuelle Vergleich zu Jeanne d’Arc liegt nahe: Kunstvoll kämpft Mia in ihrer Musik gegen die Zweifel der Gesellschaft, für starke Frauen, für Veränderung und eine gefestigte Haltung. Wofür? Für das Gute? Für das Recht auf den eigenen Erfolg? Für uns hat sie das längst erreicht. Und da geht noch mehr.
Mehr dazu erfahren wir in dieser Folge – direkt von Mia selbst.
Zuletzt gehört
Dennis: Cobra Kai - Original Soundtrack (Mondo)
Mia: Architects - The Sky, The Earth & All Between
Martin: Jelly Roll - Beautifully broken
Neues Vinyl in unseren Sammlungen
Dennis: Hamilton Leithauser - This Side of the Island
Mia: Kelsy Karter - Love made me do it
Martin: Renforshort - Dear Amelia
Lieblingsalbum
Marina and The Diamonds - Electra Heart
Website von Mia Morgan
Folgt Mia auf Instagram...
... und kauft Vinyl!
Unterstützt uns bitte mit einer Sterne-Bewertung sowie gerne auch einem Kommentar dazu bei Apple Podcasts (Link) oder Spotify (Link). Wir freuen uns darüber. Feedback, Wünsche oder Vorschläge zu Gästen dürft ihr uns gerne per Mail schreiben: kontakt@platten-panorama.de.
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21 Minuten
Erschienen am 21. März 2025 auf Dead Oceans. Unser Review.
“Japanese Breakfast zeigt sich auf einem neuen kreativen Höhepunkt: Michelle Zauner verwebt persönliche Krisen mit mythologischen Anspielungen und erschafft ein introspektives Werk, das Melancholie und Hoffnung in perfektem Gleichgewicht hält. Klanglich beeindruckt das Album mit detailverliebter Produktion - Blake Mills verleiht den Arrangements spürbare Tiefe, von verhallten Harfen und verfremdetem Piano bis hin zu dichten Orchesterpassagen und verstörend schönen Gitarren und Country-Pop. Glatte 4 Punkte von mir.“
(Dennis)
"Japanese Breakfast hat mich hiermit in andere Sphären eintauchen lassen. Das Album ist für mich eine wundervolle Möglichkeit Musik zu genießen und sich in der hauchig zarten Stimme von Michelle Zauner zu verlieren. Überraschungen in vielen Songs inklusive und Jeff Bridges als Duett-Highlight - 4,5 von 5 Platten-Panorama Punkten!"
(Martin)
Wertung: 8,5/10
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(Dennis)
"Japanese Breakfast hat mich hiermit in andere Sphären eintauchen lassen. Das Album ist für mich eine wundervolle Möglichkeit Musik zu genießen und sich in der hauchig zarten Stimme von Michelle Zauner zu verlieren. Überraschungen in vielen Songs inklusive und Jeff Bridges als Duett-Highlight - 4,5 von 5 Platten-Panorama Punkten!"
(Martin)
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1 Stunde 38 Minuten
In dieser Folge haben wir Besuch von Gitarrist Nils Hagstrom und Bassistin Charlotte Love der Band Bikini Beach, dem energiegeladenen Trio aus Konstanz, das sich mit seinem dreckigen Fuzz-Garage-Sound längst eine treue Fangemeinde erspielt hat. Seit über zehn Jahren veröffentlicht die Band ein Album nach dem anderen und bleibt dabei immer in Bewegung – musikalisch und auf den Bühnen Europas. Ihr aktuelles Werk Cursed ist nicht nur ihr siebtes Studioalbum seit 2015, sondern auch ihr bislang düsterstes und wütendstes.
Worum geht’s in der Folge? Vom DIY-Projekt zur Tourmaschine: Wie hat alles angefangen, und was treibt die Band nach über zehn Jahren immer noch an? Der Fluch der Gegenwart: Warum Cursed das bisher politischste und verzweifeltste Album von Bikini Beach geworden ist. Fuzz, Wut und Wahnsinn: Wie sich Garage, Punk und Psych-Rock auf Cursed zu einem einzigartigen Sound verbinden.
Außerdem stellt die Band – wie immer bei uns im Podcast – ihre liebsten Platten vor. Welches Album hat sie zuletzt begeistert? Was war ihr letzter Vinyl-Kauf? Und welches Album begleitet sie schon seit Jahren? Macht euch bereit für eine Folge voller Energie, Chaos und guter Musik – mit Bikini Beach und ihrem neuen Album Cursed!
Website: Fuzz me hard!
"Cursed" Vinyl kaufen: Bandcamp
Zuletzt gehört
Martin: Andreas Hald - Kingdom Eighties Original Game Soundtrack
Lotti: Karen Elson – The Ghost who walks
Dennis: The Cribs - Men’s needs, Woman’s needs, Whatever
Neues Vinyl in unseren Sammlungen
Martin: Pastis - Pastis
Nils: The Animals - The Complete Animals
Dennis: Delving - All Paths diverge
Lieblingsplatte von Lotti und Nils
Ty Segall - Melted
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Außerdem stellt die Band – wie immer bei uns im Podcast – ihre liebsten Platten vor. Welches Album hat sie zuletzt begeistert? Was war ihr letzter Vinyl-Kauf? Und welches Album begleitet sie schon seit Jahren? Macht euch bereit für eine Folge voller Energie, Chaos und guter Musik – mit Bikini Beach und ihrem neuen Album Cursed!
Website: Fuzz me hard!
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Lotti: Karen Elson – The Ghost who walks
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Lieblingsplatte von Lotti und Nils
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17 Minuten
Erschienen am 07. März 2025 auf Interscope Records. Unser Review.
Lady Gaga präsentiert mit diesem Album eine Reise durch Jahrzehnte der, wohl eigenen Interpretation Ihrer musikalischen Vorlieben. In nahezu jedem Song lässt sich etwas finden was einem irgendwie bekannt vorkommt. Vielleicht ist es gerade das, was diese Platte für mich so zugänglich macht, auch wenn ich nicht „der“ Lady Gaga Fan bin. Ich habe mit diesem Album eine gute Zeit gehabt und habe die ein oder andere Musik-Perle entdecken können. Ob man danach tauchen will, ist jedem selbst überlassen! Highlight für mich: „Die With A Smile“ im Duett mit Bruno Mars! Gesamtwertung 4,5 von 5 Platten-Panorama-Punkten"
(Martin)
„Mayhem“ zeigt Lady Gaga in Hochform, wenn es um energiegeladenen Pop geht, doch das Album leidet unter seiner Länge und vielen belanglosen Tracks. Trotz einiger Highlights bleibt vieles nicht hängen – am Ende eine solide, aber nicht überragende Rückkehr zu ihren Wurzeln. 2,5 Platten-Panorama-Punkte von mir.“
(Dennis)
Wertung: 7/10
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(Martin)
„Mayhem“ zeigt Lady Gaga in Hochform, wenn es um energiegeladenen Pop geht, doch das Album leidet unter seiner Länge und vielen belanglosen Tracks. Trotz einiger Highlights bleibt vieles nicht hängen – am Ende eine solide, aber nicht überragende Rückkehr zu ihren Wurzeln. 2,5 Platten-Panorama-Punkte von mir.“
(Dennis)
Wertung: 7/10
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2 Stunden 27 Minuten
Heute, in dieser Episode, finden wir uns wieder, vielleicht verlieren wir uns sogar in der überaus vielseitigen Musik unseres heutigen Gastes: Malte Huck, 31 Jahre alt, hat nach seinem Ausstieg bei AnnenMayKantereit BEACHPEOPLE 2021 gegründet und lässt uns teilhaben an seiner Vision vom Bauen, Abreißen, Finden, Wiederfinden, Erinnerungen, plötzlichen Abbrüchen - vom Leben eben. In seinem Folk-Indierock-Pop-Dreampop gelingt es ihm, sein Haus zu bauen. Ein musikalisch solides Gebäude, das mit dem Album "has-been" nun seine ersten Räume präsentiert. Es ist schon schick eingerichtet und wir freuen uns darauf, mit Malte weitere Räume, Nischen, Ecken und vielleicht auch den Garten zu entdecken.
Vinyl im Shop von BEACHPEOPLE kaufen, Tickets für die Tour kaufen, den Newsletter abonnieren.
Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
Dennis: Art Brut - Bang Bang Rock ‘n‘ Roll
Malte: Pink Floyd - Dark side of the Moon
Martin: Moose Blood - I don't think I can do this anymore
Frisches Vinyl in unseren Sammlungen
Dennis: Heather Nova - Breath and Air
Malte: Saya Gray - Saya
Martin: Damon Albarn - The nearer the Fountain, more pure the Stream flows
Eine Lieblingsplatte von Malte
Kendrick Lamar - Mr. Morale & The Big Steppers
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Malte: Pink Floyd - Dark side of the Moon
Martin: Moose Blood - I don't think I can do this anymore
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Dennis: Heather Nova - Breath and Air
Malte: Saya Gray - Saya
Martin: Damon Albarn - The nearer the Fountain, more pure the Stream flows
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16 Minuten
Erschienen am 21. Februar 2025 auf dem Label Polydor. Unser Review.
„Mit "People Watching" vollzieht Sam Fender den endgültigen Schritt vom Indie-Rock hin zu einem epischen, cineastischen Sound, der seine Wurzeln in der englischen Arbeiterklasse aber nicht verleugnet. Zwischen stadiontauglichen Hymnen, intimem Storytelling und dem einen oder anderen Soundexperiment beweist er, dass er mehr ist als der „Geordie Springsteen“ – sondern ein Künstler, der seine eigene, unverwechselbare Stimme gefunden hat. Glatte 4 Platten-Panorama-Punkte.“
(Dennis)
"Sam Fender präsentiert mit seinem 3. Album eine wunderschöne Vinyl-Platte, in außergewöhnlichen Farben und Cover-Variationen. Musikalisch ist es mir manchmal fast schon zu nah an Bruce Springsteen. Dennoch bietet das Album in der zweiten Hälfte gute Unterhaltung. In meiner Wertung kommt es auf solide 3 Platten-Panorama-Punkte."
(Martin)
Wertung: 7/10
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(Dennis)
"Sam Fender präsentiert mit seinem 3. Album eine wunderschöne Vinyl-Platte, in außergewöhnlichen Farben und Cover-Variationen. Musikalisch ist es mir manchmal fast schon zu nah an Bruce Springsteen. Dennoch bietet das Album in der zweiten Hälfte gute Unterhaltung. In meiner Wertung kommt es auf solide 3 Platten-Panorama-Punkte."
(Martin)
Wertung: 7/10
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Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast
Vinyl Gespräche mit Musikerinnen und Musikern über Alben Musik und Schallplatten