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Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast Archiv

109 Episoden
1 Stunde 30 Minuten
Musik für Filme, die es gar nicht gibt: Mit Mondo Sangue begrüßen wir in dieser Folge von Platten-Panorama ein Duo, das ganze Kinowelten auf Schallplatte erschafft. Yvy Pop und Christian Bluthardt lassen sich vom italienischen Genrekino der 1960er- und 1970er-Jahre inspirieren. Von staubigen Spaghettiwestern über geheimnisvolle Gialli bis zu abenteuerlichen Science-Fiction-Filmen. Wir sprechen über ihre gemeinsame Geschichte und darüber, wie aus musikalischen Ideen imaginäre Figuren, Szenen und Soundtracks entstehen.

Dabei geht es auch um den besonderen Klang ihres „Mondoverse“: um die Balance zwischen historischen Vorbildern und eigener Handschrift, zwischen augenzwinkernder Genre-Freude und echter Liebe zum Kino. Welche Rolle spielen Stimmen in diesen erfundenen Filmwelten? Wie finden Mondo Sangue die passenden Gäste? Und wie entstehen Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern wie Bela B, Rocko Schamoni, Dirk von Lowtzow oder Stefanie Schrank?

Mit ihrem aktuellen Album „Remake“ nehmen Mondo Sangue ihre bisherige Diskografie neu in den Blick: Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Debüts wird vertrautes Material umgearbeitet und von Gästen neu interpretiert. Eine neue Perspektive auf den eigenen Kosmos. Wir sprechen über das Loslassen und Wiederentdecken eigener Stücke, über den Weg auf die Bühne und natürlich über Vinyl: Denn zu diesen imaginären Filmen gehört neben der Musik auch Artwork, Beilagen und die Inszenierung als greifbares Gesamtkunstwerk.

Hier sind einige wichtige Links zu Mondo Sangue:

Offizielle Website für den Einstieg ins „Mondoverse“ mit Musik, Videos und weiteren Bandlinks.

Mondo Sangue auf Bandcamp - die Veröffentlichungen zum Anhören und Kaufen.

Mondo Sangue auf Instagram – Neuigkeiten, Einblicke und visuelle Eindrücke aus dem Bandkosmos.

Mondo Sangue im All-Score-Shop - Anlaufstelle für die Vinyl-Veröffentlichungen.

Kapitel

00:00:00 Mondo Sangue, Entstehung und Konzept

00:27:22 John Williams - E.T. (Soundtrack)

00:35:50 Christian Bruhn - Captain Future

00:41:48 Lars Bygdén - War

00:46:46 Terry Jacks and The Poppy Family - The World of Terry Jacks and The Poppy Family

00:51:48 Mondo Sangue: Musik, Sound und Gäste

01:02:50 Shearwater - Fellow Travelers

01:11:45 The Simple Present - Early Days

01:15:50 Daniel Blumberg - The Testament of Ann Lee (Original Motion Picture Soundtrack)

01:19:29 Black Devil - Disco Club

01:25:10 Mondo Sangue: Cliffhanger
2 Stunden 6 Minuten
Eine Schallplatte ist weit mehr als ein Stück PVC mit Musik darauf: Sie ist Albumkunst, klangliche Übersetzung, Sammlerobjekt, Erinnerung. Und das Ergebnis vieler Entscheidungen von Künstler:innen, Labels, Mastering-Studios, Presswerken und Gestalter:innen. In dieser Folge Platten-Panorama sprechen wir mit Andreas Kohl über genau diese Welt hinter der Rille.

Andreas betreibt seit 1999 das Independent-Label Exile On Mainstream, arbeitet im Tonträgerproduktionsbereich und kuratiert als Conference Director die internationale Making Vinyl Europe in Haarlem, Niederlande. Mit ihm reden wir darüber, was eine gute Vinylveröffentlichung ausmacht, warum nicht jedes Digital-Master automatisch auf Schallplatte funktioniert und welche Entscheidungen Musikfans beim Hören tatsächlich wahrnehmen können.

Außerdem geht es um Vinyl als lebendige Musikkultur: um Plattenläden, das Haarlem Vinyl Festival, die Menschen hinter den Veröffentlichungen und die Frage, wie bewusster Umgang mit limitierten Editionen, Materialien und Auflagen aussehen kann. Natürlich stellen wir - zusammen mit Andreas - auch wieder jeweils drei Alben vor: ein zuletzt gehörtes, ein zuletzt gekauftes und ein persönliches Lieblingsalbum.

https://www.mainstreamrecords.de

https://makingvinyl.com/making-vinyl-magazine/

Kapitel

00:00:00 Andreas als Musikfan und Labelmacher

00:23:55 Conor Oberst - Conor Oberst

00:32:55 Boards of Canada - Inferno

00:42:40 Mwita Mataro - Austrodrama

00:48:57 Was macht eine gute Platte aus?

01:31:12 Lanterns on the Lake - Until the Colours run

01:39:50 Zahn - Purpur

01:42:18 Thee Marloes - Di Hotel Malibu

01:47:18 Haarlem: Vinyl als lebendige Musikkultur

01:58:24 Zen Guerrilla – Positronic Raygun

02:00:25 Aretha Franklin - Unforgettable
1 Stunde 27 Minuten
In dieser Folge zu Gast: Fee Penafiel. Mit „Die Wolken über uns“ veröffentlicht die Frankfurter Singer-Songwriterin am 18. September 2026 ihr drittes Album – sechs Jahre nach „Nachtluft“ (2020). Wir haben uns die Platte intensiv angehört, und was bleibt, ist dieses Gefühl von Unmittelbarkeit: ein Sound zwischen Indie-Pop, folkigen Singer-Songwriter-Momenten und einer bewusst vintage getönten, organischen Produktion, der sich anfühlt, als säße man direkt neben Fee. „First take, ja – Inszenierung, nein“ ist hier kein Slogan, sondern Programm – man hört es etwa in „Dunkel“, wo die Strophen so nah und unproduziert sind, dass wirklich jede Emotion im Gesang mitschwingt. Wir sprechen über die Entstehung, die Themen und eine Reihe von Songs, die unter die Haut gehen.

Fee Penafiel, bürgerlich Felicitas Mietz, war früher Frontfrau der Deutschpop-Band Neoh, ging 2014 solo und hat seitdem „Ein Zimmer Küche Bad“ (2018), „Nachtluft“ (2020) und das Live-Album mit der hr-Bigband (2021) veröffentlicht. 2024 kam die EP „Zwei Jahre“ heraus, entstanden mit dem Filmmusik-Komponisten Ralf Hildenbeutel. Was uns an „Die Wolken über uns“ besonders nimmt: die Bandbreite – von der irre guten Hook in „Lost im Paradies“ über die leichte Positivität und die Field Recordings in „Gut“ bis zur feinen Cabasa in „Genug“. Eine Stunde über ehrlichen Indie-Pop, über das Schreiben mit der alten Flohmarkt-Gitarre und über Geschichten, die manchmal nur halb zu Ende erzählt werden müssen, um wahr zu sein.

Website: https://www.feepenafiel.de

Kapitel

00:00:00 Intro

00:17:24 Welten - Embrace

00:24:06 Romie - Partysongs for the Downcast

00:29:55 Mina Richman - Different flavours of being happy

00:49:10 Julien Baker & Torres - Send a Prayer my Way

00:55:55 Niels Frevert - Putzlicht

01:00:03 Rob Grant - Lost at Sea

01:18:20 Peter Fox - Stadtaffe
1 Stunde 19 Minuten
Über Eröffnungen wird mehr geredet als über Enden. Dabei hat der letzte Song eine Aufgabe, die kein anderer übernehmen kann: Er entscheidet rückwirkend, was das Album war, und danach kommt nichts mehr, das einen schwachen Eindruck noch geradebiegen könnte. Auf Vinyl ist dieser Moment sogar körperlich, die Rille läuft leer und man muss aufstehen. In der Playlist gibt es ihn nicht.

Martin und ich haben deshalb je fünf Alben mitgebracht, deren Schlusstitel für uns funktionieren, und diskutieren, woran das eigentlich liegt. Manche dieser Songs brechen mit allem davor, andere sammeln die Platte ein. Was sie verbindet, ist etwas anderes: Keiner von ihnen bestätigt das Album, auf dem er steht. Einig sind wir uns dabei nicht durchgehend...

Kapitel

00:00:00 Intro

00:03:30 Navel - Loverboy

00:13:08 Guards - In Guards we trust

00:20:50 Spaceballs - The Soundtrack

00:30:34 Shye Ben Tzur, Jonny Greenwood & The Rajasthan Express - Ranjha

00:39:17 Thema: Die besten letzten Songs auf Alben
1 Stunde 58 Minuten
Philine Sonny ist 24, kommt aus Unna und hat sich Songwriting und Produktion allein im Zimmer beigebracht. Virgin Lake ist ihr Debüt, vierzehn Songs, komplett in Eigenregie produziert, und es trägt seinen Anspruch offen vor sich her. Die Platte ist als Reise in vier Phasen angelegt, von Wut über Selbstmitleid hin zu einer Art Frieden, lose an Benedict Wells' Roman Hard Land entlang. Uns interessiert vor allem eine Frage: Trägt die Musik diesen Bogen wirklich, oder wurde das Konzept nachträglich draufgelegt? Wir reden mit Philine über die laute und die leise Seite der Platte, über die Entscheidung, alles selbst zu machen, und über Gatekeeper, einen Song, der die Männerdomäne Musikindustrie ziemlich direkt anspricht.

Shop: https://shop.philinesonny.com/merch

Kapitel

00:00:00 Gespräch mit Philine, Teil 1

00:28:26 Mica Millar - A little bit of me

00:43:27 Dijon - Absolutely

00:48:28 Muse - The Wow! Signal

01:00:04 Gespräch mit Philine, Teil 2

01:18:11 Woodkid - The golden age

01:29:00 Neil Young - Decade

01:37:39 Aldous Harding - Train on the island

01:44:58 Leif Vollebekk - Twin solitude
1 Stunde 44 Minuten
Vor fünf Jahren zog Lina Brockhoff mit 20 aus einem niedersächsischen Dorf nach Hamburg, mitten in den ersten Lockdown. Aus dem WG-Zimmer, in dem sie damals ihre ersten Songs schrieb, ist inzwischen eine der spannendsten Karrieren der deutschen Indie-Rock-Szene geworden: zwei EPs, Supportshows für Paolo Nutini vor fünfstelligem Publikum, Festivals von Reeperbahn bis Haldern Pop und jetzt endlich das Debütalbum "Easy Peeler". In dieser Folge sprechen wir mit ihr über genau diesen Weg, über das Ankommen in der Großstadt, über den Namen Brockhoff und darüber, wie aus einem Solo-Projekt eine feste Band wurde.

"Easy Peeler" ist eine Sammlung abgeschlossener Geschichten aus fünf Jahren, live mit der Band im Studio eingespielt und von Christian Hartung produziert. Der Titel stammt aus dem Bild einer leicht schälbaren Clementine und steht für das, was Lina lange für eine Schwäche hielt und heute als ihre größte Stärke begreift: Sensibilität. Wir reden über den Druck im Musikbusiness, über die Zweifel an der eigenen Bindung zur Musik, über Social-Media-Sucht im Song "Hot Wheels" und über den roten Faden, der die Songs trotz ihrer unterschiedlichen Entstehungszeiten zusammenhält.

Und weil bei uns die Platte im Mittelpunkt steht, geht es natürlich auch um das Album als Gesamtwerk: um die Frage, was sich verändert, wenn Songs nicht einzeln getröpfelt, sondern als zusammenhängendes Stück Kunst gedacht werden, und darum, was es für Lina bedeutet, das eigene Debüt zum ersten Mal auf Vinyl in der Hand zu halten. Reinhören lohnt sich.

Website: brockhoffmusic.com

Instagram: instagram.com/brockiiiiiii/

"Easy Peeler" auf Vinyl kaufen, bitte!

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Kapitel

00:00:00 Gespräch mit Lina, Teil 1

00:28:28 Kacey Musgraves - Middle of nowhere

00:36:50 Winter - Adult Romantix

00:41:08 The Lathums - How beautiful Life can be

00:49:00 Gespräch mit Lina, Teil 2

01:00:28 Graham Coxon - Castle Park

01:07:20 Snail Mail - Ricochet

01:15:16 The Tarney Spencer Band - Run For Your Life

01:24:18 Gespräch mit Lina, Teil 3

01:36:04 Better Oblivion Community Center - Better Oblivion Community Center
34 Minuten
Erschienen am 10. Juli 2026 bei Jack White/Cargo. Unser Review.

"Frozen Charlotte ist ein Füllhorn an Riffs, wie sie sonst kaum noch jemand schreibt: dreckig, dick, sofort im Ohr, und getragen von einer Band, die hörbar Spaß an jedem Takt hat. Selbst mich als bekennenden Blues-Skeptiker hat diese Energie gepackt, und einzelne Songs werden bei mir noch lange in der Rotation bleiben. Als komplettes Album ermüdet mich die schiere Dichte irgendwann, deshalb landet die Platte bei starken 3,5 Platten-Panorama-Punkten." (Dennis)

"Frozen Charlotte von Jack White konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Ich vergebe 2,5 von 5 Punkten. Grundsätzlich ist mir das Album im Bluesbereich zu punklastig. Die vielen anstrengenden Gitarrenpassagen und der häufig stark BH übersteuerte Mikrofon-Sound sind mir persönlich einfach zu viel. Dadurch wirkt das Album auf mich stellenweise eher anstrengend als mitreißend. Wer allerdings die bisherigen Alben von Jack White mag und seinen rauen, experimentellen und teilweise sehr intensiven Sound schätzt, wird mit „Frozen Charlotte“ vermutlich nicht enttäuscht sein. Für mich persönlich bleibt das Album jedoch hinter meinen Erwartungen zurück." (Martin)

Wertung: 6/10

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1 Stunde 42 Minuten
Jeder von uns hat zwanzig Alben mitgebracht, die ihn in der Schulzeit geprägt haben. Nicht die besten Platten der Neunziger, sondern die, die damals wirklich liefen. Auf dem Schulweg, im Zimmer, auf Partys. Alben, bei denen man heute noch genau weiß, in welchem Sommer das war. Wir haben uns vorab auf dieselben zwanzig geeinigt, aber nicht verraten, wie wir sie gewichtet haben.

In der Aufnahme merken wir schnell, dass Musikgeschmack kein fester Zustand ist. Wer 1994 auf Grunge stand, hörte 1998 vielleicht schon längst etwas anderes. Und was einem damals wichtig war, muss heute kein Favorit mehr sein. Genau das macht diese Liste so schwer und so ehrlich zugleich. Wo sich unsere Geschmäcker überschneiden, streiten wir darüber, welches Album eines Künstlers den Platz verdient. Spoiler: einfach wird das nicht.

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Kapitel

00:00:00 Intro

00:03:58 zuletzt gehört: Hard-Fi - Sweating somebody else’s Fever, Sarah Weiß - Back to Surface

00:24:40 zuletzt gekauft: GoGo Penguin - Necessary Fictions, Shed Seven: A Matter of Time

00:38:50 Thema: Die 90er Alben, die uns geprägt haben
1 Stunde 43 Minuten
Manchmal braucht es einen Neuanfang, um zu finden, was vorher noch nicht möglich war. Hi Mum aus Nürnberg sind aus den Umfeld von Maffai entstanden, und mit Sängerin Lilly Kletke haben drei erfahrene Musiker nicht einfach eine neue Stimme gefunden, sondern eine komplett neue Identität. Mit ihrem Debütalbum Ghostwood liefern sie eine sehr überzeugende Platte: dicht, warm, fuzzgeschwängert und mit einem Gespür für Melodie, das sich nicht antrainieren lässt.

In dieser Folge haben wir Lilly zu Gast und sprechen über die Entstehung des Albums, den Weg von Maffai zu Hi Mum und darüber, was es bedeutet, eine Band von Grund auf neu zu erfinden. Wer Weezer und Dinosaur Jr. mag, aber auch keine Angst vor Shoegaze und Indie-Film-Melancholie hat, ist hier genau richtig.

Website: himum.de/

Instagram: instagram.com/himum_666/

"ghostwood" bei Flight 13 kaufen, bitte!

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt

Martin: Levara - Levara

Lilly: INXS - Kick

Dennis: Femi Luna - Wash my Pain away

Neue Platten in unseren Sammlungen

Martin: Kids in Glass Houses - Pink Flamingo

Lilly: Culk - Generation Maximum

Dennis: Broken Social Scene - Remember the Humans

Eine Lieblingsplatte von Lilly

Jeff Buckley - Grace

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1 Stunde 45 Minuten
Sönke Torpus kennen viele noch als Frontmann von Torpus & the Art Directors. Nach dem Ende der Band hat er erst mal alles hingeschmissen, aufs Land gezogen, und sich als Produzent für andere Künstler gearbeitet, unter anderem für International Music und Tristan Brusch. Irgendwann hat ihn das Schreiben wieder eingeholt. Das Ergebnis ist Low Key Orchestra, sein neues Projekt mit dem isländischen Produzenten Helgi Helgasson. Das Debütalbum "before the reverb" erscheint am 26. Juni auf dem eigenen Label the resort. Aufgenommen hat Sönke es an der deutsch-dänischen Grenze, und man hört, dass da jemand ohne Erwartungsdruck gearbeitet hat. Die Musik klingt erstaunlich offen und international, irgendwo zwischen Big Thief, Bright Eyes und Whitney. Der Name ist tiefgestapelt, die Musik nicht. Wie aus dem Loslassen ein ganzes Album wurde und warum manchmal erst der Abstand zeigt, was zählt, erzählt uns Sönke in dieser Folge. Reinhören lohnt sich!

Website: lowkeyorchestra.com

Instagram: instagram.com/lowkeyorchestra

YouTube: youtube.com/@lowkeyorchestra

Vinyl kaufen via Bandcamp: lowkeyorchestra.bandcamp.com/album/before-the-reverb

Zuletzt gehörte Alben

Martin: M Lucky - Good Entertainment

Sönke: Dan Auerbach - Waiting on a Song

Dennis: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen

Neue gekaufte Platten

Martin: Kalle Mattson - Avalanche

Sönke: Niels Frevert - Putzlicht

Dennis: Blumfeld - Old Nobody

Eine Lieblingsplatte von Sönke

Midlake - Bamnan and Slivercork

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1 Stunde 41 Minuten
Im klassischen Plattenpanorama-Format treffen wir diesmal Markus Ziesch, Sänger und Gitarrist von Friends Don’t Lie. Eine Band, die sich im Corona-Winter 2020 aus Langeweile gründete, beim allerersten Auftritt die komplette Drum-Hardware vergessen hatte und den Contest trotzdem gewann. Drei Wochen später standen sie bei Rock am Ring auf der Bühne.

Wir sprechen mit Markus über seinen Weg vom dreifachen Schulwechsler zum Fluglotsen, der nebenbei eine der unwahrscheinlichsten Karrieren der deutschen Rockszene hingelegt hat. Über fünf Jahre Straßenmusik bei Wind und Wetter, über 200 Hochzeiten als Brötchengeber während des Studiums und über die Frage, warum eine Trauung nervenaufreibender ist als ein Festivalauftritt vor zehntausenden Menschen.

Friends Don’t Lie auf Instagram

Friends Don’t Lie auf YouTube

Website

Zuletzt gehört

Dennis: Red Apollo - The Laurels of Serenity

Markus: Friends Don’t Lie - Zenit der Dramaturgie

Martin: Stranger Things 3 & 5 Soundtrack

Zuletzt gekauft

Dennis: Gus Black - Autumn Days

Markus: Vinta - Kalypso

Martin: Owls by Nature - The great Divide

Eine Lieblingsplatte von Markus

Casper - Hinterland

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1 Stunde 44 Minuten
Zwei Jungs aus Rheinland-Pfalz, ein gemeinsames Studium, ein Label in Hamburg und ein Debütalbum, das vier Jahre gebraucht hat, um fertig zu sein. Aber wie wird aus Freunden, die zusammen Musik machen, eine Band, die man ernst nimmt?

So Soon haben mit "Whether you like it or not" ein Album veröffentlicht, das vom Erwachsenwerden handelt, ohne dabei naiv zu klingen. Songs, die klein anfangen und grösser werden. Eine Platte, die weiss, was sie ist.

In dieser Folge reden wir mit David und Marco darüber, wie ein Konzeptalbum entsteht, bevor auch nur ein Song fertig ist. Warum Songs manchmal Jahre brauchen, bis man sie loslassen kann. Was ein Mixer wie Barny Barnicott einem Album gibt, das man selbst nicht geben kann. Und was "whether you like it or not" eigentlich bedeutet, wenn die Texte so persönlich sind.

Zuletzt gehört

Dennis: Flora Falls - Everyday love

Marco: Wolfgang Muthspiel, Brian Blade - Friendly travelers

David: Cameron Winter - Heavy Metal

Martin: Billy Lockett - Abington Grove

Neue Platten

Dennis: Whitney Johnson, Lia Kohl, Macie Stewart - Body sound

Marco: Pat Metheny Group - First circle

David: Natalie Bergman - Mercy

Martin: Jim Lindberg - Songs from the Elkhorn Trail

Lieblingsplatten

Bon Iver - 22, A Million

Norah Jones - Come away with me

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1 Stunde 47 Minuten
Heute zu Gast: Sören Warkentin (Gesang, Gitarre) und Nils Warkentin (Schlagzeug) von Abramowicz aus Hamburg.

Über sechs Jahre Stille nach dem Debütalbum "The Modern Times". Keine neuen Songs, keine Konzerte. Was war das: bewusste Pause, langsames Auseinanderdriften, oder brauchte es einfach Zeit, um zu wissen, was als nächstes kommen soll?

Anfang 2026 die Antwort: erst "Money Takes", dann "Hunter", und die Ankündigung von "Joy Of Missing Out", welches am 22. Mai 2026 erscheint. Was zurückgekehrt ist, klingt nach derselben Band und gleichzeitig nach einer anderen. Heartland-Rock, rau und melodieverliebt, das war immer ihr Kern. Aber jetzt sind es sechs Leute, und man hört es: Synthesizer, Bläser, Streicher, und bei "Hunter" ein Saxophon, das den Song fast alleine trägt. Drei Akkorde, Lo-Fi-Beats, ein wachsendes Finale. Entstanden nicht im Studio, sondern DIY im Proberaum.

Der Albumtitel ist eine bewusste Umkehrung von FOMO. Was dahintersteckt, ob das ein Lebensgefühl ist oder eine These, und wie viel von der Demo-DNA den Weg ins fertige Album überlebt hat, darüber sprechen Dennis und Martin mit den Warkentin-Brüdern. Und natürlich: über neue, gekaufte und all-time-favourite Platten.

instagram.com/abramowiczband

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt

Martin: Tom Blackwell - Regency café

Nils & Sören: Zach Bryan - The great american bar scene

Dennis: Die Sauna - Tut beni

Neue Platten in unseren Sammlungen

Martin: Abay - Love and distortion

Nils: Jalen Ngonda - Come around and love me

Sören: Alogte Oho & his sounds of joy - Mam yinne wa

Dennis: Spirits having fun - Two

Lieblingsplatten der Gäste

Fleetwood Mac - Rumours

Bruce Springsteen - The River

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1 Stunde 35 Minuten
Heute ist Christin Nichols bei uns zu Gast. Sie wuchs in Spanien auf und begann schon früh mit einer Ballettausbildung, bevor sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin studierte. Engagements führten sie ans Berliner Ensemble, an die Volksbühne und ans Schauspiel Leipzig – und mittlerweile ist sie auch regelmäßig im Fernsehen und Kino zu sehen.

Im Podcast soll heute aber vor allem die Musikerin Christin im Mittelpunkt stehen. Sie war Teil des Elektro Punk-Duos Prada Meinhoff Ihr Debütalbum I’m Fine erschien 2022, das Nachfolgealbum Rette sich, wer kann 2024 – mit Features unter anderem von Fatoni. Dafür gab’s begeisterte Kritiken von großen Medien, und zuletzt stand sie sogar bei Rock am Ring und Rock im Park auf der Bühne. Christin veröffentlicht ihr neues, selbstbetiteltes Album „Christin Nichols“ am 24. April. Ab Ende April 2026 geht sie auf „Heute ist mal wirklich alles gut“-Tour.

Wir freuen uns, heute mit ihr über Musik, Vinyl und die Alben zu sprechen, die sie auf ihrer vielschichtigen künstlerischen Reise begleiten.

Zuletzt gehört

Martin: The Zutons - Tired of hanging around

Christin: The Strokes - Is this it

Dennis: Tigers Jaw - Lost on You

Neu gekauft

Martin: Will and the People - Will and the People

Christin: Depeche Mode - Violator

Dennis: The Notwist - News from Planet Zombie

Eine Lieblingsplatte von Christin

Eins Zwo - Gefährliches Halbwissen

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Christin bei YouTube und Instagram.
2 Stunden 1 Minute
Patrick Scheuermann ist der Kopf hinter dem Indie-Projekt Die weiteren Aussichten. Was zunächst als persönliches Singer-Songwriter-Projekt begann, entwickelte sich über den Popkurs Hamburg zu einer vollständigen Band mit klarer musikalischer Handschrift.

Mit der EP Das alles hier ist Liebe veröffentlichen Die weiteren Aussichten ihre erste Vinylplatte. Die sechs Songs bewegen sich zwischen melancholischem Indierock, druckvollen Gitarren und der emotionalen Direktheit der deutschsprachigen Indie-Tradition. Musikalisch treffen dabei Einflüsse aus der Hamburger Schule auf schottischen Indie-Rock und die Gitarrenenergie der 2000er-Szene.

Inhaltlich kreist die EP um unterschiedliche Formen von Liebe. romantische Beziehungen, toxische Dynamiken, Freundschaft und nicht zuletzt die Liebe zur Musik selbst. Produziert wurde die Platte von Dennis Borger, bekannt durch seine Arbeit mit unter anderem Power Plush und Betterov.

Patrick schreibt Songs, die stark von persönlichen Erfahrungen geprägt sind. Nach einer Phase des persönlichen Umbruchs entstand mit Die weiteren Aussichten ein Projekt, das Verletzlichkeit und Energie miteinander verbindet. Die EP markiert nun den nächsten Schritt dieser Entwicklung und erscheint als limitierte grüne Vinylpressung mit einem exklusiven Bonustrack.

Website: dieweiterenaussichten.de

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt

Martin: Harry Styles - Kiss all the Time. Disco, occasionally

Patrick: Betterov - Große Kunst

Dennis: Penelope Isles - Which Way to Happy

Neue Platten in unseren Sammlungen

Patrick: Bettina Wegner - Traurig bin ich sowieso

Dennis: Mitski - Nothing's about to happen to me

Martin: Ocean Colour Scene - One from the Modern, Ocean Colour Scene - Painting

Eine Lieblingsplatte von Patrick

Herrenmagazin - Atzelgift

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Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast

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Vinyl Gespräche mit Musikerinnen und Musikern über Alben Musik und Schallplatten