Mutter sein – und dabei nicht nur funktionieren. Was passiert, wenn das eigene Erleben nicht zu dem Bild passt, das wir mit einer „guten Mutter“ verbinden?
In dieser Folge von Hypnosegeflüster spreche ich mit Dr. Mareike Fellmin über Muttersein, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, wie eigene Bedürfnisse neben der Verantwortung für ein Kind Raum bekommen können. Mareike ist selbst Mutter und teilt dabei auch ihre persönlichen Sichtweisen und Erfahrungen.
Wir sprechen über Überforderung und schwierige Gedanken, über den Wunsch, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, und darüber, sich für das eigene Erleben nicht zusätzlich verurteilen zu müssen. Ebenso geht es um Unterstützung: Warum müssen Eltern nicht alles allein tragen – und wie können Familie, Freund:innen oder andere Bezugspersonen Teil eines tragenden Umfelds werden?
Auch die Kinderperspektive nehmen wir in den Blick. Wie erleben Kinder Eltern, die selbst stark unter Anspannung stehen? Wie viel Raum bleibt zu Hause für ihre Gefühle und Bedürfnisse? Und was bedeutet es, Entwicklung nicht nur durch Worte zu begleiten, sondern auch durch das, was wir vorleben?
Neben den herausfordernden Seiten geht es genauso um Verbindung, Sinn und die besonderen Erfahrungen, die Muttersein mit sich bringen kann.
Zum Abschluss sprechen wir über unterschiedliche Möglichkeiten, mit Überforderung umzugehen: Gedanken zulassen, eigene Ansprüche hinterfragen, Bedürfnisse äußern, Unterstützung einbeziehen und individuelle Lösungen entwickeln.
Ein Gespräch über Muttersein mit unterschiedlichen Facetten – und über die Möglichkeit, auch sich selbst darin weiterhin wahrzunehmen.
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