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«Call the Boss» Archiv

181 Episoden
15 Minuten
Wer kennt es nicht: das Kesslerloch-Diorama im Museum zu Allerheiligen. Sein Reiz: Es ist immer da und verändert sich nicht und ist dennoch der Star der Show. Was heisst das für die Aufgabe der neuen Museumsdirektorin Gesa Schneider? Die promovierte Germanistin will alles nur nicht stehenbleiben und aus der Historie des Museums und seiner Bestände «Geschichten schürfen». Was das bedeutet, verrät sie uns in der neusten Folge des Podcast «Call the Boss». Wichtig: Ihre Eignerin – die Stadt Schaffhausen – setzt Schneider zwar keine Umsatz-Ziele (alias Eintrittszahlen), aber mehr Sichtbarkeit und mehr Relevanz stehen gleichwohl weit oben auf der Agenda. Wie sie dieses Ziel erreichen will und weshalb es dafür «hilfreich ist, mit anderen zu reden» und auch in Schaffhausen zu wohnen – das und mehr erfährt man, wenn man reinhört. Also tun!
14 Minuten
Seit dem 2. Dezember sitzt SP-Politikerin Linda De Ventura im Nationalrat und es gibt gute Neuigkeiten für die Wirtschaft: «Wir müssen den Kapitalismus nicht abschaffen», sagt die Neo-Nationalrätin in ihrem ersten Interview seit Amtsantritt, «aber wir müssen ihn anpassen.» Was das genau heisst, warum es die Schaffhauser KMU weniger betrifft und warum sich De Ventura trotz neuem Amt zuweilen als «Chefin von gar nichts mehr» fühlt, erzählt sie bei «Call the Boss».
13 Minuten
Er ist Banker, FDP-Politiker und trifft fast immer den richtigen Ton. Kein Wunder: Lorenz Laich, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis BS Bank Schaffhausen, hört in seiner Freizeit gerne klassische Musik und wandert durch die Wälder, in die er – «ein Lebensmotto» – stets freundlich hineinruft. Wie es für ihn als Harmonie-Mensch war, die Schliessung von vier Bankfilialen in Hallau, Schleitheim, Beringen und Neuhausen zu verkünden, was das für die Kundinnen und Kunden nun bedeutet und warum er bald kürzer und dafür aufs Tanzparkett treten will, erklärt er bei «Call the Boss».
14 Minuten
Er ist seit Juli 2023 im Amt und hat ein schweres Erbe angetreten: Raymond Cron steht als Präsident dem Spitalrat vor und musste erst kürzlich bekanntgeben, dass die Kosten für die bauliche Erneuerung der Spitäler plötzlich um rund 100 Millionen Franken höher liegen als bisher erwartet. Im Podcast spricht er darüber, wie es zu dieser Steigerung kam, über Fehler und über seine Zukunft im Falle einer Ablehnung der Finanzierung im Kantonsrat.
15 Minuten
Für Wolfram Kötter sind die Tage um Weihnachten besonders intensiv, nicht weil er beim Weihnachtsgeschäft punkten muss, sondern weil an Weihnachten seine Häuser so gut ausgelastet sind, wie sonst kaum je im Jahr: Als Pfarrer und vor allem als Kirchenratspräsident steht an der Spitze der Reformierten Kirche im Kanton Schaffhausen und wieder sieht: Der oberste Reformierte im Kanton Schaffhausen spricht in der neusten Folge von Call the Boss über Geld, besonders grosszügige Spender und die Sichtbarkeit der Kirche als «Sponsor». Und über Gott - natürlich!
15 Minuten
Stephan Schlatter führt das gleichnamige Baugeschäft in zweiter Generation und will eigentlich nicht wachsen: «Die Grösse mit 30 Mitarbeitern ist gut handelbar», sagt der ausgebildete Baumeister. Den Fachkräftemangel spürt auch er und probiert deshalb auf die Gen Z zuzugehen. Trotzdem wird auf dem Bau draussen gearbeitet, «allzu weich darf man bei unserem Job nicht sein», sagt er unverblümt. Ein Chef, der sich weniger Regeln beim Bauen und mehr ausgebildete Nachwuchskräfte wünscht. Und sogar mit der Rückkehr in die Politik liebäugelt.
13 Minuten
In der 100. Folge von Call the Boss sprechen wir mit Fabio Regazzi, dem Präsidenten des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Und der Tessiner wird deutlich: Das Ansehen der Schweizer Wirtschaft bei den Menschen habe gelitten, dies «wohl auch weil man inzwischen glaube, der Wohlstand sei gottgegeben», sagt Regazzi. Der Mitte-Ständerat mit eigener Firma kämpft gegen diese Entfremdung, aber ganz einfach sei das nicht. Der passionierte Jäger ist aber zuversichtlich und sagt: «Wenn man einmal Präsident des Tessiner-Jagdverbands war, ist alles andere ein Spaziergang». Ein Jubiläums-Gespräch mit dem obersten KMU-Chef, der offensichtlich den Humor noch nicht verloren hat.    
13 Minuten
Der 30-jährige Micha Davaz, ist seit bald 12 Monaten der Chef bei Rimuss & Strada, hatte nach den Unwettern vom August eine anspruchsvolle erste Saison zu bewältigen, wie er im Podcast «Call the Boss» erzählt. Wieso er als einer der wichtigsten Wein-Chefs der Region bei Schaumweine künftig den Alkohol vermehrt weglassen will und weshalb er trotz HSG-Studium gern selber mitanpackt: Das und noch mehr über den Bündner gibt es im Podcast zu erfahren.
15 Minuten
Er ist für rund 600 Angestellt zuständig - und muss vielen davon dabei helfen, sich einen andere Arbeitgeber zu suchen: Alain Thomann ist Geschäftsführer der Altra Schaffhausen und muss den Spagat zwischen Integration in den ersten Arbeitsmarkt und dem eigenen Betrieb mit Werkstätten und Beschäftigung schaffen. Wie ihm das gelingt, verrät er im Podcast «Call the Boss» und erklärt auch, wieso in ihm ein Rocker schlummert. Und ein Velofahrer. Man sieht: An dem Mann ist einiges dran.
13 Minuten
Zahlen, Daten, Parolen und Parteien: Wenn andere um Politik einen grossen Bogen machen, blüht Jimmy Sauter, Co-Chefredaktor von Radio Munot, so richtig auf. Zu Gast in der neusten Folge von «Call the Boss» erklärt der studierte Politologe, wie ihn Geldknappheit zur Lokalpolitik gebracht hat und wieso ihn seine Liebe zum Radio nie verlassen hat. Spannend: Wenn er Stellen in der Redaktion zu besetzen hat (wie gerade wieder), ist Flexibilität, Vielseitigkeit und eine gute Portion Mut ganz weit oben auf der Liste. Gespräch mit einem Radio-Mann, der seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat.
13 Minuten
Beat Stöckli, ist in Schaffhausen ein bekannter Mann: Seit dem ersten November des Jahres ist der frühere Chef der Ersparniskasse Schaffhausen bei der St. Galler Acrevis-Bank für das Privatkundengeschäft zuständig. «Ich bin 50 geworden und hatte Lust, nochmals etwas Neues zu machen», sagt Stöckli im Podcast, «das ist ein gutes Alter, um nochmals eine Herausforderung anzunehmen.» Aber nicht nur beruflich ist der Schaffhauser stark eingespannt, sondern er engagiert sich auch ehrenamtlich fast rund um die Uhr: «Es war immer mein Anspruch, der Gesellschaft etwas zurückzugeben», sagt der Banker. Gespräch mit einem Chef, der den Aufbruch wagt.
14 Minuten
Martin Lehmann war bei der Lancierung von Mobilezone mit dabei und leitete das Unternehmen, das mit Mobilfunktverträgen und -geräten extrem erfolgreich war. Doch zufrieden war er damit nicht. Danach leitetet er mit Läderach ein Unternehmen, das Schokolade verkauft, das war toll, sagt er im Rückblick, aber auch das war nicht seine Erfüllung: Weder zu viel Handy-Konsum noch zu viel Schoggi sind gesund, darum ist Lehmann zu neuen Ufern aufgebrochen – und hat dort angeheuert, wo ein zu viel nicht schadet: Beim Kosmetik-Hersteller Lush, dessen Schweizer Geschäft Lehmann leitet. Er sagt: «Lush ist mein Leben.» Gespräch mit einem Chef, der fündig geworden ist.
14 Minuten
Damit das Leben nicht aus der Schaffhauser Altstadt verschwindet, wurde vor über eineinhalb Jahren die Stelle des City Managers geschaffen und an Lukas Ottiger vergeben: Im Podcast äussert sich Ottiger dazu, wieso weiterhin Läden die Altstadt verlassen, weshalb er (noch) kein halbes Riklin-Bänkli in seiner Wohnung hat und er nimmt auch Stellung zur Frage seines Verdienstes, um den sich Gerüchte ranken. Das und eine erste Bilanz zu seinem Engagement liefert Ottiger in «Call the Boss». Einschalten, reinhören!
14 Minuten
Als Wirtschaftsförderer bringt Christoph Schärrer neue Unternehmen nach Schaffhausen, den regionalen Wirtschaftsunternehmen gehe es derzeit wieder gut, sagt er in der neusten Folge von «Call the Boss». Gleichzeitig würden Firmen das eigene Licht zu sehr unter den Scheffel stellen und rät zu mehr Selbstbewusstsein. Und Schärrer gibt weitere Einblicke: Bei Verhandlungen gehe es nicht nur um scharfe Steuerdeals, sondern auch einmal darum, Standfestigkeit beim Trinken zu beweisen. Mit seiner Frau, FDP-Politikerin Nina Schärrer, spricht er zu Hause auch über Politik, einig werde man sich aber nicht immer. Eine Anfrage als Kandidat für den Regierungsrat hat der smarte 45-jährige übrigens bereits erhalten, aber abgelehnt: «Ich hätte die Geduld nicht.» Warum Schärrer sich vor dem Fernseher ärgert und am Samstag allein mit den Kindern frühstückt, das alles erfährt man im Podcast.
13 Minuten
Nach eher schwierigen Jahren sorgt die Schaffhauser Gastronomie derzeit wieder für positivere Schlagzeilen. Dass es mit dem Aufwärts-Trend weitergeht, das liegt auch Werner Feller am Herzen, der als neuer Chef von GastroSchaffhausen die Geschicke der lokalen Branche vertritt. Und es sieht besser aus als auch schon: «Der Branche geht es gut», sagt Feller, «die Nachfrage zieht vor allem in der Stadt wieder an.» Im Podcast erklärt er, wie er neue Mitglieder für den Verband gewinnen will und warum Pop-up-Gastronomie für die etablierten Restaurants kein Problem darstellen. Und er hat ein wichtiges Anliegen zum Schluss.