«Call the Boss» Archiv
181 Episoden
13 Minuten
Bea Niedrist brennt für ihre Leidenschaft: das Kochen. Lange war sie als Köchin in verschiedenen Betrieben tätig, aber sie wusste auch: Irgendwann will sie etwas Eigenes. Als sich 2016 die Möglichkeit ergab, schlug sie zu: Im alten Bauernhaus in Gächlingen richtet sie den «Kochstall» ein und bietet dort seither nicht nur Kurse, sondern auch Events und Catering an – erfolgreich, wie sie bei «Call the Boss» verrät. Wann es auch bei ihr auch einmal Fast Food gab, wann sie auch mal ruppiger wird und warum Männer beim Kochen mutiger sind als Frauen, das erfährt man diese Woche im Podcast.
13 Minuten
Als Architektin ist Britta Schmid seit vielen Jahren in einer Männerdomäne tätig und führt den Betrieb in dritter Generation. Sie hat im Berufsalltag zunehmend mit Auflagen und Einsprachen zu kämpfen, bis zu neun Jahre müsse sie auf Baubewilligungen warten. Aber nur neu bauen reicht der Unternehmerin nicht, sie setzt sich in der Kantonalen Natur- und Heimatschutzkommission auch für die Pflege und den Erhalt der bestehende Bausubstanz ein. Wie sie ihren Betrieb in den letzten Jahren entwickelt und fit für die Zukunft gemacht hat, erfährt man in der neusten Ausgabe von «Call the Boss». Und noch zwei Hinweise, wenn man mit Schmid zu tun hat: Duz-Kultur liegt bei ihr nicht drin und auf gute Sprache legt sie grossen Wert. Ja, das ist ein bisschen Alte Schule.
13 Minuten
Sie will eigentlich keine Chefin sein, dennoch ist sie eine: Katharina Furrer, Leiterin des Schauwerks, hat die Schaffhauser Theaterszene der letzten Jahrzehnte wie niemand sonst geprägt und mitgestaltet. Und nicht nur das: Im Vergleich zu vielen anderen Anbietern in der Schweiz sind die Vorstellungen des Schauwerks jeweils gut besucht. Ihr Erfolgs-Geheimnis verrät Furrer im Podcast: Eine treue Anhängerschaft, deren Geschmack die Programmmacher gut treffen. Für alle, die Zweifel haben: Das Theater ist für die gesellschaftliche Debatte noch immer relevant, ist Katharina Furrer überzeugt und liefert dafür eine gute Erklärung.
15 Minuten
Er ist der einzige in Schaffhausen, der gleich eine ganze flotte befehligt, aber so ganz einfach ist der Job als Direktor der Schifffahrtsbetriebe URh dann doch nicht: Das Wetter, die unterschiedlichen Wasserstände, steigende Betriebskosten. «Ich habe schon viel erlebt, aber eine solche Saison wie in diesem Jahr, noch nicht», verrät in der neusten Folge von «Call the Boss». Warum der wenig lautstark auftretende Remo Rey auch nach zehn Jahren auf der wechselhaften See der Passagierschifffahrt trotzdem noch Freude an seinem Job hat, erzählt er im Podcast. Und er lässt uns einen Blick auf die nächste Saison werfen: Es gibt gute Neuigkeiten. Da spitzen auch Nicht-Matrosen die Ohren!
12 Minuten
Angefangen hat der Vater von Reto Artusi in einer Garage in Thayngen, heute ist Artusi mit seiner Medipack der grösste private Arbeitgeber in der Stadt Schaffhausen, der nicht in einer Konzernstruktur ist – und beschäftigt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das alles, obwohl Artusi mit seiner Firma Wachstum nicht angestrebt hat. «Wir haben eine Einzigartigkeit in unserem Nischenmarkt», sagt Artusi bescheiden in der neusten Folge von «Call the Boss» und spricht auch darüber, wie diese erstaunliche Entwicklung möglich wurde.
Seine Firma verpackt nicht nur medizinische Güter, sie stellt auch Folien und Verpackungen selber her, baut und vertreibt die zugehörigen Maschinen und hat weiter Betätigungsfelder. Inzwischen ist die Medipack eine feste Grösse in der Schaffhauser Wirtschaft und ausserordentlich erfolgreich, gleichwohl ist Reto Artusi am Boden geblieben ist. Gespräch mit einem Innovativen Unternehmer, der seine Freizeit gern mit alten Dingen verbringt.
Seine Firma verpackt nicht nur medizinische Güter, sie stellt auch Folien und Verpackungen selber her, baut und vertreibt die zugehörigen Maschinen und hat weiter Betätigungsfelder. Inzwischen ist die Medipack eine feste Grösse in der Schaffhauser Wirtschaft und ausserordentlich erfolgreich, gleichwohl ist Reto Artusi am Boden geblieben ist. Gespräch mit einem Innovativen Unternehmer, der seine Freizeit gern mit alten Dingen verbringt.
12 Minuten
Michael Brütsch ist seit 2021 Standortleiter der UBS Schaffhausen und brennt für seinen Job. In der neusten Folge von «Call the Boss» erklärt er, warum er froh ist, dass Schaffhausen einer der ersten Standorte in der Schweiz ist, bei dem die Filialen von UBS und Credit Suisse zusammengelegt werden. Dennoch muss Brütsch zuvor noch separate Schalter – einen für die CS-Kunden und einen für UBS-Kunden – parallel führen. Neben diesem «Spagat» legt er seinen Schwerpunkt auf das Tagesgeschäft: «Das muss einfach funktionieren», sagt Brütsch, der noch täglich mit Kunden im Kontakt ist. Sein Credo: Man muss Menschen mögen. Aber auch leistungsbereit sein und sich weiterentwickeln wollen – ohne diese Eigenschaften, gehe es nicht.
14 Minuten
«Ich habe jetzt auch erstmals in Schaffhausen Steuern bezahlt und es hat mir wirklich Spass gemacht», sagt Alain Schmid, seit bald 18 Monaten Direktor der Schaffhauser Kantonalbank. In der neusten Folge von «Call the Boss» spricht er über die Transformation der Bank, die Filialschliessungen und darüber, warum die Region in seinen Augen Grund hätte, noch etwas selbstbewusster aufzutreten. Und ja natürlich: Er sagt auch, weshalb ihm Steuernzahlen Spass macht. Treffen mit einem Zürcher, der Schaffhausen schnell ins Herz geschlossen hat.
14 Minuten
Sie hat in Schaffhausen die Kanti besucht, seither geht ihr Blick meist Richtung Zürich und Bern: Regine Sauter sitzt seit 2015 im Nationalrat und war lange Direktorin der Zürcher Handelskammer. Neuerdings präsidiert Sauter, die in Flurlingen aufgewachsen ist, den Verband H+, dessen Mitglieder – die Schweizer Spitäler – derzeit etwas zu kämpfen haben: Defizite und steigende Kosten bringen manche Kliniken an den Rand der Existenz. Im Podcast erklärt die Vollblut-Politikerin, wie man die Spitäler wieder gesund bringt und dabei verhindert, dass die Steuerzahler dafür bluten müssen. «Wir werden nicht darum herumkommen, die Spitallandschaft neu zu organisieren und zu strukturieren», sagt Sauter – eine interessante Aussage auch mit Blick auf die Debatte um die Neubau-Pläne der Schaffhauser Spitäler. Und sie lobt die gute Steuerpolitik des Kantons Schaffhausen. Begegnung mit einer Zürcherisch-schaffhausische Polit-Lady, die ursprünglich ins Hotelfach wollte.
14 Minuten
Seit anfangs Jahr ist Diego Frey bei der Halter AG für die Gesamtleistung Deutschschweiz zuständig, das heisst konkret: Der von ihm als Geschäftsführer verantwortete Unternehmensbereich plant und realisiert Immobilienprojekt für rund 500 Millionen Franken pro Jahr, 200 Leute arbeiten unter Frey. Angefangen hat der Schaffhauser mit einer Maurerlehre, danach liess er sich zum Polier und zum Bauleiter ausbilden. Was ihm dieser Erfahrungsschatz heute noch bringt, ob das Rhytech in Neuhausen ein Erfolg ist und wie das nächste Grossprojekt in Schaffhausen aussieht, erzählt Frey im Podcast. Und er verrät, was ihn mit Pius Zehnder verbindet. Nicht nur für Baufachleute spannend!
12 Minuten
Dass er nach seiner Lehre als Landmaschinenmechaniker einmal Inhaber und Chef einer IT-Firma werden wird, hätte Beat Ammann nicht gedacht. Aber schon am ersten Tag seiner Lehre habe er gewusst: «Jetzt musst du dein Leben in die eigenen Hände nehmen!» Und das hat er getan. Im Podcast erzählt Ammann, wie Leidenschaft und die Freude am Kontakt mit Menschen ihn als Unternehmer erfolgreich gemacht haben. Er verrät auch, wieso er per Ende Jahr die Leitung der MTF in neue Hände gibt und wo er seine Batterien auflädt. Kleiner Hinweis: Erst kürzlich stand der passionierte Sportler Ammann auf den Gipfeln von Mönch und Jungfrau im Berner Oberland. Man sieht: Der Aufstieg ist noch lange nicht fertig.
14 Minuten
Am 2. August gilt es ernst, dann fängt Nina Siegrist als neue Chefin der Meier + Cie AG, welche die «Schaffhauser Nachrichten» herausgibt, an. Im Hintergrund hat die Schaffhauserin aber bereits Aufgaben übernommen und sich eingearbeitet, in der neusten Folge von «Call the Boss» gitb sie ihr Antrittsgespräch und verrät, was sie mit der «Meierei» vorhat, wie sie im anspruchsvollen Medienmarkt bestehen will und wieso der Spielplatz für Frauen manchmal ein undankbares Pflaster ist. Spoiler für die Ungeduldigen: Siegrist will auf den digitalen Kanälen vorwärts machen und sagt: «Ich mag es nicht, wenn es langweilig ist.» Gespräch mit der wichtigsten Medienmanagerin der Region, in deren Brust ein Journalistinnen-Herz schlägt.
14 Minuten
«Vielleicht hatten wir auch ein bisschen Glück» sagt Edouard Meylan – und meint damit, dass die Rettung der Schaffhauser Traditionsmarke H. Moser & Cie im Jahr 2013 gelungen ist. Aber natürlich stapelt der Uhr-Schaffhauser, dessen Familie aus dem Vallée de Joux stammt und schon immer mit Uhrmacherkunst verbunden war, mehr als nur tief: Pro Jahr werden weniger als 4000 der edlen Stücke verkauft, dies Menge erzielt aber einen Umsatz von mehr als 90 Millionen Franken im Jahr. Der ausgebildet Mikromechanik-Ingenieur kennt sich mit der Materie aus, weiss aber ebenso, dass auch Marketing wichtig ist: Hier hilft ihm die bald 200-jährige Geschichte seiner Marke, die er mit modernen Einflüssen kombiniert. Und es läuft gut: Während die Branche leidet, visiert Meylan für das kommende Jahr einen Umsatzzuwachs von satten 25 Prozent an. Im Podcast erfährt man, wie der Uhren-Patron der neuen Generation tickt. Reinhören!
13 Minuten
In der 79. Ausgabe von Call the Boss haben wir Daniel Landolt am Draht, der seit einem halben Jahr die Raiffeisen Schaffhausen führt. Auffällig: Landolt ist ein bescheidener und zurückhaltender Bank-Chef. Sein Credo: «Die Angestellten Erfolge feiern lassen, helfen, wenn es schwierig wird.» Das sind mehr als Worte: Mit allen Angestellten – vom Praktikant bis zum Kader – hat er bei Amtsantritt ein Gespräch geführt – und erst einmal zugehört. Die Konkurrenz bereitet ihm keine schlaflosen Nächte, «wir haben viel Marktchancen hier», sagt er mit Blick auf den regionalen Markt. Alle Details zur Strategie verrät er uns nicht, klar ist aber: Er will mit seiner Bank weiter wachsen gerade im Immobilien-Bereich, «mindestens so wichtig ist uns, das wir das mit eigenen Kundengeldern schaffen», sagt Landolt. Und er erzählt, wieso er sich für die Finanzbranche entschieden hat. Spoiler: Eine Karriere als Handwerker hat sich bei ihm nicht aufgedrängt.
Ein Gespräch mit einem Boss, der nicht das Rampenlicht, sondern den Erfolg sucht – nicht nur für Chefs interessant!
Ein Gespräch mit einem Boss, der nicht das Rampenlicht, sondern den Erfolg sucht – nicht nur für Chefs interessant!
12 Minuten
Er ist so etwas wie der Champion, wenn es um Lean Production, um effiziente und optimierte Abläufe geht: Werner Schmid ist Geschäftsführer der Phoenix Mecano Solutions AG, die zum Phoenix Mecano mit Hauptsitz in Stein am Rhein gehört und über 780 Millionen Franken Umsatz erzielt. Die Firma hat 2023 den Swiss Lean Award erhalten, befasst sich aber auch mit hochspezialisierten Gehäusen für verschiedene Anwendungen, die auf Bohrinseln oder bei der Polizei zum Einsatz kommen. Seine Leidenschaft für die Optimierung von Prozessen lässt Schmid nie ganz los, auch ausserhalb der Firma kommt das zum Tragen – ein Beispiel: Wie räumt man den Geschirrspüler möglichst optimal ein…
Schmid führt mit Vertrauen und Verantwortung, in der neusten Ausgabe von Call the Boss erfährt man, wie er mit diesem Ansatz erfolgreich ist.
Schmid führt mit Vertrauen und Verantwortung, in der neusten Ausgabe von Call the Boss erfährt man, wie er mit diesem Ansatz erfolgreich ist.
12 Minuten
«Ich will das produzieren, was den Leuten schmeckt», sagt der Wilchinger Markus Hedinger, der mit seiner Weinkellerei zu den grossen im Kanton gehört – rund 200'000 Flaschen füllt er pro Jahr ab. Er hat einen ausgezeichneten Kellermeister, trotzdem: «Ich sage, wie's läuft.» Seinem Sohn, der den Betrieb einmal übernehmen wird, überlässt er aber den Entscheid, wohin sich die Firma entwickeln soll. Warum Markus Hedinger bei der Zählung der Generationen eine überspringt und vor allem: Wieso Blauburgunder unter Umständen einmal von der Krankenkasse bezahlt werden könnte, erzählt er in der neuesten Folge von «Call the Boss». Länger leben dank Blauburgunder? Vermutlich sollten Sie sich das anhören!