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QuadraCast Archiv
213 Episoden
74 Sekunden
Gerade verändert die künstliche Intelligenz die Welt. Und damit auch unseren Blick auf den Menschen. Viele Menschen haben die Hoffnung, dass diese künstliche Intelligenz endlich die Lösungen zu den grossen Herausforderungen der Menschheit findet – wozu auch Glaube, Religion und die Bibel gehören. Wir glauben im Unterschied zu den KI-Enthusiasten, dass die Kirche den Weg durch die Bibel schon lange kennt – und wir ihn einfach vergessen haben.
Deswegen stellen wir uns in diesem Podcast, die Fragen, die so viele beschäftigen: Ist die Bibel nur ein altes Märchenbuch? Neues Testament - brauchte Gott ein Update? Und gibt es wirklich ein kirchliches Bibelverbot? Wir zeigen auf, wie uns die Kirche zeigen kann, die Bibel tiefer zu erfassen. Denn Gott braucht kein Update.
Hör und Lies - der Bibel-Podcast, zehn Folgen, einmal wöchentlich immer am Donnerstag, auf YouTube und überall, wo es Podcast gibt.
Gleich hier folgen:
Spotify: https://spoti.fi/44qxcFW
Apple Podcast: https://apple.co/3PNzCdk
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YouTube: https://bit.ly/3pQojGv
Deswegen stellen wir uns in diesem Podcast, die Fragen, die so viele beschäftigen: Ist die Bibel nur ein altes Märchenbuch? Neues Testament - brauchte Gott ein Update? Und gibt es wirklich ein kirchliches Bibelverbot? Wir zeigen auf, wie uns die Kirche zeigen kann, die Bibel tiefer zu erfassen. Denn Gott braucht kein Update.
Hör und Lies - der Bibel-Podcast, zehn Folgen, einmal wöchentlich immer am Donnerstag, auf YouTube und überall, wo es Podcast gibt.
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22 Minuten
Christus ist auferstanden – Er ist wahrhaft auferstanden!! Halleluja!
Wir schauen mit euch noch einmal zurück: Warum haben wir 40 Tage den Podcast gehört, auf Fleisch und Süsses verzichten und das eine oder andere Gebet extra gesprochen? Wir sprechen über die Wichtigkeit der richtigen Ordnung, welche durch die Tugenden wieder hergestellt werden soll, machen eine Zustandsaufnahme und Gerulf hilft mit einem spannenden Hinweis aus der Hirnforschung. Unser Hirn gleiche nämlich einem Dschungel. Und darin sollen wir Pfade, Bürgersteige und schliesslich Autobahnen anlegen – um so die Tugenden, die guten Gewohnheiten zu vertiefen und fest zu verankern. Dazu steuert Samuel noch einen bewähren Life-Hack bei.
Wir schauen in die Zukunft: Wir machen weiter! Bald schon starten neue Projekte. Ein erstes bereits am Sonntag nach Ostern. Weitere dann im Verlauf des Jahres – im Sommer, Herbst und Winter. Also unbedingt hier reinhören und mehr erfahren. Natürlich informieren wir euch auch in der Telegramgruppe, auf der Homepage des deutschen Distrikts der Petrusbruderschaft und auf den Podcast-Kanälen. QuadraCast meldet sich dann im nächsten Jahr zur Fastenzeit zurück.
Und wir danken – unseren Hörern, unseren Oberen, unseren Sprechern und allen die uns im Gebet getragen haben. Es war ein fantastisches Abenteuer, das vor zwei Monaten begann – und hoffentlich noch lange weitergeht.
PS. Und dann noch eine kleine Überraschung.
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Wir schauen mit euch noch einmal zurück: Warum haben wir 40 Tage den Podcast gehört, auf Fleisch und Süsses verzichten und das eine oder andere Gebet extra gesprochen? Wir sprechen über die Wichtigkeit der richtigen Ordnung, welche durch die Tugenden wieder hergestellt werden soll, machen eine Zustandsaufnahme und Gerulf hilft mit einem spannenden Hinweis aus der Hirnforschung. Unser Hirn gleiche nämlich einem Dschungel. Und darin sollen wir Pfade, Bürgersteige und schliesslich Autobahnen anlegen – um so die Tugenden, die guten Gewohnheiten zu vertiefen und fest zu verankern. Dazu steuert Samuel noch einen bewähren Life-Hack bei.
Wir schauen in die Zukunft: Wir machen weiter! Bald schon starten neue Projekte. Ein erstes bereits am Sonntag nach Ostern. Weitere dann im Verlauf des Jahres – im Sommer, Herbst und Winter. Also unbedingt hier reinhören und mehr erfahren. Natürlich informieren wir euch auch in der Telegramgruppe, auf der Homepage des deutschen Distrikts der Petrusbruderschaft und auf den Podcast-Kanälen. QuadraCast meldet sich dann im nächsten Jahr zur Fastenzeit zurück.
Und wir danken – unseren Hörern, unseren Oberen, unseren Sprechern und allen die uns im Gebet getragen haben. Es war ein fantastisches Abenteuer, das vor zwei Monaten begann – und hoffentlich noch lange weitergeht.
PS. Und dann noch eine kleine Überraschung.
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3 Minuten
Hier schließt sich nun unser Kreis, den wir am Palmsonntag eröffnet haben. Wir haben gesagt, dass Liebe eine «gewisse Freundschaft zu Gott ist, die auf der Vereinigung in der ewigen Seligkeit beruht». Da die Liebe nach Vereinigung mit dem Geliebten strebt, so streben wir danach mit Christus vereint zu sein – im Kreuz und in der Auferstehung. Die hl. Edith Stein schreibt: «Wer in liebender Versenkung eingeht in die Gesinnung des Heilands am Kreuz – in die Liebe bis zur äußersten Hingabe seiner selbst –, der wird eben damit geeint mit dem göttlichen Willen, denn es ist der Erlösungswille des Vaters, der sich in der Erlöserliebe und -hingabe Jesu erfüllt; und man wird eins mit dem göttlichen Sein, das sich selbst hingebende Liebe ist.» Das ist das Einzige, was dereinst im Himmel bleiben wird: die Liebe, denn «die Liebe vergeht nie». (1 Kor 13)
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Zurichtung des Schauplatzes: Versetzen wir uns in die Grabesruhe Christi. Die Erlebnisse der Nacht des Karfreitags sind noch tief in unserem Herzen, doch hinzu kommt heute die freudige Erwartung des Ostermorgens.
Punkt 1 – Vereint mit Christus im Kreuz: Die Liebe Christi, die er uns in seinem Kreuz zeigt, ist das einzige, was unserem Leiden auf dieser Welt einen Sinn geben kann. Wenn wir seine Liebe erwidern wollen, können wir unser Kreuz demjenigen anbieten, der für uns ans Kreuz gegangen ist.
Punkt 2 – Vereint mit Christus in der Auferstehung: Jesus Christus hat den Tod besiegt und gezeigt, dass die göttliche Liebe stärker ist als der Tod. Wer mit Christus stirbt, der wird mit Christus auferstehen.
Punkt 3 – Die Liebe vergeht nie: Doch wozu werden wir auferstehen? Wir sind dazu geschaffen, in ewiger Liebe mit Gott vereint zu sein. Das ist das Einzige, was dereinst im Himmel bleiben wird: die Liebe, denn «die Liebe vergeht nie». (1 Kor 13)
Gespräch der Hingabe an Gott, die ewige Liebe. Und mit Maria, mit dem Auferstandenen über meinen nun bevorstehenden Weg. Bitte darum, nicht mehr aus der Verbundenheit mit Ihm herauszufallen.
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Zurichtung des Schauplatzes: Versetzen wir uns in die Grabesruhe Christi. Die Erlebnisse der Nacht des Karfreitags sind noch tief in unserem Herzen, doch hinzu kommt heute die freudige Erwartung des Ostermorgens.
Punkt 1 – Vereint mit Christus im Kreuz: Die Liebe Christi, die er uns in seinem Kreuz zeigt, ist das einzige, was unserem Leiden auf dieser Welt einen Sinn geben kann. Wenn wir seine Liebe erwidern wollen, können wir unser Kreuz demjenigen anbieten, der für uns ans Kreuz gegangen ist.
Punkt 2 – Vereint mit Christus in der Auferstehung: Jesus Christus hat den Tod besiegt und gezeigt, dass die göttliche Liebe stärker ist als der Tod. Wer mit Christus stirbt, der wird mit Christus auferstehen.
Punkt 3 – Die Liebe vergeht nie: Doch wozu werden wir auferstehen? Wir sind dazu geschaffen, in ewiger Liebe mit Gott vereint zu sein. Das ist das Einzige, was dereinst im Himmel bleiben wird: die Liebe, denn «die Liebe vergeht nie». (1 Kor 13)
Gespräch der Hingabe an Gott, die ewige Liebe. Und mit Maria, mit dem Auferstandenen über meinen nun bevorstehenden Weg. Bitte darum, nicht mehr aus der Verbundenheit mit Ihm herauszufallen.
3 Minuten
Die hl. Edith Stein schreibt: «Der Berg der Läuterung heißt Kalvaria, und auf ihm steht hochragend das Kreuz, jenes Zeichen, das für alle Ewigkeit als der einzige Weg zum Himmel aufgerichtet ist, das Zeichen, das zu klarer Scheidung und Entscheidung auffordert.» Blicken wir an diesem Karfreitag zu Jesus am Kreuz. Tun wir dies zusammen mit der Gottesmutter, die unter dem Kreuz uns zur Mutter gegeben wurde. Kein anderer Mensch hat sich Gottes Willen so zu eigen gemacht, wie die allerseligste Jungfrau» – von dem Augenblick der Verkündigung bis zur dunkelsten Stunde des Karfreitags. Als Maria ihr «Fiat» sprach, gab sie auch ihr «Ja» zum Kreuz Jesu. Die Mutter sagt «Ja» zum Opfer ihres Kindes. In dem Geheimnis des Kreuzes erkennen wir die unendliche Liebe Gottes zu uns. Er wählt das Kreuz aus Liebe zu mir, weil er mich bei sich wissen will. Jesus dürstet nach meiner Liebe. Erzwingen wird Er sie nicht, denn dann wäre es keine Liebe. Stillen wir Christi Durst nach uns, indem wir im Geiste bei ihm bleiben.
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Zurichtung des Schauplatzes: Die Kirche steht am Fuße des Kreuzes Christi auf dem Kalvarienberg (Joh 19, 26 ff.). Versetzen wir uns in die letzten Momente des irdischen Lebens unseres Herrn und Erlösers. Er spricht zu uns:
Punkt 1 – «Siehe da, deine Mutter»: «Mir geschehe nach deinem Wort» – von dem Augenblick der Verkündigung bis zur dunkelsten Stunde des Karfreitags war das Leben der allerseligste Jungfrau Maria ein einziger Akt der Liebe zu Gott. Aufgrund dieser Liebe verdiente sie, Mutter Gottes und Mutter der Kirche zu werden, durch die das Heil in die Welt kam.
Punkt 2 – «Mich dürstet»: Am Kreuz scheiden sich die Geister. Wir haben gesehen, dass Maria das Kreuz gewählt hat. Wofür entscheiden wir uns? Bekennen wir uns zum Kreuze Christi? Jesus dürstet nach meiner Liebe.
Punkt 3 – «Es ist vollbracht»: Wie groß ist Gottes Liebe zu uns Menschen? Wie teuer erkauft er uns aus den Fesseln der Sünde? Gott liebte uns bereits «als wir noch Sünder waren». Er konnte uns nicht verloren gehen lassen und gab deshalb seinen Sohn hin, dem er alles von sich mitgegeben hat, um uns für sich zu gewinnen.
Gespräch mit Maria über das Opfer ihres Sohnes, Bitte um Teilhabe an ihrem Glauben, ihrer Hoffnung, ihrer Liebe. Und mit Jesus Christus; der Reue, des Dankes und der Bereitschaft zur Kreuzesnachfolge.
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Zurichtung des Schauplatzes: Die Kirche steht am Fuße des Kreuzes Christi auf dem Kalvarienberg (Joh 19, 26 ff.). Versetzen wir uns in die letzten Momente des irdischen Lebens unseres Herrn und Erlösers. Er spricht zu uns:
Punkt 1 – «Siehe da, deine Mutter»: «Mir geschehe nach deinem Wort» – von dem Augenblick der Verkündigung bis zur dunkelsten Stunde des Karfreitags war das Leben der allerseligste Jungfrau Maria ein einziger Akt der Liebe zu Gott. Aufgrund dieser Liebe verdiente sie, Mutter Gottes und Mutter der Kirche zu werden, durch die das Heil in die Welt kam.
Punkt 2 – «Mich dürstet»: Am Kreuz scheiden sich die Geister. Wir haben gesehen, dass Maria das Kreuz gewählt hat. Wofür entscheiden wir uns? Bekennen wir uns zum Kreuze Christi? Jesus dürstet nach meiner Liebe.
Punkt 3 – «Es ist vollbracht»: Wie groß ist Gottes Liebe zu uns Menschen? Wie teuer erkauft er uns aus den Fesseln der Sünde? Gott liebte uns bereits «als wir noch Sünder waren». Er konnte uns nicht verloren gehen lassen und gab deshalb seinen Sohn hin, dem er alles von sich mitgegeben hat, um uns für sich zu gewinnen.
Gespräch mit Maria über das Opfer ihres Sohnes, Bitte um Teilhabe an ihrem Glauben, ihrer Hoffnung, ihrer Liebe. Und mit Jesus Christus; der Reue, des Dankes und der Bereitschaft zur Kreuzesnachfolge.
4 Minuten
In Gott selbst ist die Hingabe von ewigen Zeiten her grundgelegt. Der Vater schenkt sich ganz dem Sohn und der Sohn schenkt sich ganz dem Vater im Heiligen Geist, in ewiger Liebe. Die hl. Edith Stein sagt: «Das innerste Wesen der Liebe ist Hingabe. Gott, der die Liebe ist, verschenkt sich an die Geschöpfe, die er zur Liebe geschaffen hat.» Heute setzt Christus die Heilige Messe ein und vertraut sie der Obhut seiner Jünger an. In der Eucharistie bleibt Er bei uns bis ans Ende der Zeiten. So gibt sich Jesus seiner Kirche hin. Denn er liebt seine Kirche wie der Bräutigam seine Braut. Wie könnten wir dann unberührt bleiben von der Liebe, die sich uns hier offenbart? Das Sakrament der Liebe, die heilige Messe, ist deshalb das wichtigste Nahrungsmittel für das Wachsen in der göttlichen Liebe. Denn wie man sich nicht zur Flamme begeben kann, ohne von ihr gewärmt zu werden, so kann man nicht zur Eucharistie hinzutreten, ohne dass die eigene Liebe genährt würde. Jesus schenkt sich mir in der heiligen Kommunion, um meine Liebe zu entflammen.
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Zurichtung des Schauplatzes: Die Kirche führt uns in den Abendmahlssaal. Jesus übergibt den Aposteln kurz vor seinem Tod sein Testament. Versetzen wir uns in die Gegenwart des Herrn und seiner Jünger, als er ihnen das Heiligste Altarsakrament hinterlässt.
Punkt 1 – innergöttliche Hingabe: So wie Christus alles vom Vater erhalten hat, so tritt Er sein Pascha an, seinen Übergang zum Vater, um Ihm wiederum alles hinzugeben; nichts behält Er für sich. Die wahre Liebe verschenkt sich ganz.
Punkt 2 – Seiner Kirche geschenkt: Wie wunderbar ist doch dieses Sakrament, in dem sich der Herr seiner Kirche ganz schenkt, «um sie heilig und rein zu machen» (Eph 5, 26). Denn Er liebt seine Kirche wie der Bräutigam seine Braut. Sich selbst gibt Er ihr zum Heil.
Punkt 3 – Mir geschenkt: Jesus schenkt sich mir ganz in der heiligen Kommunion. Wer bin ich, mein Gott, nicht nur dass Du meiner gedenkst, sondern dass Du dein Leben hingibst für mich?
Gespräch mit Jesus Christus, der für uns Menschen und um unseres Heiles willen vom Himmel herabgestiegen ist und verborgen unter der demütigen Gestalt der hl. Hostie allezeit bei uns ist.
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Zurichtung des Schauplatzes: Die Kirche führt uns in den Abendmahlssaal. Jesus übergibt den Aposteln kurz vor seinem Tod sein Testament. Versetzen wir uns in die Gegenwart des Herrn und seiner Jünger, als er ihnen das Heiligste Altarsakrament hinterlässt.
Punkt 1 – innergöttliche Hingabe: So wie Christus alles vom Vater erhalten hat, so tritt Er sein Pascha an, seinen Übergang zum Vater, um Ihm wiederum alles hinzugeben; nichts behält Er für sich. Die wahre Liebe verschenkt sich ganz.
Punkt 2 – Seiner Kirche geschenkt: Wie wunderbar ist doch dieses Sakrament, in dem sich der Herr seiner Kirche ganz schenkt, «um sie heilig und rein zu machen» (Eph 5, 26). Denn Er liebt seine Kirche wie der Bräutigam seine Braut. Sich selbst gibt Er ihr zum Heil.
Punkt 3 – Mir geschenkt: Jesus schenkt sich mir ganz in der heiligen Kommunion. Wer bin ich, mein Gott, nicht nur dass Du meiner gedenkst, sondern dass Du dein Leben hingibst für mich?
Gespräch mit Jesus Christus, der für uns Menschen und um unseres Heiles willen vom Himmel herabgestiegen ist und verborgen unter der demütigen Gestalt der hl. Hostie allezeit bei uns ist.
4 Minuten
Wir sind unseren geistigen Weg angetreten. In den Anfängen erfahren wir oft viel Freude und Trost – Geschenke Gottes, die uns dazu bewegen sollen, weiter voranzugehen. Wir befinden uns noch in Kinderschuhen, unsere Nahrung ist süße, leicht verdauliche Milch. Um uns empfänglicher für ein größeres Maß der Liebe zu machen, kann es aber sein, dass uns die sinnlichen Freuden der geistigen Übungen genommen werden; was wir als Süßigkeit empfunden haben wird uns nun trockenes Brot. Die hl. Edith Stein schreibt: «In den Todesängsten der Nacht werden die Unvollkommenheiten der Seele ausgeglüht, so wie Holz im Feuer von aller Feuchtigkeit befreit wird, um dann selbst im Glanz des Feuers erglühen zu können. Das Feuer, das die Seele erst rein glüht und dann entflammt, ist die Liebe.» Wenn wir auch jetzt die geistigen Freuden genießen, soll uns die Liebe weiterführen, wenn dunkle Nacht über uns hereinbricht. Denn jede Nacht endet einmal und geht über in das Licht eines neuen Morgens.
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Zurichtung des Schauplatzes: «Es war aber um die sechste Stunde, da kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde» (Lk 23, 44). Folgen wir unserem Herrn in die dunkle Nacht, bevor sein erlösendes Opfer vollbracht ist.
Punkt 1 – Die Freude des Anfangs: Trost und Freude – dies sind Geschenke Gottes, die uns dazu bewegen sollen, weiter voranzugehen. Dankendes Erinnern an Seine Wohltaten auf deinem geistigen Weg.
Punkt 2 – Unvollkommenheit wird ausglüht: Zumal entzieht sich Gott der Seele, verlässt sie jedoch nie. Das anfängliche Verliebtsein, das noch sehr auf den eigenen Genuss bedacht ist, weicht immer mehr einer standhaften und entschlossenen Liebe, die weniger auf sich selbst als auf den Geliebten sieht.
Punkt 3 – Vollendung in der Nacht: Die hl. Edith zeigt uns die positive Wirkung der Nacht auf: «Die dunkle Nacht wird zur Schule in allen Tugenden: sie übt Ergebung und Geduld, wenn man im geistlichen Leben treu ist, ohne Trost und Erquickung zu finden. Die Seele gelangt zu einer lauteren Gottesliebe, indem sie nur noch um Gottes willen handelt. Das Ausharren in allen Widerwärtigkeiten gibt ihr Kraft und Starkmut.“
Gespräch mit Jesus Christus, dem Licht, dass die Dunkelheit erleuchtet, dass wir mit Ihm, verbunden bleiben, besonders dann, wenn Nacht, Dunkelheit und Leid über uns kommen.
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Zurichtung des Schauplatzes: «Es war aber um die sechste Stunde, da kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde» (Lk 23, 44). Folgen wir unserem Herrn in die dunkle Nacht, bevor sein erlösendes Opfer vollbracht ist.
Punkt 1 – Die Freude des Anfangs: Trost und Freude – dies sind Geschenke Gottes, die uns dazu bewegen sollen, weiter voranzugehen. Dankendes Erinnern an Seine Wohltaten auf deinem geistigen Weg.
Punkt 2 – Unvollkommenheit wird ausglüht: Zumal entzieht sich Gott der Seele, verlässt sie jedoch nie. Das anfängliche Verliebtsein, das noch sehr auf den eigenen Genuss bedacht ist, weicht immer mehr einer standhaften und entschlossenen Liebe, die weniger auf sich selbst als auf den Geliebten sieht.
Punkt 3 – Vollendung in der Nacht: Die hl. Edith zeigt uns die positive Wirkung der Nacht auf: «Die dunkle Nacht wird zur Schule in allen Tugenden: sie übt Ergebung und Geduld, wenn man im geistlichen Leben treu ist, ohne Trost und Erquickung zu finden. Die Seele gelangt zu einer lauteren Gottesliebe, indem sie nur noch um Gottes willen handelt. Das Ausharren in allen Widerwärtigkeiten gibt ihr Kraft und Starkmut.“
Gespräch mit Jesus Christus, dem Licht, dass die Dunkelheit erleuchtet, dass wir mit Ihm, verbunden bleiben, besonders dann, wenn Nacht, Dunkelheit und Leid über uns kommen.
3 Minuten
«Die Seele gelangt zu einer lauteren Gottesliebe, indem sie nur noch um Gottes Willen handelt.» Manchmal erfahren wir die volle Härte des Lebens. Wir finden uns alleine im Ölgarten. Doch allein sind wir nie; gerade in den Notsituationen ist unser Gott bei uns. In Gethsemani erfährt Jesus die ganze Last menschlicher Abgründe. Freiwillig nimmt Er dies auf sich, um mit uns mitzufühlen, um uns Vorbild zu sein, um uns zu erlösen. Er fällt auf die Erde nieder und betet: «Abba, Vater...» Auch wenn Gott sich unserem Erkennen entzieht, ist Er doch immer bei uns – gerade in den schwierigsten Momenten. Es ist erstaunlich, wie Jesus in seiner Todesangst betet: genauso wie früher, als er zusammen mit seinen Jüngern war, als das Leid noch entfernt war: «Dein Wille geschehe» - im «Vater unser» und in Gethsemani. Das ist Liebe: sie schaut nicht auf sich selbst, auf den eigenen Komfort, auf das eigene Wohlergehen; sie schaut auf das Wohl des Geliebten.
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Zurichtung des Schauplatzes: Wir folgen mit der Kirche Christus nach Gethsemani. Das Evangelium der Passion nach Markus beginnt mit der Todesangst Jesu im Ölgarten, als er den Vater bittet, der Kelch möge an ihm vorüber gehen; doch Jesus betet: «Non quod ego volo, sed quod tu. / Nicht was ich will, sondern was du willst». Versuchen wir, uns in das Innerste, das Herz Jesu, einzufühlen. Seien wir bei ihm in der Stunde, die sein Leiden einleitet.
Punkt 1 – Die menschliche Todesangst Christi: Die Furcht vor dem schweren Leiden, die Abscheu vor den Sünden, die Er auf sich nimmt, die Trauer darüber, dass Sein Tod für viele vergeblich sein wird – seine menschliche Natur kann nicht anders, als sich vor dem kommende Leid zu fürchten. Freiwillig nimmt Er dies auf sich.
Punkt 2 – Das Gebet: Trotz aller Pein, die sein Herz erfasst, von allen verlassen, unter Blutschweiß spricht Er Sein Ja zum Willen des Vaters. «Abba, Vater...» – dies ist der Ausweg, der dem Menschen immer bleibt. Auch wenn Gott sich unserem Erkennen entzieht, ist Er doch immer bei uns – gerade in den schwierigsten Momenten.
Punkt 3 – Die Liebe schaut auf den Geliebten: «Dein Wille geschehe» - im «Vater unser» und in Gethsemani. Aus Liebe zu Gott und zu uns betritt Christus willentlich den Weg der Selbstentsagung und des Verzichtes auf den eigenen Willen.
Gespräch mit Jesus Christus über Seine demütige Opfergesinnung und sein liebendes Vertrauen zum Vater in aller Pein: «Dein Wille geschehe». Bitte, Ihm darin folgend zu dürfen.
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Zurichtung des Schauplatzes: Wir folgen mit der Kirche Christus nach Gethsemani. Das Evangelium der Passion nach Markus beginnt mit der Todesangst Jesu im Ölgarten, als er den Vater bittet, der Kelch möge an ihm vorüber gehen; doch Jesus betet: «Non quod ego volo, sed quod tu. / Nicht was ich will, sondern was du willst». Versuchen wir, uns in das Innerste, das Herz Jesu, einzufühlen. Seien wir bei ihm in der Stunde, die sein Leiden einleitet.
Punkt 1 – Die menschliche Todesangst Christi: Die Furcht vor dem schweren Leiden, die Abscheu vor den Sünden, die Er auf sich nimmt, die Trauer darüber, dass Sein Tod für viele vergeblich sein wird – seine menschliche Natur kann nicht anders, als sich vor dem kommende Leid zu fürchten. Freiwillig nimmt Er dies auf sich.
Punkt 2 – Das Gebet: Trotz aller Pein, die sein Herz erfasst, von allen verlassen, unter Blutschweiß spricht Er Sein Ja zum Willen des Vaters. «Abba, Vater...» – dies ist der Ausweg, der dem Menschen immer bleibt. Auch wenn Gott sich unserem Erkennen entzieht, ist Er doch immer bei uns – gerade in den schwierigsten Momenten.
Punkt 3 – Die Liebe schaut auf den Geliebten: «Dein Wille geschehe» - im «Vater unser» und in Gethsemani. Aus Liebe zu Gott und zu uns betritt Christus willentlich den Weg der Selbstentsagung und des Verzichtes auf den eigenen Willen.
Gespräch mit Jesus Christus über Seine demütige Opfergesinnung und sein liebendes Vertrauen zum Vater in aller Pein: «Dein Wille geschehe». Bitte, Ihm darin folgend zu dürfen.
4 Minuten
Wer liebt, der versucht nicht, seine Macht anderen gegenüber auszuüben. Er versucht mit all seiner Kraft, dem Geliebten zu dienen. Edith Stein sagt: «Wer Gott erkennt, der kann nicht anders, als ihn lieben, wer ihn liebt, kann nicht anders, als ihm dienen.» Werfen wir einen Blick auf die zentralen Personen des Evangeliums. Marias Herz ist erfüllt mit der Liebe zu Jesus. Wovon ihr Herz erfüllt ist, das äußert sich in der Tat. Ihre Liebe erhebt sie nicht über andere, sondern lässt sie vor den Füßen ihres Erlösers niederknien. Der Gegenpol zu Maria ist Judas. Er stört sich an ihrem Verhalten und sucht nach nichtigen Gründen, sie zu kritisieren. In seinem Herzen hat der Teufel Wohnung genommen und spricht dort sein «non serviam» – «ich will nicht dienen». Jesus nimmt Maria vor Judas in Schutz: «Die Gewaltigen stürzt er vom Thron und erhöht die Niedrigen», heißt es im Magnifikat der Gottesmutter. Wie muss sich die fromme Frau gefühlt haben, als sie Anerkennung und Hilfe bei Jesus fand.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Jesus Christus schauen, der nach Bethanien kommt, wo Lazarus, Maria und Martha wohnen. «Da nahm Maria ein Pfund kostbaren Salböls von echter Narde, salbte die Füße Jesu und trocknete seine Füsse mit ihren Haaren.» (Joh 12,1-9)
Punkt 1 – «Wovon das Herz erfüllt ist, …»: «…das äußert sich in der Tat.» Maria von Bethanien bringt im Dienen ihre Liebe zum Ausdruck. Denn wer Gott liebt, kann nicht anders als ihm dienen.
Punkt 2 – Ich will nicht dienen: Judas stört sich an der Freude seines Nächsten und verbreitet Missgunst und Unmut. «Das sagte er aber nicht, weil ihm etwas an den Amen lag, sondern weil er ein Dieb war.» Die Sünde verstellt den Blick, macht unfähig zum Dienst an Gott und an den Menschen – sie reflektiert das teuflische «ich will nicht dienen».
Punkt 3 – «Der Herr erhöht die Niedrigen»: Schließlich schauen wir auf unseren Herren. Es sieht so aus, als ob Er sich bedienen lässt. In Wirklichkeit erhebt Jesus den Menschen, der sich vor ihm erniedrigt. Wie muss sich die fromme Frau gefühlt haben, als sie Anerkennung und Hilfe bei Jesus fand?
Gespräch mit Maria, der Muttergottes die dem Herrn den schönsten Lobpreis in ihrem Magnifikat singt. Und mit Jesus Christus, der meine kleinen Dienste der Liebe mit seiner heiligen Hingabe vereint und ihnen so unendlichen Wert verleiht.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Jesus Christus schauen, der nach Bethanien kommt, wo Lazarus, Maria und Martha wohnen. «Da nahm Maria ein Pfund kostbaren Salböls von echter Narde, salbte die Füße Jesu und trocknete seine Füsse mit ihren Haaren.» (Joh 12,1-9)
Punkt 1 – «Wovon das Herz erfüllt ist, …»: «…das äußert sich in der Tat.» Maria von Bethanien bringt im Dienen ihre Liebe zum Ausdruck. Denn wer Gott liebt, kann nicht anders als ihm dienen.
Punkt 2 – Ich will nicht dienen: Judas stört sich an der Freude seines Nächsten und verbreitet Missgunst und Unmut. «Das sagte er aber nicht, weil ihm etwas an den Amen lag, sondern weil er ein Dieb war.» Die Sünde verstellt den Blick, macht unfähig zum Dienst an Gott und an den Menschen – sie reflektiert das teuflische «ich will nicht dienen».
Punkt 3 – «Der Herr erhöht die Niedrigen»: Schließlich schauen wir auf unseren Herren. Es sieht so aus, als ob Er sich bedienen lässt. In Wirklichkeit erhebt Jesus den Menschen, der sich vor ihm erniedrigt. Wie muss sich die fromme Frau gefühlt haben, als sie Anerkennung und Hilfe bei Jesus fand?
Gespräch mit Maria, der Muttergottes die dem Herrn den schönsten Lobpreis in ihrem Magnifikat singt. Und mit Jesus Christus, der meine kleinen Dienste der Liebe mit seiner heiligen Hingabe vereint und ihnen so unendlichen Wert verleiht.
31 Minuten
«Wer bist Du, Licht,
das mich erfüllt
und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet?»
In der siebten und letzten Woche lernen wir die Tugend der Liebe kennen. Vorstellen wird uns diese Tugend Bože Serdarušić. Als Kind der kroatischen Gemeinde in Koblenz, der schönsten (und einzigen) Stadt an Rhein und Mosel aufgewachsen und studierte vor seinem Eintritt ins Seminar schon einmal Theologie. Er weist darauf hin, dass gerade heute eine große Verwirrung um das Wort «Liebe» herrscht. Während die deutsche Sprache nur eine Bezeichnung für die Liebe hat, kennen die alten Sprachen verschiedene. Im Latein kennen wir «amor» für die körperliche, sinnliche Liebe – eben das, worauf heute die Liebe oft reduziert wird. Es gibt die «dilectio» – also die auswählende Liebe, die Freundesliebe. Und die «caritas» – die göttliche Liebe, resp. die Tugend der göttlichen Liebe, um die es in dieser Woche gehen wird. Ausgehend von der hl. Schrift zeigt er uns die drei wichtigsten Aspekte der Liebe auf: Die Liebe ist Hingabe, sie ist die christliche Vollkommenheit und sie ist gleichsam die Zusammenfassung des ganzen Gesetzes. Er gibt uns ein einfaches Bild: Die Liebe ist wie die Schnur des Rosenkranzes, die alle Perlen, also die anderen Tugenden, miteinander verbindet. Die Liebe zeigt sich in unseren Taten, dass wir nicht müde werden, Gott und den Anderen zu dienen. Diese Liebe ist immer frei, denn Gott gibt uns den freien Willen: «Dein Wille geschehe» sagt Jesus, oder «Mir geschehe nach deinem Wort» die allerseligste Jungfrau. Eindrücklich zeigt sich dies im Lebenszeugnis der hl. Edith Stein, der geistlichen Meisterin dieser Woche. Sie ist eine Heilige der Karwoche, an ihrem Leben wird sie gleichsam gegenwärtig. Sie sagt: «Die Liebe ist in ihrem letzten Sinn nach Hingabe des eigenen Seins und Einswerden mit dem Geliebten.»
Aufgabe der Woche: Für die letzte Woche in dieser Fastenzeit haben wir eine doppelte Aufgabe: Wir wollen uns vornehmen, jeden Tag gezielt ein Werk der Nächstenliebe zu tun. Es muss nicht groß oder aussergewöhnlich sein. Wichtig ist die Motivation, dass wir es aus Liebe zu Gott und dem Nächsten tun. Es ist gut, sich darauf oft zu besinnen: «Jetzt tue ich das, was ich mache, aus Liebe.» So erhalten selbst die kleinsten Dinge einen unendlichen Wert. Und wir wollen in dieser Woche bewusst, wie dies die hl. Edith Stein oft gemacht hat, die Stille aufsuchen und das Kreuz Christi betrachten. «Bei uns zu wohnen» – wie der hl. Augustinus sagt.
- - -
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Telegram: https://t.me/QuadraCast
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das mich erfüllt
und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet?»
In der siebten und letzten Woche lernen wir die Tugend der Liebe kennen. Vorstellen wird uns diese Tugend Bože Serdarušić. Als Kind der kroatischen Gemeinde in Koblenz, der schönsten (und einzigen) Stadt an Rhein und Mosel aufgewachsen und studierte vor seinem Eintritt ins Seminar schon einmal Theologie. Er weist darauf hin, dass gerade heute eine große Verwirrung um das Wort «Liebe» herrscht. Während die deutsche Sprache nur eine Bezeichnung für die Liebe hat, kennen die alten Sprachen verschiedene. Im Latein kennen wir «amor» für die körperliche, sinnliche Liebe – eben das, worauf heute die Liebe oft reduziert wird. Es gibt die «dilectio» – also die auswählende Liebe, die Freundesliebe. Und die «caritas» – die göttliche Liebe, resp. die Tugend der göttlichen Liebe, um die es in dieser Woche gehen wird. Ausgehend von der hl. Schrift zeigt er uns die drei wichtigsten Aspekte der Liebe auf: Die Liebe ist Hingabe, sie ist die christliche Vollkommenheit und sie ist gleichsam die Zusammenfassung des ganzen Gesetzes. Er gibt uns ein einfaches Bild: Die Liebe ist wie die Schnur des Rosenkranzes, die alle Perlen, also die anderen Tugenden, miteinander verbindet. Die Liebe zeigt sich in unseren Taten, dass wir nicht müde werden, Gott und den Anderen zu dienen. Diese Liebe ist immer frei, denn Gott gibt uns den freien Willen: «Dein Wille geschehe» sagt Jesus, oder «Mir geschehe nach deinem Wort» die allerseligste Jungfrau. Eindrücklich zeigt sich dies im Lebenszeugnis der hl. Edith Stein, der geistlichen Meisterin dieser Woche. Sie ist eine Heilige der Karwoche, an ihrem Leben wird sie gleichsam gegenwärtig. Sie sagt: «Die Liebe ist in ihrem letzten Sinn nach Hingabe des eigenen Seins und Einswerden mit dem Geliebten.»
Aufgabe der Woche: Für die letzte Woche in dieser Fastenzeit haben wir eine doppelte Aufgabe: Wir wollen uns vornehmen, jeden Tag gezielt ein Werk der Nächstenliebe zu tun. Es muss nicht groß oder aussergewöhnlich sein. Wichtig ist die Motivation, dass wir es aus Liebe zu Gott und dem Nächsten tun. Es ist gut, sich darauf oft zu besinnen: «Jetzt tue ich das, was ich mache, aus Liebe.» So erhalten selbst die kleinsten Dinge einen unendlichen Wert. Und wir wollen in dieser Woche bewusst, wie dies die hl. Edith Stein oft gemacht hat, die Stille aufsuchen und das Kreuz Christi betrachten. «Bei uns zu wohnen» – wie der hl. Augustinus sagt.
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Die christliche Hoffnung hat bestimmte Merkmale, die uns besser verstehen lassen, was sie ist. Erstens: Die christliche Hoffnung ist übernatürlich. Wir hoffen in erster Linie auf die ewige Seligkeit. Wir hoffen auch auf zeitliche Dinge, aber nur insofern, als sie ein Mittel zur ewigen Glückseligkeit sind. Und auch der Grund unserer Hoffnung ist nicht in erster Linie unsere eigene Kraft, sondern die Allmacht Gottes. Unsere Mitarbeit ist zwar unverzichtbar, aber sie allein ist nicht in der Lage, das Ziel unserer Hoffnung zu erreichen. Zweitens: Die christliche Hoffnung ist wirksam und lebendig. Wir warten nicht nur auf Gottes Verheißung, wir handeln auch danach. Eine echte Hoffnung hält uns am Leben, sie hält uns in Spannung, denn es kann immer und überall schief gehen. Drittens: Die christliche Hoffnung ist eine feste Hoffnung. Gottes Verheißung ist wie ein Anker, den Christus im Himmel befestigt hat, so dass auch wir Ihn eines Tages erreichen werden. Gott wird uns niemals loslassen. Gehen wir also hohen Herzens und entschlossen weiter auf dem Weg durch diese Fastenzeit, in dem Bewusstsein, dass auch wir eines Tages mit Ihm verherrlicht werden, wenn wir unseren Teil zum Leiden Christi beitragen
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Jesus Christus schauen, der hingegangen ist, uns einen Platz beim Vater zu bereiten und der wiederkommen wird. So versichert er seinen Jüngern, damit «wo ich bin, auch ihr seid.» (Joh 14,2)
Punkt 1 – übernatürliches erhoffen: Unser Ziel, unsere Heimat ist der Himmel: die drei göttlichen Personen in unendlicher Herrlichkeit und Harmonie, umgegeben von den Engeln und Heiligen.
Punkt 2 – wirksam und lebendig: Diese Hoffnung prägt unser Leben – wie es uns seine Jünger und Heilige durch die Jahrtausende vorlebten. Seine Berufung bringt eine Trennung von vielem, aber sie führt uns zu neuen Horizonten, neuen Familien, neue Tätigkeiten für das Gottesreich. – Anwendung auf mein Leben.
Punkt 3 – fest verankert in Gott: Der Grund unserer Hoffnung ist Seine Zusage. Christus hat die Welt überwunden. «Auferstanden bin ich und nun immer bei dir» (Osterintroitus) Er bleibt bei uns, auf allen unseren Wegen, in allen Nöten und Bedrängnissen uns Licht und Kraft spendend.
Gespräch mit Jesus Christus und Maria, über meinen bevorstehenden Weg. Bitte darum, nicht mehr aus der Verbundenheit mit Ihm herauszufallen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Jesus Christus schauen, der hingegangen ist, uns einen Platz beim Vater zu bereiten und der wiederkommen wird. So versichert er seinen Jüngern, damit «wo ich bin, auch ihr seid.» (Joh 14,2)
Punkt 1 – übernatürliches erhoffen: Unser Ziel, unsere Heimat ist der Himmel: die drei göttlichen Personen in unendlicher Herrlichkeit und Harmonie, umgegeben von den Engeln und Heiligen.
Punkt 2 – wirksam und lebendig: Diese Hoffnung prägt unser Leben – wie es uns seine Jünger und Heilige durch die Jahrtausende vorlebten. Seine Berufung bringt eine Trennung von vielem, aber sie führt uns zu neuen Horizonten, neuen Familien, neue Tätigkeiten für das Gottesreich. – Anwendung auf mein Leben.
Punkt 3 – fest verankert in Gott: Der Grund unserer Hoffnung ist Seine Zusage. Christus hat die Welt überwunden. «Auferstanden bin ich und nun immer bei dir» (Osterintroitus) Er bleibt bei uns, auf allen unseren Wegen, in allen Nöten und Bedrängnissen uns Licht und Kraft spendend.
Gespräch mit Jesus Christus und Maria, über meinen bevorstehenden Weg. Bitte darum, nicht mehr aus der Verbundenheit mit Ihm herauszufallen.
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Unsere Hoffnung stützt sich auf die sichere Verheißung Gottes, dass er uns die notwendigen Mittel geben wird, um die Glückseligkeit zu erreichen. Der Anker unseres Lebensschiffes ist bei unserer Taufe sozusagen schon festgehakt worden im Himmel. Aber warum brauchen wir dann noch Hoffnung? Der Grund ist, dass wir das Seil noch loslassen können. Wir haben immer die Möglichkeit nein zu sagen zu Seinem Angebot der Gnade. Die natürliche Hoffnung der Matrosen ist gegründet auf der Veränderlichkeit des Wetters. Manchmal weht der Wind, manchmal ist es windstill. Die übernatürliche Hoffnung aber hat ihren Grund in der Allmacht Gottes: Er kann uns selig machen. Und in der Güte Gottes, die besagt: Er will uns selig machen. Und schliesslich in seiner Verheissung, die uns versichert: Er wird uns selig machen, wenn wir ausharren. Schreiten wir also in dieser Hoffnung hochherzig voran, und lassen wir das feste Seil, dass Gott uns durch Christus Erlösung und durch unsere Taufe zugeworfen hat, nie wieder los.
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Zurichtung des Schauplatzes: Susanna «war sehr schön und gottesfürchtig.» Als Richter amtierten in jenem Jahr zwei Älteste aus dem Volk, die in Begierde nach ihr, sie erst überwältigen wollen und dann ungerecht anklagen. «Sie aber blickte weinend zum Himmel auf; denn ihr Herz vertraute dem Herrn. Der Herr erhörte ihr Rufen.» Er erweckt den heiligen Geist in einem jungen Mann – dem Propheten Daniel. Daniel überführt die ungerechten Ankläger und das ganze Volk «pries Gott, der alle rettet, die auf ihn hoffen.» (Daniel 13)
Punkt 1 – Gott kann uns selig machen: «Auch ihre Eltern waren gerecht und hatten ihre Tochter nach dem Gesetz des Mose erzogen.» In der Taufe hat Gott uns Anteil an seinem Leben geschenkt und nährt es in uns durch seine Kirche, die Sakramente, die Heilige Schrift. Durch sie schenkt Gott uns alles, damit wir zu unserem Ziel gelangen.
Punkt 2 – Gott will uns selig machen: «Der Herr erhörte ihr Rufen.» Er ist in der Fülle der Zeit Mensch geworden und hat uns die Fülle der Offenbarung in menschlicher Sprache kundgetan. Seither wissen wir, wer Gott ist. Und wir wissen, dass Er bis zum Äussersten, bis zur Hingabe seines Lebens am Kreuzesstamm geht, um uns zu erlösen.
Punkt 3 – Gott wird uns selig machen: Die Gemeinde «pries Gott, der alle rettet, die auf ihn hoffen.» Er wird jene nicht im Stich lassen, die sich ihm anvertrauen – manchmal auf wunderbare Weise.
Gespräch der Dankbarkeit mit Jesus Christus, dem Heiland über sein erlösendes Leiden für mich und über die Kirche, seine Braut und unsere Mutter, durch die ich alle Mittel erhalte, mein Ziel zu erreichen – Gott auf ewig zu schauen.
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Zurichtung des Schauplatzes: Susanna «war sehr schön und gottesfürchtig.» Als Richter amtierten in jenem Jahr zwei Älteste aus dem Volk, die in Begierde nach ihr, sie erst überwältigen wollen und dann ungerecht anklagen. «Sie aber blickte weinend zum Himmel auf; denn ihr Herz vertraute dem Herrn. Der Herr erhörte ihr Rufen.» Er erweckt den heiligen Geist in einem jungen Mann – dem Propheten Daniel. Daniel überführt die ungerechten Ankläger und das ganze Volk «pries Gott, der alle rettet, die auf ihn hoffen.» (Daniel 13)
Punkt 1 – Gott kann uns selig machen: «Auch ihre Eltern waren gerecht und hatten ihre Tochter nach dem Gesetz des Mose erzogen.» In der Taufe hat Gott uns Anteil an seinem Leben geschenkt und nährt es in uns durch seine Kirche, die Sakramente, die Heilige Schrift. Durch sie schenkt Gott uns alles, damit wir zu unserem Ziel gelangen.
Punkt 2 – Gott will uns selig machen: «Der Herr erhörte ihr Rufen.» Er ist in der Fülle der Zeit Mensch geworden und hat uns die Fülle der Offenbarung in menschlicher Sprache kundgetan. Seither wissen wir, wer Gott ist. Und wir wissen, dass Er bis zum Äussersten, bis zur Hingabe seines Lebens am Kreuzesstamm geht, um uns zu erlösen.
Punkt 3 – Gott wird uns selig machen: Die Gemeinde «pries Gott, der alle rettet, die auf ihn hoffen.» Er wird jene nicht im Stich lassen, die sich ihm anvertrauen – manchmal auf wunderbare Weise.
Gespräch der Dankbarkeit mit Jesus Christus, dem Heiland über sein erlösendes Leiden für mich und über die Kirche, seine Braut und unsere Mutter, durch die ich alle Mittel erhalte, mein Ziel zu erreichen – Gott auf ewig zu schauen.
4 Minuten
Eine der wichtigsten Eigenschaften, die die Bibel benennt, ist die sogenannte Gottesfurcht. Gemäß der Bibel sollen wir Gott also fürchten. Schließt die vollkommene Liebe die Furcht nicht aus? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir eine Unterscheidung machen im Begriff der Furcht. Die Furcht eines Sklaven führt dazu, dass er den Willen seines Herrn vollbringt, aber ohne innere Zustimmung. Die Furcht des Dieners dagegen ist auch eine Furcht vor Strafe, aber das Herz ist hier schon mit involviert. Der Diener weiß, dass es gut ist, den Befehlen des Meisters Gehorsam zu leisten. Die Furcht des Sohnes vor seinem Vater ist die Furcht ihm zu missfallen, weil er ihn liebt. Er hat Ehrfurcht vor seinem Vater, und fürchtet die Trennung von ihm. Diese Furcht ist vollkommen, weil sie aus der Liebe hervorgeht. Was also ist der Zusammenhang von Gottesfurcht und Hoffnung? In gewisser Weise ist die Gottesfurcht das Gegenstück zur Hoffnung. Wir haben nicht Angst vor Gott, aber wir fürchten, dass wir Gott verlieren können.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus schauen, der seinen Jünger das Gleichnis vom verlorenen Sohn lehrt. Der, nachdem er sein Erbe verprasst hatte, als «Sklave» die Schweine hüten musste – ja er hätte sogar die Schoten der Schweine essen wollen. Er erinnert sich, dass sein Vater selbst die Diener gut behandelt hatte. Er wollte ihn bitten, ihn als Diener wieder aufzunehmen. Der Vater aber setzt ihn in die volle Würde des Sohnes ein. (vgl. Lk 15,20 ff)
Punkt 1 – Furcht des Sklaven: Der Sklave tut, was er muss – aus Furcht vor seinem Herrn oder aus Furcht um sein Leben. So verdingt sich der Sohn als Schweinehirte – ja möchte gleichsam die Nahrung der Schweine essen, um nicht zugrunde zu gehen.
Punkt 2 – Furcht des Dieners: Sein Vater behandelt die Diener gut, sie erhalten «Brot im Überfluss». Wohl fürchtet der Diener die Strafe, aber er weiss auch, dass sein Herr gerecht ist und ihm den Lohn nicht vorenthält.
Punkt 3 – Furcht des Sohnes: Sein Vater lässt die schönen Kleider und einen Ring bringen, das Mastkalb schlachten und ein Fest feiern. Was wird der Sohn nun für seinen Vater empfinden, nach dem er ganz unverdient in die volle Würde eingesetzt wurde?
Gespräch mit Maria, der «Magd» des Herrn, deren Furcht vor Gott ganz rein und heilig, ganz voll Liebe ist. Mit Jesus Christus, der «Ikone des unsichtbaren Gottes» - der uns offenbart hat, dass Gott Vater ist – mein Vater.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus schauen, der seinen Jünger das Gleichnis vom verlorenen Sohn lehrt. Der, nachdem er sein Erbe verprasst hatte, als «Sklave» die Schweine hüten musste – ja er hätte sogar die Schoten der Schweine essen wollen. Er erinnert sich, dass sein Vater selbst die Diener gut behandelt hatte. Er wollte ihn bitten, ihn als Diener wieder aufzunehmen. Der Vater aber setzt ihn in die volle Würde des Sohnes ein. (vgl. Lk 15,20 ff)
Punkt 1 – Furcht des Sklaven: Der Sklave tut, was er muss – aus Furcht vor seinem Herrn oder aus Furcht um sein Leben. So verdingt sich der Sohn als Schweinehirte – ja möchte gleichsam die Nahrung der Schweine essen, um nicht zugrunde zu gehen.
Punkt 2 – Furcht des Dieners: Sein Vater behandelt die Diener gut, sie erhalten «Brot im Überfluss». Wohl fürchtet der Diener die Strafe, aber er weiss auch, dass sein Herr gerecht ist und ihm den Lohn nicht vorenthält.
Punkt 3 – Furcht des Sohnes: Sein Vater lässt die schönen Kleider und einen Ring bringen, das Mastkalb schlachten und ein Fest feiern. Was wird der Sohn nun für seinen Vater empfinden, nach dem er ganz unverdient in die volle Würde eingesetzt wurde?
Gespräch mit Maria, der «Magd» des Herrn, deren Furcht vor Gott ganz rein und heilig, ganz voll Liebe ist. Mit Jesus Christus, der «Ikone des unsichtbaren Gottes» - der uns offenbart hat, dass Gott Vater ist – mein Vater.
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Im eigentlichen Sinne ist die Tugend der Hoffnung nicht eine Mitte zwischen zwei Extremen. Wie die anderen göttlichen Tugenden des Glaubens und der Liebe schaut sie auf ein unendliches Gut. Solange wir nicht vollkommen sind, hoffen wir immer zu wenig auf dieses Gut, und zu viel hoffen ist niemals möglich. Im Hinblick auf unsere menschliche Existenz gibt es zwei entgegengesetzte Haltungen, die uns die Hoffnung rauben können. Dies sind die Verzweiflung und die Vermessenheit. Was ist also die Verzweiflung? Allgemein ist es die Überzeugung, ein bestimmtes Ziel nicht erreichen zu können. Das genaue Gegenteil ist die Vermessenheit. „Gott ist barmherzig,“ sagt der Vermessene, „und Er wird sicher nicht zulassen, dass ich für ewig verloren gehe.“ Auf die Versuchung zu verzweifeln, antwortet die Hoffnung: Nein, noch ist der Weg offen; wenn ich treu bleibe oder nötigenfalls umkehre, wird Gott seine Verheißung an mir erfüllen. Auf die Vermessenheit antwortet sie: Weh dir! Noch bist du nicht am Ziel.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf den Apostel Petrus und Christus in der Nacht des letzten Paschas und der Verurteilung des Herrn blicken.
Punkt 1 – «Niemals…»: Petrus widerspricht Christus, seinem Herrn und Meister: «Und müsste ich mit dir sterben, nie und niemals werde ich dich verleugnen». (Mt 26,35) Er schenkte dem, was der Heiland gesagt hat, keinen rechten Glauben. Er gibt sich den Vorzug vor den anderen und traut sich mehr Kraft und Mut zu als den Übrigen. Er baut auf seine vermeintliche Tugend und brüstet sich damit.
Punkt 2 – «Und es war kalt»: Leider herrschte auch im Herzen des armen Petrus große Kälte und sein Geist hatte sich verfinstert. Dreimal verleugnet er am wärmenden Kohlefeuer seinen Heiland, der zur gleichen Zeit unermessliche Bosheit erfährt. Die Menschenfurcht ließ seine Liebe lau werden, er hatte die Warnung Christi geringgeschätzt.
Punkt 3 – ein Blick voll Liebe: Der Heiland wusste um den traurigen Fall des Petrus. Anstatt ihn aber zu strafen, hatte er nur Mitleid mit ihm und schenkte ihm einen Blick voll Liebe und Erbarmen, um ihn zur Umkehr zu bewegen. Christus rührt mit seinem Blick das Herz von Petrus. Und Petrus empfängt das «Geschenk der Tränen» über seine Sünden.
Gespräch mit Jesus Christus und mit Gott dem Vater, der unser Herz geschaffen hat und vor dem alles offen liegt. Bitte um rechte Selbsterkenntnis und eine feste Hoffnung dem Blick der Barmherzigkeit begegnen zu dürfen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf den Apostel Petrus und Christus in der Nacht des letzten Paschas und der Verurteilung des Herrn blicken.
Punkt 1 – «Niemals…»: Petrus widerspricht Christus, seinem Herrn und Meister: «Und müsste ich mit dir sterben, nie und niemals werde ich dich verleugnen». (Mt 26,35) Er schenkte dem, was der Heiland gesagt hat, keinen rechten Glauben. Er gibt sich den Vorzug vor den anderen und traut sich mehr Kraft und Mut zu als den Übrigen. Er baut auf seine vermeintliche Tugend und brüstet sich damit.
Punkt 2 – «Und es war kalt»: Leider herrschte auch im Herzen des armen Petrus große Kälte und sein Geist hatte sich verfinstert. Dreimal verleugnet er am wärmenden Kohlefeuer seinen Heiland, der zur gleichen Zeit unermessliche Bosheit erfährt. Die Menschenfurcht ließ seine Liebe lau werden, er hatte die Warnung Christi geringgeschätzt.
Punkt 3 – ein Blick voll Liebe: Der Heiland wusste um den traurigen Fall des Petrus. Anstatt ihn aber zu strafen, hatte er nur Mitleid mit ihm und schenkte ihm einen Blick voll Liebe und Erbarmen, um ihn zur Umkehr zu bewegen. Christus rührt mit seinem Blick das Herz von Petrus. Und Petrus empfängt das «Geschenk der Tränen» über seine Sünden.
Gespräch mit Jesus Christus und mit Gott dem Vater, der unser Herz geschaffen hat und vor dem alles offen liegt. Bitte um rechte Selbsterkenntnis und eine feste Hoffnung dem Blick der Barmherzigkeit begegnen zu dürfen.
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Hoffnung und Jugend sind eng miteinander verbunden. Ein junger Mensch strahlt in der Regel mehr Hoffnung aus als ein alter Mensch. Weil der Jugendliche noch viel Zukunft und wenig Vergangenheit hat, hat er Grund zu hoffen. Das christliche Leben unterscheidet sich davon; denn hier bleibt nicht nur der Jugendliche, sondern auch der Greis in einem ganz realen Sinn Kind Gottes. Er hat nämlich das ganze ewige Leben noch vor sich, angesichts dessen die Vergangenheit ihm nur als ein kurzer Augenblick erscheint. So kann auch ein alter Mensch, wenn er an das ewige Leben glaubt, jung im Herzen sein. Die Jugend ist weiter eine Zeit der Hoffnung aufgrund ihrer natürlichen Lebendigkeit und ihres Enthusiasmus für alles, was neu ist. Das macht es für sie leicht, schwierige Sachen in Angriff zu nehmen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf König David blicken. Wir sehen ihn erst als jungen Mann, wie er sich für den Kampf gegen den Riesen Goliath rüstet. Wir sehen ihn als König, wie er mit dem ganzen Volk vor der Bundeslade tanzt. Und wir sehen ihn, wie er zu Gott betet. Sein Gebet sind die Psalmen.
Punkt 1 – «Du bist ja nur ein Knabe»: Nur mit der Steinschleuder eines Hirtens tritt er gegen den übermächtigen Goliath an. «Der Herr, der mich aus den Tatzen der Löwen und Bären befreit hat, wird mich auch aus der Hand dieses Philisters befreien.»
Punkt 2 – Tanzend spielen: Als König von Israel «drehte sich (David) im Tanz mit aller Kraft vor dem Herrn». Den Spötter erwidert er: «Vor dem Herrn […] will ich tanzend spielen! Ja, noch mehr als diesmal will ich mich erniedrigen.»
Punkt 3 – Psalmist: Die Kirche betet noch heute mit Davids Worten, die Psalmen steigen ohne Unterbruch aus ihrem Herzen zu Gott. In ihnen betet sie den Weg von der Gefahr, der Aussichtslosigkeit zur Dankbarkeit, zum Vertrauen und zur Hoffnung.
Gespräch mit Jesus Christus, über die Gnadenerweise, mit welchen Er mich beschenkt und um eine frische, jugendliche Hoffnung, die bereit ist für das Ziel unseres Lebens: die Heiligkeit.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf König David blicken. Wir sehen ihn erst als jungen Mann, wie er sich für den Kampf gegen den Riesen Goliath rüstet. Wir sehen ihn als König, wie er mit dem ganzen Volk vor der Bundeslade tanzt. Und wir sehen ihn, wie er zu Gott betet. Sein Gebet sind die Psalmen.
Punkt 1 – «Du bist ja nur ein Knabe»: Nur mit der Steinschleuder eines Hirtens tritt er gegen den übermächtigen Goliath an. «Der Herr, der mich aus den Tatzen der Löwen und Bären befreit hat, wird mich auch aus der Hand dieses Philisters befreien.»
Punkt 2 – Tanzend spielen: Als König von Israel «drehte sich (David) im Tanz mit aller Kraft vor dem Herrn». Den Spötter erwidert er: «Vor dem Herrn […] will ich tanzend spielen! Ja, noch mehr als diesmal will ich mich erniedrigen.»
Punkt 3 – Psalmist: Die Kirche betet noch heute mit Davids Worten, die Psalmen steigen ohne Unterbruch aus ihrem Herzen zu Gott. In ihnen betet sie den Weg von der Gefahr, der Aussichtslosigkeit zur Dankbarkeit, zum Vertrauen und zur Hoffnung.
Gespräch mit Jesus Christus, über die Gnadenerweise, mit welchen Er mich beschenkt und um eine frische, jugendliche Hoffnung, die bereit ist für das Ziel unseres Lebens: die Heiligkeit.
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«Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle laufen, aber dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt.» Dieses Kämpfen und Laufen im Stadion können wir eins zu eins übertragen auf das Fasten. Wenn das Ziel unseres Fastens nur ein leerer Magen wäre, so würden wir Christen ein trauriges Leben haben. Nein, wir fasten deshalb, weil dadurch der Geist losgelöst wird von der schweren Trägheit des Körpers, und sich so ausrichten kann auf höhere Dinge. Was hat das Fasten also mit der Hoffnung zu tun? Nun, die Hoffnung ist das Streben nach einem Gut, das zwar erreichbar ist, aber nur mit Mühe. Gott hat uns die ewige Glückseligkeit in Aussicht gestellt, aber nicht gesagt, dass der Weg dahin leicht sein wird. Das Fasten hingegen schärft das geistliche Auge, wodurch wir das Ziel besser erfassen. Es macht den Geist leicht, was die Hoffnung in uns stärkt, einmal die himmlische Pforte zu erreichen.
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Zurichtung des Schauplatzes: Blick auf das Leben von Paulus aus der Vogelperspektive: Wir sehen seine häufige Kerkerhaft, die Todesgefahren, dreimaliger Schiffbruch, Gefahren an allen Orten. Alles für seinen Heiland, den übernatürlichen Siegespreis.
Punkt 1 – Vorbereitung zum Lauf: Der Läufer im Stadion muss seinen Körper stählen, damit er im entscheidenden Moment wettbewerbsfähig ist. Wenn ich die Hoffnung haben will, im Moment einer Versuchung standzuhalten, muss ich vorher lernen, meinen Körper dem Geist zu unterwerfen.
Punkt 2 – Neuer Eifer: Die Gefahr ist groß, dass man nach einer gewissen Zeit als gläubiger Christ im Eifer erlahmt. Man macht anderen Vorwürfe und übersieht die eigenen Schwächen, Fehler, Sünden, etc. Das Fasten soll helfen, wieder bei uns selbst anzufangen.
Punkt 3 – Ein übernatürlicher Siegespreis: Wenn schon für vergängliche Siege so hohe Opfer erbracht werden, wie groß müssen dann die Opfer für den unvergänglichen Siegeskranz sein?
Gespräch mit Jesus Christus: Trage ihm deine guten Vorsätze vor, erneuere deine Vorsätze für diese Fastenzeit und erbitte von Ihm eine tatkräftige, einsatzfreudige Hoffnung.
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Zurichtung des Schauplatzes: Blick auf das Leben von Paulus aus der Vogelperspektive: Wir sehen seine häufige Kerkerhaft, die Todesgefahren, dreimaliger Schiffbruch, Gefahren an allen Orten. Alles für seinen Heiland, den übernatürlichen Siegespreis.
Punkt 1 – Vorbereitung zum Lauf: Der Läufer im Stadion muss seinen Körper stählen, damit er im entscheidenden Moment wettbewerbsfähig ist. Wenn ich die Hoffnung haben will, im Moment einer Versuchung standzuhalten, muss ich vorher lernen, meinen Körper dem Geist zu unterwerfen.
Punkt 2 – Neuer Eifer: Die Gefahr ist groß, dass man nach einer gewissen Zeit als gläubiger Christ im Eifer erlahmt. Man macht anderen Vorwürfe und übersieht die eigenen Schwächen, Fehler, Sünden, etc. Das Fasten soll helfen, wieder bei uns selbst anzufangen.
Punkt 3 – Ein übernatürlicher Siegespreis: Wenn schon für vergängliche Siege so hohe Opfer erbracht werden, wie groß müssen dann die Opfer für den unvergänglichen Siegeskranz sein?
Gespräch mit Jesus Christus: Trage ihm deine guten Vorsätze vor, erneuere deine Vorsätze für diese Fastenzeit und erbitte von Ihm eine tatkräftige, einsatzfreudige Hoffnung.