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QuadraCast Archiv
213 Episoden
24 Minuten
«Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…»
In der sechsten Woche lernen wir die Tugend der Hoffnung kennen. Vorstellen wird uns diese Tugend Gideon Zoomen. In einer groẞen Familie in den Niederlanden aufgewachsen, bekehrte er sich mit seiner Familie vom calvinistischen Glauben zur katholischen Kirche und erlernte vor seinem Eintritt ins Seminar den Beruf des Gärtners. Die natürliche Hoffnung stellt er uns anhand eines Bildes vor: Ein Schiffsreisender erlebt Schiffbruch und treibt nun im Wasser. Das Wasser ist kalt, die Küste nicht in Sicht. Der erste Aspekt der Hoffnung ist der Grund. In diesem Beispiel der Rettungsdienst, der ausrücken wird, um den Schiffbrüchigen zu retten. Ein zweiter ist die erhoffte Sache. Hier wäre es natürlich, dass der Schiffbrüchige gerettet wird. Ein dritter ist die Leidenschaft der Hoffnung. Es ist die Spannung, die ihn antreibt zu schwimmen und an der Oberfläche zu bleiben bis zu dem Moment, in dem der Rettungsdienst ankommt. Übernatürlich ist die Hoffnung, wenn sie auf das Ziel ausgerichtet ist, das uns der christliche Glaube vor Augen stellt: Gott. So ist also die Hoffnung eine eingegossene – also nicht selbst erarbeitete – Tugend, wodurch wir mit Zuversicht aufgrund der Allmacht Gottes die ewige Glückseligkeit und die Mittel dazu erhoffen und anstreben. Die Tugend der Hoffnung macht unser Herz weit, – durch die Hoffnung bleiben wir geistig jung. Der Autor, den Gideon uns vorstellen und mithilfe dessen er uns die Tugend in der kommenden Woche näherbringen wird, ist Josef Pieper.
Aufgabe der Woche: Wir wollen in dieser Woche jeden Morgen, direkt nach dem Aufstehen als Erstes erwägen: «Ich bin auf dem Weg zum Himmel.» Als Zusatzaufgabe für Mutige: Ein Foto vom Himmel machen – der immer neu und anders, doch für unser letztes Ziel steht. Gerne dürft ihr uns das schönste Himmelsbild zuschicken – so wissen wir, wie der Himmel über euerem Zuhause aussieht.
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In der sechsten Woche lernen wir die Tugend der Hoffnung kennen. Vorstellen wird uns diese Tugend Gideon Zoomen. In einer groẞen Familie in den Niederlanden aufgewachsen, bekehrte er sich mit seiner Familie vom calvinistischen Glauben zur katholischen Kirche und erlernte vor seinem Eintritt ins Seminar den Beruf des Gärtners. Die natürliche Hoffnung stellt er uns anhand eines Bildes vor: Ein Schiffsreisender erlebt Schiffbruch und treibt nun im Wasser. Das Wasser ist kalt, die Küste nicht in Sicht. Der erste Aspekt der Hoffnung ist der Grund. In diesem Beispiel der Rettungsdienst, der ausrücken wird, um den Schiffbrüchigen zu retten. Ein zweiter ist die erhoffte Sache. Hier wäre es natürlich, dass der Schiffbrüchige gerettet wird. Ein dritter ist die Leidenschaft der Hoffnung. Es ist die Spannung, die ihn antreibt zu schwimmen und an der Oberfläche zu bleiben bis zu dem Moment, in dem der Rettungsdienst ankommt. Übernatürlich ist die Hoffnung, wenn sie auf das Ziel ausgerichtet ist, das uns der christliche Glaube vor Augen stellt: Gott. So ist also die Hoffnung eine eingegossene – also nicht selbst erarbeitete – Tugend, wodurch wir mit Zuversicht aufgrund der Allmacht Gottes die ewige Glückseligkeit und die Mittel dazu erhoffen und anstreben. Die Tugend der Hoffnung macht unser Herz weit, – durch die Hoffnung bleiben wir geistig jung. Der Autor, den Gideon uns vorstellen und mithilfe dessen er uns die Tugend in der kommenden Woche näherbringen wird, ist Josef Pieper.
Aufgabe der Woche: Wir wollen in dieser Woche jeden Morgen, direkt nach dem Aufstehen als Erstes erwägen: «Ich bin auf dem Weg zum Himmel.» Als Zusatzaufgabe für Mutige: Ein Foto vom Himmel machen – der immer neu und anders, doch für unser letztes Ziel steht. Gerne dürft ihr uns das schönste Himmelsbild zuschicken – so wissen wir, wie der Himmel über euerem Zuhause aussieht.
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4 Minuten
Wie geheim und gesegnet muss der Tag gewesen sein, an dem die Worte erklungen sind: «Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir!» In wenigen Momenten wurde die ganze Schöpfung bis in die tiefsten Abgründe erschüttert, als die Verkündigung dessen ertönte, was die Menschheit seit der Zeit Abrahams, ja seit dem Fall des Menschen erwartet hat. Ein Erlöser wird der Welt gegeben werden! Es gab eine Voraussetzung: das gläubige «Ja» einer Jungfrau. Freiheit ist die Voraussetzung aller menschlichen Handlungen. Ja, auch des Glaubens. Da der Sturz des Menschen wesentlich durch den mangelnden Glauben verursacht wurde, wollte Gott die Menschen wieder durch einen Akt des Glaubens retten. Alle «Jas» der Heilsgeschichte, von Abraham an, und alle Versprechen, die Gott je gegeben hat, gingen nun in Erfüllung, als das Reich Gottes in der Allerseligsten Jungfrau Maria endlich angebrochen ist. Seit der damaligen Zeit tritt Gott in die Welt ein, durch jeden, der an Ihn glaubt. Und das heißt: auch durch mich.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf die hl. Jungfrau Maria schauen, wie sie die Botschaft empfängt, dass sie den Sohn Gottes gebären soll. Ihre Antwort ist: «Ja» – «Mir geschehe, wie du es gesagt hast». (Lk 1,38)
Punkt 1 – Wiedergutgemacht: Der Mangel an Glauben unserer Stammeltern Adam und Eva sollte durch den Glauben der neuen Eva – Maria – und des neuen Adam – Jesus –wiedergutgemacht werden.
Punkt 2 – in voller Freiheit: Der Glaubensakt der zukünftigen Gottesmutter geschieht in voller Freiheit. Maria hätte theoretisch «nein» sagen können. In gleicher Weise hat jeder Mensch die Möglichkeit, Gott zu glauben oder nicht.
Punkt 3 – Mein Ja: Wenn wir Gott Glauben schenken, nach dem Vorbild der Gottesmutter, kann Gott seinen großen Heilsplan mit uns Menschen verwirklichen – er will meine Mithilfe, meinen Glauben!
Gespräch der Dankbarkeit mit den drei göttlichen Personen und mit Maria, der demütigen Magd des Herrn, die ihr «fiat» spricht und so zur Mutter des Erlösers und Heiland. Bitte darum, Jesus auf Seinem Weg der Erlösung begleiten zu dürfen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf die hl. Jungfrau Maria schauen, wie sie die Botschaft empfängt, dass sie den Sohn Gottes gebären soll. Ihre Antwort ist: «Ja» – «Mir geschehe, wie du es gesagt hast». (Lk 1,38)
Punkt 1 – Wiedergutgemacht: Der Mangel an Glauben unserer Stammeltern Adam und Eva sollte durch den Glauben der neuen Eva – Maria – und des neuen Adam – Jesus –wiedergutgemacht werden.
Punkt 2 – in voller Freiheit: Der Glaubensakt der zukünftigen Gottesmutter geschieht in voller Freiheit. Maria hätte theoretisch «nein» sagen können. In gleicher Weise hat jeder Mensch die Möglichkeit, Gott zu glauben oder nicht.
Punkt 3 – Mein Ja: Wenn wir Gott Glauben schenken, nach dem Vorbild der Gottesmutter, kann Gott seinen großen Heilsplan mit uns Menschen verwirklichen – er will meine Mithilfe, meinen Glauben!
Gespräch der Dankbarkeit mit den drei göttlichen Personen und mit Maria, der demütigen Magd des Herrn, die ihr «fiat» spricht und so zur Mutter des Erlösers und Heiland. Bitte darum, Jesus auf Seinem Weg der Erlösung begleiten zu dürfen.
4 Minuten
Wie oft haben wir dieses Wort gehört oder vielleicht selbst ausgesprochen: «Ich glaube ja, aber…» Die Heilige Schrift kennt gleichfalls einen Menschen, der mit dem, was Gott ihm offenbarte viel Mühe hatte. Sein Name war Jonas. Jonas wurde von Gott berufen in der großen assyrischen Stadt Ninive Buße und Bekehrung zu predigen. Als er den Inhalt seines Auftrags erfuhr, entschloss er sich aber, dieser Mission zu entfliehen. Am Ende kehrt Ninive um und tut Buße. Doch darüber wird Jonas bekanntlich wütend. Warum wütend? Jonas ist nicht wegen des Mangels an Glauben weggerannt, sondern wegen seiner menschlichen Schwachheit, einen Teil dieses Glaubens anzunehmen, nämlich, dass Gott unendlich langmütig und barmherzig ist, sogar gegenüber dem größten Sünder. Das Beispiel des Jonas ermahnt uns, die ganz Offenbarung Gottes anzunehmen. Also auch das, was uns persönlich nicht gefällt oder was wir nicht sofort verstehen. Der Grund ist, dass Gott uns nicht täuscht und nicht täuschen kann.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Jonas schauen, der sich über das Handeln Gottes echauffiert, wütend unter dem Ginsterbusch sitzt.
Punkt 1 – Gott ist einer: Es gibt den Glauben nur als Ganzheit. Wenn ich einen einzelnen Glaubensinhalt ernsthaft meine Zustimmung verweigere, zweifle ich den ganzen Glauben an, weil alle Glaubensinhalte denselben Ursprung haben – Gott.
Punkt 2 – Gott täuscht nicht: Gott kann «weder sich täuschen noch andere täuschen» (Vat I): «Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben» (Joh 14,6)
Punkt 3 – Gott vertraue ich: Mein «Glaubensgehorsam» in Glaubensinhalten, die ich nicht gänzlich verstehe, ist ein Glaubensakt gegenüber Gott. Ich vertraue Ihm, Seiner Wahrheit und Seiner Güte, Seinem Beistand in der Kirche.
Gespräch mit Jesus Christus, das Licht ist, dass in die Welt gekommen ist, um alle Dunkelheit zu vertreiben – auch meine Zweifel, meine Unsicherheit. Bitte um ein einfaches, kindliches und reines Vertrauen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Jonas schauen, der sich über das Handeln Gottes echauffiert, wütend unter dem Ginsterbusch sitzt.
Punkt 1 – Gott ist einer: Es gibt den Glauben nur als Ganzheit. Wenn ich einen einzelnen Glaubensinhalt ernsthaft meine Zustimmung verweigere, zweifle ich den ganzen Glauben an, weil alle Glaubensinhalte denselben Ursprung haben – Gott.
Punkt 2 – Gott täuscht nicht: Gott kann «weder sich täuschen noch andere täuschen» (Vat I): «Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben» (Joh 14,6)
Punkt 3 – Gott vertraue ich: Mein «Glaubensgehorsam» in Glaubensinhalten, die ich nicht gänzlich verstehe, ist ein Glaubensakt gegenüber Gott. Ich vertraue Ihm, Seiner Wahrheit und Seiner Güte, Seinem Beistand in der Kirche.
Gespräch mit Jesus Christus, das Licht ist, dass in die Welt gekommen ist, um alle Dunkelheit zu vertreiben – auch meine Zweifel, meine Unsicherheit. Bitte um ein einfaches, kindliches und reines Vertrauen.
4 Minuten
Der Unglaube ist bei weitem nicht die einzige Gefahr, die in der Welt herumschleicht, um den wahren Glauben zu verderben. Wie uns das Alte Testament aufzeigt, gibt es eine andere Gefahr: den falschen Glauben. Der Prophet Elija, den wir heute vor Augen haben, hatte in seinem Glauben eine besondere Herausforderung: Menschen, die einen falschen Kult verbreiteten. Um diese Gefahr zu bekämpfen, sandte Gott Elija, um den wahren Glauben zu verkünden. Elija wusste, dass es keinen anderen Gott außer den Herrn gibt, und setzte sein Vertrauen gänzlich auf Ihn. Als das Feuer vom Himmel kam und das Opfer auf Elijas Altar verzehrte, warf sich das ganze Volk auf das Angesicht nieder und rief: «Der Herr ist Gott!» Dieser Vorgang kann auch bei uns die Frage aufwerfen: Erkennen wir wirklich an, dass der Herr unser Gott ist? Oder stützten wir uns auf Götzen, die «kein Heil bringen»?
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Zurichtung des Schauplatzes: auf den Propheten Elija schauen, der mit den Baalspropheten auf dem Berg Karmel in Konfrontation geht.
Punkt 1 – Nur Gott ist glaubwürdig; Man kann noch so religiös sein, wenn man etwas Falsches glaubt, ist es falsch und der Glaube nützt nichts – wie der Glaube der Baalspriester, deren Opfer nicht verbrannte…
Punkt 2 – Götzen von heute: Die alten Götzen der Baalspriester sind überholt und dumm, aber auch heute noch gibt es falschen Glauben: Glaube an Geld, Macht, Ruhm etc. – diese modernen Götzen sind nicht viel besser als die alten...
Punkt 3 – Gott an erster Stelle: Letztlich ist jede Sünde ein Götzendienst. Mit jeder Sünde stellen wir uns selbst an die Stelle Gottes – oder eine andere Person, einen anderen Gegenstand. Wir glauben an etwas anderes als Gott – und das ist Götzendienst.
Gespräch mit Jesus Christus, der uns durch die Tempelreinigung ein Beispiel für den Eifer für die Ehre des Vaters und die Reinheit seines Hauses gegeben hat. Bitte um das Feuer dieses heiligen Eifers für die Ehre des Vaters.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf den Propheten Elija schauen, der mit den Baalspropheten auf dem Berg Karmel in Konfrontation geht.
Punkt 1 – Nur Gott ist glaubwürdig; Man kann noch so religiös sein, wenn man etwas Falsches glaubt, ist es falsch und der Glaube nützt nichts – wie der Glaube der Baalspriester, deren Opfer nicht verbrannte…
Punkt 2 – Götzen von heute: Die alten Götzen der Baalspriester sind überholt und dumm, aber auch heute noch gibt es falschen Glauben: Glaube an Geld, Macht, Ruhm etc. – diese modernen Götzen sind nicht viel besser als die alten...
Punkt 3 – Gott an erster Stelle: Letztlich ist jede Sünde ein Götzendienst. Mit jeder Sünde stellen wir uns selbst an die Stelle Gottes – oder eine andere Person, einen anderen Gegenstand. Wir glauben an etwas anderes als Gott – und das ist Götzendienst.
Gespräch mit Jesus Christus, der uns durch die Tempelreinigung ein Beispiel für den Eifer für die Ehre des Vaters und die Reinheit seines Hauses gegeben hat. Bitte um das Feuer dieses heiligen Eifers für die Ehre des Vaters.
4 Minuten
Worin liegt der Unterschied zwischen dem Blick eines Menschen und dem Blick Gottes? Vor allem darin, dass Gott der Kenner der Herzen ist und nicht auf das Äußere schaut, sondern auf das Innere. Auch die Bibel schildert uns dies an vielen Stellen – so bei auch bei der Wahl Davids zum Thronfolger Israels. Als Samuel zu Isaias kam und seinen ältesten Sohn sah, der groß und stark war, dachte er sofort: „Gewiss steht nun vor dem Herrn sein Gesalbter!“ Gott aber antwortete: «Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen». Ähnlich war es auch bei dem Nächstältesten, und beim Übernächsten. Warum täuschte sich Samuel bezüglich des Nachfolgers Israels? Eben deshalb, weil er nur das Äußere in Betracht zog und in irdischen Kategorien gedacht hat. Der übernatürliche Glaube, der sich auf Gott stützt, übersteigt den Verstand in dem Maße, in dem Gottes Pläne für den neuen König Samuels eigene Vorstellungen überstiegen. Was aber gibt uns Menschen das Vertrauen, dass Gott alles zur besten Vollendung bringen wird? Nichts anderes als das übernatürliche Geschenk des Glaubens.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf den Propheten Samuel schauen, der unter der Söhnen Israels den neuen König Israels sucht und dabei nur auf das Äußere achtet.
Punkt 1 – geweiteter Blick; Ohne den übernatürlichen Glauben denkt der Mensch nur in irdischen Kategorien (Leistung, Stärke, Aussehen): Samuel wollte die großen und starken Brüder Davids salben…
Punkt 2 – übertroffener Verstand: Der übernatürliche Glaube jedoch übersteigt den Verstand. Gott hat den kleinsten und jüngsten auserwählt, David. Auch Christus ruft aus: «Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast». (vgl. Lk 10,21)
Punkt 3 – nicht wider die Vernunft; Der übernatürliche Glaube ist nicht unvernünftig. David war keineswegs unfähig. In der Tat wurde er zum größten König, den das alte Israel kannte. «Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen». (vgl. 1 Kor 1,25)
Gespräch mit Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, zu denen ich in eine je einzigartige und spezielle Beziehung gerufen bin. Bitte um eine ehrfürchtige, lebendige, innige Beziehung zu jeder der göttlichen Personen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf den Propheten Samuel schauen, der unter der Söhnen Israels den neuen König Israels sucht und dabei nur auf das Äußere achtet.
Punkt 1 – geweiteter Blick; Ohne den übernatürlichen Glauben denkt der Mensch nur in irdischen Kategorien (Leistung, Stärke, Aussehen): Samuel wollte die großen und starken Brüder Davids salben…
Punkt 2 – übertroffener Verstand: Der übernatürliche Glaube jedoch übersteigt den Verstand. Gott hat den kleinsten und jüngsten auserwählt, David. Auch Christus ruft aus: «Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast». (vgl. Lk 10,21)
Punkt 3 – nicht wider die Vernunft; Der übernatürliche Glaube ist nicht unvernünftig. David war keineswegs unfähig. In der Tat wurde er zum größten König, den das alte Israel kannte. «Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen». (vgl. 1 Kor 1,25)
Gespräch mit Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, zu denen ich in eine je einzigartige und spezielle Beziehung gerufen bin. Bitte um eine ehrfürchtige, lebendige, innige Beziehung zu jeder der göttlichen Personen.
4 Minuten
Jeder Mensch erkennt die Tatsache an, dass es Dinge gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt – zeitliche, aber auch ewige Güter. Es war der Kampf für das Ewige, zu dem Mose berufen worden ist. Gott sprach zu ihm: «Jetzt also gehe hin! Ich will dich zum Pharao senden! Führe mein Volk, die Kinder Israels, aus Ägypten heraus!» Aus diesem Grund offenbart Gott Mose seinen heiligen Namen: «Ich bin, der ich bin!» Er will Mose verstehen lassen, dass seine Kraft nicht auf etwas Äußerlichem und Veränderlichem beruht, sondern auf Gott selbst. Fiel es Mose leicht diesen Glaubensakt zu setzen? Nein. Es gibt viel Menschliches in ihm – ähnlich wie bei uns, er versucht sogar eine Ausrede zu finden. Obwohl immer noch zögerlich, gehorcht Mose am Ende dem Befehl Gottes. Er versteht schließlich, dass Gott nichts von ihm verlangt, wozu Er ihn nicht befähigen könnte. Das ist eben die Frucht des wahren Glaubens: unser Vertrauen von unserer eigenen Person loszureißen und es ganz auf Gott zu setzen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Mose blicken, der vor dem brennenden Dornbusch mit Gott spricht und zu seinem Volk und dem Pharao gesandt wird.
Punkt 1 – zu schützen; Die primäre Intention des Exodus war es, frei den wahren Glauben ausüben zu können – dies war in der ägyptischen Zwangsherrschaft nicht mehr möglich. Den eigenen Glauben zu schützen, heißt auch für uns Umstände zu meiden, die den Glauben gefährden.
Punkt 2 – zu kennen; an den Sendungsauftrag des Moses schließt sich ein langes Gespräch an, in dem Moses u.a. den Gottesnamen JHWH erfragt; wie Mose müssen auch wir wissen, was wir glauben – ansonsten ist unser Glaube ohne Fundament.
Punkt 3 – zu bekennen; Obwohl Moses sich für unfähig hielt, soll er seine Mission erfüllen; die Tatsache, dass er sich für des Sprechens unfähig hält, ist für Gott von geringem Gewicht, denn: Wenn er eine Pflicht vom Menschen einfordert, befähigt er ihn auch dazu.
Gespräch mit Jesus Christus, der gekommen ist, um uns den Vater zu offenbaren und unseren Glauben zu erneuern und zu stärken. Er kommt auch heute – in der hl. Eucharistie, in der hl. Schrift und durch seine Kirche.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Mose blicken, der vor dem brennenden Dornbusch mit Gott spricht und zu seinem Volk und dem Pharao gesandt wird.
Punkt 1 – zu schützen; Die primäre Intention des Exodus war es, frei den wahren Glauben ausüben zu können – dies war in der ägyptischen Zwangsherrschaft nicht mehr möglich. Den eigenen Glauben zu schützen, heißt auch für uns Umstände zu meiden, die den Glauben gefährden.
Punkt 2 – zu kennen; an den Sendungsauftrag des Moses schließt sich ein langes Gespräch an, in dem Moses u.a. den Gottesnamen JHWH erfragt; wie Mose müssen auch wir wissen, was wir glauben – ansonsten ist unser Glaube ohne Fundament.
Punkt 3 – zu bekennen; Obwohl Moses sich für unfähig hielt, soll er seine Mission erfüllen; die Tatsache, dass er sich für des Sprechens unfähig hält, ist für Gott von geringem Gewicht, denn: Wenn er eine Pflicht vom Menschen einfordert, befähigt er ihn auch dazu.
Gespräch mit Jesus Christus, der gekommen ist, um uns den Vater zu offenbaren und unseren Glauben zu erneuern und zu stärken. Er kommt auch heute – in der hl. Eucharistie, in der hl. Schrift und durch seine Kirche.
4 Minuten
Wie schwierig ist es, die eigenen Gewohnheiten umzuformen – den üblichen Gang seines Lebens zu verändern. Und doch war es dies, was Gott von Abraham verlangte! „Ziehe fort aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde!“ (Gen 12,1). Welche Veränderung dies für Abraham bedeuten musste! Dem Ruf Gottes ins weit entfernte Land zu folgen, dort ein neues Leben anzufangen. Gott will seiner Schöpfung das Heil schenken, aber er will nicht, dass dies ohne uns geschieht. Wie bei Abraham verlangt Er unsere Mitarbeit, damit Sein Licht sich unter den Menschen verbreiten kann. Die Fastenzeit ist ein Sinnbild dessen, was unser christliches Leben insgesamt sein sollte: ein schwieriger, aber segenbringender Fortzug in das ferne Land – in die ganze Welt – um das Licht Gottes den anderen zu bringen. Der Glaube bleibt nie ohne Früchte.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Abraham blicken, der auf einen langen Weg um des Glaubens willen aufbricht. (Gen 12,1–5)
Punkt 1 – Gerufen; Glaube setzt einen Ruf voraus: Wie Gott Abraham ruft, ruft er auch uns aus unserem Alltag heraus.
Punkt 2 – Meine Antwort; Glaube erfordert eine Antwort auf den Ruf Gottes: eine Zustimmung zu seinen Plänen – auch wenn man keinen direkten Einblick hat; er ist ein Schritt ins Ungewisse.
Punkt 3 – Glaube trägt Frucht; Gott lässt uns nicht fallen, sondern erfüllt seine Verheißung; der Glaube ist also der Anfang des Guten, das Gott verwirklichen will.
Gespräch mit Gott, dem Vater, der einen ganz einzigartigen und persönlichen Plan des Heiles für mein Leben hat.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Abraham blicken, der auf einen langen Weg um des Glaubens willen aufbricht. (Gen 12,1–5)
Punkt 1 – Gerufen; Glaube setzt einen Ruf voraus: Wie Gott Abraham ruft, ruft er auch uns aus unserem Alltag heraus.
Punkt 2 – Meine Antwort; Glaube erfordert eine Antwort auf den Ruf Gottes: eine Zustimmung zu seinen Plänen – auch wenn man keinen direkten Einblick hat; er ist ein Schritt ins Ungewisse.
Punkt 3 – Glaube trägt Frucht; Gott lässt uns nicht fallen, sondern erfüllt seine Verheißung; der Glaube ist also der Anfang des Guten, das Gott verwirklichen will.
Gespräch mit Gott, dem Vater, der einen ganz einzigartigen und persönlichen Plan des Heiles für mein Leben hat.
25 Minuten
«Fulton, glaubst du an Gott? Ich meine praktisch, nicht theoretisch.»
Mit der fünften Woche wenden wir uns der ersten der theologischen Tugenden zu – dem Glauben. Und das passend am Fest des Hl. Josef, dem schweigsamen Vorbild des Glaubens. Vorstellen wird uns diese Tugend Stjepan Androić. Aus Kroatien stammend hat er die englische und russische Sprache und Literatur an der Universität in Zagreb studiert, bevor er vor vier Jahren hier in Wigratzbad eintrat. Die Kirche lehrt uns, dass der Glaube für unser Heil notwendig ist und uns bei der Taufe als eine übernatürliche Gabe geschenkt wird. Er ist gleichsam ein Eingangstor für das Wirken Gottes in der Seele. Sowie das Licht der Sonne ins Haus nur durch ein Fenster eingehen kann, sonst bleibt das Haus im Dunkeln, so kann Gott nur durch das Fenster des Glaubens eine Seele beleuchten und ihr das Heil schenken. Obwohl wir mittels des Lichtes der natürlichen Vernunft erkennen können, dass Gott ist und es unserer Mitwirkung bedarf, können wir ohne Ihn keinen Fortschritt machen. Denn die Vernunft ist wie eine Vorhalle und Eintrittstür des schönen Palastes des Glaubens, in den wir durch das Sakrament der Taufe eingehen. Die Vorhalle ist nicht der Palast selbst. Wer in der Vorhalle eines Palastes verweilt, wird die ganze Schönheit des Palastes nie sehen. Wer aber weitergeht wird bald Einsicht gewinnen, dass sogar diese Vorhalle ihren Platz innerhalb des ganzen Palastes hat, denn ohne sie hätte man den Zugang zum Rest des Palastes nie finden können. Die Schönheit des Glaubens lernen wir am Beispiel und an den Predigten von Fulton Sheen kennen, der mit seinen Fernsehpredigten Millionen von Menschen jede Woche erreichte und bis heute die einzige religiöse Person ist, die ein Emmy Award gewonnen hat.
Aufgabe der Woche: Wir wollen uns in dieser Woche besonders bewusst machen, dass wir uns mit unserem Gebet an eine Person, an Gott wenden, die uns in der Vergangenheit seine Nähe hat erfahren lassen und dies auch in Zukunft will. Vielleicht können wir uns auch an einen Moment erinnern, in dem wir gezweifelt haben, dass Gott unser Gebet erhören würde – und wir es dann doch erfahren haben. Durch dieses dankbare Erinnern können wir in uns das Vertrauen erneuern und lebendig halten.
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Mit der fünften Woche wenden wir uns der ersten der theologischen Tugenden zu – dem Glauben. Und das passend am Fest des Hl. Josef, dem schweigsamen Vorbild des Glaubens. Vorstellen wird uns diese Tugend Stjepan Androić. Aus Kroatien stammend hat er die englische und russische Sprache und Literatur an der Universität in Zagreb studiert, bevor er vor vier Jahren hier in Wigratzbad eintrat. Die Kirche lehrt uns, dass der Glaube für unser Heil notwendig ist und uns bei der Taufe als eine übernatürliche Gabe geschenkt wird. Er ist gleichsam ein Eingangstor für das Wirken Gottes in der Seele. Sowie das Licht der Sonne ins Haus nur durch ein Fenster eingehen kann, sonst bleibt das Haus im Dunkeln, so kann Gott nur durch das Fenster des Glaubens eine Seele beleuchten und ihr das Heil schenken. Obwohl wir mittels des Lichtes der natürlichen Vernunft erkennen können, dass Gott ist und es unserer Mitwirkung bedarf, können wir ohne Ihn keinen Fortschritt machen. Denn die Vernunft ist wie eine Vorhalle und Eintrittstür des schönen Palastes des Glaubens, in den wir durch das Sakrament der Taufe eingehen. Die Vorhalle ist nicht der Palast selbst. Wer in der Vorhalle eines Palastes verweilt, wird die ganze Schönheit des Palastes nie sehen. Wer aber weitergeht wird bald Einsicht gewinnen, dass sogar diese Vorhalle ihren Platz innerhalb des ganzen Palastes hat, denn ohne sie hätte man den Zugang zum Rest des Palastes nie finden können. Die Schönheit des Glaubens lernen wir am Beispiel und an den Predigten von Fulton Sheen kennen, der mit seinen Fernsehpredigten Millionen von Menschen jede Woche erreichte und bis heute die einzige religiöse Person ist, die ein Emmy Award gewonnen hat.
Aufgabe der Woche: Wir wollen uns in dieser Woche besonders bewusst machen, dass wir uns mit unserem Gebet an eine Person, an Gott wenden, die uns in der Vergangenheit seine Nähe hat erfahren lassen und dies auch in Zukunft will. Vielleicht können wir uns auch an einen Moment erinnern, in dem wir gezweifelt haben, dass Gott unser Gebet erhören würde – und wir es dann doch erfahren haben. Durch dieses dankbare Erinnern können wir in uns das Vertrauen erneuern und lebendig halten.
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4 Minuten
Nach rot und orange schalten wir heute die Ampel auf Grün: Die Ampel, die uns hilft, Entscheidungen klug zu treffen. Der Befehl ist eigentlich das Wichtigste der Klugheit. Es ist das Ziel der beiden vorhergehenden Phasen. Denn man kann noch so scharfsinnig beraten und urteilen: Wenn das Ganze nur Theorie bleibt und nicht umgesetzt wird bringt es nichts. Auf den ersten Blick tönt es einfach. Aber warum hält man seine Vorsätze nicht? Oder warum schiebt man deren Erfüllung immer weiter hinaus, vor sich hin? Gute Vorsätze sollen nicht nur fest, sondern auch konkret und gut machbar sein. Bei der Entscheidung soll die Ausführbarkeit auch sicher sein. Man soll also die konkreten Mittel kennen, die es für die Umsetzung braucht. Wenn man so entschieden hat, hat man schon einen festen Plan für die Umsetzung. Das ist eine bessere Voraussetzung für einen Erfolg, wie wenn der Entscheid nur ein diffuses Möchten ist.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus und Zachäus blicken, wie er Christus sein großmütiges Angebot vorträgt. «Siehe, Herr, die Hälfte meines Besitzes gebe ich den Armen, und habe ich jemand um etwas betrogen, will ich es vierfach erstatte. Jesus sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren.» (Lk 19,1-10)
Punkt 1 – Nur nicht heute; Stell dir vor, Zachäus verspricht es, würde es aber immer wieder hinausschieben bis zur Todesstunde, oder erst kurz davor.
Punkt 2 – Aber nur, wenn; Stell dir vor, Zachäus verspricht es, würde aber auf die für ihn perfekten Umstände warten. Er will Gott dahinziehen, wohin er selbst will. Er will sich zwar hingeben und dienen – aber nur auf die Art und Weise, wie er selbst es will.
Punkt 3 – Der Moment der Gnade; Stell dir vor, Zachäus verspricht es und packt die Gelegenheit beim Schopfe, wie Gott sie in seiner Vorsehung schickt. Er versucht das Geld nur so zu wollen, wie Gott es will.
Gespräch mit Jesus Christus, er möge mir helfen, den Moment der Gnade zu nützen, großherzig und allein im Vertrauen auf ihn.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus und Zachäus blicken, wie er Christus sein großmütiges Angebot vorträgt. «Siehe, Herr, die Hälfte meines Besitzes gebe ich den Armen, und habe ich jemand um etwas betrogen, will ich es vierfach erstatte. Jesus sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren.» (Lk 19,1-10)
Punkt 1 – Nur nicht heute; Stell dir vor, Zachäus verspricht es, würde es aber immer wieder hinausschieben bis zur Todesstunde, oder erst kurz davor.
Punkt 2 – Aber nur, wenn; Stell dir vor, Zachäus verspricht es, würde aber auf die für ihn perfekten Umstände warten. Er will Gott dahinziehen, wohin er selbst will. Er will sich zwar hingeben und dienen – aber nur auf die Art und Weise, wie er selbst es will.
Punkt 3 – Der Moment der Gnade; Stell dir vor, Zachäus verspricht es und packt die Gelegenheit beim Schopfe, wie Gott sie in seiner Vorsehung schickt. Er versucht das Geld nur so zu wollen, wie Gott es will.
Gespräch mit Jesus Christus, er möge mir helfen, den Moment der Gnade zu nützen, großherzig und allein im Vertrauen auf ihn.
4 Minuten
In der heutigen Zeit haben viele Menschen Schwierigkeiten, wichtige und folgenschwere Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Man hat Mühe, eine definitive Entscheidung wie z.B. zu heiraten zu treffen und schiebt sie daher einfach vor sich her oder weicht ihr aus. Eine klare und feste Perspektive über den Tod hinaus kann hilfreich sein, also die Perspektive, dass das Leben vor dem Tod im Vergleich zur Ewigkeit nur ein Augenblick ist. So ist man schneller bereit, sich mit einem einfachen, hochherzigen und demütigen Herzen zu entschließen, das Gute zu tun. Das ist klug, denn so kommt man mit großen Schritten voran in Richtung Ziel.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus blicken, der seine Jünger lehrt, also auch mich. Der Auftrag Christi ist ganz einfach: Nehme täglich dein Kreuz auf dich und folge mir nach. Er sagt zu mir: «Was nutzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Schaden leidet (an seiner Seele)?» (Lk 9,25)
Punkt 1 – ein einfaches Herz; Der Blick auf Christus, der Blick über den Tod dieses Lebens hinaus gibt allen Dingen das richtige Gewicht, die richtige Ordnung.
Punkt 2 – ein hochherziges Herz; Der Blick auf Christus, der Blick über den Tod dieses Lebens hinaus zeigt, dass dieses Leben nur eine Pilgerreise hin zur himmlischen Heimat ist. Das Leben ist mir geschenkt, aber es ist erst ein Vorgeschmack. «Wer es um meinetwillen verliert, wird es retten.» So kann der Blick zur Lebenshingabe fähig machen.
Punkt 3 – ein demütiges Herz; Der Blick auf Christus, der Blick über den Tod dieses Lebens hinaus gibt mir ein Gefühl dafür, was wichtig ist. Die Erfüllung unseres Glückes liegt nicht in dieser Welt. Ich muss mich nicht vor ihr beweisen. Es zählt einzig, was vor Gott groß ist.
Gespräch mit Jesus Christus, der mich in dieser Stunde ruft, mich neu für ihn zu entscheiden. Ich drücke ihm meine Bereitschaft aus, mein Kreuz anzunehmen und erbitte Seine Gnade, es treu zu tragen zu dürfen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus blicken, der seine Jünger lehrt, also auch mich. Der Auftrag Christi ist ganz einfach: Nehme täglich dein Kreuz auf dich und folge mir nach. Er sagt zu mir: «Was nutzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Schaden leidet (an seiner Seele)?» (Lk 9,25)
Punkt 1 – ein einfaches Herz; Der Blick auf Christus, der Blick über den Tod dieses Lebens hinaus gibt allen Dingen das richtige Gewicht, die richtige Ordnung.
Punkt 2 – ein hochherziges Herz; Der Blick auf Christus, der Blick über den Tod dieses Lebens hinaus zeigt, dass dieses Leben nur eine Pilgerreise hin zur himmlischen Heimat ist. Das Leben ist mir geschenkt, aber es ist erst ein Vorgeschmack. «Wer es um meinetwillen verliert, wird es retten.» So kann der Blick zur Lebenshingabe fähig machen.
Punkt 3 – ein demütiges Herz; Der Blick auf Christus, der Blick über den Tod dieses Lebens hinaus gibt mir ein Gefühl dafür, was wichtig ist. Die Erfüllung unseres Glückes liegt nicht in dieser Welt. Ich muss mich nicht vor ihr beweisen. Es zählt einzig, was vor Gott groß ist.
Gespräch mit Jesus Christus, der mich in dieser Stunde ruft, mich neu für ihn zu entscheiden. Ich drücke ihm meine Bereitschaft aus, mein Kreuz anzunehmen und erbitte Seine Gnade, es treu zu tragen zu dürfen.
4 Minuten
Entscheidungen sollte man nach den Regeln der Klugheit treffen. Dies gilt insbesondere für die wichtigen Entscheidungen unseres Lebens. In den nächsten drei Tagen legen wir deshalb den Fokus darauf, wie man klug entscheidet. Zur ersten, roten Phase heißt es: «Stehe still und sammle dich». In dieser Phase kann es auch gut sein, von außen Rat zu holen. Wenn man in der Situation niemanden hat, den man um Rat fragen kann, kann es auch hilfreich sein, sich selbst in die Rolle des Ratgebers zu versetzen: was würde ich meinem Freund in der Situation raten? Gerade wenn es um die wichtigen Entscheidungen unseres Lebens geht, sollte man auf jeden Fall auch Gott um Rat bitten. Manchmal ist es schon sehr erhellend, wenn man probiert das Problem aus der Perspektive Gottes zu sehen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus und den reichen Jüngling blicken. Der junge Mann, hat sich Jesus großmütig angeboten, befolgt die Gebote wie es aufgetragen ist – geht aber dann traurig weg, weil er sehr reich war (Mt 19,22). Er lässt sich von der Weisheit der Welt beraten und nicht von der göttlichen Weisheit, die ihm in Christus gegenübersteht.
Punkt 1 – meine Gefühlsregung; Die Gefühle kommen und gehen, mal bedrohlich und ein anderes Mal subtil. Wozu raten sie? Wohin drängt die Begeisterung? Wohin die Trägheit, der Zorn?
Punkt 2 – mein Ratgeber; Wir sind in eigener Sache schlechte Ratgeber. Wohin und auf welche Weise sollte uns ein guter Ratgeber drängen?
Punkt 3 – Was bleibt; «Wenn du wüsstest, wie man die Dinge vom Totenbett aus anders als sonst beurteilt! Wie wertlos erscheinen manche Dinge, denen im Leben eine große Bedeutung zugeschrieben wird!» (hl. Gianna Beretta Molla) Wohin drängt der Gedanke, nur eine kurze Zeit später vor Gott zu stehen?
Gespräch mit Maria, der Mutter vom Guten Rat, auf dass sie mich lehrt Rat bei Christus und in seinem Wort zu suchen, so wie sie dem Diener bei der Hochzeit zu Kana riet: «Was er euch sagt, das tut». Und das gleiche Gespräch mit Christus.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus und den reichen Jüngling blicken. Der junge Mann, hat sich Jesus großmütig angeboten, befolgt die Gebote wie es aufgetragen ist – geht aber dann traurig weg, weil er sehr reich war (Mt 19,22). Er lässt sich von der Weisheit der Welt beraten und nicht von der göttlichen Weisheit, die ihm in Christus gegenübersteht.
Punkt 1 – meine Gefühlsregung; Die Gefühle kommen und gehen, mal bedrohlich und ein anderes Mal subtil. Wozu raten sie? Wohin drängt die Begeisterung? Wohin die Trägheit, der Zorn?
Punkt 2 – mein Ratgeber; Wir sind in eigener Sache schlechte Ratgeber. Wohin und auf welche Weise sollte uns ein guter Ratgeber drängen?
Punkt 3 – Was bleibt; «Wenn du wüsstest, wie man die Dinge vom Totenbett aus anders als sonst beurteilt! Wie wertlos erscheinen manche Dinge, denen im Leben eine große Bedeutung zugeschrieben wird!» (hl. Gianna Beretta Molla) Wohin drängt der Gedanke, nur eine kurze Zeit später vor Gott zu stehen?
Gespräch mit Maria, der Mutter vom Guten Rat, auf dass sie mich lehrt Rat bei Christus und in seinem Wort zu suchen, so wie sie dem Diener bei der Hochzeit zu Kana riet: «Was er euch sagt, das tut». Und das gleiche Gespräch mit Christus.
4 Minuten
Unser Leben gleicht einer Bergtour: Es gibt eine Menge verschiedener Wege. Wir brauchen die Klugheit, um einen guten Weg zu wählen, der uns zum Gipfel führt. Dabei besteht manchmal die Gefahr der Vorentscheidung: Man sieht einen Weg, den man im ersten Moment für besonders schön hält. Und bevor man sich recht überlegt hat, ob der Weg überhaupt sinnvoll ist, hat man sich schon festgelegt. Man wählt dann also diesen eigenen Weg, der den eigenen Idealvorstellungen oder einem eigenen Traum entspricht. Man denkt, auf diesem Weg könne man sich selbst verwirklichen, man könne brillieren und so zum großen Helden werden. Aber dieser Weg führt nicht zum Ziel. Es entspricht also der Klugheit, seine eigenen Traumvorstellungen aufzugeben, und stattdessen in den Augen Gottes gut sein zu wollen. Der Weg, den Gott für uns will, führt uns sicher zum Ziel. Es ist daher viel klüger, Gottes Weg zu gehen, als seinen eigenen Wegen nachzujagen.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Petrus blicken, der während dem Mahl verkündet, er würde für Christus sterben und dann im Garten das Schwert gegen die Soldaten zieht. …der nur wenige Stunden Christus, seinen Herrn und Freund, dreimal verleugnet und der nach seiner Umkehr und Reue dem Herrn seine Liebe bezeugt.
Punkt 1 – Mein Ideal; Petrus agiert aus einer Emotion heraus, er vertraut seiner eigenen Stärke. Er hat eine Idealvorstellung und der will er entsprechen.
Punkt 2 – Meine Schwachheit; Petrus wärmt sich am Feuer im Hof des Hohenpriesters. Er wird angesprochen, erkannt – er will nicht erkannt werden. «Er aber fing an zu fluchen und zu schwören. […] Und sogleich krähte der Hahn.» Sein Versprechen hat er gebrochen, seinen Freund verleugnet.
Punkt 3 – «Herr alles weißt du»; Der Heiland hat ihn nicht verstoßen. Und Petrus spricht: «Herr, alles weißt du; du weißt es, dass ich dich Liebe.» Er gibt ihm den Auftrag, die Schafe des Herrn zu weiden. Und Christus lehrt ihm auch wie: «Du folge mir!»
Gespräch mit Jesus Christus, der um meine Traumbilder und um mein Versagen weiß, aber mich nicht verstößt, sondern einlädt, dass ich alle meine Hoffnung auf ihn setze. Er spricht auch zu mir: «Meine Gnade genügt.»
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Petrus blicken, der während dem Mahl verkündet, er würde für Christus sterben und dann im Garten das Schwert gegen die Soldaten zieht. …der nur wenige Stunden Christus, seinen Herrn und Freund, dreimal verleugnet und der nach seiner Umkehr und Reue dem Herrn seine Liebe bezeugt.
Punkt 1 – Mein Ideal; Petrus agiert aus einer Emotion heraus, er vertraut seiner eigenen Stärke. Er hat eine Idealvorstellung und der will er entsprechen.
Punkt 2 – Meine Schwachheit; Petrus wärmt sich am Feuer im Hof des Hohenpriesters. Er wird angesprochen, erkannt – er will nicht erkannt werden. «Er aber fing an zu fluchen und zu schwören. […] Und sogleich krähte der Hahn.» Sein Versprechen hat er gebrochen, seinen Freund verleugnet.
Punkt 3 – «Herr alles weißt du»; Der Heiland hat ihn nicht verstoßen. Und Petrus spricht: «Herr, alles weißt du; du weißt es, dass ich dich Liebe.» Er gibt ihm den Auftrag, die Schafe des Herrn zu weiden. Und Christus lehrt ihm auch wie: «Du folge mir!»
Gespräch mit Jesus Christus, der um meine Traumbilder und um mein Versagen weiß, aber mich nicht verstößt, sondern einlädt, dass ich alle meine Hoffnung auf ihn setze. Er spricht auch zu mir: «Meine Gnade genügt.»
4 Minuten
«Klug ist, wer weiß, was er tun muss, um das Ziel zu erreichen» - so haben wir gestern betrachtet. Klug ist also, wer weiß, was er tun muss, um in den Himmel zu kommen! Und der Schlüssel dazu ist die Liebe. Gott hat uns Menschen aus Liebe geschaffen. Er will, dass wir seine Liebe erwidern, sodass eine Freundschaft zwischen ihm und den Menschen entstehen kann. Der Himmel ist der Ort der Freunde Gottes. Klug ist also, wer es versteht, gut zu lieben und ein Freund Gottes zu werden! Die ganze übrige Welt hat Gott geschaffen, damit wir sie nutzen können, um unser Ziel zu erreichen. Die ganze Welt ist somit «ein Geschenk» an uns Menschen. Alle diese Geschenke, können aber nicht nur zum guten Ziel gebraucht werden. Sie können auch für das Böse missbraucht werden, so, dass sie uns von Gott entfernen: Mit einem Messer kann man in der Küche arbeiten, aber auch jemanden töten. Klug ist also nur, wer die Mittel zum Ziel richtig anwendet.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus blicken, der Petrus und Andreas ruft: «Kommt, folgt mir nach und ich werde euch zu Menschenfischern machen!» Und weiter heißt es, sie verließen sogleich ihre Netze und folgten ihm nach. Sie waren Fischer, so sagt uns das Evangelium. Nun ruft Jesus sie, Menschenfischer zu werden. (Mt 4,18 ff.)
Punkt 1 – Berufen; «Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.» Es gibt Dinge, die davon abhalten können, dem Anruf Gottes und seiner Liebe zu antworten. Sie scheinen so wichtig, wichtiger als der Heiland zu sein. Er kommt auch «an den Strand» unseres Lebens, um uns davon frei zu machen. Was hindert mich?
Punkt 2 – Berufen zur Freundschaft; «… gib alles mir, was mich führet zu dir». Das Leben ist ein Geschenk, die ganze Schöpfung ist ein Geschenk von Gott, sodass eine Freundschaft zwischen ihm und den Menschen entstehen kann. Schöpfung, Erlösung, besondere Gnaden, Gabe Seiner selbst. Was hat Gott mir alles gegeben! So will ich ihm auch alles, ja mich selbst mit allem, was ich bin, habe und tue geben.
Punkt 3 – Niemand hat eine größere Liebe…; «… nimm mich mir, und gib mich ganz zu eigen dir». Christus hat sich aus Liebe zu uns «hingegeben» - bis hin zum Kreuz. Bin ich bereit, mich aus Liebe «hinzugeben» - in die Hände Gottes? Wie die Hl. Gianna?
Gespräch mit Maria, sie möge dir helfen, ungeordnete Anhänglichkeiten zu überwinden und frei zu werden für den Willen ihres Sohnes, um Gott die Ehre zu geben. Das gleiche Gespräch mit Jesus und dem himmlischen Vater.
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Zurichtung des Schauplatzes: auf Christus blicken, der Petrus und Andreas ruft: «Kommt, folgt mir nach und ich werde euch zu Menschenfischern machen!» Und weiter heißt es, sie verließen sogleich ihre Netze und folgten ihm nach. Sie waren Fischer, so sagt uns das Evangelium. Nun ruft Jesus sie, Menschenfischer zu werden. (Mt 4,18 ff.)
Punkt 1 – Berufen; «Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.» Es gibt Dinge, die davon abhalten können, dem Anruf Gottes und seiner Liebe zu antworten. Sie scheinen so wichtig, wichtiger als der Heiland zu sein. Er kommt auch «an den Strand» unseres Lebens, um uns davon frei zu machen. Was hindert mich?
Punkt 2 – Berufen zur Freundschaft; «… gib alles mir, was mich führet zu dir». Das Leben ist ein Geschenk, die ganze Schöpfung ist ein Geschenk von Gott, sodass eine Freundschaft zwischen ihm und den Menschen entstehen kann. Schöpfung, Erlösung, besondere Gnaden, Gabe Seiner selbst. Was hat Gott mir alles gegeben! So will ich ihm auch alles, ja mich selbst mit allem, was ich bin, habe und tue geben.
Punkt 3 – Niemand hat eine größere Liebe…; «… nimm mich mir, und gib mich ganz zu eigen dir». Christus hat sich aus Liebe zu uns «hingegeben» - bis hin zum Kreuz. Bin ich bereit, mich aus Liebe «hinzugeben» - in die Hände Gottes? Wie die Hl. Gianna?
Gespräch mit Maria, sie möge dir helfen, ungeordnete Anhänglichkeiten zu überwinden und frei zu werden für den Willen ihres Sohnes, um Gott die Ehre zu geben. Das gleiche Gespräch mit Jesus und dem himmlischen Vater.
4 Minuten
Klug ist, wer weiß, was er tun muss, um sein Ziel zu erreichen. Die erste, entscheidende Frage dabei ist: Welches Ziel? Wenn man beim Navi das falsche Ziel eingibt, kann es eine noch so gute Route berechnen, man kann noch so klug jeden Abschnitt der Reise planen und sich nirgendwo verfahren: man kommt nicht ans Ziel. Wenn wir uns über unser Ziel Gedanken machen, dann ist entscheidend, dass wir die Dauer unserer ganzen Existenz vor Augen haben – vor und nach dem Tod. Unser Leben ist nur ein kurzer Moment verglichen mit dem Alter des Universums. Das Leben nach dem Tod ist ewig. Das macht eines klar: Wenn wir über den Sinn unserer Existenz nachdenken, dann geht es nicht um diesen kurzen Augenblick, sondern um die Hauptsache: die Ewigkeit.
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Zurichtung des Schauplatzes: Blicke auf den reichen Mann, der «Abraham» nach seinem Tod bittet, er möge einen Boten zu seinen noch lebenden Brüdern senden. «Er möge vor sie als Zeuge treten, damit nicht auch sie an diesen Ort der Peinigung kommen.»
(der Arme Lazarus im Schosse Abrahams, der reiche Mann in der Unterwelt – Lk 16:19-31)
Punkt 1 – eine fleischliche Klugheit; Stell dir vor, wir hätten keine unsterbliche Seele und mit dem Tod wäre alles aus. Was wäre dann das Ziel des Menschen? Was wäre dann klug?
Punkt 2 – eine geistige Klugheit; Der Mensch hat von Gott eine unsterbliche, geistige Seele erhalten. Sie ist für den Himmel geschaffen. Wie ändern sich die Ziele?
Punkt 3 – eine Ewigkeit; «Was nützt mir das für die Ewigkeit?» Der Heilige Aloisius von Gonzaga stellte sich bei jeder Tätigkeit diese Leitfrage. Überlege dir verschiedene Aspekte deines Lebens und deren Wert für die Ewigkeit!
Gespräch mit Jesus Christus, der gekommen ist, um uns heimzuführen und eine Wohnung beim Vater bereitet hat. Bitte ihn, dass er dein Herz mit der wahren Sehnsucht nach dem Himmel erfühlt.
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Zurichtung des Schauplatzes: Blicke auf den reichen Mann, der «Abraham» nach seinem Tod bittet, er möge einen Boten zu seinen noch lebenden Brüdern senden. «Er möge vor sie als Zeuge treten, damit nicht auch sie an diesen Ort der Peinigung kommen.»
(der Arme Lazarus im Schosse Abrahams, der reiche Mann in der Unterwelt – Lk 16:19-31)
Punkt 1 – eine fleischliche Klugheit; Stell dir vor, wir hätten keine unsterbliche Seele und mit dem Tod wäre alles aus. Was wäre dann das Ziel des Menschen? Was wäre dann klug?
Punkt 2 – eine geistige Klugheit; Der Mensch hat von Gott eine unsterbliche, geistige Seele erhalten. Sie ist für den Himmel geschaffen. Wie ändern sich die Ziele?
Punkt 3 – eine Ewigkeit; «Was nützt mir das für die Ewigkeit?» Der Heilige Aloisius von Gonzaga stellte sich bei jeder Tätigkeit diese Leitfrage. Überlege dir verschiedene Aspekte deines Lebens und deren Wert für die Ewigkeit!
Gespräch mit Jesus Christus, der gekommen ist, um uns heimzuführen und eine Wohnung beim Vater bereitet hat. Bitte ihn, dass er dein Herz mit der wahren Sehnsucht nach dem Himmel erfühlt.
24 Minuten
«Wenn du wüsstest, wie man die Dinge vom Totenbett aus anders als sonst beurteilt!»
Die vierte Woche bringt uns die die letzte der vier Kardinaltugenden – die Klugheit. Wir erhalten diesmal Besuch von Andreas Brem – er ist Diakon in St. Pelagiberg. Vor seinem Seminareintritt war er Bauingenieur und ein passionierter Feuerwehrmann. Wir können davon ausgehen, dass er da das eine andere Mal die Tugend der Klugheit anwenden musste. Denn die Klugheit, so sagt er, ist das Wissen, was man tun muss, um das Ziel zu erreichen. Damit ist sich richtungsweisend für alle unser Tun – gerade auch dann, wenn wir die bereits betrachteten Tugend anwenden möchten. So lernen wir ein einfaches Konzept kennen, um kluge Entscheidungen anhand der Ampel – Rot, Orange, Grün – zu fällen und auch die Herausforderungen, die damit auftreten können. Alles entscheidend ist dabei die Setzung des Zieles – ist also ein erfolgreicher Bankraub ein Akt der Klugheit? Oder bezieht sich die wahre Klugheit schlussendlich nicht vor allem auf den Himmel? Und wir lernen die hl. Gianna Beretta Molla kennen und zu welchen Höhen der Heiligkeit uns die Tugend der Klugheit führen will. Von ihr ist das Zitat: «Wenn du wüsstest, wie man die Dinge vom Totenbett aus anders als sonst beurteilt! Wie wertlos erscheinen manche Dinge, denen im Leben eine große Bedeutung zugeschrieben wird!»
Aufgabe der Woche: Wir wollen in dieser Woche eine kluge Entscheidung fällen. Das klingt simpel – schaut selbst, ob die Ausführung gleicheinfach ist. Als Beispiel könntet ihr auf eueren Fernseher oder Laptop ein Bild einer Ampel aufkleben und wenn ihr euch davor setzt, mit dem «Kluge-Entscheidungs-Schema» euch fragen, wie ihr die nun anstehende Zeit verwenden wollt.
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Die vierte Woche bringt uns die die letzte der vier Kardinaltugenden – die Klugheit. Wir erhalten diesmal Besuch von Andreas Brem – er ist Diakon in St. Pelagiberg. Vor seinem Seminareintritt war er Bauingenieur und ein passionierter Feuerwehrmann. Wir können davon ausgehen, dass er da das eine andere Mal die Tugend der Klugheit anwenden musste. Denn die Klugheit, so sagt er, ist das Wissen, was man tun muss, um das Ziel zu erreichen. Damit ist sich richtungsweisend für alle unser Tun – gerade auch dann, wenn wir die bereits betrachteten Tugend anwenden möchten. So lernen wir ein einfaches Konzept kennen, um kluge Entscheidungen anhand der Ampel – Rot, Orange, Grün – zu fällen und auch die Herausforderungen, die damit auftreten können. Alles entscheidend ist dabei die Setzung des Zieles – ist also ein erfolgreicher Bankraub ein Akt der Klugheit? Oder bezieht sich die wahre Klugheit schlussendlich nicht vor allem auf den Himmel? Und wir lernen die hl. Gianna Beretta Molla kennen und zu welchen Höhen der Heiligkeit uns die Tugend der Klugheit führen will. Von ihr ist das Zitat: «Wenn du wüsstest, wie man die Dinge vom Totenbett aus anders als sonst beurteilt! Wie wertlos erscheinen manche Dinge, denen im Leben eine große Bedeutung zugeschrieben wird!»
Aufgabe der Woche: Wir wollen in dieser Woche eine kluge Entscheidung fällen. Das klingt simpel – schaut selbst, ob die Ausführung gleicheinfach ist. Als Beispiel könntet ihr auf eueren Fernseher oder Laptop ein Bild einer Ampel aufkleben und wenn ihr euch davor setzt, mit dem «Kluge-Entscheidungs-Schema» euch fragen, wie ihr die nun anstehende Zeit verwenden wollt.
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