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QuadraCast Archiv
213 Episoden
7 Minuten
Der heilige Paul vom Kreuz bezeichnet die Faulheit als eine Motte, welche die ganze Frömmigkeit zernagt und dem Gebet die Früchte nimmt.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Der hl. Josef, wie er seinen Alltag gestaltet in den verschiedenen Schwierigkeiten eines gläubigen Zimmermanns.
1. Enttäuschung: Der hl. Josef gehört zu den wenigen Menschen, die von Gott mit Visionen ausgestattet worden sind. Allerdings haben sie auch bei ihm nicht den Alltag bestimmt. Wie wir wäre er wohl auch froh gewesen, wenn Gott sich öfter explizit zu Wort gemeldet hätte. Aber eine direkte Antwort Gottes bleibt eine besondere Gnade, deren Ausbleiben uns nicht enttäuschen darf. Das Gebet lohnt sich trotzdem.
3. Trockenheit: Vor allem dürfen wir uns nicht von Emotionen abhängig machen. Der hl. Josef wird das Gebet, d.h. die Nähe zu Gott, gesucht haben, ob er nun in Nazareth, Bethlehem oder Ägypten gewesen ist, in Freude und Leid. Liebe erweist ihre Größe v.a. in der Treue. Gerade Gebet trotz Trockenheit zeigt unsere Liebe zu Gott.
4. Arbeit zum Gebet machen: Der hl. Josef hat die meiste Zeit seines Lebens mit Zimmermannstätigkeiten zugebracht, und zwar im Beisein seines Adoptivsohns Jesus. Auch unsere Arbeit kann zum Gebet werden, wenn wir sie gut machen und ihr bewusst in Gottes Gegenwart nachgehen. Selbst wenn der Herr nicht körperlich gegenwärtig sein mag wie zu Lebzeiten des hl. Josef, so ist Gott doch allgegenwärtig und lebt in uns sogar auf besondere Weise, wenn wir uns im Gnadenstand befinden (d.h. uns als Getaufte keiner schweren Sünde bewusst sind).
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Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Der hl. Josef, wie er seinen Alltag gestaltet in den verschiedenen Schwierigkeiten eines gläubigen Zimmermanns.
1. Enttäuschung: Der hl. Josef gehört zu den wenigen Menschen, die von Gott mit Visionen ausgestattet worden sind. Allerdings haben sie auch bei ihm nicht den Alltag bestimmt. Wie wir wäre er wohl auch froh gewesen, wenn Gott sich öfter explizit zu Wort gemeldet hätte. Aber eine direkte Antwort Gottes bleibt eine besondere Gnade, deren Ausbleiben uns nicht enttäuschen darf. Das Gebet lohnt sich trotzdem.
3. Trockenheit: Vor allem dürfen wir uns nicht von Emotionen abhängig machen. Der hl. Josef wird das Gebet, d.h. die Nähe zu Gott, gesucht haben, ob er nun in Nazareth, Bethlehem oder Ägypten gewesen ist, in Freude und Leid. Liebe erweist ihre Größe v.a. in der Treue. Gerade Gebet trotz Trockenheit zeigt unsere Liebe zu Gott.
4. Arbeit zum Gebet machen: Der hl. Josef hat die meiste Zeit seines Lebens mit Zimmermannstätigkeiten zugebracht, und zwar im Beisein seines Adoptivsohns Jesus. Auch unsere Arbeit kann zum Gebet werden, wenn wir sie gut machen und ihr bewusst in Gottes Gegenwart nachgehen. Selbst wenn der Herr nicht körperlich gegenwärtig sein mag wie zu Lebzeiten des hl. Josef, so ist Gott doch allgegenwärtig und lebt in uns sogar auf besondere Weise, wenn wir uns im Gnadenstand befinden (d.h. uns als Getaufte keiner schweren Sünde bewusst sind).
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6 Minuten
Unablässig betet, wer sein Gebet mit Taten und Taten mit Gebet verbindet. Nur so können wir der Ansicht sein, daß sich der Grundsatz «jederzeit zu beten» verwirklichen lässt.
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: die Gottesmutter, die bei der Verkündigung vom Erzengel Gabriel überrascht wird – beim Gebet
1. Lieber zu viel als zu wenig: Betrachtet man bildliche Darstellungen der Verkündigungsszene, so findet man die Gottesmutter in der Regel beim Lesen der Hl.Schrift, beim Gebet. Sie lehrt uns, dass wir lieber zu viel als zu wenig Zeit im Gebet, d.h. mit Gott verbringen. Der hl.Franz von Sales sagt z.B. einmal über die Betrachtung, dass ein normaler Mensch sich eine halbe Stunde pro Tag dafür nehmen sollte; falls er aber wirklich keine Zeit habe eine ganze Stunde…
2. Fester Platz im Alltag: Leicht kommt es vor, dass wir trotz der besten Vorsätze wenig beten – weil wir es schlichtweg vergessen. Die Heiligen lehren uns, dass eine feste Routine eine große Hilfe ist. Gebetszeiten an bestimmten Momenten des Tages realistisch einzuplanen, vom Aufstehen über die Mahlzeiten und Arbeitswege bis zur Gewissenserforschung vor dem Schlafengehen. So wird es nicht zuletzt die Gottesmutter getan haben.
3. Grenzen: Die Muttergottes hatte den Erzengel freundlich empfangen und nicht auf ihrer Schriftlesung beharrt. Die Gebetszeiten dürfen nie in Widerspruch geraten zu dem, was aktuell geboten ist – seien es die Standespflichten (also all jene Dinge, die ich zu erledigen habe als Untergebener/Chef, Ehegatte, Kind/Eltern etc.) oder ein aktuell gebotenes Werk der Nächstenliebe (z.B. erste Hilfe bei einem Unfall statt Rosenkranzgebet). Jene Pflichten sind mir von der Vorsehung Gottes zugedacht, können nicht gegen das Gebet ausgespielt werden.
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Bild/Imagination: die Gottesmutter, die bei der Verkündigung vom Erzengel Gabriel überrascht wird – beim Gebet
1. Lieber zu viel als zu wenig: Betrachtet man bildliche Darstellungen der Verkündigungsszene, so findet man die Gottesmutter in der Regel beim Lesen der Hl.Schrift, beim Gebet. Sie lehrt uns, dass wir lieber zu viel als zu wenig Zeit im Gebet, d.h. mit Gott verbringen. Der hl.Franz von Sales sagt z.B. einmal über die Betrachtung, dass ein normaler Mensch sich eine halbe Stunde pro Tag dafür nehmen sollte; falls er aber wirklich keine Zeit habe eine ganze Stunde…
2. Fester Platz im Alltag: Leicht kommt es vor, dass wir trotz der besten Vorsätze wenig beten – weil wir es schlichtweg vergessen. Die Heiligen lehren uns, dass eine feste Routine eine große Hilfe ist. Gebetszeiten an bestimmten Momenten des Tages realistisch einzuplanen, vom Aufstehen über die Mahlzeiten und Arbeitswege bis zur Gewissenserforschung vor dem Schlafengehen. So wird es nicht zuletzt die Gottesmutter getan haben.
3. Grenzen: Die Muttergottes hatte den Erzengel freundlich empfangen und nicht auf ihrer Schriftlesung beharrt. Die Gebetszeiten dürfen nie in Widerspruch geraten zu dem, was aktuell geboten ist – seien es die Standespflichten (also all jene Dinge, die ich zu erledigen habe als Untergebener/Chef, Ehegatte, Kind/Eltern etc.) oder ein aktuell gebotenes Werk der Nächstenliebe (z.B. erste Hilfe bei einem Unfall statt Rosenkranzgebet). Jene Pflichten sind mir von der Vorsehung Gottes zugedacht, können nicht gegen das Gebet ausgespielt werden.
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7 Minuten
Ein altes Sprichwort besagt: "Vorbeugen ist besser als nachträglich heilen". Auch im Gebet solltest Du Wache um Deine Seele halten, um nicht unvermittelt überrascht zu werden.
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Gleichnis Jesu von der Witwe, die unablässig vor dem Richter erscheint und um Erhörung bittet
1. Beharrlichkeit: Oft kommt es vor, dass wir meinen vergeblich zu beten. In einem Gleichnis zu diesem Thema stellt uns der Herr eine Witwe vor Augen, die von ihrem Richter nicht angehört wurde, die aber dennoch jeden Tag ihr Anliegen vorbrachte. Sie lehrt uns v.a. eines: beharrlich zu bleiben und nicht mutlos zu werden. „Bittet, und ihr werdet empfangen“, sagt uns der Herr an anderer Stelle.
2. Fester Glaube: Die Witwe wusste, dass der Richter ihrem Anliegen prinzipiell entsprechen konnte. Dass er die Fähigkeit dazu hatte. Auch wir dürfen bei unseren Bitten nie vergessen, dass Gott tatsächlich allmächtig ist und keine Bitte sein Vermögen übersteigt. „Denn bei Gott ist nichts unmöglich.“
3. Vertrauen: Die Witwe hatte es in dem Richter mit einem Menschen zu tun, der sie aus einer schlechten Laune heraus nicht erhören wollte. Wir dagegen tragen unsere Anliegen vor Gott, der die Güte selbst ist und unser Schöpfer. Niemand weiß besser als Er, was gut für uns ist. Wir dürfen daher darauf vertrauen, dass Er am besten weiß, wann und wie Er uns erhören muss. „Nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.“
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Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Gleichnis Jesu von der Witwe, die unablässig vor dem Richter erscheint und um Erhörung bittet
1. Beharrlichkeit: Oft kommt es vor, dass wir meinen vergeblich zu beten. In einem Gleichnis zu diesem Thema stellt uns der Herr eine Witwe vor Augen, die von ihrem Richter nicht angehört wurde, die aber dennoch jeden Tag ihr Anliegen vorbrachte. Sie lehrt uns v.a. eines: beharrlich zu bleiben und nicht mutlos zu werden. „Bittet, und ihr werdet empfangen“, sagt uns der Herr an anderer Stelle.
2. Fester Glaube: Die Witwe wusste, dass der Richter ihrem Anliegen prinzipiell entsprechen konnte. Dass er die Fähigkeit dazu hatte. Auch wir dürfen bei unseren Bitten nie vergessen, dass Gott tatsächlich allmächtig ist und keine Bitte sein Vermögen übersteigt. „Denn bei Gott ist nichts unmöglich.“
3. Vertrauen: Die Witwe hatte es in dem Richter mit einem Menschen zu tun, der sie aus einer schlechten Laune heraus nicht erhören wollte. Wir dagegen tragen unsere Anliegen vor Gott, der die Güte selbst ist und unser Schöpfer. Niemand weiß besser als Er, was gut für uns ist. Wir dürfen daher darauf vertrauen, dass Er am besten weiß, wann und wie Er uns erhören muss. „Nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.“
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8 Minuten
Das Gebet ist der falsche Anlass, um sich von anderen abzuheben.
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Die 10 Aussätzigen, die von Jesus geheilt werden, von denen aber nur einer zurückkehrt um sich zu bedanken. (Lk 17,12-19)
1. Bitte: Es gibt verschiedene Arten von Gebeten. Das einfachste und sicher häufigste Gebet ist das Bittgebet. Wie die zehn Aussätzigen rufen wir dem Herrn zu „Jesus, Meister, habe Erbarmen mit uns!“ Wir dürfen jedes Anliegen vor Ihn hintragen, und, wenn es Seinem Willen entspricht, wird Er auch zu uns sagen: „Dein Glaube hat dich gerettet“
2. Anbetung: Von dem Aussätzigen im Evangelium lesen wir, dass er sich vor den Füßen Jesu auf das Angesicht niederwarf. Ebenso soll unser Gebet, einschließlich des Bittgebets, von einer Haltung der Anbetung getragen sein. Gott ist kein Automat, bei dem man oben eine Bitte einwirft und unten eine Gebetserhörung herauskommt, Er ist auch nicht der nette Kumpel von nebenan. Er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, unendlich heilig und anbetungswürdig. So kann es eine gute Übung sein, sich vor jedem Gebet in die Gegenwart Gottes zu versetzen, z.B. mit einem bewussten Kreuzzeichen.
3. Lob und Dank: „Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun?“ Von den 10 Aussätzigen kehrt nur einer zurück, um sich bei dem Herrn zu bedanken. Auch bei uns kann es sein, dass von zehn Gebeten, die wir an den Herrn richten, bestenfalls eines von Dankbarkeit getragen ist. Lob und Dank sollten fester Bestandteil in unserem Gebetsleben werden – mindestens bei der abendlichen Gewissenserforschung
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Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Die 10 Aussätzigen, die von Jesus geheilt werden, von denen aber nur einer zurückkehrt um sich zu bedanken. (Lk 17,12-19)
1. Bitte: Es gibt verschiedene Arten von Gebeten. Das einfachste und sicher häufigste Gebet ist das Bittgebet. Wie die zehn Aussätzigen rufen wir dem Herrn zu „Jesus, Meister, habe Erbarmen mit uns!“ Wir dürfen jedes Anliegen vor Ihn hintragen, und, wenn es Seinem Willen entspricht, wird Er auch zu uns sagen: „Dein Glaube hat dich gerettet“
2. Anbetung: Von dem Aussätzigen im Evangelium lesen wir, dass er sich vor den Füßen Jesu auf das Angesicht niederwarf. Ebenso soll unser Gebet, einschließlich des Bittgebets, von einer Haltung der Anbetung getragen sein. Gott ist kein Automat, bei dem man oben eine Bitte einwirft und unten eine Gebetserhörung herauskommt, Er ist auch nicht der nette Kumpel von nebenan. Er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde, unendlich heilig und anbetungswürdig. So kann es eine gute Übung sein, sich vor jedem Gebet in die Gegenwart Gottes zu versetzen, z.B. mit einem bewussten Kreuzzeichen.
3. Lob und Dank: „Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun?“ Von den 10 Aussätzigen kehrt nur einer zurück, um sich bei dem Herrn zu bedanken. Auch bei uns kann es sein, dass von zehn Gebeten, die wir an den Herrn richten, bestenfalls eines von Dankbarkeit getragen ist. Lob und Dank sollten fester Bestandteil in unserem Gebetsleben werden – mindestens bei der abendlichen Gewissenserforschung
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9 Minuten
Das Gebet ist Ausdruck des Glaubens und damit der Überzeugung, dass wir eben nicht für den Himmel oder für die Hölle vorherbestimmt sind, sondern mit Gott zu wahrer innerer Umkehr fähig sind. Und daß unsere Unvollkommenheit nicht das Endresultat unseres Strebens ist. Somit ist das Gebet ein wirklicher, unverzichtbarer Ausdruck der Hoffnung auf den Himmel.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Christus, der in verschiedenen Situationen betet – als „Menschensohn“ unser Vorbild
1. Liturgie: Als gläubiger Jude nimmt Christus am alttestamentlichen Tempelkult teil. Gemeinsam mit den anderen Gläubigen steht Er vor Gott und lässt durch die jüdischen Priester die vorgeschriebenen Opfer darbringen. Mit Christi Tod ist zwar ein Neuer Bund eingesetzt, aber das alte Prinzip von Gottesdienst nicht verworfen: als Gemeinde vor Gott zu stehen und sich der Heilstaten Gottes zu erinnern
2. Mündliches Gebet: Mit seinen Jüngern pflegt Jesus die uralte Tradition des Psalmengebets und lehrt sie auf Nachfrage das Vaterunser. Er gibt uns damit Beispiele, wie mündliches Gebet aussehen kann. Dank solcher ausformulierten Gebete müssen wir nicht ständig das Rad neu erfinden und sind bei unserem Gebet nicht an eine aktuelle Tageslaune gebunden.
3. Betrachtung: In seinen Nachtwachen lehrt uns Christus, dass es auch eine Zeit zum stillen Gebet braucht, zur Betrachtung. Manchmal wird sie nicht viel mehr sein als ein Ausharren, aber es ist ein Ausharren in Liebe. Dieses stille persönliche Gebet verhindert, dass unser äußeres Gebet in Liturgie und mündlichen Gebeten zu einem bloßen Formalismus erstarrt.
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1. Liturgie: Als gläubiger Jude nimmt Christus am alttestamentlichen Tempelkult teil. Gemeinsam mit den anderen Gläubigen steht Er vor Gott und lässt durch die jüdischen Priester die vorgeschriebenen Opfer darbringen. Mit Christi Tod ist zwar ein Neuer Bund eingesetzt, aber das alte Prinzip von Gottesdienst nicht verworfen: als Gemeinde vor Gott zu stehen und sich der Heilstaten Gottes zu erinnern
2. Mündliches Gebet: Mit seinen Jüngern pflegt Jesus die uralte Tradition des Psalmengebets und lehrt sie auf Nachfrage das Vaterunser. Er gibt uns damit Beispiele, wie mündliches Gebet aussehen kann. Dank solcher ausformulierten Gebete müssen wir nicht ständig das Rad neu erfinden und sind bei unserem Gebet nicht an eine aktuelle Tageslaune gebunden.
3. Betrachtung: In seinen Nachtwachen lehrt uns Christus, dass es auch eine Zeit zum stillen Gebet braucht, zur Betrachtung. Manchmal wird sie nicht viel mehr sein als ein Ausharren, aber es ist ein Ausharren in Liebe. Dieses stille persönliche Gebet verhindert, dass unser äußeres Gebet in Liturgie und mündlichen Gebeten zu einem bloßen Formalismus erstarrt.
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16 Minuten
Es kommt nicht sosehr darauf an wieviel Du betest, sondern wie Du betest. Was aber ist Gebet eigentlich: Meditation? In sich hinein hören? Ein Gespräch oder doch ein Monolog? Außerdem stellen wir dem Seminaristen Julian Woiwode die Frage wo und vor allem in welcher Haltung ich beten soll und wie ich in meinem Leben das Gebet durch eine Regel etablieren und vertiefen kann.
Aufgabe der Woche: Sucht euch eine Gebetsregel, mit der ihr versuchen wollt Gott wieder in die Mitte eures Lebens zu stellen!
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5 Minuten
Was macht nun der gute Sportler? Stürzt er einfach drauf los? Nein, es braucht ein Aufwärmen am Fuß des Berges.
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Johannes der Täufer in der Wüste, der zur Buße aufruft, um die Menschen mit Gott zu versöhnen
1. Wille Gottes: Buße ist kein Selbstzweck. Das Ziel ist nicht, sich selbst oder anderen etwas zu beweisen. Als Johannes der Täufer sich in die jüdäische Wüste zurückzog und nur noch mit kratzigem Kamelhaar kleidete, ging es ihm nicht darum, Aufsehen zu erregen. Selbst auferlegte Bußwerke haben nur dann einen Sinn (zumindest einen, der über Diät- und Trainingsprogramme hinausgeht), wenn letztlich der Wille Gottes angestrebt wird: Den ganzen Menschen, und daher auch den Körper, gefügiger machen für den Willen Gottes.
2. Beständigkeit: Gemäß der Prophezeiung des Erzengels Gabriel hat Johannes von klein auf nie berauschende Getränke zu sich genommen. Er ist sich und seinem Auftrag, die Wahrheit zu verkünden, treu geblieben bis zum Tod als Märtyrer. Die Treue zu unseren Fastenvorsätzen mag manchmal lästig erscheinen, ist jedoch gerade deshalb ein Zeugnis unserer Liebe. (Gott wahrhaft zu lieben, bedeutet, jeden Augenblick das tun, was Gott von mir wünscht.)
3. Freude: Die Frucht wahrer Buße ist die Freude. Nur so konnte der heilige Johannes freimütig vor Herodes sprechen und sein Leben für die Wahrheit riskieren. Je mehr ich dem Willen Gottes entspreche und mein Leben in Einklang mit seiner Ordnung bringe, um so harmonischer und glücklicher wird es sein.
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1. Wille Gottes: Buße ist kein Selbstzweck. Das Ziel ist nicht, sich selbst oder anderen etwas zu beweisen. Als Johannes der Täufer sich in die jüdäische Wüste zurückzog und nur noch mit kratzigem Kamelhaar kleidete, ging es ihm nicht darum, Aufsehen zu erregen. Selbst auferlegte Bußwerke haben nur dann einen Sinn (zumindest einen, der über Diät- und Trainingsprogramme hinausgeht), wenn letztlich der Wille Gottes angestrebt wird: Den ganzen Menschen, und daher auch den Körper, gefügiger machen für den Willen Gottes.
2. Beständigkeit: Gemäß der Prophezeiung des Erzengels Gabriel hat Johannes von klein auf nie berauschende Getränke zu sich genommen. Er ist sich und seinem Auftrag, die Wahrheit zu verkünden, treu geblieben bis zum Tod als Märtyrer. Die Treue zu unseren Fastenvorsätzen mag manchmal lästig erscheinen, ist jedoch gerade deshalb ein Zeugnis unserer Liebe. (Gott wahrhaft zu lieben, bedeutet, jeden Augenblick das tun, was Gott von mir wünscht.)
3. Freude: Die Frucht wahrer Buße ist die Freude. Nur so konnte der heilige Johannes freimütig vor Herodes sprechen und sein Leben für die Wahrheit riskieren. Je mehr ich dem Willen Gottes entspreche und mein Leben in Einklang mit seiner Ordnung bringe, um so harmonischer und glücklicher wird es sein.
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7 Minuten
Am Besten bleibt die Abtötung ganz verborgen. Umso peinlicher, wenn sie auffliegt, nicht weil ich sie so gut halte, sondern weil ich vielmehr die anderen als mich abtöte!
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Paulus nach seinem Damaskuserlebnis, wie er zwei Tage lang nichts isst und trinkt
1. Zu viel Buße: Hätte Paulus so weitergemacht, wäre er möglicherweise gestorben oder hätte gesundheitlichen Schaden genommen. Es kann tatsächlich ein zu viel an Buße geben. Sie muss immer vernünftig sein, d.h. mit unseren Standespflichten vereinbar bleiben.
2. Zu wenig Buße: Sehen wir unsere Schwächen und Sünden ein, ergreifen aber keine konkreten Mittel dagegen, so tun wir wohl zu wenig Buße. Die Buße ist wie eine Medizin. Um wirksam zu sein, muss sie an dem Punkt ansetzen, wo sich das Problem befindet. Habe ich eine körperliche Schwäche, brauche ich auch eine körperlich Gegenmaßnahme - ein rein innerliches Opfer wäre hier nicht ausreichend.
3. Zu auffällige Buße: Paulus hat sich nach seinem Damaskuserlebnis und der Taufe zwei Jahre lang in die Wüste zurückgezogen; er hat auch zeitlebens als Zeltmacher gearbeitet, um anderen nicht auf der Tasche zu liegen. Eine gute Buße fällt nicht anderen zur Last. Sie ist auch nicht augenscheinlich, sondern zeigt sich nur indirekt, indem meine Mitmenschen in mir nach und nach einen tugendhafteren Menschen sehen.
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1. Zu viel Buße: Hätte Paulus so weitergemacht, wäre er möglicherweise gestorben oder hätte gesundheitlichen Schaden genommen. Es kann tatsächlich ein zu viel an Buße geben. Sie muss immer vernünftig sein, d.h. mit unseren Standespflichten vereinbar bleiben.
2. Zu wenig Buße: Sehen wir unsere Schwächen und Sünden ein, ergreifen aber keine konkreten Mittel dagegen, so tun wir wohl zu wenig Buße. Die Buße ist wie eine Medizin. Um wirksam zu sein, muss sie an dem Punkt ansetzen, wo sich das Problem befindet. Habe ich eine körperliche Schwäche, brauche ich auch eine körperlich Gegenmaßnahme - ein rein innerliches Opfer wäre hier nicht ausreichend.
3. Zu auffällige Buße: Paulus hat sich nach seinem Damaskuserlebnis und der Taufe zwei Jahre lang in die Wüste zurückgezogen; er hat auch zeitlebens als Zeltmacher gearbeitet, um anderen nicht auf der Tasche zu liegen. Eine gute Buße fällt nicht anderen zur Last. Sie ist auch nicht augenscheinlich, sondern zeigt sich nur indirekt, indem meine Mitmenschen in mir nach und nach einen tugendhafteren Menschen sehen.
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5 Minuten
Trefflich kommentiert dies der heilige Josemaría Escrivá so: «Paradox: um zu leben, muß man sterben.» (Der Weg 187)
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Moses, der uns in seinem 40jährigen Wüstenwanderung zeigt, dass Askese nicht nur an freiwillige Vorsätze gebunden ist
1. Standespflichten: Moses war von Gott ausersehen worden, das Volk Israel aus Ägypten ins gelobte Land zu führen. Er sollte diese Aufgabe auch noch dann ausführen, als die Israeliten Gott mehrfach enttäuscht hatten und die Reise insgesamt 40 Jahre dauerte. Ebenso können auch unsere Standespflichten in Familie und Beruf manche Unannehmlichkeiten mit sich bringen, die man Gott als Opfer anbieten kann.
2. Krankheiten: Nicht vorgesehen und im besten Fall lästig sind Krankheiten in unserem Alltag. Trifft es uns oder unsere Nahestehenden doch, können wir uns ärgern – oder die Gelegenheit zu einem freudigen Opfer wahrnehmen und das Beste aus der Situation machen; wie Moses bei der Schlangenplage in der Wüste, als viele der Israeliten an Bisswunden starben.
3. Begegnungen: Oft kommt es vor, dass wir im Alltag mit unangenehmen Menschen zu tun haben. Entgegen der Tendenz, diesen Leuten aus dem Weg zu gehen und schlecht über sie zu reden, dürfen wir solche Begegnungen als Fügungen ansehen; als Situationen, die Gott uns schickt, um uns in der Geduld, in der Nächsten- und in der Feindesliebe zu üben. Hätte Moses nicht mehrfach mit dem unangenehmen Pharao verhandelt, wäre das Volk Israel wohl nie aus Ägypten ausgezogen…
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1. Standespflichten: Moses war von Gott ausersehen worden, das Volk Israel aus Ägypten ins gelobte Land zu führen. Er sollte diese Aufgabe auch noch dann ausführen, als die Israeliten Gott mehrfach enttäuscht hatten und die Reise insgesamt 40 Jahre dauerte. Ebenso können auch unsere Standespflichten in Familie und Beruf manche Unannehmlichkeiten mit sich bringen, die man Gott als Opfer anbieten kann.
2. Krankheiten: Nicht vorgesehen und im besten Fall lästig sind Krankheiten in unserem Alltag. Trifft es uns oder unsere Nahestehenden doch, können wir uns ärgern – oder die Gelegenheit zu einem freudigen Opfer wahrnehmen und das Beste aus der Situation machen; wie Moses bei der Schlangenplage in der Wüste, als viele der Israeliten an Bisswunden starben.
3. Begegnungen: Oft kommt es vor, dass wir im Alltag mit unangenehmen Menschen zu tun haben. Entgegen der Tendenz, diesen Leuten aus dem Weg zu gehen und schlecht über sie zu reden, dürfen wir solche Begegnungen als Fügungen ansehen; als Situationen, die Gott uns schickt, um uns in der Geduld, in der Nächsten- und in der Feindesliebe zu üben. Hätte Moses nicht mehrfach mit dem unangenehmen Pharao verhandelt, wäre das Volk Israel wohl nie aus Ägypten ausgezogen…
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Es geht nicht darum, in einen Selbsthass zu verfallen. Nichts läge Christus ferner als dies, da er uns alle von Herzen liebt und als Kinder Gottes angenommen hat.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Wir stellen uns König David als Büßer vor. (2. Sam, 11-12)
1. Fleischeslust: Als König David sein Unrecht im Umgang mit Urija und dessen Frau erkannt hatte, aß er kaum noch und schlief auf der bloßen Erde. Er hatte seiner Fleischeslust nachgegeben und wollte dies nun wiedergutmachen, indem er auf andere Annehmlichkeiten verzichtete. Buße ist zunächst eine Abkehr und Wiedergutmachung von begangenen Sünden.
2. Augenlust: Wenn David die attraktive Frau des Urija nicht beim Baden beobachtet hätte, wäre er wohl nie zum Ehebrecher und Mörder geworden… Zu recht heißt es, dass die Augen das Eingangstor zur Seele sind. Viele Versuchungen könnten wir von vornherein meiden – auch die Ablenkungen beim Gebet – wenn wir unsere Augen unter Kontrolle halten würden.
3. Hoffart des Lebens: Wie der büßende König David müssen auch wir vom hohen Ross herabsteigen und auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Anerkennen, dass wir gesündigt haben, dass wir überheblich waren – und dass vielleicht manche Vorsätze unsere Kraft übersteigen. Demut, wahre Selbsterkenntnis ist nötig für wahre Buße.
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3. Hoffart des Lebens: Wie der büßende König David müssen auch wir vom hohen Ross herabsteigen und auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Anerkennen, dass wir gesündigt haben, dass wir überheblich waren – und dass vielleicht manche Vorsätze unsere Kraft übersteigen. Demut, wahre Selbsterkenntnis ist nötig für wahre Buße.
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Warum Askese und Abtötung für einen Christen unbedingt notwendig sind, was das unumstößliche Prinzip des Hl. Paulus ist und vor allem: wie wir die ganze Sache richtig angehen, erklärt uns heute der Seminarist Mario Maurer FSSP. (Kleiner Hinweis: Es muss weder Blut spritzen, noch auf der Erde geschlafen, oder gar faule Kartoffeln gegessen werden! ;-) )
Aufgabe der Woche:
Sucht euren Hauptfehler! Was ist der Punkt, über den ich immer wieder stolpere?
Nun wollen wir auf diesen Hauptfehler das Konzept der Askese legen:
Fasse einen konkrete Vorsatz und wähle ganz konkrete Mittel um diesem Fehler zu begegnen.
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16 Minuten
Aufs Handy schauen, in den Fernseher schauen, ein Bild anschauen. Unser ganzes Leben ist vom Sehen und Schauen geprägt. Erst wenn uns die Dinge zum anschauen weggenommen werden, merken wir wie sehr auch unser Wohlbefinden vom Schauen abhängig ist. Doch was hat das mit unserem geistlichen Leben und der Trias Aufbrechen - Wachsen - Schauen zu tun?
Wie oft schauen wir ein Video an, ohne zu schauen? Wie oft schauen wir aber auch die Hostie an ohne zu schauen? Können wir überhaupt richtig schauen? Wieso das richtige Schauen zu einem gelungenen geistlichen Leben dazugehört und wie wir uns darin üben können, zeigt uns heute P. Dr. Bernward Deneke FSSP.
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16 Minuten
Selbstverwirklichung! Wer träumt nicht davon das ideale Bild seiner selbst zu sein? Jeder hat Vorstellungen wer er eigentlich sein möchte und in welche Richtung sein „Lebensbaum“ wachsen soll. Doch was ist richtiges Wachstum und vor allem: Wie kann ich mich in einem konkret christlichen Sinn auch selbst verwirklichen? Welche Früchte muss mein Leben hervorbringen, damit es als gelungen gelten kann. Diese und weitere Fragen heute mit Pater Dr. Bernward Deneke FSSP.
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16 Minuten
Geistliches Leben und Alltag: Wie geht das zusammen? Wie können wir die anstehende Fastenzeit tatsächlich zu 40 Tagen für den Herrn machen? Aufbrechen - Wachsen - Schauen! Wie breche ich eigentlich auf und zu welcher Uhrzeit? Vor allem aber: Wohin breche ich auf, wenn ich mich von negativen Gewohnheiten losreißen möchte? Die Bibel und alle Heiligen geben uns viele Beispiele! P. Bernward Deneke gibt uns heute den entscheidenden Impuls, damit wir kraftvoll ein neues Leben angehen können und die größte Tücke - unseren inneren Schweinehund - überwinden können.
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73 Sekunden
Ein neuer Podcast aus dem Priesterseminar ist da!!
Was wahr ist, kann uns ja nur die Wissenschaft sagen. Ja wenn ich nur wüsste, an was ich glauben soll! Wie geht das: drei Personen aber nur ein Gott?
Habt ihr euch auch schon einmal diese oder ähnliche Fragen gestellt? Verständlich – jeder von uns möchte die Wahrheit herausfinden.
KathoCast – Was glauben Katholiken? ist ein Podcast aus dem Priesterseminar St. Petrus. Wir Seminaristen gehen diesen und anderen grundsätzlichen Fragen unseres Glaubens nach, und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund.
Egal ob der Religionsunterricht schon eine Weile her ist, ChatGPT keine vernünftigen Antworten auf Deine Fragen hat: Alles kein Problem: in lockeren Gesprächen stellen wir uns den Fragen des Glaubens; wie bei einem guten Freund auf dem Sofa.
- - -
Gleich hier folgen:
Telegram: https://t.me/FSSP_Podcast
Spotify: https://spoti.fi/3Qdg14N
YouTube: https://bit.ly/3MlOWv5
Apple Podcast: https://apple.co/3Q4sc3S
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