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QuadraCast Archiv
213 Episoden
5 Minuten
Die Heilige Schrift ist kein toter Buchstabe!
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Philippus, der den äthiopischen Kämmerer in Bezug auf das Lied vom leidenden Gottesknecht bei Jesaja fragt: „Verstehst du auch, was du liest?“ (Apg 8,26-40)
1. Allegorisch (bildlich): Philippus klärt den Kämmerer darüber auf, dass niemand anderer als Jesus Christus das Bild des Schafes erfüllt, das zum Schlachten geführt wird, oder des Lammes, das beim Scheren seinen Mund nicht öffnet (V.32). So hatte schon Johannes der Täufer gesagt: „Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.“ (Joh 1,29)
2. Moralisch: „Was steht meiner Taufe noch im Weg?“ (V.36) Die praktische Konsequenz, die der Kämmerer aus der empfangenen Unterweisung zieht, ist der Empfang der Taufe. Das Erlösungswerk Christi anzunehmen; ferner die Nähe zum Lamm Gottes zu suchen – in der täglichen Kreuzesnachfolge, in der hl. Eucharistie und in Seinem Wort, der hl. Schrift.
3. Anagogisch (endzeitlich): Der Kämmerer war nun reingewaschen im Blut des Lammes und hatte das hochzeitliche Gewand der Gnade erhalten. Er hatte es rein zu bewahren bis zu seiner Begegnung mit dem Lamm Gottes selbst – in der ewigen Herrlichkeit Gottes, jenem Ort, wo es weder Sonne noch Mond braucht, „da das Lamm die Leuchte ist“ (Offb 21,23)
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Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Philippus, der den äthiopischen Kämmerer in Bezug auf das Lied vom leidenden Gottesknecht bei Jesaja fragt: „Verstehst du auch, was du liest?“ (Apg 8,26-40)
1. Allegorisch (bildlich): Philippus klärt den Kämmerer darüber auf, dass niemand anderer als Jesus Christus das Bild des Schafes erfüllt, das zum Schlachten geführt wird, oder des Lammes, das beim Scheren seinen Mund nicht öffnet (V.32). So hatte schon Johannes der Täufer gesagt: „Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.“ (Joh 1,29)
2. Moralisch: „Was steht meiner Taufe noch im Weg?“ (V.36) Die praktische Konsequenz, die der Kämmerer aus der empfangenen Unterweisung zieht, ist der Empfang der Taufe. Das Erlösungswerk Christi anzunehmen; ferner die Nähe zum Lamm Gottes zu suchen – in der täglichen Kreuzesnachfolge, in der hl. Eucharistie und in Seinem Wort, der hl. Schrift.
3. Anagogisch (endzeitlich): Der Kämmerer war nun reingewaschen im Blut des Lammes und hatte das hochzeitliche Gewand der Gnade erhalten. Er hatte es rein zu bewahren bis zu seiner Begegnung mit dem Lamm Gottes selbst – in der ewigen Herrlichkeit Gottes, jenem Ort, wo es weder Sonne noch Mond braucht, „da das Lamm die Leuchte ist“ (Offb 21,23)
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7 Minuten
Wenn wir also irgendetwas Ungewöhnliches oder Verdächtiges bei der Betrachtung erfahren, sollen wir es kritisch überprüfen.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Paulus, der in die Korinther Gemeinde Ordnung bringen will und sie über das Gebet belehrt: „Ich will im Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten. Ich will im Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen.“ (1 Kor 14,15)
1. Im Geist beten bezieht sich bei Paulus auf die Glossolalie, die Zungenrede, eine Art von Ekstase. Sie zu erfahren, mag eine besondere Gabe des hl.Geistes sein, soll aber nach Paulus nicht angestrebt werden. Außenstehende könnten einen für verrückt halten (V.23). Betrachtendes Gebet erwartet nichts Außergewöhnliches, auch keine neue Offenbarung. Ob Gott tätig wird und uns einen „Geistesblitz“ eingibt oder nicht, bleibt Ihm überlassen.
2. Mit Verstand beten bedeutet als Ebenbilder Gottes tätig zu werden. Unsere geistigen Fähigkeiten, Verstand und Willen, auf jenen zurückzurichten, von dem wir sie empfangen
haben, indem wir über Ihn und seine Wahrheit nachdenken. Reine Passivität, bloße Lektüre oder nur emotionsgeleitetes Gebet werden dem nicht gerecht.
3. Lobpreis, Dankbarkeit und Freude sind eine logische Folge dieses Gebets, wobei sich dies nicht unbedingt in vielen Worten oder Gefühlen äußern muss; wir stehen in einer inneren Haltung der Gelöstheit und Zufriedenheit vor Gott.
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1. Im Geist beten bezieht sich bei Paulus auf die Glossolalie, die Zungenrede, eine Art von Ekstase. Sie zu erfahren, mag eine besondere Gabe des hl.Geistes sein, soll aber nach Paulus nicht angestrebt werden. Außenstehende könnten einen für verrückt halten (V.23). Betrachtendes Gebet erwartet nichts Außergewöhnliches, auch keine neue Offenbarung. Ob Gott tätig wird und uns einen „Geistesblitz“ eingibt oder nicht, bleibt Ihm überlassen.
2. Mit Verstand beten bedeutet als Ebenbilder Gottes tätig zu werden. Unsere geistigen Fähigkeiten, Verstand und Willen, auf jenen zurückzurichten, von dem wir sie empfangen
haben, indem wir über Ihn und seine Wahrheit nachdenken. Reine Passivität, bloße Lektüre oder nur emotionsgeleitetes Gebet werden dem nicht gerecht.
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7 Minuten
Man möchte einfach nicht mehr. Man fühlt sich bedrängt - und möchte irgendwas anderes, idealerweise nichts Geistliches tun.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: David, der auf der Flucht ist vor dem eifersüchtigen König Saul und seine Zuflucht im Gebet bei Gott sucht (Ps 42 / 43)
1. „Verschaff mir Recht, Gott… rette mich vor dem bösen und tückischen Menschen.“ (V.1) Hilf mir nicht nur gegen die äußeren Feinde und Versuchungen, sondern auch gegen die Tendenz zum Bösen, diese Folge der Erbsünde, den sogenannten alten Adam in mir… Hilf mir nicht zuletzt, wenn es darum geht, zur vorgesehenen Zeit aufzustehen und den Tag mir Dir zu beginnen.
2. „Eintreten will ich zum Altar Gottes, zu Gott, der meine Jugend erfreut.“ (V.4) Dir verdanke ich mein natürliches Leben und mein übernatürliches durch die Taufe. Ich bin kein designierter König wie David, sondern mehr, ein Kind Gottes… Hilf mir, wie du das Leben Davids bewahrt hast, dieses übernatürliche Leben der Gnade nie zu verlieren, das du in mir lebendig, „jugendlich“ halten willst – v.a. durch die Nähe zum Altarsakrament.
3. „Warum bist du traurig, meine Seele, und warum verwirrst du mich? Hoffe auf Gott.“ Hilf mir keine Tröstung zu suchen in den Frömmigkeitsübungen, nicht zu beten wegen der Befriedigung, etwas Sinnvolles getan zu haben oder vor anderen gut dazustehen. Lass keine Traurigkeit hinein in meine Seele; lass mich das Geschenk der Erlösung immer besser verstehen, damit ich erlöst(er) aussehe und auch andere an meinen Erlöser glauben können.
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1. „Verschaff mir Recht, Gott… rette mich vor dem bösen und tückischen Menschen.“ (V.1) Hilf mir nicht nur gegen die äußeren Feinde und Versuchungen, sondern auch gegen die Tendenz zum Bösen, diese Folge der Erbsünde, den sogenannten alten Adam in mir… Hilf mir nicht zuletzt, wenn es darum geht, zur vorgesehenen Zeit aufzustehen und den Tag mir Dir zu beginnen.
2. „Eintreten will ich zum Altar Gottes, zu Gott, der meine Jugend erfreut.“ (V.4) Dir verdanke ich mein natürliches Leben und mein übernatürliches durch die Taufe. Ich bin kein designierter König wie David, sondern mehr, ein Kind Gottes… Hilf mir, wie du das Leben Davids bewahrt hast, dieses übernatürliche Leben der Gnade nie zu verlieren, das du in mir lebendig, „jugendlich“ halten willst – v.a. durch die Nähe zum Altarsakrament.
3. „Warum bist du traurig, meine Seele, und warum verwirrst du mich? Hoffe auf Gott.“ Hilf mir keine Tröstung zu suchen in den Frömmigkeitsübungen, nicht zu beten wegen der Befriedigung, etwas Sinnvolles getan zu haben oder vor anderen gut dazustehen. Lass keine Traurigkeit hinein in meine Seele; lass mich das Geschenk der Erlösung immer besser verstehen, damit ich erlöst(er) aussehe und auch andere an meinen Erlöser glauben können.
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7 Minuten
Die Betrachtung soll man aus dem Alltag bewusst, als dem Herrn dargebrachte Zeit herausnehmen.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Mose, der auf einem Berg betet, während Josua gegen die Amalekiter in die Schlacht zieht (Ex 17,8-16)
1. „Josua tat, was ihm Mose aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.“ (V.10): Während die einen kämpfen, sind die anderen im Gebet. Was für das Volk Israel galt und auch heute noch für die Kirche (dank
der kontemplativen Klöster), gilt ebenso für das Leben eines jeden Einzelnen. Ohne stille Zeit mit dem Herrn verliert man sich in der Tätigkeit, im Aktivismus.
2. „Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker“ (V.11) Der Feind hat leichtes Spiel, wenn wir die persönliche Beziehung zu Gott fallen lassen. Kein Zeitmangel darf uns eine Ausrede sein für das betrachtende Gebet, keine Zerstreuung, keine Müdigkeit.
3. „Als dem Mose die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben den unter ihn und er setzte sich darauf. Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links“ (V.12) – bis die Sonne unterging und die Schlacht gewonnen war! Wie uns Aaron und Hur zeigen, macht Not erfinderisch. Die passende Haltung bei der Betrachtung, Abwechslung bei den Texten – ggf. auch wie für Fulton Sheen bspw., den großen Promotor einer täglichen hl.Stunde, ein Kaffee vorher…
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1. „Josua tat, was ihm Mose aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.“ (V.10): Während die einen kämpfen, sind die anderen im Gebet. Was für das Volk Israel galt und auch heute noch für die Kirche (dank
der kontemplativen Klöster), gilt ebenso für das Leben eines jeden Einzelnen. Ohne stille Zeit mit dem Herrn verliert man sich in der Tätigkeit, im Aktivismus.
2. „Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker“ (V.11) Der Feind hat leichtes Spiel, wenn wir die persönliche Beziehung zu Gott fallen lassen. Kein Zeitmangel darf uns eine Ausrede sein für das betrachtende Gebet, keine Zerstreuung, keine Müdigkeit.
3. „Als dem Mose die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben den unter ihn und er setzte sich darauf. Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links“ (V.12) – bis die Sonne unterging und die Schlacht gewonnen war! Wie uns Aaron und Hur zeigen, macht Not erfinderisch. Die passende Haltung bei der Betrachtung, Abwechslung bei den Texten – ggf. auch wie für Fulton Sheen bspw., den großen Promotor einer täglichen hl.Stunde, ein Kaffee vorher…
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9 Minuten
Gott arbeitet, wie es für uns am besten ist. Unsererseits sind am wichtigsten: die Bemühung und der Wille im Zwiegespräch mit Gott auszuharren.
KathoCast zur Betrachtung: Jeder Christ ein Mystiker? Wir zeigen dir wie! | KathoCast (youtube.com)
Wir betrachten gemeinsam: [Bonus] Wir betrachten gemeinsam Mt 6,16-21 | QuadraCast (youtube.com)
Hilfe zur Betrachtung: [Mäßigkeit] Tag 1 – Betrachtungshilfe | QuadraCast (youtube.com)
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Elija, der Gott auf dem Berg Horeb begegnet – in der Stille (1 Kön 19)
1. „Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm“ (V.11), nicht im Erdbeben und auch nicht im Feuer. Um in eine innige Beziehung mit Gott zu treten, müssen wir Ablenkungen ausschalten. Smartphones, Bilder, Bewegungen müssen wir vermeiden, damit wir unsere Alltagssorgen hinter uns lassen können und in der Lage sind, auf Gott zu hören.
2. „Nach dem Feuer kam ein leises Säuseln“ (V. 12): Elija erfährt Gottes Gegenwart, und zwar in der Stille. Die Betrachtung ist für uns jene Zeit am Tag, in der wir uns in der Stille bewusst werden, dass Gott nicht nur allgegenwärtig ist, sondern auch in uns wohnt, wenn wir uns im Gnadenstand befinden (d.h. keiner schweren Sünde bewusst sind).
3. „Was willst du hier, Elija?“ (V.14) Die Frage ist ganz offen, und die Antwort des Elija ebenfalls. Er spricht von seiner Arbeit, seiner Enttäuschung, seiner Angst. Die Alltagssorgen dürfen einen Platz haben in unserem Gebet, auch als Ablenkungen in der Betrachtung, insofern sie uns zum Anlass werden, sie dem Herrn vorzulegen. Sind wir uns Seiner liebenden Gegenwart bewusst, so wird sich von selbst ein Gespräch ergeben.
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Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Elija, der Gott auf dem Berg Horeb begegnet – in der Stille (1 Kön 19)
1. „Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm“ (V.11), nicht im Erdbeben und auch nicht im Feuer. Um in eine innige Beziehung mit Gott zu treten, müssen wir Ablenkungen ausschalten. Smartphones, Bilder, Bewegungen müssen wir vermeiden, damit wir unsere Alltagssorgen hinter uns lassen können und in der Lage sind, auf Gott zu hören.
2. „Nach dem Feuer kam ein leises Säuseln“ (V. 12): Elija erfährt Gottes Gegenwart, und zwar in der Stille. Die Betrachtung ist für uns jene Zeit am Tag, in der wir uns in der Stille bewusst werden, dass Gott nicht nur allgegenwärtig ist, sondern auch in uns wohnt, wenn wir uns im Gnadenstand befinden (d.h. keiner schweren Sünde bewusst sind).
3. „Was willst du hier, Elija?“ (V.14) Die Frage ist ganz offen, und die Antwort des Elija ebenfalls. Er spricht von seiner Arbeit, seiner Enttäuschung, seiner Angst. Die Alltagssorgen dürfen einen Platz haben in unserem Gebet, auch als Ablenkungen in der Betrachtung, insofern sie uns zum Anlass werden, sie dem Herrn vorzulegen. Sind wir uns Seiner liebenden Gegenwart bewusst, so wird sich von selbst ein Gespräch ergeben.
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7 Minuten
Um in der Liebe zu Gott wachsen zu können, müssen wir uns zunächst bemühen, Gott besser kennen zu lernen.
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Gott erscheint Mose in einem brennenden Dornbusch (Ex 3)
1. „Mose sagt: Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht?“ (V.3) Mose wird von einer guten Neugier gepackt. Erst durch das Nachforschen kommt es zu seiner Gottesbegegnung, seiner Berufung, dem Exodus… Denn man kann nicht lieben, was man nicht kennt.
2. „Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin.“ (V.14) Der eigentlich unzugängliche Gott, vor dem Mose die Schuhe auszuziehen hat und vor dem er sein Gesicht verhüllt, offenbart sich dem Suchenden. Philosophisch gedeutet entspricht der Name dem Gottesbegriff vom puren Sein, dem Alpha und Omega, dem Allgegenwärtigen – der aus reiner Güte zum Schöpfer wurde, zum Ursprung allen Seins; d.h. auch zu meinem Schöpfer.
3. „Jetzt wollen wir drei Tagesmärsche weit in die Wüste ziehen und dem Herrn, unserem Gott, Schlachtopfer darbringen.“ (V.18) Je mehr der Mensch Gott kennt, umso mehr wird er Ihn lieben. Er wird wie die Israeliten in die Wüste hinausziehen wollen, Ihm begegnen wollen in der Liturgie und in jedem Augenblick Seinen Willen zu erfüllen versuchen. Stehenzubleiben wäre Rückschritt, würde bedeuten, sich wieder von der ägyptischen Sklaverei einholen zu lassen.
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Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Gott erscheint Mose in einem brennenden Dornbusch (Ex 3)
1. „Mose sagt: Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht?“ (V.3) Mose wird von einer guten Neugier gepackt. Erst durch das Nachforschen kommt es zu seiner Gottesbegegnung, seiner Berufung, dem Exodus… Denn man kann nicht lieben, was man nicht kennt.
2. „Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin.“ (V.14) Der eigentlich unzugängliche Gott, vor dem Mose die Schuhe auszuziehen hat und vor dem er sein Gesicht verhüllt, offenbart sich dem Suchenden. Philosophisch gedeutet entspricht der Name dem Gottesbegriff vom puren Sein, dem Alpha und Omega, dem Allgegenwärtigen – der aus reiner Güte zum Schöpfer wurde, zum Ursprung allen Seins; d.h. auch zu meinem Schöpfer.
3. „Jetzt wollen wir drei Tagesmärsche weit in die Wüste ziehen und dem Herrn, unserem Gott, Schlachtopfer darbringen.“ (V.18) Je mehr der Mensch Gott kennt, umso mehr wird er Ihn lieben. Er wird wie die Israeliten in die Wüste hinausziehen wollen, Ihm begegnen wollen in der Liturgie und in jedem Augenblick Seinen Willen zu erfüllen versuchen. Stehenzubleiben wäre Rückschritt, würde bedeuten, sich wieder von der ägyptischen Sklaverei einholen zu lassen.
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1 Minute
Trägst Du eigentlich eine Brille? Nein? Wahrscheinlich brauchst Du eine! Der Mensch ist durch die Erbsünde in seinem Blick auf Gott und die Welt eingeschränkt und braucht die Hilfe der Betrachtung um klare Sicht zu gewinnen. Höre jetzt gleich rein um zu erfahren was Betrachtung eigentlich ist und warum die östliche Meditation etwas ganz anderes ist als die Meditatio, die wir pflegen
Aufgabe der Woche
Versuche jeden Tag 10 Minuten (oder mehr) zu betrachten.
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6 Minuten
Wer sein Leben verliert, der wird es finden. Merkwürdig, dass man genau das erhält, was man verliert.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Gottesmutter, wie sie ihr Magnificat singt: „Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.“ (Lk 1,46-55)
1. „Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.“ (V.48) Dankbarkeit ist eine Haltung der Demut. Je mehr ich erkenne, wie viel ich von Gott empfangen habe – mein Leben, meine Familie, meine Freunde, Erlösung, Sakramente, Beruf(ung) und Hoffnung auf ein ewiges Leben mit Gott – umso mehr erkenne ich meine Niedrigkeit und die Größe Gottes. Und umso dankbarer und freudiger bin ich.
2. „Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten“ (V.51) Aus der niedrigen Magd wurde die Gottesmutter, jene Frau, die der Schlange den Kopf zertritt, die das erste Wunder Christi bei der Hochzeit zu Kana erbat und die wir in der lauretanischen Litanei unter unzähligen Titeln als Himmelskönigin verehren. Auch mich kann Gott für machtvolle Taten in Dienst nehmen, wenn ich mir die demütige Haltung Mariens zu eigen mache.
3. Er denkt an sein Erbarmen, „das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.“ (V.55) „Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen…? Und selbst wenn sie ihn vergisst: Ich vergesse dich nicht.“ (Jes 49,15) Mögen auch wir unsere Versprechen nicht immer ganz erfüllen, Gott lässt uns nicht im Stich. Wir dürfen Großes hoffen und Großes wagen.
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Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Gottesmutter, wie sie ihr Magnificat singt: „Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.“ (Lk 1,46-55)
1. „Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.“ (V.48) Dankbarkeit ist eine Haltung der Demut. Je mehr ich erkenne, wie viel ich von Gott empfangen habe – mein Leben, meine Familie, meine Freunde, Erlösung, Sakramente, Beruf(ung) und Hoffnung auf ein ewiges Leben mit Gott – umso mehr erkenne ich meine Niedrigkeit und die Größe Gottes. Und umso dankbarer und freudiger bin ich.
2. „Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten“ (V.51) Aus der niedrigen Magd wurde die Gottesmutter, jene Frau, die der Schlange den Kopf zertritt, die das erste Wunder Christi bei der Hochzeit zu Kana erbat und die wir in der lauretanischen Litanei unter unzähligen Titeln als Himmelskönigin verehren. Auch mich kann Gott für machtvolle Taten in Dienst nehmen, wenn ich mir die demütige Haltung Mariens zu eigen mache.
3. Er denkt an sein Erbarmen, „das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.“ (V.55) „Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen…? Und selbst wenn sie ihn vergisst: Ich vergesse dich nicht.“ (Jes 49,15) Mögen auch wir unsere Versprechen nicht immer ganz erfüllen, Gott lässt uns nicht im Stich. Wir dürfen Großes hoffen und Großes wagen.
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7 Minuten
Verliere ich etwas, wenn ich mich Gott ganz hingebe?
Betrachtungshilfe Bild: Petrus, der Jesus im Namen der Jünger fragt: „Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?“ (Mt 19,27-30)
1. „Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ (V.28) Ihm dienen bedeutet mit ihm zu herrschen. Wer sich in dieser Welt auf die Seite Christi stellt, wird dort auch beim Endgericht sein und an Seinem Sieg teilhaben. – Ich will vorher möglichst viele auf die richtige Seite bringen!
2. Wer alles um Seines Namens willen verlässt, „der wird es hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.“ (V.29) Nichts von dem, was man zurücklässt, ist wirklich verloren. Vielmehr werden wir es in einer höheren Weise wiedererhalten, und dies in einem unverlierbaren Leben bei Gott. – In freudiger Vorausschau mach ich mir das klar.
3. „Viele Erste werden Letzte sein und Letzte Erste.“ Nicht die Zeit des Dienstes ist ausschlaggebend für den Lohn, sondern die liebende Hingabe – man denke an die Arbeiter im Weinberg (Mt 20,10ff.) und den Verbrecher zur Seite des gekreuzigten Herrn (Lk 23,43). – Was zählt ist das Jetzt!
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1. „Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ (V.28) Ihm dienen bedeutet mit ihm zu herrschen. Wer sich in dieser Welt auf die Seite Christi stellt, wird dort auch beim Endgericht sein und an Seinem Sieg teilhaben. – Ich will vorher möglichst viele auf die richtige Seite bringen!
2. Wer alles um Seines Namens willen verlässt, „der wird es hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben.“ (V.29) Nichts von dem, was man zurücklässt, ist wirklich verloren. Vielmehr werden wir es in einer höheren Weise wiedererhalten, und dies in einem unverlierbaren Leben bei Gott. – In freudiger Vorausschau mach ich mir das klar.
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Es gibt keine Geschichte ohne Gott. Nur mit Gott - oder gegen Gott.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Samuel schläft bei der Bundeslade, in Gottes Gegenwart, und vernimmt Seinen Ruf (1 Sam 3)
1. Gottes Ruf ergeht dreimal an den Schlafenden, weckt ihn, hinterlässt die Frage nach dem Ursprung und fordert das Tätigwerden des Gerufenen. Samuel tut das Richtige: Er wendet sich an einen erfahrenen Geistlichen. – Zur Unterscheidung der Geister brauchen wir äußere Hilfe, dürfen uns nicht auf unsere Meinungen und Gefühle stützen.
2. Elis Auftrag und Samuels Gehorsam. Beim dritten Mal spricht der Junge: „Rede Herr, Dein Diener hört.“ – Mit solcher Bereitschaft sollen wir Gottes Anrede beantworten: „Hören will ich, was Gott in mir sprechen mag“ (Ps 84,9) „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach seinem Wort.“ (Lk 1,38)
3. Die Last des Gotteswortes: Samuel erfährt vom bevorstehenden Strafgericht über das Haus des Eli wegen des Missbrauchs der Opfer durch seine Söhne. – Fast immer ist eine Berufung mit einem schweren Auftrag verbunden, der die Überwindung der Menschenfurcht durch die Gottesfurcht verlangt! „Nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen“ (Lk 22,42)
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Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Samuel schläft bei der Bundeslade, in Gottes Gegenwart, und vernimmt Seinen Ruf (1 Sam 3)
1. Gottes Ruf ergeht dreimal an den Schlafenden, weckt ihn, hinterlässt die Frage nach dem Ursprung und fordert das Tätigwerden des Gerufenen. Samuel tut das Richtige: Er wendet sich an einen erfahrenen Geistlichen. – Zur Unterscheidung der Geister brauchen wir äußere Hilfe, dürfen uns nicht auf unsere Meinungen und Gefühle stützen.
2. Elis Auftrag und Samuels Gehorsam. Beim dritten Mal spricht der Junge: „Rede Herr, Dein Diener hört.“ – Mit solcher Bereitschaft sollen wir Gottes Anrede beantworten: „Hören will ich, was Gott in mir sprechen mag“ (Ps 84,9) „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach seinem Wort.“ (Lk 1,38)
3. Die Last des Gotteswortes: Samuel erfährt vom bevorstehenden Strafgericht über das Haus des Eli wegen des Missbrauchs der Opfer durch seine Söhne. – Fast immer ist eine Berufung mit einem schweren Auftrag verbunden, der die Überwindung der Menschenfurcht durch die Gottesfurcht verlangt! „Nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen“ (Lk 22,42)
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6 Minuten
Es geht nicht um unsere Vorstellungen. Es geht um den Gedanken Gottes!
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Berufung des jungen Jeremia in einer Zeit, als Jerusalem in die Verbannung ziehen musste und sich das Volk in einem desolaten Zustand befand (moralisch, wie religiös)
1. „Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen.“ Gottes Plan für mein Leben steht schon seit Ewigkeit fest. Er hat eine Aufgabe für mich, für meine Zeit, für meine
Gesellschaft. Und da Gott nichts Unmögliches verlangt, hat er mir auch die nötigen Talente dafür verliehen.
2. „Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.“ Oft haben wir unsere eigenen Vorstellungen davon, wie ein Priester sein muss, wie eine Ordensberufung aussieht, wie man die Welt verbessern könnte. Und gerade deshalb meinen wir, dass es mit uns nicht funktionieren könne. Wie zu Jeremia sagt Gott auch zu uns: „Sag nicht, ich bin noch so jung“, so ungebildet, so ungeeignet…
3. „Fürchte dich nicht vor ihnen.“ Überwinde deinen falschen Perfektionismus und deine Menschenfurcht. Denn ich, Gott selbst, werde durch dich sprechen und handeln, dich als Werkzeug verwenden. „Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.“
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1. „Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen.“ Gottes Plan für mein Leben steht schon seit Ewigkeit fest. Er hat eine Aufgabe für mich, für meine Zeit, für meine
Gesellschaft. Und da Gott nichts Unmögliches verlangt, hat er mir auch die nötigen Talente dafür verliehen.
2. „Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.“ Oft haben wir unsere eigenen Vorstellungen davon, wie ein Priester sein muss, wie eine Ordensberufung aussieht, wie man die Welt verbessern könnte. Und gerade deshalb meinen wir, dass es mit uns nicht funktionieren könne. Wie zu Jeremia sagt Gott auch zu uns: „Sag nicht, ich bin noch so jung“, so ungebildet, so ungeeignet…
3. „Fürchte dich nicht vor ihnen.“ Überwinde deinen falschen Perfektionismus und deine Menschenfurcht. Denn ich, Gott selbst, werde durch dich sprechen und handeln, dich als Werkzeug verwenden. „Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.“
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7 Minuten
Berufung besteht nicht darin, dass mich die Erleuchtung vom Himmel trifft und dann ist alles super!
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Josef aus dem Stamm Israel, der zu Großem berufen war, obwohl oder gerade weil er einen sehr schwierigen Lebensweg hatte (Gen 37ff.)
1. Vorsehung Gottes: Josef hatte die denkbar schlechtesten Voraussetzungen für ein gelungenes Leben, nachdem als Sklave nach Ägypten gekommen war. Aber im Nachhinein erkennen wir die Vorsehung Gottes. Josef wurde zum zweitwichtigsten Mann Ägyptens und zum Lebensretter in einer großen Hungersnot – u.a. für seine Familie. Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade.
2. Gott kann dabei sogar aus den Folgen der Sünde noch etwas Nutzen machen: Unrecht, Neid, Lüge, Intrige und Unkeuschheit nahestehender Menschen hatten Josef unschuldig in ein ägyptisches Gefängnis gebracht - aber dadurch auch zu einem Vertrauten des Pharaos, der ihn später zu seiner großen Karriere führen sollte. Uns kann Gott ebenfalls durch schlechte Erfahrungen, seien es eigene Sünden, seien es fremde, zum Tun des Guten bewegen.
3. Vergebung: Wäre Josef nicht zur Vergebung bereit gewesen, als seine Brüder ihn wie alle anderen um Brot baten, dann hätte die Geschichte Israels wohl ein anderes Ende genommen. Auch bei uns kann es sein, dass wir manches Fehlverhalten anderer bewusst vergeben müssen (z.B. in der Kindheit), um in unserem geistigen Leben Fortschritte zu machen. „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ (Mt 6,12)
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1. Vorsehung Gottes: Josef hatte die denkbar schlechtesten Voraussetzungen für ein gelungenes Leben, nachdem als Sklave nach Ägypten gekommen war. Aber im Nachhinein erkennen wir die Vorsehung Gottes. Josef wurde zum zweitwichtigsten Mann Ägyptens und zum Lebensretter in einer großen Hungersnot – u.a. für seine Familie. Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade.
2. Gott kann dabei sogar aus den Folgen der Sünde noch etwas Nutzen machen: Unrecht, Neid, Lüge, Intrige und Unkeuschheit nahestehender Menschen hatten Josef unschuldig in ein ägyptisches Gefängnis gebracht - aber dadurch auch zu einem Vertrauten des Pharaos, der ihn später zu seiner großen Karriere führen sollte. Uns kann Gott ebenfalls durch schlechte Erfahrungen, seien es eigene Sünden, seien es fremde, zum Tun des Guten bewegen.
3. Vergebung: Wäre Josef nicht zur Vergebung bereit gewesen, als seine Brüder ihn wie alle anderen um Brot baten, dann hätte die Geschichte Israels wohl ein anderes Ende genommen. Auch bei uns kann es sein, dass wir manches Fehlverhalten anderer bewusst vergeben müssen (z.B. in der Kindheit), um in unserem geistigen Leben Fortschritte zu machen. „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ (Mt 6,12)
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7 Minuten
Ich bin in meiner ganzen Existenz ein von Gott gerufenes Wesen. Wie sieht meine Antwort aus?
Betrachtungshilfe
Bild/Imagination: Christus, der uns erinnert: „Ihr seid das Licht der Welt... man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter…“ (Mt 5,14f.)
1. Das Licht brennt schon: Durch die Taufe sind wir Tempel des Heiligen Geistes geworden, der Vater und der Sohn haben Wohnung genommen in uns. Zu der Selbsterkenntnis eines Christen gehört nicht nur, dass er als Geschöpf, als Mann und als Frau, angenommen und geliebt ist, sondern mehr noch, dass Gott sogar in ihm wohnt. Christus ist das eigentliche Licht der Welt (Joh 9,5), aber da er in uns wohnt, sind auch wir das Licht der Welt.
2. Das Licht ist gefährdet: Seit dem Fall der ersten Menschen leiden wir alle unter den Folgen der Erbsünde. Wir haben eine gewisse Tendenz zum Bösen, das Licht in uns ist gefährdet. „Wir tragen unseren Schatz in kostbaren Gefäßen.“ (2 Kor 4,7) Die Erkenntnis unserer eigenen Schwächen und Sünden muss uns zur Vorsicht mahnen.
3. Das Licht soll vermehrt werden: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (V.16) Die grundlegende Berufung eines jeden Menschen ist die Heiligkeit. Ganz gleich wie der Lebensweg ausschaut, diese Aufgabe ist allen Menschen gemeinsam und allen möglich. Gott verlangt nichts Unmögliches
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1. Das Licht brennt schon: Durch die Taufe sind wir Tempel des Heiligen Geistes geworden, der Vater und der Sohn haben Wohnung genommen in uns. Zu der Selbsterkenntnis eines Christen gehört nicht nur, dass er als Geschöpf, als Mann und als Frau, angenommen und geliebt ist, sondern mehr noch, dass Gott sogar in ihm wohnt. Christus ist das eigentliche Licht der Welt (Joh 9,5), aber da er in uns wohnt, sind auch wir das Licht der Welt.
2. Das Licht ist gefährdet: Seit dem Fall der ersten Menschen leiden wir alle unter den Folgen der Erbsünde. Wir haben eine gewisse Tendenz zum Bösen, das Licht in uns ist gefährdet. „Wir tragen unseren Schatz in kostbaren Gefäßen.“ (2 Kor 4,7) Die Erkenntnis unserer eigenen Schwächen und Sünden muss uns zur Vorsicht mahnen.
3. Das Licht soll vermehrt werden: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (V.16) Die grundlegende Berufung eines jeden Menschen ist die Heiligkeit. Ganz gleich wie der Lebensweg ausschaut, diese Aufgabe ist allen Menschen gemeinsam und allen möglich. Gott verlangt nichts Unmögliches
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16 Minuten
"Herr Mustermann bitte zur Kasse kommen!": Ein Ruf, aber keine Berufung. Wie aber hört sich der Ruf Gottes an, wenn er Dich trifft? Wohl kaum wie eine Durchsage im Supermarkt, und dennoch können wir sie wahrnehmen und ihrer Aufforderung nachkommen, wie der hl. Bruno, den uns der Seminarist Clemens Maria Reithofer FSSP heute kurz vorstellen wird, der seinen Ruf von einem Toten vernommen hat. Wenn Du wissen willst was Deine Berufung ist und wie Du darauf antworten kannst, hör rein!
Aufgabe der Woche: Bete jeden Tag drei Ave Maria und danke dem Herrn nach jedem für eine konkrete Sache in deiner Berufungsgeschichte.
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7 Minuten
Wirkliche Änderung der Welt gibt es nur als Änderung des Menschen. Und wirkliche Änderung des Menschen geschieht nur in der Busse.
Betrachtungshilfe Bild/Imagination: Christus auf den verschiedenen Stationen seines Kreuzwegs bis zum Tod am Kreuz
1. Abschreckung von Sünde: Christus auf seinem Kreuzweg zu sehen, ist erschütternd. Aber das eigentlich Erschütternde sind nicht die Gewalt und Einsamkeit, sondern die Freiwilligkeit, mit der Christus dieses Leid, dieses Kreuz auf sich nimmt. Er hätte diesen Weg nicht gehen müssen, er geht ihn aus Liebe zu uns. Warum? Um uns zu zeigen, wie schwer unsere Sünden Gott beleidigen und wie groß umgekehrt seine Liebe zu uns ist. Diese Feststellung wird mir Anlass sein, mich entschieden von der Sünde abzuwenden.
2. Buße: Ich werde versuchen, das Übel, das meine Sünden darstellen, wiedergutzumachen. Leider kann ich nicht wie Veronika das Antlitz Christi von Staub und Schmutz reinigen, nicht wie Maria und Johannes unter dem Kreuz ausharren. Aber ich kann Christus in meinem Mitmenschen Gutes tun. Und ich kann die hl. Messe, die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, wahrnehmen als eine Gelegenheit, um nah bei Christus zu sein.
3. Sühne: Es wird mir ein Anliegen sein, dass Christi Tod am Kreuz nicht umsonst war. Ich werde mir Seine Haltung zu eigen machen, ebenfalls für andere mein Leben hinzugeben. Ich werde daher überlegen, welche Opfer ich mir im Alltag bisher habe entgehen lassen, die ich als Sühne aufopfern könnte, d.h. zur Wiedergutmachung der Sünden meiner Mitmenschen
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2. Buße: Ich werde versuchen, das Übel, das meine Sünden darstellen, wiedergutzumachen. Leider kann ich nicht wie Veronika das Antlitz Christi von Staub und Schmutz reinigen, nicht wie Maria und Johannes unter dem Kreuz ausharren. Aber ich kann Christus in meinem Mitmenschen Gutes tun. Und ich kann die hl. Messe, die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, wahrnehmen als eine Gelegenheit, um nah bei Christus zu sein.
3. Sühne: Es wird mir ein Anliegen sein, dass Christi Tod am Kreuz nicht umsonst war. Ich werde mir Seine Haltung zu eigen machen, ebenfalls für andere mein Leben hinzugeben. Ich werde daher überlegen, welche Opfer ich mir im Alltag bisher habe entgehen lassen, die ich als Sühne aufopfern könnte, d.h. zur Wiedergutmachung der Sünden meiner Mitmenschen
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