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Episoden

27 Minuten
"Bisher investieren weniger als 20 % der Deutschen - eine sehr traurige Nummer." Drei Minuten täglich fürs Geld: Für Sophie Thurner beginnt Investieren mit kleinen Lernschritten statt großen Vorsätzen. Die beatvest-Mitgründerin und frühere Mitarbeiterin der Finanzaufsichten SEC und FCA erklärt im BörsenXperts-Podcast vom Börsenplatz Berlin mit Peter Heinrich: Oft blockiert die Angst vor Fehlern den Einstieg, nicht das fehlende Startkapital. Ihr Fahrplan: Sparziel festlegen, Einnahmen und Ausgaben prüfen, einen Notgroschen aufbauen und dann mit kleinen Beträgen breit gestreut starten. Ein ruhiger Kontostand schützt nicht vor Kaufkraftverlust. Und mehrere ETFs bedeuten noch lange keine breite Streuung: Wer immer dieselben Tech-Konzerne einkauft, bündelt Risiken. Deshalb die größten Positionen im gesamten Depot prüfen. Bei Kursrückgängen rät Thurner, das langfristige Ziel im Blick zu behalten und Panikverkäufe zu vermeiden. Bei gleichbleibender Sparrate kauft ein laufender Sparplan zu niedrigeren Kursen mehr Anteile. Ihr Buch "Investieren in 3 Minuten" setzt auf Wissen in kleinen Portionen, das direkt angewandt wird.
25 Minuten
Wir tauschen Arbeitszeit gegen Geld - und sollten dieses Geld wieder in gute Lebenszeit zurückverwandeln. In den "BörsenXperts", dem Podcast des Börsenplatzes Berlin e.V., spricht Peter Heinrich mit Clemens Schönmann-Fink von "René will Rendite" über eine Frage, die in keinem Depot auftaucht: Was ist genug? Wer jedem erreichten Kontostand sofort das nächste Ziel folgen lässt, landet schnell in der hedonistischen Tretmühle. Clemens rät deshalb, das eigene "reiche Leben" zu definieren: Wofür lohnt es sich zu sparen, und wofür darf man heute großzügig sein? Erfahrungen, Reisen und gemeinsame Zeit zahlen eine Erinnerungsdividende, Statuskonsum bringt oft nur einen kurzen Dopamin-Kick. Praktisch helfen ein Sparplan, weniger Lifestyle-Inflation und ein Spaßkonto. Nicht jeder Traum lässt sich auf die Rente verschieben: Geld kann wachsen, Zeit nicht. Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur: Wie reich will ich werden? Sondern auch: Wie reich will ich leben?
20 Minuten
Finanzbetrug beginnt selten mit dem großen Knall, sondern mit einem kleinen Klick. Im BörsenXperts-Podcast erklärt Cybercrime-Ermittler Philipp Genduth, wie moderne Anlagebetrüger Vertrauen aufbauen: über WhatsApp, Fake-Plattformen, Promi-Fassaden, Deepfakes, KI-Stimmen und Renditeversprechen, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Die Täter verkaufen keine Investments, sie inszenieren eine Rendite-Fata-Morgana. Erst wachsen angeblich Gewinne, dann kommen "Steuern", "Gebühren" oder "Geldwäscheprüfungen". Am Ende ist nicht nur das Geld weg. Auch Ausweise, Kontodaten, Logins und E-Mail-Zugänge können im Darknet landen. Besonders gefährlich: Opfer werden manchmal unbemerkt zu sogenannten Money Mules und Teil von Geldwäscheketten. Die wichtigste Schutzregel: Druck rausnehmen, auflegen, prüfen, bekannte Nummern zurückrufen, nie unter Zeitdruck überweisen. Skepsis ist hier keine Spaßbremse, sondern die beste Renditeversicherung.
29 Minuten
Young Finance bringt Finanzbildung dahin, wo sie oft fehlt: zu jungen Menschen. Im BörsenXperts-Podcast sprechen Petra Greif vom Verein Börsenplatz Berlin e. V. und Peter Heinrich vom Börsenradio mit Anna, Maike und Maike über ein Projekt, das gemeinsam mit dem Tagesspiegel junge Leute zwischen 16 und 30 Jahren an Geldanlage, ETFs, Aktien, Börse und langfristigen Vermögensaufbau heranführt. Die Teilnehmerinnen erzählen, was ihnen wirklich geholfen hat: verständliche Grundlagen, seriöse Quellen, weniger Berührungsangst und mehr Mut zum ersten Schritt. Es geht um Depoteröffnung, ETF-Sparpläne, Anleihen, Haushaltsbuch, Rentenlücke und die Frage, warum Finanzbildung nicht vom Elternhaus oder vom glücklichen Mentor abhängen darf. Besonders deutlich wird: Young Finance wirkt über das Projekt hinaus. Eine Teilnehmerin gründet eine Finanzgruppe in Göteborg, andere wollen weiter investieren, sich austauschen und das Wissen dauerhaft verfügbar haben. Fazit: Finanzbildung ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Selbstständigkeit, Chancengleichheit und ein entspannteres Leben mit Geld.
23 Minuten
Eigentlich ist ein ETF ein einfaches Produkt. Stimmt das wirklich? Was ist der Unterschied zwischen synthetischen und replizierenden ETFs? Und warum gibt es aktive, gemanagte ETFs? "Ein MSCI World, ein MSCI All-Country World oder vielleicht ein selbst zusammengestellter MSCI World mit einem MSCI Emerging Markets ist sicherlich ein guter Einstieg", so Thomas Mayer zu Drewer von Amundi auf dem Anlegertag in München. Markttiefe und Liquidität sind entscheidend, und hier spielen die USA bekanntlich und fortwährend eine große Rolle. Aktiv, passiv, synthetisch mit Swaps und mehr Sicherheit: es gibt unterschiedliche ETF-Angebote für unterschiedliche Anlegertypen. "Die Frage ist ja immer, ob es dem Fondsmanager, auf den man setzt, auf Dauer gelingt, besser zu sein als die Benchmark." Gegen die Stürme in den Märkten hilft eigentlich nur eine breite Diversifikation, darunter als Beimischung Gold, vielleicht in der Form von ETCs (Exchange-traded Commodities).
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Über diesen Podcast

Dieser Podcast unterstützt dich bei deinem Einstieg an der Börse. Ganz ohne nervigen Finanzsprech. Mit Profis. Sie erklären dir, was du brauchst, um an der Börse zu handeln. Sie geben dir Tipps, wie du deine Investments auswählst. Seriös. Denn hier wird investiert und nicht gezockt. Mit Spaß. Damit du weißt, wie Aktien, Fonds, ETFs, Kryptos und die Wirtschaft funktionieren, und was die Kurse an der Börse bewegt. Finanzwissen. Episode für Episode. Knackig aufbereitet. Für dich! Der BörsenXperts Podcast In Zusammenarbeit mit www.boersenradio.de Mehr zur Börse Berlin: https://www.boerse-berlin.de/ Du hast Themenvorschläge? Immer her damit: petra.greif@boerse-berlin.de
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„BörsenXperts“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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