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49 Episoden
30 Minuten
Es gibt ein Thema, das uns leider schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder beschäftigt: Rassismus. Und wie die Diskussion um die Hautfarbe von Königin Kleopatra in diesem Jahr gezeigt hat, betrifft dieses Thema auch die Antike.

Aber abgesehen von modernen Fernsehserien, die sich mit der Antike befassen, kann man sich durchaus ja auch einmal die Frage stellen, ob es so etwas wie Rassismus oder rassistische Einstellungen schon in der Antike gab. Die Spurensuche ist nicht ganz einfach, und vor allem wird es bei einer so lange vergangenen Epoche nie möglich sein, sich ein vollständiges Bild zu machen.

Im Podcast werfen wir trotzdem mal ein paar "Schlaglichter" auf die Situation im antiken Griechenland und Rom und gehen der Frage nach: Welche Formen von Diskriminierung oder Abwertung von Menschengruppen gab es? Und wie wirkte sich das im Alltag der Menschen aus?

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Zum Weiterlesen:

Albrecht Dihle, Die Griechen und die Fremden, München 1994

David Theo Goldberg, Racist Culture. Philosophy and the Politics of Meaning, Oxford 2002

Benjamin Isaac, The invention of racism in classical antiquity, Princeton 2004

Christian Delacampagne, Die Geschichte des Rassismus, Düsseldorf 2005

Yves Albert Dauge, Le barbare. Recherches sur la conception romaine de la barbarie et de la civilisation, Brüssel 1981
33 Minuten
Menschen, die sich vegetarisch ernähren, kommen uns wie ein modernes Phänomen vor. Aber auch schon in der Antike gibt es eine Reihe von Philosophen, die sich Gedanken über das Fleischessen gemacht haben und zum Teil auch Vegetarier waren. 

Wir schauen uns an, was Menschen in der Antike überhaupt gegessen haben und werfen einen Blick auf die Gründe der antiken Vegetarier.

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Zum Weiterlesen:

Jacques André: Essen und Trinken im alten Rom. Stuttgart 1998.

Karin Alt: Opferkult und Vegetarismus in der Auffassung griechischer Philosophen, in: Hyperboreus 14 (2008), S. 87 – 114.

Urs Dierauer: Vegetarismus und Tierschonung in der griechisch-römischen Antike (mit Ausblick aufs Alte Testament und frühe Christentum), in: Manuela Linneman/Claudia Schorcht (Hrsgg.): Vegetarismus: Zur Geschichte und Zukunft einer Lebensweise, Erlangen 2001, S. 9 – 71.
30 Minuten
Stoische Ruhe kennen wir auch heute noch. Manche Menschen ertragen ihr Schicksal mit Gleichmut und ohne jede Gefühlsregung auch in Situationen, in denen man eigentlich das Gegenteil erwarten würde. 

Die antiken Stoiker rieten auch dazu, sich nicht unnötig über Dinge aufzuregen, die man eh nicht ändern kann. Das hatte allerdings damit zu tun, dass sie der Meinung waren, dass in der Welt eh alles vorherbestimmt ist. Das wirft eine Reihe ethischer Fragen auf und wir fragen uns heute: Kann man von der Stoa im Jahr 2023 noch etwas lernen?

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Zum Weiterlesen:

A. A. Long/D. N. Sedley: Die hellenistischen Philosophen. Texte und Kommentare. Stuttgart 2006.

M. Forschner: Die stoische Ethik. Über den Zusammenhang von Natur-, Sprach- und Moralphilosophie im altstoischen System. Erweiterte Auflage. Darmstadt 1995.
29 Minuten
Wer schon mal in Jordanien war (oder vielleicht auch einfach nur ein Indiana-Jones-Fan ist), kennt vielleicht die imposanten Bauwerke in der Wüstenstadt Petra, die teilweise auf mehreren Metern Höhe aus dem Fels gehauen wurden. Sie sind das Werk eines antiken Volkes, das heute fast in Vergessenheit geraten ist, aber eine spannende und wechselvolle Geschichte erlebt hat: die Nabatäer.

Und obwohl heute kaum jemand mit dem Namen etwas anfangen kann, haben sie in ihrer Region (und darüber hinaus) ihre Spuren hinterlassen.

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Zum Weiterlesen:

Manfred Lindner (Hg.), Petra und das Königreich der Nabatäer. Lebensraum, Geschichte und Kultur eines arabischen Volkes in der Antike, München u. a. 1997 (6. Aufl.)

Die antiken Quellentexte zu den Nabatäer zitieren wir nach Ursula Hackl (et al.), Quellen zur Geschichte der Nabatäer – Textsammlung mit Übersetzung und Kommentar, Freiburg/Schweiz 2003

Die Reiseberichte von Johann Ludwig Burckhardt zitieren wir nach seinem Werk "Reisen in Syrien, Palästina und der Gegend des Berges Sinai", aus dem Englischen herausgegeben und mit Anmerkungen begleitet von Dr. Wilhelm Gesenius, Zweiter Band, Weimar 1822, S. 712-714
33 Minuten
Die Tragödie ist sicher eins der Dinge, die wir heute sofort mit dem antiken Griechenland verbinden. Und so ganz falsch ist es ja nicht: Die Tragödie (oder etwas allgemeiner überhaupt dramatische Dichtung) ist eine Literaturform, die wir wesentlich der antiken griechischen Kultur zu verdanken haben.

Im Podcast gibt es daher einen Überblick, was überhaupt eine Tragödie ist, wie sie sich entwickelt hat, was sie auszeichnete und welche Unterschiede es zu modernen Formen von Theater, Film und Fernsehen gibt.

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Zum Weiterlesen:

Bernhard Zimmermann, Die griechische Tragödie, Düsseldorf 2005

Horst-Dieter Blume, Einführung in das antike Theaterwesen, Darmstadt 1978

Gustav Adolf Seeck, Die griechische Tragödie, Stuttgart 2000
36 Minuten
Die späte römische Republik ist eine der zentralen Epochen der römischen Geschichte überhaupt. Sie war geprägt von sozialen Konflikten und Auseinandersetzungen, die letztlich zu ihrem Untergang und zum Beginn der römischen Kaiserzeit führten.

Im Podcast verschaffen wir uns einen Überblick über diese Phase der römischen Geschichte.

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Literatur zum Nach- und Weiterlesen:

K. Bringmann: Geschichte der römischen Republik. Von den Anfängen bis Augustus, München 2002.

K. Christ: Krise und Untergang der römischen Republik, Darmstadt 1993.

Chr. Meier: Res publica amissa. Eine Studie zu Verfassung und Geschichte der späten römischen Republik, Wiesbaden 1997.

B. Linke: Die römische Republik von den Gracchen bis Sulla. Darmstadt 2005.

E. Baltrusch, Caesar und Pompeius, Darmstadt 2008

Mythos Sparta

34 Minuten
Sparta ist eine der bekanntesten Städte der griechischen Antike, und viele von uns denken vielleicht sofort an knallharte, tapfere und furchtlose Krieger, an unbarmherzigen militärischen Drill, aber vielleicht auch an selbstbewusste Frauen. Klischees gibt es also auch heute noch einige.

Doch was ist dran an diesen Vorstellungen, die unser landläufiges Bild von Sparta prägen? Wir schauen's uns genauer an.

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Zum Weiterlesen:

Ernst Baltrusch, Sparta. Geschichte, Gesellschaft, Kultur, München 1998 (guter Überblick, aber teilweise älterer Forschungsstand)

Karl-Wilhelm Welwei, Sparta. Aufstieg und Niedergang einer antiken Großmacht, Stuttgart 2004 (mit Schwerpunkt auf der politischen Entwicklung sowie der Außen- und Kriegspolitik Spartas)

Anton Powell (ed.), A Companion to Sparta (2 Bde.), Hoboken 2018 (englisch, sehr umfassende Darstellung)
35 Minuten
Wir reden über Religion. Und die war im griechisch-römischen Kulturraum äußerst vielfältig. Eine besondere Form bilden die "Mysterienkulte", in die man erst eingeweiht werden musste und über die man dann mit Nicht-Eingeweihten nicht reden durfte. Wer solchen Kulten angehörte, was ihre Merkmale waren und woher wir das heute überhaupt wissen, wenn niemand drüber reden durfte, darauf werfen wir in unserer neuen Podcast-Folge einen Blick.

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28 Minuten
Er war der erste und bislang einzige Altertumswissenschaftler, der jemals einen Nobelpreis gewann. Das allein schon wäre ein Grund, ihm eine Folge unseres Podcasts zu widmen. Aber Theodor Mommsen war zu seiner Zeit auch politisch eine sehr interessante Figur. Und er hatte einiges zu sagen, was uns heutzutage noch moderner vorkommt, als uns vielleicht lieb ist.

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Die Vandalen

34 Minuten
Diese Vandalen! Hört sich ja so an, als hätten sie den Vandalismus erfunden und ständig irgendwas kurz und klein gehauen. Zum Beispiel Rom. Die Geschichte kennt man ja vielleicht. Aber wer war dieses germanische Volk? Wo kamen sie her? Was wollten sie in Nordafrika? Und warum plünderten sie Rom?

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31 Minuten
Die Zauberin Medea kennt man vielleicht aus der griechischen Tragödie. Dort wird sie von ihrem Mann Jason verlassen, für den sie einst alles aufgegeben hatte. Dafür will Medea ihn zunächst umbringen, entscheidet sich dann aber um und tötet stattdessen ihre gemeinsamen Kinder.

Das ist natürlich unfassbar grausam. Und trotzdem macht man es sich zu leicht, wenn man in Medea nur eine kaltblütige, von Rache getriebene Mörderin sieht. Sie ist eine vielschichtige, komplexe, aber durchaus auch ambivalente und kontroverse Figur der Mythologie. Wir stellen uns im Podcast die Frage: Wie konnte es nur so weit kommen?

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34 Minuten
Und hier kommt der zweite Teil unserer Spurensuche zu LGBTQ in der Antike. Und in dieser zweiten Folge nehmen wir uns die beiden antiken Kulturräume vor, bei denen wir mit Quellen an sich gut versorgt sind. Die Frage, wie das Leben für LGBTQ in Griechenland und Rom möglicherweise ausgesehen hat, bringt dabei auch aber einige unerwartete Erkenntnisse.

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Zum Weiterlesen:

Kenneth Dover, Greek Homosexuality, Harvard 1978

David F. F. Greenberg, The Construction of Homosexuality, Chicago 1988

Michael Stahl, Gesellschaft und Staat bei den Griechen: Archaische Zeit, Paderborn 2003
33 Minuten
Wir starten in die zweite Staffel unseres Podcasts wieder mit einer Frage an die Antike. Und diese Frage hat sich in der Recherche als ziemlich umfangreich herausgestellt: Gab es LGBTQ schon in der Antike? Und wie sah das Leben für Lesben, Schule, Transpersonen und die vielen anderen Gruppen aus, die sich in dem Kürzel wiederfinden?

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Zum Weiterlesen:

David F. F. Greenberg, The Construction of Homosexuality, Chicago 1988

R. B. Parkinson, 'Homosexual' Desire and Middle Kingdom Literature in: The Journal of Egyptian Archaeology 81 (1995), S. 57-76
17 Minuten
Ikarus und sein Vater Daedalus sind zwei sehr bekannte Figuren aus der griechisch-römischen Mythologie, vor allem in der Version, wie der römische Dichter Ovid sie uns in seinen Metamorphosen präsentiert. Und es gibt zahlreiche Ansätze dafür, wie man die tragische Geschichte von Erfindungsreichtum, Mut und tiefem Fall interpretieren kann. Livia und Halisca gehen mal auf Spurensuche.

Mit dieser Folge verabschiedet sich unser Podcast in die Sommerpause. Unsere anderen Formate laufen aber ganz normal weiter. Wir freuen uns auf euch, wenn ihr im Herbst wieder mit dabei seid, wenn wir mit der zweiten Staffel des Podcasts starten.

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17 Minuten
Heute stellen wir wieder einmal eine Frage an die Antike, und diesmal geht es um ein Thema, dass uns heute immer wieder beschäftigt. Und das nicht erst seit der "Fridays for Future"-Bewegung, denn Konflikte zwischen den Generationen gab es auch in früheren Jahrzehnten immer wieder.

Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn man mal den ganz großen Sprung in die Vergangenheit macht und sich die Antike anschaut? Gab es dort auch schon Konflikte zwischen den Generationen? Lucius und Halisca unterhalten sich im Podcast über dieses Thema.

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Alles rund ums Altertum