Das VCA Hanf Gespräch Archiv
95 Episoden
45 Minuten
Heute spreche ich mit Michael Sassano. Er ist kein Patient, sondern der CEO der Firma Somai, die in Portugal unter anderem Cannabis-Extrakte herstellt. Ich stelle Michael in diesem Gespräch ein paar kritische Fragen zu der Entwicklung des deutschen Medizinal-Cannabis Marktes. Das Gespräch ist auf Englisch.
In diesem Gespräch wird es um die Veränderungen gehen, die seit April 2024 eingetreten sind. Es gibt mehr als 800 angemeldete Blütensorten auf dem Markt. Wer kennt sich da noch aus? Die Preise für Blüten sind stark gefallen und damit leider auch bei einigen die Qualität. Wir haben es zunehmend mit Dekontaminationsmethoden zu tun, die nicht validiert sind und nicht auf den beigefügten Zertifikaten angegeben werden. Für die Apotheke und die Patient:innen ist dies ein Problem, was nicht jedem bewusst ist. Michael Sassano hat sich meinen kritischen Fragen gestellt.
Dieses Gespräch ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
In diesem Gespräch wird es um die Veränderungen gehen, die seit April 2024 eingetreten sind. Es gibt mehr als 800 angemeldete Blütensorten auf dem Markt. Wer kennt sich da noch aus? Die Preise für Blüten sind stark gefallen und damit leider auch bei einigen die Qualität. Wir haben es zunehmend mit Dekontaminationsmethoden zu tun, die nicht validiert sind und nicht auf den beigefügten Zertifikaten angegeben werden. Für die Apotheke und die Patient:innen ist dies ein Problem, was nicht jedem bewusst ist. Michael Sassano hat sich meinen kritischen Fragen gestellt.
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23 Minuten
Heute spreche ich mit dem Apotheker Alexander Daske. Er stellt neue Darreichungsformen für medizinisches Cannabis vor, insbesondere Kapseln befüllt mit einem Cannabis-Granulat. Er erklärt deren Vorteile wie die verbesserte Dosierbarkeit und Verträglichkeit. Es geht in dem Gespräch auch um die Entwicklung verschiedener Konzentrationen und Kombinationen von THC und CBD für unterschiedliche Behandlungszwecke sowie über gerade laufende Studien zur Bioverfügbarkeit und die Notwendigkeit, inhalative Formen weiterzuentwickeln. In diesem Zusammenhang betont er die Wichtigkeit der Apotheke bei der Weiterentwicklung innovativer Therapieformen für eine Cannabinoid-basierte Therapie.
Dieses Gespräch ist wie gewohnt
auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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31 Minuten
Heute spreche ich mit Mario. Er hat schon lange Erfahrung mit Cannabis, da er schon als Freizeitkonsument festgestellt hat, dass der Konsum von Cannabis ihm guttut. Man könnte sagen, dass Mario sich auf diese Weise unbewusst therapiert hat. Er erzählt uns von seinen Depressionen, mit denen er viele Jahre unentdeckt und unbehandelt gelebt hat. Später kam bei Mario noch ein zusätzliches Krankheitsbild hinzu, starke und chronische Rückenschmerzen. Die Schmerzen wurden mit Opioiden behandelt. Auch hier hatte er wieder das Gefühl, wie auch schon bei den unterschiedlichen Antidepressiva, nicht mehr derselbe zu sein. Er vergleicht es mit der Geschichte von Timm Thaler, der sein Lachen verkaufte. Wie er offizieller Cannabis-Patient wurde erzählt uns in dieser Folge.
22 Minuten
Heute blicken wir nochmals über die Landesgrenze hinaus. Ich spreche mit Simon. Er ist MS Patient und therapiert seine Symptome mit Cannabisextrakten oral und für die Schmerzspitzen verwendet er die Blüte als inhalative Anwendungsform. Wer mehr zu dem Thema Multiple Sklerose wissen möchte, sollte sich Folge 3 mit Christian und Folge 33 mit Manuel anhören.
Simon hatte nach Diagnosestellung 3 Jahre lang einen sehr aggressiven Verlauf seiner MS-Erkrankung und litt in dieser Zeit unter zahlreichen Schüben. Er hatte viele Ausfallerscheinungen und war zeitweise ans Bett gefesselt. Simon bekam zahlreiche Arzneimittel, die ihm aber nicht dauerhaft geholfen haben. Diese Medikamente hatten so starke Nebenwirkungen, dass er beschloss, grundlegend etwas zu ändern. So stieß er auf einen Schweizer Cannabis-Patienten-Verein. Hier konnte er von der Erfahrung anderer Patientinnen und Patienten profitieren und mit der Therapieform Cannabis beginnen. In dem Verein ist er jetzt seit 10 Jahren aktiv.
Durch die Therapie mit Cannabis kann Simon seine Symptome lindern und hat endlich wieder eine gute Lebensqualität erreicht.
Dieser Blick über den Tellerrand zeigt, dass Cannabispatienten in den unterschiedlichen Ländern oft mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben und ein Zusammenschluss wichtig ist im Sinne dieser Therapieoption.
Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Simon hatte nach Diagnosestellung 3 Jahre lang einen sehr aggressiven Verlauf seiner MS-Erkrankung und litt in dieser Zeit unter zahlreichen Schüben. Er hatte viele Ausfallerscheinungen und war zeitweise ans Bett gefesselt. Simon bekam zahlreiche Arzneimittel, die ihm aber nicht dauerhaft geholfen haben. Diese Medikamente hatten so starke Nebenwirkungen, dass er beschloss, grundlegend etwas zu ändern. So stieß er auf einen Schweizer Cannabis-Patienten-Verein. Hier konnte er von der Erfahrung anderer Patientinnen und Patienten profitieren und mit der Therapieform Cannabis beginnen. In dem Verein ist er jetzt seit 10 Jahren aktiv.
Durch die Therapie mit Cannabis kann Simon seine Symptome lindern und hat endlich wieder eine gute Lebensqualität erreicht.
Dieser Blick über den Tellerrand zeigt, dass Cannabispatienten in den unterschiedlichen Ländern oft mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben und ein Zusammenschluss wichtig ist im Sinne dieser Therapieoption.
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39 Minuten
Heute spreche ich mit dem Apotheker Alexander Daske. Neben seiner Tätigkeit als Teamleiter in der Collini Apotheke ist er auch im Bereich Cannabis als Berater und Referent tätig.
Er befasst sich vor allen Dingen mit dem Bereich Strain Analyse und auf Terpen basierten Therapien bei bestimmten Indikationen. Durch seine langjährige Tätigkeit im Bereich Cannabis weiß er wie einen Analysenzertifikat aussehen sollte. Diese Zertifikate werden jeder Cannabis-Charge, die in der Apotheke ankommt, beigelegt, damit die Apotheke die Möglichkeit hat die Qualität der Cannabisblüten zu überprüfen. Natürlich gilt dies auch für Extrakte. Aber warum ist eine gute mikrobielle Qualität für Blüten so besonders wichtig? Die Blüten werden von Patientinnen und Patienten mit Hilfe eines Vaporisators inhaliert. Die Lunge ist ein großes, aber auch empfindliches Organ. Der Vorteil der Inhalation ist, dass die Wirkstoffe sehr schnell anfluten und ihre Wirkung im Körper entfalten. Bei Mikrobiologischen Verunreinigungen z. B. mit Schimmelpilzen oder Pilzsporen oder gar Schimmelpilzgiften, wie Aflatoxinen, kann dies für Patienten schädlich sein, besonders, wenn das Immunsystem eingeschränkt reagiert. In diesem Gespräch werden wir uns über Lieferketten, Lagerhaltung, Quantität der Blütensorten und mikrobiologische Qualität sowie die Intransparenz von Zertifikaten unterhalten.
Er befasst sich vor allen Dingen mit dem Bereich Strain Analyse und auf Terpen basierten Therapien bei bestimmten Indikationen. Durch seine langjährige Tätigkeit im Bereich Cannabis weiß er wie einen Analysenzertifikat aussehen sollte. Diese Zertifikate werden jeder Cannabis-Charge, die in der Apotheke ankommt, beigelegt, damit die Apotheke die Möglichkeit hat die Qualität der Cannabisblüten zu überprüfen. Natürlich gilt dies auch für Extrakte. Aber warum ist eine gute mikrobielle Qualität für Blüten so besonders wichtig? Die Blüten werden von Patientinnen und Patienten mit Hilfe eines Vaporisators inhaliert. Die Lunge ist ein großes, aber auch empfindliches Organ. Der Vorteil der Inhalation ist, dass die Wirkstoffe sehr schnell anfluten und ihre Wirkung im Körper entfalten. Bei Mikrobiologischen Verunreinigungen z. B. mit Schimmelpilzen oder Pilzsporen oder gar Schimmelpilzgiften, wie Aflatoxinen, kann dies für Patienten schädlich sein, besonders, wenn das Immunsystem eingeschränkt reagiert. In diesem Gespräch werden wir uns über Lieferketten, Lagerhaltung, Quantität der Blütensorten und mikrobiologische Qualität sowie die Intransparenz von Zertifikaten unterhalten.
27 Minuten
Heute spreche ich mit Monika. Sie ist keine Cannabispatientin, sondern ehemalige Krankenschwester. Durch ihre Beobachtungen während eines Aufenthaltes in einer Reha und durch ihre Tätigkeit bei einem Pflegedienst hat sie erlebt, wie gut es Cannabispatientinnen und Patienten gehen kann, dank dieser Therapieform. Während eines Reha-Aufenthalts beobachtete Monika einen MS Patienten, der sich mühsam mithilfe eines Rollators durch den Speisesaal bewegte. Die Ärzte schlugen diesem Patienten eine Cannabistherapie vor. Ein paar Tage später beobachtete Monika, dass der Patient ohne Rollator durch den Speisesaal gehen konnte. Das hat sie so begeistert, dass sie sich intensiver mit dieser Therapieform beschäftigte. Auch während ihrer Tätigkeit im Pflegedienst einer ambulanten Palliativpflege lernte sie eine Cannabis-Patientin kennen, die dank dieser Therapieform viel besser vor den starken Schmerzen abgeschirmt wurde. Die Begeisterung über diese Therapieform wollte Monika gerne in dem Podcast mit uns teilen.
Wie gewohnt ist der Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
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31 Minuten
Heute spreche ich mit Timo. Er ist 50 Jahre alt und arbeitet zurzeit als 2. Vorstand einer Cannabispatienten-Selbsthilfevereins.
Er hat 2 Berufe erlernt. Er ist Metallbauer und hat als Bauschlosser gearbeitet. Aufgrund von Bandscheibenvorfällen konnte er diese Tätigkeit nicht länger ausführen und hat eine Umschulung zum Bürokaufmann gemacht. Da seine Schmerzen mit der leitliniengetreuen Therapie nicht in den Griff zu bekommen waren, wurde er Cannabispatient.
. Er therapiert mit einem neu zugelassenen Rohextrakt, der inhalierbar ist. Dieser Extrakt ist hochkonzentriert und enthält außer THC und CBD auch ein gut konzentriertes Terpenprofil.
Dieses Gespräch zeigt, dass die Wissenschaft weiter voranschreitet und es eine Alternative zu der Inhalation der Blüte gibt. Es ist absolut wichtig neue inhalative Darreichungsformen oder auch andere Darreichungsformen, wie nasale, transdermale und oromucosale Formen, die schnell anfluten, auf den Markt zu bringen. Timo, der jahrelang Blüten geraucht und damit therapiert hat, ist begeistert von einem inhalierbaren Extrakt. Das sollte Mut machen, dass Patientinnen und Patienten durchaus bereit sind sich von der Blüte auf andere Darreichungsformen umstellen zu lassen.
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Er hat 2 Berufe erlernt. Er ist Metallbauer und hat als Bauschlosser gearbeitet. Aufgrund von Bandscheibenvorfällen konnte er diese Tätigkeit nicht länger ausführen und hat eine Umschulung zum Bürokaufmann gemacht. Da seine Schmerzen mit der leitliniengetreuen Therapie nicht in den Griff zu bekommen waren, wurde er Cannabispatient.
. Er therapiert mit einem neu zugelassenen Rohextrakt, der inhalierbar ist. Dieser Extrakt ist hochkonzentriert und enthält außer THC und CBD auch ein gut konzentriertes Terpenprofil.
Dieses Gespräch zeigt, dass die Wissenschaft weiter voranschreitet und es eine Alternative zu der Inhalation der Blüte gibt. Es ist absolut wichtig neue inhalative Darreichungsformen oder auch andere Darreichungsformen, wie nasale, transdermale und oromucosale Formen, die schnell anfluten, auf den Markt zu bringen. Timo, der jahrelang Blüten geraucht und damit therapiert hat, ist begeistert von einem inhalierbaren Extrakt. Das sollte Mut machen, dass Patientinnen und Patienten durchaus bereit sind sich von der Blüte auf andere Darreichungsformen umstellen zu lassen.
Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
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41 Minuten
Heute spreche ich mit Sabi. Sie kommt aus der Schweiz, wie auch schon Franziska, mit der ich in der Folge 57 gesprochen habe. Wer die Folge noch nicht kennt, sollte sich diese anhören. Somit schauen wir wieder über die Landesgrenze hinaus in die Schweiz, um einen weiteren Einblick in den Umgang mit Medizinalcannabis in der Schweiz zu bekommen. Sabi ist 40 Jahre alt und leidet an der seltenen Erkrankung Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung, kurz CMT. CMT ist ein vererbbarer Gendefekt, der sich meist schon im Kindesalter bemerkbar machen kann. Die meisten Patienten werden zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr symptomatisch. Die Schwere der Erkrankung ist sehr variabel und reicht von sehr milden Verläufen, die unerkannt bleiben können, bis hin zu erheblicher Schwäche und Behinderung. Sabi therapiert ihre Symptome mit einem Cannabisextrakt und kann so wieder am Leben teilnehmen. Die Kosten für den Extrakt muss sie selbst tragen.
Auch diese Folge zeigt mal wieder sehr deutlich, dass Patientinnen keine Kiffer auf Rezept sind und auch in der Schweiz Patientinnen und Patienten vor vielen Hürden stehen. Es gibt zu wenig Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheken, die sich gut mit Cannabis als Medikation auskennen. Auch in der Schweiz haben Cannabis-Patientinnen und Patienten gegen Stigmatisierungen und Vorurteile zu kämpfen. Deshalb ist der offene Umgang mit dieser Therapieform sehr wichtig.
Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Auch diese Folge zeigt mal wieder sehr deutlich, dass Patientinnen keine Kiffer auf Rezept sind und auch in der Schweiz Patientinnen und Patienten vor vielen Hürden stehen. Es gibt zu wenig Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheken, die sich gut mit Cannabis als Medikation auskennen. Auch in der Schweiz haben Cannabis-Patientinnen und Patienten gegen Stigmatisierungen und Vorurteile zu kämpfen. Deshalb ist der offene Umgang mit dieser Therapieform sehr wichtig.
Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
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37 Minuten
Heute spreche ich mit Bianca. Sie ist 38 Jahre alt und multisystemisch erkrankt, so dass sie seit April 2023 frühberentet wurde. Bianca hat ein Mastzellenaktivierungssyndrom, ein Ehlers-Danlos-Syndrom, ein Angioödem und weitere Begleiterkrankungen wie Asthma, eine Kolitis, Arthrose, Migräne und ein myelodysplastisches Syndrom, kurz MDS. Vorab erkläre ich in der Folge die Erkrankungsbilder, damit man die schwere ihrer Erkrankungen besser verstehen kann.
Da sie aufgrund des Mastzellenaktivierungssyndroms unter einer dauerhaften Allergie leidet und durch das Ehlers-Danlos-Syndrom chronische Schmerzen hat, ist die Behandlung der Schmerzen problematisch. Denn Bianca verträgt Schmerzmittel nicht. Cannabis ist für sie die einzige Möglichkeit mit ihren dauerhaften Schmerzen klarzukommen. Durch Cannabis kann sie sich die schmerzende Muskulatur entspannen. Trotz ihrer anerkannten Schwerbehinderung von 90% hat sie immer noch keine Kostenübernahme von der Krankenkasse. Sie zahlt ihre Cannabis-Medikation selbst. Sie hofft, dass das Gericht ihr recht gibt, denn sie klagt gegen ihre Krankenkasse. Denn jeder Versuch einen neuen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen, scheiterte trotz der schweren chronischen Erkrankungen. Patientinnen sind keine Kiffer auf Rezept, das zeigt auch diese Folge ganz deutlich.
Wie gewohnt ist diese Folge zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA.
Da sie aufgrund des Mastzellenaktivierungssyndroms unter einer dauerhaften Allergie leidet und durch das Ehlers-Danlos-Syndrom chronische Schmerzen hat, ist die Behandlung der Schmerzen problematisch. Denn Bianca verträgt Schmerzmittel nicht. Cannabis ist für sie die einzige Möglichkeit mit ihren dauerhaften Schmerzen klarzukommen. Durch Cannabis kann sie sich die schmerzende Muskulatur entspannen. Trotz ihrer anerkannten Schwerbehinderung von 90% hat sie immer noch keine Kostenübernahme von der Krankenkasse. Sie zahlt ihre Cannabis-Medikation selbst. Sie hofft, dass das Gericht ihr recht gibt, denn sie klagt gegen ihre Krankenkasse. Denn jeder Versuch einen neuen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen, scheiterte trotz der schweren chronischen Erkrankungen. Patientinnen sind keine Kiffer auf Rezept, das zeigt auch diese Folge ganz deutlich.
Wie gewohnt ist diese Folge zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA.
37 Minuten
Heute spreche ich mit Franziska. Sie ist 49 Jahre alt und kommt aus der Schweiz. Im Jahr 2009 hatte sie einen schweren Unfall beim Gleitschirm fliegen. Seitdem ist sie querschnittsgelähmt und leidet unter starken neuropathischen Schmerzen und Spastiken. Seit 9 Jahren ist sie die Präsidentin des Medical Cannabis Vereins in der Schweiz, der in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum feiert. In dieser Funktion berät sie zahlreiche Patientinnen und Patienten.
Franziska therapiert ihre Schmerzen und Spastiken jetzt schon seit 15 Jahren. Da es in der Schweiz erst seit August 2022 erlaubt ist, Cannabis als Medizin zu verschreiben, war sie auf den Schwarzmarkt angewiesen. Franziska sagt ganz klar, dass Cannabis kein Wunderheilmittel ist, dank dieser Therapie hat sie eine gute Abschirmung vor ihrem chronischen Schmerz, sie kann besser entspannen und hat keine Nebenwirkungen, unter denen sie während der klassischen Therapie litt. Franziska setzt sich sehr aktiv europaweit für Cannabis als Medizin ein durch eine gute Vernetzung des Schweizer Patientenverbandes und anderer Patientenverbände in Europa. Natürlich haben wir uns auch zu den Schweizer Modellprojekten ausgetauscht.
Hören Sie also unbedingt in diesen Blick über den Tellerrand rein.
Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Franziska therapiert ihre Schmerzen und Spastiken jetzt schon seit 15 Jahren. Da es in der Schweiz erst seit August 2022 erlaubt ist, Cannabis als Medizin zu verschreiben, war sie auf den Schwarzmarkt angewiesen. Franziska sagt ganz klar, dass Cannabis kein Wunderheilmittel ist, dank dieser Therapie hat sie eine gute Abschirmung vor ihrem chronischen Schmerz, sie kann besser entspannen und hat keine Nebenwirkungen, unter denen sie während der klassischen Therapie litt. Franziska setzt sich sehr aktiv europaweit für Cannabis als Medizin ein durch eine gute Vernetzung des Schweizer Patientenverbandes und anderer Patientenverbände in Europa. Natürlich haben wir uns auch zu den Schweizer Modellprojekten ausgetauscht.
Hören Sie also unbedingt in diesen Blick über den Tellerrand rein.
Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube, NRwision und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
24 Minuten
Heute spreche ich mit Andreas. Er ist chronischer Schmerzpatient aufgrund eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule. Sein Bandscheibenvorfall ist zwischen den Wirbeln C6 und C7 lokalisiert, also ungefähr auf der Höhe des Schulterbereiches. Er hatte trotz Schmerztherapie starke Schmerzen. Auch eine OP konnte Ihm nicht helfen. Schwache Schmerzmittel brachten keine Besserung, deshalb verschrieb der Arzt ihm Opioide. Es entwickelte sich eine starke Abhängigkeit. Dieses Gefühl fremdgesteuert und abhängig zu sein von den Opiaten wollte Andreas nicht mehr. Er fühlte sich wie ein Junkie, wie er erzählt. Er machte einen Entzug in einer Klinik und therapiert seitdem nur noch mit Cannabis. Diese Therapie schirmt ihn gut ab von den Schmerzen und sein Schlaf hat sich verbessert. Er schläft jetzt wie ein Baby, wie er berichtet.
Ich denke auch diese Folge hat mal wieder gezeigt, dass Patientinnen und Patienten keine Kiffer auf Rezept sind.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Ich denke auch diese Folge hat mal wieder gezeigt, dass Patientinnen und Patienten keine Kiffer auf Rezept sind.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
39 Minuten
Heute spreche ich mit Jasmin. Sie hat 2012 die Diagnose Mutiple Sklerose, abgekürzt MS, erhalten. Wer mehr erfahren möchte über Multiple Sklerose kann in die Folge 3 mit Christian reinhören. Dort erkläre ich im Intro der Folge die Entstehung und die Auswirkungen einer MS Erkrankung.
Als Jasmin die Diagnose MS erhielt, war sie gerade erst Mitte 20. Die ersten Symptome äußerten sich in einem Taubheitsgefühl in der rechten Gesichtshälfte. Verständlicherweise hat sie das auch psychisch aus der Bahn geworfen.
Sie bekam eine Leitlinientherapie bestehend aus Immunsuppressiva und Cortison für die Schübe. All das hat sie nicht gut vertragen und konnte die Symptomatik nicht ausreichend behandeln. Durch Zufall stieß sie auf Cannabis als Therapieform. Das brachte für sie in der Therapie den Durchbruch.
Mein Fazit wie immer ist: Cannabis-Patientinnen sind keine Kiffer auf Rezept. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne - bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Als Jasmin die Diagnose MS erhielt, war sie gerade erst Mitte 20. Die ersten Symptome äußerten sich in einem Taubheitsgefühl in der rechten Gesichtshälfte. Verständlicherweise hat sie das auch psychisch aus der Bahn geworfen.
Sie bekam eine Leitlinientherapie bestehend aus Immunsuppressiva und Cortison für die Schübe. All das hat sie nicht gut vertragen und konnte die Symptomatik nicht ausreichend behandeln. Durch Zufall stieß sie auf Cannabis als Therapieform. Das brachte für sie in der Therapie den Durchbruch.
Mein Fazit wie immer ist: Cannabis-Patientinnen sind keine Kiffer auf Rezept. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne - bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
47 Minuten
Heute spreche ich mit Rebecca. Sie ist 47 Jahre alt und ist Journalistin.
Rebecca litt seit ihrer Jugend unerkannt an Endometriose. Für die starken Regelschmerzen bekam sie Hormone von ihrem Arzt, die den Zyklus unterdrückten. Das half ihr eine Zeitlang.
Viele Jahre später wurde über eine Laparoskopie endlich die Diagnose Endometriose gestellt.
Auf die Therapieform Cannabis ist sie durch das VCA Hanf Gespräch Folge 14 gekommen. Da spreche ich mit Janosch Kratz, der sich an der Charité in Berlin als Arzt mit dem Thema Cannabistherapie und Endometriose beschäftigt. Die Therapie begann mit Dronabinol, also ölige Tropfen mit reinem THC zur Nacht und mit Blüten zur Inhalation bei Schmerzspitzen. Inzwischen nimmt sie einen ausbalancierten Extrakt, der die gleiche Konzentration von THC und CBD enthält. Auch dieser Fall zeigt mal wieder, wie wichtig Cannabis als Therapieform sein kann. Gerade bei Erkrankungen wie die Endometriose sollte diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden.
Mein Fazit wie immer ist: Cannabispatientinnen sind keine Kiffer auf Rezept. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Rebecca litt seit ihrer Jugend unerkannt an Endometriose. Für die starken Regelschmerzen bekam sie Hormone von ihrem Arzt, die den Zyklus unterdrückten. Das half ihr eine Zeitlang.
Viele Jahre später wurde über eine Laparoskopie endlich die Diagnose Endometriose gestellt.
Auf die Therapieform Cannabis ist sie durch das VCA Hanf Gespräch Folge 14 gekommen. Da spreche ich mit Janosch Kratz, der sich an der Charité in Berlin als Arzt mit dem Thema Cannabistherapie und Endometriose beschäftigt. Die Therapie begann mit Dronabinol, also ölige Tropfen mit reinem THC zur Nacht und mit Blüten zur Inhalation bei Schmerzspitzen. Inzwischen nimmt sie einen ausbalancierten Extrakt, der die gleiche Konzentration von THC und CBD enthält. Auch dieser Fall zeigt mal wieder, wie wichtig Cannabis als Therapieform sein kann. Gerade bei Erkrankungen wie die Endometriose sollte diese Möglichkeit in Betracht gezogen werden.
Mein Fazit wie immer ist: Cannabispatientinnen sind keine Kiffer auf Rezept. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
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36 Minuten
Heute spreche ich mit Sascha. Er ist 50 Jahre alt und im Jahr 2019 erhielt er die Diagnose Fibromyalgie. Die Diagnosestellung erfolgte allerdings erst nach einem Arztmarathon mit zahlreichen Untersuchungen und vielen Therapieversuchen. Fibromyalgie betrifft Frauen häufiger als Männer. Das hatte wahrscheinlich auch bei Sascha einen Einfluss auf die lange Zeit bis zu der Diagnose der Fibromyalgie. Denn die ohnehin schwierige Diagnosestellung führt oft zu langen Leidensjahren, bei dem der Patient nicht weiß, was der Grund für seine Symptome ist. Erst als er sich im Jahr 2021 in einer Selbsthilfegruppe mit jemanden anfreundete, der Cannabispatient ist, kam der Durchbruch. Denn der riet ihm Cannabis für die Behandlung seiner Symptome auszuprobieren.
Seit der Therapie mit Cannabis kann Sascha wieder am Familienleben teilnehmen und ein normales Sozialleben führen. Er kann wieder schlafen, hat seine Schmerzen im Griff und auch andere Begleiterkrankungen haben sich verbessert ohne, dass Sascha noch andere Medikamente einnehmen muss. Sascha wünscht sich für die Zukunft, dass der Zugang für Patientinnen und Patienten zu der Therapieform Cannabis erleichtert wird. Hierzu brauchen wir weiterhin Forschung und eine Weiterentwicklung von Anwendungsformen, um noch mehr Evidenz zu erhalten.
Auch dieses Gespräch hat mal wieder gezeigt, wie wichtig Cannabis als Medizin ist und wie es schwerkranken Patientinnen und Patienten hilft ins Leben zurückzukehren. Mein Fazit wie immer ist: Cannabispatienten sind keine Kiffer auf Rezept.
Wie gewohnt erscheint alle 14 Tage eine neue Folge.
In diesem Sinne: bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Seit der Therapie mit Cannabis kann Sascha wieder am Familienleben teilnehmen und ein normales Sozialleben führen. Er kann wieder schlafen, hat seine Schmerzen im Griff und auch andere Begleiterkrankungen haben sich verbessert ohne, dass Sascha noch andere Medikamente einnehmen muss. Sascha wünscht sich für die Zukunft, dass der Zugang für Patientinnen und Patienten zu der Therapieform Cannabis erleichtert wird. Hierzu brauchen wir weiterhin Forschung und eine Weiterentwicklung von Anwendungsformen, um noch mehr Evidenz zu erhalten.
Auch dieses Gespräch hat mal wieder gezeigt, wie wichtig Cannabis als Medizin ist und wie es schwerkranken Patientinnen und Patienten hilft ins Leben zurückzukehren. Mein Fazit wie immer ist: Cannabispatienten sind keine Kiffer auf Rezept.
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41 Minuten
Heute spreche ich mit Knud. Er ist 47 Jahre alt und er arbeitet als Berufsmusiker und im Bereich der Tonstudiotechnik.
Im Alter von 6 Jahren traten schon die ersten Symptome der Schlafstörungserkrankung Narkolepsie auf. Diese zeigten sich über eine Alptraumstörung. Allerdings erfolgte die Diagnose Narkolepsie erst 24 Jahre später im Alter von 30 Jahren. Im Alter von 12 Jahren trat dann noch die Diagnose einer weiteren Erkrankung auf, die Spondylitis ankylosans, besser bekannt unter Morbus Bechterew. Gepaart damit trat noch die chronisch entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa auf, die sich zu einem Morbus Crohn entwickelte. Wie er zu der Therapie mit Cannabis gekommen ist und wie ihm diese Therapieform geholfen hat, hören Sie in dieser Folge. Diese interessante und aufschlussreiche Folge zeigt uns wieder, wie wichtig Cannabis als Therapieform ist. Chronisch schwer kranke Patienten sind keine „Kiffer auf Rezept“. Diese Patientengespräche sind heute noch wichtiger geworden, da kritische Pressemitteilungen immer wieder zu Stigmatisierungen der Patienten führen. Gerade deshalb müssen diese Stimmen gehört werden. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne … bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Im Alter von 6 Jahren traten schon die ersten Symptome der Schlafstörungserkrankung Narkolepsie auf. Diese zeigten sich über eine Alptraumstörung. Allerdings erfolgte die Diagnose Narkolepsie erst 24 Jahre später im Alter von 30 Jahren. Im Alter von 12 Jahren trat dann noch die Diagnose einer weiteren Erkrankung auf, die Spondylitis ankylosans, besser bekannt unter Morbus Bechterew. Gepaart damit trat noch die chronisch entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa auf, die sich zu einem Morbus Crohn entwickelte. Wie er zu der Therapie mit Cannabis gekommen ist und wie ihm diese Therapieform geholfen hat, hören Sie in dieser Folge. Diese interessante und aufschlussreiche Folge zeigt uns wieder, wie wichtig Cannabis als Therapieform ist. Chronisch schwer kranke Patienten sind keine „Kiffer auf Rezept“. Diese Patientengespräche sind heute noch wichtiger geworden, da kritische Pressemitteilungen immer wieder zu Stigmatisierungen der Patienten führen. Gerade deshalb müssen diese Stimmen gehört werden. Diese Folge ist wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören.
In diesem Sinne … bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.