Das VCA Hanf Gespräch Archiv
95 Episoden
29 Minuten
Heute spreche ich mit Daniela. Wer dem Podcast regelmäßig folgt, kennt Daniela schon. Sie war mein erster Gast in diesem Podcast und war auch noch einmal zusammen mit einer anderen Patientin in Folge 32 dabei. Da ging es um den Gesetzentwurf des neuen Cannabis Gesetzes. Daniela leitet das VCA-Büro und setzt sich außerdem im Bund deutscher Cannabispatienten kurz BdCan für andere Patientinnen und Patienten ein. Da sie selbst Cannabis-Patientin ist, wirft sie in diesem Gespräch einen kritischen Blick auf die momentane Situation von vielen Patientinnen und Patienten.
Daniela berichtet uns von ihren Schwierigkeiten einen Arzt oder eine Ärztin zu finden, die sie in der Therapie mit Cannabis begleitet. Ihre Ärztin, die sie bis jetzt hatte, behandelt nur noch Privatpatienten. Da Daniela eine Kostenübernahme ihrer gesetzlichen Krankenkasse hat, benötigt sie eine Ärzt:in mit Kassensitz. Wie schwierig dies ist, beschreibt sie sehr eindrücklich. Daniela wirft auch einen kritischen Blick auf den leichten Zugang zu Medizinalcannabis über zahlreiche Telemedizinanbieter. Das führt zu Lieferengpässen. Viele Patientinnen und Patienten, die auf eine bestimmte Blütensorte eingestellt sind, haben Probleme diese in der Apotheke zu erhalten. Teilweise kommt es zu langen Wartezeiten, bis die Sorte wieder verfügbar ist. Gerade die Hochprozentigen Sorten, also die mit einem hohen THC-Gehalt, sind oft vergriffen. Genauso eine Sorte braucht Daniela. Auch die Bewerbung von Cannabis als Medizin hat sehr überhandgenommen und das, obwohl die Bewerbung von Rezeptpflichtigen Arzneimittel gegenüber Endverbrauchern durch das Heilmittelwerbegesetz verboten ist. Dieses Gespräch zeigt eindrücklich die Schwierigkeiten, vor denen viele Patientinnen und Patienten heute stehen.
Ein interessantes und kritisches Gespräch…in diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Daniela berichtet uns von ihren Schwierigkeiten einen Arzt oder eine Ärztin zu finden, die sie in der Therapie mit Cannabis begleitet. Ihre Ärztin, die sie bis jetzt hatte, behandelt nur noch Privatpatienten. Da Daniela eine Kostenübernahme ihrer gesetzlichen Krankenkasse hat, benötigt sie eine Ärzt:in mit Kassensitz. Wie schwierig dies ist, beschreibt sie sehr eindrücklich. Daniela wirft auch einen kritischen Blick auf den leichten Zugang zu Medizinalcannabis über zahlreiche Telemedizinanbieter. Das führt zu Lieferengpässen. Viele Patientinnen und Patienten, die auf eine bestimmte Blütensorte eingestellt sind, haben Probleme diese in der Apotheke zu erhalten. Teilweise kommt es zu langen Wartezeiten, bis die Sorte wieder verfügbar ist. Gerade die Hochprozentigen Sorten, also die mit einem hohen THC-Gehalt, sind oft vergriffen. Genauso eine Sorte braucht Daniela. Auch die Bewerbung von Cannabis als Medizin hat sehr überhandgenommen und das, obwohl die Bewerbung von Rezeptpflichtigen Arzneimittel gegenüber Endverbrauchern durch das Heilmittelwerbegesetz verboten ist. Dieses Gespräch zeigt eindrücklich die Schwierigkeiten, vor denen viele Patientinnen und Patienten heute stehen.
Ein interessantes und kritisches Gespräch…in diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
41 Minuten
Heute spreche ich mit Roman. Er ist 39 Jahre alt und betreibt einen eigenen Podcast, der sich der Präventionsarbeit auf Augenhöhe widmet. Er hat selbst eine langjährige Drogenkarriere, wie er sagt, hinter sich. Dies war auch der Grund, weshalb er sich in seinem Podcast mit dem Thema Sucht auseinandersetzt. Den Link zu seinem Podcast setze ich in die Shownotes. Als Cannabis-Patient hat er eine besondere Sicht auf die Dinge, wie sich Cannabis als Medizin durch die aktuelle Gesetzgebung verändert hat.
Roman erzählt in dieser Folge seine Krankheitsgeschichte. Seit seinem 16. Lebensjahr kam Roman mit zahlreichen Drogen in Kontakt und entwickelte eine Substanzgebrauchsstörung. Durch einen Entzug kam er aus dieser Abhängigkeit heraus. Erst vor 2 Jahren bekam er die Diagnose ADHS. Also ist auch Roman ein spät diagnostizierter ADHSler. Diese mangelnde Diagnostik hat ihn wahrscheinlich auch in den Drogenabusus getrieben. Schon in der Jugend hatte er festgestellt, dass Cannabis ihm hilft ruhiger zu werden. Nach seiner ADHS-Diagnose suchte er einen Arzt, der ihn bei seiner Therapie mit Cannabis begleitet.
Allerdings erwies sich die Arztsuche als schwierig. Er landete schließlich bei einem Telemediziner. Ihm fehlt bei der Telemedizin allerdings der persönliche, physische Kontakt, der gerade in der Medizin wichtig ist. Dank der Therapie mit Cannabis kommt Roman abends zur Ruhe und auch sein Schlaf hat sich deutlich verbessert.
Für die Zukunft erhofft sich Roman neue Arzneiformen mit Cannabinoiden, deren Kosten dann auch von den Krankenkassen übernommen werden. Er glaubt an eine spannende Zukunft im Bereich alternativer Therapieformen insbesondere bei psychischen Erkrankungen. Auch dieses interessante Gespräch mit Roman trägt wieder zur Aufklärung bei und zeigt, wie wichtig Cannabis als Therapieform ist.
Die Patientenstimmen sollten gehört und verbreitet werden. In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
https://open.spotify.com/episode/73PTqZ6wvt1jQJ1pUku7jr?si=20iYX0ACT1urUFYcVjjJ_w
Roman erzählt in dieser Folge seine Krankheitsgeschichte. Seit seinem 16. Lebensjahr kam Roman mit zahlreichen Drogen in Kontakt und entwickelte eine Substanzgebrauchsstörung. Durch einen Entzug kam er aus dieser Abhängigkeit heraus. Erst vor 2 Jahren bekam er die Diagnose ADHS. Also ist auch Roman ein spät diagnostizierter ADHSler. Diese mangelnde Diagnostik hat ihn wahrscheinlich auch in den Drogenabusus getrieben. Schon in der Jugend hatte er festgestellt, dass Cannabis ihm hilft ruhiger zu werden. Nach seiner ADHS-Diagnose suchte er einen Arzt, der ihn bei seiner Therapie mit Cannabis begleitet.
Allerdings erwies sich die Arztsuche als schwierig. Er landete schließlich bei einem Telemediziner. Ihm fehlt bei der Telemedizin allerdings der persönliche, physische Kontakt, der gerade in der Medizin wichtig ist. Dank der Therapie mit Cannabis kommt Roman abends zur Ruhe und auch sein Schlaf hat sich deutlich verbessert.
Für die Zukunft erhofft sich Roman neue Arzneiformen mit Cannabinoiden, deren Kosten dann auch von den Krankenkassen übernommen werden. Er glaubt an eine spannende Zukunft im Bereich alternativer Therapieformen insbesondere bei psychischen Erkrankungen. Auch dieses interessante Gespräch mit Roman trägt wieder zur Aufklärung bei und zeigt, wie wichtig Cannabis als Therapieform ist.
Die Patientenstimmen sollten gehört und verbreitet werden. In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
https://open.spotify.com/episode/73PTqZ6wvt1jQJ1pUku7jr?si=20iYX0ACT1urUFYcVjjJ_w
37 Minuten
Diese Folge beschäftigt sich mit dem neuen Grenzwert für THC im Straßenverkehr. Was bedeutet dieser Grenzwert für Konsumenten? Schützt mich ein Patientenstatus vor Führerscheinentzug und MPU? Kann ich als regelmäßiger Konsument überhaupt unter den 3,5 ng Grenzwert THC pro Milliliter Blutserum kommen? Mit all diesen Fragen befasst sich diese Folge. Eine sehr hörenswerte und interessante Folge, die für Aufklärung sorgt.
Wie gewohnt ist diese Folge auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich der Website des VCA zu hören ist.
In diesem Sinne … bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Wie gewohnt ist diese Folge auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich der Website des VCA zu hören ist.
In diesem Sinne … bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
39 Minuten
Heute spreche ich mit Wenke.
Direkt nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2009 wurde bei ihr Colitis ulcerosa diagnostiziert.
Wenke hat eine mittelschwere bis schwere Form der Colitis ulcerosa. Sie wurde anfangs mit Cortison behandelt und dann mit einem Immunsupressivum. Zusätzlich bekam sie das Medikament Salofalk. Mit dieser Kombination konnte sie mehrere Jahre beschwerdefrei leben. Im Jahr 2018 hatte Wenke einen Burnout und ihre Darmerkrankung verschlechtere sich rapide. Alle Medikamente versagten. Leider kamen dann schwere Schmerzen und Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu. Selbst die Einstellung auf ein neues Immunsupressivum brachte keine Besserung. Das ging so weit, dass es ihr an vielen Tagen kaum möglich war aufzustehen, da die Schmerzen so stark auf Rücken und Beine ausgestrahlten.
Als ihr Arzt ihr eine Behandlung mit Opiaten vorschlug, lehnte sie dies ab, stattdessen schlug sie einen Therapieversuch mit Medizinalcannabis vor. Ihr behandelnder Arzt ließ sich darauf ein...
Auch dieses Gespräch hat gezeigt, dass Cannabis als Therapieoption schwerkranken Patientinnen und Patienten wieder ein normales soziales Leben ermöglichen kann. Wie immer ist der Podcast zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Seite des VCA.
In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Direkt nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2009 wurde bei ihr Colitis ulcerosa diagnostiziert.
Wenke hat eine mittelschwere bis schwere Form der Colitis ulcerosa. Sie wurde anfangs mit Cortison behandelt und dann mit einem Immunsupressivum. Zusätzlich bekam sie das Medikament Salofalk. Mit dieser Kombination konnte sie mehrere Jahre beschwerdefrei leben. Im Jahr 2018 hatte Wenke einen Burnout und ihre Darmerkrankung verschlechtere sich rapide. Alle Medikamente versagten. Leider kamen dann schwere Schmerzen und Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu. Selbst die Einstellung auf ein neues Immunsupressivum brachte keine Besserung. Das ging so weit, dass es ihr an vielen Tagen kaum möglich war aufzustehen, da die Schmerzen so stark auf Rücken und Beine ausgestrahlten.
Als ihr Arzt ihr eine Behandlung mit Opiaten vorschlug, lehnte sie dies ab, stattdessen schlug sie einen Therapieversuch mit Medizinalcannabis vor. Ihr behandelnder Arzt ließ sich darauf ein...
Auch dieses Gespräch hat gezeigt, dass Cannabis als Therapieoption schwerkranken Patientinnen und Patienten wieder ein normales soziales Leben ermöglichen kann. Wie immer ist der Podcast zu hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Seite des VCA.
In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
32 Minuten
Heute spreche ich mit Gero.
Er ist 44 Jahre alt und hat Soziologie studiert. In seiner sozialen Arbeit hat er sich um kranke und unterprivilegierte Menschen gekümmert.
Er ist ein Cannabispatient mit vielen Diagnosen. Gero litt seit 2007 an chronischen Schmerzen und Muskelverspannungen. Die erste Diagnose, die er bekam, war das Restless-Leg-Syndrom. Später bekam er noch weitere Diagnosen wie Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis und er war ein spätdiagnostizierter ADHSler. Im Jahr 2012 und 2013 hat ihm sein Arzt eine Therapie mit Dronabinol, denn Gero war zu diesem Zeitpunkt austherapiert. Der Antrag wurde abgelehnt und Gero musste seine Medikation selbst bezahlen. Das Dronabinol half ihm, aber er hatte gemerkt, dass seine Symptome viel besser auf eine Inhalation mit Cannabisblüten ansprachen. Er stellte also einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung, damit er Cannabisblüten über eine Apotheke beziehen dürfte. Gleichzeitig trat er im Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin kurz SCM ein. Hier erhielt er wertvolle Tipps für seine Antragstellung. In 2014 ging dann endlich der Antrag durch und er fand auch eine Apotheke, die sich auf dieses Abenteuer einließ. Gero bekommt natürlich längst regelmäßig seine verordnete Cannabis-Medikation und er setzt sich im SCM täglich für Patientinnen und Patienten ein, die jetzt von seinem großen Erfahrungsschatz profitieren können.
Auch diese Geschichte von Gero zeigt, wie lang der Leidensweg von Patienten sein kann und der in einer Zeit beginnt, weit vor der Möglichkeit, dass Cannabis als Therapieform zugelassen war.
In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Er ist 44 Jahre alt und hat Soziologie studiert. In seiner sozialen Arbeit hat er sich um kranke und unterprivilegierte Menschen gekümmert.
Er ist ein Cannabispatient mit vielen Diagnosen. Gero litt seit 2007 an chronischen Schmerzen und Muskelverspannungen. Die erste Diagnose, die er bekam, war das Restless-Leg-Syndrom. Später bekam er noch weitere Diagnosen wie Fibromyalgie, rheumatoide Arthritis und er war ein spätdiagnostizierter ADHSler. Im Jahr 2012 und 2013 hat ihm sein Arzt eine Therapie mit Dronabinol, denn Gero war zu diesem Zeitpunkt austherapiert. Der Antrag wurde abgelehnt und Gero musste seine Medikation selbst bezahlen. Das Dronabinol half ihm, aber er hatte gemerkt, dass seine Symptome viel besser auf eine Inhalation mit Cannabisblüten ansprachen. Er stellte also einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung, damit er Cannabisblüten über eine Apotheke beziehen dürfte. Gleichzeitig trat er im Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin kurz SCM ein. Hier erhielt er wertvolle Tipps für seine Antragstellung. In 2014 ging dann endlich der Antrag durch und er fand auch eine Apotheke, die sich auf dieses Abenteuer einließ. Gero bekommt natürlich längst regelmäßig seine verordnete Cannabis-Medikation und er setzt sich im SCM täglich für Patientinnen und Patienten ein, die jetzt von seinem großen Erfahrungsschatz profitieren können.
Auch diese Geschichte von Gero zeigt, wie lang der Leidensweg von Patienten sein kann und der in einer Zeit beginnt, weit vor der Möglichkeit, dass Cannabis als Therapieform zugelassen war.
In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
14 Minuten
Heute spreche ich mit Dr. Thomas Vaterrodt über unser gemeinsames Buch. Es heißt Cannabis - Heilkraft der Natur und ist ein Sachbuch zum Thema Medizinalcannabis. Es geht darum die medizinische Wirkung von Cannabis zu nutzen bei körperlichen und mentalen Beschwerden. Das Buch ist gut verständlich für Laien geschrieben, kann aber auch eine interessante Einführung für unerfahrene Ärzt:innen und Apothekenmitarbeiter:innen sein. Das Interessante und Neue sind die vielen Fallbeispiele, die das Buch von anderen auf den Markt befindlichen Büchern unterscheidet. Auf über 80 Seiten beschäftigen wir uns mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern. Seid gespannt und hört in unser Gespräch rein.
Wie immer online auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA. In diesem Sinne...bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Wie immer online auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und der Website des VCA. In diesem Sinne...bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
40 Minuten
Heute spreche ich mit Florian.
Er ist 34 Jahre alt und war 8 Jahre Soldat bei der Bundeswehr. Während einer Übung in Frankreich kam es zu einem Unfall und Florian brach bewusstlos zusammen. Er wachte in einem Krankenhaus in Straßburg wieder auf. Er war zwar wach, konnte sich aber nicht mehr bewegen. Er hatte keinerlei Gefühl in seinen Extremitäten. Was der Grund war und wie die Krankheitsgeschichte von Florian weiterging, erzählt er uns in dieser neuen Folge.
Diese Geschichte von Florian zeigt wieder einmal, wie erfolgreich Cannabis als Therapie angewendet werden kann. Wenn man hört, dass Florian das Leben nicht mehr als lebenswert gesehen hat und heute Psychologie studiert mit dem Ziel einen Doktortitel zu erreichen, spricht das für sich selbst und die Therapie mit Cannabis.
Ich denke dem ist nichts hinzuzufügen.
Wie immer können Sie den Podcast auf Spotify, Apple Podcast, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören ist.
In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Er ist 34 Jahre alt und war 8 Jahre Soldat bei der Bundeswehr. Während einer Übung in Frankreich kam es zu einem Unfall und Florian brach bewusstlos zusammen. Er wachte in einem Krankenhaus in Straßburg wieder auf. Er war zwar wach, konnte sich aber nicht mehr bewegen. Er hatte keinerlei Gefühl in seinen Extremitäten. Was der Grund war und wie die Krankheitsgeschichte von Florian weiterging, erzählt er uns in dieser neuen Folge.
Diese Geschichte von Florian zeigt wieder einmal, wie erfolgreich Cannabis als Therapie angewendet werden kann. Wenn man hört, dass Florian das Leben nicht mehr als lebenswert gesehen hat und heute Psychologie studiert mit dem Ziel einen Doktortitel zu erreichen, spricht das für sich selbst und die Therapie mit Cannabis.
Ich denke dem ist nichts hinzuzufügen.
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46 Minuten
Heute spreche ich mit Hagbard. Wer regelmäßig dem Podcast folgt, hat ihn schon in Folge 9 gehört. Heute geht es aber nicht um seine Diagnosen als ADHS-Patient, sondern um seine Bachelor-Arbeit. Der Titel seiner Arbeit lautet:
Eine qualitative Untersuchung
der psychosozialen Auswirkungen einer
Medizinalcannabistherapie
bei ADHSlern zu Zeiten der Freizeitcannabisprohibition
Hagbard hat sein Duales Studium mit bestandener Bachelor-Arbeit erfolgreich abgeschlossen und ist staatlich anerkannter Sozialarbeiter.
Seine eigene Diagnose hat ihn dazu ermutigt die Medikation mit Cannabis in der ADHS-Therapie und die Auswirkungen zu beleuchten. Hören Sie in dieses interessante Gespräch rein, um mehr über die Ergebnisse seiner Bachelor-Arbeit zu erfahren. Wie immer können Sie den Podcast auf Spotify, Apple Podcast, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören ist.
In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Eine qualitative Untersuchung
der psychosozialen Auswirkungen einer
Medizinalcannabistherapie
bei ADHSlern zu Zeiten der Freizeitcannabisprohibition
Hagbard hat sein Duales Studium mit bestandener Bachelor-Arbeit erfolgreich abgeschlossen und ist staatlich anerkannter Sozialarbeiter.
Seine eigene Diagnose hat ihn dazu ermutigt die Medikation mit Cannabis in der ADHS-Therapie und die Auswirkungen zu beleuchten. Hören Sie in dieses interessante Gespräch rein, um mehr über die Ergebnisse seiner Bachelor-Arbeit zu erfahren. Wie immer können Sie den Podcast auf Spotify, Apple Podcast, YouTube und natürlich auf der Website des VCA zu hören ist.
In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
41 Minuten
Heute spreche ich mit Jürgen.
Er ist 54 Jahre alt und hat trotz einer schweren Erkrankung gleich mehrere Studiengänge absolviert. Unter anderem hat er lange Zeit in der Unternehmensberatung gearbeitet.
Eine bewundernswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass er sein Leben lang schon an Schmerzen leidet und schon in der Schule Schwierigkeiten hatte zu lernen. Als Baby hat er ein schweres körperliches Trauma erfahren, was der Grund für seine Erkrankung ist. Bis 2011 hatte Jürgen statische, festsitzende Schmerzen, dann probierte er Cannabis aus. Das war reiner Zufall, wie er erzählt. Plötzlich tat sich für ihn eine neue Welt auf. Er war schmerzfrei für einige Stunden, was er seit seiner Kindheit nicht mehr erlebt hat. Zum einen lösen sich die Verspannungen und Verkrampfungen, so dass er die Fehlstellungen im Skelett verschieben kann. Zum anderen hilft es ihm bei seinen Schmerzen. Jetzt begann ein Arztmarathon, denn das Cannabis-als-Medizin-Gesetz kam erst 4 Jahre später. Auch der lange Kampf um eine Kostenübernahme wird in diesem Gespräch deutlich. Es ist ein sehr berührendes Gespräch mit Jürgen und es zeigt, wie wichtig die Therapie mit Cannabis für schwer erkrankte Patienten ist. Für Jürgen sind dank dieser Therapie die Schmerzen und Verspannungen erträglicher geworden, was die gesamte Medikation, die er vorher versucht hat, nicht bewirken konnte. Cannabis ist kein Wunderheilmittel, aber es kann für den einen oder anderen schwer erkrankten Patienten entweder als Co-Medikation oder als alleinige Medikation das Leben wieder lebenswerter machen.
Wie gewohnt ist der Podcast zu hören auf Spotify, Apple Podcast, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.
In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Er ist 54 Jahre alt und hat trotz einer schweren Erkrankung gleich mehrere Studiengänge absolviert. Unter anderem hat er lange Zeit in der Unternehmensberatung gearbeitet.
Eine bewundernswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass er sein Leben lang schon an Schmerzen leidet und schon in der Schule Schwierigkeiten hatte zu lernen. Als Baby hat er ein schweres körperliches Trauma erfahren, was der Grund für seine Erkrankung ist. Bis 2011 hatte Jürgen statische, festsitzende Schmerzen, dann probierte er Cannabis aus. Das war reiner Zufall, wie er erzählt. Plötzlich tat sich für ihn eine neue Welt auf. Er war schmerzfrei für einige Stunden, was er seit seiner Kindheit nicht mehr erlebt hat. Zum einen lösen sich die Verspannungen und Verkrampfungen, so dass er die Fehlstellungen im Skelett verschieben kann. Zum anderen hilft es ihm bei seinen Schmerzen. Jetzt begann ein Arztmarathon, denn das Cannabis-als-Medizin-Gesetz kam erst 4 Jahre später. Auch der lange Kampf um eine Kostenübernahme wird in diesem Gespräch deutlich. Es ist ein sehr berührendes Gespräch mit Jürgen und es zeigt, wie wichtig die Therapie mit Cannabis für schwer erkrankte Patienten ist. Für Jürgen sind dank dieser Therapie die Schmerzen und Verspannungen erträglicher geworden, was die gesamte Medikation, die er vorher versucht hat, nicht bewirken konnte. Cannabis ist kein Wunderheilmittel, aber es kann für den einen oder anderen schwer erkrankten Patienten entweder als Co-Medikation oder als alleinige Medikation das Leben wieder lebenswerter machen.
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In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
31 Minuten
Heute spreche ich mit Ralf. Er ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn. Er kommt aus der ehemaligen DDR und war dort Elektromechaniker. Nach der Wende hat Ralf eine Verkaufsausbildung gemacht und war dann für den Bereich Ausbildung zuständig. Vor 24 Jahren wurde er mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus in die Stoke Unit gebracht. Ab da begann ein Arztmarathon, bis er endlich seine Diagnose Neurosarkoidose erhielt.
Behandelt wurde Ralf mit Kortison und Immunsuppressiva. Gegen die Schmerzen bekam er Opiate. Vor acht Jahren dann flammte die Erkrankung wieder auf mit Beteiligung der Wirbelsäule, was zu starken Einschränkungen seiner Beweglichkeit führte und zu weiteren Schmerzen. Dann kam noch eine Psoriasis Arthritis hinzu.
Nachdem die Arzneimittel allesamt nicht mehr ausreichend für Ralfs Symptome wirkten, schlug sein Arzt ihm vor einen Versuch mit Cannabis zu machen. Er erhielt einen Extrakt in Tropfenform und so konnte er sich an die richtige Dosierung langsam rantasten. Es dauerte eine Weile, bis er die richtige Konzentration an THC und CBD und den richtigen Extrakt fand. Er erzählt, dass er früher in der DDR Ringer war und dort Vitaminspritzen erhalten hat. Sein Arzt berichtet ihm von einem anderen Patienten, der auch in der damaligen DDR Ringer war und die gleiche Diagnose wie Ralf bekommen hat. Ob das Zufall ist oder nicht möchte ich hier nicht näher hinterfragen. Er wünscht sich, dass mehr Ärztinnen und Ärzte sich für die Therapie mit Cannabis öffnen. Außerdem sollten die Hürden der Kostenübernahme abgebaut werden. Zusätzlich wünscht er sich mehr Apotheken, die sich mit dem Thema Medizinal-Cannabis gut auskennen.
Dieses Gespräch zeigt wieder, wie wichtig die Therapie mit Cannabis für schwer erkrankte Patienten sein kann. Ralf kann dank dieser Therapie wieder besser am sozialen Leben teilnehmen und er spürt wieder einen Lebenswert.
In diesem Sinne…bleiben Sie neugierig.
36 Minuten
Heute spreche ich mit Stefan. Er ist selbständiger Berater in der Cannabis Branche. Seine Beratung erstreckt sich über den Anbau bis hin zu der Patientenberatung. Er ist selbst Cannabis-Patient und hat sich intensiv mit dem Thema Medizinal-Cannabis auseinandergesetzt. So kam es dazu, dass er dieses Thema zu seinem Beruf gemacht hat. Spannend ist, dass er in der Therapie mit Cannabis einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Stefan ergänzt zum Beispiel bestimmte Terpene, die die Wirkung von Cannabis unterstützen, über seine Ernährung. Hier setzt er gezielt terpenhaltige Kräuter und Lebensmittel in der Ernährung ein. Durch die Kombination der oralen Cannabistherapie mit der inhalativen Therapie hat Stefan seine Erkrankung im Griff und hat sich genau den Job erarbeitet, der ihn erfüllt und Spaß macht. Hierbei unterstützt und berät er viele Patient:innen und begleitet sie auf ihren Therapieweg mit Cannabis. Durch die richtige Ansprache mit den Krankenkassen unterstützt er die Patient:innen bei der Antragsstellung auf Kostenübernahme.
Von seiner Krankheitsgeschichte und wie Stefan zu einem Cannabis-Patienten und Berater wurde, erzählt er uns in dieser Folge des VCA Hanf Gespräch.
Eine sehr interessante und hörenswerte Geschichte! Auch hier bekommt man wieder einen guten Einblick in die Möglichkeit mit Cannabis als Medizin zu therapieren.
Die Aufnahme wurde kurz vor der Veröffentlichung des CanG aufgenommen. Zu dieser Zeit war noch nicht klar, ob das Gesetz zum ersten April in Kraft tritt. Die Anrufung des Vermittlungsausschusses schien noch wahrscheinlich, was das In-Kraft-Treten des Gesetzes zeitlich stark verzögert hätte.
Wie gewohnt ist der Podcast zu hören auf Spotify, Apple Podcast, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.
In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
Von seiner Krankheitsgeschichte und wie Stefan zu einem Cannabis-Patienten und Berater wurde, erzählt er uns in dieser Folge des VCA Hanf Gespräch.
Eine sehr interessante und hörenswerte Geschichte! Auch hier bekommt man wieder einen guten Einblick in die Möglichkeit mit Cannabis als Medizin zu therapieren.
Die Aufnahme wurde kurz vor der Veröffentlichung des CanG aufgenommen. Zu dieser Zeit war noch nicht klar, ob das Gesetz zum ersten April in Kraft tritt. Die Anrufung des Vermittlungsausschusses schien noch wahrscheinlich, was das In-Kraft-Treten des Gesetzes zeitlich stark verzögert hätte.
Wie gewohnt ist der Podcast zu hören auf Spotify, Apple Podcast, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.
In diesem Sinne…bleiben Sie dran und bleiben Sie neugierig.
35 Minuten
Heute spreche ich mit Johannes.
Johannes ist 39 Jahre alt und leidet seit seiner Geburt an Mukoviszidose.
Zusätzlich wurde ADHS bei Ihm diagnostiziert. Er gehört zu der Gruppe der sogenannten Spätdiagnostizierten, denn die Diagnose ADHS bekam er erst im Alter von 37 Jahren. Er sagt, dass die Mukoviszidose die Symptome der ADHS überlagert hat und diese Störung deshalb erst so spät erkannt wurde. Was die Erkrankungen für Johannes bedeuten und wie er zu der Therapie mit Cannabis gekommen ist, erzählt er sehr anschaulich in unserem Gespräch. Trotz seiner schweren Erkrankung strahlt er Zuversicht aus und schaut positiv in die Zukunft. Dank der Therapie mit Medizinal-Cannabis kann er wieder Lebensfreude erfahren und er kann aktiv am Leben teilnehmen. Wieder einmal eine sehr berührende Geschichte.
Den Podcast können Sie wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA hören.
Teilen Sie den Podcast mit Freunden, Verwandten und Bekannten, denn die Stimmen der Patienten müssen gehört werden.
In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.
Johannes ist 39 Jahre alt und leidet seit seiner Geburt an Mukoviszidose.
Zusätzlich wurde ADHS bei Ihm diagnostiziert. Er gehört zu der Gruppe der sogenannten Spätdiagnostizierten, denn die Diagnose ADHS bekam er erst im Alter von 37 Jahren. Er sagt, dass die Mukoviszidose die Symptome der ADHS überlagert hat und diese Störung deshalb erst so spät erkannt wurde. Was die Erkrankungen für Johannes bedeuten und wie er zu der Therapie mit Cannabis gekommen ist, erzählt er sehr anschaulich in unserem Gespräch. Trotz seiner schweren Erkrankung strahlt er Zuversicht aus und schaut positiv in die Zukunft. Dank der Therapie mit Medizinal-Cannabis kann er wieder Lebensfreude erfahren und er kann aktiv am Leben teilnehmen. Wieder einmal eine sehr berührende Geschichte.
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37 Minuten
Heute spreche ich mit Jens.
Er ist seit 3 Jahren offizieller Cannabis-Patient. Mit Anfang 20 hatte er seinen ersten Bandscheibenvorfall. Aufgrund der starken Schmerzen war er anfangs komplett ans Bett gefesselt. Er wurde mit verschiedenen Schmerzmitteln wie Ibuprofen und mit Muskelentkrampfenden Mitteln behandelt. Zusätzlich bekam er Spritzen in die Schmerzregion des Bandscheibenvorfalls, die ein entzündungshemmendes Kortison und ein Lokalanästhetikum enthielten. Auch manuelle Therapien und Krankengymnastik führten zu keiner Verbesserung seines Zustandes. Mit Ende Zwanzig kam ein weiterer Bandscheibenvorfall hinzu, der die Schmerzen noch verstärkte. Lange Zeit war er praktisch komplett ans Bett gefesselt und konnte sich vor Schmerzen kaum bewegen. Über Freunde kam Jens zu Cannabis als Therapie. Es half und endlich konnte er wieder normal am Leben teilnehmen und auch arbeiten. Das war vor dem Cannabis als Medizin Gesetz und Jens hat sich 10 Jahre illegal versorgt. Als er in eine Polizeikontrolle geriet und ein Führerscheinverlust drohte, suchte sich Jens sofort einen Arzt, der ihm Cannabis verordnete. Jetzt war er ein offizieller Cannabis-Patient. Sein Hausarzt hat ihn nach der Erstverschreibung weiter betreut. Auch seine Pollen-Allergie verbesserte sich durch die Therapie mit Cannabis, ein schöner Nebeneffekt.
Eine weitere spannende Patientengeschichte, die nicht nur die gute schmerzstillende und muskelentspannende Wirkung von Cannabis zeigt, sondern es werden auch die Vorurteile und Reaktionen besprochen auf die Therapie mit Cannabis, die sehr unterschiedlich sind. Es besteht leider zu wenig Wissen über Cannabis als Medizin und Verständnis für die Patient:innen. Sie werden oft als Kiffer gesehen.
Jens erzählt uns auch von den Schwierigkeiten, die er bei einer Führerscheinkontrolle erlebt hat, als er sich noch illegal versorgt hat.
Den Podcast können Sie wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA hören.
Teilen Sie den Podcast mit Freunden, Verwandten und Bekannten, denn die Stimmen der Patienten müssen gehört werden.
In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.
Er ist seit 3 Jahren offizieller Cannabis-Patient. Mit Anfang 20 hatte er seinen ersten Bandscheibenvorfall. Aufgrund der starken Schmerzen war er anfangs komplett ans Bett gefesselt. Er wurde mit verschiedenen Schmerzmitteln wie Ibuprofen und mit Muskelentkrampfenden Mitteln behandelt. Zusätzlich bekam er Spritzen in die Schmerzregion des Bandscheibenvorfalls, die ein entzündungshemmendes Kortison und ein Lokalanästhetikum enthielten. Auch manuelle Therapien und Krankengymnastik führten zu keiner Verbesserung seines Zustandes. Mit Ende Zwanzig kam ein weiterer Bandscheibenvorfall hinzu, der die Schmerzen noch verstärkte. Lange Zeit war er praktisch komplett ans Bett gefesselt und konnte sich vor Schmerzen kaum bewegen. Über Freunde kam Jens zu Cannabis als Therapie. Es half und endlich konnte er wieder normal am Leben teilnehmen und auch arbeiten. Das war vor dem Cannabis als Medizin Gesetz und Jens hat sich 10 Jahre illegal versorgt. Als er in eine Polizeikontrolle geriet und ein Führerscheinverlust drohte, suchte sich Jens sofort einen Arzt, der ihm Cannabis verordnete. Jetzt war er ein offizieller Cannabis-Patient. Sein Hausarzt hat ihn nach der Erstverschreibung weiter betreut. Auch seine Pollen-Allergie verbesserte sich durch die Therapie mit Cannabis, ein schöner Nebeneffekt.
Eine weitere spannende Patientengeschichte, die nicht nur die gute schmerzstillende und muskelentspannende Wirkung von Cannabis zeigt, sondern es werden auch die Vorurteile und Reaktionen besprochen auf die Therapie mit Cannabis, die sehr unterschiedlich sind. Es besteht leider zu wenig Wissen über Cannabis als Medizin und Verständnis für die Patient:innen. Sie werden oft als Kiffer gesehen.
Jens erzählt uns auch von den Schwierigkeiten, die er bei einer Führerscheinkontrolle erlebt hat, als er sich noch illegal versorgt hat.
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41 Minuten
Heute spreche ich mit Günter. Er ist sozusagen Patient der ersten Stunde, der dazu geführt hat, dass das Cannabis-als-Medizin-Gesetz auf den Weg gebracht wurde. Er war einer von drei Patienten, die eine Ausnahmegenehmigung zum Eigenanbau erhalten haben. Günter beschreibt sehr anschaulich, was die Zeit vor dem Gesetz für Patientinnen und Patienten bedeutete. Aber auch nachdem das Cannabis Gesetz 2017 erlassen wurde, lief nicht alles glatt. Es kam zu Lieferengpässen und Patientinnen und Patienten waren wieder gezwungen selbst anzubauen oder sich illegal zu versorgen. Aufgrund eines schweren Motorradunfalls wurde Günter zum Cannabis-Patienten, der für seine Rechte gekämpft hat und Zeiten in der Illegalität verbringen musste, weil der Zugang zu Medizinal-Cannabis damals fast unmöglich war. Hören Sie rein in diese Folge des VCA Hanf Gespräch und machen Sie diese Zeitreise weit vor der Zeit des Cannabis-als-Medizin-Gesetz. Günter hat mit vielen anderen Patientinnen und Patienten dazu beigetragen, dass es zu diesem Gesetz kam.
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39 Minuten
In der neuen Folge des VCA Hanf Gespräch spreche ich mit Michael.
Er ist Politikwissenschaftler und Kommunikationsberater. Er leitet eine Agentur, die Strategie, Kommunikation und Politik vereint. Im Jahr 2019 hatte er einen Bandscheibenvorfall, der erst konservativ behandelt wurde und dann aber operiert werden musste. Trotz der Operation litt er immer wieder unter starken Schmerzen. Wie es dazu kam, dass er Cannabis Patient wurde, hören sie in dieser Folge des Hanf Gesprächs. Ich habe mit ihm auch über die Stigmatisierung der Patient:innen gesprochen.
Michael sieht gerade in der Berufswelt Stigmatisierungen gegenüber Cannabis als Medizin, da in vielen Köpfen die Medizinische Anwendung häufig mit dem Freizeitgenuss verwechselt wird. Er wünscht sich hier eine klare Trennung zwischen Konsument:innen und Patient:innen. Er hofft, dass die Legalisierung zu einer Entstigmatisierung der Patientinnen und Patienten führt.
Den Gesetzentwurf zur Legalisierung hält er für Nachbesserungsbedürftig. Besonders das Konsumabstandsgebot, was auch für Patientinnen und Patienten gelten soll, hält er für verfassungswidrig. Michael rechnet fest damit, dass es zu der Legalisierung kommen wird. Was für Medizinal-Cannabis wichtig wäre, sind staatlich geförderte Studien, damit die Kenntnis über Cannabis als Medizin und die Einsatzbereiche erweitert und verbessert werden können.
Es war mal wieder ein interessantes Gespräch mit Michael zum Thema Cannabis.
Der Podcast erscheint wie gewohnt auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und natürlich auf der Website des VCA.
In diesem Sinne bleiben Sie dran und bleiben sie neugierig.
Er ist Politikwissenschaftler und Kommunikationsberater. Er leitet eine Agentur, die Strategie, Kommunikation und Politik vereint. Im Jahr 2019 hatte er einen Bandscheibenvorfall, der erst konservativ behandelt wurde und dann aber operiert werden musste. Trotz der Operation litt er immer wieder unter starken Schmerzen. Wie es dazu kam, dass er Cannabis Patient wurde, hören sie in dieser Folge des Hanf Gesprächs. Ich habe mit ihm auch über die Stigmatisierung der Patient:innen gesprochen.
Michael sieht gerade in der Berufswelt Stigmatisierungen gegenüber Cannabis als Medizin, da in vielen Köpfen die Medizinische Anwendung häufig mit dem Freizeitgenuss verwechselt wird. Er wünscht sich hier eine klare Trennung zwischen Konsument:innen und Patient:innen. Er hofft, dass die Legalisierung zu einer Entstigmatisierung der Patientinnen und Patienten führt.
Den Gesetzentwurf zur Legalisierung hält er für Nachbesserungsbedürftig. Besonders das Konsumabstandsgebot, was auch für Patientinnen und Patienten gelten soll, hält er für verfassungswidrig. Michael rechnet fest damit, dass es zu der Legalisierung kommen wird. Was für Medizinal-Cannabis wichtig wäre, sind staatlich geförderte Studien, damit die Kenntnis über Cannabis als Medizin und die Einsatzbereiche erweitert und verbessert werden können.
Es war mal wieder ein interessantes Gespräch mit Michael zum Thema Cannabis.
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