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Hey München Archiv

124 Episoden
25 Minuten
Ohne Till Hofmann wäre die Kulturszene der Stadt um einiges ärmer. Lange hat er mit Bruno Jonas die Lach- und Schieß geführt. Doch Hofmann sind nicht nur die großen Namen wichtig, er gibt auch dem Nachwuchs eine Bühne. Nun engagiert er sich für die Zwischennutzung des leerstehenden Gasteig. Es gehört kluger Unternehmergeist und eine Menge Mut dazu, als privater Veranstalter Kulturprogramme auf die Beine zu stellen. Till Hofmann hat beides und dazu ein ziemlich gutes Gespür für Künstler und ganz allgemein für Menschen. Denn ohne ein funktionierendes Team hätte er in den vergangenen Jahrzehnten nicht so erfolgreich sein können. Der gebürtige Passauer, Jahrgang 1970, gehört zweifelsohne zu den wichtigsten und erfahrensten Veranstaltern Münchens. 20 Jahre war er Geschäftsführer der Lach- und Schießgesellschaft, ihm gehören die Schwabinger Kleinkunstbühnen Lustspielhaus und Vereinsheim, er hat den Milla-Club gegründet und ist Mitinitiator der Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco. Nun will er zusammen mit drei weiteren Kulturschaffenden den leerstehenden Gasteig zwischennutzen. Wann immer man mit Hofmann spricht strahlt der 52-Jährige eine erstaunliche Gelassenheit aus. Es scheint ihm stets um die Sache zu gehen und Freude zu machen, sich für Kultur und andere Menschen einzusetzen.
47 Minuten
Es ist 80 Jahre her, dass die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie ihr Freund Christoph Probst in München verhaftet und hingerichtet wurden. Zum Jahrestag der Weißen Rose fahren wir mit Hildegard Kronawitter wichtige Stätten des Widerstands gegen rechten Terror in München ab. Die ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete und Witwe des langjährigen Münchner Oberbürgermeisters Georg Kronawitter ist Vorsitzende der Weiße Rose-Stiftung. Wir sind mit dem Taxi unterwegs und suchen nach Spuren der jungen Menschen. Wir sprechen über ihren Mut, ihre letzten Stunden und was wir heute von ihnen lernen können.
40 Minuten
Sandra Forster ist eine des bekanntesten Gastronominnen Münchens. Wie lebt es sich als Club- und Restaurantbesitzerin? Was tut sich in der Szene? Und was kann München besser machen, um die Subkultur zu bewahren?
28 Minuten
Die Virologin Ulrike Protzer ist seit Beginn der Covid 19-Pandemie zu einem bekannten Gesicht in Deutschland geworden. Die Münchner Professorin tritt regelmäßig in Nachrichtensendungen auf oder hält Fachvorträge darüber, wie sich der Corona-Virus entwickeln wird und welche Aussichten bestehen. Seit Beginn der Pandemie gab es keine Phase, die mit Blick auf die Pandemie mit soviel Optimismus verbunden war. Ist das wirklich gerechtfertigt? Wir holen die Institutsleiterin zu Hause in Ramersdorf ab und fahren mit dem Bus 155 in Richtung ihres Arbeitsplatzes nahe dem Klinikum rechts der Isar. Im Gespräch geht es darum, ob man eigentlich noch Maske tragen sollte, wenn man im Bus unterwegs ist, und was das Jahr 2023 für die Münchnerinnen und Münchner bringen wird. Wieder eine Infektionswelle und überlastete Krankenhäuser? Und wann sollte man über eine Auffrischungsimpfung nachdenken? Ulrike Protzer erzählt, wie sich ihr Leben verändert hat, seitdem sie zur prominenten Virologin wurde, wie sie mit Drohmails umgeht – und welcher der schönste Platz in der Stadt für sie ist. Für den Podcast der München-Redaktion holen Leute-Redakteurin Sabine Buchwald, Social-Redakteurin Jana Jöbstl sowie Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, im Wechsel ihre Gäste an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab. Mit der Tram, dem Bus, der U- oder S-Bahn, manchmal auch der Fahrradrikscha oder einem Taxi, fahren sie dann deren persönliche Strecke ab.
28 Minuten
Timothy Lush, Schlagzeuger der Indie-Band Kytes, erzählt von der verrücktesten Tour-Idee, warum sich gerade in München Konzerttickets schwer verkaufen lassen - und wie es die ehemalige Schülerband aus Harlaching geschafft hat, richtig erfolgreich zu werden. Michael Spieler, Kerim Öke, Thomas Sedlacek und Timothy Lush – das ist die Münchner Band Kytes. Die Musiker spielen ihren ganz eigenen Mix aus Indie, Pop und Rock. Die einstigen Schulfreunde sind nicht nur in München bekannt: 2016 gewannen sie den New Music Award als beste Nachwuchs-Band der ARD-Jugendprogramme, sie haben zwei Alben veröffentlicht, haben ihr eigenes Musiklabel Frisbee Records gegründet und werden gerade für ihre Single „Mister Burns“ gefeiert. Es scheint wieder gut zu laufen für die Kytes, nachdem es während der Corona-Pandemie gezwungenermaßen ruhig um die vier Musiker wurde. Wie haben sie die Zeit weggesteckt? Welche besondere Rolle spielte der Bandraum in dieser Phase? Timothy (kurz: Tim) Lush beantwortet die Fragen bei einer Fahrt vom Grünwalder Stadion quer durch Harlaching und Giesing. Der Schlagzeuger erzählt von der verrückten Tour-Idee, ausschließlich in Mädchenschulen aufzutreten. Er erklärt, warum München ein hartes Pflaster für Künstlerinnen und Künstler ist - und wieso sie niemals nach Berlin ziehen würden. Darum und um vieles mehr geht es bei „München persönlich“, dem Podcast der Lokalredaktion der SZ. Social-Media-Redakteurin Jana Jöbstl, Leute-Redakteurin Sabine Buchwald sowie Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, holen im Wechsel ihre Gäste an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab. Mit Tram, Bus, U- oder S-Bahn, dem Taxi oder per Rikscha geht es auf Erkundungstour. Der Gast darf die Route wählen, es geht vorbei an historischen Plätzen und besonderen Orten mit Erinnerungen. Es geht um aktuelle Projekte und ganz persönliche Pläne. Um das Lieblingsbuch, das Lieblingslokal, den Lieblingsverein. Das Podcast-Team der SZ lädt Menschen ein, die einen Bezug zu München haben. Sie wohnen in der Stadt oder sind zu Besuch. Sie stammen aus den Bereichen Politik, Gastronomie, Kultur, Sport oder Medien.
48 Minuten
Ursula Lengling gründete das erste Münchner Parfümhaus und kreiert Düfte aus kostbaren Essenzen. Wie wirken diese – und was sollte man beim Verschenken von Flacons unbedingt beachten?
41 Minuten
Feinkost-Gastronom Michael Käfer macht seine ganz eigenen Beobachtungen über die Bedürfnisse der Menschen in München vor und an den Feiertagen. Ein Gespräch über opulente Partys und echte Freunde.
24 Minuten
Claudia Kessler ist auf ihrem Gebiet eine Ausnahmeerscheinung: Frauen sind in der internationalen Raumfahrtindustrie immer noch deutlich in der Minderheit. Claudia Kessler möchte das ändern. Und nicht nur das. Sie ist auch die Gründerin einer privaten Stiftung, die die erste deutsche Astronautin ins All bringen möchte. Warum Gleichberechtigung auch auf diesem Sektor wichtig ist? Wie sie ihre Leidenschaft für den Weltraum entdeckte? Wie es ihr beim Maschinenbau-Studium Mitte der 1980er-Jahre an der TU München erging? Wie technikaffin und innovationsfreudig sie die Stadt heute erlebt – darüber spricht die Diplomingenieurin, die in Mühldorf am Inn aufwuchs, in der elften Folge des Podcast „München persönlich“ bei einer Fahrt in einer Trambahn der Linie 16 vom Isartor Richtung Westen.
40 Minuten
Kathrin Lehmann zählt zu den erfolgreichsten Profisportlerinnen Europas. Sie hat zwei Champions-League-Titel gewonnen: einen im Fußball, den anderen im Eishockey. Die Expertise der gebürtigen Zürcherin und Wahlmünchnerin ist sehr gefragt: Während der Frauen-Fußball-WM in England im Sommer 2022 war sie Expertin im Deutschen Fernsehen. Nun wird die 42-Jährige die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar kommentieren.
37 Minuten
Prinz Leopold von Bayern, Ur-Ur-Ur-Enkel von König Ludwig I., spricht über sein Leben als Rennfahrer und die ewig gültige Bedeutung formvollendeter Handküsse.
33 Minuten
Der Rapper Malik Harris schreibt alle seine Texte selbst: Deshalb steckt in jedem seiner Songs viel von seiner Persönlichkeit. Ein Gespräch über große Momente auf der Bühne, das Alleinsein auf Tour und seinen Großvater. Zum Treffen in der Nähe der Praterinsel kommt Malik Harris mit einem großen Grinsen, reicht einem die Hand und sagt: „Hi, ich bin Malik.“ Er strahlt viel Energie aus. Auch wer ihn bei Auftritten erlebt, kann diese Power spüren. Beim Eurovision Song Contest in Turin zählte er hinter der Bühne zu den Publikumslieblingen, und dennoch kam er gegen die bombastischen Shows der anderen Teilnehmer nicht an. Er hat viel aus dieser Erfahrung gelernt. Seiner Karriere hat der Auftritt vor einem Millionenpublikum trotzdem einen Schub gegeben. Nach der Corona-Pause ist Malik Harris jetzt wieder ziemlich viel unterwegs. Er genieße das sehr, sagt der 25-Jährige. Dazwischen arbeitet er immer wieder in seinem Münchner Studio. Seine Fans können sich also auf neue Songs freuen. Im SZ-Podcast verrät der Sänger welche Personen in seinem Leben wichtig sind, mit wem er aufgewachsen ist und was das mit dem FC Bayern zu tun hat. Das und vieles mehr ist nachzuhören in der achten Folge von „München persönlich“, dem neuen Podcast der Süddeutschen Zeitung.
37 Minuten
Innegrit Volkhardt, Inhaberin des Fünf-Sterne-Hotels „Bayerischer Hof“, fährt für den neuen SZ-Podcast „München persönlich“ mit der Tram quer durch die Stadt. Sie gibt Einblicke in die teuerste Suite, beschreibt ihren perfekten München-Tag und verrät, warum manche Hotelgäste nicht immer ganz pflegeleicht sind.
42 Minuten
Lange war der Illustrator und Comiczeichner Frank Schmolke selbst Taxifahrer. Diese Zeit hat er in der Graphic Novel "Nachts im Paradies" verarbeitet. Die Geschichte ist verdichtet auf die Oktoberfestzeit, zwei Wochen in denen München anders tickt als sonst. "Nachts im Paradies" wird derzeit mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle verfilmt. Wie er die Stadt München, in der er aufgewachsen ist heute wahrnimmt und wie er vom Taxifahrer zum Zeichner wurde erzählt er in dieser Folge München persönlich.
35 Minuten
Fritz Auer ist Jahrgang 1933, aber das merkt man ihm nicht an. Noch immer werkelt er regelmäßig mit in dem Büro, das er einst mit seinem Freund und Kollegen Carlo Weber gegründet hat und das inzwischen unter anderem seine Söhne führen: das Büro Auer Weber Architekten. Wie sich das schöpferische Schaffen in den vergangenen 50 Jahren verändert hat? Wieso er München anfangs weit weniger mochte als seine schwäbische Heimat? Welche Musik lief, als die Olympiabauten Gestalt annahmen, und was er zur aktuellen Hochhausdebatte sagt? Darum und um vieles mehr dreht sich diese Folge von „München persönlich“.
36 Minuten
Kaum jemand kennt die Wünsche und Sorgen der Händler, Gastronomen und Hoteliers der Innenstadt so gut wie Wolfgang Fischer. In Folge vier des München-Podcasts spricht der Geschäftsführer von City-Partner München unter anderem über sein Leben in München und die Folgen der Pandemie für die Gewerbebranche. Seit mehr als 18 Jahren führt Wolfgang Fischer die Geschäfte von City-Partner München. Der Verein vertritt die Gewerbetreibenden der verschiedenen Branchen, die Hoteliers und Restaurantbesitzer. Wie geht es ihnen in diesen unruhigen Zeiten? Was sind für sie die gravierendsten Folgen der Pandemie? Wie wirken sich die vielen Baustellen in der Stadt aus? Wie sollte sich München entwickeln, um weiterhin attraktiv zu bleiben? Darum und um noch viel mehr geht es in dieser Folge von „München persönlich“. Wolfgang Fischer kennt München bereits aus Studententagen. Er hat sowohl an der TU München als auch an der Ludwigs-Maximilians-Universität studiert. Ursprünglich stammt er aus Aalen in Baden-Württemberg, was nicht zu überhören ist. Fischer vertritt seine Wahlheimat mit ganzem Herzen und ansteckendem Optimismus. Was treibt ihn an, sich so sehr für München einzusetzen? Es sind nicht nur professionelle Gründe. Alle unsere Podcasts finden Sie unter [www.sz.de/podcast](https://www.sueddeutsche.de/thema/Podcast?utm_source=Shortlink)
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