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Hey München Archiv

124 Episoden
3 Minuten
“Schicksalswahl” – so hat Markus Söder die kommende Landtagswahl selbst einmal bezeichnet. Und tatsächlich: Wenn Bayern im Oktober wählt, könnte das im schlimmsten Fall sein Karriereende einläuten – oder doch die Chance eröffnen, irgendwann noch Kanzler zu werden. Sein ganzes Leben lang hat Söder sich jedenfalls auf Wahlkämpfe wie diesen vorbereitet. Und für einen neuen SZ-Podcast hat ihn ein SZ-Team ein Jahr lang begleitet: Wie er in Bierzelten die Menschen begeisterte, wie er immer wieder gegen die Grünen mobilisierte, wie er auf die Flugblatt-Affäre um seinen Vize Hubert Aiwanger reagieren musste. Mit welchen Mitteln kämpft Söder um die Macht? Ist er wirklich der skrupellose Machtpolitiker, wie ihm oft vorgeworfen wird? Und: Bleibt seine Karriere unvollendet – oder gewinnt er sein Endspiel? Hören Sie die erste Folge des neuen Formats kostenlos – alle weiteren sechs Folgen wöchentlich ab dem 13. September mit SZ Plus unter sz.de/soeder-podcast und in der SZ-Nachrichtenapp.
32 Minuten
Cathy Hummels lebt in München und wurde als – mittlerweile geschiedene – Ehefrau des Fußballers Mats Hummels bekannt. Mittlerweile folgen ihr und ihren Auftritten allein auf Instagram 700 000 Fans. Hört man sich um, gilt die 35-Jährige allgemein als Influencerin. Cathy Hummels selbst hört das aber nicht gerne. Sie gibt als Berufsbezeichnung Unternehmerin und Moderatorin an. Im SZ-Podcast „München persönlich“ gibt sie Einblicke, wie ein ganz normaler Arbeitstag bei ihr aussieht. Sie erzählt, was es mit dem so genannten Wiesn-Bummel auf sich hat, den sie jedes Jahr zum Oktoberfest aufwendig inszeniert. Es geht um die Frage, ob zu viel an öffentlicher Aufmerksamkeit der Seele schaden kann, und wie sie es eigentlich schafft, die vielen bösen Kommentare in ihren Social-Accounts zu verarbeiten. Und ein Kochrezept für Broccoli gibt es auch noch.
36 Minuten
Wie gehen Angehörige von Demenzpatienten am besten mit der schwierigen Situation um? Hohenzollern-Prinzessin Désirée von Bohlen und Halbach gibt im SZ-Podcast „München persönlich“ Unterstützung. Alzheimer und andere Formen von Demenz nehmen zu in unserer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden. Ein Thema, das Désirée von Bohlen und Halbach seit vielen Jahren beschäftigt. Lange Zeit hat sie ehrenamtlich bei einer Malteser Tagesstätte in München gearbeitet und war dort auch mit den Nöten der Angehörigen konfrontiert. „Diese oft schweren Schicksale haben mich zutiefst berührt“, sagt die geborene Hohenzollern-Prinzessin und Nichte von Königin Silvia von Schweden. Ihre Arbeit bei den Maltesern, ihre Ausbildung als systemischer Coach und die Trainerausbildung nach Silviahemmet, einer Initiative, die ihre Tante ins Leben gerufen hat, waren Grundlage für die Gründung ihrer eigenen Stiftung. Seit Juni 2017 unterstützt Désirée von Bohlen und Halbach mit Desideria Care Familien, die von Demenz betroffen sind. Dabei könnte die Münchnerin ganz anderen Tätigkeiten nachgehen. Zusammen mit ihrem Mann Eckbert von Bohlen und Halbach gehört sie zum deutschen Hochadel. Wenn dieser zu Feierlichkeiten wie Hochzeiten oder Taufen zusammenkommt, dann sind auch die beiden gern gesehene Gäste. Ein typisches Promi-Leben aber würde die engagierte Adelige absolut nicht ausfüllen. Das wird in Gesprächen mit ihr schnell klar. Désirée von Bohlen und Halbach erzählt im SZ-Podcast, wie es für sie war, als Prinzessin aufzuwachsen. Sie berichtet von ihren sehr persönlichen Gründen, sich für andere Menschen einzubringen. Und sie spricht über die großen Schwierigkeiten, die Angehörige und Freunde von Demenzpatienten oft haben.
40 Minuten
Wenn wir alle Yoga machen würden, dann „wäre die Welt absolut ein besserer Ort“, behauptet Dr. Patrick Broome. Der promovierte Psychologe unterrichtet seit den 90er-Jahren die Praktik, die immer wieder großen Zulauf findet. „Es ist auf jeden Fall mitten in der Gesellschaft angekommen, so viele machen es und wollen gar nicht mehr aufhören.“ Wenn das einer weiß, dann er. Patrick Broome gehört zu Deutschlands bekanntesten Yogalehrern. Seine Art zu praktizieren wird 2000 maßgeblich in New York geprägt. Dort lernt Broome von Sharon Gannon und David Life die sogenannte Jivamukti-Yoga-Methode – und prägt mit dieser die Szene in Deutschland: er bildet angehende Yogis aus, schreibt Bücher, leitet in München drei Yoga-Studios und hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trainiert. Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, wer von den Spielern so gar nichts mit Yoga anfangen kann und wieso die Arbeit mit Manuel Neuer besonders viel Spaß macht, hat uns Broome in der Podcastfolge erzählt. In seiner 20-jährigen Yogalehrer-Karriere hat Patrick Broome aber auch einige schwierige Situationen meistern müssen. Er durchlebte gesundheitliche und finanzielle Krisen. Auch darüber geht es in diesem Gespräch.
34 Minuten
Rund vier Prozent der Münchner Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Das sind ungewöhnlich viele. Die Stadt hat ein besonderes Verhältnis zu dem, was vielen als bewahrenswert gilt, hat Mathias Pfeil erfahren. Seit 2014 ist er Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Seine Einschätzungen haben Gewicht, sie entscheiden, was bleiben soll und wo Neues Einzug hält. Der Anbau ans Valentin-Musäum am Isartor, der Erhalt des Bergwerks im Deutschen Museum, der geplante Abriss der Tierklinik an der Königinstraße für einen neuen Physik-Campus: Gerade in München gibt es viele Projekte, bei denen die Positionen der Denkmalschützer mitentscheidend sind. Besonders kontrovers werden diese bei der geplanten Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes diskutiert, dem repräsentativen Platz unmittelbar vor der Oper. Ein Beispiel, an dem sich besonders viel erklären lässt: Wie Pfeil den Denkmalschutz versteht und welche Herausforderungen er in Zukunft auf sein Metier zukommen sieht. Und: Von hier ist ein Stück München nicht weit, von dem er sich wünscht, dass es wirklich nie umgebaut werden möge.
35 Minuten
Wenn in München das Gespräch auf das Thema Wohnen kommt, ist man schnell bei den Horrormieten, der großen Sorge um die eigenen vier Wände und bei absurden Erlebnissen auf der Suche nach Wohnungen, die einigermaßen bezahlbar sind – und von denen es viel zu wenige gibt. Christian Ude kennt sich da gut aus, er war stadtbekannter Mieteranwalt, bevor er für die SPD in die Politik ging. 21 Jahre lang war Ude Münchner Oberbürgermeister – und so stellt sich die Frage, ob er in dieser machtvollen Position über so viele Jahre hinweg nicht mehr hätte tun können für Münchens Mieterinnen und Mieter. Sind die Akteure in der Immobilienbranche tatsächlich so stark? Was machen andere Städte wie Wien besser? Warum hinkt die Stadt so verlässlich ihren eigenen Zielen beim Wohnungsbau hinterher? Um diese und andere Fragen geht es beim SZ-Podcast „München persönlich“, für den wir uns mit Alt-OB Christian Ude am Baldeplatz treffen – vor einem Haus, das als Beispiel für einen der fiesesten Entmietungsversuche in der Stadtgeschichte Münchens gilt. Dachziegel lockern, Wasser abstellen? Fenster einschlagen, Türen ausbauen? Nein, da geht noch mehr, weiß Ude über Münchens „dümmsten Vermieter“ zu berichten.
32 Minuten
Roy Bianco und die Abbrunzati Boys haben ein Narrativ erfunden und verkörpern ihre Rollen mit viel Amore. Wie echt die selbsternannte, „erfolgreichste Italo-Schlager-Gruppe Deutschlands“ ist, wie sie mit Kritik umgeht und was sie antreibt. Wer genau hinsieht und hinhört erkennt, dass Roy Bianco und die Abbrunzati Boys keine 41-jährige Bühnenerfahrung haben können. Und dass hinter dem Namen keine ganze Gruppe, sondern lediglich zwei Männer stehen. Das soll so: Die beiden Musiker haben eine Legende um sich geschaffen, verkörpern ihre Rollen mit Achtzigerjahre-Outfits, Schnauzer und Retro-Musikvideos. In Sirmione am Gardasee, 1982, hätte sich die Formation gegründet, zwei Jahre später sei bei der Teilnahme am Schlagerfestival in Rio de Janeiro der internationale Durchbruch gefolgt. 1984 hätten die beiden Frontmänner auch ihre Showband kennengelernt: Ralph Rubin am Keyboard, Eisensepp am Bass, Bungo Jonas am Schlagzeug und Blechkofler an der Trompete. Ihr Debütalbum "Greatest Hits", das im Frühjahr 2020 erschienen ist, wäre ihr Comeback-Album, behaupten sie. Die Bandmitglieder hätten nach knapp zwanzig Jahren Pause im Sommer 2016 wieder zusammengefunden. Seitdem touren sie gemeinsam durch die Städte und haben es mit ihrem zweiten Album auf Platz eins der deutschen Albumcharts geschafft. Wie sich dieser Erfolg anfühlt? Das haben uns die selbsternannten Italo-Schlagerstars im Podcast erzählt. PODIGEE Selbstverständlich kommen Roy Bianco und die Abbrunzati Boys nicht vom Gardasee, sondern stammen aus München und Augsburg. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen Schlager und Pop – ihre Liebe zu Italien wird in Liedern wie „Bella Napoli“, „Ponte di Rialto“ oder „Amore sul Mare“ deutlich. Wie es die Musiker schaffen, in ihren Rollen zu bleiben, wie sie mit Kritik umgehen, was sie antreibt und welche Zukunftspläne sie haben - auch darum geht es im Podcast.
34 Minuten
Vor einem Jahr fühlte sich Katharina Mayer wie am Boden zerstört. Sie musste für ihr Unternehmen Kuchentratsch Insolvenz anmelden. Der Umbau der neuen Räumlichkeiten mit Café und großer Backstube an der Theresienhöhe war fast fertig, doch die Handwerker konnten nicht mehr bezahlt werden. Es war ein Moment, den Mayer wohl nie vergessen wird. Die Idee von Kuchentratsch ist, Seniorinnen und Senioren Kuchen und Torten nach deren erprobten Rezepten backen zu lassen und dann zu verkaufen. Das bringt die älteren Menschen zusammen und gibt ihnen einen Nebenverdienst. Was ist mit den Omas und Opas, die für mich jahrelang gearbeitet haben? Wie könnte es mit der Idee weitergehen? Solche Gedanken kreisten damals in Mayers Kopf. An sich selbst hat die heute 34-Jährige zuletzt gedacht, obwohl sie auf einem Haufen Schulden sitzen geblieben ist. Kuchentratsch gibt es immer noch, der Name und die Ursprungsidee sind geblieben. Die Großbäckerei Höflinger Müller hatte das Start-up im Herbst 2022 aufgekauft, die Gründerin aber ist nicht mehr dabei. Nach schwierigen Monaten kann Katharina Mayer nun darüber sprechen, was schief gelaufen ist. Sie steht wieder mit beiden Beinen auf dem Boden und erzählt im Podcast „München persönlich“, wie es ihr heute geht. Sie erzählt, wie es zu der Insolvenz kam und was ihr in der Krise geholfen hat. Mayer spricht auch über neue Projekte und will anderen Mut machen, trotz aller Risiken, unternehmerische Visionen umzusetzen.
43 Minuten
Jonas Geißler befasst sich mit Zeit. Er betrachtet das Thema unter ökonomischen und nachhaltigen Aspekten, hält Vorträge dazu und gibt Workshops. Die Teilnehmer seiner Seminare animiert er zu einem klügeren Umgang mit ihrer Zeit und letztlich mit sich selbst. Unsere aktuelle Zeitkultur des „always on“, des „niemals genug“ und des „alles gleichzeitig und zwar sofort“ habe einen großen Anteil daran, sagt Geißler, dass wir unsere eigene Existenzgrundlage zerstören. Ein wesentlicher Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft liege daher in der Veränderung unserer Zeitvorstellung. Wie aber lässt sich die kulturell bedingte Vorstellung von Zeit tatsächlich ändern? Jonas Geißler weiß viel dazu. Ein Gespräch mit ihm ist immer auch eine philosophische Reise, die seine Zuhörer zum Nachdenken bringt. Der studierte Soziologe ist der Sohn des im November 2022 verstorbenen Wirtschaftprofessors und Zeitforschers Karlheinz Geißler. Das Thema hat die Familie geprägt. In der aktuellen Podcast-Folge von „München persönlich“ erzählt Jonas Geißler offen, was er von seinem Vater gelernt hat und wie er über dessen Tod hinwegkommt. Er berichtet, was er seinen eigenen Kindern mitgibt und wie er selbst mit der Zeit umgeht, die den meisten von uns so knapp bemessen vorkommt. „Sorry, ich habe keine Zeit“, gibt es für Geißler nicht.
36 Minuten
Peter Fleming kennt sich im Münchner Nachtleben aus. 2003 eröffnete er zusammen mit den Brüdern David und Peter Süß das Harry Klein auf dem ehemaligen Optimol-Gelände am Ostbahnhof. 2010 zog der Elektroclub an die „Feierbanane“ in der Innenstadt und wurde zu einem der bekanntesten Clubs in der Techno-Szene. Seit 21. Mai wird dort nicht mehr getanzt. Nach 20 Jahren weicht der Laden nun einem Hotelneubau. Wie fühlt sich das an? Das verrät Fleming in der aktuellen Podcast-Folge von „München persönlich“. Als ehemaliger Stammgast und späterer Türsteher des „Ultraschalls“ hat Fleming schon früh Erfahrungen mit der Münchner Clubszene gesammelt. Und er prägt das Nachtleben der Stadt wie kaum ein anderer. Mit der „Garry Klein“-Reihe verwandelte sich das Harry Klein mittwochs zur queeren Partywelt. Beim Marry Klein-Festival leistet Fleming seit 2006 Pioniersarbeit. Einen Monat lang erobern ausschließlich Frauen und weiblich gelesene Personen das DJ-Pult. Der Club war Treffpunkt der LGBTQ-Community, Diversität und Awarness liegen dem 56-Jährigen besonders am Herzen. Jungen und lokalen Künstlerinnen und Künstler will Fleming eine Bühne bieten. Wie er das auch in Zukunft umsetzen will, was die Stadt besser machen kann, wie man vom Türsteher zum Clubbetreiber wird und wieso er aus dem Zwischennutzungsprojekt „Fat Cat“ im alten Gasteig ausgestiegen ist, auch darüber hat Peter Fleming gesprochen.
31 Minuten
Yuki Kasai spielt im Münchener Kammerorchester nicht nur die Violine, sondern auch eine ganz besondere Rolle: Sie ist die Konzertmeisterin. Was dabei von ihr gefordert wird, wie sie überhaupt den Weg zur Musik und nach München fand – darum geht es in dieser Folge von „München persönlich“, die an einem außergewöhnlichen Ort entstand: dem Konzertsaal der Isarphilharmonie. Warum dieser ein ganz besonderes Klangerlebnis bietet, von welchen Sitzen dies am besten zu erleben ist und wo es Yuki Kasai hinzieht, wenn sie in München überraschende oder entspannende Töne sucht – auch das verrät sie. Yuki Kasai wurde 1979 in Basel geboren. Nach München kam sie eher zufällig. Seit dem Beginn der Saison 2017/2018 wirkt sie beim Kammerorchester als Konzertmeisterin. Seit dem vergangenen Jahr hat sich die Rolle, die sie und ihr Konzertmeister-Kollege Daniel Giglberger spielen, noch einmal gewandelt, denn es gibt keinen alles überstrahlenden Chefdirigenten mehr. Für drei Jahre arbeitet das Kammerorchester mit drei sogenannten „Associated Conductors“ zusammen: mit Jörg Widmann, mit Enrico Onofri und mit Bas Wiegers. Ein Niederländer, ein Italiener, ein Deutscher – musikalisch sehr unterschiedlich geprägt. Der Schritt soll nach der bleiernen Corona-Zeit auch für einen Neustart stehen.
33 Minuten
Fernando Cortes ist Foodblogger und kennt sich bestens aus in Münchens Küchen. Für den SZ-Podcast „München persönlich“ verrät er die besten Adressen und wo man welche Spezialitäten am besten einkauft. Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier: http://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage
32 Minuten
Julia Koschitz ist nicht nur eine gefragte Schauspielerin, sie ist auch eine äußerst vielseitige. In der Psychothriller-Reihe „Im Schatten der Angst“ spielt sie eine sehr ernste Gerichtsgutachterin. Sie war aber auch schon in Comedy-Serien zu sehen („Allein unter Bauern“/Sat.1, „Doctor’s Diary“/RTL). Und eine ihrer ersten Rollen nach der Ausbildung am Franz-Schubert-Konservatorium in Wien war die Johanna in Schillers „Die Jungfrau von Orleans“ am Theater in Regensburg. Eine größere Spannweite? Schwer vorstellbar. Mit welchen München-Filmen sie aufgewachsen ist, wieso ihre erste Begegnung mit München enttäuschend verlief, wieso die Stadt trotzdem seit 20 Jahren ihre Basis ist, an welche Orte es sie immer wieder zieht und mit welchen weltbekannten Münchner Institutionen sie wohl nie warm werden wird: Auch die Themenspannweite beim Gespräch im Theaterrestaurant der Kammerspiele war äußerst groß.
26 Minuten
Immanuel Bloch ist ein äußerst fleißiger Wissenschaftler. Er publiziert so viele neue Erkenntnisse, dass er als Kandidat für den Nobelpreis gehandelt wird. Blochs Domäne ist die Quantenforschung, also der Teil der Physik, der sich mit dem Verhalten kleinster Teilchen befasst und in dem in den nächsten Jahren gewaltige Technologiesprünge erwartet werden. Was mit der Quantentechnik vielleicht bald möglich ist: Das erklärt Bloch im SZ-Podcast „München persönlich“ – und er erzählt, wie er die Faszination für die Physik entdeckte und warum er Angebote, in Stanford oder Yale zu lehren, bisher ablehnte. Bloch, der 1972 in Fulda geboren wurde, hat in München zwei Arbeitsplätze: einen in Garching, wo er als Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik wirkt, und einen in der Schellingstraße, an der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität, wo er eine Professur inne hat. Was er im Universitätsviertel und bei den Studenten an Wandel erlebt – auch darüber spricht er beim Spaziergang durch die Maxvorstadt.
34 Minuten
Im Glockenbach-Viertel gibt es noch viele individuelle Geschäfte. Eines davon ist die „Götterspeise“ von Priti Sarah Henseler. Hier gibt es edle Pralinen, Wein und andere Genussideen. Im SZ-Podcast „München persönlich“ erzählt sie, wie sie dazu kam und warum Schokolade so faszinierend für sie ist. Eine Geschichte von Mut, Erfolg und der Lust, eigene Wege zu gehen.
Hey München

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