Zwischenzeitlich documenta Archiv
51 Episoden
1 Stunde 27 Minuten
Das Freie Radio Kassel ist Teil des „lumbung Radios“, eines Netzwerks aus über 20 Radiostationen aus aller Welt, deren Sendebeiträge zu einem während der documenta live gestreamten Programm kombiniert werden. Ob dieses Projekt nach Ende der documenta fortgesetzt wird, steht noch nicht fest – im Zuge der Nachhaltigkeitsbestrebungen gibt es jedoch entsprechenden Pläne. Wir waren bei einem Treffen der teilnehmenden Stationen im Rahmen des 3. Meydan.
3 Stunden 7 Minuten
Wir bieten heute wieder einen bunten Strauß an Themen, die sich (mehr oder weniger) mit der d15 beschäftigen: So haben wir u.a. mit einer Sobat über das Tagträumen geredet. Außerdem im Programm: Mitschnitt des 5. Embassy Talks mit dem australischen Künstler Richard Bell. Zudem haben wir mit der Gruppe Majelis 55 über ihre Erlebnisse bei der Kunstaustellung gesprochen. Schließlich waren wir an der Arnold-Bode-Schule bei der Verlegung der „Spur der Deportation“. Sie soll an die Deportation der jüdischen Einwohner Kassels 1941/1942 erinnern.
60 Minuten
In der heutigen Sendung berichten wir über Meinungen zur d15 und zum Kunstfest Weimar.
1 Stunde 1 Minute
Am 30.8. war das Kasseler Kollektiv Eigenklang im Fridericianum zu Gast. Besucher hatten die Möglichkeit, Kopfhörer aufzuziehen und eine interaktive Klangreise zu erleben. Wir waren dabei und haben uns mit dem Kollektiv unterhalten.
1 Stunde 7 Minuten
Fußball bei der documenta fifteen?
Tatsächlich kann man die beliebte Sportart immer wieder in Kunstwerken antreffen, sei es in einer großen Karikatur oder in einem Film aus Uganda. Außerdem fand am 28.8. im ruruHaus eine Veranstaltung unter dem Titel „Fanprojekt Fullestadt: Sand im Getriebe – Fußballfans und der moderne Fußball“ statt. Genug Gründe also, sich mit dem Fußball auf der documenta fifteen zu beschäftigen. Und eventuell auch genug Gründe, sich zu fragen, ob man die Weltmeisterschaft in Qatar boykottieren sollte.
Tatsächlich kann man die beliebte Sportart immer wieder in Kunstwerken antreffen, sei es in einer großen Karikatur oder in einem Film aus Uganda. Außerdem fand am 28.8. im ruruHaus eine Veranstaltung unter dem Titel „Fanprojekt Fullestadt: Sand im Getriebe – Fußballfans und der moderne Fußball“ statt. Genug Gründe also, sich mit dem Fußball auf der documenta fifteen zu beschäftigen. Und eventuell auch genug Gründe, sich zu fragen, ob man die Weltmeisterschaft in Qatar boykottieren sollte.
2 Stunden 59 Minuten
Eine weitere turbulente Woche der documenta nähert sich ihrem Ende. Wir waren wieder fleißig unterwegs und berichten von den spannendsten Ereignissen: Welches Kunstwerk wird die documenta fifteen eventuell überleben? Wieso ist Hito Steyerls zurückgezogenes d15 Kunstwerk jetzt doch wieder in Kassel zu sehen? Und warum kritisiert Bazon Bock die documenta fifteen so sehr?
Außerdem berichten wir, was man beim documenta-Partnerort Göttingen sehen kann, wieso Helge Schneider den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor bekommen hat und wie verschiedene Protestaktionen versuchen, von der documenta fifteen zu profitieren. Abschließend starten wir in der heutigen Ausgabe eine Theoriereihe über das Verhältnis der einzelnen Kunstgattungen zueinander. Also: Einiges los in dieser 11. Woche der documenta!
Außerdem berichten wir, was man beim documenta-Partnerort Göttingen sehen kann, wieso Helge Schneider den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor bekommen hat und wie verschiedene Protestaktionen versuchen, von der documenta fifteen zu profitieren. Abschließend starten wir in der heutigen Ausgabe eine Theoriereihe über das Verhältnis der einzelnen Kunstgattungen zueinander. Also: Einiges los in dieser 11. Woche der documenta!
1 Stunde
Lange herrschte bzgl. der Antisemitismusdebatte ein großes Schweigen seitens der Beteiligten. Doch mittlerweile kann man auch erste künstlerische Reaktionen entdecken. Die beiden Künstler Dan Perjowschi und Christoph Hesse kommen in der heutigen Folge zu Wort und berichten von ihrer Wahrnehmung der Debatte und wie es möglich ist, sie kreativ zu nutzen.
31 Minuten
In den warmen Sommertagen kann man in der Kassler Innenstadt immer wieder Personen entdecken, auf deren schwarzen T-Shirts „Sobat“ steht. Das ist indonesisch und bedeutet übersetzt „Freund“. Der Job dieser Personen ist die Kunstvermittlung bei der documenta fifteen. Chefin dieser Abteilung ist Susanne Hesse-Badibanga. Im interview zieht sie ein selbstkritisches Zwischenfazit.
1 Stunde 59 Minuten
Das ruruHaus wird von den Verantwortlichen immer wieder als „Wohnzimmer der documenta“ bezeichnet. Doch stimmt diese Selbstbeschreibung? Oder handelt es sich doch bloß um einen großen Ticketverkaufsort?
Wir haben einen Selbstversuch unternommen und den 21.8. von 9:30 bis 20:30 im ruruHaus verbracht. Die Sendung präsentiert ein Protokoll des Erlebten: Besucher berichten von ihren Eindrücken, Mitarbeiter von den Arbeitsbedingungen. Außerdem hören wir Mitschnitte von verschiedenen Veranstaltungen, die an dem Tag im ruruHaus stattfanden. So gibt es in dem Feature sogar etwas über die Ahle Wurscht zu lernen.
Wir haben einen Selbstversuch unternommen und den 21.8. von 9:30 bis 20:30 im ruruHaus verbracht. Die Sendung präsentiert ein Protokoll des Erlebten: Besucher berichten von ihren Eindrücken, Mitarbeiter von den Arbeitsbedingungen. Außerdem hören wir Mitschnitte von verschiedenen Veranstaltungen, die an dem Tag im ruruHaus stattfanden. So gibt es in dem Feature sogar etwas über die Ahle Wurscht zu lernen.
60 Minuten
Was passiert eigentlich mit den Kunstwerken einer documenta-Ausstellung? Die banale Antwort: Viele Werke werden verkauft. Die d15 testet mit der „lumbung Gallery“ ein alternatives Modell zum typischen Galeriesystem im Kunstmarkt. Wir unterhalten uns mit Martin Heller, einen der Verantwortlichen.
Außerdem fragen wir uns, inwiefern die documenta einen Einfluss auf die Museumslandschaft hat. Zu dieser Thematik hat unser Interview-Gast Dierk Höhne eine Ausstellung im Lenbachhaus in München kuratiert.
Außerdem fragen wir uns, inwiefern die documenta einen Einfluss auf die Museumslandschaft hat. Zu dieser Thematik hat unser Interview-Gast Dierk Höhne eine Ausstellung im Lenbachhaus in München kuratiert.
1 Stunde 2 Minuten
Zentrales Konzept der d15 ist es, Begegnungen zu ermöglichen. Doch wie gelingt dies?
In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns vor allem mit den Reflecting Points der BDA-Gruppe Kassels. Der Architekt Christoph Hesse stellt seine Installation "Voices" vor. Abschließend stellen wir uns gemeinsam mit dem ZK/U und Arts Collaboratory die Frage, wie man Begegnungen archivieren kann.
In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns vor allem mit den Reflecting Points der BDA-Gruppe Kassels. Der Architekt Christoph Hesse stellt seine Installation "Voices" vor. Abschließend stellen wir uns gemeinsam mit dem ZK/U und Arts Collaboratory die Frage, wie man Begegnungen archivieren kann.
55 Minuten
In documenta-Zeiten bekommen wir hier im Funkhaus immer wieder überraschenden Besuch von interessanten Gästen, die wir dann in der Regel auch gleich zu einem Interview ins Studio bitten. So geschehen kürzlich, als die RBB-Mitarbeiterin Anne Hege hier zu Gast war. Mit ihr haben wir ausdrücklich NICHT über Intendantengehälter, Nobel-Dienstwagen oder Luxus-Menüs auf Gebührenzahlerkosten gesprochen – diese Themen werden zur Zeit in anderen Medien hinreichend abgehandelt. Das Gespräch drehte sich vielmehr um die Produktion von Hörspielen beim RBB. Wir erfahren, daß die öffentlich-rechtlichen Sender weiterhin fleißig Hörspiele produzieren – wenn auch in vielen Fällen eher für die digitale Verbreitung als für die Ausstrahlung im Radio. Das Interesse an Hörspielen scheint dabei ständig zu wachsen: Auch jüngere Leute hören gerne zu – bei denen heißt das dann allerdings nicht „Radiosendung“ sondern „Podcast“. Im Interview erzählt Anne Hege, wie die Hörspielsprecher ausgewählt werden und was man bei der Aufnahme im Studio beachten muß.
Außerdem: Rückblick auf das documenta-Projekt mit Straßenmusikern vom Institut für regionale Realitätsexperimente "IRRE@bauhaus".
Außerdem: Rückblick auf das documenta-Projekt mit Straßenmusikern vom Institut für regionale Realitätsexperimente "IRRE@bauhaus".
1 Stunde 32 Minuten
Jeder, der die Zeit damals miterlebt hat, kann sich erinnern, wo und wann er von Elvis‘ Tod erfahren hat. Das Ende des größten, erfolgreichsten und wirkmächtigsten Popstars aller Zeiten hat im Jahre 1977 die Welt erschüttert – Millionen Fans trauerten um ihr Idol, das mit nur 42 Jahren das Zeitliche gesegnet hatte. Für sein Umfeld nicht ganz unerwartet – sein Lebenswandel war der Gesundheit nicht unbedingt förderlich.
45 Jahre ist das nun her, und das Interesse an Elvis ist ungebrochen, wie der Erfolg des jüngst angelaufenen Kinofilms zeigt. Jede Generation entdeckt Elvis neu für sich – sein Status als geradezu mythisch verehrte Legende ist ungebrochen. Auch in diesem Jahr erinnerten Medien und Fans zum Todestag wieder an den „King“ – und auch im FRK werden wir ihn nicht vergessen. In der heutigen Sendung werden wir zwischen den documenta-Beiträgen immer wieder über Elvis berichten.
Außerdem in der Sendung: Interviews mit der Künstlerin Chang En-Man und dem Professor für Neue Medien Florian Cramer. Abgerundet wird die Sendung mit einer Audiomontage mit Sounds der d15.
45 Jahre ist das nun her, und das Interesse an Elvis ist ungebrochen, wie der Erfolg des jüngst angelaufenen Kinofilms zeigt. Jede Generation entdeckt Elvis neu für sich – sein Status als geradezu mythisch verehrte Legende ist ungebrochen. Auch in diesem Jahr erinnerten Medien und Fans zum Todestag wieder an den „King“ – und auch im FRK werden wir ihn nicht vergessen. In der heutigen Sendung werden wir zwischen den documenta-Beiträgen immer wieder über Elvis berichten.
Außerdem in der Sendung: Interviews mit der Künstlerin Chang En-Man und dem Professor für Neue Medien Florian Cramer. Abgerundet wird die Sendung mit einer Audiomontage mit Sounds der d15.
47 Minuten
Die Bildungsstätte Anne Frank informierte am Rande des Friedrichsplatzes bis zum 19. August 2022 zum Thema “Antisemitismus”. Ihr Info-Container war für documenta-Besucherinnen, -Besucher und andere Interessierte ein Anlaufpunkt, um sich mit den durch documenta-Kunstwerke entstandenen Fragen auseinanderzusetzen.
Sarah Wiederhold, Bildungsreferentin der Bildungsstätte Anne Frank mit dem Schwerpunkt Beratung und Weiterbildung, “experimentierte” im StadtLabor mit Paula Behrendts und Klaus Schaake.
Sarah Wiederhold, Bildungsreferentin der Bildungsstätte Anne Frank mit dem Schwerpunkt Beratung und Weiterbildung, “experimentierte” im StadtLabor mit Paula Behrendts und Klaus Schaake.
1 Stunde 6 Minuten
Halbzeitbilanz - Iswanto Hartono, Mirwan Andan und Reza Afisina (Ruangrupa) im Gespräch mit Clemens Lorenz (Rundfunk Meißner, Eschwege).