Zwischenzeitlich documenta Archiv
51 Episoden
1 Stunde 45 Minuten
„Antisemita“ oder ein Meilenstein der neueren Kulturgeschichte? Die Meinungen über die documenta fifteen gehen weit auseinander. Immerhin: Das Publikum strömt; zur Halbzeit wurde mit 410.000 Besuchern der bisherige Rekord nur knapp verfehlt. Im Rahmen einer Veranstaltung in der Elisabethkirche zogen die HNA-Kulturredakteure Bettina Fraschke und Mark-Christian von Busse im Gespräch mit Christoph Baumanns eine Bilanz der ersten 50 Tage – wir senden einen Mitschnitt.
Außerdem in der Sendung: Der legendäre Kasseler DJ und Musikproduzent Bernd Kuchinke hat gemeinsam mit Ruangrupa-Mitglied Reza Afisina einen neuen Song zur documenta aufgenommen – im Interview stellen die beiden ihr Werk vor.
Schließlich werden wir im Gespräch mit den Organisatoren Joshua und Amanda die geplante Live-Jam mit Kasseler Straßenmusikern vorstellen, die am Sonntag nachmittag vor dem Fridericianum steigen soll.
Außerdem in der Sendung: Der legendäre Kasseler DJ und Musikproduzent Bernd Kuchinke hat gemeinsam mit Ruangrupa-Mitglied Reza Afisina einen neuen Song zur documenta aufgenommen – im Interview stellen die beiden ihr Werk vor.
Schließlich werden wir im Gespräch mit den Organisatoren Joshua und Amanda die geplante Live-Jam mit Kasseler Straßenmusikern vorstellen, die am Sonntag nachmittag vor dem Fridericianum steigen soll.
56 Minuten
Die documenta zieht verschiedenste Künstler:innen nach Kassel.
Carina Pesch ist eine dieser Künstler:innen. Sie ist Inititoren der Performance "Follow Me". Bei dieser verfolgen Performer:innen fremde Menschen und einander auf der Straße. Im Interview berichtet Sie über ihre Arbeit.
Carina Pesch ist eine dieser Künstler:innen. Sie ist Inititoren der Performance "Follow Me". Bei dieser verfolgen Performer:innen fremde Menschen und einander auf der Straße. Im Interview berichtet Sie über ihre Arbeit.
51 Minuten
Interview mit FRK-Redakteurin Julie über ihre ersten Eindrücke von der documenta 15.
1 Stunde 3 Minuten
Auszüge aus aktuellen Interviews mit den Musikern Wolfram Spyra, Steve Schroyder und Udo P. Leis mit Eindrücken von 'The Little Garden of Sounds 2022'. Ebenfalls mit den Künstlerinnen der 'Krume 1' Florentine Joop, Nadine Conrad, Elisabeth Dishur und Natalie Huth sowie Andreas Bär zur Eröffnung der laufenden Ausstellung 'WEIẞ wie ROT wie SCHWARZ' in der Nachrichtenmeisterei am Kulturbahnhof in Kassel.
1 Stunde 1 Minute
Diese Radio-Sendung ist teilweise fiktiv und teilweise die Realität, welche die Kunstvermittlerinnen und -vermittler sobat sobat während der documenta15 erleben. Es ist ein kleiner Einblick in den Alltag des Teams und der Versuch, den Herausforderungen und Schwierigkeiten mit Humor zu
begegnen. Willkommen bei walks & worries, einer offenen Telefonleitung für das sobat-Team. Vielen Dank an alle, die sich auf unterschiedliche Weise beteiligt haben.
Art mediation on documenta 15. This show is partly fictional and partly the reality that the art mediator sobat sobat encounters during documenta 15. This is a small insight into the everyday life of the team and the attempt to meet the challenges and difficulties with humor. Welcome to walks & worries, a hotline for the sobat team.Thanks to all those who have participated in various ways.
(Beitrag in englischer Sprache.)
begegnen. Willkommen bei walks & worries, einer offenen Telefonleitung für das sobat-Team. Vielen Dank an alle, die sich auf unterschiedliche Weise beteiligt haben.
Art mediation on documenta 15. This show is partly fictional and partly the reality that the art mediator sobat sobat encounters during documenta 15. This is a small insight into the everyday life of the team and the attempt to meet the challenges and difficulties with humor. Welcome to walks & worries, a hotline for the sobat team.Thanks to all those who have participated in various ways.
(Beitrag in englischer Sprache.)
2 Stunden
Welche Verbindungen bestehen zwischen der Gründergeneration der documenta und der NS-Zeit? Die Kunstwissenschaftlerin Mirl Redmann hat zu diesem heiklen Thema geforscht und äußert sich ausführlich im Interview mit der "Zwischenzeitlich documenta"-Redaktion.
1 Stunde
Auch in der 6. Woche der documenta fifteen wird über den Antisemitismusskandal debattiert. Wir bringen zwei unterschiedliche Personen/ Postionen zu Gehör: Werner Ruf und Jan Gerber.
52 Minuten
Wie gut ist es, Altkleider nach Afrika zu schicken? The Nest Collective aus Nairobi zeigen in ihrer Installation "Return to Sender" die Schattenseiten und haben die Textilien zurück in die Kassler Aue gebracht. Wir stellen nicht nur dieses Kunstwerk vor, sondern haben u.a. auch das interdisziplinären Theaterprojekt "Temple Of Alternative Histories" im Staatstheater Kassel besucht.
1 Stunde 41 Minuten
Seit Mitte Juni befinden sich auf der rechten Fuldaseite am Ufer des Bootsverleihs Ahoi zwei begrünte Plattformen: Der ‚Healing‘ und der ‚Future Garden‘, ein Projekt der Künstlerin, Organisatorin und Kuratorin Ilona Németh. In einem ausführlichen Interview gibt sie Auskunft über die Entstehung, Hintergründe und Kooperationspartner dieses Werkes, das in vielerlei Hinsicht die Werte der diesjährigen documenta repräsentiert.
Teil des Konzepts ist zum Beispiel die Einbindung von ortsansässigen Personen, die über ein erfolgreiches Bewerbungsverfahren für die gesamte Dauer der documenta die Pflege einer der Gärten übernommen haben. In einem Vor-Ort-Besuch haben wir unmittelbare Eindrücke gesammelt und hören von konkreten Erfahrungen über diese Tätigkeit von einem der ‚Gärtner auf Zeit‘.
Außerdem im Programm: Erinnerungen an den kürzlich verstorbenen Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg.
Teil des Konzepts ist zum Beispiel die Einbindung von ortsansässigen Personen, die über ein erfolgreiches Bewerbungsverfahren für die gesamte Dauer der documenta die Pflege einer der Gärten übernommen haben. In einem Vor-Ort-Besuch haben wir unmittelbare Eindrücke gesammelt und hören von konkreten Erfahrungen über diese Tätigkeit von einem der ‚Gärtner auf Zeit‘.
Außerdem im Programm: Erinnerungen an den kürzlich verstorbenen Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg.
58 Minuten
“Als Gastgeber versagt” ist der Titel eines Beitrages von Prof. Philipp Oswalt, der am 8. Juli bei Zeit online erschien.
In der Sendung „Zwischenzeitlich documenta - StadtLabor“ “experimentierten” Philip Oswalt und Klaus Schaake auf der Grundlage dieses Impulses und ihren Wahrnehmungen zur verfahrenden Situation um die aktuelle Auflage der Weltkunstausstellung und bewegen die Frage, wie sich dieser Konflikt produktiv machen ließe.
Die Sendung wurde am 12.7.22 aufgezeichnet. Aktuellere Entwicklungen, wie beispielsweise die am Abend des 12. Juli veröffentlichte Erklärung der documenta-Generaldirektorin sowie der Erklärung des Aufsichtsrates vom 16.7.2022 mit der Information zur kurzfristigen Auflösung des Gesschäftsführerdienstvertrages konnten folglich nicht Gegenstand der Betrachtung sein.
In der Sendung „Zwischenzeitlich documenta - StadtLabor“ “experimentierten” Philip Oswalt und Klaus Schaake auf der Grundlage dieses Impulses und ihren Wahrnehmungen zur verfahrenden Situation um die aktuelle Auflage der Weltkunstausstellung und bewegen die Frage, wie sich dieser Konflikt produktiv machen ließe.
Die Sendung wurde am 12.7.22 aufgezeichnet. Aktuellere Entwicklungen, wie beispielsweise die am Abend des 12. Juli veröffentlichte Erklärung der documenta-Generaldirektorin sowie der Erklärung des Aufsichtsrates vom 16.7.2022 mit der Information zur kurzfristigen Auflösung des Gesschäftsführerdienstvertrages konnten folglich nicht Gegenstand der Betrachtung sein.
52 Minuten
Arnold Bode ist der Kunstwelt als geistiger Vater und Initiator der documenta-Kunstausstellung bekannt, die seit 1955 in Kassel stattfindet. Weniger bekannt ist sein privates Leben, seine Arbeit als Künstler und Designer, als Innenraumgestalter und Städtebauvisionär. Geboren 1900, hatte er nach einem Studium der Kunst in Kassel erste Erfolge als Maler und Kurator. Sein beruflicher Einstieg 1930 am Werklehrerseminar in Berlin endete aber bald mit einem Berufsverbot im Nationalsozialismus. Mit Hilfe der Familie schlug er sich mit Innenausbau durch. Nach dem zweiten Weltkrieg konnte er im Messebau beachtliche Erfolge nachweisen. Er war Mitbegründer der 1947 neu gegründeten Werkakademie. Dort war er zuerst Dozent für Malerei, 1963-1969 Professor. Sein weiteres Leben war von der 1955 gegründete documenta geprägt, die ihn bis zu seinem Lebensende beschäftigte.
Sylvia Stöbe hat die Erinnerungen von noch lebenden Familienmitgliedern, Zeitzeugen und Informationen aus anderen Quellen zusammengetragen und eine Biografie von Arnold Bode erstellt. Wir haben mit ihr gesprochen.
Sylvia Stöbe hat die Erinnerungen von noch lebenden Familienmitgliedern, Zeitzeugen und Informationen aus anderen Quellen zusammengetragen und eine Biografie von Arnold Bode erstellt. Wir haben mit ihr gesprochen.
1 Stunde 42 Minuten
Die documenta fifteen ist durch viele partizipative Kunstwerke geprägt, an deren Entstehung sich auch die lokale Bevölkerung beteiligt. So startete etwa bereits vor Monaten ein Projekt, bei dem in kollektiver Arbeit ein großer Teppich genäht wird, auf dem während der Ausstellung verschiedene Veranstaltungen stattfinden sollen. Entwickelt wurde dieses Projekt vom niederländischen Künstler reinaart vanhoe. Den Teppich kann man sich nun im ook_visitorZentrum anschauen.
Wir waren bereits vor Start der documenta vor Ort und haben uns mit den verschiedenen Personen unterhalten, die sich an dem Projekt beteiligen. Außerdem berichten wir von der Neueröffnung der Löwenburg.
Wir waren bereits vor Start der documenta vor Ort und haben uns mit den verschiedenen Personen unterhalten, die sich an dem Projekt beteiligen. Außerdem berichten wir von der Neueröffnung der Löwenburg.
1 Minute
Lust, während der documenta in Kassel auszustellen?
Möglich macht das die 'Win-Win Lottery', bei der während der laufenden documenta interessierte Kunstschaffende per notariell beaufsichtigtem Losverfahren für jeweils eine Woche einen gut einsehbaren Ausstellungsraum am Kulturbahnhof gewinnen können. Wir haben mit Thomas Sterna, einem der beiden Initiatoren des Projekts, ein Interview geführt. Außerdem kommt auch Susanne Dundler, eine der glücklichen Gewinnerinnen, die als erste die Fläche mit einer Klangperformance bespielt hat, zu Wort.
Weiterhin gibt es in der heutigen Sendung ein Interview mit der Regisseurin Florentina Holzinger zur Inszenierung "A Divine Comedy" am Kasseler Staatstheater, und wir blicken auf die Anhörung im Bundestags-Kulturausschuß zur documenta zurück.
Möglich macht das die 'Win-Win Lottery', bei der während der laufenden documenta interessierte Kunstschaffende per notariell beaufsichtigtem Losverfahren für jeweils eine Woche einen gut einsehbaren Ausstellungsraum am Kulturbahnhof gewinnen können. Wir haben mit Thomas Sterna, einem der beiden Initiatoren des Projekts, ein Interview geführt. Außerdem kommt auch Susanne Dundler, eine der glücklichen Gewinnerinnen, die als erste die Fläche mit einer Klangperformance bespielt hat, zu Wort.
Weiterhin gibt es in der heutigen Sendung ein Interview mit der Regisseurin Florentina Holzinger zur Inszenierung "A Divine Comedy" am Kasseler Staatstheater, und wir blicken auf die Anhörung im Bundestags-Kulturausschuß zur documenta zurück.
60 Minuten
Die documenta fifteen versucht, den Kassler-Osten zu erschließen. Wir haben uns dort umgesehen und berichten euch, was es so alles an documenta-Kunst zu sehen gibt. Außerdem sprechen wir mit verschiedenen Künstlern wie z.B. Pedro Lasch aus Haiti.
3 Stunden 2 Minuten
Zwei Wochen nach Start der documenta fifteen wird kaum noch über die Kunst, sondern fast ausschließlich über den Antisemitismus-Eklat gesprochen. Nun fand zu dieser Thematik in Kooperation der Bildungsstätte Anne Frank und der documenta und Museum Fridericianum gGmbH eine erste Podiumsdiskussion unter dem Titel „Antisemitismus in der Kunst“ statt. Zentrale Frage: Sind die verschiedenen Parteien bereit zu einem Dialog? Wir senden einen Mitschnitt der Veranstaltung.
Wir haben Meron Mendel (Direktor der Bildungsstätte Anne Frank) nach seiner Einschätzung gefragt. Auch Aram Ziai (Leiter des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien, Universität Kassel) kommt in der Sendung zu Wort und erläutert, inwiefern Postkolonialismus einen blinden Fleck bzgl. Antisemitismus hat.
Wir haben Meron Mendel (Direktor der Bildungsstätte Anne Frank) nach seiner Einschätzung gefragt. Auch Aram Ziai (Leiter des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien, Universität Kassel) kommt in der Sendung zu Wort und erläutert, inwiefern Postkolonialismus einen blinden Fleck bzgl. Antisemitismus hat.