Fragend verbunden - Der Interviewpodcast zur Existenzanalyse Archiv
33 Episoden
1 Stunde 3 Minuten
Was braucht es, damit wir das Kind als ganzen Menschen im Blick haben – nicht nur sein Verhalten? Eva Maria Waibel widmet sich genau dieser Frage als Mitbegründerin und Leiterin des Instituts für Existenzielle Pädagogik und Beirätin für Existenzielle Pädagogik im Vorstand der GLE Österreich. Über die Ausbildung zur Lehrerin und die psychotherapeutische Ausbildung fand sie zur Existenzanalyse und von dort zu ihrer Lebensaufgabe: existenzielle Pädagogik in Lehre, Ausbildung und Praxis zu verankern.
Sie sieht existenzielle Pädagogik nicht als Spezialdisziplin, sondern als ganzheitliche Sicht, die alle pädagogischen Felder durchdringt und von einem klaren Menschenbild ausgeht. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum dieses Menschenbild pädagogisches Handeln stärker prägt als jedes angelernte Wissen, und wie es gelingen kann, hinter herausforderndem Verhalten das Kind selbst wahrzunehmen.
Eva Maria Waibel zeigt an Praxisbeispielen, was genaues Hinschauen, Hinhören und Hinspüren konkret bedeutet – und warum Beziehung nicht das Ergebnis, sondern die Grundlage jeder gelingenden Erziehung ist: „Ohne Beziehung können wir nicht erziehen – Erziehung geschieht in der Beziehung und dann in der Begegnung."
Ein Gespräch, das einlädt, genauer hinzuschauen: weniger auf das, was ein Kind tut, und mehr auf das, was es in diesem Moment wirklich braucht.
Wer sich für existenzielle Pädagogik interessiert: Mittlerweile gibt es in Österreich mehrere Masterlehrgänge dazu, in Deutschland ist ein entsprechendes Angebot in Arbeit. Mehr Infos zu Weiterbildung, aktuellen Veranstaltungen gibt es beim Institut für Existenzielle Pädagogik: https://www.existenzielle-paedagogik.at/de/
Sie sieht existenzielle Pädagogik nicht als Spezialdisziplin, sondern als ganzheitliche Sicht, die alle pädagogischen Felder durchdringt und von einem klaren Menschenbild ausgeht. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum dieses Menschenbild pädagogisches Handeln stärker prägt als jedes angelernte Wissen, und wie es gelingen kann, hinter herausforderndem Verhalten das Kind selbst wahrzunehmen.
Eva Maria Waibel zeigt an Praxisbeispielen, was genaues Hinschauen, Hinhören und Hinspüren konkret bedeutet – und warum Beziehung nicht das Ergebnis, sondern die Grundlage jeder gelingenden Erziehung ist: „Ohne Beziehung können wir nicht erziehen – Erziehung geschieht in der Beziehung und dann in der Begegnung."
Ein Gespräch, das einlädt, genauer hinzuschauen: weniger auf das, was ein Kind tut, und mehr auf das, was es in diesem Moment wirklich braucht.
Wer sich für existenzielle Pädagogik interessiert: Mittlerweile gibt es in Österreich mehrere Masterlehrgänge dazu, in Deutschland ist ein entsprechendes Angebot in Arbeit. Mehr Infos zu Weiterbildung, aktuellen Veranstaltungen gibt es beim Institut für Existenzielle Pädagogik: https://www.existenzielle-paedagogik.at/de/
1 Stunde 23 Minuten
Zwischen Erstarrung und Aktionismus, zwischen Rückzug und Kampf; was braucht es, um in einer Zeit der Extreme nicht zu erstarren, sondern lebendig und präsent zu bleiben? Gibt es einen dritten Ort, einen inneren Mittelpunkt, von dem aus echte Wahl erst möglich wird?
Kirk Schneider ist lizenzierter Psychologe und eine der prägendsten Stimmen der zeitgenössischen Existenziell-Humanistischen Psychotherapie in den USA, international bestens vernetzt und auch unserer Gesellschaft eng verbunden. Anlass des Gesprächs ist sein neues Buch „The Vibrant Center: A New Consciousness for Our Broken Age".
Wir sprechen über sein Konzept des Vibrant Center, das auf drei Säulen ruht: Präsenz, Offenheit für Erfahrung und Unterscheidungsvermögen – aus denen heraus wir eher antworten als bloß reagieren können. Es geht um den „polarisierten Geist" unserer Zeit, darüber, warum Angst und Verletzlichkeit nicht vermieden, sondern als Teil eines volleren Lebens willkommen geheißen werden sollten.
Von der Kindererziehung über echte Begegnung bis zu Bridge-Building-Dialogen: Ein Gespräch darüber, wie wir in helfenden Berufen über die eigene Praxis hinauswirken können – und wie wir unserem eigenen lebendigen Zentrum näherkommen.
(Hinweis: Das Gespräch wurde auf Englisch geführt.)
Corps of Depth Healers: https://www.corpsofdepthhealers.com
Buch "The Vibrant Center": https://universityprofessorspress.com/product/the-vibrant-center/
Kirk Schneider ist lizenzierter Psychologe und eine der prägendsten Stimmen der zeitgenössischen Existenziell-Humanistischen Psychotherapie in den USA, international bestens vernetzt und auch unserer Gesellschaft eng verbunden. Anlass des Gesprächs ist sein neues Buch „The Vibrant Center: A New Consciousness for Our Broken Age".
Wir sprechen über sein Konzept des Vibrant Center, das auf drei Säulen ruht: Präsenz, Offenheit für Erfahrung und Unterscheidungsvermögen – aus denen heraus wir eher antworten als bloß reagieren können. Es geht um den „polarisierten Geist" unserer Zeit, darüber, warum Angst und Verletzlichkeit nicht vermieden, sondern als Teil eines volleren Lebens willkommen geheißen werden sollten.
Von der Kindererziehung über echte Begegnung bis zu Bridge-Building-Dialogen: Ein Gespräch darüber, wie wir in helfenden Berufen über die eigene Praxis hinauswirken können – und wie wir unserem eigenen lebendigen Zentrum näherkommen.
(Hinweis: Das Gespräch wurde auf Englisch geführt.)
Corps of Depth Healers: https://www.corpsofdepthhealers.com
Buch "The Vibrant Center": https://universityprofessorspress.com/product/the-vibrant-center/
1 Stunde 21 Minuten
Selbstmitgefühl wird oft in eine Schublade gesteckt: Persönlichkeitsentwicklung, ein nettes Konzept für die leichten Momente. Dabei geht es um etwas weitaus Grundlegenderes – und das ist vielleicht genau das, was diese Folge für uns so spannend macht.
Dr. Christine Brähler ist klinische Psychologin, Psychotherapeutin, Forscherin und Pionierin in der mitgefühlsbasierten Psychotherapie, auch für die Arbeit mit komplexen psychischen Erkrankungen. Zudem hat sie das Mindful Self-Compassion Programm im deutschsprachigen Raum mitgeprägt. Ihr Anliegen ist dabei weniger die Methode als die Haltung dahinter.
Wir sprechen darüber, was Selbstmitgefühl wirklich bedeutet, jenseits von Wellnesskonzepten und Interventionen. Über den Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl, und warum gerade dieser Unterschied darüber entscheidet, ob wir als Therapeut*innen und Beratende wirklich in Kontakt bleiben können. Dabei betrachten wir auch die Verbindungspunkte zur Existenzanalyse und zum IFS, also die Arbeit mit Anteilen als Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen. Schließlich geht es um das, was eine integrative Sichtweise auf Psychotherapie heute leisten kann.
Ein Gespräch, das auch dazu einlädt zu fragen: Wie gehe ich eigentlich mit mir selbst um, und was wird dadurch für meine Arbeit möglich?
Alle Infos und Angebote unter:
Dr. Christine Brähler
Dr. Christine Brähler ist klinische Psychologin, Psychotherapeutin, Forscherin und Pionierin in der mitgefühlsbasierten Psychotherapie, auch für die Arbeit mit komplexen psychischen Erkrankungen. Zudem hat sie das Mindful Self-Compassion Programm im deutschsprachigen Raum mitgeprägt. Ihr Anliegen ist dabei weniger die Methode als die Haltung dahinter.
Wir sprechen darüber, was Selbstmitgefühl wirklich bedeutet, jenseits von Wellnesskonzepten und Interventionen. Über den Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl, und warum gerade dieser Unterschied darüber entscheidet, ob wir als Therapeut*innen und Beratende wirklich in Kontakt bleiben können. Dabei betrachten wir auch die Verbindungspunkte zur Existenzanalyse und zum IFS, also die Arbeit mit Anteilen als Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen. Schließlich geht es um das, was eine integrative Sichtweise auf Psychotherapie heute leisten kann.
Ein Gespräch, das auch dazu einlädt zu fragen: Wie gehe ich eigentlich mit mir selbst um, und was wird dadurch für meine Arbeit möglich?
Alle Infos und Angebote unter:
Dr. Christine Brähler
1 Stunde 8 Minuten
Der Körper ist immer dabei. Er trägt uns, atmet mit uns, speichert, was wir erlebt haben. Und doch fragen wir ihn selten, wie es ihm eigentlich geht.
Markus Angermayr ist existenzanalytischer Körperpsychotherapeut, Supervisor und Ausbilder in Österreich und bringt in dieser Folge etwas mit, das sich beim Zuhören spürbar überträgt: eine Haltung des Lauschens. Denn der Körper spricht, leise und in seiner eigenen Sprache. Unsere Aufgabe ist es, dafür empfänglich zu werden.
Wir sprechen darüber, was es bedeutet, den Körper wirklich in therapeutische und beratende Prozesse einzuladen. Über das Leibgedächtnis, das weiter zurückreicht als unsere bewusste Erinnerung. Über ungelebte Erfahrungen, die im Körper verdichtet warten. Über Berührung als erste Sprache des Menschen und darüber, was möglich wird, wenn wir beginnen, auf das zu hören, was sich körperlich regt und Ausdruck sucht.
Die Folge ist dabei ausgesprochen praxisnah. Markus Angermayr gibt lebendige Einblicke in seine Arbeit und macht spürbar, wie körperorientiertes Vorgehen im therapeutischen Alltag konkret aussieht und wirkt.
In der körperorientierten Sitzung, so Markus Angermayr, hat der Körper die Deutungshoheit. Ein Satz, der vielleicht kontraintuitiv klingt – und der doch auf etwas sehr Wesentliches verweist.
Ein Gespräch, das dazu einlädt innezuhalten, hinzuspüren und dem zu begegnen, was der Körper schon lange sagen möchte.
Markus Angermayr ist existenzanalytischer Körperpsychotherapeut, Supervisor und Ausbilder in Österreich und bringt in dieser Folge etwas mit, das sich beim Zuhören spürbar überträgt: eine Haltung des Lauschens. Denn der Körper spricht, leise und in seiner eigenen Sprache. Unsere Aufgabe ist es, dafür empfänglich zu werden.
Wir sprechen darüber, was es bedeutet, den Körper wirklich in therapeutische und beratende Prozesse einzuladen. Über das Leibgedächtnis, das weiter zurückreicht als unsere bewusste Erinnerung. Über ungelebte Erfahrungen, die im Körper verdichtet warten. Über Berührung als erste Sprache des Menschen und darüber, was möglich wird, wenn wir beginnen, auf das zu hören, was sich körperlich regt und Ausdruck sucht.
Die Folge ist dabei ausgesprochen praxisnah. Markus Angermayr gibt lebendige Einblicke in seine Arbeit und macht spürbar, wie körperorientiertes Vorgehen im therapeutischen Alltag konkret aussieht und wirkt.
In der körperorientierten Sitzung, so Markus Angermayr, hat der Körper die Deutungshoheit. Ein Satz, der vielleicht kontraintuitiv klingt – und der doch auf etwas sehr Wesentliches verweist.
Ein Gespräch, das dazu einlädt innezuhalten, hinzuspüren und dem zu begegnen, was der Körper schon lange sagen möchte.
1 Stunde 17 Minuten
Aufgezeichnet in einer Zeit, in der das Thema sexualisierter Gewalt gegen Frauen mit großer Wucht in die Öffentlichkeit bricht, widmet sich diese Folge genau dem: Was passiert gerade mit uns? Was macht es mit Menschen, wenn sie hinschauen, und was, wenn sie wegschauen? Wie finden wir einen Weg, der weder in Lähmung noch in blindem Aktionismus endet? Und mit welcher Haltung begegnen wir Betroffenen – im persönlichen wie im professionellen Kontakt?
Prof. Dr. Judith Mangelsdorf, Professorin für Positive Psychologie und Expertin für posttraumatisches Wachstum, bringt sowohl wissenschaftliche Tiefe als auch persönliche Offenheit in dieses Gespräch.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen Aushalten und Halten, über fundamentale Fähigkeiten im Angesicht des Schmerzes, über Charakterstärken als innere Ressource, die uns niemand nehmen kann – und darüber, warum gelebte Werte eine andere Kraft entfalten als nur gedachte.
Ein Gespräch für alle, die sich fragen, wie sie in dieser Zeit bei sich bleiben – und wie sie von dort aus einen echten Unterschied machen können.
Prof. Dr. Judith Mangelsdorf, Professorin für Positive Psychologie und Expertin für posttraumatisches Wachstum, bringt sowohl wissenschaftliche Tiefe als auch persönliche Offenheit in dieses Gespräch.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen Aushalten und Halten, über fundamentale Fähigkeiten im Angesicht des Schmerzes, über Charakterstärken als innere Ressource, die uns niemand nehmen kann – und darüber, warum gelebte Werte eine andere Kraft entfalten als nur gedachte.
Ein Gespräch für alle, die sich fragen, wie sie in dieser Zeit bei sich bleiben – und wie sie von dort aus einen echten Unterschied machen können.
1 Stunde 44 Minuten
Dieses Gespräch mit dem Begründer der heutigen Existenzanalyse ist persönlich und fachlich zugleich. Im ersten Teil gibt Alfried Längle berührende Einblicke in seine eigenen Beweggründe und Erfahrungen und zeigt, aus welcher inneren Auseinandersetzung die Existenzanalyse gewachsen ist. Wer aufmerksam zuhört, begegnet hier bereits ihrer Haltung und ihrem Menschenbild.
Im zweiten Teil vertiefen wir das Verständnis des Personseins – jener inneren Instanz, die uns prüfen und hinspüren lässt, ob etwas wirklich stimmig ist, und die uns hilft, unser Leben an unserem eigenen Sein und in Freiheit und Verantwortung auszurichten.
Ausgehend von der existenzanalytischen Grundhaltung erfahren wir: Wir sind uns selbst gegeben und anvertraut. Dieses Leben ist unser eigenes und fragt nach einer persönlichen Stellungnahme.
Ein Gespräch, das dazu einlädt, dem eigenen Personsein nachzuspüren und sich zu fragen: „Wie geht es mir eigentlich mit mir?"
Im zweiten Teil vertiefen wir das Verständnis des Personseins – jener inneren Instanz, die uns prüfen und hinspüren lässt, ob etwas wirklich stimmig ist, und die uns hilft, unser Leben an unserem eigenen Sein und in Freiheit und Verantwortung auszurichten.
Ausgehend von der existenzanalytischen Grundhaltung erfahren wir: Wir sind uns selbst gegeben und anvertraut. Dieses Leben ist unser eigenes und fragt nach einer persönlichen Stellungnahme.
Ein Gespräch, das dazu einlädt, dem eigenen Personsein nachzuspüren und sich zu fragen: „Wie geht es mir eigentlich mit mir?"
1 Stunde 8 Minuten
Was geschieht, wenn wir lernen, den Atem als Zugang zu unserem Innersten zu nutzen? Wenn das Denken in den Hintergrund tritt und Wahrnehmen, Erleben und Körperbewusstsein in den Vordergrund rücken? Und wir uns dem zuwenden, was sich im Inneren regt und Ausdruck sucht?Das holotrope Atmen eröffnet Erfahrungsräume, die über das gewohnte Ich-Erleben hinausreichen. Dabei können tief sitzende Blockaden, seelische Verletzungen sowie biografische, körperliche und existenzielle Themen ins Bewusstsein treten und verarbeitet werden – ebenso wie Erfahrungen von Verbundenheit und Weite. Für viele Menschen entsteht daraus eine neue innere Orientierung und ein vertieftes Vertrauen in das, was sie innerlich führt.In dieser Folge spricht Dr. Sylvester Walch über seine langjährige Arbeit mit dem holotropen Atmen. Er ist seit über 40 Jahren Psychotherapeut und begleitet Menschen seit mehr als drei Jahrzehnten in veränderten Bewusstseinszuständen. In seinem Ansatz verbindet er psychotherapeutische Erfahrung mit spiritueller Begleitung und transpersonaler Psychologie.
Wir sprechen über die Kraft erweiterter Bewusstseinszustände, über den Körper als unverzichtbaren Zugang zum Erleben und darüber, warum gerade das Einbeziehen dieser Dimensionen therapeutische Prozesse vertiefen kann. Sylvester Walch plädiert für eine offene, nicht-dogmatische Spiritualität und findet Worte für Erfahrungen, die sich oft nur schwer fassen lassen.
Ein Gespräch über das Vertrauen in innere Prozesse, über die Autorität des eigenen Erlebens und über einen Weg, der Menschen helfen kann, dem Wesentlichen in sich selbst zu näher zu kommen.
Mehr erfahren unter walchnet.de
Wir sprechen über die Kraft erweiterter Bewusstseinszustände, über den Körper als unverzichtbaren Zugang zum Erleben und darüber, warum gerade das Einbeziehen dieser Dimensionen therapeutische Prozesse vertiefen kann. Sylvester Walch plädiert für eine offene, nicht-dogmatische Spiritualität und findet Worte für Erfahrungen, die sich oft nur schwer fassen lassen.
Ein Gespräch über das Vertrauen in innere Prozesse, über die Autorität des eigenen Erlebens und über einen Weg, der Menschen helfen kann, dem Wesentlichen in sich selbst zu näher zu kommen.
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60 Minuten
Sexualität begleitet unser Leben von Anfang an und ist dennoch oft mit Scham, Unsicherheit und Tabus belegt. Wie können wir über Sexualität sprechen, ohne sie zu bewerten oder zu funktionalisieren? Und was bedeutet es, Sexualität aus existenzanalytischer Perspektive zu verstehen?
In dieser Folge spreche ich mit Ingo Zirks, Körpertherapeut, Existenzanalytiker und Sexualtherapeut. Aus seiner langjährigen Praxis heraus hat er eine existenzanalytisch fundierte Sexualtherapie entwickelt, die den Menschen in seiner Ganzheit ernst nimmt – leiblich, emotional und existenziell.
Wir nähern uns dem Thema behutsam: dem Einstieg in Sexualität, den gesellschaftlichen und persönlichen Tabus, und der Frage, wie Sexualität sich über die gesamte Lebensspanne hinweg wandelt. Ingo gibt Einblick, wie die vier Grundmotivationen der Existenzanalyse helfen können, sexuelle Themen besser zu verstehen, als Ausdruck von Lebendigkeit, Beziehung und Selbstsein.
Ein ganz offenes Gespräch über ein zutiefst menschliches Thema. Eine Folge, die dazu einlädt, Sexualität als Teil der eigenen Existenz wahrzunehmen und dem eigenen Erleben mit mehr Offenheit zu begegnen.
Passende Buchempfehlung: "Anwendungsgebiete der Existenzanalyse" - von Ingo Zirks, Markus Angermayr & Susanne Pointner
https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2900/3415-detail
In dieser Folge spreche ich mit Ingo Zirks, Körpertherapeut, Existenzanalytiker und Sexualtherapeut. Aus seiner langjährigen Praxis heraus hat er eine existenzanalytisch fundierte Sexualtherapie entwickelt, die den Menschen in seiner Ganzheit ernst nimmt – leiblich, emotional und existenziell.
Wir nähern uns dem Thema behutsam: dem Einstieg in Sexualität, den gesellschaftlichen und persönlichen Tabus, und der Frage, wie Sexualität sich über die gesamte Lebensspanne hinweg wandelt. Ingo gibt Einblick, wie die vier Grundmotivationen der Existenzanalyse helfen können, sexuelle Themen besser zu verstehen, als Ausdruck von Lebendigkeit, Beziehung und Selbstsein.
Ein ganz offenes Gespräch über ein zutiefst menschliches Thema. Eine Folge, die dazu einlädt, Sexualität als Teil der eigenen Existenz wahrzunehmen und dem eigenen Erleben mit mehr Offenheit zu begegnen.
Passende Buchempfehlung: "Anwendungsgebiete der Existenzanalyse" - von Ingo Zirks, Markus Angermayr & Susanne Pointner
https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2900/3415-detail
1 Stunde 35 Minuten
Wie nähern wir uns einem Menschen so, dass echte Begegnung möglich wird? Diese Frage begleitet Prof. Dr. Jürgen Kriz seit Jahrzehnten, als Wissenschaftler, Psychotherapeut und leidenschaftlicher Beobachter des Menschseins.
Kriz, Emeritus für Psychotherapie und klinische Psychologie und eine prägende Stimme der Humanistischen Psychotherapie, verbindet analytische Klarheit mit großer Demut gegenüber der Komplexität menschlichen Daseins. Mit seiner Personzentrierten Systemtheorie zeigt Kriz, wie sehr menschliche Entwicklung von Beziehung, Resonanz und Kontext geprägt ist – und dass wir einen Menschen nur verstehen können, wenn wir ihn in seiner momentanen Lebendigkeit wahrnehmen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heißt, einem Menschen wirklich zu begegnen: jenseits von Methode, Technik oder Diagnose. Es geht um die Kunst des Nicht-Wissens, um Resonanz und Einlassen, um das feine Wahrnehmen dessen, was im Gegenüber lebendig ist und darum, wie therapeutische Präsenz entstehen kann.
Kriz gibt Einblick in seine Haltung und seine Erfahrungen. So entsteht ein Gespräch voller Denkanstöße, Wärme und Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen. Für alle, die spüren möchten, was echte Begegnung ausmacht und was sie möglich werden lässt.
Ein Podcast der GLE D 2025
Kriz, Emeritus für Psychotherapie und klinische Psychologie und eine prägende Stimme der Humanistischen Psychotherapie, verbindet analytische Klarheit mit großer Demut gegenüber der Komplexität menschlichen Daseins. Mit seiner Personzentrierten Systemtheorie zeigt Kriz, wie sehr menschliche Entwicklung von Beziehung, Resonanz und Kontext geprägt ist – und dass wir einen Menschen nur verstehen können, wenn wir ihn in seiner momentanen Lebendigkeit wahrnehmen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heißt, einem Menschen wirklich zu begegnen: jenseits von Methode, Technik oder Diagnose. Es geht um die Kunst des Nicht-Wissens, um Resonanz und Einlassen, um das feine Wahrnehmen dessen, was im Gegenüber lebendig ist und darum, wie therapeutische Präsenz entstehen kann.
Kriz gibt Einblick in seine Haltung und seine Erfahrungen. So entsteht ein Gespräch voller Denkanstöße, Wärme und Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen. Für alle, die spüren möchten, was echte Begegnung ausmacht und was sie möglich werden lässt.
Ein Podcast der GLE D 2025
1 Stunde 15 Minuten
Claudia Cardinal begleitet seit über zwanzig Jahren Menschen im Sterben – als Sterbeamme, Autorin und Ausbilderin. In ihrer Arbeit begegnet sie den Fragen, die oft unausgesprochen bleiben: Wie gehen wir mit der Endlichkeit um? Was macht das Sterben heute so schwer? Und was verändert sich, wenn wir uns der eigenen Vergänglichkeit wirklich stellen?
Im Gespräch erzählt sie, wie sich ihr Blick auf Leben und Tod mit den Jahren gewandelt hat, welche Ängste Sterbende bewegen und wie Menschen in dieser letzten Phase manchmal zu einer tiefen Versöhnung mit dem Leben finden.
Wir sprechen über Abschied, Vertrauen und die Frage, ob es etwas gibt, das über den letzten Atemzug hinausreicht.
Ein offenes Gespräch über das, was bleibt, wenn alles andere geht.
Im Gespräch erzählt sie, wie sich ihr Blick auf Leben und Tod mit den Jahren gewandelt hat, welche Ängste Sterbende bewegen und wie Menschen in dieser letzten Phase manchmal zu einer tiefen Versöhnung mit dem Leben finden.
Wir sprechen über Abschied, Vertrauen und die Frage, ob es etwas gibt, das über den letzten Atemzug hinausreicht.
Ein offenes Gespräch über das, was bleibt, wenn alles andere geht.
1 Stunde 8 Minuten
Was trägt in einer Zeit, in der oft Orientierung fehlt? Und wie können wir Menschen dabei begleiten, Halt in sich selbst zu finden? Über unsere Ausbildung und darüber, was sie einzigartig macht, sprechen wir mit der Psychologin, Existenzanalytikerin und Ausbilderin Christiane Groß.
Es geht um die Haltung der Offenheit, um Resonanz und Begegnung – und darum, dem Gegenüber zu ermöglichen, das Eigene zu entdecken und zum Ausdruck zu bringen.
Wir erfahren, was Christiane ausmacht, warum sie sich immer wieder für diesen Weg entschieden hat und was sie in ihrer Arbeit mit Menschen aktuell besonders bewegt.
Ein Gespräch, das Worte für inneres Erleben findet und dazu inspiriert, das Ja zum Leben nicht nur im Gegenüber zu ermöglichen, sondern auch in sich selbst zu festigen.
Bei Interesse an der Ausbildung geht die Mail an: christiane.gross@gle-d.de
Ein Podcast der GLE D (2025)
Es geht um die Haltung der Offenheit, um Resonanz und Begegnung – und darum, dem Gegenüber zu ermöglichen, das Eigene zu entdecken und zum Ausdruck zu bringen.
Wir erfahren, was Christiane ausmacht, warum sie sich immer wieder für diesen Weg entschieden hat und was sie in ihrer Arbeit mit Menschen aktuell besonders bewegt.
Ein Gespräch, das Worte für inneres Erleben findet und dazu inspiriert, das Ja zum Leben nicht nur im Gegenüber zu ermöglichen, sondern auch in sich selbst zu festigen.
Bei Interesse an der Ausbildung geht die Mail an: christiane.gross@gle-d.de
Ein Podcast der GLE D (2025)
1 Stunde
Die Autorin und Journalistin erzählt, wie diese Frage in ihrem Leben an Bedeutung gewann und was sie ihr bis heute bedeutet.
Wir sprechen über Freiheit und Befreiung, über das Ende des Lebens und die Frage, was danach kommt. Vor allem aber geht es um Beziehungen: um das Gefühl von Zugehörigkeit, um konstruktive Kritik, um das, was uns miteinander verbindet.
Gabriele von Arnim teilt ihre Gedanken mit einer Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit. Sie erzählt, was Zuversicht für sie bedeutet und was es braucht, um das Wertvolle zu bewahren. Und wie Mut entstehen kann, wenn wir uns trauen, den Blick auf uns selbst zu richten.
Ein ruhiges Gespräch, das Vertrauen schafft, öffnet und sich gut hören lässt. Es lädt dazu ein, den eigenen Gedanken zu folgen – und vielleicht bewegt es auch uns selbst zu der Frage: Wofür will ich gelebt haben?
Wir sprechen über Freiheit und Befreiung, über das Ende des Lebens und die Frage, was danach kommt. Vor allem aber geht es um Beziehungen: um das Gefühl von Zugehörigkeit, um konstruktive Kritik, um das, was uns miteinander verbindet.
Gabriele von Arnim teilt ihre Gedanken mit einer Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit. Sie erzählt, was Zuversicht für sie bedeutet und was es braucht, um das Wertvolle zu bewahren. Und wie Mut entstehen kann, wenn wir uns trauen, den Blick auf uns selbst zu richten.
Ein ruhiges Gespräch, das Vertrauen schafft, öffnet und sich gut hören lässt. Es lädt dazu ein, den eigenen Gedanken zu folgen – und vielleicht bewegt es auch uns selbst zu der Frage: Wofür will ich gelebt haben?
1 Stunde 10 Minuten
Was macht einen Menschen aus, der sich seit fast vier Jahrzehnten intensiv mit der Existenzanalyse beschäftigt? In dieser Folge nimmt uns Dr. paed. Christoph Kolbe, Erziehungswissenschaftler, Psychologischer Psychotherapeut und Existenzanalytiker, mit auf seinen ganz persönlichen Weg: Welche Fragen ihn bewegt haben, was ihn geprägt hat – und woran er besonders gewachsen ist.
Wir sprechen über Kraft, Freiheit und Verantwortung, über innere Haltung, Identität und die tiefe Überzeugung, dass der Mensch frei ist.
In seiner Rolle als Begleiter und Ausbilder in der existenzanalytischen Arbeit wird spürbar, wie sehr er selbst den Weg gegangen ist, den er heute mit anderen teilt: „Ich kann einen Menschen nur so weit führen, wie ich selbst gegangen bin."
Ein Gespräch voller Erfahrung, Ehrlichkeit und gelebter Existenzanalyse. Für alle, die tiefer verstehen oder neu entdecken wollen, was diese Haltung ausmacht.
Verlinken
Podcast > https://fragen-des-menschseins.de/
Herbstdialoge & Matinee > https://www.gle-d.de/veranstaltung/gle-d-herbsttagung/
Wir sprechen über Kraft, Freiheit und Verantwortung, über innere Haltung, Identität und die tiefe Überzeugung, dass der Mensch frei ist.
In seiner Rolle als Begleiter und Ausbilder in der existenzanalytischen Arbeit wird spürbar, wie sehr er selbst den Weg gegangen ist, den er heute mit anderen teilt: „Ich kann einen Menschen nur so weit führen, wie ich selbst gegangen bin."
Ein Gespräch voller Erfahrung, Ehrlichkeit und gelebter Existenzanalyse. Für alle, die tiefer verstehen oder neu entdecken wollen, was diese Haltung ausmacht.
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Podcast > https://fragen-des-menschseins.de/
Herbstdialoge & Matinee > https://www.gle-d.de/veranstaltung/gle-d-herbsttagung/
12 Minuten
In dieser kurzen Übergangsfolge verabschiedet sich Claudia als Gastgeberin des Podcasts – und übergibt an Steffi. Wir nehmen euch mit auf einen kurzen Rückblick und einen kleinen Ausblick: Claudia erzählt, was sie mitgenommen hat und Steffi, worauf sie sich freut.
Was bleibt: Die Lust am Fragen, am Menschsein, am gemeinsamen Weiterdenken.
Was kommt: Frische Perspektiven, persönliche Zugänge und viel Neugier auf das, was uns in der Existenzanalyse und darüber hinaus inspiriert.
Was bleibt: Die Lust am Fragen, am Menschsein, am gemeinsamen Weiterdenken.
Was kommt: Frische Perspektiven, persönliche Zugänge und viel Neugier auf das, was uns in der Existenzanalyse und darüber hinaus inspiriert.
29 Minuten
Der Wirtschaftsinformatiker Holger Bauer wollte schon als 12-Jähriger seinen Commodore 64 verstehen und beschäftigte sich Ende der 90er-Jahre mit Verkehrsprognosemodellen und Neuronalen Netzen. Er beschreibt wie die Popularität der digitale Technik in einen 10 Jahreszyklus analog einer Trauerkurve verläuft. So werden wir spätestens in 10 Jahren Avatar-Coaches haben. Vertrauen wir uns der digitalen Technik an?Welche Ängste sind berechtigt?