Feminismus für alle. Der Lila Podcast. Archiv
237 Episoden
48 Minuten
"Triumph der Frauen" ist eine Studie über Frauen, die rechten Parten anhängen. Elisa Gutsche erzählt im Gespräch mit Katrin, was die wichtigsten Erkenntnisse waren und was wir als Feministinnen daraus für unser politisches Handeln lernen können.
In ganz Europa haben die Rechtspopulisten in den vergangenen Jahren starken Zuwachs erfahren – auch und gerade von Frauen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat dazu eine Studie über 6 europäische Länder vorgelegt: “Triumph der Frauen”. Sie versucht herauszufinden, was Frauen in Schweden, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Polen und Griechenland dazu bringt, rechten Parteien anzuhängen. Wie sieht es aus, das “Female Face” der Rechtspopulisten?
Begleitet hat diese Studie Elisa Gutsche. Sie erzählt im Gespräch mit Katrin, was die wichtigsten Erkenntnisse waren, welche Unterschiede es in den genannten Ländern jeweils zu beachten gibt und welche inneren Widersprüche sich auftun. Mit diesem Wissen versuchen wir daraus Ideen für ein gemeinsames feministisches Handeln zu entwickeln.
Links und Hintergründe
Friedrich-Ebert-Stiftung: FES-Publikation “Triumph der Frauen? The Female Face of the Far and Populist Right in Europe”
MDR: Polen: Warum die PiS-Regierung so beliebt ist
Wikipedia: PiS
ZEIT: Ungarn: Ministerpräsident Viktor Orbán lobt Babyprämie aus
Wikipedia: Marine Le Pen
Wikipedia: Rassemblement National
Wikipedia: Simone Veil
Wikipedia: Schweden-Demokraten
Huffington Post: AfD-Frau Höchst hält im Bundestag wirre Rede gegen die Gleichberechtigung
Deutschlandfunk: Franziska Schreiber, „Inside AfD“
taz: Ungarn verbietet Gender Studies: Aus Angst um den Mann
Team und Kontakt zur FES
Diskursatlas Antifeminismus
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In ganz Europa haben die Rechtspopulisten in den vergangenen Jahren starken Zuwachs erfahren – auch und gerade von Frauen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat dazu eine Studie über 6 europäische Länder vorgelegt: “Triumph der Frauen”. Sie versucht herauszufinden, was Frauen in Schweden, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Polen und Griechenland dazu bringt, rechten Parteien anzuhängen. Wie sieht es aus, das “Female Face” der Rechtspopulisten?
Begleitet hat diese Studie Elisa Gutsche. Sie erzählt im Gespräch mit Katrin, was die wichtigsten Erkenntnisse waren, welche Unterschiede es in den genannten Ländern jeweils zu beachten gibt und welche inneren Widersprüche sich auftun. Mit diesem Wissen versuchen wir daraus Ideen für ein gemeinsames feministisches Handeln zu entwickeln.
Links und Hintergründe
Friedrich-Ebert-Stiftung: FES-Publikation “Triumph der Frauen? The Female Face of the Far and Populist Right in Europe”
MDR: Polen: Warum die PiS-Regierung so beliebt ist
Wikipedia: PiS
ZEIT: Ungarn: Ministerpräsident Viktor Orbán lobt Babyprämie aus
Wikipedia: Marine Le Pen
Wikipedia: Rassemblement National
Wikipedia: Simone Veil
Wikipedia: Schweden-Demokraten
Huffington Post: AfD-Frau Höchst hält im Bundestag wirre Rede gegen die Gleichberechtigung
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46 Minuten
Katrin Rönicke und Barbara Streidl blicken zurück auf den 8. März 2019, der mit Frauenstreik und Festakten besonders geglänzt hat. Dann geht es weiter zu Caitlin Moran, die Katrin in Sachen #dieseFrau unbedingt empfehlen möchte ...
Katrin Rönicke und Barbara Streidl blicken zurück auf den 8. März 2019, der mit Frauenstreik und Festakten besonders geglänzt hat. Dann geht es weiter zu Caitlin Moran, die Katrin in Sachen #dieseFrau unbedingt empfehlen möchte …
… auch wegen ihrer Einstellung zur Intimrasur (Biberfell!). Dass #dieseFrau mit der Affidamento-Idee zu tun hat, dass eine Hörermail an Pussy Hats und türkischen Feminismus erinnert und dass das Buch “The Future is female” in jedes Wartezimmer gehört, kommt auch in dieser Sendung vor.
Links und Hintergründe:
#ichstreike bei Twitter
Festakt München #sieinspiriertmich
Lila Podcast mit Ninia La Grande
Lila Podcast mit Stefanie Beckmann
Lila Podcast mit Julia Jäckel
Julia Jäckel zum Frauentag im BR
Lila Podcast mit Kristina Lunz
zu Maria Juchacz-Rede 1919
Text von Hörer Philipp auf Edition F
Straßenschlachten in Istanbul zum Internationalen Frauentag:
Julian Dörrs Kolumne in der SZ
Caitlin Moran im Netz
Katrin über Caitlin Moran
#notjustsad
Wikipedia: Lena Dunham, “Girls”
Andi Zeisler in München bei Frauenstudien München
Affidamento bei Antje Schrupp und im Leseclub von Frauenstudien München
Oscar für “Period. End of Sentence” von Rayka Zehtabchi
Menstruation im Lila Podcast
Ein Jahr nach der #metoo-Debatte bei den Oscars ist keine Frau in den Kategorien “bester Film”, “Beste Regie” nominiert – dafür black power, “alles gemütlich” schreibt Katja Nicodemus in der ZEIT
Sisters of Europe: sistersofeurope.com
Buchtipp: Scarlett Curtis (Hgin.): “The future is female – was Frauen über Feminismus denken” (Goldmann) (Mit Beiträgen von Emma Watson, Keira Knightley, Katrin Bauernfeind u.a.)
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… auch wegen ihrer Einstellung zur Intimrasur (Biberfell!). Dass #dieseFrau mit der Affidamento-Idee zu tun hat, dass eine Hörermail an Pussy Hats und türkischen Feminismus erinnert und dass das Buch “The Future is female” in jedes Wartezimmer gehört, kommt auch in dieser Sendung vor.
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43 Minuten
Der 8. März steht vor der Tür und bevor alle Frauen beschließen: #ichstreike, wirft Katrin einen Blick auf Menschen und Projekte die Unterstützung brauchen können, unter anderem mit Christine Finke, Rain Dove, die Pinkstinks und Deine Korrespondentin.
Am 8. März streiken Frauen bundesweit – außer vielleicht in Berlin, da ist eh Feiertag. Und warum das nicht für alle toll, sondern gerade für viele Alleinerziehende auch ein bisschen doof ist, das bespricht Katrin mit Christine Finke, AKA @Mama_arbeitet, Autorin des Buches “Allein, alleiner, alleinerziehend”.
Neben #ichstreike und dem Internationalen Frauentag stehen in dieser Sendung aber vor allem viele Menschen weltweit im Mittelpunkt, die tolle Arbeit leisten und die, wie die Pinkstinks und Deine Korrespondentin, dringend Unterstützung brauchen, damit diese Arbeit weitergehen kann.
Wenn auch ihr Initiativen kennt, die Support brauchen können, dann schreibt uns diese gern in die Kommentare oder pingt uns auf twitter an, wir sind @LilaPodcast!
Ansonsten gibt es in dieser Sendung auch eine Einordnung des sogenannten “Witzes” von Annegret Kramp-Karrenbauer – mit freundlicher Unterstützung von Natalie Wynns Contrapoints-Episode über Humor. Am Ende steht eine Podcast-Empfehlung: Rain Dove war zu Gast beim queeren Straight Talking.
Links und Hintergründe
die Webseite von Pinkstinks
Pinker Pudel 2019
Deine Korrespondentin
Frauenstreik.org
audible: Mind The Gap, Flg. 1 – Der Frauenstreik
Christine Finke auf twitter
Mama arbeitet – alleinerziehend und berufstätig
Youtube: Die Dunkelheit | Contrapoints
Straight Talking: Rain Dove – nicht Mann, nicht Frau – einfach Ich
hauseins: Straight Talking
steady: Straight Talking unterstützen
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Am 8. März streiken Frauen bundesweit – außer vielleicht in Berlin, da ist eh Feiertag. Und warum das nicht für alle toll, sondern gerade für viele Alleinerziehende auch ein bisschen doof ist, das bespricht Katrin mit Christine Finke, AKA @Mama_arbeitet, Autorin des Buches “Allein, alleiner, alleinerziehend”.
Neben #ichstreike und dem Internationalen Frauentag stehen in dieser Sendung aber vor allem viele Menschen weltweit im Mittelpunkt, die tolle Arbeit leisten und die, wie die Pinkstinks und Deine Korrespondentin, dringend Unterstützung brauchen, damit diese Arbeit weitergehen kann.
Wenn auch ihr Initiativen kennt, die Support brauchen können, dann schreibt uns diese gern in die Kommentare oder pingt uns auf twitter an, wir sind @LilaPodcast!
Ansonsten gibt es in dieser Sendung auch eine Einordnung des sogenannten “Witzes” von Annegret Kramp-Karrenbauer – mit freundlicher Unterstützung von Natalie Wynns Contrapoints-Episode über Humor. Am Ende steht eine Podcast-Empfehlung: Rain Dove war zu Gast beim queeren Straight Talking.
Links und Hintergründe
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Pinker Pudel 2019
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Frauenstreik.org
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36 Minuten
Wie sieht es eigentlich aus in Sachen Gleichberechtigung im juristischen Sinne?
Prof. Dr. Maria Wersig ist Juristin und Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes. Susanne spricht mit ihr darüber, wie es eigentlich aussieht in Sachen Gleichberechtigung im juristischen Sinne. Sind alle Gesetze und Regeln schon so gestaltet, dass Männer und Frauen die gleichen Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten haben?
Welche Möglichkeiten gibt es, Gesetze wie den §219a abzuschaffen, wie müssen Gesetze zur Entgelttransparenz gestaltet sein und wie ließe sich nach Jahrzehnten der Diskussionen das Ehegattensplitting doch noch mal zum Wackeln zu bringen – all diese Frauen beantwortet Maria Wersig. Und sie spricht darüber, ob das Gesetz Folge gesellschaftlicher Entwicklungen ist oder Gesetze gesellschaftliche Entwicklungen vorantreiben können.
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Der Film “Die Berufung” startet am 7. März in deutschen Kinos. Den Trailer zum Film kann man sich z.B. hier anschauen.
Links und Hintergründe:
Wikipedia: Prof. Dr. Maria Wersig
Webseite des Deutschen Juristinnenbundes e.V.
Elisabeth Selberts Rede 1949 zum Art. 3, Abs. 2 GG
Wikipedia: AGG
Lila Podcast zum §219a
ZDF.de zum Kompromiss zu §219a
Kommentar von Antje Schrupp zum Kompromiss
“Der lange Schatten der Hausfrauenehe” von Maria Wersig
Wikipedia: Ehegattensplitting
Wikipedia: Entgelttransparenzgesetz
Zeit Online: So schrumpft der Gender Pay Gap nicht
Spiegel Online: Island verbietet ungleiche Löhne von Männern und Frauen
Wikipedia: Reform des Ehe- und Familienrechts
Webseite der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.
Wikipedia: Sammelklage
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Welche Möglichkeiten gibt es, Gesetze wie den §219a abzuschaffen, wie müssen Gesetze zur Entgelttransparenz gestaltet sein und wie ließe sich nach Jahrzehnten der Diskussionen das Ehegattensplitting doch noch mal zum Wackeln zu bringen – all diese Frauen beantwortet Maria Wersig. Und sie spricht darüber, ob das Gesetz Folge gesellschaftlicher Entwicklungen ist oder Gesetze gesellschaftliche Entwicklungen vorantreiben können.
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ZDF.de zum Kompromiss zu §219a
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“Der lange Schatten der Hausfrauenehe” von Maria Wersig
Wikipedia: Ehegattensplitting
Wikipedia: Entgelttransparenzgesetz
Zeit Online: So schrumpft der Gender Pay Gap nicht
Spiegel Online: Island verbietet ungleiche Löhne von Männern und Frauen
Wikipedia: Reform des Ehe- und Familienrechts
Webseite der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.
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48 Minuten
Frauenpolitisches Engagement - was ist das eigentlich? Was machen wir in Sachen Vernetzung und Solidarität - und kann eine Frau überhaupt für andere Frauen stellvertretend sprechen? Darüber und über Judith Butler geht es im Gespräch mit Julia Jäckel.
Frauenpolitisches Engagement – was ist das eigentlich? Was machen wir in Sachen Vernetzung und Solidarität – und kann eine Frau überhaupt für andere Frauen stellvertretend sprechen? Darüber und über Judith Butler geht es im Gespräch mit Julia Jäckel.
Julia Jäckel lebt in München, betreibt den Podcast Abendgrün und hat über Judith Butlers Buch “Das Ungehagen der Geschlechter” – “Gender trouble” zum Feminismus gefunden.
Außerdem gibt es in dieser Sendung ein Gespräch mit Johanna, sie ist Fußballtrainerin der Mädchenmannschaft FSV Hansa 07 in Berlin-Kreuzberg.
Links und Hintergründe:
Julia Jäckels Podcast Abendgrün
Gunda-Werner-Institut: Ilse Lenz erklärt die verschiedenen Formen von Feminismus
Wikipedia: Judith Butlers Buch “Das Unbehagen der Geschlechter” / “Gender Trouble”
Emma: Queer-Szene und Gender Studies seien “Sargnägel des Feminismus”
Zeit: Judith Butler und Sabine Hark über diese “Verleumdung”
Zeit: Alice Schwarzers Antwort auf diesen “Rufmord”
Tagesspiegel: Prof. Paula-Irene Villa über den Streit zwischen Schwarzer und Butler/Hark
Buch: Miriam Gebhardt, Alice im Niemandsland
Frauenstudien München: Leseclub über das Buch von Virginia Woolf, Ein Zimmer für sich allein
Frauenstudien München: Münchner Frauenkonferenz 2018
Antje Schrupp: Differenzfeminismus
Buch: Margarete Stokowski, Die letzten Tage des Patriarchats
SZ: Geschlechterdarstellungen in Kinderbüchern
JFF: Imke Schmincke auf der Jahresauftakttagung: Medien Macht Gender
Buch: Marion Knaths, Spiele mit der Macht
Fußball: FSV Hansa 07 in Berlin Kreuzberg
Fußball: Turbine Potsdam
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Außerdem gibt es in dieser Sendung ein Gespräch mit Johanna, sie ist Fußballtrainerin der Mädchenmannschaft FSV Hansa 07 in Berlin-Kreuzberg.
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Gunda-Werner-Institut: Ilse Lenz erklärt die verschiedenen Formen von Feminismus
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Emma: Queer-Szene und Gender Studies seien “Sargnägel des Feminismus”
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Tagesspiegel: Prof. Paula-Irene Villa über den Streit zwischen Schwarzer und Butler/Hark
Buch: Miriam Gebhardt, Alice im Niemandsland
Frauenstudien München: Leseclub über das Buch von Virginia Woolf, Ein Zimmer für sich allein
Frauenstudien München: Münchner Frauenkonferenz 2018
Antje Schrupp: Differenzfeminismus
Buch: Margarete Stokowski, Die letzten Tage des Patriarchats
SZ: Geschlechterdarstellungen in Kinderbüchern
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42 Minuten
Wir haben wieder einige eurer Mails, Tweets und Kommentare aufgegriffen, um über all die Dinge zu sprechen, die euch im Moment beschäftigen.
Wir haben wieder einige eurer Mails, Tweets und Kommentare aufgegriffen, um über all die Dinge zu sprechen, die euch im Moment beschäftigen.
So hat Anne mal ausgerechnet, wie schlimm es eigentlich um ihre Finanzen steht seitdem sie für ihr Kind im Beruf ausgesetzt hat – und hat darüber gleich einen Artikel veröffentlicht, mit Zahlen und Kurven zur Veranschaulichung. Barbara spricht mit Hörerin und Hebamme Mirjam über ihren Podcast “Geschichten über Geburten”. Anja fragt, was sie mit ihrem Mitbewohner machen soll, der sich von Feminismus und #meToo angegriffen fühlt. Und wir haben ein Hashtag für unser Vorhaben, 2019 richtig viele tolle Frauen zu promoten – gemeinsam mit euch: #dieseFrau.
Links und Hintergründe:
Annes Text über ihr Einkommen nach der Geburt ihres Kindes
Facebook-Gruppe Women in Tech
Lucias Blogpost “Warum Programmieren dasselbe ist wie Sprachen lernen”
Mirjams Podcast über Geburten
Programm des RRRIOT-Festivals in Wien (1.–8.3.)
NYTimes: “Overlooked”, Nachrufe zu erstaunlichen Frauen
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So hat Anne mal ausgerechnet, wie schlimm es eigentlich um ihre Finanzen steht seitdem sie für ihr Kind im Beruf ausgesetzt hat – und hat darüber gleich einen Artikel veröffentlicht, mit Zahlen und Kurven zur Veranschaulichung. Barbara spricht mit Hörerin und Hebamme Mirjam über ihren Podcast “Geschichten über Geburten”. Anja fragt, was sie mit ihrem Mitbewohner machen soll, der sich von Feminismus und #meToo angegriffen fühlt. Und wir haben ein Hashtag für unser Vorhaben, 2019 richtig viele tolle Frauen zu promoten – gemeinsam mit euch: #dieseFrau.
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48 Minuten
Wann ist ein Mann ein Mann? Muss eine Frau glänzendes Haar haben? Können Männer mehr als Erzeuger sein, auf dem Pavianfelsen sitzen und Frauen finden, die ihnen zujubeln?Barbara Streidl spricht mit Hajo Schumacher und Karin Heisecke über Rollenbilder.
Wann ist ein Mann ein Mann? Muss eine Frau glänzendes Haar haben? Können Männer mehr als Erzeuger sein, auf dem Pavianfelsen sitzen und Frauen finden, die ihnen zujubeln? Barbara Streidl spricht mit Hajo Schumacher und Karin Heisecke über Rollenbilder.
Der Journalist und Autor Hajo Schumacher hat 2018 das Buch “Männerspagat” veröffentlicht, in dem er über seinen Versuch schreibt, aus dem Rollenbilder-Gefängnis auszubrechen. Im Gespräch erzählt er von seiner Ehe, die von “Zwiegesprächen” gefestigt wird. Karin Heisecke, Leiterin der MaLisa-Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler, berichtet über die Studien, für die die Stiftung verantwortlich zeichnet: In den Medien kommen auf eine Frau im Schnitt drei Männer – eine Expertin, drei Experten, ein weibliches role model, drei männliche role models, usw. Das beeinflusst uns – und vor allem die jüngeren Frauen und Mädchen – natürlich sehr.
Links und Hintergründe:
Hajo Schumacher im Netz
Hajo Schumacher, “Männerspagat“, erschienen bei Eichborn
Hajo Schumacher, “Männerspagat”-Trailer:
Laurie Penny im Netz
MaLisa-Stiftung im Netz und neue Studienergebnisse bzw. Ergebnisse der Geschlechterdarstellung in den neuen Medien
Studie “Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen im Film und Fernsehen in Deutschland”
Wikipedia: der Film “Thelma and Louise”
Geena Davis Institute im Netz
Prof. Dr. Elizabeth Prommer / Dr. Christine Linke, Universität Rostock
Claus Kleber vom heute journal kriegt die “Saure Gurke”
Wikipedia: die “Saure Gurke“, der Anti-Preis der Medienfrauen
“Checker Tobi” auf Kika
Int. Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) im Netz
Artikel im TelevIZIon: “Wie sich das Geschlechterverhältnis im Kinderfernsehen und Vollprogramm verändern kann. Eine Ideensammlung“
Das Fachmagazin TelevIZIon 30/2017/2 hatte den Themenschwerpunkt Geschlechtergerechtigkeit im (Kinder-)Fernsehen und über den o.g. Artikel hinaus viele weitere spannende Artikel zu Studienergebnissen, ein Interview mit Anna Serner vom Schwedischen Filminstitut uvm. – hier zum Download
Positionspapier der deutschen Filmhochschulen “Gemeinsam für Gender-Gerechtigkeit” mit 15 konkreten Selbstverpflichtungen
Der Workshop “Beyond Stereotypes – genderbewusstes Erzählen” für die Branche, der am 17./18.1.2019 in Berlin stattfand
Besetzungstool NEROPA (“neutrale Rollenparität”)
Ein internationales gutes Vorbild ist der genderbewusste Ansatz der schwedischen Filmförderung – dazu gehört u.a. die Datenbank Nordic Women in Film
BBC-Ansatz zu “Diversity and Inclusion“
Channel 4-Ansatz zu “Diversity“
Channel 4 “360 degrees Diversity Charter“
DIAMOND (Diversity Analysis Monitoring Data) ist ein gemeinsames Online-System von BBC, ITV, Channel 4, Channel 5 und Sky, das durch das Creative Diversity Network (an dem unter anderem die Sender beteiligt sind) entwickelt wurde. Mit DIAMOND werden einheitliche Diversity-Daten für die Programme, die die oben genannten Sender beauftragen, erhoben (sowohl vor als auch hinter der Kamera). Verantwortlich ist die Produktionsleitung.
UK Filmförderung: BFI Diversity Standards
Sprecherin: Susanne Klingner
Produktion: Barbara Streidl
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Der Journalist und Autor Hajo Schumacher hat 2018 das Buch “Männerspagat” veröffentlicht, in dem er über seinen Versuch schreibt, aus dem Rollenbilder-Gefängnis auszubrechen. Im Gespräch erzählt er von seiner Ehe, die von “Zwiegesprächen” gefestigt wird. Karin Heisecke, Leiterin der MaLisa-Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler, berichtet über die Studien, für die die Stiftung verantwortlich zeichnet: In den Medien kommen auf eine Frau im Schnitt drei Männer – eine Expertin, drei Experten, ein weibliches role model, drei männliche role models, usw. Das beeinflusst uns – und vor allem die jüngeren Frauen und Mädchen – natürlich sehr.
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Hajo Schumacher, “Männerspagat“, erschienen bei Eichborn
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Laurie Penny im Netz
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Studie “Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen im Film und Fernsehen in Deutschland”
Wikipedia: der Film “Thelma and Louise”
Geena Davis Institute im Netz
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Claus Kleber vom heute journal kriegt die “Saure Gurke”
Wikipedia: die “Saure Gurke“, der Anti-Preis der Medienfrauen
“Checker Tobi” auf Kika
Int. Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) im Netz
Artikel im TelevIZIon: “Wie sich das Geschlechterverhältnis im Kinderfernsehen und Vollprogramm verändern kann. Eine Ideensammlung“
Das Fachmagazin TelevIZIon 30/2017/2 hatte den Themenschwerpunkt Geschlechtergerechtigkeit im (Kinder-)Fernsehen und über den o.g. Artikel hinaus viele weitere spannende Artikel zu Studienergebnissen, ein Interview mit Anna Serner vom Schwedischen Filminstitut uvm. – hier zum Download
Positionspapier der deutschen Filmhochschulen “Gemeinsam für Gender-Gerechtigkeit” mit 15 konkreten Selbstverpflichtungen
Der Workshop “Beyond Stereotypes – genderbewusstes Erzählen” für die Branche, der am 17./18.1.2019 in Berlin stattfand
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Ein internationales gutes Vorbild ist der genderbewusste Ansatz der schwedischen Filmförderung – dazu gehört u.a. die Datenbank Nordic Women in Film
BBC-Ansatz zu “Diversity and Inclusion“
Channel 4-Ansatz zu “Diversity“
Channel 4 “360 degrees Diversity Charter“
DIAMOND (Diversity Analysis Monitoring Data) ist ein gemeinsames Online-System von BBC, ITV, Channel 4, Channel 5 und Sky, das durch das Creative Diversity Network (an dem unter anderem die Sender beteiligt sind) entwickelt wurde. Mit DIAMOND werden einheitliche Diversity-Daten für die Programme, die die oben genannten Sender beauftragen, erhoben (sowohl vor als auch hinter der Kamera). Verantwortlich ist die Produktionsleitung.
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43 Minuten
Ein Gespräch mit Caroline Rosales über die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen
Caroline Rosales hat ein Buch über die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen geschrieben – die tatsächliche oder vermeintliche, und der Klappentext ihres Buches bringt es ganz schön auf den Punkt: “Caroline Rosales erzählt nah an ihrer eigenen Geschichte, wie bereits kleine Mädchen darauf konditioniert werden, lieb und höflich zu sein und dem Onkel doch ein Küsschen zu geben. Und wie aus diesen Mädchen Frauen werden, die mehr auf das Gegenüber achten als auf sich selber.”
Katrin hat Caroline ausgefragt, warum wir genauer hinschauen müssen, wie Mädchen und Frauen überhaupt anerzogen wird, eigene Grenzen zu verteidigen, oder ob genau das in unserer Gesellschaft immer noch verpasst wird – und wie man es ändern kann.
Anzeige
Diese Folge wird unterstützt von Ooshi Berlin. Ihr findet die Unterhosen auf https://ooshi-berlin.de.
Links und Hintergründe
Caroline Rosales bei „Little Years“
Caroline Rosales' Webseite
Autorenseite bei ZEIT Online
“Sexuell verfügbar” von Caroline Rosales (Ullstein)
Rezension des Buches bei den Pinkstinks
Der Comic von Emma “You should’ve asked”
Graphic Novel „Mental Load“
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Caroline Rosales hat ein Buch über die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen geschrieben – die tatsächliche oder vermeintliche, und der Klappentext ihres Buches bringt es ganz schön auf den Punkt: “Caroline Rosales erzählt nah an ihrer eigenen Geschichte, wie bereits kleine Mädchen darauf konditioniert werden, lieb und höflich zu sein und dem Onkel doch ein Küsschen zu geben. Und wie aus diesen Mädchen Frauen werden, die mehr auf das Gegenüber achten als auf sich selber.”
Katrin hat Caroline ausgefragt, warum wir genauer hinschauen müssen, wie Mädchen und Frauen überhaupt anerzogen wird, eigene Grenzen zu verteidigen, oder ob genau das in unserer Gesellschaft immer noch verpasst wird – und wie man es ändern kann.
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Diese Folge wird unterstützt von Ooshi Berlin. Ihr findet die Unterhosen auf https://ooshi-berlin.de.
Links und Hintergründe
Caroline Rosales bei „Little Years“
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53 Minuten
Auf den weltweiten Women's Marches gab es dieses Jahr jede Menge kalte Füße - und Probleme aufgrund der Neigungen einiger US-Organisatorinnen zur afro-amerikanischen Religionsbewegung „Nation of Islam“.
Auf den weltweiten Women's Marches gab es dieses Jahr jede Menge kalte Füße – und Probleme aufgrund der Neigungen einiger US-Organisatorinnen zur afro-amerikanischen Religionsbewegung „Nation of Islam“.
In den USA wird derzeit viel über zwei demokratische Politikerinnen diskutiert, einmal Alexandria Ocasio-Cortez, jüngste Frau des Repräsentantenhauses, und dann Nancy Pelosi, neue demokratische Sprecherin des Hauses. Sie zeigt Donald Trump ihre “Haare auf den Zähnen”! Pelosi ist 78 – eine ältere Frau, “who roar”, etwas, das auch Jane Fonda und Lily Tomlin in der Serie “Grace and Frankie” auf ganz sehenswerte Art und Weise machen.
Konstruktives Streiten gefällt Susanne Klingner und Barbara Streidl – ebenso wie die Idee der “Shine Theory”: “I don't shine if you don't shine”. Susanne Klingner hat dann mit Katharina Wiegmann über den Zusammenhang von Feminismus und Klimawandel gesprochen. Und schließlich geht es noch um das Buch “I know a woman” von Kate Hodges.
Links und Hintergründe:
New York Times über Probleme bei Women's Marches 2019
Deutschlandfunk über Mitglieder des Women's Marches-Vorstands und deren Begeisterung für den Anführer der “Nation of Islam”
Homophobie im “Tatort“: “Amour fou”
Lila Podcast über “Antisemitismus im Feminismus”
Margarete Stokowski über ihre abgesagte Lesung in München
Jessica Valenti über Alexandra Ocasio-Cortez
The Atlantic über Alexandra Ocasio-Cortez
Die Tobin-Steuer (ist keine Besteuerung der Reichen, sondern eine Besteuerung internationaler Finanztransaktionsgeschäfte)
Grußwort der dritten Bürgermeisterin von München, Christine Strobl, im Nachbericht zur Münchner Frauenkonferenz
Artikel von Katharina Wiegmann in Perspective Daily über Feminismus und Klimawandel
Germanwatch-Klimaschutz-Index
Klimaschutz-Gruppe von Mary Robinson, Mothers of Invention
New York Times über “I am an older woman, hear me roar!”
Nancy Pelosi bei Donald Trump, sie nennt sein “Shut down the government if I don't get the wall”-Verhalten “tickle contest with a skunk”, Chuck Schumer streitet mit im Oval Office
Buchtipp: Rebecca Traister, Good and Mad
Lila Podcast über “ältere Frauen und die Liebe“:
Wikipedia: “Grace and Frankie”
“The Kominsky Method” auf Netflix
Jane Fonda in “Feministinnen” auf Netflix
Die Shine Theory – “I don't shine if you don't shine” (Aminatou Sow von “Call your Girlfriend“)
Christine Haderthauer (CSU) in der ZEIT: “Unterstützt andere Frauen gnadenlos. Ganz egal, ob ihr die nun “gut” findet oder nicht. Denn nur so könnt ihr etwas verändern.”
Buchtipp: Kate Hodges: I know a woman, Illustrationen on Sarah Papworth (2017)
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Auf den weltweiten Women's Marches gab es dieses Jahr jede Menge kalte Füße – und Probleme aufgrund der Neigungen einiger US-Organisatorinnen zur afro-amerikanischen Religionsbewegung „Nation of Islam“.
In den USA wird derzeit viel über zwei demokratische Politikerinnen diskutiert, einmal Alexandria Ocasio-Cortez, jüngste Frau des Repräsentantenhauses, und dann Nancy Pelosi, neue demokratische Sprecherin des Hauses. Sie zeigt Donald Trump ihre “Haare auf den Zähnen”! Pelosi ist 78 – eine ältere Frau, “who roar”, etwas, das auch Jane Fonda und Lily Tomlin in der Serie “Grace and Frankie” auf ganz sehenswerte Art und Weise machen.
Konstruktives Streiten gefällt Susanne Klingner und Barbara Streidl – ebenso wie die Idee der “Shine Theory”: “I don't shine if you don't shine”. Susanne Klingner hat dann mit Katharina Wiegmann über den Zusammenhang von Feminismus und Klimawandel gesprochen. Und schließlich geht es noch um das Buch “I know a woman” von Kate Hodges.
Links und Hintergründe:
New York Times über Probleme bei Women's Marches 2019
Deutschlandfunk über Mitglieder des Women's Marches-Vorstands und deren Begeisterung für den Anführer der “Nation of Islam”
Homophobie im “Tatort“: “Amour fou”
Lila Podcast über “Antisemitismus im Feminismus”
Margarete Stokowski über ihre abgesagte Lesung in München
Jessica Valenti über Alexandra Ocasio-Cortez
The Atlantic über Alexandra Ocasio-Cortez
Die Tobin-Steuer (ist keine Besteuerung der Reichen, sondern eine Besteuerung internationaler Finanztransaktionsgeschäfte)
Grußwort der dritten Bürgermeisterin von München, Christine Strobl, im Nachbericht zur Münchner Frauenkonferenz
Artikel von Katharina Wiegmann in Perspective Daily über Feminismus und Klimawandel
Germanwatch-Klimaschutz-Index
Klimaschutz-Gruppe von Mary Robinson, Mothers of Invention
New York Times über “I am an older woman, hear me roar!”
Nancy Pelosi bei Donald Trump, sie nennt sein “Shut down the government if I don't get the wall”-Verhalten “tickle contest with a skunk”, Chuck Schumer streitet mit im Oval Office
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“The Kominsky Method” auf Netflix
Jane Fonda in “Feministinnen” auf Netflix
Die Shine Theory – “I don't shine if you don't shine” (Aminatou Sow von “Call your Girlfriend“)
Christine Haderthauer (CSU) in der ZEIT: “Unterstützt andere Frauen gnadenlos. Ganz egal, ob ihr die nun “gut” findet oder nicht. Denn nur so könnt ihr etwas verändern.”
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47 Minuten
„Ich bin schwanger“ – diesen Satz erwarten wir von einer Frau, die Mutter wird. Dass es diesen Satz aus dem Mund von Transmenschen auch gibt, und dass es sogar seine Umkehrung gibt, „ich bin unschwanger“, darüber spricht Alisa Tretau mit Barbara Streidl.
„Ich bin schwanger“ – diesen Satz erwarten wir in der Regel von einer Frau, die Mutter wird. Dass es diesen Satz aus dem Mund von Transmenschen auch gibt, und dass es sogar seine Umkehrung gibt, „ich bin unschwanger“, darüber spricht Alisa Tretau mit Barbara Streidl. Tretau ist Herausgeberin des Buches „Nicht nur Mütter waren schwanger“.
Einen Roman über das Verlassen des eigenen Kindes hat Magdalena Jagelke geschrieben: „Ein gutes Verbrechen“. Im Gespräch mit Barbara Streidl erzählt sie von Kaspar Hauser und vom Mutterbild, das sie aus Polen kennt, geprägt von der katholischen Kirche.
Links und Hintergründe:
Alisa Tretau, “Nicht nur Mütter waren schwanger”
Magdalena Jagelke, “Ein gutes Verbrechen“
Wikipedia: Kaspar Hauser
Wikipedia: Marienkult der katholischen Kirche
Matka Polka: Frauenbild in Polen
Barbara Vinken: “Die deutsche Mutter” bei Perlentaucher
Svenja Flaßpöhler: “Verzeihen” bei Perlentaucher
Barbara Streidl: “Lasst Väter Vater sein”
Website von The Migrant Workers
“Hello” von den Migrant Workers anhören
Sprecherin und Sprecher: Ann-Kathrin Mittelstraß und Henry Singleton
Produktion: Barbara Streidl
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Einen Roman über das Verlassen des eigenen Kindes hat Magdalena Jagelke geschrieben: „Ein gutes Verbrechen“. Im Gespräch mit Barbara Streidl erzählt sie von Kaspar Hauser und vom Mutterbild, das sie aus Polen kennt, geprägt von der katholischen Kirche.
Links und Hintergründe:
Alisa Tretau, “Nicht nur Mütter waren schwanger”
Magdalena Jagelke, “Ein gutes Verbrechen“
Wikipedia: Kaspar Hauser
Wikipedia: Marienkult der katholischen Kirche
Matka Polka: Frauenbild in Polen
Barbara Vinken: “Die deutsche Mutter” bei Perlentaucher
Svenja Flaßpöhler: “Verzeihen” bei Perlentaucher
Barbara Streidl: “Lasst Väter Vater sein”
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54 Minuten
Monika Schulz-Strelow ist seit 2006 mit FidAR dabei, Frauen in Führung zu bringen. Durch Vernetzung, durch gezieltes Lobbying über alle Parteien hinweg und auch durch den Austausch mit Männern in Unternehmen. Sie erzählt, was sie dabei alles gelernt hat.
Seit über zehn Jahren setzt sich FidAR (das ist kurz für “Frauen in die Aufsichtsräte”) für mehr Frauen in Führung ein und Präsidentin Monika Schulz-Strelow war von Anfang an mit dabei. Zusammen mit Katrin blickt sie zurück auf die Anfänge: Zuerst wollte man mit den Männern gemeinsam ohne Quote einen Weg finden, dann lernte man, dass es mit freiwilligen Selbstverpflichtungen allein nicht getan ist. Sie knüpften viele Netze, arbeiteten über alle Parteien hinweg nah am Parlament und halten enge Kontakte mit den Unternehmen – und so ist es gelungen, breite Bündnisse zu formieren, die Quote für Aufsichtsräte zu erkämpfen und mehr und mehr für Frauen – und auch Männer! – in Führung zu tun.
In dieser Sendung blicken wir gemeinsam auf das Erreichte, aber auch nach vorne: Wo müssen sich Betonköpfe noch bewegen? Wo alte Rollen und Klischees aufgebrochen werden und was bringt das alles eigentlich für all jene Frauen, die meinen, gar keine große Karriere machen zu wollen?
“Die Arbeit in diversen Teams ist anstrengender.”
Monika Schulz-Strelow überblickt viele Mechanismen und kennt einige Studien zu neuen Formen des Arbeitens für Männer, Frauen und jenseits der Geschlechter gedacht: Einfach diversere Teams. Dass diese gute Ergebnisse liefern ist bekannt – für die alten Herren in Führung jedoch bedeuten sie auch, sich mehr anstrengen zu müssen, als früher. Warum aber sollten sie das tun?
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Der im Podcast besprochene Film “Ben is Back” läuft ab 10. Januar 2019 im Kino – weitere Infos und Hintergründe zum Film findet ihr auf der Seite zum Film.
Links und Hintergründe
FidAR
FidAR Forum
Berliner Erklärung und die genannte Berliner Erklärung 2011
Wikipedia: Kristina Schröder
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Seit über zehn Jahren setzt sich FidAR (das ist kurz für “Frauen in die Aufsichtsräte”) für mehr Frauen in Führung ein und Präsidentin Monika Schulz-Strelow war von Anfang an mit dabei. Zusammen mit Katrin blickt sie zurück auf die Anfänge: Zuerst wollte man mit den Männern gemeinsam ohne Quote einen Weg finden, dann lernte man, dass es mit freiwilligen Selbstverpflichtungen allein nicht getan ist. Sie knüpften viele Netze, arbeiteten über alle Parteien hinweg nah am Parlament und halten enge Kontakte mit den Unternehmen – und so ist es gelungen, breite Bündnisse zu formieren, die Quote für Aufsichtsräte zu erkämpfen und mehr und mehr für Frauen – und auch Männer! – in Führung zu tun.
In dieser Sendung blicken wir gemeinsam auf das Erreichte, aber auch nach vorne: Wo müssen sich Betonköpfe noch bewegen? Wo alte Rollen und Klischees aufgebrochen werden und was bringt das alles eigentlich für all jene Frauen, die meinen, gar keine große Karriere machen zu wollen?
“Die Arbeit in diversen Teams ist anstrengender.”
Monika Schulz-Strelow überblickt viele Mechanismen und kennt einige Studien zu neuen Formen des Arbeitens für Männer, Frauen und jenseits der Geschlechter gedacht: Einfach diversere Teams. Dass diese gute Ergebnisse liefern ist bekannt – für die alten Herren in Führung jedoch bedeuten sie auch, sich mehr anstrengen zu müssen, als früher. Warum aber sollten sie das tun?
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54 Minuten
Je unübersichtlicher die Welt da draußen ist, desto mehr ziehen sich die Menschen ins Private zurück.
Je unübersichtlicher die Welt da draußen ist, desto mehr ziehen sich die Menschen ins Private zurück.
Und weil es gerade jetzt zu Weihnachten und Silvester wahrscheinlich bei den meisten von euch sehr gemütlich und privat zuging, sprechen Katrin und Susanne (noch mal) über die neue Häuslichkeit.
(“Noch mal”, weil diese Sendung eine Wiederholung von 2015 ist. Das Thema bleibt aktuell, und viele von euch kennen sie sicherlich noch nicht, weil sie erst später zum Lila Podcast gefunden haben.)
Den Rückzug ins Private kennen zwar nicht nur Frauen, aber sie werden vorwiegend von diesem Trend angesprochen: es daheim nett zurechtmachen, viel Kochen, wieder Stricken, Häkeln, Nähen lernen – “Tugenden”, die unsere Müttergeneration zum Teil vehement abgelehnt haben, die jetzt aber neu entdeckt werden. Laurie Penny nennt Frauen, die leben wie ihre Großmütter, “hipster housewives”.
Wir fragen uns also: Ist es okay oder gefährlich, sich ins Private zurückzuziehen? An welchen Stellen kann dieser Rückzug eine Alternative zum Kapitalismus sein, an welcher Stelle ist er einfach Teil genau dieses Kapitalismus?
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Der im Podcast besprochene Film “Ben is Back” läuft ab 10. Januar 2019 im Kino – weitere Infos und Hintergründe zum Film findet ihr auf der Seite zum Film.
Links und Hintergründe
Fortune: Female company president: “I'm sorry to all the mothers I worked with”
Edition F: Der Chef im Bademantel: Nicht nur Ellen Paos nun verlorener Prozess gegen Kleiner Perkins zeigt die problematischen Arbeitsbedingungen für Frauen im Silicon Valley.
Spiegel: S.P.O.N. – Fragen Sie Frau Sibylle: Das kleingeistige Denken der Blöden
Wikipedia: Eingeschworene Jungfrau
Haltung statt Posen: Die Do-It-Yourself-Revolution
Drehumdiebolzeningenieur
Jolie: Cocooning – Die neue Häuslichkeit
Zeit: Kommen wir hier noch raus? Ja, sagt der britische Intellektuelle Tom Hodgkinson
Freitag: „Der Frust beginnt beim Job“ Interview mit Angelika Hager, Autorin von “Schneewittchenfieber. Warum der Feminismus auf die Schnauze gefallen ist”
Berlin Verlag: Freunde fürs Lieben von Felicitas Pommerening
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(“Noch mal”, weil diese Sendung eine Wiederholung von 2015 ist. Das Thema bleibt aktuell, und viele von euch kennen sie sicherlich noch nicht, weil sie erst später zum Lila Podcast gefunden haben.)
Den Rückzug ins Private kennen zwar nicht nur Frauen, aber sie werden vorwiegend von diesem Trend angesprochen: es daheim nett zurechtmachen, viel Kochen, wieder Stricken, Häkeln, Nähen lernen – “Tugenden”, die unsere Müttergeneration zum Teil vehement abgelehnt haben, die jetzt aber neu entdeckt werden. Laurie Penny nennt Frauen, die leben wie ihre Großmütter, “hipster housewives”.
Wir fragen uns also: Ist es okay oder gefährlich, sich ins Private zurückzuziehen? An welchen Stellen kann dieser Rückzug eine Alternative zum Kapitalismus sein, an welcher Stelle ist er einfach Teil genau dieses Kapitalismus?
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Der im Podcast besprochene Film “Ben is Back” läuft ab 10. Januar 2019 im Kino – weitere Infos und Hintergründe zum Film findet ihr auf der Seite zum Film.
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Fortune: Female company president: “I'm sorry to all the mothers I worked with”
Edition F: Der Chef im Bademantel: Nicht nur Ellen Paos nun verlorener Prozess gegen Kleiner Perkins zeigt die problematischen Arbeitsbedingungen für Frauen im Silicon Valley.
Spiegel: S.P.O.N. – Fragen Sie Frau Sibylle: Das kleingeistige Denken der Blöden
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Jolie: Cocooning – Die neue Häuslichkeit
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59 Minuten
Die Familie von Jochen König umfass zwei Kinder, drei Mütter und ihn und sie verteilt sich auf drei Zuhause (der Duden kennt für dieses Wort übrigens keine Mehrzahl). Mit Katrin spricht er darüber, was er sich wünscht und was er auf seinem Weg gelernt hat
Hinter uns liegt Weihnachten, das christliche Fest, das oft mit Worten wie “Liebe”, “Besinnlichkeit” oder auch “Familie” in Zusammenhang gebracht wird. Und um letzteres soll es in dieser Folge gehen – aber nicht um die klassische Kernfamilie aus Vati, Mutti und Nachwuchs, sondern um neue Modelle. Getreu dem Motto “Familie ist, wenn alle zusammen halten” hat Jochen König eine Familie, zu der neben ihm zwei Töchter und drei Mütter gehören. Darüber hat er Bücher geschrieben. “Fritzi und ich” war sein erstes Buch und “Mama, Papa, Kind?” das zweite. Jochen schreibt in seinem Blog über dieses Familienleben 2.0. Übers Vatersein und über Beziehungen. Über Sex und Sexismus.
Für diese Sendung habe ich Jochen bereits im Jahr 2015 getroffen. Inzwischen sind die beiden Kinder älter, als sie es damals waren und vieles hat sich in Jochens leben entwickelt, verändert und sicher hat er so manche neue Aufgabe gemeistert. Was aber geblieben ist, das ist sein Einsatz für neue Familienformen, entspanntes Zusammenleben mit Kindern, Väterrollen kritisch und modern auszugestalten und der ganz normale Wahnsinn, der all diese Abenteuer begleitet. Und davon berichtet er in dieser Sendung, die auch etwas Besinnliches hat – und die ermutigen soll, die ausgetretenen Trampelpfade hin und wieder zu verlassen.
Das Gespräch mit Jochen König lief ursprünglich im Januar 2016 in meinem Podcast Erscheinungsraum. Hier hört ihr die etwas gekürzte Version des Gesprächs.
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Der im Podcast besprochene Film “Ben is Back” läuft ab 10. Januar 2019 im Kino – weitere Infos und Hintergründe zum Film findet ihr auf der Seite zum Film.
Hintergrund zum Thema Lohneinbußen
Wirtschaftsdienst: Lohneinbußen von Frauen durch geburtsbedingte Erwerbsunterbrechungen
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Hinter uns liegt Weihnachten, das christliche Fest, das oft mit Worten wie “Liebe”, “Besinnlichkeit” oder auch “Familie” in Zusammenhang gebracht wird. Und um letzteres soll es in dieser Folge gehen – aber nicht um die klassische Kernfamilie aus Vati, Mutti und Nachwuchs, sondern um neue Modelle. Getreu dem Motto “Familie ist, wenn alle zusammen halten” hat Jochen König eine Familie, zu der neben ihm zwei Töchter und drei Mütter gehören. Darüber hat er Bücher geschrieben. “Fritzi und ich” war sein erstes Buch und “Mama, Papa, Kind?” das zweite. Jochen schreibt in seinem Blog über dieses Familienleben 2.0. Übers Vatersein und über Beziehungen. Über Sex und Sexismus.
Für diese Sendung habe ich Jochen bereits im Jahr 2015 getroffen. Inzwischen sind die beiden Kinder älter, als sie es damals waren und vieles hat sich in Jochens leben entwickelt, verändert und sicher hat er so manche neue Aufgabe gemeistert. Was aber geblieben ist, das ist sein Einsatz für neue Familienformen, entspanntes Zusammenleben mit Kindern, Väterrollen kritisch und modern auszugestalten und der ganz normale Wahnsinn, der all diese Abenteuer begleitet. Und davon berichtet er in dieser Sendung, die auch etwas Besinnliches hat – und die ermutigen soll, die ausgetretenen Trampelpfade hin und wieder zu verlassen.
Das Gespräch mit Jochen König lief ursprünglich im Januar 2016 in meinem Podcast Erscheinungsraum. Hier hört ihr die etwas gekürzte Version des Gesprächs.
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Hintergrund zum Thema Lohneinbußen
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46 Minuten
"Gstanzl" sind bayerische Wirtshauslieder. Gesungen wurden sie früher fast immer von Männern - während die Frauen daheim die Kartoffeln gekocht haben. Dass eine Frau, die Gstanzln singt, etwas Besonderes ist, erfahren wir von Evi Strehl.
“Gstanzl” sind bayerische Wirtshauslieder. Gesungen wurden sie früher fast immer von Männern – während die Frauen daheim die Kartoffeln gekocht haben. Dass eine Frau, die Gstanzln singt, etwas Besonderes ist, erfahren wir von Evi Strehl.
Außerdem gibt es in dieser Sendung ein Interview mit Hörerin Donna, die als Türsteherin für eine neue Kultur des Weggehens plädiert. Schließlich empfiehlt Barbara Streidl das Buch “Becoming – meine Geschichte” von Michelle Obama, FLOTUS zwischen 2009 und 2017.
Hey, und: Frohe Weihnachten!
Ein kleines Lexikon der Bayerischen Sprache
Gstanzl, das meist vierzeiliges Lied in Reimform mit frechem Text
Jackl, Jakl Kurzform für “Jakob”
dableckn verhöhnen (berühmt ist das sogenannte “Dableckn” alljährlich im Wirtshaus am Nockherberg in München, bei dem alle Lokalpolitikerinnen und -politiker in einem großen Festakt veralbert werden)
Schnaderhüpferl, das meist vierzeiliges Lied in Reimform (siehe Gstanzl, das)
Versln, die die Verse (eines Liedes oder Gedichts)
Gsangl, das ein Lied (das kurz sein kann, aber auch unschön)
Lumperliadl, das ein kurzes freches Lied (siehe Gstanzl, das)
Wirtshaus, das ein Gasthaus
gsunga gesungen
ausgsunga jemanden mit einem Lied / kurzen Gesang (kritisch, neckisch, verhöhnend) ansprechen
angsunga jemanden mit einem Lied / kurzen Gesang ansprechen
Mannsbild, das der Mann (etwas abfällig in manchem Zusammenhang zu verstehen)
des is ma das ist mein
hamma, ham haben wir, haben
gsagt gesagt
gmacht gemacht
Kirchweih Fest, das als Erinnerung an den Tag der Einweihung der Kirche gefeiert wird (einmal pro Jahr pro Kirche)
Mädl, Madl, das das Mädchen
zlang zu lang
zuckasiaß zuckersüß
Buam, Burschn, Buben, die die Jungen (Kinder) oder die jungen Männer
Büblein, das das Jüngelchen (ein männliches Baby / Kleinkind)
ausgtanzt einen Tanz zu Ende tanzen (vor allem im Rahmen von Volkstänzen)
gscheit gescheit
mia san mia wir sind wir (einigermaßen arroganter Satz, der davon ausgeht, dass die bairische Bevölkerung irgendwie besser ist als andere)
Obacht, die Achtung, Vorsicht
Braunabirl, die Brombeeren
Beerenzupfen, das Beerenpflücken
umananda miteinander, gern in Kombination mit Verben, “umanand haun” bedeutet “um sich schlagen”
Noch viel mehr Wörter gibt es in diesem bairisch-deutschen Onlinelexikon.
Links und Hintergründe
Herbsttreffen der Medienfrauen
Wikipedia: Roider Jackl
Wikipedia: Nockherberg Politiker Derbleckn
Wikipedia: Kirchweih
Evi Strehls Heimat ist in der Oberpfalz: der Landkreis Amberg / Sulzbach
Wikipedia: Kirchweihsonntag
der Bayerische Landesverband für Heimatpflege , im Beirat ist auch Evi Strehl
Wikipedia: Küchenlied
das Valentin Musäum in München
die Autorin Lena Christ
Wikipedia: der Ort Wackersdorf ist mit der WAA und den dazugehörigen Protesten berühmt geworden
Evi Strehl bei BR Heimat
Turmsingen im Musäum / Singstunde im Turmstüberl
Die Wellküren
Familiengeschichte von Wellküren und Biermösl Blosn
Michelle Obama: “Becoming – meine Geschichte“
Audioclip aus dem Hörbuch, das Michelle Obama selbst eingesprochen hat
Rede von Barack Obama über modernen Feminismus
Rede von Michelle Obama gegen Donald Trump
die zitierten Stellen lesen sich in der deutschen Übersetzung von “Becoming” so:
“Als Kind hatte ich einfache Ziele. Ich wollte einen Hund haben.”
“Ich erzählte allen, dass ich Kinderärztin werden wollte, wenn ich groß war. Warum? Weil ich gern mit kleinen Kindern zusammen war und außerdem schnell heraushatte, dass Erwachsene so etwas gerne hörten. Ach Ärztin! Das ist aber eine prima Entscheidung!
“Ich fange gerade erst an, all das zu verarbeiten, was in den vergangenen Jahren geschehen ist – angefangen mit dem Moment im Jahr 2006, als mein Mann erstmals von einer Präsidentschaftskandidatur zu sprechen begann, bis hin zu dem kalten Morgen im letzten Winter, als ich mit Melania Trump in eine Limousine stieg, um sie zur Amtseinführung ihres Mannes zu begleiten. Was für ein Ritt!
Produktion:
Musikauswahl und Produktion: Barbara Streidl
mit gekürzten Versionen der Lieder “In den Erlen steht ne Mühle” von Neualpenländer, “Braunabirl” von den Geiselhöringer Sängerinnen und “Es spielt ein Graf mit seiner Magd” von Elke Müller
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“Gstanzl” sind bayerische Wirtshauslieder. Gesungen wurden sie früher fast immer von Männern – während die Frauen daheim die Kartoffeln gekocht haben. Dass eine Frau, die Gstanzln singt, etwas Besonderes ist, erfahren wir von Evi Strehl.
Außerdem gibt es in dieser Sendung ein Interview mit Hörerin Donna, die als Türsteherin für eine neue Kultur des Weggehens plädiert. Schließlich empfiehlt Barbara Streidl das Buch “Becoming – meine Geschichte” von Michelle Obama, FLOTUS zwischen 2009 und 2017.
Hey, und: Frohe Weihnachten!
Ein kleines Lexikon der Bayerischen Sprache
Gstanzl, das meist vierzeiliges Lied in Reimform mit frechem Text
Jackl, Jakl Kurzform für “Jakob”
dableckn verhöhnen (berühmt ist das sogenannte “Dableckn” alljährlich im Wirtshaus am Nockherberg in München, bei dem alle Lokalpolitikerinnen und -politiker in einem großen Festakt veralbert werden)
Schnaderhüpferl, das meist vierzeiliges Lied in Reimform (siehe Gstanzl, das)
Versln, die die Verse (eines Liedes oder Gedichts)
Gsangl, das ein Lied (das kurz sein kann, aber auch unschön)
Lumperliadl, das ein kurzes freches Lied (siehe Gstanzl, das)
Wirtshaus, das ein Gasthaus
gsunga gesungen
ausgsunga jemanden mit einem Lied / kurzen Gesang (kritisch, neckisch, verhöhnend) ansprechen
angsunga jemanden mit einem Lied / kurzen Gesang ansprechen
Mannsbild, das der Mann (etwas abfällig in manchem Zusammenhang zu verstehen)
des is ma das ist mein
hamma, ham haben wir, haben
gsagt gesagt
gmacht gemacht
Kirchweih Fest, das als Erinnerung an den Tag der Einweihung der Kirche gefeiert wird (einmal pro Jahr pro Kirche)
Mädl, Madl, das das Mädchen
zlang zu lang
zuckasiaß zuckersüß
Buam, Burschn, Buben, die die Jungen (Kinder) oder die jungen Männer
Büblein, das das Jüngelchen (ein männliches Baby / Kleinkind)
ausgtanzt einen Tanz zu Ende tanzen (vor allem im Rahmen von Volkstänzen)
gscheit gescheit
mia san mia wir sind wir (einigermaßen arroganter Satz, der davon ausgeht, dass die bairische Bevölkerung irgendwie besser ist als andere)
Obacht, die Achtung, Vorsicht
Braunabirl, die Brombeeren
Beerenzupfen, das Beerenpflücken
umananda miteinander, gern in Kombination mit Verben, “umanand haun” bedeutet “um sich schlagen”
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Herbsttreffen der Medienfrauen
Wikipedia: Roider Jackl
Wikipedia: Nockherberg Politiker Derbleckn
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Evi Strehls Heimat ist in der Oberpfalz: der Landkreis Amberg / Sulzbach
Wikipedia: Kirchweihsonntag
der Bayerische Landesverband für Heimatpflege , im Beirat ist auch Evi Strehl
Wikipedia: Küchenlied
das Valentin Musäum in München
die Autorin Lena Christ
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Evi Strehl bei BR Heimat
Turmsingen im Musäum / Singstunde im Turmstüberl
Die Wellküren
Familiengeschichte von Wellküren und Biermösl Blosn
Michelle Obama: “Becoming – meine Geschichte“
Audioclip aus dem Hörbuch, das Michelle Obama selbst eingesprochen hat
Rede von Barack Obama über modernen Feminismus
Rede von Michelle Obama gegen Donald Trump
die zitierten Stellen lesen sich in der deutschen Übersetzung von “Becoming” so:
“Als Kind hatte ich einfache Ziele. Ich wollte einen Hund haben.”
“Ich erzählte allen, dass ich Kinderärztin werden wollte, wenn ich groß war. Warum? Weil ich gern mit kleinen Kindern zusammen war und außerdem schnell heraushatte, dass Erwachsene so etwas gerne hörten. Ach Ärztin! Das ist aber eine prima Entscheidung!
“Ich fange gerade erst an, all das zu verarbeiten, was in den vergangenen Jahren geschehen ist – angefangen mit dem Moment im Jahr 2006, als mein Mann erstmals von einer Präsidentschaftskandidatur zu sprechen begann, bis hin zu dem kalten Morgen im letzten Winter, als ich mit Melania Trump in eine Limousine stieg, um sie zur Amtseinführung ihres Mannes zu begleiten. Was für ein Ritt!
Produktion:
Musikauswahl und Produktion: Barbara Streidl
mit gekürzten Versionen der Lieder “In den Erlen steht ne Mühle” von Neualpenländer, “Braunabirl” von den Geiselhöringer Sängerinnen und “Es spielt ein Graf mit seiner Magd” von Elke Müller
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43 Minuten
Für die Weihnachtszeit geben alle drei Lila-Podcast-Hosts Empfehlungen für Serien zum Sehen und Hören: Susanne Klingner steht auf die Wrestling-Serie "Glow", Katrin Rönicke mag Kaitlin Prests Audiowerk, Barbara Streidl hat Jason Isaacs entdeckt.
Für die Weihnachtszeit geben alle drei Lila-Podcast-Hosts Empfehlungen für Serien zum Sehen und Hören: Susanne Klingner steht auf die Wrestling-Serie “Glow”, Katrin Rönicke mag Kaitlin Prests Audiowerk, Barbara Streidl hat den Schauspieler Jason Isaacs entdeckt. Isaacs spielt in “Awake”. Außerdem werden die Serien “Seven Seconds”, “Unbreakable Kimmy Schmidt” und “Dr. Who” empfohlen. Möge das Christkind viel freie Zeit bringen zum ausgiebigen Anschauen und Anhören.
Links und Hintergründe
Wikipedia über “Glow”
Hauptdarsteller Jason Isaacs über die kurze Lebensdauer der Serie “Awake”
BBC One: Doctor Who
Wikipedia: Doctor Who
Wikipedia: die Dr. Who wird gespielt von Jodie Whittaker
Ellie Kempers Hörbuch “My Squirrel Days”
SZ über “Seven Seconds”
Wikipedia über den Tod von Michael Brown in Ferguson 2014
Guardian: Polizist, der 17-jährigen Schwarzen erschossen hat, wird schuldig gesprochen
Kaitlin Prest presents “The Shadows” — the first audio fiction from CBC Podcasts
Kaitlin Prests “The Shadows”
Guardian: The week in radio and podcasts: “The Shadows”; 15 Minute Drama
Weitere Themen (nicht in der Sendung)
“Photojournalism has a sexual harassment problem” von unserem Hörer Till, zum selben Thema noch etwas hier und hier (beides Links zum Huck Magazine)
der Umgang mit Brustkrebs-Früherkennung etwa über Tools wie vom Harding-Center beschäftigt unsere Hörerin Julia
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Für die Weihnachtszeit geben alle drei Lila-Podcast-Hosts Empfehlungen für Serien zum Sehen und Hören: Susanne Klingner steht auf die Wrestling-Serie “Glow”, Katrin Rönicke mag Kaitlin Prests Audiowerk, Barbara Streidl hat den Schauspieler Jason Isaacs entdeckt. Isaacs spielt in “Awake”. Außerdem werden die Serien “Seven Seconds”, “Unbreakable Kimmy Schmidt” und “Dr. Who” empfohlen. Möge das Christkind viel freie Zeit bringen zum ausgiebigen Anschauen und Anhören.
Links und Hintergründe
Wikipedia über “Glow”
Hauptdarsteller Jason Isaacs über die kurze Lebensdauer der Serie “Awake”
BBC One: Doctor Who
Wikipedia: Doctor Who
Wikipedia: die Dr. Who wird gespielt von Jodie Whittaker
Ellie Kempers Hörbuch “My Squirrel Days”
SZ über “Seven Seconds”
Wikipedia über den Tod von Michael Brown in Ferguson 2014
Guardian: Polizist, der 17-jährigen Schwarzen erschossen hat, wird schuldig gesprochen
Kaitlin Prest presents “The Shadows” — the first audio fiction from CBC Podcasts
Kaitlin Prests “The Shadows”
Guardian: The week in radio and podcasts: “The Shadows”; 15 Minute Drama
Weitere Themen (nicht in der Sendung)
“Photojournalism has a sexual harassment problem” von unserem Hörer Till, zum selben Thema noch etwas hier und hier (beides Links zum Huck Magazine)
der Umgang mit Brustkrebs-Früherkennung etwa über Tools wie vom Harding-Center beschäftigt unsere Hörerin Julia
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