Feminismus für alle. Der Lila Podcast. Archiv
237 Episoden
41 Minuten
Wer sind die Frauen neben Harry Potter? Sieben Bücher, die die Geschichte von Harry Potter erzählen, ein Theaterstück, jede Menge Fanartikel, zusätzliche Bände zum Thema und natürlich auch mindestens zehn Filme: Das Harry-Potter-Universum ist riesig!
Wer sind die Frauen neben Harry Potter? Sieben Bücher, die die Geschichte von Harry Potter erzählen, ein Theaterstück, jede Menge Fanartikel, zusätzliche Bände zum Thema und natürlich auch mindestens zehn Filme: Das Harry-Potter-Universum ist riesig!
Und in diesem Universum bewegen sich neben der Hauptperson Harry Potter auch jede Menge Mädchen und Frauen, Hexen und andere weibliche Wesen. Wie sie „gezeichnet“ sind, für was sie stehen und in wie weit sie als Vorbild taugen, darum geht es in diesem Lila Podcast: Barbara Streidl spricht mit Lena Wiesler, Medienpädagogin und Harry-Potter-Kennerin.
Und wer noch nie vom „Stein der Weisen“, von „Todessern“ oder Hermione Granger (Harrys Schulfreundin, und nein, nicht seine Freundin) gehört hat – kein Problem: Auch diejenigen, die sich bislang fern vom Harry-Potter-Universum bewegt haben, werden hier nicht ausgeschlossen (wenn auch es hier und da Spoiler gibt).
Und noch ein schöner Satz von Hermione Granger: „Just because it's taken you three years to notice, Ron, doesn't mean no one else has spotted I'm a girl!“
Links und Hintergründe:
Lena Wiesler im Netz
Lena Wieslers Workshop-Reihe: „Von Hogwarts nach Wakanda“ Eine Reise zu Demokratie und Werten in modernen Mythen” in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Wikipedia: Harry Potter
Bento: „So sexistisch ist Harry Potter“
Schöne Runde mit Schauspielerinnen und Schauspielern: “Harry Potter cast and producers remember their favourite lines”
Produktion und Ukulele: Barbara Streidl
Sprecher: Henry Singleton
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oder auf anderen Wegen (Patreon, PayPal, usw.) https://lila-podcast.de/unterstuetzen/
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Wer sind die Frauen neben Harry Potter? Sieben Bücher, die die Geschichte von Harry Potter erzählen, ein Theaterstück, jede Menge Fanartikel, zusätzliche Bände zum Thema und natürlich auch mindestens zehn Filme: Das Harry-Potter-Universum ist riesig!
Und in diesem Universum bewegen sich neben der Hauptperson Harry Potter auch jede Menge Mädchen und Frauen, Hexen und andere weibliche Wesen. Wie sie „gezeichnet“ sind, für was sie stehen und in wie weit sie als Vorbild taugen, darum geht es in diesem Lila Podcast: Barbara Streidl spricht mit Lena Wiesler, Medienpädagogin und Harry-Potter-Kennerin.
Und wer noch nie vom „Stein der Weisen“, von „Todessern“ oder Hermione Granger (Harrys Schulfreundin, und nein, nicht seine Freundin) gehört hat – kein Problem: Auch diejenigen, die sich bislang fern vom Harry-Potter-Universum bewegt haben, werden hier nicht ausgeschlossen (wenn auch es hier und da Spoiler gibt).
Und noch ein schöner Satz von Hermione Granger: „Just because it's taken you three years to notice, Ron, doesn't mean no one else has spotted I'm a girl!“
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Lena Wiesler im Netz
Lena Wieslers Workshop-Reihe: „Von Hogwarts nach Wakanda“ Eine Reise zu Demokratie und Werten in modernen Mythen” in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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Schöne Runde mit Schauspielerinnen und Schauspielern: “Harry Potter cast and producers remember their favourite lines”
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17 Minuten
Pflege ist ein feministisches Thema, denn auch sie ist eingebettet in ein patriarchales System. Das macht etwas mit denen, die in der Pflege arbeiten, es macht zB unsichtbar, dass sie eine echte Profession ausüben.
Shirin (mittig) und Sophie (rechts) in ihrer Session zu Pflege und Feminismus. Foto: Nora Tabel
Shirin und Sophie arbeiten in der Pflege und engagieren sich in den Arbeitsgruppen “Junge Pflege”. Auf dem Barcamp Frauen haben sie eine Session zur feministischen Auseinandersetzung mit Pflege gegeben. Für sie ist das Thema massiv durch patriarchale Strukturen geprägt, sei es, wenn es um die Bezahlung geht, aber auch wenn es darum geht, den Beruf als echte Profession anzuerkennen. Viele glauben zudem, dass Frauen eine Art “Kümmer-Gen” hätten – alles das macht es den Menschen schwer, die in der Pflege arbeiten. Ob es helfen würde, wenn mehr Männer den Beruf ergriffen? – Sophie und Shirin sind da eher skeptisch. Das System und die Sozialisation von Jungen und Mädchen – da wollen sie ran! – Ganz urfeministische Anliegen also.
Links und Hintergründe
junge-pflege.de
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Shirin (mittig) und Sophie (rechts) in ihrer Session zu Pflege und Feminismus. Foto: Nora Tabel
Shirin und Sophie arbeiten in der Pflege und engagieren sich in den Arbeitsgruppen “Junge Pflege”. Auf dem Barcamp Frauen haben sie eine Session zur feministischen Auseinandersetzung mit Pflege gegeben. Für sie ist das Thema massiv durch patriarchale Strukturen geprägt, sei es, wenn es um die Bezahlung geht, aber auch wenn es darum geht, den Beruf als echte Profession anzuerkennen. Viele glauben zudem, dass Frauen eine Art “Kümmer-Gen” hätten – alles das macht es den Menschen schwer, die in der Pflege arbeiten. Ob es helfen würde, wenn mehr Männer den Beruf ergriffen? – Sophie und Shirin sind da eher skeptisch. Das System und die Sozialisation von Jungen und Mädchen – da wollen sie ran! – Ganz urfeministische Anliegen also.
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15 Minuten
Deborah Ruggieri ist ausgebildeter Business Coach, hat Kultur- und Politikwissenschaft in Berlin studiert und sie hat viel Erfahrung in der Arena der Macht- und Status-Spiele.
Deborah Ruggieri beim Barcamp Frauen. Foto: Nora Tabel
Status und Macht-Spiele sind nicht so jedermanns oder jederfraus Sache – besonders letzteres. Wir wurden oft dazu erzogen, zurückhaltend, still und immer besonders sympathisch sein zu wollen, nur nicht zu viel Raum einnehmen! Doch in der Berufswelt oder einfach nur auf der Straße ist so eine Haltung, die mit einem niedrigeren Status einhergeht, nicht immer von Vorteil.
Deborah Ruggieri trainierte deswegen mit den Frauen* in ihrem Workshop auf dem Barcamp Frauen etwas, das sie “kleine Interventionen” nennt: Haltung bewahren und sich nicht klein machen – in allen möglichen Situationen. Sie teilte ihre Erfahrung mit den Teilnehmer*innen: Wer viel Macht hat, einen hohen Status – der wird vielleicht nicht gemocht, aber respektiert. Wer einen niedrigen Status hat, der wird zwar gemocht, aber nicht unbedingt respektiert – es kommt daher darauf an, flexibel zu spielen, in was für einem Status wir in welchem Kontext sein wollen.
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Deborah Ruggieri
Friedrich-Ebert-Stiftung: Veranstaltungen
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Status und Macht-Spiele sind nicht so jedermanns oder jederfraus Sache – besonders letzteres. Wir wurden oft dazu erzogen, zurückhaltend, still und immer besonders sympathisch sein zu wollen, nur nicht zu viel Raum einnehmen! Doch in der Berufswelt oder einfach nur auf der Straße ist so eine Haltung, die mit einem niedrigeren Status einhergeht, nicht immer von Vorteil.
Deborah Ruggieri trainierte deswegen mit den Frauen* in ihrem Workshop auf dem Barcamp Frauen etwas, das sie “kleine Interventionen” nennt: Haltung bewahren und sich nicht klein machen – in allen möglichen Situationen. Sie teilte ihre Erfahrung mit den Teilnehmer*innen: Wer viel Macht hat, einen hohen Status – der wird vielleicht nicht gemocht, aber respektiert. Wer einen niedrigen Status hat, der wird zwar gemocht, aber nicht unbedingt respektiert – es kommt daher darauf an, flexibel zu spielen, in was für einem Status wir in welchem Kontext sein wollen.
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15 Minuten
arbeiterkind.de ist eine Organisation, die sich für Bildungsgerechtigkeit einsetzt und eine Anlaufstelle für alle, die als erste in ihrer Familie studieren. Mit allen Problemen, die das mit sich bringen kann.
Hanna und Franziska von arbeiterkind.de. Foto: Nora Tabel
Arbeiterkind.de ist eine Ehrenamtsorganisation und ein Netzwerk, das versucht Bildungsungerechtigkeiten zu bewältigen und Leuten zu helfen, die während des Studiums strugglen. Hanna und Franziska von Arbeiterkind.de haben in ihrem Workshop beim Barcamp Frauen 2019 vor allem einen Aspekt ihrer Arbeit hervorgehoben: Das Erzählen der eigenen Geschichte und wie es dabei hilft, andere zu ermutigen und durch schwere Zeiten zu tragen.
Viele von uns waren oder sind die ersten in ihrer Familie, die studieren. Und viele von uns kennen daher die Stolpersteine, die einem Arbeiterkind im Studium begegnen können. Viele andere Arbeiterkinder schließen ein Studium direkt aus. Je höher die Bildungsabschlüsse werden, desto weiter geht die Schere zwischen den Kindern aus Akademikerfamilien und denen aus Arbeiterfamilien auseinander. Jedes zehnte Akademikerkind wird promovieren, bei Arbeiterkindern nur eins von hundert. Das sind ernüchternde Zahlen – aber kein Grund zur Resignation. Sich gegenseitig zu unterstützen und ein Netzwerk zu bilden, in dem man sich gegenseitig helfen und motivieren kann, ist oft ein erster Schritt.
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Arbeiterkind.de
Video-Kampagne: Erste an der Uni
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Hanna und Franziska von arbeiterkind.de. Foto: Nora Tabel
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Viele von uns waren oder sind die ersten in ihrer Familie, die studieren. Und viele von uns kennen daher die Stolpersteine, die einem Arbeiterkind im Studium begegnen können. Viele andere Arbeiterkinder schließen ein Studium direkt aus. Je höher die Bildungsabschlüsse werden, desto weiter geht die Schere zwischen den Kindern aus Akademikerfamilien und denen aus Arbeiterfamilien auseinander. Jedes zehnte Akademikerkind wird promovieren, bei Arbeiterkindern nur eins von hundert. Das sind ernüchternde Zahlen – aber kein Grund zur Resignation. Sich gegenseitig zu unterstützen und ein Netzwerk zu bilden, in dem man sich gegenseitig helfen und motivieren kann, ist oft ein erster Schritt.
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14 Minuten
Verena Reygers ist Journalistin, lebt in Hamburg und eines ihrer liebsten Themen ist: Sex - in all seinen Facetten. Voriges Jahr sprach sie bem Barcamp über den "Orgasm Gap" - dieses Jahr geht sie noch weiter: "Das Intime ist politisch"
Verena Reygers auf dem Barcamp Frauen 2019. Foto: Nora Tabel
Am Samstag den 18. Mai 2019 fand in Berlin das Barcamp Frauen statt, das gibt es schon seit 2010 – aber zum ersten Mal sind wir als Lila Podcast als Medienpartnerin dabei gewesen.
In dieser Folge treffen wir auf Verena Reygers. Sie ist Journalistin, lebt in Hamburg und eines ihrer liebsten Themen ist: Sex – in all seinen Facetten. Voriges Jahr sprach sie beim Barcamp Frauen über den „Orgasm Gap“ – dieses Jahr hat sie das Thema etwas breiter angegangen: Ihr Workshop hieß „Warum das Intime politisch ist“.
Links und Hintergründe
Verena-Reygers.de
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Verena Reygers auf dem Barcamp Frauen 2019. Foto: Nora Tabel
Am Samstag den 18. Mai 2019 fand in Berlin das Barcamp Frauen statt, das gibt es schon seit 2010 – aber zum ersten Mal sind wir als Lila Podcast als Medienpartnerin dabei gewesen.
In dieser Folge treffen wir auf Verena Reygers. Sie ist Journalistin, lebt in Hamburg und eines ihrer liebsten Themen ist: Sex – in all seinen Facetten. Voriges Jahr sprach sie beim Barcamp Frauen über den „Orgasm Gap“ – dieses Jahr hat sie das Thema etwas breiter angegangen: Ihr Workshop hieß „Warum das Intime politisch ist“.
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16 Minuten
Wie kann man in herausfordernden Umbruchzeiten mit Konflikten und Druck umgehen? - Die Trainierin Astrid Kuhlmey hat auf dem Barcamp Frauen in Berlin in ihrer Session ein paar Techniken vorgestellt, das Ziel: "Stabilität in Flexibilität".
Am Samstag den 18. Mai 2019 war in Berlin das Barcamp Frauen, das gibt es bereits seit 2010 – ursprünglich gegründet von drei feministischen Sozialdemokratinnen, Nancy Böhning, Elisa Gutsche und Jennifer Mansey, mittlerweile tatkräftig unterstützt von der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Dieses Jahr ist der Lila Podcast offizielle Medienpartnerin!
Für euch bedeutet das, dass wir neben all der Vernetzung und Planung der feministischen Weltherrschaft, auch mit dem Aufnahmegerät in den Sessions waren und hinterher mit den Expert*innen über ihre Themen gesprochen haben.
Da sehr viele verschiedene Sessions und Themen parallel liefen, konnten wir natürlich nicht alle für euch aufbereiten, aber wir haben euch fünf sehr spannende Kurzfolgen mitgebracht, unter anderem mit Deborah Ruggieri, Verena Reygers, mit der Jungen Pflege und arbeiterkind.de.
Heute steigen wir ein mit einem Workshop, den die Trainerin und Projektmanagerin Astrid Kuhlmey gegeben hat, der Titel lautete: Herausfordernde Umbruchzeiten – und darin wollte sie uns zeigen, wie man in Umbruchzeiten Haltung bewahren kann.
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58 Minuten
Anna Bergmann lässt in Karlsruhe ausschließlich Frauen auf der großen Bühne inszenieren, Nicola Bramkamp kämpfte in Bonn gegen den Gender Pay Gap, Yvonne Büdenhölzer führt beim Theatertreffen die 50 % Frauenquote ein und Lisa Jopt mobilisiert für Reformen
Yvonne Büdenhölzer, Lisa Jopt, Katrin Rönicke, Anna Bergmann und Nicola Brakamp (v.l.n.r) im Deutschen Theater (Bild: Piero Chiussi)
Vier Theaterfrauen, die Zeichen setzen: Anna Bergmann lässt am Staatstheater Karlsruhe ausschließlich Frauen auf der großen Bühne inszenieren, Nicola Bramkamp setzte sich am Theater Bonn für die Abschaffung des Gender Pay Gaps ein, Yvonne Büdenhölzer führt 2020 beim Theatertreffen die 50 % Frauenquote ein und Lisa Jopt mobilisiert deutschlandweit Theaterschaffende zu Reformen.
Diese vier Frauen haben angefangen, die Theaterlandschaft umzubauen und gemeinsam wollen wir einen Blick auf die Frage werfen: Was braucht es, um sich durchzusetzen?
Im Rahmen der Konferenz “Burning Issues meets Theatertreffen” in Berlin haben wir am 18. Mai im Deutschen Theater in Berlin live miteinander besprochen, wie Feminismus, Geschlechtergerechtigkeit und auch Intersektionalität im Theaterbetrieb stattfinden und wachsen können. Denn: Die Zahlen sind ernüchternd – Gender Gaps, wohin man blickt. Ob es um die Zahl der Inszenierungen geht, um die Besetzung der Ensembles, die Bezahlung der Theaterschaffenden oder die Gläserne Decke beim Aufstieg in die Leitungsebenen. Angesichts der vorliegenden Statistiken ist Handeln dringend notwendig – in dieser Folge besprechen wir mit den Strippenzieherinnen, wie das genau geht und welche Vorbilder wir dabei anderswo finden, etwa in Schweden.
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Diese vier Frauen haben angefangen, die Theaterlandschaft umzubauen und gemeinsam wollen wir einen Blick auf die Frage werfen: Was braucht es, um sich durchzusetzen?
Im Rahmen der Konferenz “Burning Issues meets Theatertreffen” in Berlin haben wir am 18. Mai im Deutschen Theater in Berlin live miteinander besprochen, wie Feminismus, Geschlechtergerechtigkeit und auch Intersektionalität im Theaterbetrieb stattfinden und wachsen können. Denn: Die Zahlen sind ernüchternd – Gender Gaps, wohin man blickt. Ob es um die Zahl der Inszenierungen geht, um die Besetzung der Ensembles, die Bezahlung der Theaterschaffenden oder die Gläserne Decke beim Aufstieg in die Leitungsebenen. Angesichts der vorliegenden Statistiken ist Handeln dringend notwendig – in dieser Folge besprechen wir mit den Strippenzieherinnen, wie das genau geht und welche Vorbilder wir dabei anderswo finden, etwa in Schweden.
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48 Minuten
Am 26. Mai ist Europawahl und wir haben Vanessa Vu und Minh Thu Tran vom Podcast "Rice & Shine" zu Besuch, die gerade für den Grimme-Online-Award nominiert sind.
Am 26. Mai ist Europawahl und wir haben Vanessa Vu und Minh Thu Tran vom Podcast “Rice & Shine” zu Besuch, die gerade für den Grimme-Online-Award nominiert sind.
Vanessa und Minh Thu sprechen darüber, wie ihr Podcast entstanden ist und warum es sie überrascht hat, für einen Preis nominiert zu werden. Sie sprechen über europäische Identität, Integration, Wahlbeteiligung und welche Auswirkungen der Brexit in Sachen Anti-Diskriminierungspolitik in Europa hat.
Links und Hintergründe
Podcast “Rice & Shine”
“Rice & Shine” unterstützen
Blog “Danger! Bananas”
Lila Podcast 136: “Zwei Männer unterhalten sich”
Wikipedia: Vereinigte Staaten von Europa
Beim Grimme Online Award abstimmen
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54 Minuten
Das Frauen*streik-Bündnis hatte im Vorfeld des 8. März 2019 mit dem Vorwurf des Antisemitismus zu kämpfen, Anlass war der Auftritt der anti-zionistischen US-Autorin Selma James. Sie unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…
Das Frauen*streik-Bündnis hatte im Vorfeld des 8. März 2019 mit dem Vorwurf des Antisemitismus zu kämpfen, Anlass war der Auftritt der anti-zionistischen US-Autorin Selma James. Sie unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…
Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Denn auch Butler hatte sich für die BDS-Kampagne ausgesprochen.
Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.
In dieser Sendung, einer Wiederholung der Originalsendung von 2017, geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?
Unsere Gesprächspartnerinnen:
Prof. Monika Schwarz-Friesel, die an der TU Linguistik lehrt und seit vielen Jahren empirische Antisemitismus-Forschung betreibt.
Gesine Agena, Frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen
Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin, Autorin und Erstunterzeichnerin von #ausnahmslos
Merle Stöver, feministische Aktivistin, die zu Antisemitismus forscht und das Fass aufgemacht hat
Kathrin Haurand, Geschichtswissenschaftlerin und Referentin des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
Musikbett: @koloto, Fox Tales (CC BY-NC-SA 3.0) – Koloto auf FacebooK
Links und Hintergründe
Lila Podcast: Bonus: Drei Fragen an Monika Schwarz-Friesel
taz: Pro und Contra Adorno-Preis: Ist Judith Butler preiswürdig?
Jungle World: Feministin gegen Israel (von Philip Meinhold)
New Statesman: Laurie Penny on Gaza: As Israel’s assault intensifies, it is not anti-Semitic to say: not in my name
Youtube: »Gehört der Zionismus zum Judentum?« Micha Brumlik im Gespräch mit Judith Butler
Youtube: Antisemitismus erklärt: Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel
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Das Frauen*streik-Bündnis hatte im Vorfeld des 8. März 2019 mit dem Vorwurf des Antisemitismus zu kämpfen, Anlass war der Auftritt der anti-zionistischen US-Autorin Selma James. Sie unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…
Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Denn auch Butler hatte sich für die BDS-Kampagne ausgesprochen.
Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.
In dieser Sendung, einer Wiederholung der Originalsendung von 2017, geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?
Unsere Gesprächspartnerinnen:
Prof. Monika Schwarz-Friesel, die an der TU Linguistik lehrt und seit vielen Jahren empirische Antisemitismus-Forschung betreibt.
Gesine Agena, Frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen
Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin, Autorin und Erstunterzeichnerin von #ausnahmslos
Merle Stöver, feministische Aktivistin, die zu Antisemitismus forscht und das Fass aufgemacht hat
Kathrin Haurand, Geschichtswissenschaftlerin und Referentin des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
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Links und Hintergründe
Lila Podcast: Bonus: Drei Fragen an Monika Schwarz-Friesel
taz: Pro und Contra Adorno-Preis: Ist Judith Butler preiswürdig?
Jungle World: Feministin gegen Israel (von Philip Meinhold)
New Statesman: Laurie Penny on Gaza: As Israel’s assault intensifies, it is not anti-Semitic to say: not in my name
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55 Minuten
In dieser Folge schauen wir, welche anscheinend harmlosen Bräuche eigentlich zutiefst patriarchal und frauenfeindlich sind.
In dieser Folge schauen wir, welche anscheinend harmlosen Bräuche eigentlich zutiefst patriarchal und frauenfeindlich sind.
In der Slowakei werden junge Frauen zu Ostern mit eiskaltem Wasser überschüttet, auf Borkum werden sie zu Nikolaus gejagt und verhauen, in Indien werden sie zwangsverheiratet, um nach einer Vergewaltigung ihre “Ehre” wiederherzustellen, in Australien wird jungen Studentinnen in die Shampoo-Flasche onaniert, und die Tradition der Brautraubs hat eine Geschichte, die nicht nur Katrin die Sprache verschlägt.
Auf eure Anregung hin haben wir mal in der Welt umgeschaut, welche Traditionen und Bräuche es bis heute gibt, die eigentlich schlicht sexistisch sind.
Außerdem habt ihr nach unserem Medienkonsum gefragt – also erzählen wir euch, wo wir am meisten über das Weltgeschehen lernen und empfehlen tolle Podcasts und Newsletter weiter.
Links und Hintergründe:
NeoCitranGirl (@schla_wienerin) über den slowakischen Osterbrauch
Spiegel Online über den Klaasohm auf Borkum
Freshman-Rituale an australischer Uni
The Guardian: Artikel zu Toxic Masculinity, die hinter solchen Ritualen steht
Huffington Post: 9 frauenfeindliche Rituale weltweit
Sexistische Hochzeits-Traditionen in Indien
The Hindu Businessline: Misogyny is the oldest Indian tradition
Überblick: Abstimmungsverhalten zu Vergewaltigung in der Ehe (Seite 15800 ist entscheidend)
Merkur: Der Ursprung der Brautentführung wird hier beschrieben
Sonthofen: https://de.wikipedia.org/wiki/Bärbeletreiben
Katrins Podcast-Empfehlungen:
Feuer und Brot
Rice & Shine
This American Life
How to be a girl
Freakonimics Radio
The Daily
Hitten Brain
Best of the Left
The Guilty Feminist
“Der Tag” vom Deutschlandfunk
“Nancy” von WNYC
TED Radio Hour
You are not so smart
“Radio Wissen” vom Bayern2
“Radio Feature” vom Bayern2
“Tiefenblick” vom WDR
“The Cut on Tuesdays” von Gimlet
“Science vs.” von Gimlet
“ZIGZag” von Radiotopia
“Denkangebot” von Katharin Nocun
Dazu Susannes Empfehlungen:
Call Your Girlfriend
Scene On Radio, 2. Staffel “Men”
Barcamp Frauen am 18. Mai in Berlin
Newsletter-Empfehlungen:
tagesspiegel
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piqd
What happened last week
Raul Krauthausen
Politico hat einige Newsletter
qantara.de ist eine super Quelle
NPR
Riffreporter
The Atlantic
NYTimes Gender Newsletter
Lila138 Streik! Wieso der 8. März wieder ein Kampftag werden muss
Republica 6.–8. Mai in Berlin
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Huffington Post: 9 frauenfeindliche Rituale weltweit
Sexistische Hochzeits-Traditionen in Indien
The Hindu Businessline: Misogyny is the oldest Indian tradition
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Barcamp Frauen am 18. Mai in Berlin
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Lila138 Streik! Wieso der 8. März wieder ein Kampftag werden muss
Republica 6.–8. Mai in Berlin
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43 Minuten
Sophie Passmann hat ein Buch geschrieben, "Alte Weiße Männer" heißt es, sie ist Radiomoderatorin, arbeitet beim "Neo Magazin Royal" und ist eine der neuen witzig-aber-politischen Stimmen auf Twitter und Instagram.
Sophie Passmann hat ein Buch geschrieben, “Alte Weiße Männer” heißt es, sie ist Radiomoderatorin, arbeitet beim “Neo Magazin Royal” und ist eine der neuen witzig-aber-politischen Stimmen auf Twitter und Instagram.
Im Lila Podcast spricht sie über ihr Buch, Kritik an ihrem Buch, über Feministinnen mit und ohne Humor, über Feuilletonboys in schmalen Anzügen und ihre weiblichen Vorbilder.
Links und Hintergründe:
Buch “Alte Weiße Männer”
Sophie Passmann bei Twitter
Sophie Passmann bei Instagram
Wikipedia: Giulia Becker
Lila095 mit Margarete Stokowski
Wikipedia: Amy Schumer
Amy Schumers aktuelle Netflix-Show “Growing”
Wikipedia: Susan Sontag
Wikipedia: Helene Hegemann
Hegemanns “Axlotl Roadkill” im Rückblick
Zeit Magazin: Sophie Passmann über Hannah Gadsby und “Nanette”
“Nanette” bei Netflix
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Im Lila Podcast spricht sie über ihr Buch, Kritik an ihrem Buch, über Feministinnen mit und ohne Humor, über Feuilletonboys in schmalen Anzügen und ihre weiblichen Vorbilder.
Links und Hintergründe:
Buch “Alte Weiße Männer”
Sophie Passmann bei Twitter
Sophie Passmann bei Instagram
Wikipedia: Giulia Becker
Lila095 mit Margarete Stokowski
Wikipedia: Amy Schumer
Amy Schumers aktuelle Netflix-Show “Growing”
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42 Minuten
Was in den letzten 50 Jahren Frauenbewegung in Berlin (im Osten und im Westen) passiert ist, davon erzählt Annett Gröschner. Sie hat das Buch „Berolinas zornige Töchter“ geschrieben und sehr viele alte und wichtige Geschichten entstaubt.
Frauenbewegung – die wird in Deutschland in drei Wellen eingeteilt. Die erste begann Mitte des 19. Jahrhunderts, noch vor der Einführung des Frauenwahlrechts. Die zweite Welle wird mit dem berühmten Tomatenwurf von Sigrid Rüger verbunden: Ihr Zorn auf die Delegiertenkonferenz des SDS, die nicht auf die Wutrede von Helke Sander reagieren wollte, ließ sie Tomaten werfen. Die dritte Welle startet im 21. Jahrhundert, zu ihr zählen auch Netzfeministinnen wie wir hier beim Lila Podcast.
Was in den letzten 50 Jahren Frauenbewegung in Berlin (im Osten und im Westen) passiert ist, davon erzählt Annett Gröschner. Sie hat das Buch „Berolinas zornige Töchter“ geschrieben und sehr viele alte und wichtige Geschichten entstaubt.
Ihren persönlichen Bezug zu Feminismus und Frauenbewegung hat Erica Fischer in ihrem Buch „Feminismus revisited“ beschrieben (in dem übrigens auch Katrin Rönicke und der Lila Podcast vorkommen). Fischer kennen bestimmt einige als Autorin des Bestsellers „Aimée und Jaguar“ – sie schaut nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft.
Links und Hintergründe:
Annett Gröschners Buch „Berolinas zornige Töchter“ kann per Mail beim FFBIZ bestellt werden
Wikipedia: Rede von Helke Sander (vor dem Tomatenwurf)
Wikipedia: Halina Bendkowski
Anke Feuchtenberger und ihre Illustrationen
Gunda-Werner-Institut: Ilse Lenz und die Geschichte der Frauenbewegung
Wikipedia: Marianne Herzog
Wikipedia: Jan-Carl Raspe
Fembio: Audre Lorde
Digitales Deutsches Frauenarchiv: May Ayim
Erica Fischer im Netz
Erica Fischer, „Feminismus Revisited“, erschienen 2019
Produktion: Barbara Streidl
Sprecherinnen: Susanne Klingner, Ann-Kathrin Mittelstraß
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Frauenbewegung – die wird in Deutschland in drei Wellen eingeteilt. Die erste begann Mitte des 19. Jahrhunderts, noch vor der Einführung des Frauenwahlrechts. Die zweite Welle wird mit dem berühmten Tomatenwurf von Sigrid Rüger verbunden: Ihr Zorn auf die Delegiertenkonferenz des SDS, die nicht auf die Wutrede von Helke Sander reagieren wollte, ließ sie Tomaten werfen. Die dritte Welle startet im 21. Jahrhundert, zu ihr zählen auch Netzfeministinnen wie wir hier beim Lila Podcast.
Was in den letzten 50 Jahren Frauenbewegung in Berlin (im Osten und im Westen) passiert ist, davon erzählt Annett Gröschner. Sie hat das Buch „Berolinas zornige Töchter“ geschrieben und sehr viele alte und wichtige Geschichten entstaubt.
Ihren persönlichen Bezug zu Feminismus und Frauenbewegung hat Erica Fischer in ihrem Buch „Feminismus revisited“ beschrieben (in dem übrigens auch Katrin Rönicke und der Lila Podcast vorkommen). Fischer kennen bestimmt einige als Autorin des Bestsellers „Aimée und Jaguar“ – sie schaut nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft.
Links und Hintergründe:
Annett Gröschners Buch „Berolinas zornige Töchter“ kann per Mail beim FFBIZ bestellt werden
Wikipedia: Rede von Helke Sander (vor dem Tomatenwurf)
Wikipedia: Halina Bendkowski
Anke Feuchtenberger und ihre Illustrationen
Gunda-Werner-Institut: Ilse Lenz und die Geschichte der Frauenbewegung
Wikipedia: Marianne Herzog
Wikipedia: Jan-Carl Raspe
Fembio: Audre Lorde
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Erica Fischer im Netz
Erica Fischer, „Feminismus Revisited“, erschienen 2019
Produktion: Barbara Streidl
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50 Minuten
Ein Gespräch mit der Aktivistin Penelope Kemekenidou
Am 8. März 2019 wurde deutschlandweit zum Frauenstreik aufgerufen. Eine der Organisatorinnen in München war und ist Penelope Kemekenidou. Susanne spricht einen Monat danach mit ihr über die Arbeit, die dem Frauenstreik vorausging und vor allem über die Arbeit, die nun diesem Anfang folgt.
Denn dass Menschen, allen voran die Frauen, wieder auf die Straße gehen, streiken, für einen radikalen gesellschaftlichen Wandel einstehen, ist recht neu bzw. erlebt ein Revival. Viele Jahre, Jahrzehnte waren Demos Folklore, die an bestimmten Feiertagen durchgezogen wurde. Kann das Streiken, können Demos denn aber in Zukunft etwas an den Verhältnissen ändern?
Links und Hintergründe:
Penelope Kemekenidou bei Twitter
Gender Equality Media e.V.
Lila Podcast 112 mit Kristina Lunz
Facebookseite der Frauenstreik-Gruppe München
Texte von “Brot und Rosen”
Der Tagesspiegel über den Frauenstreik 1975 in Island
Susanne über den isländischen Frauenstreik im Audible-Podcast “Mind The Gap”
Forderungen des Frauenstreik-Bündnisses 2019
Der Frauenstreik 2018 in Spanien mit 5.3 Millionen Streikenden
Die NYTimes über die Women's Marches 2019
Taz.de: LehrerInnenstreik in den USA
Wikipedia: Green New Deal
The Nation: “Battling Feminist Burnout” by Jessica Valenti
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Denn dass Menschen, allen voran die Frauen, wieder auf die Straße gehen, streiken, für einen radikalen gesellschaftlichen Wandel einstehen, ist recht neu bzw. erlebt ein Revival. Viele Jahre, Jahrzehnte waren Demos Folklore, die an bestimmten Feiertagen durchgezogen wurde. Kann das Streiken, können Demos denn aber in Zukunft etwas an den Verhältnissen ändern?
Links und Hintergründe:
Penelope Kemekenidou bei Twitter
Gender Equality Media e.V.
Lila Podcast 112 mit Kristina Lunz
Facebookseite der Frauenstreik-Gruppe München
Texte von “Brot und Rosen”
Der Tagesspiegel über den Frauenstreik 1975 in Island
Susanne über den isländischen Frauenstreik im Audible-Podcast “Mind The Gap”
Forderungen des Frauenstreik-Bündnisses 2019
Der Frauenstreik 2018 in Spanien mit 5.3 Millionen Streikenden
Die NYTimes über die Women's Marches 2019
Taz.de: LehrerInnenstreik in den USA
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44 Minuten
Um Kampfgeist geht es in dieser Folge des Lila Podcasts: Barbara Streidl hat mit Julia Fritzsche über eine neue linke Erzählung gesprochen, die „tiefrot“ und „radikal bunt“ sein kann: So heißt Julias Buch, erschienen im März als Nautilus Flugschrift.
Um Kampfgeist geht es in dieser Folge: Barbara Streidl hat mit Julia Fritzsche über eine neue linke Erzählung gesprochen, die „tiefrot“ und „radikal bunt“ sein kann: So heißt Julias Buch, das im März als Nautilus Flugschrift erschienen ist und Denkanstöße hinsichtlich Care-Arbeit, Frauenstreik, dem Umgang mit Flüchtenden aber auch der Frage nach einer angemessenen Sprache rund um diese Themen gibt. Müssen wir wirklich von „Post-Wachstum“ sprechen (und dabei das „Wachstum“ erwähnen) und nicht von einem „maßvollen Wirtschaften“, einem „Wirtschaften der Genügsamkeit“?
Kampfgeist zeigt auch Antje Schrupp bei der „David gegen Goliath“-Geschichte des satirischen feministischen Magazins „Aspirina“ gegen den Konzern Bayer: „Aspirina“ heißt heute Erbacce, das Magazin hat seinen früheren Namen zwar verloren, moralisch aber gegen Bayer gewonnen, erklärt Antje.
Schließlich gibt es noch ein schönes Gedicht zum Internationalen Frauentag von unserer Hörerin Frederika.
Links und Hintergründe:
Julia Fritzsches Buch im Nautilus-Verlag (hier gibt es auch Lesetermine)
Julia Fritzsche und Laurie Penny bei einer Veranstaltung von Frauenstudien München und hier noch der Radiotipp zum Gespräch mit Laurie Penny
Elisabeth Wehlings Buch über „Politisches Framing“
die Care Revolution im Netz
das #ausgehetzt-Bündnis
Thomas Lechner, Konzert-Booker, Aktivist und DJ im BR bei „Eins zu eins – der Talk“
Mithu Sanyals Vortrag „Liebe deinen Feminismus wie dich selbst“ als Mitschnitt im Lila Podcast
Antje Schrupp im Netz
Traudel Sattler hat das Buch „Wie weibliche Freiheit entsteht“ übersetzt – ein Buch, das Antje Schrupp zur Feministin gemacht hat (das schreibt sie hier)
„Aspirina“ heißt jetzt „Erbacce“ im Netz (auf italienisch)
Antje erwähnt die Cum-ex-Prozesse, hier ein Tagesschau-Bericht zur Millionen-Steuertrickserei
Wikipedia: Simone Weil, französische Aktivistin und Philosophin
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Um Kampfgeist geht es in dieser Folge: Barbara Streidl hat mit Julia Fritzsche über eine neue linke Erzählung gesprochen, die „tiefrot“ und „radikal bunt“ sein kann: So heißt Julias Buch, das im März als Nautilus Flugschrift erschienen ist und Denkanstöße hinsichtlich Care-Arbeit, Frauenstreik, dem Umgang mit Flüchtenden aber auch der Frage nach einer angemessenen Sprache rund um diese Themen gibt. Müssen wir wirklich von „Post-Wachstum“ sprechen (und dabei das „Wachstum“ erwähnen) und nicht von einem „maßvollen Wirtschaften“, einem „Wirtschaften der Genügsamkeit“?
Kampfgeist zeigt auch Antje Schrupp bei der „David gegen Goliath“-Geschichte des satirischen feministischen Magazins „Aspirina“ gegen den Konzern Bayer: „Aspirina“ heißt heute Erbacce, das Magazin hat seinen früheren Namen zwar verloren, moralisch aber gegen Bayer gewonnen, erklärt Antje.
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Julia Fritzsche und Laurie Penny bei einer Veranstaltung von Frauenstudien München und hier noch der Radiotipp zum Gespräch mit Laurie Penny
Elisabeth Wehlings Buch über „Politisches Framing“
die Care Revolution im Netz
das #ausgehetzt-Bündnis
Thomas Lechner, Konzert-Booker, Aktivist und DJ im BR bei „Eins zu eins – der Talk“
Mithu Sanyals Vortrag „Liebe deinen Feminismus wie dich selbst“ als Mitschnitt im Lila Podcast
Antje Schrupp im Netz
Traudel Sattler hat das Buch „Wie weibliche Freiheit entsteht“ übersetzt – ein Buch, das Antje Schrupp zur Feministin gemacht hat (das schreibt sie hier)
„Aspirina“ heißt jetzt „Erbacce“ im Netz (auf italienisch)
Antje erwähnt die Cum-ex-Prozesse, hier ein Tagesschau-Bericht zur Millionen-Steuertrickserei
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46 Minuten
Warum wir mehr Diversity, mehr Vielfalt in Podcasts brauchen
Auf der Podcast-Konferenz „Subscribe10“, die gerade in Köln stattfand, luden sich Katrin und Susanne vier Podcasterinnen und eine Kulturwissenschaftlerin auf die Bühne ein, um mit ihnen über Vielfalt zu sprechen. Vanessa Vu und Minh Thu Tran vom Podcast „Rice and Shine“, Maxi Haecke und Alice Hasters von „Feuer & Brot“ und Mithu Sanyal sprachen darüber, warum es vielfältigere Podcasts geben sollte und warum wir bei einem Medium, das als offen für alle gilt, trotzdem die recht einheitliche, männliche, weiße Podcastlandschaft haben, die wir heute sehen.
Die Diskussion gibt es auch als Video, sowohl auf media.ccc.de als auch bei Youtube.
Links und Hintergründe
Podcast “Feuer & Brot”
Podcast “Rice and Shine”
Buch “Eure Heimat ist unser Albtraum”
Wenn euch die Idee des “Maschallah!”-Podcasts gefällt, dann könnt ihr auf originalsgesucht.de dafür abstimmen. Und erzählt Freundinnen, Bekannten, Kolleginnen davon, die Idee kann jede Stimme gebrauchen!
Diskussion anschauen:
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Auf der Podcast-Konferenz „Subscribe10“, die gerade in Köln stattfand, luden sich Katrin und Susanne vier Podcasterinnen und eine Kulturwissenschaftlerin auf die Bühne ein, um mit ihnen über Vielfalt zu sprechen. Vanessa Vu und Minh Thu Tran vom Podcast „Rice and Shine“, Maxi Haecke und Alice Hasters von „Feuer & Brot“ und Mithu Sanyal sprachen darüber, warum es vielfältigere Podcasts geben sollte und warum wir bei einem Medium, das als offen für alle gilt, trotzdem die recht einheitliche, männliche, weiße Podcastlandschaft haben, die wir heute sehen.
Die Diskussion gibt es auch als Video, sowohl auf media.ccc.de als auch bei Youtube.
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