Feminismus für alle. Der Lila Podcast. Archiv
237 Episoden
52 Minuten
In dieser Folge lassen wir streiten! Und zwar Svenja Flaßpöhler, Autorin der Streitschrift „Die potente Frau“ und Margarete Stokowski - die beiden trafen sich in Berlin bei einer Abendveranstaltung im Ullstein-Haus - und wir durften mitschneiden!
In dieser Folge lassen wir streiten! Und zwar Svenja Flaßpöhler, Autorin der Streitschrift „Die potente Frau“ und Margarete Stokowski – die beiden trafen sich in Berlin bei einer Abendveranstaltung im Ullstein-Haus – und wir durften mitschneiden!
Svenja Flaßpöhler sieht sich selbst als Feministin. Die Autorin und Chefin des Philosophie-Magazins hat aber ein Problem mit dem – wie sie sagt – „Hashtag-Feminismus“. Dieser Begriff deckt Kampagnen wie #Aufschrei oder #metoo ab, die Flaßpöhler alle kritisiert. Für sie stecken dahinter Debatten und Erzählungen, die Frauen „infantilisieren“, statt zu ermächtigen. Was Flaßpöhler stattdessen will ist: „Frauen in die Potenz bringen“.
Margarete Stokowski sieht das ganz anders. Für sie sind sowohl #aufschrei, als auch #metoo Momente der Ermächtigung gewesen und Treiber einer wichtigen Veränderung in der Gesellschaft: Frauen schweigen nicht mehr. Den Vorwurf Flaßpöhlers, der „Hashtag-Feminismus“ würde Frauen nur wieder zu Opfern machen, weist sie zurück.
Ein Abend, an dem es kontrovers zuging und auch aus dem Publikum kamen noch viele wichtige Einwürfe – einer davon vorgetragen von Thea Dorn.
Wir danken dem Ullstein-Verlag für die Erlaubnis, das Gespräch mitzuschneiden und wir wünschen euch eine angeregte Stunde mit einem spannenden Schlagabtausch! Schreibt uns gerne in die Kommentare, was euch zu der Debatte durch den Kopf geht! Diskutiert mit uns, wie ihr die Sache seht
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In dieser Folge lassen wir streiten! Und zwar Svenja Flaßpöhler, Autorin der Streitschrift „Die potente Frau“ und Margarete Stokowski – die beiden trafen sich in Berlin bei einer Abendveranstaltung im Ullstein-Haus – und wir durften mitschneiden!
Svenja Flaßpöhler sieht sich selbst als Feministin. Die Autorin und Chefin des Philosophie-Magazins hat aber ein Problem mit dem – wie sie sagt – „Hashtag-Feminismus“. Dieser Begriff deckt Kampagnen wie #Aufschrei oder #metoo ab, die Flaßpöhler alle kritisiert. Für sie stecken dahinter Debatten und Erzählungen, die Frauen „infantilisieren“, statt zu ermächtigen. Was Flaßpöhler stattdessen will ist: „Frauen in die Potenz bringen“.
Margarete Stokowski sieht das ganz anders. Für sie sind sowohl #aufschrei, als auch #metoo Momente der Ermächtigung gewesen und Treiber einer wichtigen Veränderung in der Gesellschaft: Frauen schweigen nicht mehr. Den Vorwurf Flaßpöhlers, der „Hashtag-Feminismus“ würde Frauen nur wieder zu Opfern machen, weist sie zurück.
Ein Abend, an dem es kontrovers zuging und auch aus dem Publikum kamen noch viele wichtige Einwürfe – einer davon vorgetragen von Thea Dorn.
Wir danken dem Ullstein-Verlag für die Erlaubnis, das Gespräch mitzuschneiden und wir wünschen euch eine angeregte Stunde mit einem spannenden Schlagabtausch! Schreibt uns gerne in die Kommentare, was euch zu der Debatte durch den Kopf geht! Diskutiert mit uns, wie ihr die Sache seht
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1 Stunde
Fragt uns alles, war unser Aufruf für die 100. Folge des Lila Podcast. Und die Fragen kamen! In dieser Sendung beantworten Susanne Klingner, Katrin Rönicke und Barbara Streidl Fragen der Hörerinnen und Hörer:
Fragt uns alles, war unser Aufruf für die 100. Folge des Lila Podcast. Und die Fragen kamen!
In dieser Sendung beantworten Susanne Klingner, Katrin Rönicke und Barbara Streidl Fragen der Hörerinnen und Hörer: Es geht um die Themen Aktivismus, kapitalistische Konsumlogik, Podcast-Machen, Gesellschaft und Medien – und die Zukunft. Zuletzt hat Barbara noch eine Buchempfehlung: Das „Kursbuch Frauen II“.
Vielen Dank für euer Mitmachen, eure Fragen und euer Zuhören – ohne euch würde es wohl keine 100 Folgen des Lila Podcast geben!
Links zu den Themen der Sendung:
„Gespräch mit Zonenkind“ – Lila Podcast 69 mit Barbara Streidl und Susanne Klingner
„Wir Alphamädchen“, geschrieben von Meredith Haaf, Barbara Streidl und Susanne Klingner
Das „ABC des guten Lebens“ und der Artikel „Sowohl als auch“
Suzie Grimes Youtube-Channell
Suzie Grimes Brustvergrößerung
Renée Zellweger: “We can do better” in der HuffPost
Einstieg ins Bulletjournal
Jürgen Wiebicke, „Zehn Regeln für Demokratie-Retter“
Buchtipp: „Kursbuch Frauen II“
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Fragt uns alles, war unser Aufruf für die 100. Folge des Lila Podcast. Und die Fragen kamen!
In dieser Sendung beantworten Susanne Klingner, Katrin Rönicke und Barbara Streidl Fragen der Hörerinnen und Hörer: Es geht um die Themen Aktivismus, kapitalistische Konsumlogik, Podcast-Machen, Gesellschaft und Medien – und die Zukunft. Zuletzt hat Barbara noch eine Buchempfehlung: Das „Kursbuch Frauen II“.
Vielen Dank für euer Mitmachen, eure Fragen und euer Zuhören – ohne euch würde es wohl keine 100 Folgen des Lila Podcast geben!
Links zu den Themen der Sendung:
„Gespräch mit Zonenkind“ – Lila Podcast 69 mit Barbara Streidl und Susanne Klingner
„Wir Alphamädchen“, geschrieben von Meredith Haaf, Barbara Streidl und Susanne Klingner
Das „ABC des guten Lebens“ und der Artikel „Sowohl als auch“
Suzie Grimes Youtube-Channell
Suzie Grimes Brustvergrößerung
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45 Minuten
Am 19. Mai 2018 haben wir 5 Jahre Lila Podcast gefeiert und dass wir ab der nächsten Sendung dreistellig sind! 70 Hörerinnen und Hörer sind gekommen, haben mit uns gespielt, gelacht, diskutiert und gesungen.
Am 19. Mai 2018 haben wir 5 Jahre Lila Podcast gefeiert und dass wir ab der nächsten Sendung dreistellig sind! 70 Hörerinnen und Hörer sind gekommen, haben mit uns gespielt, gelacht, diskutiert und gesungen.
(C) cven2018 CC BY SA 3.0 DE
Zu Gast auf der Bühne der Berliner c-base waren Fiona Krakenbürger, Erica Fischer und Jacinta Nandi, thematisch sind wir von Programmiererinnen, Abtreibung, Handspiegeln über Standup-Comedy und dem Ende des Patriarchats bis hin zu Frauenkörper in der Medizin, Geschlechtsteilen und doofen Sprüchen abgeschweift. Was für ein Spaß!
Die Sendung war als 1:1-Mitschnitt gedacht, doch ein kleiner unauffälliger Knopf hat diesen Plan durchkreuzt. Also sprechen wir noch mal im Studio über diesen Abend und hören immer mal wieder in die Originalaufnahmen rein, die wegen des kleinen unauffälligen Knopfs klingen wie direkt aus einem Raumschiff viele Lichtjahre entfernt zur Erde gemorst…
Außerdem haben wir auf der Party unsere tollen neuen Lila Podcast-Taschen und -Buttons vorgestellt. Wer nicht da war, um sich sein eigenes Exemplar zu kaufen, kann das online nachholen. Für 12,50 Euro gibt es das Set aus Tasche (made by Manomama), Button und Aufkleber.
Einfach eine Mail schreiben an tasche@lila-podcast.de mit der Adresse, wohin das Ganze soll.
Links und Hintergründe
Fiona Krakenbürger
F.U.C.K (Frauen und Computerkram)
Lila097: Engagiert Euch!
Wikipedia: Erica Fischer
“Aimée & Jaguar” von Erica Fischer
Wikipedia: Vaginale Selbstuntersuchung
taz: Jacinta Nandi
Jacinta in der taz: Geil auf den Gesundheitsminister
“Die potente Frau” von Svenja Flaßpöhler
Süddeutsche Zeitung: Medikamententests: Wenn Gleichberechtigung schadet
Kirsten Kappert-Gonther: Erster Podcast in der Gesprächsreihe „Gesundheitspolitik im Gespräch“
Wikipedia: Ali Wong
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Zu Gast auf der Bühne der Berliner c-base waren Fiona Krakenbürger, Erica Fischer und Jacinta Nandi, thematisch sind wir von Programmiererinnen, Abtreibung, Handspiegeln über Standup-Comedy und dem Ende des Patriarchats bis hin zu Frauenkörper in der Medizin, Geschlechtsteilen und doofen Sprüchen abgeschweift. Was für ein Spaß!
Die Sendung war als 1:1-Mitschnitt gedacht, doch ein kleiner unauffälliger Knopf hat diesen Plan durchkreuzt. Also sprechen wir noch mal im Studio über diesen Abend und hören immer mal wieder in die Originalaufnahmen rein, die wegen des kleinen unauffälligen Knopfs klingen wie direkt aus einem Raumschiff viele Lichtjahre entfernt zur Erde gemorst…
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Jacinta in der taz: Geil auf den Gesundheitsminister
“Die potente Frau” von Svenja Flaßpöhler
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1 Stunde 20 Minuten
Sineb el Masrar ist Gründerin der Frauenzeitschrift "Gazelle" und Buchautorin von "Muslim Girls" und "Emanzipation im Islam". In dieser Sendung erzählt sie, wie sie gleichzeitig gegen typische Islam-Stereotype UND patriarchale Strukturen im Islam kämpft.
Sie ist Pädagogin und Kauffrau, Gründerin einer eigenen Frauenzeitschrift, Buchautorin und Muslimin. Sineb El Masrar schiebt die Stühle, zwischen denen Frauen wie sie angeblich sitzen, einfach zusammen und kreiert etwas Eigenes: eine emanzipatorische Bildungsbewegung innerhalb des Islams. Das ist gewagt! Und bleibt nicht unwidersprochen. Aber sie findet, dass es verdammt notwendig ist.
Für sie sind Vielfalt, Emanzipation und Islam keine Widersprüche, sondern das ganz normale Leben – wie sie auch mit ihrem Debüt “Muslim Girls”, das 2010 erschien, zeigte. Darin hat sie muslimische Mädchen und Frauen und deren vielfältige Art zu leben festgehalten und gezeigt: Klischees sind immer schlecht. Mehr Realität bitte! Sie wendet sich gegen eine stereotyp-defizitäre Darstellung von Frauen im Islam. Und gleichzeitig wehrt sie sich gegen die patriarchalen Ströme in der eigenen Religion und ruft alle dazu auf, diese zu verändern und zu einem besseren Ort für Frauen wie auch Männer zu machen. Sineb zeigt, wie man mit Empathie, Geduld und Beharrlichkeit – vor allem aber mit ganz vielen hartnäckigen Fragen, eine gemeinsame Bewegung schaffen kann.
Links und Hintergründe
Deutschlandradio: Sineb El Masrar gründet “Gazelle”
Herder: Muslim Girls: Wer sie sind, wie sie leben
Herder: Emanzipation im Islam – Eine Abrechnung mit ihren Feinden
Sineb El Masrar auf twitter
Website von “frau macht”
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Die 99. Sendung nehmen wir live auf – in Berlin in der C-Base! Mit tollen Gästen und Musik von DJ Swinka. Infos hier
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Sie ist Pädagogin und Kauffrau, Gründerin einer eigenen Frauenzeitschrift, Buchautorin und Muslimin. Sineb El Masrar schiebt die Stühle, zwischen denen Frauen wie sie angeblich sitzen, einfach zusammen und kreiert etwas Eigenes: eine emanzipatorische Bildungsbewegung innerhalb des Islams. Das ist gewagt! Und bleibt nicht unwidersprochen. Aber sie findet, dass es verdammt notwendig ist.
Für sie sind Vielfalt, Emanzipation und Islam keine Widersprüche, sondern das ganz normale Leben – wie sie auch mit ihrem Debüt “Muslim Girls”, das 2010 erschien, zeigte. Darin hat sie muslimische Mädchen und Frauen und deren vielfältige Art zu leben festgehalten und gezeigt: Klischees sind immer schlecht. Mehr Realität bitte! Sie wendet sich gegen eine stereotyp-defizitäre Darstellung von Frauen im Islam. Und gleichzeitig wehrt sie sich gegen die patriarchalen Ströme in der eigenen Religion und ruft alle dazu auf, diese zu verändern und zu einem besseren Ort für Frauen wie auch Männer zu machen. Sineb zeigt, wie man mit Empathie, Geduld und Beharrlichkeit – vor allem aber mit ganz vielen hartnäckigen Fragen, eine gemeinsame Bewegung schaffen kann.
Links und Hintergründe
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41 Minuten
"Wir machen das" - wer ist "wir"? Für diese Sendung hat Susanne Klingner mit drei Frauen gesprochen, die sich engagieren: Laura Laugwitz von den Rails Girls Berlin, KatjaHuber von "Meet Your Neighbours" und Judith Greif von den Grünen München.
“Wir machen das” – wer ist “wir”? Für diese Sendung hat Susanne Klingner mit drei Frauen gesprochen, die sich engagieren: Laura Laugwitz von den Rails Girls Berlin, Katja Huber von “Meet Your Neighbours” und Judith Greif von den Grünen in München.
Angespornt von euren Mails, in denen ihr schreibt, dass ihr euch gerne engagieren möchtet in feministischen Organisationen oder in den – für euch – richtigen Parteien, könnt ihr hier drei Möglichkeiten kennenlernen.
Von links nach rechts: Laura Laugwitz von den Rails Girls Berlin, KatjaHuber von “Meet Your Neighbours” und Judith Greif von den Grünen in München. Fotos: privat
Weiterführende Links:
Rails Girls Berlin
Meet Your Neighbours
AK Feminismus @ Grüne München
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In der 100. Sendung dürft ihr uns alles fragen: “Ask me anything” ist das Motto. Schickt uns eure Fragen – zu Themen, Problemen, Ärgernissen, über Mikrofone, Kaffeesorten, Büchern, Filmen usw. bis zum 10.5.2018 (danach machen wir uns ans Beantworten). Wir freuen uns auf eure Fragen!
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“Wir machen das” – wer ist “wir”? Für diese Sendung hat Susanne Klingner mit drei Frauen gesprochen, die sich engagieren: Laura Laugwitz von den Rails Girls Berlin, Katja Huber von “Meet Your Neighbours” und Judith Greif von den Grünen in München.
Angespornt von euren Mails, in denen ihr schreibt, dass ihr euch gerne engagieren möchtet in feministischen Organisationen oder in den – für euch – richtigen Parteien, könnt ihr hier drei Möglichkeiten kennenlernen.
Von links nach rechts: Laura Laugwitz von den Rails Girls Berlin, KatjaHuber von “Meet Your Neighbours” und Judith Greif von den Grünen in München. Fotos: privat
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44 Minuten
In dieser Folge geht es erst um feministische Ideen, die gerade ein mögliches Update erfahren: die Rückkehr des Körpers – vor allem des weiblichen Körpers. War der nicht – wie auch das Geschlecht – eine Konstruktion? Danach diskutieren Susanne Klingner und Barbara Streidl einmal mehr über #metoo, besonders über den Umgang mit Kunstwerken von sogenannten Tätern.
Ist es heuchlerisch, die US-amerikanische Initiative Time's up zu unterstützen, die Geld sammelt, um Frauen den nötigen Rückhalt für Strafverfahren wegen sexualisierter Gewalt zu geben, und gleichzeitig in einem Woody-Allen-Film zu spielen? Heuchelei wirft nämlich Allens Adoptivtochter, Dylan Farrow, Justin Timberlake vor.
Zum Schluss gibt es noch die Buchempfehlung für Mary Beard, “Women and Power”, und den Hinweis auf Susanne Klingners neuen Podcast bei Haus eins, den sie für “Plan W” macht. Mehr Infos weiter unten.
Infos und Links:
Heide Oestreich fragt in der taz, ob der Körper im Feminismus wieder eine Rolle spielt
Eine Art Einführung in die Ideen von Judith Butler
Christina Thürmer-Rohr: “Es ist trügerisch zu meinen, Frauen führten mehr oder weniger und vielleicht sogar zunehmen ein unabhängiges Eigenleben parallel zu den patriarchalen Taten, sozusagen an einem anderen Ort.” (aus: Vagabundinnen, ein Erzählband von Thürmer-Rohr)
Über den Umgang mit Kunstwerken von Tätern spricht Judy Blume bei NPR
Wikipedia-Eintrag über Judy Blume
Was #metoo in Sachen Leadership ändern könnte und was nichtj, behandelt dieser Kommentar aus Norwegen: “Aggressive, obstinate men are more likely to seek power and are often preferred as leaders. The #metoo revolution is pushing to change the way managers behave, but research shows that power changes people — and not always for the best.”
Buchtipp: “Women and Power. A Manifesto” von Mary Beard; auf Deutsch heißt das Buch “Frauen und Macht”
Buchkritik im Guardian
Über das Buch “Women and Power”
Treffen von Mary Beard und Hillary Clinton
Video mit zentralen Thesen bei Vortrag von Mary Beard im British Museum
Teaser auf den Plan-W-Podcast, den Susanne Klingner macht
Radiosendung von Barbara Streidl im BR zu #metoo: “Das Ende vom Schweigen der Lämmer: Was hat sich nach einem halben Jahr #metoo in Kultur und Medien verändert?”
Spenden:
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In der 100. Sendung dürft ihr uns alles fragen: “Ask me anything” ist das Motto. Schickt uns eure Fragen – zu Themen, Problemen, Ärgernissen, über Mikrofone, Kaffeesorten, Bücher, Filme usw. bis zum 10.5.2018 (danach machen wir uns ans Beantworten). Wir freuen uns auf eure Fragen!
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Ist es heuchlerisch, die US-amerikanische Initiative Time's up zu unterstützen, die Geld sammelt, um Frauen den nötigen Rückhalt für Strafverfahren wegen sexualisierter Gewalt zu geben, und gleichzeitig in einem Woody-Allen-Film zu spielen? Heuchelei wirft nämlich Allens Adoptivtochter, Dylan Farrow, Justin Timberlake vor.
Zum Schluss gibt es noch die Buchempfehlung für Mary Beard, “Women and Power”, und den Hinweis auf Susanne Klingners neuen Podcast bei Haus eins, den sie für “Plan W” macht. Mehr Infos weiter unten.
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Heide Oestreich fragt in der taz, ob der Körper im Feminismus wieder eine Rolle spielt
Eine Art Einführung in die Ideen von Judith Butler
Christina Thürmer-Rohr: “Es ist trügerisch zu meinen, Frauen führten mehr oder weniger und vielleicht sogar zunehmen ein unabhängiges Eigenleben parallel zu den patriarchalen Taten, sozusagen an einem anderen Ort.” (aus: Vagabundinnen, ein Erzählband von Thürmer-Rohr)
Über den Umgang mit Kunstwerken von Tätern spricht Judy Blume bei NPR
Wikipedia-Eintrag über Judy Blume
Was #metoo in Sachen Leadership ändern könnte und was nichtj, behandelt dieser Kommentar aus Norwegen: “Aggressive, obstinate men are more likely to seek power and are often preferred as leaders. The #metoo revolution is pushing to change the way managers behave, but research shows that power changes people — and not always for the best.”
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1 Stunde 2 Minuten
Zwei Schriftstellerinnen, ein Thema: Freiheit und wie man sie sich erkämpft. Mit Margarete Stokowski und Karosh Taha.
Zwei Schriftstellerinnen, ein Thema: Freiheit und wie man sie sich erkämpft.
Wie geht das ist die zentrale Frage im Buch “Beschreibung einer Krabbenwanderung” von Karosh Taha, ein Roman, in dem die Protagonistin Sanaa manchmal wie gefangen in ihrer Vergangenheit, Rolle und Herkunft (Irak) wirkt und doch darum kämpft, sich frei zu machen. Im Gespräch mit Karosh beleuchten wir die Themen des Buches (Migration, Frausein, Emanzipation), das kürzlich bei Dumont erschienen ist.
Freiheit ist ebenso bestimmend in der Arbeit von Margarete Stokowski. Im Gespräch mit ihr blicken wir auf den Hass im Netz und wie man es schaffen kann, sich davon nicht am Schreiben und schon gar nicht am Wirken hindern zu lassen! Margarete erzählt, warum sie so oft über Sex schreibt, wie ältere Herren ihre Irritation über sie manchmal kaum verbergen können und dabei unverschämt werden, warum die gemeinsame, von vielen Feministinnen anvisierte Zukunft eine Party ist, auf der alle mehr Spaß und vielleicht sogar mehr Sex haben. Und warum es bei all dem Spaß und all den guten Nachrichten wichtig bleibt, den rechten Backlash genau im Auge zu behalten.
Infos über Gesprächspartnerinnen und besprochene Themen:
Dumont: Karosh Taha: Beschreibung einer Krabbenwanderung
Margarete Stokowski auf twitter
SpOn: Kolumne oben und unten von Margarete Stokowski
Rowohlt: Margarete Stokowski: Untenrum frei
Der Lila Podcast ist kostenlos. Eine Spende hält das Angebot am Leben.
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Zwei Schriftstellerinnen, ein Thema: Freiheit und wie man sie sich erkämpft.
Wie geht das ist die zentrale Frage im Buch “Beschreibung einer Krabbenwanderung” von Karosh Taha, ein Roman, in dem die Protagonistin Sanaa manchmal wie gefangen in ihrer Vergangenheit, Rolle und Herkunft (Irak) wirkt und doch darum kämpft, sich frei zu machen. Im Gespräch mit Karosh beleuchten wir die Themen des Buches (Migration, Frausein, Emanzipation), das kürzlich bei Dumont erschienen ist.
Freiheit ist ebenso bestimmend in der Arbeit von Margarete Stokowski. Im Gespräch mit ihr blicken wir auf den Hass im Netz und wie man es schaffen kann, sich davon nicht am Schreiben und schon gar nicht am Wirken hindern zu lassen! Margarete erzählt, warum sie so oft über Sex schreibt, wie ältere Herren ihre Irritation über sie manchmal kaum verbergen können und dabei unverschämt werden, warum die gemeinsame, von vielen Feministinnen anvisierte Zukunft eine Party ist, auf der alle mehr Spaß und vielleicht sogar mehr Sex haben. Und warum es bei all dem Spaß und all den guten Nachrichten wichtig bleibt, den rechten Backlash genau im Auge zu behalten.
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46 Minuten
Knapp 40 Liter Blut, so viel verlieren Frauen durchschnittlich während ihres Menstruationslebens - am Stück geblutet wären es rund sechs Jahre. Das hat die Künstlerin Petra Mattheis ausgerechnet. Warum sind die Tage immer noch ein Tabu? Darum geht es in d
Knapp 40 Liter Blut, so viel verlieren Frauen durchschnittlich während ihres Menstruationslebens – am Stück geblutet bräuchten sie dafür sechs Jahre. Das hat die Künstlerin Petra Mattheis schon als Teenager ausgerechnet. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Menstruation, hat zuletzt eine Ausstellung namens “BAM – Become a menstruator” gemacht.
Immer wieder stößt Petra Mattheis – und nicht nur sie – an Grenzen, an Menschen, die beim Thema “Tage” schamvoll reagieren. Warum ist die “Erdbeerzeit” immer noch ein Tabu? Darum geht es in dieser Sendung.
Über Menstruation, die Tage, die Erdbeerzeit, “the curse”, hat Barbara Streidl mit Petra Mattheis gesprochen, ebenso mit der Journalistin Heike Kleen, deren “Tage-Buch” kürzlich erschienen ist. Sie wünscht sich eine kleine Revolution in Sachen Enttabuisierung des Themas. Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal erzählt von Aktivistinnen, Hygieneartikeln und merkwürdigen Verboten, die menstruierenden Frauen auferlegt werden, Linda Becker vom BR-Sexpodcast “Im Namen der Hose” spricht über die Vereinbarkeit von Tagehaben und Sexhaben. Dazu gibt es Gedichte und Geschichten von Lila-Podcast-Hörerinnen.
Hey, Rot is revolutionary!
Infos über Gesprächspartnerinnen und besprochene Themen:
Lila Podcast mit Mithu Sanyal: „Das Zeigen der Vulva rettet die Menschheit“
Webseite von Mithu Sanyal
Wissenschaftlicher Artikel: Hormone verändern Gehirne von Frauen
Webseite von Petra Mattheis
Petra Mattheis’ Mitmachseite becomeamenstruator.org
„28 Days“ von Petra Mattheis
„Under the red flag“ von Petra Mattheis
Bilder von Petra Mattheis
Über Petra Mattheis’ Ausstellung „Become a menstruator“ in Leipzig
Interview von Mithu Sanyal mit Petra Mattheis
Über Marina Abramovic im Guardian
Wikipedia über Jessica Valenti
Linda Beckers Podcast „Im Namen der Hose“
Episode über „Sex während der Periode“
Website von Heike Kleen
Donald Trump über die Reporterin Megyn Kelly zum Nachschauen
Über das „Tage-Buch“ bei „This is Jayne Wayne“
Buchtipps:
(wenn ihr die über die hier verlinkten Seiten auf Bücher.de bzw. ZVAB kauft, unterstützt ihr den Lila Podcast)
Mithu Sanyal, „Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts“
Heike Kleen, „Das Tage-Buch“
Luisa Francia, „Drachenzeit. Die verborgene Kraft der Menstruation“
Lauren Rosewarne, „Periods in Pop Culture: Menstruation in Film and Television”
Svende Merian, „Der Tod des Märchenprinzen“
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Knapp 40 Liter Blut, so viel verlieren Frauen durchschnittlich während ihres Menstruationslebens – am Stück geblutet bräuchten sie dafür sechs Jahre. Das hat die Künstlerin Petra Mattheis schon als Teenager ausgerechnet. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Menstruation, hat zuletzt eine Ausstellung namens “BAM – Become a menstruator” gemacht.
Immer wieder stößt Petra Mattheis – und nicht nur sie – an Grenzen, an Menschen, die beim Thema “Tage” schamvoll reagieren. Warum ist die “Erdbeerzeit” immer noch ein Tabu? Darum geht es in dieser Sendung.
Über Menstruation, die Tage, die Erdbeerzeit, “the curse”, hat Barbara Streidl mit Petra Mattheis gesprochen, ebenso mit der Journalistin Heike Kleen, deren “Tage-Buch” kürzlich erschienen ist. Sie wünscht sich eine kleine Revolution in Sachen Enttabuisierung des Themas. Die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal erzählt von Aktivistinnen, Hygieneartikeln und merkwürdigen Verboten, die menstruierenden Frauen auferlegt werden, Linda Becker vom BR-Sexpodcast “Im Namen der Hose” spricht über die Vereinbarkeit von Tagehaben und Sexhaben. Dazu gibt es Gedichte und Geschichten von Lila-Podcast-Hörerinnen.
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Infos über Gesprächspartnerinnen und besprochene Themen:
Lila Podcast mit Mithu Sanyal: „Das Zeigen der Vulva rettet die Menschheit“
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Wissenschaftlicher Artikel: Hormone verändern Gehirne von Frauen
Webseite von Petra Mattheis
Petra Mattheis’ Mitmachseite becomeamenstruator.org
„28 Days“ von Petra Mattheis
„Under the red flag“ von Petra Mattheis
Bilder von Petra Mattheis
Über Petra Mattheis’ Ausstellung „Become a menstruator“ in Leipzig
Interview von Mithu Sanyal mit Petra Mattheis
Über Marina Abramovic im Guardian
Wikipedia über Jessica Valenti
Linda Beckers Podcast „Im Namen der Hose“
Episode über „Sex während der Periode“
Website von Heike Kleen
Donald Trump über die Reporterin Megyn Kelly zum Nachschauen
Über das „Tage-Buch“ bei „This is Jayne Wayne“
Buchtipps:
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Mithu Sanyal, „Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts“
Heike Kleen, „Das Tage-Buch“
Luisa Francia, „Drachenzeit. Die verborgene Kraft der Menstruation“
Lauren Rosewarne, „Periods in Pop Culture: Menstruation in Film and Television”
Svende Merian, „Der Tod des Märchenprinzen“
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49 Minuten
Letzte Woche fand die Bundestagsdebatte zum Paragraphen 219a statt, tags darauf hat das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zur Fachkonferenz geladen. Zwischen den Forderungen der Gäste dort und manchen Reden im Bundestag liegen Welten - wir ordnen ein.
Letzte Woche fand die Bundestagsdebatte zum Paragraphen 219a statt, tags darauf hat das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zur Fachkonferenz geladen. Zwischen den Forderungen der Gäste dort und manchen Reden im Bundestag liegen Welten – wir ordnen ein.
In dieser Folge debattieren Barbara und Katrin über das geltende Strafrecht zum Thema Schwangerschaftsabbruch. Mit vielen Stimmen aus der Bundestagsdebatte, mit einem Kommentar von Prof. Dr. Davina Höblich, sie ist die Vorsitzende des Bundesverbandes pro familia e.V., einem Wunsch von Dr. Kristina Hänel, die wegen Paragraph 219a verurteilt wurde und mit Ines Scheibe, die als Beraterin Schwangerschaftskonfliktberatung des HVD täglich vor sich sieht, welche Probleme und Gesundheitsrisiken durch die strafrechtliche Regelung zu entstehen drohen.
Am Ende hat die Barbara einen Buchtipp für euch: Wege zum ‘Nein', herausgegeben von Sina Holst und Johanna Montanari.
Ein Riesendank geht an Swinka und bno für unser schickes neues Intro!
Links und Hintergründe
Webseite von Kristina Hänel
ZEIT: Kristina Hänel: “Zur Not werde ich Reitlehrerin”
HPD: Paragraf 219a StGB – Live-Ticker: Bundestagsdebatte um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche
Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung
Statement von Pro Familia zu 219aedition assemblage: Wege zum Nein
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Letzte Woche fand die Bundestagsdebatte zum Paragraphen 219a statt, tags darauf hat das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zur Fachkonferenz geladen. Zwischen den Forderungen der Gäste dort und manchen Reden im Bundestag liegen Welten – wir ordnen ein.
In dieser Folge debattieren Barbara und Katrin über das geltende Strafrecht zum Thema Schwangerschaftsabbruch. Mit vielen Stimmen aus der Bundestagsdebatte, mit einem Kommentar von Prof. Dr. Davina Höblich, sie ist die Vorsitzende des Bundesverbandes pro familia e.V., einem Wunsch von Dr. Kristina Hänel, die wegen Paragraph 219a verurteilt wurde und mit Ines Scheibe, die als Beraterin Schwangerschaftskonfliktberatung des HVD täglich vor sich sieht, welche Probleme und Gesundheitsrisiken durch die strafrechtliche Regelung zu entstehen drohen.
Am Ende hat die Barbara einen Buchtipp für euch: Wege zum ‘Nein', herausgegeben von Sina Holst und Johanna Montanari.
Ein Riesendank geht an Swinka und bno für unser schickes neues Intro!
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HPD: Paragraf 219a StGB – Live-Ticker: Bundestagsdebatte um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche
Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung
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48 Minuten
Katrin und Susanne nehmen noch mal Debatten aus den letzten zwei Sendungen auf und besprechen eine Text, der ihnen als Lektüre empfohlen wurde, und alles dreht sich um: Sex. Weiblichen Sex und männlichen Sex und was wir dabei in der ganzen #MeToo-Debatte
Katrin und Susanne nehmen noch mal Debatten aus den letzten zwei Sendungen auf und besprechen einen Text, der ihnen als Lektüre empfohlen wurde, und alles dreht sich um: Sex. Weiblichen Sex und männlichen Sex und was wir dabei in der ganzen #MeToo-Debatte gerade gewinnen; welche blinden Flecken es noch gibt und was hoffnungsvoll macht.
Diese Sendung dreht sich um das neue Sexualstrafrecht in Schweden, um mutige Frauen im Iran, um Frauen auf der ganzen Welt, die ihr Schweigen brechen, um Hillary Clinton, und um eine Frau und ihren Vergewaltiger, die gemeinsam ein Buch geschrieben haben.
Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/
Links und Hintergründe
Happy Galentine's Day!
Wikipedia: Galentine's Day
Wikipedia: Lilith Fair (Leslie Knope erwähnt es im Einspieler)
Die Schwedische Botschaft erklärt das neue Sexualstrafrecht
Margarete Stokowskis Spiegel-Kolumne: “Sterben jetzt die Schweden aus?”
Vice: “Wir haben die Schwedische Botschaft gefragt, was Deutsche beim Sex nicht verstehen”
Meedia.de: “Schweden-Sex, Der Postillon und die Qualitätsmedien. Der (fast) aussichtslose Kampf der Satire-Seite um eine richtige Berichterstattung”
The Week: “The Female Price of Male Pleasure”
Edition F: “Warum halten manche Frauen selbst schmerzhaften Sex einfach aus?”
Podcast Hidden Brain, Episode “Why now?”
BBC Video über die Anfänge der “Girls of Revolution Street”-Bewegung
Deutsche Welle Video über einzelne Protestformen
Salon.com über die Proteste im Iran
NYTimes über die Hintergründe der Proteste
Der Spiegel: Sogar die iranische Regierung erkennt den Widerstand an
Für Updates und die Dokumentation einzelner Proteste folgt My Stealthy Freedom auf Twitter
Hillary Clintons Statement auf Facebook zu ihrem Umgang mit einem sexuellen Übergriff innerhalb ihres Kampagnenteams
NYTimes: #MeToo Has Done What the Law Could Not
Global News: Why legal experts say #MeToo is more than just a movement
Buchtipp: “Ich will dir in die Augen schauen, Eine Frau trifft ihren Vergewaltiger” von Thordis Elva und Tom Stranger
Der TED-Talk von Thordis Elva und Tom Stranger
BBC.com: Should a rapist be invited on stage?
Das Lesbenfrühlingstreffen findet vom 18. bis 21. Mai in Göttingen statt. Alle Infos und Anmeldung unter www.lft2018.eu
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Diese Sendung dreht sich um das neue Sexualstrafrecht in Schweden, um mutige Frauen im Iran, um Frauen auf der ganzen Welt, die ihr Schweigen brechen, um Hillary Clinton, und um eine Frau und ihren Vergewaltiger, die gemeinsam ein Buch geschrieben haben.
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Die Schwedische Botschaft erklärt das neue Sexualstrafrecht
Margarete Stokowskis Spiegel-Kolumne: “Sterben jetzt die Schweden aus?”
Vice: “Wir haben die Schwedische Botschaft gefragt, was Deutsche beim Sex nicht verstehen”
Meedia.de: “Schweden-Sex, Der Postillon und die Qualitätsmedien. Der (fast) aussichtslose Kampf der Satire-Seite um eine richtige Berichterstattung”
The Week: “The Female Price of Male Pleasure”
Edition F: “Warum halten manche Frauen selbst schmerzhaften Sex einfach aus?”
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BBC Video über die Anfänge der “Girls of Revolution Street”-Bewegung
Deutsche Welle Video über einzelne Protestformen
Salon.com über die Proteste im Iran
NYTimes über die Hintergründe der Proteste
Der Spiegel: Sogar die iranische Regierung erkennt den Widerstand an
Für Updates und die Dokumentation einzelner Proteste folgt My Stealthy Freedom auf Twitter
Hillary Clintons Statement auf Facebook zu ihrem Umgang mit einem sexuellen Übergriff innerhalb ihres Kampagnenteams
NYTimes: #MeToo Has Done What the Law Could Not
Global News: Why legal experts say #MeToo is more than just a movement
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Der TED-Talk von Thordis Elva und Tom Stranger
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1 Stunde 27 Minuten
Ilan Stephani ist Sexarbeiterin gewesen. Das ist lange her. Sie hat dabei so viel gelernt, dass sie 2017 ein Buch darüber herausgebracht hat. In "Lieb und teuer" seziert sie die Vorstellungen über Sex in unserer Gesellschaft, die Macht & (Doppel-)Moral.
Ilan Stephani ist Sexarbeiterin gewesen. Das ist lange her. Sie hat dabei so viel gelernt, dass sie 2017 ein Buch darüber herausgebracht hat. In “Lieb und teuer” seziert sie die Vorstellungen über Sex in unserer Gesellschaft, die Macht & (Doppel-) Moral.
Eigentlich ist sie aus einer Mischung aus Neugier und Protest in der Sexarbeit gelandet, mit all den Vorurteilen, die auch viele andere in der Gesellschaft über Prostitution, Bordelle und Freier haben. Damals lernte Ilan Stephani so viel über das Leben, unsere Geschlechterbeziehungen, die Sehnsüchte, Sex und Macht, dass es sie auch zehn Jahre später noch umgetrieben hat und schließlich hat sie ein Buch geschrieben, in dem ihre Erfahrungen nachgelesen werden können.
Katrin hat Ilan einen Besuch abgestattet und mit ihr lange, ausführlich und sehr tief über Dreidimensionalität, Sozialisation, Befreiung, Patriarchat, Gewalt, Vorurteile, Rollen und vieles mehr gesprochen.
Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/
Links und Hintergründe
Ilans Buch: Lieb und teuer; bei ecowin
Ilan bei den Krautreportern
Podcast-Empfehlung zum Weiterhören: Sexarbeit im Erscheinungsraum, mit Donna Carmen und Antje Schrupp
Buchtipp: Emily Nagoski: Komm, wie du willst (Original: Come as you are)
Melissa Gira Grant
twitter: Eleutheromanie
Laura D: Mein teures Studium
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Ilan Stephani ist Sexarbeiterin gewesen. Das ist lange her. Sie hat dabei so viel gelernt, dass sie 2017 ein Buch darüber herausgebracht hat. In “Lieb und teuer” seziert sie die Vorstellungen über Sex in unserer Gesellschaft, die Macht & (Doppel-) Moral.
Eigentlich ist sie aus einer Mischung aus Neugier und Protest in der Sexarbeit gelandet, mit all den Vorurteilen, die auch viele andere in der Gesellschaft über Prostitution, Bordelle und Freier haben. Damals lernte Ilan Stephani so viel über das Leben, unsere Geschlechterbeziehungen, die Sehnsüchte, Sex und Macht, dass es sie auch zehn Jahre später noch umgetrieben hat und schließlich hat sie ein Buch geschrieben, in dem ihre Erfahrungen nachgelesen werden können.
Katrin hat Ilan einen Besuch abgestattet und mit ihr lange, ausführlich und sehr tief über Dreidimensionalität, Sozialisation, Befreiung, Patriarchat, Gewalt, Vorurteile, Rollen und vieles mehr gesprochen.
Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/
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Ilans Buch: Lieb und teuer; bei ecowin
Ilan bei den Krautreportern
Podcast-Empfehlung zum Weiterhören: Sexarbeit im Erscheinungsraum, mit Donna Carmen und Antje Schrupp
Buchtipp: Emily Nagoski: Komm, wie du willst (Original: Come as you are)
Melissa Gira Grant
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56 Minuten
Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Butler unterstützt die Boykott-Kampagne BDS - und sie ist nicht die einzige
Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Butler unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…
Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.
In dieser Sendung geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?
Unsere Gesprächspartnerinnen:
Prof. Monika Schwarz-Friesel, die an der TU Linguistik lehrt und seit vielen Jahren empirische Antisemitismus-Forschung betreibt.
Gesine Agena, Frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen
Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin, Autorin und Erstunterzeichnerin von #ausnahmslos
Merle Stöver, feministische Aktivistin, die zu Antisemitismus forscht und das Fass aufgemacht hat
Kathrin Haurand, Geschichtswissenschaftlerin und Referentin des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
Intro: CC-BY-NC-ND ProleteR “April Showers” http://proleter.bandcamp.com/
Musikbett: @koloto, Fox Tales (CC BY-NC-SA 3.0) – Koloto auf FacebooK
Links und Hintergründe
taz: Pro und Contra Adorno-Preis: Ist Judith Butler preiswürdig?
Jungle World: Feministin gegen Israel (von Philip Meinhold)
New Statesman: Laurie Penny on Gaza: As Israel’s assault intensifies, it is not anti-Semitic to say: not in my name
Youtube: »Gehört der Zionismus zum Judentum?« Micha Brumlik im Gespräch mit Judith Butler
Youtube: Antisemitismus erklärt: Interview mit Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel
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Seit Judith Butler im Jahr 2012 den Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main entgegen genommen hat, ist das Thema Antisemitismus innerhalb des Feminismus auf dem Tisch. Butler unterstützt die Boykott-Kampagne BDS – und sie ist nicht die einzige…
Vier Jahre später, als 2016 mit #ausnahmlos ein Bündnis gegen Sexismus und Rassismus gebildet wurde, standen neuerlich feministische Vertreterinnen in der Kritik: Linda Sarsour, Laurie Penny und Angela Davis seien kritisch zu sehen, meinte etwa die Amadeu-Antonio-Stiftung, und es sei schade, dass der Antisemitismus im Aufruf keine Rolle spiele.
In dieser Sendung geht es daher um die Fragen: Was ist BDS? Ist der Boykott von Produkten oder Künstler_innen aus Israel antisemitisch? Ist Linda Sarsour auf der sicheren Seite, wenn sie sich Anti-Zionistin nennt? Wie kann man zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus unterscheiden? Und wie sollen feministische Bündnisse in Zukunft mit dem Problem umgehen?
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