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managerSeminare - Das Weiterbildungsmagazin Archiv

690 Episoden
17 Minuten
Man könnte von alten Hüten sprechen, wenn etwa von Hospitationen und Job Rotation die Rede ist. Keine Frage, die Konzepte sind bekannt und gehören zum klassischen HR-Repertoire. Dennoch lohnt sich ein erneuter präziser Blick, vor allem, wenn man die Bedeutung neuer Erfahrungen als einzige Chance für eine Haltungsänderung erkennt. Stefan Kaduk und Dirk Osmetz sondieren Neues in bekanntem Terrain.
22 Minuten
Der Purpose – verstanden als übergeordneter nobler Zweck eines Unternehmens – ist der heilige Gral der Arbeitswelt. Ein Job ohne Purpose ist ein Bullshit-Job, so das Evangelium vieler New-Work-Bewegter. Das Problem dabei: Bei vielen Jobs ist der große übergeordnete Sinn bloß ein Etikettenschwindel. Und selbst wenn dies nicht der Fall ist, hat der Fokus darauf wenig Sinn. Für ein glückliches Arbeitsleben empfiehlt der Wirtschaftspsychologe Ingo Hamm eine andere Haltung.
21 Minuten
Wenn man in Menschenjahren misst, ist die Positive Psychologie gerade ihrer Teenagerphase entwachsen. In den Jahren ihres Erwachsenwerdens ist viel unter ihrem Label veröffentlicht worden. Viel Fundiertes, aber auch Abstruses. Der jungen Disziplin wurde so einiges angedichtet. Zeit für eine klärende Bestandsaufnahme: Worum geht es in der Positiven Psychologie? Wie hat sie sich entwickelt? Und was sind ihre (bisher) wichtigsten Erkenntnisse?
14 Minuten
Das menschliche Zusammenleben ist ohne Höflichkeit und Hilfsbereitschaft undenkbar. In Organisationen sieht das nach Beobachtungen des Systemtheoretikers Niklas Luhmann jedoch anders aus. Dort können diese elementaren Verhaltensweisen, wie Luhmann sie nennt, auch zum Problem werden. Weil sie Fehler im System übertünchen und Lernen verhindern. Das Ziel muss deswegen eine Organisation sein, die Hilfsbereitschaft und Höflichkeit im Grunde gar nicht nötig hat.
22 Minuten
Wird einem Kunden ein Nachlass gewährt oder nicht? Eine Person befördert oder nicht? Eine Marktlage als kritisch bewertet oder nicht? Das hängt oft weit mehr vom „Noise“ im System – der Zufälligkeit von Entscheidungen – ab, als Unternehmen lieb sein kann, warnen der Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman und die Berater Olivier Sibony und Cass R. Sunstein. Ihr Gegenmittel: eine bessere Entscheidungshygiene.
16 Minuten
In der Arbeitswelt werden Entscheidungen immer seltener von einzelnen Personen und immer häufiger in Teams getroffen. Die zentrale Annahme dahinter: Mehr Perspektiven sorgen für mehr Über- und Weitsicht, was wiederum zu besseren Entscheidungen führt. Das ist jedoch kein Automatismus. Aufgrund verschiedener Gruppenphänomene entscheiden Teams oft sogar schlechter als Einzelpersonen. Wie sich diesen entgegenwirken und die kollektive Kompetenz und Intelligenz herauskitzeln lässt.
18 Minuten
In Zeiten ständigen Wandels erscheint Agilität als bestes Mittel, um schneller und anpassungsfähiger zu werden. Doch was Mitarbeitende befreien und empowern soll, kann auch psychologische Belastungen mit sich bringen, die von Kontrolldruck über Stress bis hin zu Mobbing reichen. Woran zeigen sich die Schattenseiten der Agilität? Und wie lassen sie sich vermeiden?
18 Minuten
Was in der Musik als Kunst gilt, hat in Organisationen den zweifelhaften Ruf als letztes Mittel. Die Rede ist von der Improvisation. Dabei ist es längst an der Zeit, die Bedeutung des Improvisierens für das Überleben eines Unternehmens zu würdigen, meinen Dirk Osmetz und Stefan Kaduk. Sie plädieren für etwas, was Musiker immer schon diszipliniert getan haben: Üben!
20 Minuten
Es ist ein altbekanntes Problem: Da lernen Menschen in Workshops, Seminaren oder Projekten Neues, doch kaum im Arbeitsalltag zurück, verpuffen ihre frischen Erkenntnisse und neuen Kompetenzen im Nirwana. Das liegt nicht an den Menschen, es liegt an der Organisation. Denn, so zumindest die These von Isabell Hager und Helen Taylor: Organisationen sind per se lernfeindlich. Wenn man aber weiß, wie und warum das so ist, lässt sich aus Sicht der Beraterinnen gegensteuern.
17 Minuten
Unsere natürliche Art zu denken ist das schnelle Denken, wie es Bestseller-Autor Daniel Kahneman nennt – also das intuitive Erfassen und Entscheiden. Doch das ist gerade in unserer dynamischen Welt gar nicht so Erfolg versprechend. Hier kommt, wer bewusst langsam denkt, oft sehr viel schneller zum Ziel.
15 Minuten
Oft meckern wir über ineffektive und unproduktive Meetings – und merken dabei gar nicht, dass wir nicht nur Opfer einer schlechten Meeting-Moderation, mangelnder Organisation oder einer schwierigen Personenkonstellation sind, sondern auch Teil des Problems. Was im Umkehrschluss aber auch bedeutet: Jede und jeder von uns kann dazu beitragen, dass es besser läuft. Vier Verhaltensprinzipien, die dabei helfen.
18 Minuten
Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt: Das wird in vielen Firmen gern betont. Wirklich ernst genommen wird die Botschaft aber selten. Denn wer dies tut, muss sich nicht nur um die Happiness der eigenen Leute kümmern, sondern auch um ihre Traurigkeit, meint Tim Leberecht. Erst das macht eine Organisation wirklich menschlich – und nebenbei auch noch zukunftsfähig.
19 Minuten
Transformation ist für Unternehmen wichtig. Allerdings machen sich viele Firmen mit falschen Vorstellungen ans Werk. Sie glauben, ihre Kultur steht ihnen im Wege. Und deshalb rollen sie aufwendige Changeprojekte aus. Aus Sicht von Mark Poppenborg ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Der Unternehmer empfiehlt statt pompöser Programme pragmatische Wege der Organisationsentwicklung.
18 Minuten
Das Ziel wird seit Langem ausgerufen: Unternehmen zu gestalten, die der intrinsischen Motivation Raum geben und sie fördern. Doch in der Praxis entpuppt sich der Weg dorthin meist als mühsamer als gedacht, die Effekte fallen kleiner aus als erwartet. Was macht die Transformation zur „motivierenden Organisation“ so schwierig? Und wie kann sie trotzdem gelingen?
17 Minuten
Seit Jahren wird leidenschaftlich für mehr Authentizität geworben. Kaum ein Begriff wird häufiger mit moderner Führung assoziiert. Doch lohnt das Bemühen um Authentizität überhaupt? Stefan Kaduk und Dirk Osmetz haben Zweifel. Ihr Argument: Niemand kann feststellen, wer oder was authentisch ist. Ein möglicher Ausweg: weg von der Hoffnung auf individuelle Echtheit, hin zur Schaffung von Resonanzmomenten.