Die Predigtbuddies Archiv
271 Episoden
29 Minuten
Die Predigtbuddies freuen sich sehr, denn sie haben Prof. Dr. Oliver Pilnei von der Theologischen Hochschule Elstal zu Gast. Oliver Pilnei ist Professor für Praktische Theologie. Gemeinsam tasten wir uns ran an Lukas 10,25-37. Das Gleichnis ist ein Evergreen. Es trägt die Cleverness in sich, indem es die gestellte Frage nach dem Nächsten nicht beantwortet, sondern eher erzählt: "Du kannst jemandem zum Nächsten werden, wenn Du Dich tangieren lässt von dem Schicksal des anderen." Wir sprechen über die Dimensionen der Gottesliebe, über Liebe, die sich durch Berührung zeigt und auch darüber, wie gut wir uns an den 11. September 2001 erinnern. Du bist interessiert an einem Theologiestudium? Dann schau mal hier: https://www.th-elstal.de. Du möchtest wissen, was sich hinter der Akademie Elstal verbirgt und bist interessiert an hochwertigen Fortbildungen im Bereich Theologie und Gemeinde, dann guckst Du hier: https://www.befg.de/bildung-beratung/akademie-elstal/start/
28 Minuten
Paulus wütet und schnaubt, die Anhänger:innen des "Neuen Weges" gehen ihm gehörig auf die Nerven. In sein Wüten hinein wird er von einem Licht direkt aus dem Himmel überwältigt. Der Text aus Apostelgeschichte 9 ist ein Text gegen die Desillusionierung, die uns manchmal ganz schön im Griff zu haben scheint. Wir tasten uns ran an die 20 Verse, die für den 12. Sonntag nach Trinitatis in der Perikopenordnung stehen und stellen fest: Bei Gott geblitzdingst zu werden bedeutet, nicht seine Erinnerung zu verlieren. Im Gegenteil, Paulus wird nie wieder vergessen. Aber Erinnerungen können und werden heilen, wenn das Licht Jesu ins Leben einbricht. Die Folge: Eine neue Ausrichtung.
25 Minuten
Wenn aus einem: "Du bist es!" ein "Ich bin es!" wird, wenn ein Mensch erkennt, dass er schuldig geworden ist, dann wird es erstmal finster. Gott schreibt Geschichte mit Menschen, die nicht immerzu integer sind. Das lässt hoffen, das macht Vergebung erfahrbar, es zeigt einen Weg auf und doch heißt es für unser Leben im Heute, Hier und Jetzt nicht, dass auf ein "alles bezahlt" folgt, dass es nie einen Bierdeckel gab, dessen Rechnung nicht beglichen werden musste... Die Bibel erzählt, es gibt Licht und die Finsternis kann diesem Licht nichts anhaben und doch steht sie ehrlich dazu, dass es Schatten gibt... Wir tasten uns ran an 2. Samuel 12,1-15 (in Auszügen)
26 Minuten
Am Israelsonntag geht es traditionell um die Beziehung zwischen Christen und Juden und die Frage, welche Bedeutung die Tora bis heute hat. Wie passend, dass in der Perikope für den 10. Sonntag nach Trinitatis Jesus betont, er sei nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern es zu erfüllen. Wir tasten uns ran an Matthäus 5,17-20 und stellen fest, dass Jesus die Tora so bedeutsam ist, dass er mit der Tora die Tora reformiert. Und dann sind da auch noch die Tüpfelchen, sie sind wichtig für das Gesetz und die Liebe.
29 Minuten
Wir tasten uns ran an Matthäus 25,14-30 und greifen dabei die unterschiedlichsten Stränge auf: latente Talente, Zivilcourage von einem, der nicht mehr mitmacht, vom "Anpackergeist" der Einzelnen und von der Notwendigkeit guter Chefs und Chefinnen. Wir sind uns einig: Es ist ein Gleichnis, das wachen machen will für das Leben und das Potenzial, welches jedem und jeder von uns geschenkt wurde.
27 Minuten
Wir tasten uns ran an Markus 12,41-44. Jesus ruft seine Jünger herbei und äußert sich höchst anerkennend über die Witwe. Sie vertraut Gott, von dem es heißt, dass er der Anwalt von Witwen und Waisen sei. Gottvertrauen werden seine Wegbegleiter:innen brauchen, wenn es sich mehr und mehr auf das Kreuz zubewegt. Vertrauen braucht es heute auch und Milliarden Menschen warten darauf, dass Familie Mensch einander in den Blick nimmt, sodass, wie der Perikope eine Woche zuvor alle satt werden. (Abram wurde aus Versehen 10 Jahre jünger gemacht. Er war 75 Jahre alt, als er die Verheißung bekam.)
27 Minuten
Die Welt blickt auf Odessa und ihre vollen Getreidespeicher, während wir uns rantasten an die wundersame Brotvermehrung, von der alle Evangelien erzählen. Bei Johannes dankt Jesus für das, was da ist und verteilt. Eine Geschichte, bei der es für alle reicht, mehr noch als das. Aber erst einmal vergessen tausende Menschen ihr Picknick, weil es sie zu Jesus zieht... Wir tauschen uns aus über Johannes 6,1-15.
35 Minuten
Für den 6. Sonntag nach Trinitatis haben wir Pastor Jan Vossloh aus Süddeutschland zu Gast. Einigen ist er vielleicht als Trinidad auf Instagram bekannt. Wir tasten uns ran an Römer 6,3-8 und sprechen über Taufe. Für Paulus sind wir durch die Taufe ganz einbezogen in das Ostergeschehen. Gar nicht so leicht zu greifen. Stichworte unserer Folge sind: "Monografie der Gnade", "der Sünde entrissen" und "ein Status der bleibt"...
27 Minuten
In der Bibel sind die Menschen unterwegs. Wir können und wollen vielleicht nicht immer pilgern und sind zumeist keine Nomaden. Aber beweglich bleiben im Geist und mit dem Herzen empfiehlt sich für uns alle. Aufbruch - Neues wagen - dem nicht Vorstellbaren vertrauen, glauben, dass Gott mitgeht und begleitet UND irgendwann ist "Land in Sicht"... Wir tasten uns ran an Genesis 12,1-4a
30 Minuten
Jesus entwaffnet wortwörtlich mit nur einer punktgenauen Frage UND geht aus dem Augenkontakt. In diesem Fall an Cleverness kaum zu überbieten... Voll gut, dass die Perikope es doch noch in das Johannesevangelium geschafft hat. Uns würde etwas fehlen. Wir tasten uns ran und Johannes 8,3-11 und lesen noch einen Vers mehr.
27 Minuten
Wir tasten uns ran an Hesekiel 18,1-4.21-24.30-32. Gott will, dass wir leben. Ein Text, der ermutigt ein soziales „Ich“ zu werden. „Eltern haften für ihre Kinder“, steht an vielen Baustellen, aber irgendwann ist damit Schluss. Generationsübergreifende Auswirkungen hingegen sehen wir an allen Orten: Wie gut, dass Gott auf Gnade setzt. Ein neues Herz, einen neuen Geist, den Kompass auf „neu“ stellen.
24 Minuten
Wir tasten uns ran an Jona, Kapitel 3, und sprechen über Jona, Gott, die Einwohner:innen Ninives und den König mit seinem Funken aktiver Hoffnung. Hier ist ein Move von unten nach oben. Die Einwohner:innen starten schon bevor der König befiehlt. Gott ändert seinen Plan zugunsten der Menschen. "Hingehaltene Hoffnung mach das Herz krank" und "Lehre uns, Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können" sind Sätze, die stimmen, doch die Bibel kennt auch diese Botschaft: Ein "wer weiß" und "vielleicht" können aktive Hoffnung hervorrufen, zur Umkehr führen UND verwandeln. Nicht nur den Menschen, sondern auch Gott.
28 Minuten
Bei den Predigtbuddies ist Marcus Bastek zu Gast. Wir haben zusammen studiert und sind Kolleg:innen. Er hat ein Buch geschrieben: "Der Angst entkommen". Es ist seine Geschichte mit und über die Angst, es eine biblische Betrachtung und ein tiefer Glaube, dass Gott uns hilft, unserer Angst zu trotzen. Wir tasten uns ran an Lukas 16,19-31. Dort, wo Menschen ihren Mitmenschen die Mitenschlichkeit verwehren, ist Hölle auf Erden. Ein krasses Gleichnis, das aufmerken lässt und auch soll. Mitmenschlichkeit beginnt vor der Tür und muss gleichzeitig global betrachtet und gelebt werden. Der arrogante Reiche hat hier nicht einmal einen Namen. Kein Zufall in der Antike. Er wird zur Unperson. Der Arme hat einen Namen! Er heißt Lazarus - "Gott hat geholfen"! Gott helfe uns ein Mitmensch zu sein, der gesegnet ist und zum Segen wird. Tipps: Marcus ist zu seinem Buch häufiger und auch ausführlicher zu hören. Zum Beispiel im "IMMER SOMMER"-Podcast hier: https://open.spotify.com/episode/0wb20XhOoyoT2MmVF4He0G oder auch mit Klaus André Eickhoff im "jetzt wird's PERSÖNLICH"-Podcast hier: https://open.spotify.com/show/5UBdvWvwKNj5xkfdStBU5H
25 Minuten
Die Römerwochen gehen weiter. Trinitatis: Gott ist schon in sich gesellig, auf Gemeinschaft aus und sich selbst nicht genug. Gott offenbart sich und bleibt verborgen. Unerforschlich. Wir sprechen über unsere Hoffnung, dass im Ziel Gottes alle Menschen aufgehoben sind und tasten uns ran an Römer 11,33-36.
35 Minuten
Die Predigtbuddies durften in einer Sonderfolge ihre erste Live-Folge aufnehmen und freuen sich wie ein Honigkuchenpferd. Auf der Bundesratstagung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. tasten sie sich ran an Römer 12,9-21. Ein Feuerwerk ethischer Anweisungen von Paulus. Herausfordernd und gut. Die Liebe sei ohne Schauspielerei und übertrefft euch gegenseitig an Wertschätzung... hui... los geht#s!