Soziologische Perspektiven Archiv
406 Episoden
47 Minuten
Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein technologisches Thema. Sie verändert, wie wir arbeiten, wie wir kommunizieren und vielleicht am grundlegendsten: wie wir lernen. Während vielerorts noch darüber diskutiert wird, ob KI in Bildungseinrichtungen erlaubt sein sollte, arbeiten andere bereits daran, Lehre neu zu denken. Nicht als Digitalisierung bestehender Strukturen, sondern als echte Transformation von Lernen und Wissensvermittlung. Mein heutiger Gast begleitet genau diesen Wandel seit vielen Jahren wissenschaftlich und praktisch. Prof. Dr. Barbara Geyer ist Professorin und Leiterin des Masterstudiengangs E-Learning und Wissensmanagement an der Hochschule Burgenland und zählt zu den prägenden Stimmen im deutschsprachigen Raum, wenn es um den sinnvollen Einsatz von KI in Lehre und Weiterbildung geht. In ihrem Blog und auf LinkedIn nimmt sie Lehrende, Lernende und Organisationen mit auf eine Reise durch die Möglichkeiten, aber auch die Herausforderungen, künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich. Ich freue mich sehr darauf heute laut mit einer Expertin denken zu dürfen. Darüber, was KI tatsächlich mit Lernen macht, welche Rolle Lehrende künftig einnehmen werden und wie Bildung im Zeitalter intelligenter Systeme aussehen könnte. Lassen Sie sich überraschen … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
45 Minuten
Rassismus. Häufig nicht nur schmerzvolle Erfahrung, sondern auch ein Weg der Selbstfindung, des Wachsens und der kulturellen Identität. Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft mit kolonialer Geschichte aufzuwachsen? Was bedeutet es, zwischen verschiedenen kulturellen Welten zu leben? Und wie kann aus Verletzungen auch Kraft entstehen? Im Podcast-Gespräch mit Lolo Mayer geht es um Erfahrungen, die persönlich sind, aber auch universell. Es geht um Mut, Herkunft, Stimme und Hoffnung. Lolo Mayer ist ein aufstrebender Künstler und Forscher aus Südafrika. Derzeit schließt er sein Bachelorstudium der Psychologie ab und widmet sich der Erforschung des menschlichen Geistes, der Identität, und der Selbstwahrnehmung. Und als Schriftsteller bewegt er sich an der Schwelle zwischen "Dazugehören" und "Herausstechen" und thematisiert in seinen Werken Fragen von Trauma, Selbstfindung und emotionaler Ehrlichkeit. Seine Kunst ist geprägt von einer reflektierenden Perspektive auf gelebte Erfahrungen und soziale Themen. Zu seinen Leidenschaften gehören Musik, Kunst und performative Ausdrucksformen, die er nutzt, um Räume der Heilung, Reflexion und Stärkung zu schaffen. Durch seine kreative Arbeit strebt er danach, andere zu ermutigen, sich ihrer eigenen Wahrheit zu nähern und ihre Verletzlichkeit als Kraft zu begreifen. Hören Sie zu, mit offenem Herzen und offenen Ohren … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
1 Stunde 1 Minute
Es gibt Worte, die ein Universum in sich tragen. So z.B. …Würde Sie richtet auf, wenn wir stolpern. Sie verbindet, wenn wir uns fremd fühlen. Und sie fehlt, wenn die Welt uns kalt erscheint. Würde Ein Wort, das im Grundgesetz steht. Ein Wort, das in Reden vorkommt. Ein Wort, das wir selten hinterfragen, so zumindest meine Wahrnehmung! Ist Würde etwas, das wir besitzen? Ist Würde ein Gedanke, ein Gefühl, eine Hartung? Oder etwas, das wir einander zusprechen? Und was bedeutet es für unser Zusammenleben, wenn wir Würde global denken? Darüber spreche ich im Podcast mit Evelin Gerda Lindner. Sie ist promovierte Medizinerin und promovierte Psychologin Und sie ist die Gründungspräsidentin von Human Dignity and Humiliation Studies, einem weltweiten transdisziplinären Netzwerk von Wissenschaftlern und Praktikern, aus der die World Dignity University Initiative hervorgegangen ist. Für ihre Arbeit ist sie für den Friedensnobelpreis 2015, 2016 und 2017 nominiert worden. Und sie ist unter anderem mit der Uni Oslo, der Columbia University in New York und dem Maison des Sciences de l‘Homme in Paris assoziiert. Evelin Lindner forscht u.a. zu den Themen: • Beziehungen in der Weltgesellschaft, • transkulturelle Konfliktlösungen, • Menschenwürde, • Erniedrigung und Demütigung Sie ist der Überzeugung, dass die Verletzung von Ehre und Würde die wichtigsten Hindernisse auf dem Weg zu einer menschenwürdigen und der Natur gemäßen Weltgemeinschaft sind. Seit 1975 lebt sie global, ist auf allen Kontinenten zu Hause, und bezeichnet sich als Weltbürgerin. Neben Aufbau ihrer Organisation, arbeitet Evelin Lindner an Büchern und Artikeln, hält Vorträge und unterrichtet an verschiedenen Universitäten. Seit 2003 organisiert sie zusammen mit ihren Freunden zwei Konferenzen pro Jahr, eine an der Columbia University in New York und die andere in einem anderen Teil der Welt. In diesem Podcast-Gespräch sprechen Evelin Lindner und ich über ihre Arbeit zur Würde des Menschen und ihre persönliche Lebensgeschichte, beide inspirierend und vielschichtig. Sie ist eine außergewöhnliche Denkerin, mit einer starken biografischen Tiefe … Freuen Sie sich also auf den Austausch ... Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
1 Stunde 2 Minuten
1492 ... ein Jahr globaler Verflechtungen & ein Jahr wie ein Knoten! Das Jahr 1492 ist nicht nur Geschichte, es ist ein Brennglas auf das Jetzt. Denn das Jahr 1492 markiert nicht nur einen der symbolträchtigsten Wendepunkte der europäischen Geschichte, sondern steht sinnbildlich für das Aufbrechen weltweiter Ordnungen und die Neubegründung geopolitischer Machtverhältnisse. Was damals begann, bestimmt unsere Welt bis heute, so z.B. • in den Staatsgrenzen, • unsere diversen Länder-Sprachen, • unsere Konflikte miteinander & untereinander • aber auch in unseren Chancen auf eine gerechtere, vernetzte und vielfältige Zukunft. Im folgenden Gespräch gehe ich mit Frieder Löhrer zum Jahr 1492 in den tieferen Austausch. Frieder Löhrer konzentriert sich nach vielen spannenden Jahren als Unternehmer und Manager nun auf sein und auch ein Lebensprojekt, nämlich seine Leidenschaft für kulturelle, religiöse, spirituelle und naturwissenschaftliche Themen. Als Autor und Vortragender teilt er seine persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Erkenntnisse z.B. aus seinen Pilgerreisen mit seinen Zuhörenden. Spannend und wissend, denn er liebt es, in jeder Form durch die Welt zu ziehen, Abenteuer zu sammeln und seine Eindrücke zu teilen. Darüber hinaus streut er Impulse, weckt Neugierde und baut Wissens-Brücken zwischen Religionen, Geschichte und Menschheit. Klingt das interessant für Sie? Sind Sie neugierig geworden? Ja? Dann lauschen Sie gerne dem folgenden Gespräch … Hier einige meiner Fragen an Frieder Löhrer • Was macht das Jahr 1492 zu einem „Knotenpunkt“ der Weltgeschichte? • Welche historischen Mythen prägen unser Bild von 1492 bis heute? • Inwiefern kann man 1492 als Beginn der Globalisierung verstehen? • Wie gehen heutige Gesellschaften mit dem kolonialen Erbe um, das damals seinen Ursprung nahm? • Was können wir aus der Geschichte dieses Jahres für heutige Konflikte lernen? • Welche blinden Flecken haben europäische Erinnerungskulturen im Hinblick auf 1492? • Ist 1492 eher ein Beginn oder ein Ende, oder beides? • Wenn 1492 ein „Knotenpunkt“ war, stehen wir heute wieder an einem? • Welche Verantwortung hat Europa heute im Umgang mit dem historischen Erbe von 1492? Viel Freude & Kurzweil beim Lauschen unseres Gesprächs … … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
58 Minuten
Lesen ist eigentlich leise. Man blättert, versinkt in den Worten, hört nichts um sich rum … Aber … was, wenn Lesen plötzlich Alarm schlägt? In dieser Folge spreche ich mit Lena Stenz über BÜCHERALARM, ein Projekt, das Aufmerksamkeit schafft für Geschichten, fürs Lesen, für Wissen, für neues Lernen, für Teamarbeit … … und für die Frage, wie wir Menschen - ob groß ob klein - heute noch fürs Lesen begeistern können. Lena und ich reden über Ideen, Hürden und darüber, warum Bücher manchmal lauter sein müssen als alles andere. Als Podcasterin, Bildungsaktivistin und Gründerin der gemeinnützigen Initiative BÜCHERALARM bringt Lena mit dem Podcast-Koffer seit 2021 frischen Wind in Büchereien, Schulen und Kitas. Ihr Projekt verbindet die analoge Welt der Bücher mit dem digitalen Podcast-Format und rückt so neben dem Lesen auch die Medienbildung und Teamentwicklung aller Akteure in den Fokus. Was mich schon sehr lange beschäftigt ist die Frage: Was sagt die Art, wie wir mit Kindern sprechen, eigentlich über uns selbst aus? Was denken Sie? Mit Lena spreche ich im Podcast u.a. darüber … • Wie Kindern per Podcast die Welt der Bücher schmackhaft gemacht wird. • Wie man Kinder fit fürs Lesen und stark für die Zukunft macht. • Und wir sprechen über Lena, ihr Projekt, ihr Herzensthema und ihr Wirken bei der Leipziger Buchmesse. Es entstand eine Podcast-Folge für alle, die neugierig sind und bleiben wollen. Auf Bildung. Auf Zukunft. Und auf sich selbst … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
42 Minuten
Wir Menschen sind neugierige Wesen … Und daher lade ich immer wieder interessante Persönlichkeiten in meinen Podcast zum Gespräch ein. Menschen, mit denen ich über ihre Herzens-Themen spreche … Heute gehe ich mit Prof. Claude-Hélène Mayer zum Thema: „Psychobiografie“ in den Austausch, genauer zur Psychobiografie von Elon Musk. Vielleicht fragen Sie sich, was Psychobiografie ist … … sie hilft, komplexe menschliche Persönlichkeiten und ihre Entwicklung besser zu verstehen. … sie kann Einblicke in Kreativität, Resilienz, Persönlichkeitsentwicklung oder auch psychische Krisen geben. … sie verbindet Biografie mit Psychologie, um individuelle Lebenswege in einem größeren Kontext zu sehen. Claude-Hélène Mayer ist ein Mensch mit vielen Interessen & Herzensthemen, so z.B. • Mediation und damit der Umgang mit Konflikten, • Interkulturalität und das bunte sowie vielfältige Miteinander, • systemische Familientherapie, • die Methoden aus der Jung’schen Psychologie, Archetypen- & Traumanalyse sowie seine Schattenarbeit und last but not least Hypnose begleiten Sie u.a. durch Dein Leben. Sie lebt in Johannesburg (Südafrika) und ist dort als Professorin für das Fachgebiet Arbeits- & Organisationspsychologie tätig. Und sie schreibt Bücher – viele Bücher … Um nur einige Themen zu nennen, Sie schrieb und forschte zu den Themen Liebe, Scham, Emotionen und eben auch Psychobiografie und dabei u.a. zur Psychobiografie von Camille Claudel, Viktor E. Frankl usw. … Im Podcast-Gespräch sind wir im Austausch zur Psychobiografie von Elon Musk. Ich bin gespannt & lass mich sehr gerne überraschen … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
51 Minuten
"Pogofähigkeit" von Gitta Peyn … .. das ist u.a. ein Buch, das sich mit der Fähigkeit beschäftigt, in komplexen, polarisierten und ideologisierten Gesellschaften konstruktiv und mutig zu kommunizieren. Der Begriff "Pogofähigkeit" steht dabei für die Fähigkeit, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sie aktiv und offen anzugehen – ähnlich wie beim Pogo-Tanzen, bei dem es um Bewegung, Aus-druck und das Aushalten von Kontakt und auch "blauen Flecken" geht. Gitta Peyn, eine deutsche Kybernetikerin und Systemforscherin, entwickelt im Buch einen kybernetischen Ansatz, um Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Organisationen zukunftsfähig zu gestalten. Es geht darum, echten Austausch zu fördern, Kritik zuzulassen und die eigene Komfortzone zu verlassen, ohne in oberflächliche "Wertschätzungskulturen" zu verfallen. Das Buch wird als herausfordernd, aber auch als inspirierend und praxisnah beschrieben, das zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Also ein Buch, das keine einfache Anleitung, sondern als Einladung zum Mitdenken und Ausprobieren konzipiert ist. Es fordert die Lesenden heraus, eigene Denkmuster zu hinterfragen und neue Wege für Dialog und Diskurs zu finden und vor allem zu wagen, d.h. auch zu begehen …. In diesem Podcast ist Gitta Peyn mein Gast und wir sprechen über Pogofähigkeit, Pogo-Herzen, Pogo-Tanz und Konfliktsysteme … Neugierig? Na dann, ab in den Podcast, Ohren auf, Hirn an … und lassen Sie sich von Gitta Peyns Antworten & Gedanken inspirieren! Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
49 Minuten
Auf einen Sprung ins neue Jahr mit Zuversicht und Neugierde. Nicht als Rutsch, sondern als Sprung. Denn ein Sprung ist eine Entscheidung für Bewegung, fürs Losgehen. So startete Isabelle Schuhladen am 1. Januar 2026 mit einem Post auf LinkedIn. Voller Energie, Elan, Inspiration und Kraft. Denn Zuversicht ist für Isabelle kein schneller Neujahrswunsch. Nein, Zuversicht ist für sie eine Entscheidung. Und so schreibt Isabelle weiter…. „Eine Entscheidung für Vertrauen. Vertrauen in mich selbst und in die Menschen, mit denen ich arbeite.“ Isabelle ist gebürtige Bretonin mit Herz, Humor und einer ordentlichen Portion Abenteuerlust. Als Lehrerin an der Realschule Meitingen bringt sie frischen Wind in den Unterricht, sie unterrichtet dort Deutsch und Französisch. Und seit mehreren Jahren schlägt ihr Herz auch für Digital School Story: Dort setzt sie sich ehrenamtlich dafür ein, dass Lernen digital, kreativ und voller Begeisterung gelingt. Ihr Lebensmotto: „No Risk, no fun!“ Mit Isabelle spreche ich im Podcast u.a. über Lernen durch Lehren, die Anwendung von KI im Unterricht und die Zukunft von Bildung … mit Neugierde und Mut. Doch lassen Sie sich überraschen und hören Sie selbst! Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
1 Stunde
Warum scheitern viele progressive Projekte, trotz guter Absichten? Ruth Seliger erklärt, warum gesellschaftliche Wirkung Struktur braucht: klare Rollen, Entscheidungen und Führung. Ein Gespräch über Organisation, Macht, Harmonie, Konsens und echte Veränderung. Ruth Seliger ist Begleiterin von Veränderungs-, Lern- und Entwicklungsprozessen in Organisationen, Wirtschaftsunternehmen, öffentlichen Einrichtungen und NGO’s und hat ausreichend Möglichkeiten gehabt, dazu beizutragen, neue Perspektiven und Lösungen zu erarbeiten. Für ihre Arbeit ist ihr wichtig, eine Theoretikerin mit Liebe zur Praxis und eine Praktikerin mit Liebe zur Theorie zu sein. Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen hat sie in der Zusammenarbeit mit KollegInnen und von KundInnen ge- und auch erlernt und ihre Bücher haben ihr dabei geholfen, ihre eigenen Erfahrungen und Gedanken zu ordnen, zu strukturieren und diese an KollegInnen weiter zu geben. Ruth Seliger sagt, dass gesellschaftliche Veränderung nicht daran scheitert, dass Menschen zu wenig wollen, sondern daran, dass sie Organisationen missverstehen. Viele Initiativen begreifen sich als Gemeinschaft Gleichgesinnter, als Gruppe von Engagierten. Doch Gruppen erzeugen Nähe, Identität und Harmonie. Organisationen dagegen erzeugen Strukturen, Entscheidungen, Rollen und Verantwortung. Und genau das brauchen wir, wenn wir als Gesellschaft Veränderungen realisieren wollen. Im Podcast sprechen wir auch darüber, warum Konsens oft lähmt, warum Führung notwendiger ist, als viele Progressive glauben, warum Konflikte als produktiv zu verstehen sind und wie Projekte von „gut gemeint“ zu „gut organisiert“ kommen können. Sie sind neugierig? Na, dann ab in den Podcast und bitte die Bewertung nicht vergessen . Holen Sie gerne die 5 Podcast-Sterne vom Podcast-Himmel. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
32 Minuten
Wie viel Wildnis passt in 24 QR-Codes? Oder anders gefragt: Was passiert, wenn eine Journalistin jeden Abend versucht, ihre zweijährige Tochter mit einer spannenden Gute-Nacht-Geschichte ins Bett und den Schlaf zu bringen. Die Kleine aber jedes Mal einschläft, bevor die Geschichte zu Ende ist? Aus dieser abendlichen Situation ist die Idee eines Natur-Adventskalenders entstanden, der keine Schoggi oder schönen Bilder ab dem 1. Dezember anbietet, sondern eben ein Adventkalender auf vier Pfoten. Wie das geht? Na, ganz einfach, der Adventskalender ist ein Höradventskalender, also für die Öhrchen der kleinen und größeren Menschen gedacht. Jeden Tag im Dezember wartet hinter dem QR-Code eine neue Geschichte von Felino. Felino ist ein charmanter Schweizer Niederlaufhund - also ein kleiner Vierbeiner. Ja und Felino – liebevoll auch Feli genannt - bricht regelmäßig aus dem Garten aus, der zu dem Häuschen gehört, in dem er mit seinen Menschen wohnt, und bei seinen abenteuerlichen Ausreiß-Wanderschaften trifft auf heimische Wildtiere: von Reh bis Fasan, von Dachs bis Biene. Dabei gibt es viel zu lachen - wie z.B., wenn die Bienen versuchen, Feli das Fliegen beizubringen - und ganz nebenbei lernen die großen & kleineren Zuhörenden viel über unsere Natur. Und das OHNE erhobenen Zeigefinger - dafür mit viel, viel Herz. Übrigens: Felino gibt es wirklich und er ist ein treuer Begleiter & Geheimnisträger. Und zwar der Begleiter von Katrin Schuler – die Feli auch noch als besten Bürohund aller Zeiten beschreibt, doch das wäre dann doch wieder eine weitere Geschichte. Katrin Schuler ist eine Frau, die Natur nicht nur liebt, sondern lebt: Sie ist als Journalistin, Jägerin, Imkerin, Podcasterin und begeisterte Geschichtenerzählerin unterwegs und auch sie durfte schon viel von Feli lernen. Heute geht’s im Podcast-Gespräch also um Tannenduft, Waldgeflüster und zu Gast darf ich Katrin Schuler begrüßen. Viel Freude beim Zuhören. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz 𝗪𝗶𝗲 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗶𝗲𝗿𝘁’𝘀? Auf höradventskalender.de kann man sich die Vorstellung von 𝗙𝗲𝗹𝗶𝗻𝗼, dem neugierigen Schweizer Niederlaufhund, anhören – und dann den Kalender für 14 Euro bestellen. Die 24 Kärtchen mit QR-Codes kommen als PDF zum Ausschneiden. Perfekt zum Selbstbefüllen eines Adventskalenders.
1 Stunde 3 Minuten
Macht! Was ist das? Wie gehen wir Menschen damit um? Wie fühlen wir Macht? Wie nehmen wir Macht wahr? Ist es mit Macht wie bei Sex? Nahezu jeder hat Erfahrung damit und so gut wie niemand redet offen und ehrlich darüber! Oder doch? In diese Podcast-Folge reden wird darüber. Wir reden über Macht, psychologische Effekte und Kippunkte von Macht und spannende Interviews dazu. Meine Podcast-Gäste sind Ilka von Klitzing und Prof. Rüdiger Reinhardt • llka von Klitzing ist Geschäftsführerin von „Change your way“ GmbH und bringt Menschen und Organisationen in Bewegung – mit präzisem Blick auf und produktivem Feedback über Widersprüche, blinde Flecken und Unsicherheiten. • Prof. Dr. Rüdiger Reinhardt ist Akademischer Leiter im externen Master-Studienprogramme Wirtschaftspsychologie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Gemeinsam realisierten sie Interviews mit Aufsichtsräten, Vorständen und C-Level Führungskräften - eben zum Thema Macht - und sie untersucht, wie & warum sich Menschen durch Macht verändern. Dabei geht & ging es nicht um Schuld, sondern um Verständnis: • Was passiert psychologisch, neurologisch und sozial, wenn wir Menschen Macht erhalten & ausüben? • Welche unbewussten Anpassungsprozesse laufen ab und wie stark ist der Einfluss von Umfeld und Struktur, z.B. der Organisation oder der Institution? Das Gespräch verknüpft Wirtschaft, Psychologie und Neurowissenschaft. Und es ist ein erster Einstieg und damit eine erste Einladung ins Thema … Denn ein tieferer und weiterer Blick - auch zum und ins Buch der beiden - folgt in einem weiteren Podcast Anfang 2026. Also lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich überraschen … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
44 Minuten
Menschen schreiben Männer häufig analytisches Denken, Belastbarkeit, Wettbewerbsdenken und Durchsetzungsvermögen zu. Frauen werden häufig mit den Attributen Empathie, Emotionalität, Bescheidenheit, Fürsorglichkeit und Hilfsbereitschaft beschrieben. Damit scheinen Frauen der Vorstellung einer perfekten, sprich folgsamen Mitarbeiterin, voll zu entsprechen. Im Buch „Machtgebiete – was Managerinnen erleben und wie sie gegenhalten“ kommen 50 namhafte Managerinnen, Unternehmerinnen und Gründerinnen zu Wort, die konkret schildern, offen und unverblümt, wie sie sich in typischen, männlichen Macht-Bereichen & - Genres“ behaupten mussten & müssen. Gleich zu Beginn wird dem Lesenden mitgeteilt, dass das Buch nicht das Ende ist, sondern der Anfang. Dass es nicht gegen Männer ist, sondern für Frauen und für ein Miteinander. Das Besondere am Buch ist, zum einen, dass es reale Erfahrungsberichte mit Reflexionen zu Macht, Geschlecht und Organisation verbindet. Und zum anderen ist das Buch aktuell, denn neben klassischen Themen wie Frauen in Führung greift es neuere Entwicklungen auf. Im folgenden Podcast-Gespräch spreche ich mit Vera Schneevoigt, einer Frau, die nicht nur in der Tech- und Industriebranche Karriere gemacht hat, sondern die sich seit vielen Jahren für mehr Sichtbarkeit, Fairness und Diversität in Führungsetagen einsetzt. Vera Schneevoigt ist Ex-CDO von Bosch Building Technologies, Mitautorin des Buchs und Gründerin „Guiding for Future“. Ihre Liebe zu Menschen und Technologie sowie Demokratie bestimmen ihre Leidenschaft und ihr Engagement. Im Podcast sprechen wir über Veras Erfahrung und ihren Umgang mit Macht und warum Sichtbarkeit und Netzwerken für Frauen sehr wichtig ist und wie beides bestmöglich realisiert werden kann. Doch hören Sie selbst ... Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
52 Minuten
Sind Sie stolz, Deutsche oder Deutscher zu sein? Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? Und haben Sie sich dabei dann wohl gefühlt? Zu diesen Fragen und dem gleichnamigen Buch spreche ich heute mit Johanna Grünhagen. Denn, damit wir die Frage „Sind Sie stolz, Deutsche zu sein?“ mit gutem Gewissen und weltoffen mit „Ja“ beantworten können, hat Johanna Grünhagen ihr Buch geschrieben, stets auf der Suche nach der eigenen Identität. Dabei stieß sie in ihrer Familiengeschichte auf das schwere Erbe der NS-Zeit und erkannte, wie sehr diese Zeit auch ihr Leben geprägt hat. Um nicht im Gefühl der Schuld aus der Vergangenheit stecken zu bleiben, hat sie nach einem Weg gesucht, um aus dieser Lähmung herauszufinden. Sie fand ihn und nimmt den Lesenden in ihrem Buch mit auf die Reise zu einem neuen Bild von Deutschland. Einem Land, das seine Schatten-Seiten nicht vergisst und gleichzeitig seine Sonnen- & Licht-Seiten zeigen kann. Johanna Grünhagen hat, inspiriert durch ihre eigene berührende Familiengeschichte und ihre berufliche Erfahrung als Dozentin für interkulturelle Kompetenz, eine äußerst praktikable Vision für ein offenes entspanntes und friedliches Miteinander der Kulturen entwickelt. Kommen Sie im folgenden Gespräch also mit auf eine besondere Reise. Eine Reise zu einem neuen und bestmöglich auch liebevollen Verständnis der Menschheit, nicht nur in Deutschland. Lassen Sie sich vom Podcast Gespräch inspirieren … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
1 Stunde
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcast „Soziologische Perspektiven“, in dem ich Menschen treffe, die die Welt mit ihren Ideen bewegen. Mein heutiger Gast ist Prof. Dr. Martin Puchner. - Literaturwissenschaftler an der Harvard University und - Autor des faszinierenden Buches „Kultur – Eine neue Geschichte der Welt“. Martin Puchner, stellt in seinem Buch die Frage nach dem Wesen von Kultur. Dabei beschreibt er Momente in der Geschichte der Menschheit, in denen Kultur durch Begegnung entsteht. Eine extrem spannende und gut lesbare Darstellung, die viele Einblicke in die Dynamik kultureller Prozesse erlaubt. Absolut lesenswert. In seinem Buch nimmt Martin Puchner die Lesenden mit auf eine Reise durch 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte, von den ersten Höhlenmalereien über die Keilschrift und große Epen, bis hin zur digitalen Gegenwart. Sein Buch ist für mich nicht nur ein spannender Weg durch die Jahrtausende, sondern auch eine Betrachtung darüber, dass Kultur nicht nur aus den Ressourcen einer Gemeinschaft erwächst, sondern vor allem auch durch die Begegnungen mit anderen Kulturen, denn Kultur entsteht immer - so Martin Puchner - im Kontakt mit anderen. Ohne gegenseitige Inspiration, Migration, Krieg, Verlust, keine Innovation. Das bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist, aber dass der Dialog entscheidend ist. Martin Puchner lebt seit 30 Jahren in den USA und ist ein preisgekrönter Autor, Pädagoge, Redner und Institutionengründer in den Bereichen Kunst und Geisteswissenschaften. Was verbindet die Kulturen der Menschheit über Raum und Zeit hinweg? Warum ist Literatur kein bloßes Spiegelbild, sondern ein aktiver Treiber von Kulturwandel? Und wie verändert sich unser kulturelles Gedächtnis im Zeitalter der Digitalisierung? Darüber und über seine persönliche Geschichte als Forscher und Autor gehen wir in den Austausch. Es wird global, geschichtlich und auch etwas persönlich. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
53 Minuten
„Unser Israel gibt es nicht mehr“ das ist der Titel eines Buches von Susanne Glass und Jenny Havemann, das zu Beginn dieses Jahres beim Langen Müller Verlag erschien. Die beiden Autorinnen verbindet nicht nur eine Freundschaft, sondern die beiden Nahost Expertinnen schildern im Buch aus unterschiedlichen Perspektiven ganz offen ihre jeweiligen Erfahrungen und Ängste. Sehr persönlich berichten beide über ihre Erlebnisse in Israel und den Palästinensergebieten im Zusammenhang mit dem traumatischen Anschlag am 7. Oktober 2023. Mein heutiger Podcast-Gast ist Jenny Havemann. Sie ist Politikanalystin und Unternehmerin, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Tel Aviv und sieht sich als deutsche Bloggering immer wieder mit offenem Antisemitismus konfrontiert. Auch das Thema unseres Podcast-Interviews ist Antisemitismus Meine Fragen an Jenny führen in ihr Engagement, ihre Erfahrungen in Deutschland und Israel, ihre persönliche Perspektive, sowie ihre Sicht auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Denn seit dem 7. Oktober 2023 ist die Welt eine andere … auch darüber werden wir sprechen. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz