imPULS: Für Ihre Herz-Gesundheit Archiv
164 Episoden
19 Minuten
Bei Vorhofflimmern können Bewegung, ein gesundes Gewicht, wenig oder kein Alkohol und erholsamer Schlaf einen Unterschied machen. Professor Thomas Meinertz erklärt, welche Lebensstiländerungen wissenschaftlich gestützt sind, warum Begleiterkrankungen konsequent behandelt werden sollten und weshalb Abnehmen allein die Rhythmusstörung meist nicht beseitigt. Ein Gespräch über persönliche Stellschrauben, individuelle Auslöser und die Grenzen der Selbsthilfe.
51 Minuten
Vorhofflimmern kann unbemerkt bleiben und dennoch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche erhöhen. Die beiden Herzspezialisten Prof. Lars Eckardt und Prof. Stephan Willems erklären, wie sich die Rhythmusstörung erkennen lässt, was Smartwatches leisten und warum die Diagnose ärztlich gesichert werden muss. Außerdem geht es um Gerinnungshemmer, frühe Rhythmuskontrolle und moderne Katheterablationen: Welche Behandlung kommt für wen infrage, welche Chancen bietet sie und wo liegen ihre Grenzen?
38 Minuten
Wenn es darum geht, die Herzgesundheit zu schützen, denken viele zuerst an mehr Bewegung, gesunde Ernährung oder Rauchstopp. Doch es steckt mehr dahinter. Prof. Stefan Blankenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, erklärt, warum Prävention lebenslanges Risikomanagement bedeutet und nicht allein Privatsache ist. Im Gespräch geht es um leicht zugängliche Vorsorgeangebote, gesundheitliche Ungleichheit und die Frage, wie Schulen, digitale Technologien und politische Strategien den Herzschutz stärken können.
38 Minuten
Viele Menschen trennen den Körper gedanklich in Fachgebiete: Für das Herz ist der Kardiologe zuständig, für die Zähne der Zahnarzt. Doch Zähne haben mit unserem Herzen viel mehr zu tun, als mach einer denkt. Das verdeutlichen auch die Ergebnisse der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie. Um den Zusammenhängen einmal etwas näher auf den Zahn zu fühlen, ist in dieser Folge Prof. Rainer Jordan zu Gast. Er ist Direktor des Instituts der Deutschen Zahnärzte in Köln und Studienleiter Mundgesundheitsstudie. Er erläutert unter anderem im Gespräch, warum Entzündungen im Mund den ganzen Körper beschäftigen und warum insbesondere Herzpatientinnen und Herzpatienten ihre Zahngesundheit ernst nehmen sollten.
32 Minuten
In dieser Folge aus Anlass des Weltherztags am 29. September geht es um eine Frage, die wirklich jeden von uns angeht: Was kann ich selbst tun, damit mein Herz möglichst lange stark bleibt? Nicht irgendwann, nicht erst nach einer Diagnose, sondern heute, im ganz normalen Alltag. Die Deutsche Herzstiftung hat den Weltherztag in diesem Jahr unter das Motto: „Gib acht für dein Herz.“ gestellt. Dahinter steht eine einfache, aber sehr wirksame Idee: Herzgesundheit hängt nicht nur von einem einzelnen Wert ab. Nicht nur vom Blutdruck, nicht nur vom Cholesterin, nicht nur vom Gewicht. Es ist das Zusammenspiel aus vielen kleinen und großen Gewohnheiten. Doch wo fängt man am besten an? Und welche Hebel haben vielleicht mehr Wirkung, als man denkt? Hören Sie rein!
22 Minuten
Mehr als eine halbe Million Krankenhausaufnahmen innerhalb eines Jahres und fast 30.000 Todesfälle: Herzrhythmusstörungen gehören in Deutschland zu den Herzerkrankungen mit besonders hoher Krankheitslast. Am häufigsten ist Vorhofflimmern. Mehr als 1,6 Millionen Menschen leben hierzulande damit. Der neue Deutsche Herzbericht, Update 2026, zeigt, wie sich die Versorgung unter anderem in diesem wichtigen Bereich entwickelt hat und liefert Zahlen zu Katheterablationen, Operationen und Herzschrittmachern, sowie zu typischen Begleiterkrankungen, Auch die Versorgung der wachsenden Gruppe von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler steht im Fokus. Gerade sie bekommen langfristig häufig Probleme mit dem Herzrhythmus. Hören Sie rein!
12 Minuten
Diese Folge ist etwas Besonderes: Wir zeichnen sie direkt vor Ort beim Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, dem ESC-Kongress 2026, in München, auf. Hier werden jedes Jahr die wichtigsten neuen Studien zur Herzmedizin vorgestellt. Eine davon hat für besonders viel Aufmerksamkeit gesorgt: die STAREE-Studie. In der großen australischen Untersuchung ging es um eine Frage, die viele Menschen beschäftigt: Profitiert man auch noch im fortgeschrittenen Alter von einem lipidsenkendem Medikament (Statin), wenn man eigentlich herzgesund ist und noch keinen Herzinfarkt hatte, aber eben diesen verhindern möchte? Nach den neuen Studiendaten ist das Alter per se kein Grund, der dagegenspricht. Chancen, Grenzen und offene Fragen der Statintherapie erläutert im Gespräch der Lipidexperten Prof. Ulrich Laufs vom Universitätsklinikum Leipzig.
11 Minuten
Wer auf seine Gesundheit achtet, greift oft zu Alternativen für weißen Haushaltszucker. Besonders beliebt ist derzeit Xylitol, vielen besser bekannt als Birkenzucker. Der natürliche Zuckeraustauschstoff steckt in Kaugummis, Bonbons, Backwaren und vielen sogenannten zuckerfreien Lebensmitteln. Doch jetzt sorgen neue Studiendaten für Aufmerksamkeit: An sich herzgesunde Menschen mit hohen Xylitol-Spiegeln im Blut hatten in der Studie ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder einen herzbedingten Tod. Was aber bedeuten diese Ergebnisse konkret im Alltag? Müssen wir unseren Umgang mit Zuckerersatzstoffen überdenken? Darüber spreche ich, Ruth Ney (Medizinredakteurin der Herzstiftung) mit dem Studienleiter Dr. Marco Witkowski vom Herzzentrum Charité Berlin live auf dem Kongress der europäischen Kardiologengesellschaft ESC in München, wo er die aktuellen Daten vorgestellt hat.
14 Minuten
Auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, dem ESC-Kongress, wurden die neu überarbeiteten europäischen Leitlinien zur Herzschwäche vorgestellt – einer Erkrankung, die durch unsere überalternde Gesellschaft in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Die neuen Leitlinien haben diese Situation und neue Daten berücksichtigt: Die Einteilung der Herzschwäche wird vereinfacht, der Blick richtet sich stärker auf Prävention und frühe Krankheitsstadien, und auch bei der medikamentösen Behandlung hat sich etwas geändert. Doch was bedeuten diese Änderungen konkret für Menschen mit Herzschwäche? Wie wird sich der Behandlungsalltag möglicherweise verändern? Darüber spreche ich live vor Ort in München mit Prof. Stefan Frantz, Klinikdirektor am Uniklinikums Würzburg und Stellvertretender Sprecher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz.
34 Minuten
Mehr Bewegung, gesünder essen, weniger Stress, mit dem Rauchen aufhören, Medikamente regelmäßig nehmen – all das klingt auf dem Papier oft klar und vernünftig. Im echten Leben stehen dann aber Termine, Müdigkeit, Gewohnheiten, Sorgen oder alte Rückschläge im Weg. Prof. Wiebke Göhner-Barkemeyer von der Katholischen Hochschule Freiburg ist Gesundheitspsychologin und beschäftigt sich schon lange wissenschaftlich damit, wie Menschen ihr Gesundheitsverhalten verändern können – und vor allem, wie sie dranbleiben. In dieser Folge erfahren Sie, warum der Satz „Du musst dich nur zusammenreißen“ meistens in die falsche Richtung führt, wie Motivation wirklich entsteht und was ein guter Plan braucht, damit er nicht nach drei Tagen im Alltag untergeht.
32 Minuten
Sie sind bunt, wohlriechend, technisch modern und hipp – und daher zunehmend bereits bei Jugendlichen verbreitet. In dieser Folge schauen wir auf das, was viele für die „harmlosere“ Alternative zur klassischen Zigarette halten: E‑Zigaretten bzw. Vapes, Tabakerhitzer, Pouches – also kleine rauchlose Tabakbeutel – und anderen Trends. Was unterscheidet sie? Entsteht hier auch eine Abhängigkeit? Außerdem geht es um die Frage: Eignen sich E-Zigaretten wirklich, wie von der Industrie propagiert, für den Ausstieg aus dem Zigarettenrauchen? Interessante und überraschende Antworten liefert Prof. Tobias Rüther vom LMU Klinikum München, Leiter der Spezialambulanz Tabakabhängigkeit. Hören Sie auch die imPULS-Folge 148 mit Prof. Rüther: "Schluss mit der Atemlosigkeit – Der beste Weg für mehr Herzschutz"
37 Minuten
Diese Folge steht erneut im Zeichen der EMAH-Kampagne der Deutschen Herzstiftung. EMAH steht für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler. Ziel dieser Kampagne ist, Betroffenen Orientierung zu geben. Denn während im Kindesalter nach Operation des Herzfehlers regelmäßige Kontrolle selbstverständlich sind, wird auf einmal der Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter kritisch. Aus der Kinderkardiologie wird die Erwachsenenmedizin. Aus der elterlich begleiteten Versorgung wird zunehmend Eigenverantwortung. Ausbildung, Studium, Umzug, erste eigene Wohnung – das sind Herausforderungen, denen sich viele junge Menschen stellen müssen. Doch für EMAH heißt es gleichzeitig die medizinische Betreuung neu zu organisieren. Genau über diesen Übergang dreht sich das Gespräch mit zwei erfahrenen EMAH-Experten aus Klinik und Praxis.
53 Minuten
Dank großer Fortschritte in der Kinderkardiologie erreichen heute immer mehr Menschen mit angeborenem Herzfehler das Erwachsenenalter. Allein in Deutschland leben mindestens 350.000 Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH). Viele fühlen sich gesund, stehen mitten im Leben und denken kaum noch an ihre Herzerkrankung. Doch warum bleibt die regelmäßige Nachsorge trotzdem so wichtig? In dieser Auftaktfolge der EMAH-Kampagne der Deutschen Herzstiftung sprechen wir über die Herausforderungen und Chancen eines Lebens mit angeborenem Herzfehler. Zu Gast sind die Kinderkardiologin Prof. Dr. Brigitte Stiller und ihre langjährige Patientin Ulrike Munz. Gemeinsam geben sie medizinische Einblicke, erzählen von persönliche Erfahrungen und zeigen, warum der Satz „Repariert heißt nicht geheilt“ für viele Betroffene von großer Bedeutung ist. Eine Episode über moderne Medizin, lebenslange Begleitung und die Frage, wie ein gutes Leben mit angeborenem Herzfehler gelingen kann.
25 Minuten
Reisen, Ferne, Abenteuer – Fjorde in Norwegen, Wanderungen in Kanada, Safari in Afrika. Wenn man Fotos von Svenia Schmidt sieht, denkt man zuerst an Freiheit. Was man nicht sieht: Svenia lebt mit einem komplexen angeborenen Herzfehler. Sie gehört damit zur großen Gruppe der Erwachsenen mit einem angeborenen Herzfehler, kurz EMAH. Ein Leben mit angezogener Handbremse war für Svenia allerdings keine Option. Das Reisefieber war einfach zu groß. Doch sie hat dabei auch etwas zu akzeptieren gelernt, das viele Betroffene nur zu gut kennen: den Moment, in dem man merkt – ich will, aber ich kann gerade nicht. In dieser imPULS-Folge sprechen wir darüber, wie man eigene Grenzen erkennt und wie man sie sicher austestet. Mehr Infos unter www.herzstiftung.de/emah
18 Minuten
Diese Podcast-Episode dreht sich um das Thema gesunde Ernährung im Alter. Dabei geht es nicht um gesunde und schlechte Fette oder zu viel Zucker, sondern um ausreichend Eiweiß. Denn das wird oft unterschätzt. Doch wie viel Proteine sind sinnvoll und welche Lebensmittel sind für eine ausreichende Versorgung besonders gut geeignet – auch bei vegetarischer oder veganer Kost? Wann sind vielleicht Shakes nötig? Außerdem erfahren Sie, was das alles für die Herzgesundheit bedeutet. Hören Sie rein!