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Family Business Time Archiv

70 Episoden
25 Minuten
Viele Wege führen in das Familienunternehmen. Die Nachfolgerin Lena Schaumann hat den Weg übers Gründen des eigenen Unternehmens gewählt, um dann in das väterliche Unternehmen als 4. Generation einzusteigen. Ihre erworbene Expertise war etwas, was dem Familienbetrieb für eine Zukunftsausrichtung noch fehlte. Zufall? Vielleicht sollte es genau so sein. Im Gespräch mit Carola Jungwirth verrät Lena, wie sie es geschafft hat, nicht mehr als "die Tochter von..." wahrgenommen zu werden. Ihre gute Selbstkenntnis hat ihr geholfen, ihren Platz im Unternehmen zu finden und auszufüllen, und ihre Zweifel zu überwinden. Was Lena anderen Nachfolgenden raten würde - hört es selbst in diesem spannenden Austausch mit der Gründerin, Nachfolgerin, Unternehmerin und Podcasterin Lena Schaumann.
29 Minuten
Eigentlich wollte sie Kuratorin werden, doch dann schlug das Gen als Unternehmerin doch durch und Dina Reit entschied sich, die Nachfolge im Familienunternehmen anzutreten. Dina schildert offen, wie es ihr als Nachfolgerin ergangen ist, wie sie sich Fachwissen angeeignet hat, wie sie mit der Last der Verantwortung umgegangen ist und wie sie auf der Suche nach einem Rollenmodel selbst zum Role Model wurde. Ihr erfahrt, warum sich Dina und ihr Vater im Nachfolgeprozess haben begleiten lassen. Heute ist Dina Unternehmerin und als Nachfolgerin-Vorbild auf vielen Kanälen visibel.
15 Minuten
Die Phase, in der Jung und Alt im Familienunternehmen zusammen arbeiten, ist die heikelste Zeit in einem Nachfolgeprozess. Verschiedene Einstellungen können zu einem Clash der Kulturen führen. In dieser Folge geben Susanne Dahncke und Carola Jungwirth Tipps, wie dieser Clash sinnvoll und nutzenstiftend genutzt werden kann.
13 Minuten
Susanne Dahncke und Carola Jungwirth stellen 3 Prototypen von Nachfolgenden und deren Bedeutung für den Nachfolgeprozess vor. Klar stellen diese Typen nur eine vereinfachte Sichtweise dar. Steigst Du gerade in Euer Familienunternehmen ein, kannst Du dennoch hieraus wertvolle Erkenntnisse für Dich und den gesamten Nachfolgeprozess ziehen: Wie wirkt sich Dein Ausbildungsweg auf die Nachfolge aus? Welche Rolle spielt Deine Art des Einstiegs? Und was bedeutet das alles für die Mitarbeitenden im Unternehmen? Antworten und Impulse dazu gibt es in dieser Episode.
14 Minuten
In dieser Folge widmet sich Susanne Dahncke einem weiteren wesentlichen Thema des Miteinanders: Dem Umgang mit Fehlern in der Unternehmerfamilie und im Unternehmen. Denn positive Fehlerkultur ist zwar ein Schlagwort der modernen Managementlehre, aus ihrer Sicht jedoch eine Haltung, die jeder Unternehmer von Haus aus mit bringt: Die Welt als Experimentierfeld zu nutzen und sich darin auch ein Scheitern zu erlauben. Sie plädiert dafür, Fehler und Scheitererfahrungen zum Wachstum der Familie zu nutzen. Worauf es dabei ankommt, schildert sie im Gespräch mit Carola Jungwirth.
18 Minuten
Familienmitglieder, die in eine Unternehmerfamilie einheiraten, kommen schnell mit den Besonderheiten von Familienunternehmen in Kontakt. Warum das für sie befremdlich, mitunter auch ernüchternd wirken kann, erfahren sie in dieser Episode. Sie hören, wie Sie als Unternehmerfamilie und als neues Familienmitglied mit dieser Situation umgehen können. Denn sowohl für die Unternehmenszukunft als auch für den Familienfrieden ist es essentiell, dass auch einheiratenden Familienmitglieder ihren richtigen Platz im Familien- und Unternehmensgefüge finden. Unser Inspirationsimpuls bietet dazu einen der seltenen Erfahrungsberichte.
16 Minuten
Konflikte kommen in den besten Familien vor, so sagt man. Warum jedoch viele Unternehmerfamilien Konflikte und insbesondere die Aussprache darüber meist lieber meiden, was daraus resultieren kann und welche Chancen in jedem Konflikt stecken, davon erfahren Sie in dieser Episode.
16 Minuten
Über Eheverträge wird nicht gerne gespochen. Sie abzuschließen ist eine unangenehme Aufgabe. Insbesondere dann, wenn die Hochzeit unmittelbar bevorsteht. Carola Jungwirth erläutert im Gespräch mit Susanne Dahncke, warum für Unternehmerfamilien kein Weg am Ehevertrag vorbeiführt. Hören Sie, welche rechtlichen Auswirken eine Eheschließung für ein Familienunternehmen hat und wie sich der eheliche Güterstand für Unternehmerfamilien miteinander klären lässt ohne den Familienfrieden zu gefährden. Unser Inspirationsimpuls bietet Lesestoff zur Vertiefung.
16 Minuten
Die Beziehung zwischen Töchtern und Vätern hat eine besondere Dynamik, insbesondere im Prozess der Unternehmensnachfolge. Wie sich diese nutzen lässt und warum es sich für Söhne oftmals noch viel schwieriger gestaltet, darüber sprechen wir in dieser Folge.
12 Minuten
"Macht Geld allein glücklich?" Dieses klassische Sprichwort spiegelt für Unternehmerfamilien eine besondere Herausforderung wider: Wer aus der Familie bekommt welche Vermögensgegenstände im Zuge einer Unternehmensnachfolge übertragen? Nicht selten wird dieser wichtige Aspekt beim Generationswechsel außen vor gelassen. Doch Unternehmensnachfolge beinhaltet weit mehr als die Übergabe des operativen Staffelstabs. Werden Vermögensgegenstände übertragen, kommen emotionale Aspekte wie Gleichheit und Gerechtigkeit ins Spiel. In dieser Folge beleuchten Carola Jungwirth und Susanne Dahncke, warum sich diese Aspekte gerade in Familienunternehmen gegenseitig ausschließen können. Sie erfahren, wie ein Erbe zu einer Erblast mutieren kann und wie sich der Familienfrieden trotz dieses heiklen Themas bewahren lässt.
27 Minuten
Warum das eigene Nachfolgen nicht selbst organisieren? In dieser Folge schildert Richard Helmrich, 24, potenzieller Nachfolger in der 3. Generation, wie er seinen strategischen Einstieg in das Familienunternehmen selbst geplant hat. Das gelang ihm, weil er diesen Schritt sehr zeitig in die Wege geleitet hat, um sich und seine Vorgänger an diese Veränderung zu gewöhnen. Richard schildert reflektiert, was dabei gut geklappt hat und was hätte besser laufen können und gibt damit wertvolle Tipps für den Unternehmenseinstieg der nachfolgenden Generation. Spannend zu erfahren, wie die abgebende Generation auf seine Impulse reagiert hat.
17 Minuten
In dieser Folge widmen wir uns dem aktuellen Herausgeberbuch von Susanne Dahncke und ihren KollegInnen. Wir werfen den Scheinwerfer auf die vielleicht entscheidende Kompetenz für den langfristigen Erfolg einer Unternehmerfamilie: Die Kompetenz, generationsübergreifend im Dialog stehen zu können. Und wir sprechen darüber, warum diese Kompetenz ein Schlüssel dafür sein kann, dass eine Familienverfassung nicht als Stück Papier in der Schublade verstaubt, sondern zu einem ge- und erlebten Regelwerk wird.
24 Minuten
Susanne Klier ist in der 3. Generation Familienunternehmerin, ihr Vater baute gemeinsam mit seinem Bruder die Friseur-Kette Klier auf und aus. Mit dem Tod ihres Vaters wurde sie von heute auf morgen in die Gesellschafterrolle katapultiert. Obwohl in ihrer Kindheit das Unternehmen immer als viertes Kind mit am Tisch saß, war sie auf ihre neue Rolle nicht vorbereitet. Denn ihre berufliche Karriere verfolgte sie außerhalb des Unternehmens. Wie sie damit umgegangen ist, welche Herausforderungen sie gemeinsam mit ihren Geschwistern und Cousins und Cousinen nehmen musste, welche Aufgabe dabei die Erstellung einer gemeinsamen Familienverfassung spielte und die Frage "Zu wem gehört dieser Konflikt eigentlich?" - davon berichtet Susanne Klier im Gespräch mit Susanne Dahncke in dieser Episode.
15 Minuten
Die Geschwister-Doppelspitze erfreut sich in Familienunternehmen großer Beliebtheit. Die Vorteile dieses Führungsmodells liegen klar auf der Hand. Susanne Dahncke beleuchtet mit Carola Jungwirth jedoch auch, warum es so wichtig ist, die tatsächliche Motivationen für die Wahl gerade dieser Führungs-Konstellation heraus zu arbeiten. Sie erfahren außerdem, welchen Einfluss die Entscheidung für eine Geschwister-Doppelspitze bereits für zukünftige Generationen haben kann, wenn sie nicht komplett durchgedacht wurde. Unser Inspirationsimpuls liefert ein passendes Beispiel hierfür.
30 Minuten
Gerd Lauermann ist Jurist und wurde kurz nach dem Ende seines Studiums mit der Nachfolge im Unternehmen seines Vaters konfrontiert, einem Serviceunternehmen der Energiebranche. Damals hatte er nur sehr wenig mit dem Unternehmerdasein im Sinn. In dem Gespräch mit Susanne Dahncke spricht er sehr offen und reflektiert über seine berührenden Erfahrungen, die ihn tief geprägt haben. Zum Beispiel gründete er gegen den Willen des Vaters einen Betriebsrat und trat für ein soziales Führungsverhalten ein, bis er das Unternehmen schließlich an einen Wettbewerber verkaufte. Heute brennt Gerd für die Gemeinwohl-Ökonomie und ist als Gemeinwohlberater tätig. Sein Credo: Verbinden Sie wirtschaftlichen Erfolg mit gelebter Verantwortung für Mensch und Umwelt!