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Die Börsenminute Archiv

670 Episoden
16 Minuten
Nicht zu viel riskieren, schon gar nicht bei Pennystocks!


Manchmal ist es gut, Aktien erst nach der ersten Hype-Welle zu kaufen. Wer hätte beispielsweis das gedacht, dass die Aktie des Fahrtenvermittlungsdienst Uber in den letzten zwölf Monaten 140 Prozent zulegen konnte. Dafür sprechen allerdings die Zahlen: 17 Prozent Umsatzwachstum und vor allem schaffte es Uber erstmals Gewinne einzufahren und da gleich 11 Milliarden US-Dollar. Obendrein kündigte der Uber-Chef ein Aktienrückkaufprogramm von 7,2 Milliarden US-Dollar an. Böse Zungen behaupten, dass er damit den Börsenwert von Uber über 120 Milliarden US-Dollar treiben möchte, damit ihm persönlich Aktienoptionen von 136 Millionen US-Dollar winken.


Vorsicht bei Pennystock-Spekulationen!


Was der US-Aufsichtsmarktbehörde SEC Bauchweh bereitet ist der starke Anstieg des Handelsvolumen von Pennystocks. Hier erwarten sich Anleger vor allem bei kleinen AI-Werten Mega-Kurschancen, so wie momentan bei dem AI-Spezialisten Soundhound AI Corporation, bei dem auch Nvidia mit 3,7 Millionen US-Dollar eingestiegen ist und dessen Börsenwert seit Jahresbeginn 175 Prozent zugelegt hat. Doch Vorsicht: Pennystocks, die oftmals Verluste schreiben -was auch Soundhound AI immernoch tut - , können sich ebenso schnell nach unten bewegen.


Und was früher schwindelige Börsenbriefe waren sind heute Social Media-Propheten, die Pennystocks propagieren, nachdem sie diese gekauft haben. Anschließend sind sie auch die ersten, die nach kometenartigen Anstiegen die Ersten sein werden, die das sinkende Schiff auch wieder zu verlassen.


Ausstiegskandidaten für Warren Buffett sind jetzt offenbar private US-Stromversorger, deren Geschäftsmodelle aufgrund von hoher Klagen wegen Waldbränden und stärkerer Regulierungen nicht mehr so stabil sind. So liest es sich zumindest zwischen den Zeilen von Warren Buffett´s jüngsten Aktionärsbrief.


Einsteigen würde Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege der Shareholder Value Assetmanagement AG in jedem Fall bei Rückversicherern wie das französische Unternehmen Scor. Sie seien auch in stürmischen Zeiten ein stabiler Anker im Langfristportfolio. Heiko Böhmer gefällt auch der US-Techwert Adobe mit seiner hohen Bruttomarge. Wo der Aktienexperte noch Chancen auf einen "free lunch" an der Börse sieht hört ihr im Podcast-Experteninterview der GELDMEISTERIN, das am Sonntag erscheint. Ich hoffe wir hören uns. Eure Julia Kistner.


Freuen würde ich mich auch über Eure Unterstützung meiner Petition für die Steuerfreiheit der privaten Vorsorge sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.


Übrigens plane ich die Börsenminute mit der GELDMEISTERIN zu fusionieren und würde mich freuen, wenn wir uns auf dem Podcastkanal der GELDMEISTERIN wiederhören.


Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!


⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.


#Vorsorge #Uber #Hype #Aktien #Bewertung #Rückversicherung #Petition #KESt-frei #investieren #podcast


Foto: unsplash/sharam_anhari


14 Minuten
Von Auszahlungen, Dividenden und anderem passiven Einkommen


Liebe Geldmeisterinnen, alles Gute zum Weltfrauentag wünscht Euch Julia Kistner, die Euch folgendes ans Herz legen möchte: Bitte legt Euer Geld an, auch wenn ihr wenig habt oder gerade deshalb, weil langfristig Aktien im Vergleich zum Sparbuch mindestens ein Drittel mehr Vermögen bringen und Aktieninvestments auch keine Hexerei sind. Ihr müsst es nur tun! Statt ein Sparbuch solltet ihr einen Aktien-ETF-Sparplan eröffnen in den ihr monatlich einen bestimmen, gleichen Betrag in breit gestreute börsengehandelten Indexfonds investiert. Wenn ihr auch nur 50 Euro Monat für Monat in einen globalen Aktien-ETF einbezahlt und von einer moderaten Aktienrendite von sechs Prozent ausgeht habt ihr nach zehn Jahren 8.165 Euro zur Verfügung (nach KEST 7.494 €), nach 30 Jahren 48.980 Euro (nach KEST 36.530 €).


Wenn ich erst mit 50 Jahren mit dem Pensionssparen statt schon mit 30 Jahren starte und  z.B. „nur“ zehn Jahre anspare, muss ich schon 300 Euro statt 50 Euro monatlich in meinen Sparplan einbezahlen, um mit 60 Jahren auf dasselbe Vermögen, knapp 49.000 Euro zu kommen.


Genug gearbeitet?


Das bringt mich zu der Frage: Habt ihr eigentlich schon genug gearbeit bzw. Euer Geld für Euch arbeiten lassen, um frühzeitig aus dem Berufsleben zu scheiden? Oftmals wird die Höhe und die Dauer des Ansparens unterschätzt, die man benötigt, damit ein ausreichendes Vermögen zusammenkommt.


Nehmen wir an, wir sind beispielsweise 56 Jahre alt und würden uns gerne schon vom Berufsleben mit unserem sauer angesparten oder auch geerbten Vermögen von 300.000 Euro frühzeitig verabschieden. Wir gehen dabei von einer restlichen Lebenserwartung von noch 30 Jahren, also bis 86 Jahre aus, wiederum von einer Rendite der Ersparnisse von sechs Prozent und eine Kapitalertragsteuer auf die Erträge von 27,5 Prozent. Was glaubt ihr, wieviel ich mir von den 300.000 Euro monatlich entnehmen kann, damit sie am Lebensende aufgebraucht sind? Knapp 2300 Euro pro Monat. Bei 49.000 Euro könnte ich mir monatlich gerade einmal 341 Euro entnehmen und hätte auch hier noch nicht den Kaufkraftverlust durch die Inflation berücksichtigt.


Von Dividenden schwer leben


Wer sein Vermögen gar nicht erst aufzehren möchte, sondern nur von den Ausschüttungen der Unternehmen fürstlich leben möchte, der muss schon Warren Buffett heißen. Dessen Beteiligungsholding Berkshire Hathaway hat von seinen Unternehmen im letzten Jahr fünf Milliarden US-Dollar an Dividenden kassiert.


Aber selbst wenn man sich nur 1000 Euro pro Monat an Dividenden ausbezahlen lassen möchte braucht man bei einer stolzen Dividendenrendite von fünf Prozent – das ist die Dividende im Verhältnis zum Aktienpreis – bereits zuvor einen veranlagten Kapitalstock von 240.000 Euro, bei einer Auszahlung von 2000 Euro pro Monat gar von 480.000 Euro. Und dabei sind Dividenden ja nicht einmal garantiert, sie können je nach Wirtschaftsjahr stark schwanken und wie zu Covid-Zeiten auch ganz gestrichen werden können.


Mehr Rechenbeispiele, zum Höhenflug des deutschen DAX und der japanischen Börse hört ihr in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.


Viel Hörvergnüngen wünscht Julia Kistner, die sich am Weltfrauentag über die Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung der GELDMEISTERIN auf Apple, Spotify etc., damit sie noch mehr Gehör findet.


Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!


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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.


#Vorsorge #Dividenden #DAX #Aktien #Bewertung #Nikkei #Petition #KESt-frei #investieren #podcast


Foto: Unsplash/Briana Tozour
10 Minuten
Hab ihr das jetzt auch schon des öfteren gehört? Aktien-Experten setzen 2024 vermehrt auf Europa statt USA und hier auf die Granolas. Damit sind folgende europäischen Aktienschwergewichte gemeint: die Pharmariesen aus Großbritannien Glaxosmithkline und Astrazeneca, die Schweizer Roche, Novartis, Sanofi sowie der dänische Shootingstar Novo Nordisk. Weiters die französischen Luxusgüterkonzerne L’Oreal und LVMH, die Techwerte SAP und der niederländische Halbleiterindustrieausrüster ASML sowie mit Nestlé auch ein Lebensmittelkonzern.


Ich finde, deren Kurse haben - von Roche und Nestlé abgesehen - in den letzten zwölf Monaten ebenso wie die Magnificent Seven sehr stark zugelegt. Abgesehen davon, dass es für die elf Granolas meines Wissens noch kein ETF aufgelegt wurde würde ich mich - persönlich, das ist keine Anlageempfehlung - mit dem EuroStoxx 600 breiter aufstellen.


Breit mit 500 US-Aktien aufgestellt ist auch der amerikanische S&P 500 Leitindex. Der soll zum Jahresende bei 4744 Punkten liegen, das wäre unter dem Niveau, wo er aktuell notiert, nämlich bei rund 5096 Punkten. Das ist zumindest die Konsensmeinung der 300 vom Franklin Templeton Institute befragten Fondsmanager. Grund für den Pessimismus sei vor allem ein mit 5,8 Prozent deutlich schwächeres Gewinnwachstun als erwartet. So geht der Markt von plus 9,7 Prozent aus.  


Mehr hierzu, zum Börsengang von Reddit, der neuen DAX-Gewichtung ab 18. März, der Verknappung von Bitcoins und steigenden Militärausgaben hörst Du in dieser Folge der BÖRSENMINUTE.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich über Eure Unterstützung ihrer Petition für die Steuerfreiheit privater Vorsorge sehr freuen würde sowie über eine Bewertung auf Apple, Spotify etc., damit der Podcast noch mehr Gehör findet.


Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!


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Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.


#Granolas #MagnificenSeven #Bitcoin #Aktien #DAX #S&P500 #Petition #KESt-frei #investieren #podcast


Foto: Unsplash/Marcin Scalij





12 Minuten
Aus einer mach drei Walmartaktien, worauf Norwegens Staatsfonds setzt


Der US-Einzelhandelsgiganten hat diese Woche einen Aktiensplit im Sonderangebot. Jeder, der vor dem 22. Februar schon Walmart-Aktien im Depot hatte bekommt mit Börseschluss 23.2 für jede Aktie zwei weitere ins Depot gebucht. Walmart-Aktionäre, also bitte keinen Schreck bekommen, wenn die Aktie abMontag, den 25.3 nur noch zu einem Drittel seines Werts gehandelt wird, denn ab dann sind statt 2,7 Milliarden stolze 8,1 Milliarden Aktien ausgegeben, auf die sich der Börsenwert aufteilt.


Rein rechnerisch wird man durch einen Aktiensplit nicht reicher. Aber meist hebt er die Stimmung, weil man davon ausgehen kann, dass das Unternehmen zuversichtlich ist, dass die Aktie und das Geschäft weiter kräftig steigen.


Positiv wirkt sich der Aktien-Split alleine schon deshalb aus, dass das Unternehmen damit wieder international Schlagzeilen macht und weil die Aktien durch den Split für Kleinaktionäre wieder leistbarer werden.


Walmart will vor allem seinen 400.000 Mitarbeiter es durch den Aktiensplit erleichtern, Belegschaftsaktien als einen Lohnbestandteil zu erwerben. Denn Walmart-Unternehmensanteile kosten dann statt knapp 160 Euro nur mehr ein Drittel davon. Mehr zu Walmart, zum norwegischen Staatsfonds und dessen Investments, zur 500 Millionen-EU-Strafe für Apple und zum Goldpreis hört ihr in der aktuellen Wochenshow der Geldmeisterin.


Petition für KESt-Freiheit der Pensionsvorsorge – bitte unterschreiben!


⁠https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge⁠


Wenn man schon privat vorsorgen muss, um seinen Lebensstandard erhalten zu können, dann doch bitte KESt-frei ab einer Behaltedauer von zehn Jahren. Die Petition bitte jetzt unterschreiben, damit ist uns allen geholfen. Vielen Dank im Voraus sagt Julia Kistner


Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.


#Walmart #NorwegischerStaatsfonds #Gold #Petition ##KESt-frei #investieren #podcast


Foto: Unsplash / Bearbeitung Geldmeisterin


9 Minuten
Ob man Unternehmen mit stolzen Börsenwerten tatsächlich nicht mehr kaufen sollte, hängt nicht zuletzt von ihren Profitmargen ab. Wenn ein Unternehmen viel verdient, und iman ihm und seinem Geschäftsmodell zutraut, dass es seine stolzen Margen auch in Zukunft hochhalten kann, dann darf die Aktie auch etwas kosten.


Sehr profitabel ist etwa der Zahlungsabwickler Visa mit einer Nettogewinnspanne - also das Verhältnis von Gewinn zum Umsatz - von 55 Prozent. Bezahldienstleister zu sein scheint generell ein lukrativ zu sein. Denn auch beim Konkurrenten Mastercard liegt die Nettogewinnspanne noch bei stolzen 45 Prozent.


Und weil Nvidea momentan für seine Chips viel verlangen kann, verkauft sich die Aktie des Tech-Giganten immer noch wie warme Semmeln, auch wenn der Börsenwert schon das über 95-fache des Jahresgewinns übersteigt.  Die Nettogewinn-Marge liegt bei Nvidea bei 47 Prozent.


Jetzt unterschreiben! Petition für KESt-Freiheit der Eigenvorsorge


Mehr zu den Profit-Kaisern mit über 30 Prozent Gewinnmarge in der aktuellen Wochenshow der GELDMEISTERIN, die an alle Anleger*innen appelliert, ihre Petition für die „KESt-Befreiung der privaten Vorsorge“  zu unterschreiben und fleißig weiter zu teilen. Danke dafür!


https://www.openpetition.eu/at/petition/online/kest-befreiung-der-privaten-vorsorge


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.


Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.


#KESt-Befreiung #Inflation #Petition #Margen #Bezahldienstleister #investieren #podcast


Foto: JK / Bearbeitung Geldmeisterin


 


 


 
8 Minuten
Ich esse keine Burger, mir schmeckt aber die Mc Donald´s-Aktie, die mir Jahr für Jahr eine höhere Dividende beschert. Aktuell liegt die Dividendenrendite bei 2,15 Prozent. Doch wegen der Dividende habe ich mir meine Anteile am Fastfood-Riesen nicht gekauft, sondern vielmehr wegen seines stabilen Geschäftsmodells und des Immobilienbesitz. Die meiste Lokale gehören nämlich der McDonald´s-Zentrale und das garantiert auch kontinuierliche Mieteinnahmen. von den Franchisenehmern.


In den letzten fünf Jahren hat die Mecki-Aktie rund 70 Prozent an Wert zugelegt, in den vergangenen zehn Jahren waren es 271 Prozent und das bei einem vergleichsweise geringem Anlagerisiko alleine schon wegen des wertvollen Immobilienbesitzes.


Das muss der dieswöchige Star der Wallstreet, Chipotle Mexican Grill erst noch erreichen. Die auf Burritos bzw. mexikanisches Fastfood spezialisierte Systemgastronomie übertraf mit seinen Quartalszahlen alle Analystenerwartungen. Die Umsätze der nicht neu eröffneten Filialen von Chipotle stiegen im letzten Quartal um 8,4 Prozent, gerechnet hat man mit nicht einmal sieben Prozent. Zum Vergleich: die Mecki-Umsätze stiegen flächenbereinigt gerade einmal um 3,4 Prozent, wobei ein saturierter Fastfood-Riese natürlich nicht mehr so stark wachsen kann.


Ich habe mir Chipotle letztes Jahr in den USA vor Ort angeschaut, war eigentlich enttäuscht und hätte die Kette nie als Aktionär am Radar gehabt. Dabei stieg zuletzt der Chipotle-Quartalsumsatz inklusive der Neueröffnungen um 15,4 Prozent auf 2,52 Milliarden Dollar und das nicht nur durch Flächenexpansion, sondern auch durch höhere Margen und eine bessere Auslastung.


Trotz allem setzt ich persönlich lieber noch auf den Platzhirschen, auch wenn ich nahe dran war, McDonald´s aus meinem Langfristportfolie zu verbannen wegen dem Höhenflug der Appetitzügler von Novo Nordisk und Eli Lilly.


Doch Mecki hat sich und seinen Speisekarten bis dato immer neu erfinden und den aktuellen Trends anpassen können. In den USA ist man jetzt übrigens mit einem Mini-Ladenkonzept CosMc´s gestartet, dass weniger Essbares, dafür mehr margenträchtige, coole und kultige Drinks und Shakes und Eistees verkaufen will.


Eli Lilly oder doch Novo Nordisk?


Apropos Kalorienbomben und Gegenmittel: Der Pharmakonzern Eli Lilly hat – wenig überraschend – eine erstklassige Bilanz gezogen. Der Gewinn je Aktie stieg im letzten Quartal um mehr als 19 Prozetn, der Umsatz um 28,10 Prozent auf 9,35 Milliarden US-Dollar  Nicht zuletzt dank seiner Abnehmpräparate Zepbound und Mounjaro ist der US-Riese an der Börse schon fast 690 Milliarden Dollar wert und Analysten geben der Aktie weiteres Potential.


Ich persönlich habe schon länger den dänischen direkten Mitbewerber Novo Nordisk im Portfolio, weil mich allein schon die Firmengeschichte so fasziniert. Das Unternehmen gibt es eigentlich schon seit 1923. In den 80er Jahren hatte die Frau des damaligen Chefs Diabetes und hatte gehört, dass zwei kanadische Wissenschaftler Insulin entwickelt haben. Man nahm Kontakt auf und sie waren sehr freizügig mit ihrem Wissen und der Erlaubnis, es zu produzieren unter der Auflage, es nicht zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Daraufhin hat Novo Nordisk eine Stiftung eingerichtet, die heute noch Großaktionär ist und eben Geld für Forschung und Entwicklung sicherstellt, sodass dabei Großartiges wie die Diabetes-Spritze Wegovy, aber auch Therapien gegen andere chronische Erkrankungen entsteht.


Grundsätzlich glaube ich, dass im Pharmabereich dieses Jahr einige spannende Aktiendeals möglich sind. Wo es noch Anlagechancen gibt erfährst Du in der Wochenshow und im großen Interview der GELDMEISTERIN.


Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.


#McDonald´s #Aktien #Chipotle #Fastfood #Inflation #Wallstreet #investment #Börsen #podcast


 
12 Minuten
An den US-Börsen war in der Kalender-Woche fünf mega viel los. Rund ein Drittel des Börsenwertes des S&P-500 zog Bilanz. Das waren vor allem die großen Tech-Werte Microsoft, Alphabet, Apple Amazon und Meta. Microsoft muss man einfach lieben. Der Gewinn je Aktie stieg zum Vergleichsquartal des Vorjahres von 2,33 auf 2,77 US-Dollar je Aktie, das ist ein Plus von knapp 19 Prozent. In den letzten zwölf Monaten stieg der Kurs von Microsoft um über 64 Prozent, davon alleine seit Jahresbeginn 9,74 Prozent.


Bei Google-Mutter Alphabet stieg der Gewinn von 1,14 auf 1,72 Dollar je Aktie – also knapp 51 Prozent. Auch schön.


Dennoch waren die Aktionäre offensichtlich nicht zufrieden, Apple gab nach ihrer Quartalszahlen im nachbörslichen Handel drei Prozent nach, vor allem weil das China-Geschäft einbricht, auch die Mac-Labtops und iPads verkaufen sich nicht so gut. Bei Microsoft monieren die Anleger wiederum die hohen Integrationskosten des übernommenen Spiele-Entwicklers Activision Blizzard und hohe Investitionen im KI- und Cloudbereich – Wachstum kostet eben. Bei Alphabet hat man sich noch höhere Werbeeinnahmen erwartet.


Meta überzeugte hingegen mit der Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms um 50 Milliarden US-Dollar . Erstmals will man Dividende zahlen. Auch Amazon-Aktie konnte sich deutlich nach Quartalsveröffentlichung - 14 Prozent Umsatzplus gegebenüber dem Vorjahresquartal - erholen, nachdem die Aktien wegen der geplatzten Übernahme des Staubsaugerroboterherstellers iRobot einknickte. Amazon ließ den Deal auf Druck der EU-Übernahmekommission platzen. Aber auch die Behörden werden das unglaubliche Wachstum der Magnificent Seven nicht einbremsen können, ebenso wenig den Vermögenzuwachs ihrer Großaktionäre.


Tech macht die Reichsten noch reicher!


So hat der größte Staatsfonds der Welt, der norwegische Staatsfonds 2023 im Vorjahr 195 Milliarden Gewinn gemacht, das entspricht einer Rendite von 16,1 Prozent. Die haben die Norweger vor allem mit Tech-Aktien eingefahren. Seine wertvollsten Beteilungen des Staatsfonds Microsoft, Apple und Nvidea.


Neben einer Reihe von Bilanzen wurden auch jede Menge Aktienrückkaufprogramme verkündet. Shell beispielsweise will in den nächsten drei Monaten um 3,2 Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufen, DAX-Konzern in diesem Jahr insgesamt um 15 Milliarden Euro. Mehr zu Aktienrückkäufen, welche Aktien die weltbesten Portfoliomanager kaufen und an welchen Börsen man zu welcher Zeit am besten seine Order platziert erfährst Du in dieser Folge der GELDMEISTERIN -Wochenshow KW 5. Ich hoffe wir hören uns wieder am Sonntag beim Expertinnen-Talk der GELDMEISTERIN, wenn es um Immobilieninvestments geht.


Und falls ihr mir noch einen Gefallen machen wollt, dann stimmt doch bitte noch schnell für die GELDMEISTERIN beim Ö3-Podcastaward 2024:


https://oe3.orf.at/podcastaward


Ein schönes Wochenende wünscht Euch in jedem Fall Julia Kistner.


Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.


#ö3Podcastaward #Aktien #Rückkäufe #Tech-Aktien #Wallstreet #Handeszeiten #Börsen


 
13 Minuten
Wie schon in der letztwöchigen Wochenshow der GELDMEISTERIN erwähnt ist die Entwicklung des chinesischen Aktienmarktes derzeit alles andere als erbaulich. Das Problem ist, die meisten China-ETFS setzen auf ein und denselben China-Index, nämlich den CSI 300, den China Security Index, der auf die Kursentwicklung der beiden größten Börsen Festland-Chinas, Schanghai undShenzhen setzt, der in Renmimbi berechnet wird und  nicht so transparent wie westliche Index ist.


Im letzten Jahr hat der CSI300 über 20 Prozent verloren- Und selbst wenn man nicht direkt in China investiert ist steckt dieser Index doch in vielen Welt- und Schwellenländer-ETFs. Im MSCI All Country World-Index ist der China-Anteil allerdings gerade einmal 3,85 Prozent, im MSCI Emerging Markets dann aber doch 30 Prozent. Wer nicht glaubt, dass China wieder Boden fasst, für den gibt es auch viele Weltmarkt-ETFS „Ex-China“, was ich vielleicht politisch, aber nicht ertragstechnisch für sinnvoll erachte, zumindest nicht bei geringfügiger Beimischung wie im MSCI ACWI.


Infrastruktur und europäische Banken


Aktuell spannender als China-ETFs finde ich persönlich ETFs auf den europäischen Bankenindes Euro Stoxx 30 oder auch Infrastrukturinvestments. Auf letztere setzt jetzt auch ETF-Anbieter BlackRock vermehrt. Durch die Übernahme von Global Infrastructure Partners (GIP) verdreifacht der Fondsriese sein Infrastruktur- , Transport- und Energieportfolio auf 150 Milliarden US-Dollar. Kein schlechter Schachzug, denn um die Energiewende zu schaffen müssen die Staaten weltweit viel Geld in ihre Infrastruktur stecken.


Britischer Vorsorge-Tipp


Während den Österreichern wieder einmal als Karotte eine steuerliche Förderung für ihr Vorsorgedepot vor die Nase gehalten wird, bieten Großbritannien seinen Bürgern bereits ein begünstigtes „Individual Savings Account“. Der Inselstaat legt bis zu 25 Prozent pro Jahr auf Ersparnisse drauf, die man entweder in Cash oder in Aktien veranlagen kann und an die man erst mit 60 Jahren oder aber für den Kauf der ersten Immobilie dran kommt. Mehr hierzu und weitere Anlagetipps hörst Du in dieser neuen Wochenshow-Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner


Über eine Stimme für die GELMEISTERIN beim Ö3-Podcast Award bis zum 16.Februar 2024 würde ich mich sehr freuen:


https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3038638/


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#China #Europa #ETFs #Börse #Aktien #Infrastruktur #BlackRock #Eurostoxx #investment #LarryFink #GIP #podcast
11 Minuten
Ich weiß, ich bin ein Spielverderber, aber die Börse ist nun mal kein Casino. Deshalb nehme ich Risiko aus meinen Investments jetzt auch raus. Nicht, weil es statistisch ein schlechtes Omen ist, wenn der S&P 500 in den ersten fünf Tagen des Jahres verliert. An Orakel glaube ich ohnedies nicht, und so kurzfristige Entwicklungen interessieren mich als Langfristanleger normal nicht. Aber ich finde, die inverse Zinskurve als Warnsignal für eine Rezession, die geopolitische Lage unschwache Konjunktur und die mit Sicherheit nicht mehr so starken Unternehmensgewinne sprechen dafür, mehr denn je auf das Verlustrisiko, sprich wieder mehr auf die Qualität von Investments zu achten.


Genau deshalb bleibe ich noch in meiner Übergewichtung in großkapitalisierte, solide Werte – auch in den „magnificent seven“, auch wenn von der Bewertung her die kleineren Nebenwerte hier schon sehr hinterherhinken. Der Russell 2000-Index, der die kleinen US-Werte umfasst, performt nun schon seit 2016 Jahr für Jahr um sechs Prozent schlechter als seine großkapitalisierter Index-Bruder S&P 500. In den letzten drei Jahren hätte man mit einem ETF auf den Russell 2000 Geld verloren, während man mit dem S&P 500 rund 30 Prozent gewonnen hätte. Das alleine ist für mich aber noch kein Grund, dass sich daran etwas ändert, sondern vielmehr eine gute Einstiegsgelegenheit bei soliden kleinen Werten, die wenig verschuldet sind. So einen Qualitätsfilter hat der S&P 600, der Russell 2000-Index hingegen nicht, weshalb ich – wenn schon – einen ETF auf den S&P Smallcap 600 bevorzugen würde.


Banken haben gute Karten


Geschäftsbanken sollten  – vorausgesetzt ihr Kreditportfolio ist gesund – auch 2024 noch sehr gut verdienen, vor allem die europäischen Institute. Laut Bloomberg rechnen die Analysten im Schnitt damit, dass die Kurse amerikanischer Bankrn stagnieren während die der europäischen Banken um 22 Prozent zulegen. Als Anleger sollte ich, wenn ich mich in Bankaktien wage – unbedingt auch bei Europas Banken auf das Kreditrating schauen oder zumindest das Verlustrisiko auf viele Institute breit streuen. Hierfür gibt es ETFs auf den Stoxx 600 Bankenindex.


Mehr auch zu Inflation und Zinsen und zu den aktuellen Kursverlustrisiken vor allem in China hörst Du in der aktuellen Wochenschau der GELMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner!


Und wenn es Euch zeitlich irgendwie ausgeht, würde ich mich über Eure Kommentare über das neue Format der BÖRSENMINUTE freuen.


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#Indien #China #LaGarda #insen #Aktien #SmallCaps #Magnificent Seven #investment#podcast





 
10 Minuten
Die GELDMEISTERIN-Wochenschau zu Bitcoin-ETFs, Fat Cats, Autowerte und Schweizer Franken


Die Assetklasse, über die in der ersten Wochenhälfte selbst an den Biertischen am meisten gefachsimpelt wurde, war? Richtig, Bitcoin. Alles wartete gespannt auf die Zulassung der ersten Bitcoin-Spot- ETFs am Mittwoch durch die US-Börsenaufsicht SEC.


Als erste am Start mit Produkten sind BlackRock, Fidelity, Invesco, VanEck, Ark Investments, 21Shares und viele weitere Anbieter werden folgen.


Wen ihr mich persönlich fragt, würde ich mich jetzt trotzdem nicht Hals über Kopf auf ein solches Investment stürzen. Zum einen sollte ich erst einmal wissen, in was ich genau investiere. Bitcoin-Spot-ETFs sind jederzeit handelbare Fonds, die auf den aktuellen Bitcoin-Preisen beruhen. Aber auf was beruht eigentlich der Bitcoin-Preis? Außer auf die Spekulation auf sowie auf das Anlegervertrauen in ein „verpacktes Nichts“?  Ich kann da keinen inneren Wert bei einem Investment erkennen, das so stark schwankt. Das tut Bargeld von soliden Volkswirtschaften derzeit nicht und hier ist mein Vertrauen auch nicht unbegrenzt. Ich halte nur so viel Cash, um ein Jahr über die Runden zu Kommen und das ist viel zu konservativ gedacht.


Aber zurück zu Bitcoin-ETFs. Warum sollte ich mir sie kaufen, statt spesengünstiger direkt in Bitcoins zu investieren? Weil das Handling leichter ist als bei Direktinvestments in Bitcoins, wo ich mich selbst um die Verwahrung der Bitcoins in einer Wallet kümmern muss, wenn es der Broker nicht tut und meine Bitcoins weg sind, wenn ich den Zugangscode verschmeiße.


Ich gebe zu, ich selbst habe geringfügig Spielgeld in Bitcoin und Ethereum investiert, aber nur um den Markt aktiv zu verfolgen, nicht weil ich an Krypto glaube. Wenn ich in Bitcoin-ETFs investieren wollte, was ich nicht möchte, würde ich dies auch nicht sofort tun. Denn die Fondsanbieter haben den Bitcoin-Preis zuletzt selbst damit in die Höhe getrieben und dies noch immer tun, in dem sie sich für die Emission ihrer Produkte mit diesen Krypto-Assets noch vermeintlich günstiger eindecken.


Auch ist der Hype und der Preis immer beim Handelsstart besonders hoch, das kann man auch bei Aktien-Neuemissionen sehen und es muss sich erst ein Preis einpendeln. Für einen weiteren Anstieg von Bitcoin spricht, dass sich jetzt auch große institutionelle Anleger wie Pensionskassen oder Family Offices und Vermögensverwalter mit geregelten Bitcoin-ETFS eindecken können. Auch könnte am 23 April 2024 eine künstliche Verknappung des Bitcoin-Angebots, das alle vier Jahre stattfindet wieder den Kurs in die Höhe pushen. Man nennt das „Halving“. Miner bekommen weniger Bitcoins zugeteilt und somit kommen weniger in den Umlauf. Waren es anfangs 50 pro Block werden es nach dem vierten Halving nur mehr 3,125 Bitcoin sein und im Jahr 2140 dürfte nach dieser Rechnung dann die  letzte der 21 Millionen "Einheiten von Nichts" geschürft sein.


Unüberschaubarer Automarkt


Worin ich derzeit auch nicht investiere sind Auto-Aktien, weil ich persönlich noch nicht abschätzen kann, wer das Rennen im neuen E-Mobilität-Markt macht. Ich investiere da lieber in die Lade-Infrastruktur und Zulieferer wie ABB.


Die Fat Cats und Schweizer Franken


Über was diese Woche noch schlecht beziehungsweise gut gesprochen wurde waren Fat Cats und der Schweizer Franken. Mehr dazu in der aktuellen Wochenshow der GELDMEISTERIN.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.


Und wenn es Euch zeitlich irgendwie ausgeht, würde ich mich über Eure Kommentare über das neue Format der GELDMEISTERIN freuen.


 Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


Risikohinweis: Das sind keinesfalls Empfehlungen, sondern nur persönlichen Gedanken. Julia Kistner übernimmt keinerlei Haftung.


#FatCAt #BMW #Mercedes #Bitcoin #Aktien #Krypto #CHF #Cash #investment#podcast


12 Minuten
Die GELDMEISTERIN – die neue Wochenshow mit Julia Kistner


Neues Jahr neues Podcastkonzept. Um Euch noch besser mit nützlicher Börsen-Info versorgen zu können, erscheint die Börsenminute ab sofort unter der Marke GELDMEISTERN. Und zwar nicht mehr in kleinen Häppchen am Dienstag, Mittwoch und Freitag, sondern serviert als Börsen-Wochenshow jeden Donnerstag neu. Sonntags gibt es wie gewohnt das große Interview der Woche.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner


Pharma-Branche bleibt mein Favorit


Also ich setze 2024 weiterhin auf die Pharmabranche, behalte ein Großteil meiner Novo Nordisk-Aktien und schaue mir Biotech-Aktien wie das Unternehmen Biontech an. Zum einen, weil ich auf deren Krebstherapien setze und zum anderen, weil der aktuelle Biontech-Börsenwert fast schon durch ihre Cash-Reserven gedeckt ist. Was ich noch mache, bevor die Zinsen wieder sinken – da ist also meiner Meinung nach noch keine Eile geboten: Ich stecke einige Gewinnmitnahmen bei Aktien in sehr solide Unternehmensanleihen. Nicht, weil ich Bonds langfristig attraktiver als Aktien finde, sondern weil mein Anleiheteil im Portfolio so gering ist und ich Cash durch besser verzinste Bonds mit drei bis fünf jähriger Laufzeit ersetzen möchte. Die sollen in unterschiedlichen Jahren abreifen, so dass ich immer wieder cash, falls gebraucht, am Ende der Bond-Laufzeiten zur Verfügung habe.


Die glorreichen Sieben laufen weiter


ETF-Anbieter wie Amundi und Invesco bieten für alle, denen die „magnificen seven“, also also Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Nvidia, Meta und Tesla schon mit einem Durchschnitts-KGV von 40 zu heiß gelaufen sind auch Nasdaq 100 Equal Weight -ETFs. Hier werden auch die großen mit der hohen Marktkapitalisierung gleich gewichtet wie kleinere Wert im Nasdaq. Macht Sinn, wenn man jetzt damit rechnet, dass die anderen 93 Nasdaq-Werte aufholen.


Aber bevor ich mir ein solches Vehikel anschaffe, sollte ich mir überlegen, was eigentlich dafür spricht, dass die Glorreichen Sieben nicht weiterhin überperformen. Für mich nichts.. Allerdings haben von den Glorreichen Sieben im Film nur drei überlebt.


Über welche Aktien man aktuell spricht, welche Banken nächste Woche Bilanz ziehen, wer die Profiteure von gestiegenen Zinsen sind und vor welchem Anleger-Fehler Starinvestor Warren Buffett warnt, erfährst Du in derr Podcast-Premiere „GELDMEISTERIN – die Wochenshow“.


Vielen Dank fürs Zuhören sagt Julia Kistner.


Und wenn es Euch zeitlich irgendwie ausgeht, würde ich mich über Eure Kommentare über das neue Format der GELDMEISTERIN freuen.


 Musik- & Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


#Jahresrückblick #Zinsgewinner #Apple #Biontech #Aktien #Unternehmensanleihen #Bonds #Cash #investment #Pharma #podcast


Foto: Unsplash


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Die/der Erste der zumindest zwei von drei Aktien errät, erhält von mir eine Weihnachtsüberraschung!


Liebe Börsenminute-Hörer*innen. Vielen Dank, dass ihr mir 2023 so interessiert zugehört habt! Als Dankeschön möchte ich Euch die Zeit bis zur Bescherung mit einem Aktienquiz verkürzen. Wer mindestens zwei meiner drei Lieblingsaktien in meinem persönlichen Langfristportfolio errät und mir als Erste(r) im Kommentar oder an julia@geldmeisterin.com richtig antwortet, erhält von mir ein Weihnachtsüberraschung. Los geht´s:


Traumaktie No.1: Also bei dieser Aktie kann ich mir vorstellen, dass sie, wenn ich sie längerfristiger halte, mein erster Tenbegger im Portfolio wird. Über 120 Prozent hat sie mir bereits gebracht, und auch schon viel zur Weltgesundheit beigetragen. Das Gute ist, die Nachfrage nach ihrem Spitzenprodukt ist um ein Vielfaches höher als die aktuellen Produktionskapazitäten und daran wird sich so schnell nichts ändern. Starek neue Konkurrenz ist auch nicht so schnell in Sicht. Mit einer Marktkapitalisierung von über 408 Milliarden Euro ist sie die meist gehandelte Stoxx 50-Aktie.


Traumaktie No.2: Ich bin ein großer Fan ihrer Produkte, hätte auch gerne eines. Die Marktkapitalisierung beträgt über 111 Milliarden Euro. Im letzten Jahr hätte man über 11,5 Prozent mit dieser Aktie verloren, in den letzten zehn Jahren knapp 316 Prozent gewonnen. Ein Traditionsunternehmen mit hohem Markenwert, das heute High Tech-Produkte produziert, die helfen, die Welbevölkerung zu ernähren. Ihre weltenweiten Konkurrenten kann man an einer Hand abzählen.


Traumaktie No 3: Also diese Aktie stammt aus einer meiner Lieblings-Urlaubsdestinationen. Das Herkunftsland mag ich alleine schon deshalb, weil man dort so hervorragend essen kann. Wer mit dem Auto dort urlaubt, kommt um seine Dienstleistung fast nicht herum, lässt viel Geld auf der Straße liegen. Der Mischkonzern hob seinen Ausblick für den freien Cashflow für 2023 auf 4,5 Milliarden an. Was toll ist: Ein wichtiger Bestandteil seiner Umsatzerlöse ist per Gesetz inflationsgesichert.


Ganz aktuell lief über den Ticker, dass das Unternehmen um 600 Millionen Euro eigene Aktien zurückkaufen möchte, was den Kurs zusätzlich beflügeln sollte.


Frohe Weihnachten und viel Spaß beim Rätseln wünscht Julia Kistner.


Rechtshinweis: Dies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Julia Kistner übernimmt hierfür keine Haftung.


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Und DAX meine ich natürlich den deutschen Leitindex, nicht das abgebildete Haar-Wax :-)


Es ist zwar wirklich schön, wie der deutsche Leitindex DAX 40 im letzten Monat 5,25 Prozent zulegen konnte. Abe da muss man sich natürlich anschauen, was exakt zulegen konnte. Ein Blick auf die genaue Zusammensetzung des DAX, die sich die Fondgesellschaft DWS genauer angesehen hat. Demnach hat die Automobilbranche einen Anteil an den Umsatzerlösen des DAX 40 von 28 Prozent, am Gewinn sogar von 31 Prozent. Die Industrie ist das zweite Schwergewicht im DAX. Ihre Umsatzerlöse tragen 23 Prozent, die Gewinne 20 Prozent bei.


Interessant ist, dass das Aushängeschild der deutschen Wirtschaft, die Chemie-Branche, überhaupt nur sechs Prozent zu den Umsatzerlösen und gar nur vier Prozent zu den Gewinnen der im DAX 40 repräsentierten-Unternehmen beiträgt.


Was mir persönlich nicht so gut gefällt ist die regionale Umsatz- und Gewinnverteilung der DAX-Unternehmen. Zwar werden nur 19 Prozent des Gewinns und 18 Prozent des Umsatzes im schwächelnden Deutschland umgesetzt. Aber 22 Prozent des Umsatzes und 28 Prozent der Gewinne fallen auch noch auf den zweitwichtigsten Absatzmarkt USA, für den viele Analysten für 2024 ein noch schwächeres Wachstum als für Europa voraussagen. Der drittwichtigste Markt für deutsche DAX-Konzerne ist der politisch problematische Markt China mit jeweils 15 Prozent an Gewinn und Umsatz.


Nicht, dass mir deutsche Unternehmen per se nicht gefallen. Ich würde nur nicht in den Leitindex DAX investieren, sondern mir einzelne Perlen der deutschen Wirtschaft fischen.


In meinem persönlichen Depot liegt derzeit die deutsche BASF, die mir schon reichlich Verluste bescherte, aber an die ich weiterhin glaube und die ich jetzt besonders günstig finde. Sehr froh bin ich auch, dass ich den US-deutschen Industriegase-Giganten Linde im Langfristportfolio habe - der in den USA notiert.


Mein deutscher Verkaufskandidat für den Verlustausgleich 2023 ist Zalando. Wie der Verlustausgleich noch vor Jahresende funktioniert findet ihr in der letztwöchige Podcastfolge der Börsenminute. Dem Modelieferanten trauen ich nicht mehr, oder zumindest nicht so schnell eine Rückkehr auf alte Kursniveaus zutraue.


Echt enttäuscht haben mich die jüngeren Börsengänge Porsche Holding und Siemens Energy. Hier werde ich das Gefühl nicht los, als Kleinanleger abgezockt worden zu sein ...


Dies ist übrigens die 670.te Börsen-Minute-Folge. Hat das nicht ein Sternche oder eine Gratis-Abo des Podcast verdient, damit noch mehr Hörer:innen auf die Börsenminute aufmerksam werden. Vielen Dank sagt Julia Kistner


Rechtshinweis: Dies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Julia Kistner übernimmt hierfür keine Haftung.


#Börse #investment #DAX #Leitindex #Germanstocks #Aktien #podcast








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Jammern ist in Wirklichkeit nicht der Gruß des Kaufmanns, sondern des Investors. Denn eigentlich hat man seit Jahresbeginn mit fast allen Anlageklassen die Inflation geschlagen, wie Luca Paolini, Chefstratege von Pictet in seinem jährlichen Wirtschaftsausblick so schön zusammenstellte. Wer die absoluten Gewinnbringer 2023 waren überrascht nicht. Es waren insgesamt wieder einmal globale Aktien mit einem Kursanstieg von 6,2 Prozent.


Beachtlich ist, das Cash – global veranlagt – mit 4,2 Prozent Verzinsung mehr brachte als globale Bonds mit 3,4 Prozent. Von den Sektoren stach nicht der IT- sondern der Energiesektor hervor. Die Energiebranche legte insgesamt 10,8 Prozent zu, der Finanzsektor um 9,4 Prozent, IT-Titel insgesamt „nur“ um vier Prozent. Vom Hype um künstliche Intelligenz profitierten offenbar bisher nur wenige IT-Titel, vor allem die „Magnificent Seven“ und nicht die gesamte IT-Branche. Vom Anlage-Stil überzeugte 2023 Value, nicht Growth mit einem fast doppelt so hohen Kursgewinn. Nach den jüngsten starken Kursanstiegen wird man 2024 - vorausgesetzt es kommt nicht zur einer starken Korrektur – nicht mehr so viel Value finden.


Was nicht so gut lief waren zum Beispiel solide europäische, Schweizer oder japanischen Staatsanleihen, die 2023 real nichts brachten. Beachtliche 8,6 Prozent verdiente man hingegen mit US-High Yield-Anleihen.


Dass der japanische Yen schwächelte, wurde viel berichtet, wobei er gegenüber dem US-Dollar seit Mitte November bereits wieder sieben Prozent zulegen konnte. Untergegangen ist jedoch, dass der Wertzuwachs des Schweizer Franken mit 1,8 Prozent unter der langjährigen Teuerungsrate lag.


JP Morgan Asset Management rechnet, dass alle Assetklassen 2023 im Plus liegen werden. Eine sehr steile Vorgabe für 2024, wie ich finde …


Rechtshinweis: Dies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Julia Kistner übernimmt hierfür keine Haftung.


#Börse #investment #Inflation #Cash #Bonds #Aktien #anleihen #podcast


Foto: Unsplash/Brook Cagl








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In der friedlichen Weihnachtszeit muss ich mich einfach nochmals über die EU-Taxonomie mockieren, die definiert welche Investments nachhaltig und sozial sind. Schon schlimm genug für mich, dass Gas und Atomkraft, unter grüne Energien fallen. Jetzt hält sich auch noch die Waffenindustrie für nachhaltig sozial und beharrt darauf, dass Rüstung unter die Sozialtaxonomie fallen sollte, weil die Branche ja gut bezahlte Arbeitsplätze schaffe und es ohne Rüstungsgüter keine Sicherheit und keinen Frieden gäbe.Die Rüstungsindustrie wahre die Menschenrechte und sei deshalb ein klarer Kandidat für S wie Soziales, der Zweite der berühmten drei Buchstaben ESG, die die Welt retten sollen.


Verständlich, dass es für die Waffenhersteller von Gewehrfirma Heckler & Koch, über Radarhersteller Hensoldt bis zum Panzerproduzenten Rheinmetall wichtig ist, in die EU-Sozial-Taxonomie aufgenommen zu werden, damit die Banken sie finanzieren dürfen und die Fondsbranche in sie kräftig investieren kann.


Derzeit ist die Rüstungsindustrie laut EU-Taxonomie weder dezidiert als investierbar eingeschlossen, noch ausgeschlossen. Also wer einen als nachhaltig deklarierten Fonds kauft, investiert womöglich auch in Rüstung.


Ich akzeptiere, dass man bei Verteidigung unterschiedlicher Meinung sein kann und man auch noch zwischen Waffengattungen unterscheiden könnte. Ob es sich um kontroverse Waffen handelt oder nicht. Die Ratingagentur MSCI schließt bei ihren nachhaltigen Indizes die kontroversen Waffen aus. Das sind Streubomben, Landminen, uranangereichte Waffen, chemische & biologische Waffen, blendende Laserwaffen, nicht nachweisbare Fragmentwaffen, Weißer Phospor-Waffen und Nuklearwaffen.


Wer sich ebenso wie ich mit Rüstungsgüter generell unwohl fühlt, ob sie nun im kontroversen Katalog des Grauens sind oder nicht, der kann Fondsprodukte mit Umweltzeichen wählen. Dies schließt Waffen grundsätzlich aus, oder der sollte genau ins Fondsprospekt schauen.


Und wenn man es ganz genau nimmt, muss man sich auch noch die investierten Unternehmen anschauen. Dass etwa der Streu- und Nuklearwaffenproduzent Lockheed Martin bei friedliebenden Menschen kein Platz im Portfolio hat, lässt sich noch erkennen. Doch was ist etwa mit General Electric, die Komponenten von Trägersystemen liefern, die theoretisch Streumunition abfeuern könnten oder Militärflugzeuge warten, die Nuklearwaffen verwenden könnten?


Ich bin grundsätzlich kein Freund der nachhaltigen Labels, deren Kriterien sich für mich oft nicht erschließen, die Aufwand und Kosten bedeuten, nicht vergleichbar sind und wo noch dazu doch jeder eine andere Vorstellung von grün und sozial hat.


Waffen sind dies jedenfalls nicht für mich. Gerne höre ich mir eure kontroversielle Meinung an. Ich freue mich auf Eure Kommentare und wenn Ich Euch am Sonntag.bei meinem Podcast-Interview der GELDMEISTERIN mit Paul Jackson, Global Head of Asset Allocation Research bei Invesco wiederhöre. Eure Julia Kistner


Rechtshinweis: Dies ist die Meinunung der Autorin und keine Anlageempfehlung. Julia Kistner übernimmt hierfür keine Haftung.


#Börse #investment #Waffen #Rüstung #Sozialtaxonomie #Umweltzeichen #nachhaltig #podcast


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