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Die Börsenminute Archiv

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Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum ist die Q1-Berichtsaison vorbei befinden wir uns schon wieder in der Vorankündigungssaison, bis  dato ohne nennenswerte negativen Vorankündigungen. Auch haben meines Wissens bisher keine prominenten Konzerne entäuscht , die wegen abweichender Geschäftsquartalen bereits das zweite Quartal vorzeitig publiziert haben. Hoffnung geben uns wenige Wochen vor der Q2-Berichtssaison auch die Analysten, die zwischen Q1 und Q2 ungewöhnlich häufig ihren Ausblick korrigierten und das meist nach oben. In den USA sind in den Monaten Mai und Anfang Juni laut dem ETF-Spezialanbieter LGIM drei Viertel der Gewinn-Revisionen positiver ausgefallen, was man sonst nur nach Rezessionen oder bei der Senkung der Unternehmenssteuern in den USA 2017 gesehen hat. Wenn das nicht nach einem Sommermärchen in den nächsten Wochen klingt...


Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


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#Berichtssaison  #Q2  #Sommermärchen #Analysten #Revision
2 Minuten
Immerhin 130 Staaten haben sich auf eine Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen geeinigt. Gut, als routinierte Steuerzahlerin kommen mir 15 Prozent Unternehmenssteuer nicht wirklich hoch vor. Selbst die Mehrwertsteuer ist höher. Auch brüstet sich Finanzminister Blümel  damit, die Steuer auf Unternehmensgewinne in Österreich von 26 auf 21 Prozent senken zu wollen.  Die Mindestunternehmenssteuer, die laut OECD 150 Milliarden Dollar zusätzlich pro Jahr bringen soll, tritt ohnedies erst 2023 in Kraft. Sie betrifft auch nicht alle, sondern „nur" 7000 bis 8000 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 750 Millionen Euro. Auch stimmten neun Länder, darunter Estland, Ungarn und Irland, sowie Barbados, St. Vincent, Srilanka , Kenya, Grenada und Peru nicht zu. Irland bangt um ihren Status als EU-Unternehmenssteueroase mit 12,5 Prozent. Nutznießer Nummer Eins der Mindestunternehmenssteuer ist die Weltmacht Nummer Eins. Denn die USA ist die Heimat vieler betroffenen Konzerne wie Apple, Google, Amazon, Facebook, Microsoft etc. Unter den Verlierern ist die Schweiz, die bisher mit Niedrigsteuern lockte. Multis und deren Aktionäre können der Mindeststeuer jedenfalls gelassen entgegen sehen.


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#Unternehmenssteuer  #Gewinne  #OECD #Konzerne
88 Sekunden
Der Ölpreis hat sich in den letzten zwölf Monaten verdoppelt. Der Grund ist klar: Man braucht nur die Kondensstreifen am Himmel zu zählen, oder auch auf die Straße zu schauen oder in der Industrie, was sich dort abspielt. Die Öl-Lagerbestände sind unter den 5-Jahres-Durchschnitt gerutscht und die OPEC-Länder streiten munter weiter über höhere Fördervolumen. Was aus Anlegersicht interessant ist: Öl, zumindest das, in das man anlegt, kauft man ja nicht in Flaschen, sondern am Terminmarkt. Man kauft Kontrakte für eine bestimmte Zeit, die man nach Ablauf wieder neu abschließt, soll heißen man rollt die Kontrakte immer weiter. Geht man von steigenden Preisen aus, hat man Rollverluste. Man spricht von Contango. Rechnet man hingegen mit fallenden Preisen, freuen sich Investoren über Rollgewinne, sprich über Backwardation. Etwas, was im Ölmarkt untypisch, aber aktuell der Fall ist. Rohstoffe sind also gut für die kurzfristige Spekulation, aber nichts für eine Buy and Hold-Strategie im Langfristportfolio.


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#Ölpreise #Backwardation #OPEC #IRohstoffe #Spekulation #Terminmarkt


87 Sekunden
Die USA darf man nie unterschätzen, auch wenn China mächtig aufholt. Der Internationale Währungsfonds rechnet heuer in der größten Wirtschaft der Welt mit einem Wachstum um sieben Prozent – ok jetzt kann man sagen, wen wundert´s nach einem Pandemiejahr. Doch laut IWF wird die US-Wirtschaft auch 2022 nochmals um fünf Prozent wachsen. Wenn die Wirtschaft brummt, steigen auch die Preise. Der IWF geht heuer von 4,5 Prozent Inflation in den USA aus, die 2022 allerdings wieder auf 2,5 Prozent sinken sollte. Damit die Wirtschaft boomt, braucht es allerdings den Staat. In den USA soll der American Job-Plan und der American Family Plan gemeinsam zwischen 2022 und 2024 für insgesamt 5,3 Prozent BIP-Wachstum sorgen. Infrastruktur-Aktien oder ETF´s sind also keine schlechte Idee, solange in den USA, China, Japan und Europa die Staaten nicht auf die Schulden schauen.


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#USA #Wirtschaftswachstum #Inflation #Infrastrukturaktien
2 Minuten
Der deutsche Leitindex DAX stockt seine Indexmitglieder im September von 30 auf 40 Aktien auf. Dafür besteht der M-Dax dann nur mehr aus 50 statt 60 Aktien. Gewinnen tun in der Regel die Index-Aufsteiger, da ETF´s, also Indexfonds, die neuen DAX-Mitglieder ja entsprechend einkaufen und etwaige Absteiger in den M- Dax im Gegenzug verkaufen müssen. Ich denke, dass Beiersdorf wieder in den DAX kommen wird, die erst im


März Hello Fresh Platz machen mussten. Airbus sollte aufsteigen, weil der Börsenumsatz keine Rolle mehr für die Aufnahme spielen soll. Die Aktien des Flugzeugbauer werden großteils in Paris gehandelt. Kandidaten sind auch Zalando, der Aromen-Hersteller Symrise AG, Impfstoffspezialist Satorius, Siemens Healthineers, Siemens Energy, Porsche Holding, HannoverRück, Puma, der Diagonistik- und Labortechnikspezialist Qiagen, Knorr-Bremse und  der Mietwohnungs-Konzern LEG Immobilien. Mehr zu den DAX-Kandidaten in meinem aktuellen Wochenend-Finanzpodcast GELDMEISTERIN: https://youtu.be/Bb92PiMVgd0


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#USA #Wirtschaftswachstum #Inflation #Infrastrukturaktien
2 Minuten
Digital Payment ist ein Mega-Trend. Die Berater von PWC gehen davon aus, dass das bargeldlose Zahlungsverkehrsvolumen bis 2025 global um ca. 80 Prozent wächst. Das würde bedeuten von weltweit etwa einer Billionen Transaktionen 2019 auf fast 1,9 Billionen bis 2025. Bis 2030 soll sich die Zahl der digitalen Payments verdreifachen. Dafür gibt es laut Horst Förster vom Spezial-ETF-Anbieter LGIM viele Gründe. Der Boom der digitalen Wirtschaft und mobile Technologien wie 5 G ebenso wie mobile Bezahlfunktionen. Mehr Käufer nutzen Smartphones und Tablets, mehr Händler Cloud-basierte mobile Kassenlösungen. Im Kommen ist auch Open Banking, die sekundenschnelle Konto-zu-Konto-Online-Bezahlung ebenso wie mit QR-Code eingeleitete Online-Bezahlungen. Digitales Bezahlen ist gekommen um zu bleiben. Es gibt viel interessante Aktien unter den Zahlungsdienstleistern und relevanten digitalen Technologien, wobei man als Anleger nicht immer bei den First Movern dabei sein muss. Langfristig stabiler unterwegs ist man mit innovativen, marktführenden Zahlungsdienstleistern und Kreditkartenanbietern.


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#Kreditkarten #DigitalPayment #QR-Code #OpenBanking #5G #bargeldlos
2 Minuten
Es ist Sommer. Die Umsätze an den europäischen Börsen sind flau. Gott sei Dank. Denn das heißt so viel wie, dass Aktien immer noch nicht unter Verkaufsdruck stehen, obwohl die Papiere schon sehr gut gelaufen sind. Das war 1999 vor Platzen der Dotcom-Blase ganz anders. Da wurde kräftig getradet. Dass sich die Leute jetzt also beim Sommerspritzer lieber in den Garten setzen oder auch Fußball-EM schauen und die Luft nach abgeschlossener Berichtsaison, durchschnittlichen KGVs, fortgeschrittenen Impfaktionen und verkündeten Infrastruktur- und Klimaschutzpaketen ein wenig draußen ist, sollte nicht weiter beunruhigen. Statistisch ist der Juli im Gegensatz zum Juni insgesamt ein positiver Börsenmonat. Noch einiges mehr als in Europa ist da in den USA los. Nasdaq und S&P 500 markieren Bestmarken, viele ETF-Gelder fließen nach Übersee und nach Asien und aus Großbritannien ab.


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#Berichtsaison #ETF #Sommerflaute #Verkaufsdruck #Börsen
2 Minuten
Die Wirtschaftswelt teilt sich gerade wieder in zwei Lager. Diesmal ist es nicht Russland, sondern China, die den USA gegenübersteht. Auf der einen Seite der Macht stehen Microsoft, Amazon, Apple und Google. Auf der anderen Alibaba, Baidu und Tencent. Sehr wenig Technologie und Digitalisierung kommt aus Good Old Europe.  Obendrein müssen Europäische Exportweltmeister ohne großen eigenen Heimmarkt schauen, dass sie nicht übrig bleiben, warnt Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege von Flossbach & Storch. Denn die Fronten verhärten sich zunehmend, weshalb man bevorzugt auf Unternehmen mit einem klaren Kundenprofil setzen sollte: Die entweder den chinesischen oder den US-Markt bedienen, beides wird politisch nicht mehr opportun sein Im asiatischen Jahrhundert, in dem wir uns befinden wird auch der Renmimbi aufwerten, meint der Kapitalmarktexperte Mein Podcasttipp: Die aktuelle Folge der Geldmeisterin mit Philipp Vorndran.


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#China #USA #Weltmächte #Technologieaktien #Europa #Asiatisches Jahrhundert
2 Minuten
Niedrige Zinsen tun auch den Banken weh, denn erst mit steigenden Zinsen steigen auch wieder die Margen der Banken und steigende Zinsen sind vorerst  nicht in Sicht. Warum jetzt die Ratingagentur Standard & Poors viele Deutschen Banken herabgestuft hat, vor allem Sparkassen und Volksbanken, Dekabank, Volkswagen Bank, Deutsche Pfandbriefbank oder auch der Commerzbank und der HVB mit Herabstufung droht hat aber auch strukturelle Gründe. Sie würden von der Digitalisierung überrollt. Neue internationale Online-Konkurrenz etwa von US-Technologiekonzernen seien sie nicht gewappnet. Der Kostendruck sei hoch, die Eigenkapitalrendite der deutschen Banken sei schon im vergangenen Jahr von vier auf zwei Prozent gesunken.  Obendrein gibt es ein Urteil des Bundesgerichtshofs gegen unliebsame Gebührenerhöhung im April. Ein um im Schnitt eine Note schlechteres Rating verteuert für die Banken die Refinanzierung. Den deutschen Bankkunden schwant Übles. Negativzinsen sind längst nicht mehr für die oberen 10.000 Sparer Realität.


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#Negativzinsen #Banken #Eigenkapitalquote #Margen #Kostendruck
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US-Konzernen fällt mit ihrem Geld nichts Bessere ein, als eigene Aktien zurückzukaufen. Heuer habe sie schon über 500 Milliarden US-Dollar in ihre Anteilsscheine investiert. Sie kennen am Besten den Wert und die erwarten Gewinne ihres Unternehmens. Bei den niedrigen Zinsen mangelt es ja auch an attraktiven Investmentalternativen. Meist wirkt schon die bloße Ankündigung einer Aufkaufaktion durch den Emittenten kursstimmulierend. Logisch die Unternehmensgewinne müssen nach Aktienrückkäufen durch weniger Anteilseigner geteilt werden. Verliebt in die eigenen  Aktien ist etwa Warren Buffet, der 2020 um 24,7 Milliarden US-Dollar und heuer zwischen April und Juni nochmals um knapp 6,5 Milliarden US-Dollar Aktien seiner Beteiligungsholding Berkshire Heathaway erworben hat. Apple und Alphabet kündigten zusammen Aktienrückkäufe von 140 Milliarden US-Dollar an. Solche Aktionen machen die Titel auf dem Kurszettel wertvoller, aber noch lange nicht in der Realität. Wobei Aktienrückkäufe zur „Kurspflege“ eigentlich in Zeiten starker Börse-Korrekturen typisch sind.


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#Aktienrückkäufe #Alphabet #amazon #Berkshire Heathaway #Warren Buffet #Kurspflege
2 Minuten
Das globale Finanzvermögen ist laut jüngstem Global Wealth Report der Credit Suisse im Pandemiejahr 2020 sehr kräftig und sehr ungleich gestiegen.  Am stärksten ist das Vermögen je Erwachsenen in der Schweiz geklettert. Plus 70.730 US-Dollar auf knapp 674.000 Dollar. In Deutschland stieg es um 40.450 US-Dollar auf 269.000 US-Dollar, das Vermögen je Erwachsenen in Österreicher stieg „nur" um 28.790 auf 290.350 US-Dollar. Man mag es kaum glauben, die Österreicher sind demnach wohlhabender als die Deutschen. Ich beuge damit nur Retourkutschen im Fußball vor. Im Ernst, waswirklich interessant ist,  ist ein wichtiger Grund für den starken schweizerischen Wohlstandszuwachs: Der durch die gute Börsenentwicklung getragene stolze Anstieg der Betriebspensionen. Und wenn Dir wie mir keine oder nur eine sehr kleine Firmenpension zusteht, dann empfehle ich Dir sie selbst zu basteln. Wie? Indem Du Monat für Monat einen Teil Deines Arbeitseinkommens automatisch auf Dein Wertpapierkonto überweist und damit beispielsweise mittels ETFS in den MSCI All Country World Index und vielleicht noch einen Teil in den MSCI Emerging Market investierst, der wiederum über 40% in China gewichtet ist. Von der Steuerbegünstigung für diese Eigenvorsorge musst Du halt nur weiterträumen …


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#Global Wealth Report #Credit Suisse #Firmenpension #MSCI All Country World #MSCI Emerging Markets #Deutschland #Österreich #Schweiz #Vermögen


2 Minuten
Auf Alphabet in der letzten, folgt in dieser Börsenminute Amazon. Schließlich ist der Paketriese laut Markenwert-Ranking 2021 des Londoner Brand-Consulting Unternehmen Kantar zum dritten Mal in Folge die wertvollste Marke der Welt. Der geschätzte Marktwert beträgt 683,9 Milliarden US-Dollar. Auf Rang zwei ist erneut Apple mit 612 Milliarden Dollar, gefolgt von Google mit 458 Milliarden und Microsoft mit 410,3 Milliarden Dollar. Mit Tencent, Facebook und Alibaba belegen auch die folgenden Plätze Techtitel. Dann erst kommen die Klassiker Visa, McDonald’s und Mastercard. Tesla rangiert auf Platz 47 mit einem Markenwert von 42,7 Milliarden Dollar und konnte mit plus 275 Prozent am stärksten zulegen. Die wertvollste europäische Marke ist Louis Vouitton, der wertvollste EU-Technitel SAP. Wie immer man zu Rankings und Markenwerten steht: Starke Marken garantieren dem Unternehmen in jedem Fall mehr Preisdurchsetzungsmacht und bieten dem Anleger Inflationsschutz. Ich halte daher bis auf Weiteres meine Amazon-Papiere… #Alphabet #Marke #Markenwert #Techtitel #Ranking  Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
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Schon am Wochenende habe ich mir gedacht: Julia, jetzt ist der Zeitpunkt, dass Du Dir Google, pardon Alphabet ins Portfolio legst. Der gesamte S&P 500 war ja am Freitag zurückgekommen. Und wie das Leben so spielt, hatte ich natürlich am Montag arbeitsmäßig so viel zu tun, dass ich nicht zum Traden kam. Hätti nur gekauft, wari jetzt schon reicher. Und dann der Moment der Vernunft, die intellektuelle Niederkunft, wie es Wolfgang Ambros so schön singt. Julia Du predigst Wasser und trinkst Wein. Denn als Langfristanleger sollte mir egal sein, dass Alphabet inzwischen um fünf Prozent gestiegen ist. Wenn mich das Geschäftsmodell langfristig überzeugt, sollte ich auch davon ausgehen, dass es auch mit Alphabet langfristig weiter aufwärts geht. Ich habe den Techtitel am Dienstag um fünf Prozent teurer gekauft als er noch freitags kostete. Ha, und trotzdem habe ich schon dazu gewonnen. Uih, jetzt trinke ich schon wieder Wein. Wer sich übrigens am Kurszettel wundert, warum es Alphabet A und Alphabet C gibt. Bei der Alphabet A-Aktie ist Google inkludiert, beim Alphabet C-Titel nicht.


#Google #Alphabet #Langfristanlage #S&P 500 #Geschäftsmodell


Disclaimer:  Alles Gesagte ist nur die persönliche Meinung von Julia Kistner und  daher keine Anlageempfehlung und keine Rechts- noch Steuerberatung. Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die  Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


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Wer ist der weltweit zweitgrößte Börsenplatz? Es ist China mit einer Marktkapitalisierung von 19 Milliarden US-Dollar und über 6.000 börsennotierten Unternehmen. Kein Investorenweg führt mehr an diesem gigantischen Markt vorbei, betont die Fondsgesellschaft Carmignac. Waren vor 25 Jahren chinesische Aktien in globalen Indizes noch mit null Prozent gewichtet, machen sie heute 43 Prozent des MSCI Emerging Market aus. Man unterscheidet zwischen A-Aktien, H-Aktien, S-Aktien und ADRs. A-Aktien sind Anteile an Festland China-Unternehmen, die in China gehandelt werden. Sind diese Unternehmen in HongKong notiert, heißen ihr Aktien H-Shares. Jene, die in Singapur gehandelt werden S-Shares.  ADR´s sind American Depositary Receipt´s und somit keine Aktien, sondern Zertifikate, die an einer Börse stellvertretend für eine Aktie gehandelt werden. ADR´s stellen US-Finanzinstitute aus, die die zugrunde liegenden Aktien in Verwahrung hat.


#China #MSCI Emerging Markets   #American Depository Receipt #Aktien


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Ab 2022 sollen die ersten wiederverwendbaren Raketen ins All starten. So die Pläne des Raumfahrtskonzerns SpaceX von Elon Musk. Wiederverwendbare Raketen wären nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern vor allem kostengünstiger und würde der aktuell gehypten Raumfahrt weitere Schubkraft verleihen. Auf 400 Milliarden US-Dollar wird derzeit der Markt der privaten Raumfahrt geschätzt, der bis 2045 auf 2,7 Billionen US-Dollar hochschießt, erwarten PwC und Bank of America Merril Lynch. Der Weltraumboom fasziniert, keine Frage, aber muss ich als Anleger in Überschallgeschwindigkeit dabei sein? Ich halte mich da an den Hypezyklus, um den es schon in einer früheren Börsenminute und in einer Podcastfolge der Geldmeisterin ging: Ich warte also den ersten Hype ab und investiere dann günstiger in gereifte Technik ohne Kinderkrankheiten.  Abgesehen davon, dass ich nie und nimmer 28 Millionen Euro für eine zehnminütige Weltallreise Seite an Seite von Jeff Bezos bezahlen würde. Nicht einmal, wenn der Papst neben mir Sitzen würde ...


#Raumfahrtaktien #Kursraketen #Bezos #Weltraum #Hypezyklus #Weltallreise


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