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670 Episoden
4 Minuten
So viele Rückmeldungen zur aktuellen Episode der GELDMEISTERIN „Top-Tipps für die Geldanlage“ mit Birgit Wetjen, Chefredakteurin des Frauenfinanzmagazins Courage sind für mich wirklich ein Grund zum Feiern! Diesen Kommentar des Hörers L.K., gespickt mit Anlagetipps möchte ich unbedingt mit Euch teilen: GELDMEISTERIN-Podcast-Gast Birgit Wetjen meint „Buy and hold“ sei eine gute Strategie für Fonds und ETFs, nicht unbedingt für Einzelaktien. Denn die Strategie, eine Aktie zu kaufen, im Depot liegen zu lassen und nach Jahren erst wieder drauf zu schauen, sei bei Einzelwerten zu riskant. Der Hörer meint hierzu: Buy and hold nicht bei Einzelinvestments?  Oh, doch! Ich will 100 x jährlich Dividenden von 30 einzelnen Aktien haben. Wo ich ihm zustimmen kann ist, dass solide Dividendenaktien, die ihren Gewinn großzügig ausschütten statt in Wachstum zu investieren natürlich auch Kandidaten für Buy and Hold sind, wenn man damit beabsichtigt, vor allem über die Dividenden über die Jahre zu verdienen und weniger über die Kursanstiege. Wenn man also solche Dividenden-starke Unternehmen wie Nestlé, Procter&Gamble, eine Post oder einen Versorger hat, die sich die Ausschüttungen auch leisten können und sie nicht von der Substanz bezahlen, dann kann man natürlich eine Buy and Hold-Strategie auch mit Einzelaktien verfolgen. Umso mehr, wenn man wie der geschätzte Hörer L.K.  30 verschiedene Titel besitzt, womit man ja auch schon wieder einer Streuung wie mit einem ETF oder Fonds erzielt. Da würde ihm bestimmt auch Birgit Wetjen zustimmen, die ja nur das Risiko von Investments in Einzelaktien für Kleinanleger betonen wollte, nicht von für stolze Besitzer von 30 verschiedenen Aktienpositionen, wie Sie der liebe Herr L. K. hat. Ihm stimme ich zu, dass man mit einem ETF beginnen sollte. Ganz und gar nicht bin ich wie er der Meinung, dass man seine ETFs verkaufen sollte, wenn man schon seit einem Jahr an der Börse investiert.  Warum sollte man dann verkaufen, wenn man von dem Investment immer noch überzeugt ist? Das Geld nicht braucht und auch gar nicht genügend Geld zur Verfügung hat, um auf viele Einzelwerte zu streuen. Natürlich kauft man mit einem Fonds und ETF auf Börsen immer in Bausch&Bogen ein. Deshalb, das möchte ich hier nochmals betonen, ist es ja so wichtig sich immer das Factsheet des Fonds anzuschauen und hier vor allem die angeführten größten Positionen zu verfolgen. Ob sie wirklich das sind, in das ich investieren möchte. Und zum Abschluss, lieber Herr L.K. kann ich ihnen hierzu nur beipflichten: „Mit ETFs kann ich zu keiner HV von Allianz, Munich Re, BMW, Siemens gehen.“ – Wo Sie recht haben, da haben Sie recht und wer sich so für seine Aktien interessiert, dass er die Hauptversammlungen besucht, der ist auch mit Einzelaktien gut aufgehoben…


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Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen  Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


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Foto: Pixabay
4 Minuten
Die Kanonen donnern, in den USA gehen die Aktionäre weiterhin auf volles Risko: Die meist gehandelte Aktie ist Tesla mit einer aberwitzigen Marktkapitalisieurng von 1,13 Billionen US-Dollar. Der Kurs entspricht den 223-fachen Wert eines Jahresgewinns. Da muss sich Elon Musk und sein Team in Zukunft ganz schön ins Zeug legen, um die Erwartungen der Anleger zu erfüllen. Die am zweitmeisten gehandelte Aktie in den USA ist Apple: Die Apple-Aktie hat inzwischen eine Marktkapitalisierung von umgerechnet 2,7 Billionen Euro erreicht und ist damit die teuerste Aktie der Welt. Sie könnte aber, wenn das an der Zapfsäule so weiter geht auch schon bald vom Erdölkonzern Saudi Aramco mit einem Börsenwert von 2,016 Billionen Euro an der Spitze verdrängt werden. Der größte Wahnsinn ist allerdings, dass auch die Krypto-Assets den Industrie-Giganten schon auf den Versen sind: Bitcoin hat eine Marktkapitalisierung von umgerechnet über 736 Milliarden Euro, Ethereum von 330 Milliarden Euro. Alleine die vier größten Krypto-„Währungen“ zusammen kommen auf einen Euro-Wert von 1, 02 Billionen Euro.


Verrückt ist, dass die am drittmeisten gefragte Aktie derzeit – die Daten sind vom Mittwoch, 30. März - der chinesische E-Auto-Produzent Nio ist. Einen Scherz finde ich, dass unter den zehn meist gehandelten Aktien in den USA immer noch ein Meme-Stock, die gehypte AMC Entertainment Holding ist – hey Leute, das ist ein Betreiber von Kinos. Wie oft seid ihr zuletzt im Kino gewesen? Wo seht ihr hier das Wachstumspotenzial? Mir bitte mitteilen. Da kann ich schon eher verstehen, das wieder die Chiphersteller Advanced Micro Devises und Nvidia oder auch Amazon und die abgestürzte Meta-Aktie gefragt sind.


Nicht nachvollziehen kann ich auch den Hype um viele neue Assetklassen abseits der Börse, etwa die Preise für so manchen NFT. Das sind zwar einzigartige digitale Wertmarken, nur sie schreiben einem Null-komma-Josef Eigentumsrechte zu. Warum um Himmels Willen wurde etwa 2,9 Millionen Euro für den ersten Tweet von Twitter-Gründer Jack Dorsey bezahlt, wenn man weder das Recht erwirbt ihn zu ändern, noch zu löschen oder irgendetwas anderes damit zu machen. Man kann einzig behaupten, dass es sich um eine digitale Darstellung des allerersten Tweet handelt, der auf meinen Namen registriert ist. Klingt wirr? Da ist auch nichts zu verstehen. Ebenso wenig wie man verstehen kann, dass Staatsanleihen – seien sie aus der Schweiz, Österreich oder Deutschland – für einen vernünftigen Vermögensaufbau dienen sollen. Während die Inflation in Deutschland im März auf 7,3 Prozent kletterte, lag die Rendite deutscher Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit im Februar bei durchschnittlich 0,21 Prozent – Bitter, oder? Übrigens, ab nächster Woche lege ich meinen Finanzpodcast Börsenminute und meinen Pferdepodcast Auf Trab zusammen zum Podcast Pferdeminute.  Das war jetzt wirklich nur ein schlechter Aprilscherz.


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Foto: Pixabay
2 Minuten
In der Vorwoche hat Nike schon Top-Zahlen für das dritte Geschäftsquartal geliefert und damit auch die Aktien von Puma und Adidas beflügelt. Das China-Geschäft war besser als erwartet ausgefallen. Jetzt hat auch Lululemon Athletica, die Nummer Eins in Sachen Yogabekleidung mit seinen positiven vierten Quartalszahlen die Analysten überrascht   Lululemon steigerte seinen Umsatz im Berichtzeitraum um 23 Prozent auf 2,13 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie liegt bei 3,37 Dollar.  Im Gesamtjahr 2022 will Lululemon zwischen 7,49 und 7,62 Milliarden US-Dollar erzielen. Angesichts der guten Zahlen legte die Aktie am Mittwoch 11,6 Prozent zu. Mit seiner Performance hängte der Sportartikelhändler selbst die derzeit stark gefragten Rüstungsaktien ab. Der Kurs des deutschen US-Rüstungshersteller Rheinmetall stieg  aufgrund eines Großauftrags aus Ungarn „nur“ um drei Prozent. Ich hab´s ja immer schon gesagt:  Make Yoga not war.


Eigentlich sollten der Sprint der Sportartikelhersteller eine Steilvorlage für die Berichtsaison in den USA sein, die in zwei Wochen so richtig anläuft.  Die Analysten bleiben dennoch skeptisch. Laut Finanzdaten-Lieferant FactSet rechnen sie mit einem Gewinnwachstum für den S&P 500 von 4,8 Prozent. Das wäre der niedrigste Zuwachs seit dem vierten Quartal 2020.  In jedem Fall sollte man die nächsten Wochen aufmerksam die Bilanzpräsentationen in den USA verfolgen. Die beginnen am 13./14. April mit den Bank-Aktien JPMorgan, Wells Fargo, Citigroup, Goldman Sachs Morgan Stanley. Am 18. April folgt die Bank of America, am 19. April Netflix , IBM und Johnson & Johnson , am 20. April dann Procter & Gamble.


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Foto: Lululemon
3 Minuten
Seit Montag werden wieder Aktien an der russischen Börse zu verkürzten Handelszeiten gehandelt. Es ging bergab, aber der Crash blieb aus. Was sich momentan tut kann man auf ihrer Webseite www.moex.com verfolgen – alles auf russisch versteht sich. Für Ausländer gilt ja nach wie vor das Verkaufsverbot von Gazprom & Co., das uns höchstwahrscheinlich noch eine ganze Weile erhalten bleibt. Die meisten westlichen Investoren besitzen aber ohnedies gar keine russischen Aktien sondern in New York, Frankfurt oder London gehandelte ADRs und GDRS – American Depository Receipts oder Global Depository Receipts, auch Hinterlegungsscheine genannt. Das sind von einer Bank ausgestellte Zertifikate, die Anteile an einer ausländischen Aktie verbriefen. So bezieht sich ein Gazprom ADR zum Beispiel auf zwei Gazprom-Stammaktien, die in Moskau gehandelt werden. Rein rechtlich hat man immer das Umtauschrecht in Gazprom-Stammaktien. Nur weil es für die Banken so kompliziert ist, empfehlen sie den Privatanlegern gerne die wertlose Ausbuchung ihrer Papiere. Dazu sollte man sich jetzt nicht drängen lassen. Auch wenn man realistischerweise wenig Chancen haben wird an die Aktien zu kommen, solange es die russische Regierung nicht will. Denn die im Rahmen des ADR hinterlegten Stammaktien von Gazprom, Rosneft, Aeroflot und Co. sind im russischen Aktienregister vermerkt und hier kann Putin alle Register spielen, bis hin zu Verstaatlichung. Dafür die gute Nachricht zuletzt: Die europäischen Aktienmärkte abseits von Moskau machten Freude. Der Dax legte um 2,8 Prozent, der EuroStoxx 50 um drei und der ATX gar um 3,6 Prozent zu. Der Euro stieg und der Gold- und Ölpreis fiel. Hoffen wir, dass die Börse recht hat, hoffen wir auf Frieden…


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2 Minuten
Ein Phänomen, dass viele Studien zeigen ist, dass sich Anleger deutlich mehr an Ihren Verlusten aufhängen, als dass sie Ihre Anlageerfolge gebührend feiern. Und dieser Verlustfaktor ist mit 2,5 finde ich ganz schön hoch. Denn logischerweise müsstest Du, wenn Du mit der einen Aktie 100 Euro Gewinn machst und mit der anderen 100 Euro Verlust einfährst weitgehend emotional ausgeglichen sein. Du bist es aber in der Regel nicht, weil Dich Verluste mehr beängstigen als Gewinne Dich beruhigen. Bei dem erforschten Verlustfaktor von 2,5 ist man somit erst mit sich und seinem Wertpapiererträge im Lot, wenn einem Verlust von 100 Euro ein Gewinn von 250 Euro gegenübersteht, man also eigentlich schon deutlich im Plus ist. Indem man aber seine Verluste überbewertet, neigt man gerade in den aktuellen Korrekturphasen zu Panikverkäufen. Und was verkauft man dann zuerst? Logisch: Wertpapiere, bei denen man Gewinne verbucht. Und damit handelt man sich schon den zweiten Anlagefehler ein: Man verkauft Gewinner-Aktien tendenziell zu früh und trennt sich von Verlustbringern zu spät. Ja, da kann ich Euch meine zweiten Podcast GELDMEISTERIN vom Wochenende nur sehr ans Herz legen: Anlegerfehler einfach vermeiden mit Professor Dr. Manfred Frühwirth, außerordentlicher Professor an der WU Wien am Institut für Finance, Banking & Insurance. Ich hoffe wir hören uns auch dort und ich würde mich freuen, wenn ihr auf Plattformen, wo dies möglich ist, einen Daumen nach oben oder Sternchen hinterlässt und sowohl den Podcast BÖRSENMINUTE als auch GELDMEISTERIN abonniert, um keine Folge mehr zu verpassen … und natürlich um meine Bewegung GELDMEISTERIN zu unterstützen, damit möglichst viele von Euch ein leben lang gut leben. Danke dafür sagt Julia Kistner.


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3 Minuten
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wo sind denn die Pazifisten? Da muss ich mir dann schon die Augen reiben, wenn die renommierte F.A.Z. in ihrem Finanzpodcast allen Ernstes diskutiert, ob Rüstungsaktien in Zukunft als nachhaltige Art der Geldanlage gelten und in die EU-Taxonomie aufgenommen werden könnten. Und sich am Ende dann auch noch über die Sparkassen monieren, die nicht in Rüstungsaktien investieren und mittelständische deutsche Unternehmen aus ihrem Investmentuniversum ausschließen, auch wenn nur eine Teil ihrer Produktion nicht friedlichen Zwecken dient. Nach der Atomenergie jetzt auch noch der Waffenindustrie den Schafspelz umzuhängen und sie als nachhaltig zu deklarieren, das geht mir persönlich zu weit. Panzer für die Türkei, U-Boote für Ägypten, Munition und Kampfflugzeuge für Saudi-Arabien, Waffen für die Ukraine. Millionen Menschen sind auf der Flucht, nicht nur in der Ukraine, ebenso in Jemen, wo wegen des Krieges 22 Millionen Menschen auf humanitärer Hilfe angewiesen sind. Was um Himmelswillen kann da an der Rüstungsindustrie nur im Entferntesten nachhaltig sein? Nachhaltig lukrative Investments trifft es da schon eher: Der Kurs des bayerischen Rüstungskonzerns Hensoldt hat seit Jahresbeginn über 121 Prozent zugelegt, der von Rheinmetall um 138 Prozent. Schließlich will der deutsche Kanzler Scholz 100 Milliarden Euro in die Rüstungsindustrie zusätzlich stecken. Der US-Rüstungsgigant Lockheed Martin legt seit Jänner auch um 28 Prozent, der amerikanische Mitbewerber Raytheon Technologies um 18 Prozent zu. Raytheon kann sich auch leisten seit 1936 Jahr für Jahr Dividende zu bezahlen. In die Branche investieren? Kann man machen, aber sie bitte bitte nicht als nachhaltig verkaufen! Wie kann man Menschen, auf welcher Seite sie auch immer stehen, nachhaltig töten? Wären nicht die zwei Prozent vom BIP, die man etwa in Österreich in die militärische Verteidigung stecken möchte, nachhaltiger in Bildung, Forschung und Soziales investiert? Widerstand gegen Kriegsverbrecher ja. Aber stell Dir vor es ist Krieg und keiner rüstet diese Schurken aus.


You may say I am a dreamer, but I am not the only one. I hope some day you´ll join us, and the World will be as one.


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2 Minuten
Die Ratingagentur Creditreform hat ihr aktuelles Länderrating für das Vereinigte Königreich mit der Note „AA" bestätigt und zugleich den Ausblick von negativ auf stabil angehoben. Weshalb? Weil sich die britische Wirtschaft währen der Covid-19-Pandemie bisher doch robuster gezeigt hat als angenommen. Auch hätte sich die Aussicht auf eine Reduktion der Staatsschulden durch die stärkere   wirtschaftliche Erholung, den sich gut entwickelnden Arbeitsmarktes und den infolge höheren. öffentlichen Einnahmen verbessert. Die Folgen der Omikron-Variante seien geringer als befürchtet.


Natürlich ist Großbritannien aber ebenso von Öl und Gas aus Russland abhängig, wenn auch nicht so stark. Aber offensichtlich sehen die Experten der Rating-Agentur den Ukraine-Krieg nicht als langfristige Bedrohung. Mit dem Programm „Build Back Better“ investiert die britische Regierung kräftig in die Qualifikation der Arbeitskräfte und in Innovationen. Ein Risiko für Großbritannien bergen allerdings die zeitlich begrenzten Abkommen Großbritanniens mitFestland-Europa hinsichtlich Finanzdienstleistungen, die rund 38 Prozent der Exporte in die EU, weltweit sogar 46 Prozent der britischen Ausfuhren ausmachen. Ein verbessertes Länderrating hilft natürlich in erster Linie dem jeweiligen Staat, sich günstiger zu verschulden. Es färbt natürlich auch auf die britischen Unternehmen positiv ab. Der britische Leitindex FTSE 100 hat seit Jahresbeginn auch so gut wie nichts verloren. Der deutsche DAX hat seither über 9,6 Prozent, der ATX 11,5 Prozent eingebüßt.


Übrigens: Wir feiern die 230. Folge der Börsenminute. Wenn ihr den Podcast unterstützen wollt, dann bewertet ihn doch bei YouTube, Apple Podcast oder Spotify, abonniert ihn und empfiehlt ihn weiter. Vielen herzlichen Dank sagt Börsenminute-Host Julia Kistner


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3 Minuten
Spätestens die gerechtfertigten Sanktionen gegen Wladimir Putin und seine Kriegstreiber haben einem wieder einmal ins Anlegergedächtnis gerufen, dass es nicht egal ist, welche Kernaktionäre ein börsen-notiertes Unternehmen hat. Das bekommen jetzt die Aktionäre des in London notierten Stahlkochers und Bergbauunternehmens Evraz zu spüren. An Evraz hält der russische Oligarch Roman Abramovich 28,6 Prozent. Aus Compliance-Gründen stoppte die US-Tochter von Societé Genérale jetzt die Zinsauszahlungen für Evraz-Anleihen. Der Stahlkocher fiele wegen der Beteiligung von Abramovich unter die Russland-Sanktionen. Am 4 April werden weitere Zahlungen fällig. Evraz warnt die Londoner Börse, dass Liquiditätsengpässe das Unternehmen in die Insolvenz treiben könnten, wenn nächstes Jahr eine Unternehmensanleihe ausläuft und ein Kupon von 700 Millionen US-Dollar fällig würde.


Hat sich eigentlich bisher jemals ein Daimler-Aktionär überlegt, was passieren könnte, wenn die EU China oder Kuwait auf die Liste der Schurkenstaaten setzen müsste? Chinesische Investoren besitzen 20 Prozent, der Staatsfonds von Kuwait 6,8 Prozent am Schwäbischen Autobauer.


Krieg und Sanktionen sind natürlich das schlimmste Szenario, das eintreten kann. Aus humanitärer und letztlich auch aus Anlegersicht. Eine solide Aktionärsstruktur ist aber immer wichtig, insbesondere wenn die Börse Gegenwind verspürt. Dann sind zum Beispiel Firmengründerfamilien sehr dankbare Kernaktionäre, die nicht sofort von Dannen ziehen. Vorausgesetzt natürlich, es gibt keine Streitereien zwischen Eigentümerfamilien. Ebenso bergen Finanzinvestoren, die nur schnell Kasse mit einer Beteiligung machen wollen, immer ein gewisses Risiko. Denn ihr plötzliches Ausscheiden kann den Kurs bewegen. Vor allem dann, wenn der Streubesitz, also der Anteil der Kleinaktionäre gering ist.


Großaktionäre sollte man übrigens immer im Auge behalten, selbst so grundsolide Langfristaktionäre wie Warren Buffett. Sollte dessen Beteiligungsholding Berkshire Heathaway einmal seine Apple-Aktien auf den Markt werfen, könnte dies den Kurs bewegen. Berkshire hält 5,44 Prozent an Apple, von den Folge- Verkäufen von Apple-Aktien durch Buffett-Anhängerinnen ganz zu schweigen …


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3 Minuten
Fast ein Monat ist es her, dass der Handel mit russischen Wertpapieren eingestellt wurde. Bis jetzt kann man Aktien an der Moskauer Börse immer noch nicht handeln, russische Staatsanleihen schon. Schließlich muss Russland mit allen Mitteln eine Staatspleite abwenden. Bei russischen Anleihen wittern Fondsriesen wie BlackRock schon wieder Chancen. Das ist ganz bestimmt keine Anlagempfehlung für Privatanleger meinerseits, abgesehen davon muss man auch erst einmal die Möglichkeit haben dort zu investieren.


Zurück zu den russischen Aktien. Wer eine Rosneft, Sberbank oder Gazprom in seinem Portfolio aus guten alten Zeiten hat, weil sie so nette Dividenden abgeworfen haben mag schon gesehen haben, dass er hinter dem russischen Papier kaum noch einen Wert stehen hat. Eine Gazprom etwa schlägt nur noch mit 52 Cent zu Buche.  Abgesehen davon, dass man momentan ohnedies nicht verkaufen kann, bleibt ja noch ein kleiner Rest Hoffung, dass die Gesellschaften von Putin nicht einfach vollverstaatlicht und von der Börse genommen werden und der Kurs auch wieder steigen könnte, wenn der Handel im Moskau wieder los geht. Denn Firmen gibt es ja noch, sie machen weiterhin Geschäfte.


Ein weiteres Problem ist nur, dass man bei den russischen Unternehmen in der Regel gar keine Aktien besitzt, die in Moskau gehandelt werden, sondern „nur“ Hinterlegungsscheine, sogenannte ADRs (American Depository Receipts), die an der Börse Frankfurt, New York oder London hinterlegt sind.


Und was ist mit russischen Wertpapieren in Fonds und ETFs? Die kann man ebenso abschreiben.  Der Weltmarktführer von Indizes, MSCI hat die russischen Aktien einfach mit null Euro ausgebucht etwa in seinem prominentesten Produkt MSCI Emerging Market. Bei den Kurskorrekturen der letzten Wochen ist das gar nicht weiter aufgefallen, dass damit der Index um drei bis vier Prozent absacken musste. Dies war zuletzt der Anteil russischer Aktien im MSCI Emerging Market. Ganz dürfte das US-Analysehaus den russischen Markt aber auch noch nicht abschreiben. Zumindest berechnet es weiterhin den MSCI Russia.


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2 Minuten
Wer einmal wissen will, wie echte Trader ticken, dem empfehle ich die aktuelle Folge meines Podcasts GELDMEISTERIN anzuhören. Hier habe ich den erfahrenen saisonalen Trader Holger Klein zu Gast. Von seinen Thesen, das sind alles quantitative Strategien, kann man auch als langfristiger Anleger einiges lernen, unter anderem über den „Turnaround Tuesday". Frei nach dem Motto des von mir viel zitierten Investmentgurus Warren Buffett: Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere Angst haben kann man in einem Bärenmarkt am günstigsten am Montag nachmittag oder Abend an den Börsen shoppen gehen. Backtest haben gezeigt, dass sich die Kurse am Dienstag in der Regel erholen. Das gilt besonders für Crash-Szenarien. Das heißt ein Trader kauft am Montag Abend oder Dienstag ganz in der früh, und verkauft im Laufe des Dienstags zu höheren Preisen. Für Anleger mit langem Horizont spielt der Kaufzeitpunkt natürlich nicht so eine große Rolle, aber warum nicht auch einmal kleinere Kursvorteile mitnehmen. Erfahrene Trader handeln am Dienstag vor allem mit Put-Optionen , weil auch die Volatilität dienstags abnimmt, was gut für die Gewinne ist. Put-Optionen sind das Recht zu einem bestimmten Preis ein bestimmtes Wertpapiere zu verkaufen. Call-Option wäre das Recht Aktien und andere Finanzwerte zu einem vorher festgesetzten Prei zu kaufen. Meine Eselsbrücke lautet hier: Call from the market – Kaufoption, put into the market – Verkaufoption.


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3 Minuten
Lange hat man darauf gewartet, jetzt ist es passiert: Die großen Tech-Riesen Amazon und Alphabet haben einen Aktiensplit angekündigt. Soll heißen, sie stückeln ihren Börsenwert in mehrere, kleinere Einheiten. Denn durch den Kursanstieg über die Jahre ist der Wert einer einzelnen Aktie so stark angestiegen, dass sie für Kleinanleger schon so unerschwinglich geworden sind, dass viele Broker inzwischen schon ein Geschäft damit machen, sogenannte Fractional Shares anzubieten, wo man zum Beispiel statt einer ganzen Alphabet-Aktie einen Bruchteil davon kaufen kann. Für das Handeln solcher Teilaktien können allerdings happige Gebühren ausfallen, man muss schauen, dass man auch einen Teil der Dividende erwischt und hat kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung.


Wie auch immer, bei Alphabet und Amazon sind Teilaktien durch den Aktiensplit nicht mehr notwendig. Alphabet plant die Aktie am 15. Juli 2022 im Verhältnis von 1:20 zu splitten, vorausgesagt die Aktionäre stimmen zu. Das heißt für eine „Alt-Aktie“ bekommt man 20 neue Aktien ins Depot. Für Altaktionäre machte das also keinen Unterschied, da sie für eine Alt-Aktie entsprechend mehr neue Aktien erhalten, so dass unter dem Strich ihr Aktienpaket gleich viel wert bleibt, auch wenn eine Aktie optisch günstiger aussieht.


Ebenfalls im Verhältnis 1:20 hat der Packerl-Lieferant Amazon einen Aktiensplit mit 27. Mai 2022 angekündigt. Apple hat schon einige hinter sich. Tesla könnte der nächste Kandidat sein. Wer bis dato auf einen Aktiensplit verzichtet hat ist Starinvestor Warren Buffet bei seiner Beteiligungsholding Berkshire Heathaway. Die Aktie ist heute mit knapp 513.000 US-Dollar die teuerste der Welt. Allerdings hat er für den Kleinanleger auch eine kleiner gestückelte B-Share herausgebracht, die bei 342 US-Dollar notiert.


Kurzfristig gibt die Ankündigung eines Aktiensplitts dem Titel oftmals einen Schub. Der Vorteil für die börsennotierte Unternehmen ist auch, dass der Anleger bei Kurs-Korrekturen nicht mehr vergleichen kann.


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3 Minuten
Wie würdest Du jetzt anlegen, ist derzeit eine der mir am meisten gestellten Fragen. In der Regel frage ich dann immer mein Gegenüber nach ihrem persönlichen langfristigen Investmentplan und warum sie oder er davon abweichen möchte. Warum, für wen, wie viel, wie lange, mit welchen Ertragschancen beziehungsweise Verlustrisiko möchtest Du Dein Vermögen anlegen, ohne schlecht zu schlafen. Doch die Frage nach dem persönlichen Investmentplan reicht momentan nicht für eine vernünftige Anlagestrategie aus. Ich muss mir derzeit auch geopolitische Gedanken machen, von welchem Ukraine-Kriegsszenario ich ausgehe. Rechne ich mit einer De-Eskalation, wovon die Börsen in den letzten Tagen ausgegangen sind. Oder mit einer anhaltenden kriegerischen Situation oder rechne ich gar mit dem Schlimmsten, dass sich der Krieg in Europa ausweitet.  Dann müsste ich etwa meine eigentlich für dieses Jahr vorgesehene Übergewichtung in europäischen Aktien ändern. Die Eskalationsstufe des Ukraine-Kriegs hat auch insgesamt Auswirkungen auf die Gewinne der weltweit börsennotierten Unternehmen und somit auf meine persönliche Gewichtung von Aktien. Sie hat starke Auswirkungen auf die Inflation, Zinsen, das Wirtschaftswachstum, die Rohstoffpreise und, und, und. Das heißt nicht, dass man seinen persönlichen langfristigen Investmentplan über Bord werfen sollte. Nur sollte man gerade bei den kurz- und mittelfristigen Investments das Kriegsszenario, von dem man ausgeht berücksichtigen. Die Fondsgesellschaft Pictet Asset Management zum Beispiel geht zu 50 Prozent von einer Deeskalation, zu 30 Prozent von einem anhaltenden Konflikt und zu 20 Prozent von einer Ausweitung des Krieges aus. Bei einer De-Eskalation rechnen sie für Aktien mit einem Ertragswachstum von zehn Prozent, bei einem anhaltenden Krieg mit einem Rückgang von zehn Prozent und bei einer Eskalation des Ukraine-Krieges mit einem Einbruch der Unternehmensgewinne von 25 Prozent. Je nach Szenario sind die Bestperformer somit andere: Bei einer De-Eskalation sind es Aktien, vor allem Zykliker und Value-Werte und die Regionen UK, Japan und China. Hält der Krieg an, wäre man mit Rohstoffen, den großen Qualitätsaktien aus den USA und mit Dollar besser abgesichert. Und sollte das Schlimmste passieren, wovon ich persönlich nicht ausgehen möchte, hätte man lieber langlaufenden Staatsanleihen bester Bonität, Inflationslinker, Schweizer Aktien und Gold im Portfolio. Ganz unabhängig von den Kriegsgeschehnissen investiert Seasonal Trader Holger Klein, am Sonntag zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN (https://anchor.fm/geldmeisterin).  Ich hoffe wir hören uns! 


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In Krisenzeiten steigt der Appetit auf vergleichsweise günstiges Fast Food. Mc Donald´s hat gestern auf Dollar-Basis fast zwei Prozent zulegen können. Die US-Bank JP Morgan belässt den Burger-Spezialisten bei der aktuell attraktiven Bewertung weiterhin auf „Overweight" mit einem Kursziel von 260 US-Dollar. Derzeit notiert die Aktie bei 237 US-Dollar. Man glaubt nicht, dass der Rückzug aus Russland, sprich die Schließung der 850 McDonald´s-Filialen bis auf Weiteres sich auf die Geschäfte der US-Fastfoodkette in den russischen Nachbarstaaten negativ auswirken könnte. Auch Kochboxlieferant Hellofresh machte gestern mit einem Plus von zehn Prozent viel Freude, ist aber seit Jahresbeginn immer noch 24 Prozent günstiger. Da sind die Schnäppchenjäger unterwegs. Hellofresh rechnet heuer mit einem Umsatzwachstum von 20 bis 26 Prozent. Das Ebitda, also das um Zinsen, Steuern, und Abschreibungen bereinigte Betriebsergebnis soll heuer bei 500 bis 580 Millionen Euro liegen nach 527,6 Millionen Euro im Jahr 2021. Hellofresh hat sieben Millionen Kunden, weiter Lockerungen von Corona-Regeln tun aber der Aktie nicht gut. Und auch Delivery-Hero zählte gestern mit einem Plus von knapp 10 Prozent zu den DAX-Kursgewinnern. Ein Online-Essenszusteller bietet den Kunden die Möglichkeit unter diversen Essensanbieter auszuwählen. Doch auch Delivery Hero hat einen bitteren Beigeschmach. Nämlich die Frage, wann man mal aus der eine Milliarde Euro schweren Verlustzone kommt. Im 28.April liefert Delivery Hero die Jahreszahlen, lass Dich überraschen...


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Rechtlicher Hinweis: Für  Verluste, die aufgrund von getroffenen  Aussagen entstehen, übernimmt  die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.


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Es müssen nicht Staatsanleihen sein, wenn man einen sicheren Hafen ansteuert. So gibt es in den USA zwei Aktien, die ein AAA-Rating haben und damit von der Ratingagentur Standard & Poor´s sicherer eingestuft werden als der Staat USA selbst. Der hat nämlich mit der Finanzkrise im Juni 2013 sein drittes A verloren und hat seither ein Rating von AA+ mit stabilem Ausblick.


Ein AAA und damit die allerbesten Kreditkonditionen haben der Tech-Gigant Microsoft und Johnson & Johnson. Ein Arzneimittel- und Medizintechnikunternehmen, das man vor allem für seine Konsumgüter wie Pflaster und die Mundspülung Listerine kennt. Dieses Verbrauchergeschäft, das kaum Ertrag brachte, hat Johnson&Johnson jetzt ausgegliedert. Das Risiko, das bei Johnson &Johnson trotz bestem Rating schlummert sind mögliche Entschädigungszahlung im Zusammenhang mit dem Opioid-Skandal.


Zu den kreditwürdigsten Ländern der Welt mit einem AAA zählen für Standard & Poor´s aktuell die Schweiz, Liechtenstein, die Niederlande, Singapur, Kanada, Australien, Deutschland, Norwegen, Schweden, Dänemark und Liechtenstein. Österreich hat ein AA+ und steht somit auf einer Stufe mit den USA. Von Standard & Poor´s als „Ramsch“ beziehungsweise auf CCC- abgestuft wurde Russland, das so gut wie zahlungsunfähig ist.


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NFT steht für Non Fungible Token oder unikate, digitale Vermögenswerte Es steht auch für einen Mega-Hype, der bei der Anwendung kaum Grenzen kennt.  Man erwirbt etwa Eigentum an digitaler Kunst, an Avataren, virtuellen Schuhen oder auch an virtuellem Land, das nichts desto trotz einzigartig ist. Manchmal sind mit den digitalen Wertmarken auch Besitz, Dienstleistungen oder Rechte in der realen Welt verknüpft. Gerne werden NFTs auch als Echtheitszertifikate von Luxusgütern, Tickets oder Ähnliches verwendet oder auch für Marketingzwecke.


Wer bei dem Megatrend dabei sein will, der muss sich am besten erst einmal Krypo-Assets zulegen, in der NFT-Geschäfte in aller Regel abgewickelt werden, zumal NFTs auch auf der Blockchain-Technologie basieren. Am häufigsten werden NFTs mit der „Währung“ Ether erworben. Mit Bitcoin bist Du hier nicht dabei. Wenn man es eilig hat und sich nicht erst ein Krypto-Depot zulegen möchte kann man NFTs auch über den Marktplatz Nifty Gateway in US-Dollar kaufen. Ich empfehle Dir dennoch Euro erst in Kryptos zu tauschen und damit dann NFTs zu kaufen. Kryptowährung kannst du an Kryptobörsen wie Coinbase, Kraken, Bison oder Bitpanda erwerben. Hierfür ist ein Konto relativ schnell und unbürokratisch online eingerichtet.


Jetzt brauchst Du aber noch eine Wallet, zu der Du alleine den Zugang hast und in der Du Deine NFTs sicher aufbewahrst. Hier ist die am weitesten verbreitete Wallet für Privatanleger MetaMask. Dorthin transferierst Du Deine NFTs, die Du auf Verkaufsplattformen wie OpenSea erwerben kannst. Welche Non Fungible Tokens eine gute Wertanlage sind und worauf Du bei der Auswahl achten solltest, dazu gibt es jetzt vom  vierfachen bayerischen NFT-Millionär Mike Hager ein sehr verständliches und lässiges Buch „Reich werden mit NFT´s". Mike ist zu Gast in der aktuellen Podcastfolge der Geldmeisterin. Die solltest Du Dir nicht entgehen lassen solltest: https://anchor.fm/geldmeisterin/episodes/NFTs---So-wird-man-reich-e1fdfh2


Eine friedliche Woche wünscht Julia Kistner


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