Managers in Transition für ManagerInnen und Führungskräfte in der beruflichen Neuorientierung Archiv
233 Episoden
21 Minuten
22: In dieser Episode spreche ich darüber, dass es ein Unterschied ist, im Unternehmen deines Arbeitgebers oder in deinem eigenen Leben Entscheidungen zu treffen. Oft kommt uns unser Perfektionismus in den Weg. Denn natürlich wollen wir keinen Fehler machen, sondern RICHTIG entscheiden. Ich wage, zu behaupten, dass JEDE Entscheidung richtig ist und dass es allemal besser ist, die Entscheidung zu treffen als ewig an einer Stelle stehen zu bleiben, an der du ganz offensichtlich nicht sein willst. Außerdem teile ich drei Tipps, wie du Entscheidungen leichter treffen kannst.
1 Stunde 6 Minuten
21: Wow, was war das für ein tiefes Interview mit meinem Gast Nicole Beissler! Die Erste, die sich in meinem Podcast mit einem Burnout outet. Chapeau! Wir haben viele Parallelen entdeckt, die wir beide aus dem Corporate Leben kennen. Und jeder von uns liegt es am Herzen, genau die Menschen zu unterstützen, denen es so geht wie uns damals. OHNE erst in den Burnout geraten zu müssen. Wir sprechen über Etiketten, die wir aufgedrückt bekommen und dabei selbst nicht wissen, wer wir eigentlich tatsächlich sind. Alte Konzepte, denen wir folgen, Dinge an die wir glauben, weil wir es so gelernt haben. Und Strategien, die wir häufig schon in der Kindheit entwickelt haben, um unser Leben zu meistern. Glaubenssätze, die uns viel erreichen lassen, weil wir beweisen wollen, dass wir etwas wert sind. Die uns aber leider auch oft über unsere Grenzen gehen lassen. Und dann kommt der Moment, wo nichts mehr geht. So wie bei Nicole. Unerwartet. Naja, im Nachhinein betrachtet, eher logisch. Aber zu einer Zeit als sie alles hatte. Einen Job, der ihr Spaß machte, finanzielle Absicherung, 6-stelliges Gehalt, Haus in Spanien, tolle Familie, tolle Beziehung… Und dann kam Corona. Für sie bedeutete das, dass ihr komplettes Lebensmodell auf den Kopf gestellt wurde. Sie konnte nicht mehr in Spanien und Deutschland leben, weil reisen nicht mehr möglich war. Sie sah ihr Team nur noch über den Bildschirm, dann kam noch die allgemeine Endzeitstimmung hinzu. All das ließ Zukunftsängste aufkommen. Was wird aus meinem Job? Was wird aus mir? UND: Die Sinnfrage wurde laut. „Ich saß den ganzen Tag in Online-Meetings und dachte mir nur noch: Wir machen hier Beschäftigungstherapie.“
20 Minuten
20: Werte sind wichtig für die Zielerreichung. Wenn du dir Ziele setzt, die mit deinen Werten nicht im Einklang sind, wird es schwierig, sie zu erreichen, weil du einfach nicht dahinterstehst. Und Werte vereinfachen Entscheidungen ungemein. Warum du als UnternehmerIn deine Werte kennen solltest: Was bedeuten meine persönlichen Werte für mein Business? Mein Business soll meinem Leben dienen. Meine Ziele müssen deshalb mit meinen Werten Freiheit, Entwicklung, Wirksamkeit übereinstimmen. In meiner Selbstständigkeit will ich sie leben. Jeden Tag. Als Unternehmerin oder Unternehmer schaffen Werte eine unglaubliche Klarheit und setzen Grenzen - schützen dich und dein Unternehmen vor dem, was euch nicht gut tut. Hör' rein in diese Episode!
24 Minuten
19: DON’T OVERTHINK!… hat mir mein damaliger Coach aus den USA auf den Flipchart geschrieben. Einerseits fühlte ich mich ertappt, andererseits wehrte ich mich, denn schließlich kann es nicht schaden, erst mal zu denken bevor man handelt und am Ende was falsches tut. Zum Beispiel beim Ausstieg aus der Karriere. Ja und nein. Die Gefahr, zu wenig nachzudenken bevor wir aktiv werden, ist bei den meisten von uns ziemlich gering. Gerade auch, wenn wir aus Management- und Führungsrollen kommen. Wir neigen eher dazu, zu viel zu denken, alles vorausplanen zu wollen, uns doppelt und dreifach abzusichern, auf den perfekten Zeitpunkt zu warten und damit Risiken zu minimieren. Der größte Showstopper, der dich am Ausstieg aus der Karriere hindert, ist deine Unentschlossenheit und die rührt daher, dass du nicht aktiv bist. Aber: So fühlt sich das überhaupt nicht an!
20 Minuten
18: Sinnkrise bei Managern durch Corona – im Homeoffice oder nach der Büro-Rückkehr. Den Wechsel von Office und Homeoffice erleben wir zur Zeit in regelmäßigen Abständen. Und das macht mürbe – gerade auch Manager*Innen. Corona wirkt als Verstärker, genauso wie „Post-Corona“, die Rückkehr ins Unternehmen danach. Was vorher ertragene Gewohnheit war und als normal hingenommen wurde, lässt sich nun, im direkten Vergleich mit einer relativ großen Freiheit im Homeoffice kaum mehr aushalten. Während der Pandemie haben sich viele ein anderes Leben zugelegt. Viele haben im Homeoffice eine neue Arbeitsform gefunden, die ihnen mehr zusagt. Viele wollen nicht zurück ins Büro. Du siehst Dinge, die dich vielleicht vorher schon gestört haben, aus einer anderen Perspektive und viel kritischer als vorher. Was kannst du nun aus dieser persönlichen Krise machen?
33 Minuten
17: Aussteigen als Manager ist wie ein Sprung aus dem Flugzeug. Du verlierst kurz den Boden, doch dann kommt die Freiheit. In unserer zweiten gemeinsamen Podcast-Episode erzählt Luk Smeyers die Fortsetzung vom letzten Mal in Episode 9, nämlich, wie das dann genau ablief, nachdem er nicht mehr verbergen konnte, dass er nicht im gleichen Boot saß wie die Investoren. Wie fühlte er sich dabei? Welche Gedanken gingen ihm durch den Kopf, was hat er in der Nachbetrachtung richtig gemacht und was würde er heute anders machen? Viele Tipps für alle, die als Manager aussteigen wollen.
21 Minuten
16: Was soll schon anders sein? Führungskräfte und ManagerInnen haben genau die gleichen Herausforderungen wie andere Gründer auch! Das antwortete ein Redakteur vor längerer Zeit auf meinen Themenvorschlag hierzu. Er hatte nicht recht. Es gibt sehr wohl Unterschiede. Und das hinterlistige: Du als Führungskraft oder ManagerIn siehst die Fallen oft selbst nicht. Weil du denkst wie der erwähnte Redakteur. Da lauern Dinge, an die du überhaupt nicht denkst und/oder, die du nicht als Problem wahrnimmst und deshalb total unterschätzt. Ich meinerseits dachte hinterher so manches Mal: Dass DAS ein Thema werden könnte, hätte ich nicht gedacht...
43 Minuten
15: Im Interview mit Iris Seng. Nach 5 Jahren nebenberuflicher Selbstständigkeit war Corona der Katalysator, der letzten Endes Iris' ursprünglichen Plan mit 60 auszusteigen, beschleunigte. 5 Jahre Parallelität machten es für sie nun ganz einfach, den Übergang sanft zu bewerkstelligen. Der Boden war bereitet, das Fundament stand. Jetzt baut sie ihr Business aus. Iris abschließender Aufruf: „Bleib nicht in einem Job, der dir nicht gibt, was du gerne möchtest und verleugne deine Träume nicht. Schreib‘ die beste Story deines Lebens.“ Heute, im Nachhinein, kann man wunderschön sehen, wie sich auch bei Iris selbst aus scheinbar zufälligen Begebenheiten allmählich eine Geschichte entwickelte, die absolut Sinn macht. Als Businessmentorin für biografisches Storytelling hilft sie nun Frauen, in ihrer eigenen Geschichte ihr Warum, ihre Brandstory zu finden und damit einzigartig auf dem Markt sichtbar zu werden.
19 Minuten
14: In dieser Episode reflektiere ich die Frage, warum eigentlich einerseits dranbleiben an etwas, um ein erwünschtes Ziel zu erreichen oft so schwer ist, und es andererseits häufig so einfach ist, in unguten Situationen zu verharren, also an Dingen dranzubleiben, die wir nicht mal gut finden. Da halten wir erstaunlicherweise sehr lange durch. Was ist der Unterschied? Welche Faktoren müssen gegeben sein? Wie kannst du sowohl aus dem positiven Dranbleiben als auch aus dem negativen Verharren lernen, wenn du eine Situation verändern willst.
15 Minuten
13: Bist du bereit für den Ausstieg aus dem Job? In dieser Episode teile ich eine Erkenntnis mit dir, die sich bei mir erst nach Jahren eingestellt hat - nachdem ich sie immer wieder mit Kunden erlebt habe und plötzlich ein Muster erkannte. Und ich verrate dir den ultimativen Test, wie du herausfindest, ob du WIRKLICH bereit bist, in die Selbstständigkeit zu starten. Ich spreche darüber, dass man manchmal vollkommen überzeugt ist, dass man für den Ausstieg bereit ist. Dass wir uns damit aber auch selbst an der Nase herumführen können…
19 Minuten
#12: Wer behauptet, der Ausstieg aus der Karriere sei leicht, der lügt. ;-) Es ist ein mitunter zäher und langwieriger Prozess, sich darüber klar zu werden, was man eigentlich will und letzten Endes die Entscheidung zu treffen, einen großen Teil seines Lebens und seiner Identität aufzugeben. Und wenn du mittendrin steckst, hast du vermutlich das Gefühl einer gewissen Unzulänglichkeit oder sogar Unfähigkeit, weil du dich eine gefühlte Ewigkeit nicht entscheidest und dich im Kreis drehst. In dieser Episode spreche ich über drei sehr wichtige Erkenntnisse, die dir helfen werden, dich besser zu verstehen, etwas gnädiger mit dir selbst zu sein und den Prozess leichter zu meistern.
49 Minuten
11: „Irgendwann im Bewerbungsprozess war mir klar, dass ein Wechsel als Vertriebsleiter in ein neues Unternehmen im Grunde wieder dasselbe wäre und nur anders aussähe. Das kam für mich nicht mehr in Frage.“, sagt Jörg Bothe in unserem Interview. So kam es zu seinem Ausstieg aus der Karriere als Vertriebsleiter. Wie er dann zum Interim Manager wurde und wie es danach weiterlief, erzählt er in unserem spannenden Gespräch. Dabei ist er sehr offen und lässt er auch schmerzhafte Themen nicht unter den Tisch fallen. Hier steckt sehr viel Lebenserfahrung und Reflexion drin.
30 Minuten
10: Wie finde ich meine Berufung? Oder: The Road not taken In dieser Episode geht es um Berufung – und zwar in der sog. „Mitte des Lebens“, sagen wir mal ab 45. ;-) Was ist Berufung überhaupt? Braucht man eine Berufung? Wie findet man seine Berufung und ist es dafür nicht irgendwann zu spät? Ich finde: Dafür ist es nie zu spät. Berufung ist nichts, was passiert und eigentlich auch nichts, was man findet, sondern eher etwas, das man entwickelt. Ganz einfach auf Grundlage deiner Persönlichkeit. Es heißt also auch hier mal wieder: Innenschau. Wer bist du wirklich und vor allem: Was willst du? Berufung entsteht in einem Prozess. Je mehr Puzzlesteinchen du aus deinem Leben schon zur Verfügung hast, desto besser. Und wie du sie dann auch noch leben kannst, darüber spreche ich in dieser Episode auch.
30 Minuten
9: Frust bei der Arbeit gibt es auch bei Managern und Führungskräften, obwohl die ja ganz besonders hinter der Firma stehen sollten. Schließlich sind sie für die Entscheidungen mit verantwortlich - sie sind Chef. Unzufriedenheit im Job sollte man sich da nicht anmerken lassen... Dass das nicht immer klappt, erzählt Luk Smeyers in dieser ersten gemeinsamen Podcast-Episode. Er spricht darüber, wie und wieso ihm der Spaß in seinem Job als Personalvorstand verloren ging und wie sich das auf seine Karriere auswirkte.
49 Minuten
8: Mein Interview-Gast Yvonne Partes und ihr Mann wollen in die Sonne. Und in die Freiheit. Sie verkaufen ihre Wohnung und wandern aus, um sich einen Traum zu erfüllen. Und das trotz ganz „anständiger“, gut bezahlter und sicherer Jobs. Wie sich diese Idee entwickelte und ganz allmählich nicht mehr aus dem Kopf ging, was es brauchte, bis sie tatsächlich die Entscheidung trafen und wie die beiden auch sehr unterschiedlich damit umgingen – darüber sprechen wir. Ein Interview mit vielen Einblicken in eine „persönliche Entwicklungs-Reise“ und Learnings für jeden anderen lebensverändernden Prozess.