Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Sascha Geipel - Sport, Spiel, Spaß und Gesundheit Archiv

233 Episoden
42 Minuten
97. # 97 Warum eine Kältekammer deine Schmerzen verringert? - Sascha Geipel - Eine Kältekammer, auch Kryotherapie genannt, wird gerne als therapeutisches Mittel gegen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Du kannst deine Durchblutung im Körper reduzieren und dadurch deine Schmerzen lindern.

Falk Wülfing erklärt dir wie die Empfindlichkeit deiner Schmerzrezeptoren in deiner Haut durch Kälte verringert werden. Wie schnell du deinen Körper in die Regeneration bringen kannst und somit deine Leistung im Sport steigern kannst. Andere Anwendungsbereiche sind Verringerung von Entzündungen wie zum Beispiel Neurodermitis, Schwellungen und psychische Behandlungen wie Depressionen.

Wichtig zu beachten ist, dass die Wirksamkeit von Kältekammern für die Schmerzlinderung von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Es gibt möglicherweise andere Behandlungsformen, welche für eine bestimmte Person besser geeignet ist. Daher ist es ratsam, dass du dich von deinem Arzt oder einer anderen medizinischen Fachperson beraten lässt, bevor du dich einer Behandlung unterziehst.

Okay, jetzt deine Schmerzen verringern und anhören!
38 Minuten
96. # 96 Warum hat das Gesichtslesen Auswirkungen auf deine Beziehungen? - Sascha Geipel - Gesichtslesen, in Fachkreisen bekannt als Physiognomik oder Physiognomie, ist die Praxis, die menschliche Persönlichkeit, Charakter und emotionalen Zustand anhand von Merkmalen im Gesicht und im Körper einer Person zu interpretieren.

Anja Bender sieht das Gesichtslesen als eine interessante und nützliche Fähigkeit, welche dir dabei hilft, deine Persönlichkeit und deine Absichten besser zu verstehen. Es kann sogar dazu dienen um eine Wahrscheinlichkeit zu erkennen, ob du eine gute oder eine schlechte Absicht hast.

Ein weiterer positiver Effekt des Gesichtslesens ist, dass es uns helfen kann, die Körpersprache und die nonverbalen Signale anderer Personen besser zu deuten oder sogar zu verstehen. Wenn du in der Lage bist, die Emotionen und Absichten von anderen anhand ihrer Körpersprache und ihres Gesichtsausdrucks zu erkennen, kannst du besser auf sie eingehen und die Kommunikation verbessern.

Gesichtslesen kann ebenfalls dazu beitragen, deine eigene Selbstwahrnehmung und dein Selbstbewusstsein zu stärken. Wenn wir lernen, unsere Gesichtsausdrücke und Körpersprache besser zu verstehen und zu kontrollieren, kannst du deine eigene Persönlichkeit und deine Absichten besser vermitteln und deine Beziehung zu anderen intensivieren.

Jedoch ist wichtig zu beachten, dass das Gesichtslesen nicht als wissenschaftlich zuverlässige Methode zur Einschätzung von Persönlichkeit oder Verhalten betrachtet wird. Es ist wichtig, dass du jeden Menschen als individuelle Person betrachtest und dich nicht auf Stereotypen oder Vorurteile verlässt. Trotzdem ist das Gesichtslesen eine spannende Fähigkeit, um die Persönlichkeit und Absichten von anderen Menschen besser zu verstehen und unsere eigene Selbstwahrnehmung und Kommunikation zu verbessern.

Okay, jetzt darfst du dir Folge anhören!
47 Minuten
95. # 95 Komfortzone egal! Wie stärkst du deine Persönlichkeit? - Sascha Geipel - Bei Brigitte Nave geht es vor allem um ein Thema: Persönlichkeitsentwicklung. Aber was bedeutet das wirklich genau?

Wahrscheinlich sind wir uns darüber einig, dass wir alle, also du und ich, eine Persönlichkeit haben. Aber wie entwickelst du diese jetzt? Wie stellst du das an?

Eine Sichtweise auf den Begriff Persönlichkeitsentwicklung werden wir dir versuchen zu erklären. Deine Persönlichkeit zu entwickeln, kann für dich bedeuten:

dass wir als Individuen stärker und robuster werden,

dass wir flexibler darin werden, wie wir mit den Schwierigkeiten des Lebens umgehen,

dass wir auf eine gesunde Art unabhängiger von anderen Menschen werden,

dass wir offener gegenüber fremden Menschen werden (ohne uns verletzlich zu machen),

dass wir dazulernen, unsere Fähigkeiten stärken oder uns neue Fertigkeiten aneignen,

dass wir lernen, Krisen und Herausforderungen zu bewältigen,

dass wir uns selbst immer besser kennenlernen und verstehen

und dass wir wirksamer werden und lernen, unsere Kräfte und Stärken geschickter einzusetzen.

Aber Hallo … das ist eine ganz schön häftige Liste. Musst du das alles abhaken, wenn du dich als Mensch oder als Persönlichkeit entwickeln willst? Das kann dir schon etwas Druck machen, oder?

Das Positive ist, dass du in deiner Entwicklung in ganz kleinen Schritten vorangehen kannst. Du musst dir nicht alle Themen auf einmal vornehmen. Brigitte Nave beschäftige sich jetzt seit ca. 25 Jahren jeden Tag ein bisschen mit dieser Geschichte und selbst sie ist natürlich noch lange nicht am Ende angekommen. Du kannst auch nicht ankommen, denn Persönlichkeitsentwicklung ist eine Reise ohne konkretes Ziel. Es ist mehr ein Weg, den du gehst, weil die Reise spannend ist, weil es viel zu entdecken gibt und weil es unser Leben interessanter, sinnvoller und erfüllter macht.

„Kleine Schritte“ sind hier tatsächlich die Zauberworte. Denn Wachstum kannst du nicht erzwingen, es passiert in deiner ganz eigenen Zeit. Deswegen ist es wichtig, möglichst entspannt und locker an die Sache heranzugehen und sich nicht zu viel vorzunehmen.

Okay, jetzt kannst du dir die Folge anhören!
31 Minuten
94. # 94 Sensationelle Organisation Tütenhüter! Was ist das? - Sascha Geipel - Reißt du gerne Tüten auf? Genießt du gerne deine Sportriegel in Tüten oder liebst du dein Lieblingsgemüse aus dem Gefrierschrank? Falls ja, kennst du sicher das Problem, wie verschließe ich die offene Tüte? Manche machen das mit einer Wäscheklammer, andere mit selbstgebastelten Methoden oder mit dem Klassiker, dem Tesafilm. Doch das klebt nicht richtig, vor allem nicht im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe. Was ist das Ende vom Lied, du lässt die Tüte offen und dein Essen bleibt nicht so lange frisch wie gewünscht. Was kann jetzt deine Lösung sein? Sandra Gschwend hat dir eine Idee mitgebracht, wie du dieser Lage begegnest. Es ist der Tütenhüter!

Wie er funktioniert und warum du diesen brauchen kannst und wie du für dich Erfolg definieren kannst, darüber sprechen wir in der Tütenhüter Folge. Jetzt viel Spaß beim anhören!
51 Minuten
93. # 93 Warum ist die Sportwissenschaft einfach? - Sascha Geipel - Die Sportwissenschaft ist eine Querschnittswissenschaft (Fachbegriff: interdisziplinäre Wissenschaft), die Probleme und Erscheinungsformen im Bereich von Sport untersucht. Florian Maierhofer hat die Sportwissenschaft studiert, welche auf eine Reihe anderer Wissenschaften zurückgreift und sich entsprechend spezialisierte Einzeldisziplinen herausgebildet haben, daher wird häufig auch von Sportwissenschaften gesprochen. Der Ursprung der auf den Sport bezogenen Wissenschaften (sciences appliquées aux sports) reicht bis in die Renaissance zurück, aber erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat sich eine eigenständige Sportwissenschaft herausgebildet.

Die Einzeldisziplinen sind:

Biomechanik

Bewegungswissenschaft

Sport und Technik

Sportdidaktik

Sportethik

Sportgeschichte

Sportinformatik

Sportjournalistik

Sportmedizin

Sportökologie

Sportökonomie

Sportpädagogik

Sportphilosophie

Sportpsychologie

Sportrecht

Sportsoziologie

Trainingswissenschaft

Falls du jetzt auf den Geschmack gekommen bist und dich noch näher mit der Wissenschaft auseinander setzen möchtest, dann kannst du dir jetzt deine Informationen anhören! 
53 Minuten
92. # 92 Wie geht dein Weg aus dem Burnout? - Sascha Geipel - Der Begriff Burnout wurde in den 1970er Jahren von dem US-amerikanischen Psychotherapeuten Herbert Freudenberger festgestellt. Er beschrieb somit die Folgen starker Belastungen und hoher Ideale in „helfenden“ Berufen: Beispielsweise bei Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte, die sich in ihrem Einsatz für andere aufopferten, seien am Ende häufig „ausgebrannt“ – erschöpft, lustlos und überfordert. Heute beschränkt sich der Ausdruck nicht mehr nur auf die helfenden Berufe oder die Schattenseiten übermäßiger Opferbereitschaft. Treffen kann es jeden Menschen: Gestresste Karrieretypen und Prominente genauso wie überarbeitete Angestellte, Hausfrauen oder -Männer.

Erstaunlicherweise ist sich die Fachwelt nicht einig, was ein Burnout eigentlich ist. Das hat Folgen: Da unklar ist, was genau einen Burnout ausmacht und wie man diesen feststellen kann, lässt sich auch nicht genau sagen, wie häufig dieser auftritt. Stefanie Modlinger teilt dir Ihre Erfahrung mit Ihrem Burnout! 

Bist du erschöpft oder hast du einen Burnout?

Anstrengende Lebensumstände können dich extrem belasten – bis zu einem Punkt, an dem du das Gefühl hast: Ich kann nicht mehr, ich bin erschöpft, leer und ausgebrannt. Auch beruflicher Stress kann körperliche und psychische Beschwerden auslösen. Mögliche Ursachen sind dauerhafte Über- oder Unterforderung, ständiger Zeitdruck, Konflikte mit Kollegen, aber auch extreme Einsatzbereitschaft, die zur Vernachlässigung deiner Bedürfnisse führt. Beruflicher Stress ist eine häufige Ursache für Krankschreibungen. Bei Problemen am Arbeitsplatz können manchmal bereits Änderungen im betrieblichen Umfeld helfen. Bei Überforderung in der häuslichen Pflege kann mehr konkrete Unterstützung im Alltag entlasten.

Auf Stress mit Erschöpfung zu reagieren, ist zunächst nicht krankhaft. Beschreibt Burnout also ein Beschwerdebild, das über das normale Belastungsempfinden hinausgeht? Inwieweit unterscheidet dies sich von anderen psychischen Erkrankungen?

Wie merkst du einen Burnout?

Allen bisherigen Definitionen des Burnouts haben gemeinsam, dass die Beschwerden als Folge belastender beruflicher oder außerberuflicher Tätigkeiten gesehen werden. Als außerberufliche Belastung wird beispielsweise die Pflege von Angehörigen beschrieben.

Bisher gelten hauptsächlich drei Beschwerden als Anzeichen für ein Burnout:

Erschöpfung: Du fühlst dich ausgelaugt und emotional erschöpft, berichtest von mangelnder Energie, Überforderung, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit, aber auch von körperlichen Beschwerden wie Schmerzen und Magen-Darm-Problemen.

Entfremdung von der (beruflichen) Tätigkeit: Du erlebst deine Arbeit zunehmend als belastend und frustrierend. Du kannst eine zynische Haltung gegenüber deinen Arbeitsbedingungen und Kollegen entwickeln, gepaart mit starker emotionaler Distanz und zunehmender Abstumpfung deiner beruflichen Aufgaben gegenüber.

verringerte Leistungsfähigkeit: Beim Burnout leidet vor allem deine alltägliche Leistung im Beruf, im Haushalt oder bei der Pflege Angehöriger. Du empfindest deine Tätigkeit als sehr negativ, bist unkonzentriert, lustlos und beklagst, dass du keine Ideen mehr hast.

Burnout-Beschwerden können aber wiederum das Risiko erhöhen, eine Depression zu bekommen. Um dies für dich zu vermeiden, jetzt deinen Ausweg anhören!
38 Minuten
91. # 91 Warum ist das Schreiben Kreativität? - Sascha Geipel - Die wohl bekannteste Übung der Kreativitätstechniken ist das Brainstorming. Dabei notierst du dir alle Wörter, welche dir zu einem vorher ausgewählten Thema in den Sinn kommen. Im weiteren Verlauf kategorisierst du diese Begriffe, indem Du übergeordnete Worte aufschreibst und sie mit Linien verbindest, um die Beziehungen der Kategorien zu versinnbildlichen. So entsteht nach und nach eine komplexe Mindmap, die als Grundlage für deine Texte dienen kann.

Eleonora Giorgi hat sich unter anderem diese Technik zu Herzen genommen und schreibt Geschichten aus dem Alltag. Die nächste Technik ist das Freewriting:

Freewriting wirkt vorerst ein wenig seltsam. Du setzt dich vor ein leeres Blatt Papier und beginnst zu schreiben. Was geschrieben wird, ist erstmal egal. Wähle dir als Grundlage spontan ein Thema oder einzelne Worte aus und notiere dir alles, was dir dazu einfällt. Der Schreibfluss darf dabei nicht abbrechen. Egal, ob dir nur einzelne Wörter einfallen oder überhaupt nichts, der Stift sollte das Papier nicht verlassen.

Das Ziel von Kreativitätstechniken ist meist nicht das Verfassen eines vollständigen Textes. Bei der Detailtext-Methode nimmst du dir als Basis ein einzelnes Wort, meist ein Objekt, eine Person oder eine Eigenschaft, und beschreibst diese in fünf Sätzen. Die dabei angefertigten Textabschnitte kannst du später in ein größeres Werk einfügen.

Die Reizwortanalyse funktioniert am besten in einer Gruppe. Ähnlich wie beim Brainstorming werden alle Assoziationen zu einem bestimmten Thema notiert. Im Unterschied zum normalen Brainstorming wird nach einem festgelegten Zeitraum (15 bis 20 Minuten) das Thema gewechselt. Ziel, von einem Thema zum nächsten einen fließenden Übergang zu schaffen und dabei neue Verbindungen zu entdecken. 

Verbessere deine Texte, durch neue und inspirierende Wörter. Diese kannst du beispielsweise im Duden oder aus deiner Wahrnehmung anderer Kommunikationen finden und dann in deine Texte einbauen. Wenn dir das Resultat am Ende nicht gefällt, kannst du das Wort auch ganz leicht ändern oder weglassen. Der Fachbegriff dazu nennt sich Wortschatzerweiterung. 

Schöpfst Du Kreativität aus Neologismen: Lege dir eine Liste mit Wörtern aus deinem Themenbereich an. Ziehe dir per Zufallsprinzip zwei Wörter und setze sie zu einem neuen Wort zusammen. Nicht jedes neue Wort wird dir eine gute Idee bringen, deshalb legst Du dir am besten eine große Liste an. Diese Methode nennt sich Semantische Intuition und stammt aus der Produktwelt, jedoch lässt sie sich gut auf neue Wortfindungen, beispielsweise für kurze Buchtitel oder auf Romane, übertragen. Die Wörter müssen nicht unbedingt Sinn ergeben, Hauptsache du wirst durch sie inspiriert.

Das Karteikarten-Prinzip funktioniert so: Notiere dir zuerst eigene Ideen für Themen und eigene Zitate auf Karteikarten. Du kannst auch unterwegs immer einen kleinen Stapel Karten dabei haben. Jeder Einfall ist hilfreich. Sortiere dir dann alle Karten Zuhause in einen Karteikasten ein. Mische deine eigenen Zitate mit jenen von Persönlichkeiten, welche Du beeindruckend findest. Ziehe dir hier von Zeit zu Zeit zwei Karten nach dem Zufallsprinzip aus dem Kasten und kombiniere sie miteinander. Du darfst gespannt sein, auf welche Gedanken dich die gezogene Kombination bringt. 

Falls du nun auf den Geschmack gekommen bist, dann empfehle ich dir die ERLEBNISWOCHE vom 27.11.2022 bis 01.12.2022 mit Eleonora. Jetzt viel Spaß mit weiteren Eindrücken zum Schreiben und beim sofortigen anhören! 
53 Minuten
90. # 90 Warum Kinder turnen sollten? - Sascha Geipel - Die positiven Aspekte des Turnens für die kindliche Entwicklung sind herausragend: Um den eigenen Körper zu erfassen oder besser kennen zu lernen und seine Umwelt zu erfahren, fördert das Turnen dein Stellungs-, Spannungs- sowie den Gleichgewichtssinn.

Tim Melzer gibt dir Einblicke in das Turnen, ein Sport, bei dem es verschiedene Fähigkeiten wie Kraft, Beweglichkeit und Körperbeherrschung braucht. Turner und Turnerinnen vollführen akrobatische Kunststücke wie Purzelbäume, Saltos, Handstände, Radschlagen, Schrauben und vieles mehr. 

Fast alle turnerischen Disziplinen werden an besonderen Geräten, wie Ringen oder Barren, geturnt. Turnen ist eine sehr beliebte Sportart bei den Olympischen Sommerspielen. Ein Wettkampf findet in der Regel in einer Turnhalle statt. Es gibt Männer- und Frauenmannschaften. Ein Turner oder Turnerin kann als Mitglied der Mannschaft und als Einzelperson antreten. 

Die Abfolge von Bewegungen, die du als Turner oder Turnerin ausführst, werden Übungen genannt. Kampfrichter und Kampfrichterinnen bewerten die turnerischen Darbietungen. Dabei achten sie vor allem auf eine gute Technik und Ausführung. Sie achten ebenfalls darauf, wie schwierig und künstlerisch gut die Übung ist. Kunstturnen oder Gerätturnen umfasst sechs Disziplinen bei den Männern und fünf bei den Frauen. Die Disziplinen der Männer sind Bodenturnen, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck. 

Die Disziplinen der Frauen sind Bodenturnen, Sprung, Stufenbarren, Reck und Schwebebalken.

Außerhalb von Wettkämpfen und dem Leistungssport, zum Beispiel in der Schule, kann es sein, dass die Übungen nicht so deutlich zwischen Jungen und Mädchen aufgeteilt sind. Neben Kunstturnen gibt es noch Trampolinspringen und Rhythmische Sportgymnastik. Die sind dem Kunstturnen ähnlich, aber eigene Sportarten. Jetzt entscheidest du, welche Sportart du probieren möchtest. Ein tieferen Einblick kannst du dir jetzt anhören! 
32 Minuten
89. # 89 Was Business vom Sport lernen kann? - Sascha Geipel - Laut der Expertin Kerstin Thürmer sind Gemeinsamkeiten zwischen Sport und Business auf den ersten Blick kaum zu erkennen und doch lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wenn wir von Performance oder Leistung sprechen, finden wir in beiden Bereichen unheimliche Parallelen. Wir können mit einem gezielten Blick über den Tellerrand sogar voneinander lernen.

Lasst uns ein kleines Experiment machen und ein Beispiel visualisieren.

Lange hast du auf diesen Moment hingearbeitet. Wochenlange Vorbereitungen, Umzug in dein neues Büro, Website, Flyer, erste Kundenkontakte hast du vollzogen. Jetzt sitzt du hier in diesem Bürogebäude und redest bereits seit über einer Stunde mit dem Geschäftsführer eines großen Konzerns. Das Gespräch läuft gut, doch du brauchst diesen Abschluss. Als es ins Detail geht, wirst du zunehmend unsicherer. Du beginnst zu zweifeln, ob der Preis zu deiner Leistung stimmig ist. Tausendmal hast du im Vorfeld alles durchdacht. Du warst dir sicher, gut auf das Gespräch vorbereitet zu sein. Minuten später verlässt du das Gebäude, die Absage kommt am nächsten Tag. Leider kein Happy End.

Das Beispiel zeigt eine Sache: Leistungserbringung und Performance können in allen Lagen des Lebens ein Thema sein. Ein bekannter Fußballtrainer äußerte sich erst vor kurzem zum Thema der Trainierbarkeit von Elfmetersituationen: „Das kannst du gar nicht simulieren. “Es sei denn, du sagst pro Fehlschuss 50.000 Euro Strafe.“ Wir sind uns alle einig darüber, dass wir einem großen Druck ausgesetzt sein können, wenn es darauf ankommt, Leistung auf den Punkt bringen zu müssen. Das haben wir in dem Beispiel gesehen. Und doch gibt es ein paar interessante Werkzeuge, die hier absolut hilfreich sein können, auch bei vermeintlich untrainierbaren Situationen. Jetzt kannst du dir die Ereignisse anhören!
52 Minuten
88. # 88 Warum du als Unternehmerin beweglich sein solltest? - Sascha Geipel - Unter der geistigen Beweglichkeit verstehst du vielleicht ein flinkes Denkvermögen, eine rasche Auffassungsgabe, ein vielseitiges Interesse, die Bereitschaft Neues kennenzulernen, die Fähigkeit zum Wechsel von Perspektiven oder das Entwickeln von Alternativen? Um die geistige Beweglichkeit zu schulen und auch im Alter zu bewahren (z. B.  Alterssyndrom), sind eine intensive Gedankentätigkeit, ein reger sozialer Kontakt oder ein besonderes mentales Training nützlich.

Was jedoch, wenn du wie Michele Hoerr Übernacht zur Unternehmerin wirst?

Dann zählt zur geistigen Beweglichkeit auch das Vermögen, eigene Einstellungen und Haltungen in Frage stellen zu können. Damit wird es dir möglich, Handlungsabläufe zu reflektieren sowie deren Bedingungen nach äußeren Umständen und inneren Zuständen zu unterscheiden. Ein Nachdenken über mögliche Beweggründe oder Motive und die Überlegung, dass alternative Abläufe im Handlungsvollzug auch bei gleicher Motivation denkbar wären, erweitern oft den Möglichkeitsraum subjektiver Binnenperspektive, sowohl im Verhältnis zur Umgebung wie im Verhältnis zu sich selbst. Das beschreibt es wohl treffend, wenn dein Vater dir Unternehmen überschreibt, welche Zahlungsunfähig sind und dabei in die Gefangenschaft wandert. 

Darüber eröffnete Perspektiven der Selbstwahrnehmung können dir auch die Wahrnehmung des eigenen Körpers verändern. Derart kann eine geistig angeregte Entwicklung, sich selber besser zu verstehen, dann beispielsweise einen anderen Umgang mit Schmerzempfindungen oder psychischen Belastungen erlauben und ein feineres Empfinden von Bewegungen, Spannungen und Stellungen ermöglichen. Eine bewusst weiter entwickelte Bewegungsempfindung und tiefensensible Selbstwahrnehmung führt darüber hinaus oft zu einem Selbstverständnis, mit dem vorgestellte Bewegungen allein in Gedanken nachvollzogen oder ausgeführt werden können. Unter gewissen Umständen kann dies ebenso selbstverständlich als mentale Vorwegnahme für künftige Bewegungsabläufe geschehen, in Antizipation, beispielsweise vor einem Tennisschlag oder dem annehmen der Situation von Michele, jetzt anhören! 
38 Minuten
87. # 87 Wie fliehst du schwimmend aus dem Iran? - Sascha Geipel - Ein Flüchtling ist ein Mensch, der sein Herkunftsland verlässt, weil er oder sie dort verfolgt wird (z.B. aufgrund der Religion, der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, wegen der politischen Überzeugung, Rasse oder Nationalität). Verfolgung bedeutet insbesondere eine Bedrohung von Leib und Leben. Menschen wie z.B. Baha Meier-Arian, die innerhalb ihres Herkunftslandes (dem Iran) von einem Ort an einen anderen fliehen, werden oft als Vertriebene oder Binnenflüchtlinge bezeichnet.

1951 wurde die Genfer Flüchtlingskonvention beschlossen. Darin geht es um den Schutz von Flüchtlingen. Es wird exakt festgelegt, wer als Flüchtling gilt und welche Rechte diese Menschen haben. Aber sie definiert auch die Pflichten, die ein Flüchtling dem Gastland gegenüber erfüllen muss und schließt bestimmte Gruppen – wie z.B. Kriegsverbrecher – vom Flüchtlingsstatus aus.

Rechtlich nicht geregelt ist der Status von Menschen, die in ihrem Heimatland keine Möglichkeit mehr finden, sich und ihre Familie zu ernähren (Armutsflüchtlinge). Hier spielt z.B. der Klimawandel eine immer größer werdende Rolle (Umweltflüchtlinge, Klimaflüchtlinge). Eine Frage schließt sich an, wie und auf welchen Wegen kommen die Flüchtlinge nach Europa? Was für eine Rolle das Schwimmen im Leben von Baha dabei spielt erfährst du in dieser Folge 87.

Ebenfalls sind nicht alle Menschen, die vor Konflikten oder Bürgerkriegen in ihrem Land fliehen, automatisch durch die Genfer Flüchtlingskonvention geschützt. Die UNHCR kritisiert das und fordert, dass jeder Mensch Anspruch auf internationalen Schutz haben sollte, wenn dieser im Herkunftsland nicht gegeben ist. In Ländern der EU erhalten diese Schutzsuchenden in der Regel vorübergehend Schutz (sogenannten subsidiären Schutz), bis die Rückkehr in ihr Herkunftsland wieder möglich ist. Im Falle von Baha geht die Geschichte anders aus, wie sie verläuft kannst du dir jetzt anhören!
37 Minuten
86. # 86 Was ist überhaupt Stress? - Sascha Geipel - Bei Stress reagierst du als Mensch auf eine mögliche Bedrohung oder auf fordernde Situationen. Während einer akuten Stressreaktion wird der sogenannte Sympathikus aktiviert, um dein Körper auf die Bewältigung der Situation vorzubereiten. Der Sympathikus ist Teil des unwillkürlichen Nervensystems. Dieses ist nicht bewusst steuerbar. Melissa Lobert wird dir das System in einfachen Worten erklären.

Am Beginn der Stressreaktion setzt dein Körper die Hormone Adrenalin und Noradrenalin frei. Diese bewirken unter anderem eine Erweiterung der Bronchien, einen Anstieg des Blutdrucks und des Blutzuckers. In stressigen Situationen wird auch das Hormon Kortisol freigesetzt. Kortisol hat Einfluss auf dein Gehirnstoffwechsel und hält dein Körper in Alarmbereitschaft. Das Hormon DHEA (Dehydroepiandrosteron) hingegen dämpft die Wirkung von Kortisol. DHEA verhindert, dass dein körperlicher Stress überhandnimmt.

Warum ist Dauerstress ungesund?

Stressreaktionen sind prinzipiell sinnvoll zur Bewältigung von akuten Gefahren und kurzfristigen Hausforderungen. Bei lange andauerndem Stress kommt es jedoch nach einiger Zeit zu Erschöpfung und Spannungszuständen. Es wird schwieriger, dass du auf die Stressauslöser reagierst. Bei Dauerstress schüttet dein Körper laufend das Stresshormon Kortisol aus. Zum Bespiel bei andauernden Konflikten in deiner Familie, am Arbeitsplatz oder in der Schule. Das kann dich krank machen. Dauerstress ist somit ein Risikofaktor für Ermüdung oder Depressionen. Zudem schwächt Stress dein Immunsystem und kann die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen.

Daher ist es wichtig, andauernden Stress zu bekämpfen. Denn kein Mensch kann mit dauernd anhaltendem Stress umgehen. Das ist dem menschlichen Körper einfach zu viel. Zwischendurch braucht jeder Mensch Entlastung, Erholung oder Entspannung. Hol dir deine Entspannung vom Stress jetzt mit Melissa und viel Spaß beim anhören!
48 Minuten
85. # 85 Wie du im Heißluftballon Fahrrad fährst? - Sascha Geipel - Die Idee hat Frank Noe für sich entdeckt. Unter dem Decknamen The 5000+ ist der Heißluftballon ein großer Bestandteil der Radtour über die Alpen. Denn Frank wird im Korb des Heißluftballons eine Rolle aufstellen und in 5000 - 6000 Höhenmetern Fahrrad fahren. Jetzt könntest du dich fragen, warum macht er das, die antworten bekommst du hier:

Grund 1: Menschen fürs Fahrrad fahren begeistern:

Er möchte möglichst viele Menschen anstecken, mit dem Fahrrad zu fahren. Ganz egal ob beruflich oder privat. Denn seine Vision ist es, jeden Menschen von klein bis groß für das RADFAHREN zu begeistern. Er möchte dazu inspirieren, nachhaltig(er) zu agieren und mutig(er) zu handeln.

Muss denn heute noch eine Strecke von wenigen Kilometern, beispielsweise zur Arbeit, zum Bäcker oder zum Einkaufen mit dem Auto zurückgelegt werden? Frank sagt, NEIN, nicht unbedingt - es geht auch mit dem Rad mit einigen Vorteilen. Im Podcast wirst du Ideen sammeln!

Grund 2: Radfahren ermöglichen:

Gleichzeitig ist es Ihm eine Herzensangelegenheit vielen Menschen (überhaupt erst mal) das RADFAHREN zu ermöglichen. Denn nicht jeder Mensch hat ein Fahrrad und nicht jedem Menschen geht es so gut wie uns hier in Europa. Deshalb ist von Anfang an, mit THE5000+, eine Spendenaktion verknüpft.

Mit seiner Aktion wird die internationale Hilfsorganisation World Bicycle Relief unterstützt, Menschen mit Fahrrädern mobil zu machen und nachhaltige Veränderung in Entwicklungsregionen voranzubringen! Das motiviert ihn am meisten und er ist dankbar, dass bereits heute durch THE5000+ über 8.000 € eingebracht hat. Wenn du also Lust hast zu Spenden, bist du gerne eingeladen!

Grund 3: Motivieren, eigene Ideen umzusetzen:

Vor allem beim Radfahren gehen ihm viele Gedanken durch den Kopf und es entstehen immer wieder neue Ideen. Eine gute Idee ist jedoch nur die halbe Miete. Denn eine Idee dann tatsächlich auch umzusetzen ist das Andere.

Gerade wenn Anfangs der Widerstand groß ist, macht es noch viel mehr Spaß eine Sache ins Rollen zu bringen. Gegenwind wird irgendwann zum Rückenwind. Daher reizt ihn das Umsetzen verrückter Ideen ganz besonders. Da auch du in die Umsetzung kommen kannst, wird diese Idee in einem Film festgehalten. Sven Ullmann wird dir die Eindrücke übermitteln. Jetzt viel Spaß beim anhören!
38 Minuten
84. # 84 Warum Skicross eine atemberaubende Sportart ist? - Sascha Geipel - Für die hartgesottenen Artisten auf Skiern ist große öffentliche Aufmerksamkeit ein eher seltenes Glücksgefühl. Zumeist haben die Ski-Crosser und Crosserinnen ein Dasein abseits der Schweinwerfer und Kameras. Zu Unrecht, nach meiner Meinung! Der Sport ist extrem spannend und spektakulär. Viele sagen sogar, er sei die Zukunft des Alpinen Ski - Rennsports.

Zu viert gehen die Fahrer auf die Bahn, „Körperkontakt ist erlaubt und erwünscht“, erzählt euch Andreas Slamanig, Athletiktrainer des ÖSV Weltcupteams. Es wird mit Haken und Ösen bei rasender Fahrt um gute Platzierungen gekämpft. Verboten sind Schläge, Stöße und Aktionen mit den Stöcken. Eine Jury überwacht die Rennen und disqualifiziert Übeltäter.

„Wir sind ein Kontaktsport, in dem auch mal Wege zugemacht werden“, formulieren es die Fahrerinnen und Fahrer. Stürze sind an der Tagesordnung, zumal die Strecken mit Steilkurven, Buckeln und Sprüngen präpariert sind. Gelegentlich erwischt es die Sportler und sie ziehen sich Verletzungen wie z.B. Gehirnerschütterungen zu – was vergleichsweise harmlos ist. Im Mittelpunkt steht das Spektakel und die Freude am Sport, daher jetzt viel Spaß beim anhören!
50 Minuten
83. # 83 Warum solltest du Pole Dance betreiben? - Sascha Geipel - Das Sagen Pole Sport -Fans, wer Pole Dance oder Pole Sport einmal probiert hat, wird umdenken: Allein durch Kraft und Körperspannung beeindruckende Figuren zu präsentieren und dabei teilweise sogar kopfüber von der Stange zu hängen erfordert Stärke, Koordination, Eleganz, Beweglichkeit, Ausdauer, Konzentration und Kreativität.

Skeptiker sehen das anders: Immerhin stammt der Stangentanz aus dem Rotlicht-Milieu und wird dort von Stripperinnen in schummrigen Clubs bei nacktem Leibe einer gaffenden Männerschar dargeboten.

Fest steht, dass sich bei der Debatte der Tanz an der Stange in den letzten Jahren zum Trendsport – auch im Sinne eines schweißtreibenden Workouts – entwickelt hat und in ganz Europa boomt. Um die kunstvollen Figuren zu erlernen, erfordert es regelmäßiges Training und ein Top-Körpergefühl.

Im Gespräch mit der Vize deutschen Meisterin Carmen Mercedes Preiß, werdet ihr erfahren was ihre Tanzleidenschaft mit der Stange zu tun hat und was ein Spin bedeutet! Viel Spaß beim ankommen in deinem Körpergefühl.