BARFUSS - Leute und Geschichten Archiv
403 Episoden
12 Minuten
Die SVP und die Mehrheit des Südtiroler Landtages drängen auf die restlose Wiederherstellung der Landesautonomie. Es wird darüber verhandelt zwischen Bozen und Rom. Teil eins des Podcasts von Wolfgang Mayr.
Bei ihrem Amtsantritt im vergangenen Herbst kündigte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von den neofaschistischen Fratelli d´Italia Autonomie-Gespräche an. Aus diesem Grund enthielt sich die SVP bei der Vertrauensabstimmung. Ein Expertenteam der Universität Innsbruck belegte, dass die Autonomie drastisch eingeschränkt wurde. In einer Studie dokumentierte ein Innsbrucker Universitätsprofessor den Autonomie-Klau. Der Landtag und Landeshauptmann Arno Kompatscher fordern die vollständige Wiederherstellung der Autonomie. Seitdem wird verhandelt. Gleichzeitig werden aber grundlegende Autonomie-Prinzipien aufgeweicht. Politikwissenschaftler Günther Pallaver nennt dies im ersten Teil des Podcasts Anpassung an die Wirklichkeit.
Bei ihrem Amtsantritt im vergangenen Herbst kündigte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von den neofaschistischen Fratelli d´Italia Autonomie-Gespräche an. Aus diesem Grund enthielt sich die SVP bei der Vertrauensabstimmung. Ein Expertenteam der Universität Innsbruck belegte, dass die Autonomie drastisch eingeschränkt wurde. In einer Studie dokumentierte ein Innsbrucker Universitätsprofessor den Autonomie-Klau. Der Landtag und Landeshauptmann Arno Kompatscher fordern die vollständige Wiederherstellung der Autonomie. Seitdem wird verhandelt. Gleichzeitig werden aber grundlegende Autonomie-Prinzipien aufgeweicht. Politikwissenschaftler Günther Pallaver nennt dies im ersten Teil des Podcasts Anpassung an die Wirklichkeit.
20 Minuten
Kindergärten und Schule sind geschlossen, in Ferien. An den Oberschulen finden derzeit noch die Matura-Prüfungen statt. Schule in der Auszeit. Damit auch das Problem Schule. Hoffentlich nicht, sagen die Gewerkschafterinnen Petra Nock und Silvia Leider.
Denn, die Schule ist in Not, davon sind Nock, Leider und mehr als 1.000 Lehrpersonen überzeugt. In einer Petition werfen sie dem Land und dem Schulamt vor, die Schule, die Lehrpersonen und die Lernenden im Stich zu lassen. Mehr Hilfe ist notwendig, heißt es in der Petition, auch wegen der ständigen Zahl von Migrant:innenkindern und des damit verbundenen komplizierten Sprachunterrichts. Viele große Probleme, ist die Schule tatsächlich in Not? Eine der Fragen im Podcast von Wolfgang Mayr.
Denn, die Schule ist in Not, davon sind Nock, Leider und mehr als 1.000 Lehrpersonen überzeugt. In einer Petition werfen sie dem Land und dem Schulamt vor, die Schule, die Lehrpersonen und die Lernenden im Stich zu lassen. Mehr Hilfe ist notwendig, heißt es in der Petition, auch wegen der ständigen Zahl von Migrant:innenkindern und des damit verbundenen komplizierten Sprachunterrichts. Viele große Probleme, ist die Schule tatsächlich in Not? Eine der Fragen im Podcast von Wolfgang Mayr.
6 Minuten
Die schwarz-grüne österreichische Bundesregierung hat eine grundlegende Reform des Volksgruppengesetzes angekündigt. Nachhaltig soll sie sein, kündigte die zuständige Ministerin an. Wie könnte diese aussehen? Antworten im Podcast von Wolfgang Mayr.
Der geduldige, weil als Diplomat entsprechend geschulte Valentin Inzko vom Rat der Kärntner Slowenen, scheint seine Zurückhaltung aufzugeben. Ein großer Wurf ist mehr als notwendig, drängt Inzko auf eine gründliche und großzügigeÜberarbeitung des Volksgruppengesetzes. Und das auch noch zügig, ergänzte Inzko. Die sechs Volksgruppen warten schon viel zu lange auf ein modernes Volksgruppengesetz und auf die restlose Umsetzung der Vorgaben aus dem Staatsvertrag von 1955.
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Der geduldige, weil als Diplomat entsprechend geschulte Valentin Inzko vom Rat der Kärntner Slowenen, scheint seine Zurückhaltung aufzugeben. Ein großer Wurf ist mehr als notwendig, drängt Inzko auf eine gründliche und großzügigeÜberarbeitung des Volksgruppengesetzes. Und das auch noch zügig, ergänzte Inzko. Die sechs Volksgruppen warten schon viel zu lange auf ein modernes Volksgruppengesetz und auf die restlose Umsetzung der Vorgaben aus dem Staatsvertrag von 1955.
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7 Minuten
Modell- und beispielhaft ist Österreichs Minderheitenpolitik keineswegs. Trotz Staatsauftrags und Volksgruppengesetz gibt es keine Normalität für die ethnischen Minderheiten. Ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Das Beispiel dafür – Kärnten. Bei den jüngsten Landtagswahlen in Kärnten-Korsoka hetzte der freiheitliche Nachwuchs ungeniert gegen die slowenische Minderheit. Wer sozialdemokratisch wählt, warnten die jungen Freiheitlichen, forciert die Slowenisierung Kärntens.
Das Beispiel dafür – Kärnten. Bei den jüngsten Landtagswahlen in Kärnten-Korsoka hetzte der freiheitliche Nachwuchs ungeniert gegen die slowenische Minderheit. Wer sozialdemokratisch wählt, warnten die jungen Freiheitlichen, forciert die Slowenisierung Kärntens.
13 Minuten
Junge Angehörige der Volksgruppen in Österreich sind genervt und gefrustet von der österreichischen Minderheitenpolitik. Teil eins der Podcastreihe von Wolfgang Mayr.
Österreich feierte am 15. Mai seine staatliche Unabhängigkeit. Mit dem Staatsvertrag wurde das besetzte Österreich 1955 von den Besatzungsmächten in die Freiheit entlassen. Einen konkreten Auftrag gaben die ehemaligen Besatzer den Österreichern mit, Schutz und Förderung der Minderheiten. Aber viel ist nicht passiert. Die Schutzmacht für Südtirol setzte nur zögerlich Minderheitenrechte um. Die Folge davon ist, dass die sechs anerkannten Volksgruppen schrumpfen, wahrscheinlich verschwinden werden, heißt es im Podcast von Wolfgang Mayr mit jungen Angehörige der sprachlichen und nationalen Minderheiten in Österreich, junge Autorinnen und Autoren wie Ana Grilc, Konstantin Vlasich und Samuel Mago.
Österreich feierte am 15. Mai seine staatliche Unabhängigkeit. Mit dem Staatsvertrag wurde das besetzte Österreich 1955 von den Besatzungsmächten in die Freiheit entlassen. Einen konkreten Auftrag gaben die ehemaligen Besatzer den Österreichern mit, Schutz und Förderung der Minderheiten. Aber viel ist nicht passiert. Die Schutzmacht für Südtirol setzte nur zögerlich Minderheitenrechte um. Die Folge davon ist, dass die sechs anerkannten Volksgruppen schrumpfen, wahrscheinlich verschwinden werden, heißt es im Podcast von Wolfgang Mayr mit jungen Angehörige der sprachlichen und nationalen Minderheiten in Österreich, junge Autorinnen und Autoren wie Ana Grilc, Konstantin Vlasich und Samuel Mago.
9 Minuten
In Österreich gibt es neben der Volksgruppe der Roma eine größere migrantische Roma-Bevölkerung in den Städten. Sie sind nicht anerkannt, die Zusammenarbeit zwischen den Roma-Gruppen scheint schwierig zu sein. Teil drei des Podcasts von Wolfgang Mayr.
Die alteingesessenen Roma sind im Kulturverein und in der Roma Volkshochschule organisiert. Die Zugewanderten in Organisationen wie dem Roma Centro in Wien. Die Zusammenarbeit ist meist lose, oft auch schwierig, bestätigt Ferry Janoska von der Roma-VHS Burgenland. Die Europäische Union versucht mit ihrer Roma-Strategie Perspektiven zu schaffen, fördert auch die Kooperation zwischen den Roma. Notwendig ist, sagen Horst Horvart und Andreas Lehner von der Roma VHS im Podcast vom Wolfgang Mayr, ein EU-Kommissar für nationale Minderheiten und Roma.
Die alteingesessenen Roma sind im Kulturverein und in der Roma Volkshochschule organisiert. Die Zugewanderten in Organisationen wie dem Roma Centro in Wien. Die Zusammenarbeit ist meist lose, oft auch schwierig, bestätigt Ferry Janoska von der Roma-VHS Burgenland. Die Europäische Union versucht mit ihrer Roma-Strategie Perspektiven zu schaffen, fördert auch die Kooperation zwischen den Roma. Notwendig ist, sagen Horst Horvart und Andreas Lehner von der Roma VHS im Podcast vom Wolfgang Mayr, ein EU-Kommissar für nationale Minderheiten und Roma.
4 Minuten
Mit der Anerkennung als österreichische Volksgruppe änderte sich die Stimmung zwischen Mehrheit und Minderheit. Der Völkermord der Nazis an den Roma war kein Tabu mehr. Teil zwei über die Situation der Roma im Burgenland.
1993 anerkennt die Republik Österreich die Roma-Bevölkerung im Burgenland als nationale Minderheit. Einmalig im westlichen Europa. 1995 ermordete der rechtsradikale Franz Fuchs mit einer Rohrbombe vier Roma im burgenländischen Oberwart (Felsőőr, Borta, Erba). Der vierfache Mord löste eine Welle der Solidarität aus, politisierte die jungen Roma, die österreichische Regierung legte mehrere Hilfsprogramme auf. Und, das rassistische „Z“-Wort verschwand, wurde „ersetzt“ mit dem Begriff Roma, erzählte Andreas Lehner von der Roma-VHS im folgenden Podcast von Wolfgang Mayr.
1993 anerkennt die Republik Österreich die Roma-Bevölkerung im Burgenland als nationale Minderheit. Einmalig im westlichen Europa. 1995 ermordete der rechtsradikale Franz Fuchs mit einer Rohrbombe vier Roma im burgenländischen Oberwart (Felsőőr, Borta, Erba). Der vierfache Mord löste eine Welle der Solidarität aus, politisierte die jungen Roma, die österreichische Regierung legte mehrere Hilfsprogramme auf. Und, das rassistische „Z“-Wort verschwand, wurde „ersetzt“ mit dem Begriff Roma, erzählte Andreas Lehner von der Roma-VHS im folgenden Podcast von Wolfgang Mayr.
10 Minuten
Seit drei Jahrzehnten sind die Roma im österreichischen Bundesland eine amtlich anerkannte Volksgruppe. Ein großer Schritt, weitere aber fehlen, heißt es bei der Roma Volkshochschule Burgenland. Teil eins des Podcasts von Wolfgang Mayr.
Seit 1999 ist die Roma Volkshochschule aktiv, für die Roma-Gemeinden im mittleren Burgenland. Aus- und Fortbildung, Schwerpunkte der Roma VHS, die damit auch die politische Arbeit des Roma Kulturvereins unterstützt. Für beide Organisationen ist auch die Vergangenheit ihrer Volksgruppe ein zentrales Arbeitsfeld, die Vernichtung der Roma in der Nazi-Ära. Ein Großteil der Bevölkerung der 140 Roma-Dörfer wurde 1941 in die KZ deportiert und ermordet, recherchierte der burgenländische Historiker Gerhard Baumgartner. Es geht der Roma VHS um das Erinnern des Gestern und um ein „normales“ Leben heute, ein Podcast von Wolfgang Mayr.
Seit 1999 ist die Roma Volkshochschule aktiv, für die Roma-Gemeinden im mittleren Burgenland. Aus- und Fortbildung, Schwerpunkte der Roma VHS, die damit auch die politische Arbeit des Roma Kulturvereins unterstützt. Für beide Organisationen ist auch die Vergangenheit ihrer Volksgruppe ein zentrales Arbeitsfeld, die Vernichtung der Roma in der Nazi-Ära. Ein Großteil der Bevölkerung der 140 Roma-Dörfer wurde 1941 in die KZ deportiert und ermordet, recherchierte der burgenländische Historiker Gerhard Baumgartner. Es geht der Roma VHS um das Erinnern des Gestern und um ein „normales“ Leben heute, ein Podcast von Wolfgang Mayr.
9 Minuten
Trotz widriger Umstände schaffte Silvius Magnago, SVP-Obmann und Landeshauptmann, in den 1960er Jahren eine Landesautonomie für Südtirol zu „erkämpfen“. Ein Podcast von Wolfgang Mayr zum 13. Todesjahr von Magnago.
Silvius Magnago führte Land und Leute von ganz unten nach ziemlich weit oben. Armut, Auswanderung, Zuwanderung, Terror, Repression, ein toxischer Mix damals versprach keine Zukunfts-Perspektive. Ihm gelang es trotzdem, eine autonome Gemeinschaft zu schaffen, 1969 das Paket, 1972 dann als Folge das Zweite Autonomiestatut. Das war ein langes Ringen für ein stückweit Normalität. Politik für die Landsleute, würdigte der Rechtswissenschaftler Romano Ferrari Zumbini von der römischen Universität Luiss Silvius Magnago. Vor 13 Jahren, im Mai 2010, verstarb Magnago. Seine Stiftung erinnerte mit einer Diskussionsrunde an das Vermächtnis von Silvius Magnago.
Silvius Magnago führte Land und Leute von ganz unten nach ziemlich weit oben. Armut, Auswanderung, Zuwanderung, Terror, Repression, ein toxischer Mix damals versprach keine Zukunfts-Perspektive. Ihm gelang es trotzdem, eine autonome Gemeinschaft zu schaffen, 1969 das Paket, 1972 dann als Folge das Zweite Autonomiestatut. Das war ein langes Ringen für ein stückweit Normalität. Politik für die Landsleute, würdigte der Rechtswissenschaftler Romano Ferrari Zumbini von der römischen Universität Luiss Silvius Magnago. Vor 13 Jahren, im Mai 2010, verstarb Magnago. Seine Stiftung erinnerte mit einer Diskussionsrunde an das Vermächtnis von Silvius Magnago.
22 Minuten
Ja, ist der Verein noiland Südtirol-Sudtirolo überzeugt. Seit Wochen touren zwei der Autoren, Harald Mair und Marco Manfrini, durch das Land. Sie kommen im Podcast von Wolfgang Mayr zu Wort.
Der Verein Noiland Südtirol-Sudtirolo definiert sich überparteilich und sprachgruppenübergreifend, will mit dem Buch „Kann Südtirol Staat?“ eine breite Diskussion anstoßen: über die Zukunft Südtirols. Ausgelotet wurden Risiken und Chancen, das Vorhaben ist keineswegs ein Abenteuer, widersprechen Mair und Manfrini. Genau so wenig empfinden sie sich als „Zündler“ oder „ethnische Scharfmacher“. Noiland suchte nach Antworten für eine unabhängige Zukunft und ha sie gefunden, sagen Mair und Manfrini. Zu diesem Projekt laden sie alle Interessierten ein, egal welcher Sprachgruppe sie angehören und woher sie kommen.
Der Verein Noiland Südtirol-Sudtirolo definiert sich überparteilich und sprachgruppenübergreifend, will mit dem Buch „Kann Südtirol Staat?“ eine breite Diskussion anstoßen: über die Zukunft Südtirols. Ausgelotet wurden Risiken und Chancen, das Vorhaben ist keineswegs ein Abenteuer, widersprechen Mair und Manfrini. Genau so wenig empfinden sie sich als „Zündler“ oder „ethnische Scharfmacher“. Noiland suchte nach Antworten für eine unabhängige Zukunft und ha sie gefunden, sagen Mair und Manfrini. Zu diesem Projekt laden sie alle Interessierten ein, egal welcher Sprachgruppe sie angehören und woher sie kommen.
10 Minuten
Das sagt die gebürtige Olanger Journalistin Daniela Prugger über den russischen Eroberungskrieg in der Ukraine. Für ihre Berichterstattung aus dem überfallenen Land erhielt sie den Claus Gatterer-Preis 2023.
Daniela Prugger berichtet für mehrere deutschsprachige Medien in Österreich und Deutschland nicht nur aus der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw. Die 33-jährige Prugger studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien und Sevilla und ist Absolventin der Reportagenschule Zeitenspiegel in Reutlingen. Schon vor dem Krieg berichtete Daniela Prugger aus einem Land im Umbruch, veröffentlichte Analysen und Hintergrundberichte auf der Plattform „Ukraine verstehen“, kommentiert seit dem 24. Februar 2022 die Lage in der Ukraine und produziert Podcasts und Videos. Daniela Prugger war mit ihren Eindrücken und Einschätzungen auch auf Rai-Südtirol zu hören. Für ihr journalistisches Engagement erhielt Daniela Prugger den Gatterer-Preis für herausragenden Journalismus. Ein Podcast von Wolfgang Mayr als Widmung:
Daniela Prugger berichtet für mehrere deutschsprachige Medien in Österreich und Deutschland nicht nur aus der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw. Die 33-jährige Prugger studierte Kommunikations- und Politikwissenschaft in Wien und Sevilla und ist Absolventin der Reportagenschule Zeitenspiegel in Reutlingen. Schon vor dem Krieg berichtete Daniela Prugger aus einem Land im Umbruch, veröffentlichte Analysen und Hintergrundberichte auf der Plattform „Ukraine verstehen“, kommentiert seit dem 24. Februar 2022 die Lage in der Ukraine und produziert Podcasts und Videos. Daniela Prugger war mit ihren Eindrücken und Einschätzungen auch auf Rai-Südtirol zu hören. Für ihr journalistisches Engagement erhielt Daniela Prugger den Gatterer-Preis für herausragenden Journalismus. Ein Podcast von Wolfgang Mayr als Widmung:
10 Minuten
Gregor Amhof von der Technologischen Fachoberschule in Bruneck hat einen Audiobeitrag zum Thema „Die Dorfgemeinschaft, ihre Rolle und ihr Sein“ gestaltet. An seiner Heimatgemeinde Sexten zeigt er auf, wie sich das Zusammenleben in einer Dorfgemeinschaft verändert hat, wie und in welchen Bereichen der Zusammenhalt funktioniert oder auch nicht.
9 Minuten
Sophie Gamper und Mara Raffl vom Sprachen- und Realgymnasium in Schlanders haben sich in ihrem Audiobeitrag mit dem Thema „Adoption in Südtirol“ beschäftigt und gehen darin der Frage nach, wie es wohl ist, seine Herkunft nicht zu kennen und wie es sich anfühlt, mit Eltern aufzuwachsen, mit denen man biologisch nicht verwandt ist. Der Beitrag ist im Rahmen des Schüler:innenpreises Claus 2023 entstanden.
10 Minuten
Fabian Steinkasserer vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Bruneck nimmt die Hörer*innen in seinem Audiobeitrag „Du glabsch obo olles!“ mit auf eine akustische Reise durch die Facetten der Wahrheit. Für ihn gibt es in Südtirol, einer Region mit einer reichen kulturellen Vielfalt und Geschichte, auch viele unterschiedliche Perspektiven von Wahrheit, von der Wahrnehmung der Geschichte und Identität bis hin zu politischen und sozialen Fragestellungen. Der Beitrag ist im Rahmen des Schüler:innenpreises Claus 2023 entstanden.
2 Minuten
Mit ihrem Projekt bringt die slowenischsprachige ORF-Journalistin Sabina Zwitter Grilc Südtiroler „Claus“-Nachwuchsjournalistinnen und Journalisten mit Kärntner Oberschülerinnen und Oberschülern zusammen. (Teil 3)
Diese ORF-gesponserten grenz- und sprachgruppenübergreifenden Tandems vernetzen Südtiroler und Kärntner Nachwuchs-Journalistinnen und Journalisten, mit dabei auch weitere junge Medien-Leute anderer österreichischer Volksgruppen. Die zwölf TeilnehmerInnen am Claus von 2022 nahmen Ende September mit sechs Kärntner Oberschüler*innen an einem dreitägigen Medienprojekt in Wien teil, wobei sie von sechs Jungjournalist*innen als Mentor*innen begleitet werden. Das Ergebnis ist überzeugend und überraschend.
Diese ORF-gesponserten grenz- und sprachgruppenübergreifenden Tandems vernetzen Südtiroler und Kärntner Nachwuchs-Journalistinnen und Journalisten, mit dabei auch weitere junge Medien-Leute anderer österreichischer Volksgruppen. Die zwölf TeilnehmerInnen am Claus von 2022 nahmen Ende September mit sechs Kärntner Oberschüler*innen an einem dreitägigen Medienprojekt in Wien teil, wobei sie von sechs Jungjournalist*innen als Mentor*innen begleitet werden. Das Ergebnis ist überzeugend und überraschend.