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Frisch serviert - der Steuerpodcast Archiv

131 Episoden
31 Minuten
In dieser Folge von „Frisch serviert“ sprechen Kati Fiehler, Nils Pippart und Christoph Richter über Public Country-by-Country Reporting und die Frage, warum es weit mehr ist als eine Compliance-Pflicht. Im Fokus stehen die Unterschiede zum steuerlichen CbCR, betroffene Unternehmensstrukturen, internationale Entwicklungen wie in Australien sowie die Bedeutung von Verrechnungspreisen, Datenqualität und bereichsübergreifender Zusammenarbeit. Außerdem geht es darum, warum das PCbCR ein Thema für Vorstand und Aufsichtsrat ist und wie Unternehmen sich auf Fragen von Medien, NGOs und Investoren vorbereiten können.
31 Minuten
In dieser Episode werfen wir einen kritischen Blick auf die aktuellen Steuerpläne der Bundesregierung, wie z.B. die Senkung der Energiesteuer und die neue Entlastungsprämie für Steuerpflichtige. Anschließend analysieren wir ein aktuelles BFH-Urteil, nach dem bei Abschluss oder Änderung eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) eine sog. passive Entstrickung ausgelöst werden kann. Wir zeigen auf, welche deutschen DBA davon betroffen sein könnten. Zum Abschluss gibt Dr. Matthis Hundrieser (PwC) einen kompakten Überblick über verschiedene neue Gleich lautende Erlasse zur Grunderwerbsteuer und erläutern wichtige Aspekte hieraus, wie z.B. zur Zurechnung von Grundstücken.
31 Minuten
In dieser Episode begrüßt Kerstin Holst die WIN Germany Leiterinnen Eva Greil (Institut Finanzen und Steuern) und Susann van der Ham (PwC), die zunächst einen persönlichen Rückblick und einen Überblick auf die WIN Tax Conference 2026 "Tax in Action" geben. Lea Rövekamp (Lucanet) stellt danach die beiden Use Cases aus der Session „AI in der Tax Compliance - Smart Use Cases statt manueller Workload“ vor: Warum wird KI zum intelligenten Co-Worker? Welche Compliance-Anforderungen müssen beachtet werden? Und welche wertvollen Erkenntnisse konnten aus diesen Praxisfällen gewonnen werden? Im Anschluss beleuchtet Dr. Julia Cortez (Mercedes-Benz Group) ein weiteres hochaktuelles Thema aus der Session: "Digitale Geschäftsmodelle und Verrechnungspreise". Sie erklärt, welche Besonderheiten es bei der Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes im Umfeld digital(isiert)er Geschäftsmodelle gibt und welche Thesen und Schlussfolgerungen zum Autonomiegrad agentischer KI diskutiert wurden.
31 Minuten
In dieser Episode werfen Christian Kaeser und Arne Schnitger gemeinsam mit Dr. Nils Weith, Geschäftsführer des Instituts für Digitalisierung im Steuerrecht (IDSt), einen Blick hinter die Kulissen des IDSt. Dr. Weith gibt spannende Einblicke in das vor fünf Jahren gegründete IDSt, das heute mehr als 300 Mitglieder zählt und als branchenübergreifende Multi-Stakeholder-Plattform Unternehmen, Finanzverwaltung, Wissenschaft, Berufsvertretungen, Verbände u.v.m. zusammenbringt. Das IDSt verfolgt den Ansatz, Digitalisierung ganzheitlich zu denken. Dies wird an der Arbeit ausgewählter Fachausschüsse - von der „Digitalisierbarkeit von Steuernormen“ über „Künstliche Intelligenz“ bis zu „Aus- und Weiterbildung“ konkretisiert. Dabei werden Fragen diskutiert, die den gesamten Berufsstand bewegen: Welche Auswirkungen haben Digitalisierung und KI auf die tägliche Arbeit? Welche Chancen eröffnen sich und wo kann das IDSt als Best-Practise-Plattform konkrete Unterstützung geben? Ein Ausblick auf die kurz- und mittelfristigen Ziele des IDSt runden diese Episode ab.
36 Minuten
In dieser Episode analysieren wir zunächst ein aktuelles BFH-Urteil zur tatsächlichen Durchführung von Ergebnisabführungsverträgen: Innerhalb welcher Fristen müssen die Verpflichtungen aus einem EAV erfüllt werden, und wie sind sie bilanziell abzubilden? Darüber hinaus diskutieren wir ein weiteres BFH-Urteil, wonach eine verhinderte Vermögensmehrung keine Einkommensminderung i.S.d. Korrespondenzprinzips gem. § 8 Abs. 3 Satz 4 KStG darstellt – und welche Auswirkungen dies auf andere Rechtsnormen hat. Aus der Verwaltungspraxis beleuchten wir einen spannenden Qualifikationskonflikt: Was geschieht, wenn eine Dividenden ausschüttende deutsche Gesellschaft aus US-Sicht als transparente Betriebsstätte behandelt wird (disregarded) und dadurch die Entlastung von Quellensteuern nach dem DBA in Frage steht? Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf das Urteil des US Supreme Courts zu den auf Grundlage des IEEPA erhobenen US-Zöllen und praktische Fragen zum Erstattungsverfahren für betroffene Unternehmen.
29 Minuten
In dieser Episode diskutieren Christian Kaeser und Arne Schnitger mit Christoph Ott, Referent im Bundesfinanzministerium, und Werner Stuffer, Global Head of Tax bei der ZF Friedrichshafen Group, über eine der aktuellsten Fragen des internationalen Steuerrechts. Ausgehend vom Update des OECD-Musterkommentars zur Betriebsstättenbegründung bei Homeoffice-Tätigkeiten beleuchten sie den Entwurf eines BMF-Schreibens zum Betriebsstättenbegriff und zur Betriebsstättenbegründung im innerstaatlichen und internationalen Steuerrecht. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem das Tatbestandsmerkmal der Verfügungsmacht sowie die Unterschiede zwischen Inbound- und Outbound-Fällen. Darüber hinaus werfen die Gesprächspartner einen Blick auf die jüngste BFH-Rechtsprechung im sog. Taxifahrer-Fall, erörtern steuerliche Herausforderungen in Matrix-Organisationen und gehen auf die Frage ein, ob Doppelbesteuerungsabkommen statisch oder dynamisch auszulegen sind.
30 Minuten
In dieser Folge von „Frisch serviert – Verrechnungspreise“ geht es um die zentrale Frage: Wie hoch muss bzw. darf die Vergütung eines Auftragsfertigers sein? Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg-Gruppe) und Christoph Richter (PwC) sprechen über das Funktions- und Risikoprofil von Routineherstellern, die Rolle der TNMM sowie das Zusammenspiel von Price Setting und Outcome Testing. Außerdem: Wann ist Benchmarking wirklich nötig, wie geht man pragmatisch mit Datenbankstudien um und wie stellt man sicher, dass Verträge, Kalkulation und TP-Dokumentation konsistent sind – auch mit Blick auf künftige Transparenz durch Public CbCR.
32 Minuten
In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um den richtigen Zeitpunkt für die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs im Lichte aktueller Rechtsprechung. Konkret beleuchten wir die frisch ergangene Entscheidung des Gerichts der EU (Rs. T 689/24, Dyrektor Krajowej Informacji Skarbowej) vom Februar 2026, die Unternehmen ermöglicht, Vorsteuer rückwirkend für den ursprünglichen Leistungszeitraum geltend zu machen, sofern die zugehörige Rechnung spätestens vor Abgabe der Steuererklärung vorliegt. Wir vergleichen diese Erleichterung mit der Rechtsprechung des BFH in seinem Urteil vom 25. Juni 2025 (Az. XI R 17/22), in der er das Besteuerungsverfahren nach dem Entstehungszeitpunkt bestimmt, aber daran festhält, dass erst ab Empfang der Rechnung der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden kann. Außerdem besprechen wir das EuGH-Urteil Česká síť (C-796/23), das klärt, wer in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ohne eigene Rechtspersönlichkeit der Steuerschuldner für die Umsatzsteuer ist. Abschließend geben wir ein kurzes Update auf Verrechnungspreise und Umsatzsteuer: Wir ordnen den Schlussantrag der Generalanwältin im Fall Stellantis (C-603/24) ein und erklären, welche Bedeutung nachträgliche konzerninterne Preisanpassungen für die Umsatzsteuer haben könnten.
31 Minuten
In der zweiten Folge "Frisch serviert - Verrechnungspreise" tauchen die Hosts Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg-Gruppe) und Christoph Richter (PwC) tief in die Welt der Auftrags- und Lohnfertiger ein: Wo liegen die echten Unterschiede in Funktionen und Risiken, und was bedeutet das für die Einstufung im TP-Modell? Wir sprechen über die richtige Kostenbasis bei Kostenaufschlagsmethoden (inkl. aktuellem BFH-Urteil I R 54/19), typische Fallstricke bei Materialkosten und Pass-through sowie den Einfluss unterschiedlicher Accounting Standards (HGB, IFRS, US GAAP). Außerdem: Wer trägt Unterauslastung, Restrukturierungs- und Werksschließungskosten im Fremdvergleich – Fertiger oder Prinzipal? Eine kompakte Folge für alle, die Produktionsstrukturen steuerlich sauber aufsetzen wollen.
29 Minuten
In dieser Ausgabe beleuchten wir zunächst das jüngste BMF-Schreiben zur Auslegung von Doppelbesteuerungsabkommen, das trotz entgegenstehender Rechtsprechung weiterhin eine dynamische Auslegung in bestimmten Fällen vorsieht. Des Weiteren stellen wir das EuGH-Urteil Banca Mediolanum vor, welches trotz seines Bezugs zu einer italienischen Steuerart Auswirkungen auf die deutsche Gewerbesteuer haben könnte und diskutieren, welche weiteren Konsequenzen das Urteil nach sich ziehen könnte. Abschließend widmen wir uns der bevorstehenden erstmaligen Veröffentlichungspflicht des Ertragsteuerinformationsberichts (public CbCR) sowie den damit einhergehenden neuen Prüfungspflichten für den Aufsichtsrat.
29 Minuten
In dieser Folge wollen euch die Moderatoren Christian Kaeser und Arne Schnitger im Gespräch mit Daniel Fehling (Referatsleiter IV B 2) hinter die Kulissen des BMF führen. Kann man sich beim BMF bewerben? Wie viele Abteilungen gibt es und was machen diese? Wie läuft die Entwicklung von steuerlichen Gesetzgebungsvorschlägen und generell steuerliche Gesetzgebungsverfahren aus Sicht des BMF ab? Wie wird mit Eingaben zu Gesetzgebungsverfahren umgegangen? Wie läuft die Abstimmung mit den Ländern? Wie laufen DBA-Verhandlungen ab? Wie läuft die internationale Zusammenarbeit ab (OECD etc.)?
29 Minuten
In der ersten Folge "Frisch serviert - Die Besteuerung der öffentlichen Hand" diskutieren Christian Möhwald und Sarah Lechner von PwC mit Andreas Meyer, Bereichsleiter Steuern, Finanzen und öffentliche Bäder beim Verband kommunaler Unternehmen (VKU), die zentralen Neuerungen aufgrund des BMF-Schreiben vom 10.10.2025 zu den Grundsätzen der Zusammenfassung von Betrieben gewerblicher Art unter Einbezug regenerativer Energieerzeugungsanlagen. Neben den Hintergründen und Voraussetzungen möchten wir dabei auch die praktische Umsetzung näher beleuchten.
39 Minuten
In dieser Episode stellen wir die Bestandteile des Side-by-Side Packages der OECD vom 5.1.2026 vor, das u.a. die Verlängerung des CbCR-Safe Harbours um ein Jahr, einen neuen Substance Based Tax Incentives-Safe Harbour sowie einen permanten Simplified ETR-Safe Harbour enthält. Ab 2026 sind außerdem ein Side-by-Side-Safe Harbour und ein UPE-Safe Harbour vorgesehen, durch die v.a. Konzerne, die ihre Muttergesellschaft in den USA haben, nicht der Primär- und Sekundärergänzungssteuer unterliegen sollen. Im Bereich der Grunderwerbsteuer gehen wir auf die geplanten gesetzlichen Änderungen bzgl. der Behandlung von sog. Signing/Closing-Fällen ein, nach denen künftig ein Besteuerungsvorrang des Signings umgesetzt werden soll, um eine doppelte Erhebung von Grunderwerbsteuer zu vermeiden.
31 Minuten
In der ersten Folge "Frisch serviert - Verrechnungspreise" stellen sich die Hosts Kati Fiehler (PwC), Nils Pippart (Freudenberg-Gruppe) und Christoph Richter (PwC) vor und geben einen Ausblick auf die geplanten Podcast-Folgen. Inhaltlich geht es um das Thema Funktionsverlagerungen, welche Rolle diese in der Praxis spielen und wie die Finanzgerichte diese zuletzt gesehen haben.
24 Minuten
In dieser besonderen Episode, der Weihnachtsfolge, geht es um steuerrechtliche Weihnachtsmärchen. Arne Schnitger, Christian Kaeser, Kerstin Holst und Ronald Gebhardt haben ausgewählte steuerrechtliche Entscheidungen mittels KI in kurze weihnachtliche Märchen umschreiben lassen. Neben Rechtsprechung des BFH sind auch Urteile des EuGH und des BVerfG dabei. Nachdem jeder sein Märchen vorgelesen hat, versuchen die anderen zu erraten, um welches Urteil es sich handelt. Raten Sie gern mit! Wir wünschen Frohe Weihnachten.