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Inside Austria Archiv

261 Episoden
57 Minuten
Im Frühjahr 2021 erschüttern aufsehenerregende Prozesse die österreichische Medienbranche. Im Mittelpunkt steht der Verleger Wolfgang Fellner. Zuerst mit "News" und dann mit "Österreich" ist er einer der mächtigsten Boulevardjournalisten des Landes geworden. Doch jetzt stehen seine Reputation und seine Glaubwürdigkeit auf dem Spiel: Mehrere Frauen werfen ihm sexuelle Belästigung vor. Ehemalige Mitarbeiterinnen, die das Schweigen brechen und sich dem einflussreichen Manager stellen. Wie die Gerichtsprozesse zeigen, sollen die Übergriffe über Jahre hinweg erfolgt sein. Und es kommt heraus, dass offenbar viele in Fellners Medienimperium von den Belästigungen wussten. Die brennenden Fragen: Wieso ist so lange nichts passiert? Und welche Konsequenzen werden die Prozesse für Wolfgang Fellner haben? In dieser Folge von "Inside Austria" sprechen wir mit drei Frauen, die Wolfgang Fellner vor Gericht gebracht haben. Sie berichten uns, wie sich der Medienmacher im Umgang mit seinen ehemaligen Mitarbeiterinnen nicht nur im Ton vergriff. Wir zeigen, mit welchen Mitteln und Methoden Fellner gegen die Klägerinnen und Journalisten vorgeht. Und wir fragen, wie sehr ihm dieser Skandal wirklich schadet.
30 Minuten
6. Oktober 2021: Hausdurchsuchungen bei der Regierungspartei ÖVP und bei der Verlagsgruppe Österreich erschüttern die Republik. Das Team des ehemaligen Bundeskanzlers Sebastian Kurz und jenes des Medienmachers Wolfgang Fellner sollen in den vergangenen Jahren illegale Inseratengeschäfte gemacht und geschönte Umfragen veröffentlicht haben, um Kurz an die Macht zu bringen. Plötzlich ist Wolfgang Fellner nicht mehr der gewiefte Medienmacher, der es wie kein anderer versteht, Journalismus und Geschäftssinn miteinander zu verschränken. Plötzlich steht er im Visier einer der größten Korruptionsermittlungen, die Österreich je erlebt hat. In dieser Folge von "Inside Austria" sehen wir uns die Korruptionsermittlungen gegen Wolfgang Fellner an. Wir zeigen, welche Rolle der Medienmacher in der ÖVP-Inseratenaffäre spielt und wie er 2016/17 mutmaßlich die Grenzen der Legalität überschreitet, um in der Gunst des nächsten Kanzlers Sebastian Kurz zu stehen.
41 Minuten
Anfang der 2000er-Jahre ist Wolfgang Fellner auf dem Höhepunkt seiner Karriere – "News" hat ihn zum Magazinkaiser gemacht und zu einem der einflussreichsten Medienmacher des Landes. Doch nach dem lukrativen Exit denkt er nicht daran, in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen. Er will mehr – er will auch Zeitungskönig von Österreich werden. In dieser Folge von "Inside Austria" sehen wir uns an, wie Wolfgang Fellner mit der Tageszeitung "Österreich" den Platzhirschen "Kronen Zeitung" angreift – und mit seinen großen Ambitionen gegen Mauern läuft. Wir zeigen, wie Fellner auf seinem Weg zu immer fragwürdigeren Methoden greift und wie er mit seiner Berichterstattung wieder und wieder Grenzen überschreitet: Mutmaßlich ausgedachte Geschichten, anzügliche Interviews, brutale Bilder und Gespräche mit Rechtsextremen – alles für die Reichweite.
43 Minuten
Wolfgang Fellner prägt mit seinen schrillen Medien und seiner gnadenlosen Berichterstattung seit Jahrzehnten Österreichs Gesellschaft und Politik . Lange ging es für ihn immer nur bergauf, doch nun hängen über seiner Karriere zwei dunkle Schatten. Ehemalige Mitarbeiterinnen werfen Fellner sexuelle Belästigung vor. Und er steht im Verdacht, mutmaßlich illegale Inseratengeschäfte mit dem Team des Exkanzlers Sebastian Kurz gemacht zu haben. Bewundert, gefürchtet, verachtet – wer ist dieser Mann, der hinter "Österreich" und"OE24" steht und davor schon "News" und ein dutzend anderer Magazine gegründet hat? In dieser mehrteiligen Serie von Inside Austria erzählen wir die Geschichte eines Grenzgängers. Eine Geschichte über ein Leben auf der Überholspur, über Macht und über Abgründe im Boulevardjournalismus. Wir rekonstruieren Wolfgang Fellners steilen Werdegang und treffen dazu Wegbegleiterinnen und ehemalige Kollegen. Wir beleuchten die Methoden seines Erfolgs und dessen Kehrseiten. Wir sprechen mit Frauen, die gegen ihn vor Gericht gezogen sind. Und wir wollen herausfinden, wieso er ins Visier von Korruptionsermittlungen geraten ist. In der ersten Folge gehen wir zurück an die Anfänge. Wir schauen, wie Wolfgang Fellner mit einer Schülerzeitung den Grundstein seines Erfolgs legt. Wie er als Erwachsener Österreichs Medienmarkt erobert. Und wie er schon damals seinen wachsenden Einfluss für seine eigenen Zwecke zu nutzen weiß. In dieser Folge zu Gast: Harald Fidler (Ressortleiter Etat/Kommunikation beim STANDARD), Claudia Schanza (Journalistin, Medientrainerin, Moderatorin), Christian Nusser (Chefredakteur von "Heute"). Moderation: Zsolt Wilhelm und Lucia Heisterkamp. Skript und Gestaltung: Zsolt Wilhelm und Lucia Heisterkamp. Mitarbeit: Harald Fidler, Laurin Lorenz. Redaktion: Ole Reißmann. Produktion: Christoph Grubits.
30 Minuten
Seit knapp drei Monaten läuft in Österreich ein Untersuchungsausschuss, der sich mit den Korruptionsvorwürfen in der ÖVP beschäftigt. Hintergrund ist die sogenannte Inseratenaffäre, die im Herbst 2021 nach umfangreichen Hausdurchsuchungen im Kanzleramt und in der ÖVP-Parteizentrale zum Sturz des damaligen Kanzlers Sebastian Kurz führte. Dabei ging es unter anderem um Umfragen, die mutmaßlich gegen Geld geschönt wurden. Und es gibt noch weitere Affären rund um Steuerhinterziehung und illegale Postenvergaben. All das soll der ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss nun aufarbeiten. Dazu werden Akten ausgewertet, Politiker und Amtsträgerinnen befragt. Der Untersuchungsausschuss ist bereits mehr als 20-mal zusammengetroffen. Was wurde dort bisher erreicht? Wie tief ist Korruption in der ÖVP verankert? Darum geht es in dieser Folge von "Inside Austria". Wir erklären noch einmal die wichtigsten Vorwürfe, um die es im U-Ausschuss geht. Und wir wollen wissen, ob die Befragungen die Korruptionsprobleme in Österreich wirklich lösen können.
43 Minuten
Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist seit dieser Woche wieder im Wahlkampfmodus: Er kandidiert erneut für das Amt des Staatsoberhaupts. DER STANDARD hat ihn zum Interview getroffen und ihn gefragt, wieso er sich nach dieser krisengebeutelten Amtszeit erneut der Herausforderung stellt. In dieser Folge von "Inside Austria" rekonstruieren wir Van der Bellens bewegten Weg in die Hofburg und wie er diese Jahre des politischen Umbruchs gemeistert hat. Wie gut hat der Präsident Ibiza, ÖVP-Korruptionsaffären und die zahlreichen Ministerwechsel tatsächlich gemanagt? Wer steht heute hinter ihm – und auf welche Gegnerinnen und Gegner trifft Van der Bellen im Wahlkampf?
39 Minuten
Seit dem russischen Angriffskrieg steigen die Energiepreise auf Rekordhöhe. Nicht nur Autofahren wird damit teurer, sondern auch ein Bereich, der alle Menschen betrifft: das Wohnen. Dabei ist der Wohnungsmarkt in Österreich und Deutschland ohnehin schon angespannt. Vor allem in deutschen Städten sind die Mieten extrem gestiegen. Doch auch in Österreich entwickeln sich die Mietpreise steil nach oben. Und viele Österreicherinnen und Österreicher befürchten, dass in der Hauptstadt Wien bald ähnliche Zustände herrschen wie in Berlin, München oder Hamburg. In dieser Folge von Inside Austria schauen wir, wieso die Mieten in vielen Städten derart steigen, warum sie in Wien noch vergleichsweise bezahlbar sind und ob sich deutsche Städte etwas von der Wohnungspolitik des Nachbarlandes abschauen können. Wir fragen, was hinter den Unterschieden in beiden Ländern steckt. Und wir wollen wissen, ob in Wien das Wohnen dennoch bald so teuer sein könnte wie in Berlin.
36 Minuten
Zwei Rücktritte von ÖVP-Ministerinnen gleich an einem Tag sorgen diese Woche wieder einmal für politisches Chaos in Österreich. Und das kurz vor dem großen ÖVP-Parteitag heute, Samstag, in Graz, bei dem es um die Zukunft der Volkspartei gehen soll. Auch Sebastian Kurz will erstmals nach seinem Rückzug aus der Politik öffentlich auftreten. Doch die Umbildung der Regierung und die Ereignisse um den Parteitag lassen erahnen: Die türkise Ära von Sebastian Kurz in der ÖVP geht zu Ende. Übrig bleibt die Frage: Wohin will Bundeskanzler Karl Nehammer die angeschlagene Volkspartei steuern? In dieser Folge von "Inside Austria" geht es darum, was die Rücktritte der beiden Ministerinnen für Österreich bedeuten. Warum die Abgänge gerade jetzt kommen und wie sie die Machtstrukturen in der Regierung neu ordnen. Wieso die ÖVP derzeit in der Krise steckt und wie Karl Nehammer die Partei neu aufstellen will. Und ob die Regierung wirklich bis zu den nächsten Wahlen 2024 durchhalten kann. Ein Schaubild mit den Rücktritten und Wechseln in Österreich seit Januar 2020 finden Sie hier: https://www.derstandard.at/story/2000135616194/es-wird-wieder-angelobt-van-der-bellen-ernennt-neue-regierungsmitglieder
33 Minuten
Österreich ist bereit, ein Ölembargo der EU gegen Russland mitzutragen. Ein Gasembargo bleibt allerdings eine "rote Linie", wie auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) zuletzt neuerlich betonte. Denn: Österreich bezieht noch immer 80 Prozent seines Gases aus Russland. Daran hat sich seit Kriegsbeginn nichts geändert. Wieso eigentlich? Auch Deutschland spricht sich zwar noch gegen einen Gasboykott aus, konnte allerdings seine Gasimporte aus Russland schon von mehr als der Hälfte des Verbrauchs auf gut ein Drittel senken. In dieser Folge von Inside Austria geht es um die Fragen: Woran scheitert Österreichs Gasaustritt? Verpassen die Grünen eine Chance, unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern? Und was könnten sie gerade von ihrer deutschen Schwesterpartei lernen?
37 Minuten
Wieder ein ÖVP-Skandal, der Österreich erschüttert. Und diesmal fernab von Wien im vermeintlich so sauberen Ländle. Die Affäre um Inserate im Magazin des Vorarlberger Wirtschaftsbunds bringt Steuerschulden, fragwürdige Spesen und Parteienfinanzierung ans Licht – und nicht nur den Landeshauptmann schwer in Bedrängnis. Funktionäre sollen sich bedient und auch die Mutterpartei ÖVP soll profitiert haben. Was hier abgelaufen sein soll, wirft überdies ein Schlaglicht auf landesweite Schlupflöcher in der Parteienfinanzierung. In dieser Folge von Inside Austria sehen wir uns deshalb ganz genau an, wie die ÖVP in Vorarlberg mutmaßlich Steuern hinterzogen hat und wie sich die Führungsspitze des Vorarlberger Wirtschaftsbunds mutmaßlich selbst bereicherte.
43 Minuten
Anfang April besucht Österreichs Bundeskanzler Russlands Präsident Wladimir Putin in Moskau. Es ist ein Besuch, der für viel Kritik an Karl Nehammer sorgt. In der heimischen Bevölkerung genauso wie bei erfahrenen Russlandexperten. Wie kam es zu dieser Entscheidung? Wer hat den Kanzler dazu bewogen, dieses außenpolitische Risiko einzugehen? Ein Gerücht macht in der politmedialen Blase die Runde: Es war Katharina Nehammer. Und tatsächlich verdichten sich die Hinweise, dass die Kanzlergattin viel mehr ist, als auf dem Papier steht. Sie soll ohne offiziellen Auftrag als engste Beraterin des Kanzlers agieren. Vorbei an allen Ämtern ziehe sie im Hintergrund die Fäden. Und vor diesem Hintergrund rutscht das Kanzlerpaar in eine Affäre: Ein Umtrunk der Kanzlergattin mit Personenschützern endet in einem Unfall. Und der Verdacht steht im Raum, dass Ehemann Karl Nehammer versucht, den Vorfall zu vertuschen. In dieser Folge von "Inside Austria" sehen wir uns an, wie viel Macht die Frau des Bundeskanzlers hat. Hausfrau oder Schattenkanzlerin: Wer ist Katharina Nehammer? Und könnte sie Österreichs Regierungschef noch zum Verhängnis werden?
29 Minuten
Russland hat in den vergangenen Jahrenzehnten ein großes Netz an Agenten in ganz Europa aufgebaut. Es geht um politische Unterwanderung und das Ausschalten von Kreml-Gegnern. Wien galt dabei lange als Drehscheibe für russische Geheimdienste. Und dieser Ruf wird jetzt im Rahmen des Ukrainekrieges plötzlich wieder brisant. Immer wieder sind in der Vergangenheit geheime Informationen aus österreichischen Ministerien nach Russland geflossen. Mitarbeiter im Verfassungsschutz sollen spioniert haben. Und nicht nur das: Auch das Bundesheer geriet mehrfach ins Visier russischer Spionageaktionen. In dieser vierten und letzten Folge der Serie "Die Österreich-Russland-Affäre" schauen wir auf die gravierenden sicherheitspolitischen Folgen der österreichisch-russischen Beziehungen. Wie Wien historisch zum Schauplatz für russische Spionage wurde und warum das bis heute aktuell ist. Wir blicken auf Leaks und Geheimnisverrat in Österreichischen Ministerien und zeigen, wie Österreichs Verfassungsschutz in einen internationalen Skandal gestürzt ist. Mit dem Rabattcode Standard können unsere Hörer:innen jetzt drei Monate lang für 30 Euro das Angebot von Spiegel Plus testen und 50% sparen.
30 Minuten
Die Eskalation des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine lässt der internationalen Gemeinschaft keine Wahl: Wladimir Putin muss gestoppt werden. Auch Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg findet klare Worte: "Wir reden hier von Kriegsverbrechen. Wir reden hier von massiven Verletzungen des humanitären Völkerrechts, die unerträglich sind." Kriegsverbrechen, die der Kreml mit der ganzen Kraft seiner Propaganda-Maschinerie zu verschleiern versucht. Auch in österreichischen Medien. Ein Sanktionspaket folgt aufs andere. Und jetzt verweisen EU-Staaten mehr als Hundert russische Diplomaten aus ihren Ländern. Doch Österreich zögert zunächst. Wartet ab – bis man sich dann doch entschließt, eine Hand voll russischer Vertreter auszuweisen. Große wirtschaftliche Interessen und die Abhängigkeit von Gas-Importen machen die Beendigung der österreichisch-russischen Beziehungen für die Regierung in Wien zum Drahtseilakt. Und die Erkenntnis, dass die bisherigen, sehr engen politischen Verflechtungen mit Putin ein fataler Fehler waren. Putin tanzte auf der Hochzeit einer Außenministerin. Spitzenleute aller großen Parteien hofierten Russlands starken Mann. Und dieser revanchierte sich mit lukrativen Jobs für ehemalige Politiker und Politikerinnen. In dieser dritten Folge der Inside-Austria-Serie "Die Österreich-Russland-Affäre" sehen wir uns an, wie Österreichs Politik Wladimir Putin Jahre lang in die Hände gespielt hat. Und wie österreichische Regierungen alle Warnzeichen ignoriert haben, um wirtschaftliche Beziehungen ja nicht zu gefährden.
47 Minuten
Europa arbeitet mit Hochdruck daran, Wladimir Putins Feldzug in der Ukraine durch wirtschaftliche Sanktionen ins Stocken zu bringen. Doch die Entflechtung jahrzehntealter Wirtschaftsbeziehungen ist ein komplexes Unterfangen. Allein österreichische Konzerne haben Milliarden in Russland investiert. Und im Gegenzug hat Österreich russische Investitionen, oftmals auch aus zweifelhafter Quelle, bislang nur zu gerne angenommen. Luxustourismus, schicke Villen und Unternehmensbeteiligungen von Oligarchen sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. In dieser zweiten Folge der Inside-Austria-Serie "Die Österreich-Russland-Affäre" wollen wir herausfinden, wie viel russisches Geld in Österreich steckt – und was der Staat tut, um dieses Vermögen aufzuspüren. Wir zeigen, wie sich Österreichs Energiesektor über die Jahre hinweg von Russland abhängig gemacht hat und wie billiges Gas alle Warnzeichen vernebelte.
33 Minuten
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Europa massiv erschüttert. Um Wladimir Putins aggressive Kampfhandlungen einzudämmen, setzt die Europäische Union zum wirtschaftlichen Gegenschlag an. Sanktionen sollen die russische Gesellschaft so weit unter Druck setzen, dass Staatschef Putin gezwungen ist, seinen Feldzug einzustellen. Zu denjenigen, die von den EU-Sanktionen getroffen werden, gehört insbesondere eine Gruppe: russische Oligarchen. Die Machtmenschen, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Milliarden angehäuft haben und von denen viele als Unterstützer Putins gelten. Jene schwerreichen Russen also, deren Anwesen und Besitztümer Städte in Europa schmücken. Und zwar nicht nur an der Côte d'Azur und in der Londoner City, sondern auch hier bei uns in Österreich. Einer dieser Oligarchen ist der Milliardär Oleg Deripaska – Aluminiummagnat, Großaktionär eines wichtigen russischen Rüstungskonzerns und Miteigentümer des größten österreichischen Baukonzerns Strabag. Doch als die Sanktionsliste der EU Mitte März erstellt wird und Strafmaßnahmen gegen 675 Personen verhängt werden, findet sich ausgerechnet Deripaskas Name nicht auf der Liste. Der Verdacht steht im Raum: Ein kleines Land hält schützend seine Hand über den Putin-Vertrauten ... In den nächsten drei Folgen von "Inside Austria" sehen wir uns an, wie verstrickt Österreich mit Russland ist. Wie die Politik in den vergangenen Jahrzehnten auch Putin selbst hofiert hat und wie abhängig man von Russlands Rohstoffen geworden ist. In dieser ersten Episode beginnen wir mit dem Offensichtlichen: den Oligarchen, die jetzt von der EU mit Sanktionen belegt wurden und die im Rampenlicht der Medienberichte stehen. Welche Rolle spielen sie wirklich in diesem Krieg? Und was steckt hinter dem Vorwurf, wonach Österreich den Milliardär Deripaska vor Strafmaßnahmen bewahrt?
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Der Podcast über die großen und kleinen Skandale Österreichs