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Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein Archiv

202 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Frauenbilder Generationen im Beruf und die Kraft des Miteinanders mit Monika Wetterauer Kopka

Was passiert, wenn zwei Generationen und zwei Prägungen aufeinandertreffen und daraus kein Gegeneinander, sondern ein echtes Team wird? In dieser Folge sprechen Catharina Maria Klein und Monika Wetterauer Kopka über Frauenbilder, Männerdomänen und die oft unterschätzten Ressourcen der Älteren.

Darum geht es in der Episode

Zwei Welten in einer Biografie: Aufwachsen zwischen Ostpreußen Spätaussiedlung und westdeutschen Rollenbildern

Frauen in Männerberufen: Warum MINT‑Felder noch immer männlich geprägt sind und wie „unsichtbare Wände“ entstehen

Unbewusste Voreingenommenheit: Wenn „die Stephans die Stephans befördern“ und Netzwerke über Karriere entscheiden

Generationen im Job: Was Jüngere Älteren vorwerfen und warum Ältere die Herausforderungen der Jüngeren oft unterschätzen

Work Life Balance neu gedacht: Nicht nur die Stunden sind das Problem, sondern die Intensität und Komplexität der Arbeit

Empathie als Schlüssel: Eigene Prägungen kurz beiseitelegen und wirklich in die Welt des anderen eintauchen

Gelassenheit im Älterwerden: Leichtigkeit, Prioritäten, 80 Prozent reichen auch mal und das große Thema Loslassen

Zitate aus der Folge

„Die Ohnmacht des Gegeneinanders verblasst durch die Kraft des Miteinanders.“ – Monika Wetterauer Kopka

„Gelassenheit hat auch mit Lassen zu tun. Und davor setze ich Los.“ – Monika Wetterauer Kopka

Impulsfrage für dich

Wo könntest du in deinem Alltag (Beruf Familie Freundeskreis) einmal bewusst vom Etikett Alter oder Rolle wegschauen und stattdessen fragen: Was bringst du mit und was kann ich von dir lernen?

Links und Ressourcen

Monika Wetterauer Kopka

 Website und weitere Folgen 

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
46 Minuten
Manchmal fühlt sich die Welt an, als würde sie rennen – und wir kommen innerlich kaum hinterher. In dieser Weihnachtsfolge bekommst du ein Geschenk zum Zuhören: Tamara Dietl ist zu Gast und liest aus ihrem Buch „Die Seele bleibt Fußgänger“. Vor der Lesung sprechen wir darüber, was es bedeutet, in unruhigen Zeiten handlungsfähig zu bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.

Tamara erzählt, warum sie das Buch geschrieben hat, was ihre „Schatzkammer“ (statt Werkzeugkoffer) für sie bedeutet – und warum Ambivalenzkompetenz und Ambiguitätstoleranz heute fast schon Überlebenskunst sind: Wenn es eben nicht „entweder oder“ gibt, sondern ein „sowohl als auch“.

Das erwartet dich in der Episode

Warum Tempo und Dauerkrisen unsere Seele überfordern können

Tamara Dietls „Schatzkammer“: Haltungen, Routinen, Zitate, kleine innere Instrumente

Die innere Stimme: kritisch, klug, manchmal streng – aber hilfreich

Ambivalenzen aushalten, ohne hart zu werden

Lesung aus dem Lieblingskapitel: „Dem Leben Antwort geben“

Timestamps (Orientierung)

01:21 Begrüßung und Weihnachtsrahmen

02:29 Was bedeutet „Die Seele bleibt Fußgänger“

05:46 Die Schatzkammer statt Werkzeugkoffer

08:55 Ambivalenzkompetenz und Ambiguitätstoleranz

10:49 Start der Lesung

Ein Satz, der nachklingt

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht – egal wie es ausgeht.“

Links und Hinweise

Zum Buch: Die Seele bleibt Fußgänger

Zum Schluss: Danke, dass du uns hörst. Diese Episode ist wirklich als Weihnachtsgeschenk gedacht – vielleicht genau für einen stillen Moment zwischen den Jahren.

Frage an Sie

Welche Ambivalenz begleitet Sie gerade und was würde passieren, wenn Sie ihr heute für einen Moment Platz geben?

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
1 Stunde
In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ wird Nachhaltigkeit ganz nah an unserem Alltag entlang erzählt: Catharina spricht zusammen mit Bertram und der Zero-Waste-Expertin Aline Pronnet darüber, wie wir mit kleinen, machbaren Schritten Verantwortung für unsere Welt – und für die kommenden Generationen – übernehmen können.

Aline nimmt uns mit in ihre persönliche Geschichte: vom plastikfreien Selbstversuch als Schülerin bis hin zu ihrem heutigen Zero-Waste-Lebensstil, der vor allem eins ist – pragmatisch, humorvoll und alltagstauglich statt dogmatisch und moralkeulig.

Gemeinsam schauen die drei darauf,

wie aus „Müll wegbringen ist lästig“ ein Weg echter Selbstwirksamkeit werden kann

warum der erste Schritt oft so simpel ist wie: „Kauf den Kram einfach nicht“

wie Coffee-to-stay nicht nur Becher, sondern auch Nerven und Lebenszeit schont

weshalb Babyboomer sich zwischen schlechtem Gewissen und großer politischer Verantwortung wiederfinden

wie aus Generationenkonflikten echte Dialogräume, Mentoring-Beziehungen und gemeinsames Lernen entstehen

Catharina und Aline erzählen offen von ihren ambivalenten Gefühlen als werdende Mütter in einer krisenhaften Zeit – zwischen Klimasorgen, finanziellen Fragen und einem tiefen Urvertrauen, dass es sich trotzdem lohnt, Kinder in diese Welt zu setzen. Bertram teilt, wie Minimalismus, Reduktion und die Rolle als möglicher Großvater für ihn zu einer sehr persönlichen Form von Nachhaltigkeit geworden sind.

Zum Schluss geht es um Gelassenheit: Was trägt uns, wenn Zukunft unübersichtlich ist? Aline spricht von Intuition, Vertrauen in den eigenen Körper und der Gewissheit: „Es wird schon passen.“

Zitat: „Weniger Ego, mehr Dialog – das braucht es auf allen Ebenen, politisch wie privat.“ – Aline Pronnet

 

️ Mehr zu Aline Pronnet: alinepronnet.de (alinepronnet.de)

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
1 Stunde 1 Minute
Mut zur Entscheidung – Hellmut Krug über Fußball, Fehler und gelassenes Älterwerden

In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ geht Catharina Maria Klein mit dem früheren Bundesliga-Schiedsrichter Hellmut Krug auf den Platz – und mitten hinein in die Frage, wie wir unter Druck Entscheidungen treffen, Fehler aushalten und irgendwann würdevoll vom Spielfeld unseres Berufslebens gehen. Vom Bolzplatz im Ruhrgebiet über den Videobeweis bis zum Golfplatz im Unruhestand: Es geht um Mut, Kritik, Abschiede und darum, was uns im Alter wirklich gelassen macht.

Hauptpunkte:

Wie Hellmut Krug eher fremdbestimmt durch seinen Vater zum Pfeifen kam – und daraus eine eigene, innere Motivation und eine beeindruckende Schiedsrichterkarriere entstand.Was es braucht, um im „Hexenkessel Fußball“ Entscheidungen zu treffen: Fachwissen, Intuition, ein klarer innerer Kompass und die Fähigkeit, aus eigenen Fehlern zu lernen statt daran zu zerbrechen.Warum der Videobeweis einerseits unvermeidlicher Fortschritt ist und andererseits das Spiel stört, wenn er die Verantwortung der Schiedsrichter untergräbt und überall hineinfunkt.Wie Hellmut seine Abschiede aus der Bundesliga, vom DFB und vom Schweizer Verband erlebt hat – zwischen bitteren Brüchen und sehr wertschätzenden Verabschiedungen.Was Gelassenheit fürs Älterwerden für ihn bedeutet: den Druck loslassen, Ziele neu justieren, Gesundheit und Partnerschaft in den Mittelpunkt stellen – und trotzdem neugierig und innerlich wach zu bleiben.

Zitat:

„Jemand, der keine Fehler macht, entscheidet auch nicht.“ – Hellmut Krug

Was nimmst du aus dieser Folge für deine eigenen Lebensentscheidungen mit – gerade mit Blick auf Übergänge, Abschiede und dein Älterwerden? Schreib uns gerne deine Gedanken.

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55 Minuten
Neugier kennt kein Alter: Ältere als Gestalter*innen des digitalen Wandels – mit Waltraud Hermann

In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ sprechen wir über Digitalisierung ohne Zickzack: Lernen als Lebenshaltung, Erfahrungswissen, das Abkürzungen kennt, und darüber, warum gerade Ältere den digitalen Wandel aktiv mitformen können – heute zu Gast: Physikerin, Wirtschaftsinformatikerin, Philosophin und Organisationsentwicklerin Waltraud Hermann.

Hauptpunkte

Lernen als Haltung: Neugier bleibt der Motor – von Physik über Informatik bis Philosophie; Informatik als Kulturtechnik wie Lesen, Schreiben, Rechnen.Wissen teilen im Unternehmen: Von Days of Learning zu Moments of Learning – interne Expert*innen geben Know-how weiter; Reverse Mentoring und Generationen-Tandems bringen Tempo und Tiefgang zusammen.Best-Ager-Netzwerk & Expert Debriefing: Erfahrungswissen systematisch sichern (auch KI-gestützt) und sichtbar machen, statt es mit der Verrentung „mitgehen“ zu lassen.Digitale Aufholjagd: „Klicken & Wischen“ reicht nicht – Digitalkompetenz braucht Strukturdenken (z. B. Datenlogik, Sicherheit, Quellenkritik) in Schule, Verwaltung und Betrieben.Mut statt Mythen: Ältere sind keine Bremsklötze – sie kennen die Entwicklungslinien (vom Rechenzentrum bis zur App) und damit oft die Abkürzungen. Hilfreich: Lern-Patenschaften mit Enkeln, VHS-Kurse, lokale Initiativen.

Zitat

„Die Jüngeren mögen schneller sein – wir Erfahrenen kennen die Abkürzung.“ – Waltraud Hermann

Zum Weiterlesen

Waltraud Hermann: Wir können alles, auch die Zukunft. So gelingt uns die digitale Aufholjagd.

LifeTeachUs – Praxisexpert*innen gestalten Unterrichtseinheiten

Reflexionsfrage: Welchen einen kleinen digitalen Schritt gehen Sie diese Woche (und mit wem gemeinsam)? Erzählen Sie uns davon – wir sind neugierig.

#GelassenÄlterWerden #DigitaleBildung #LebenslangesLernen #ProAging #MINT

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59 Minuten
Schönheit im Alter: Mut, Eigensinnlichkeit & Disco‑Kugel‑Feeling – im Gespräch mit Katrin Sorgenfrey

In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ sprechen wir mit Katrin Sorgenfrey (Heilpraktikerin & Feelgood‑Mentorin) über ein erweitertes Schönheitsbewusstsein jenseits glatt gebügelterr Ideale – und darüber, wie wir im Älterwerden innere Kraft, Sinnlichkeit und Selbstbestimmung zurückerobern.

Hauptpunkte: 

Vom Außen ins Innen: Katrins Weg von Kosmetik & Werbung zur Heilpraktik – und wie Mutterrolle, „Frau‑von“-Schublade und Trennung den Blick nach innen schärften.Beauty‑Revolution Disco‑Kugel‑Feeling: Aus Lebensscherben funkeln – Schmücken als Ausdruck (nicht Maskerade), Eigensinnlichkeit statt Normmaß.Innere Foundation: Selbstwert und Körperbeziehung als Basis; Rituale wie freier Tanz, bewusste Pflege und auch mal ein mutiges Fotoshooting für den eigenen Blick.Weniger Vergleich, mehr Resonanz: Medienideale erkennen und entkoppeln – u. a. mit EFT/Klopfakupressur und (in Ausbildung) Logosynthese; die „Brille“ wechseln: ältere Schönheit sehen lernen.Weiblichkeit 50+: Lust, Berührbarkeit und Humor verschwinden nicht – Communitys Rituale und ein stimmiger Stil helfen, lebendig zu bleiben. Balance zwischen „gesehen werden“ und „bei sich sein“.

Zitat

„Am Ende geht es nicht nur um Schönheit – es geht um Liebe und darum, seinen Platz hier auf Erden einzunehmen.“ – Katrin Sorgenfrey

Zum Weiterdenken

Body‑Love‑Journey & Mut‑Calls (Mut üben, Alltag testen) - Homepage von Katrin Sorgenfrey

Deine Reflexionsfrage: Was gehört für dich zu schön jenseits des Spiegels – welche Facetten deiner „Disco‑Kugel“ willst du (wieder) leuchten lassen?

Hör rein, teile deine Gedanken mit uns und abonniere den Podcast.

#GelassenÄlterWerden #ProAging #SchönheitImAlter #BodyLove #Eigensinnlichkeit

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6 Minuten
Vorbilder des Älterwerdens – Wenn Geschichten leuchten

Einleitung:

In dieser sehr persönlichen Episode fragt sich Bertram: Wer sind eigentlich meine Vorbilder fürs Älterwerden? Und – kann ich mir selbst eines sein? Mit leuchtenden Erinnerungen, liebevoll gezeichneten Figuren und einem ganz eigenen Blick auf die Lebensspur anderer, lädt er dich ein, über dein eigenes Altwerden nachzudenken – warmherzig, ehrlich, poetisch.

Hauptpunkte:

Kindheitsleuchten: Gerhard mit den Laternen-Augen, Hilde mit dem Märchenblick und Hertha mit Rouladenherz – drei Generationenwärmequellen, die zeigen, dass Alter Nähe bedeutet.Innere Bilder des Alterns: Ob Mönch Anselm Grün oder die eigene Vaterfigur – ihre Gelassenheit und Neugier prägen das Selbstverständnis einer neuen Alterskultur.Die körperlich-seelische Verbindung: Tamara zeigt, dass es nicht um Fitness geht, sondern um Bewohnt-Sein – ganz da, mit Haut, Herz und Haltung.Der Blick in den Spiegel: Zwischen grauen Haaren und müden Augen liegt die Frage: Kann ich mir selbst Vorbild sein?Gestaltetes Altern: Fragen wie: "Wo will ich wohnen, wenn ich nicht mehr allein kann?" oder "Wer bin ich, wenn keiner mehr was von mir erwartet?" machen deutlich – Älterwerden braucht Mut und Gestaltungskraft.

Reflexionsfrage:

Wer sind deine Vorbilder fürs Älterwerden – und was macht sie dazu?

#GelassenÄlterWerden #GehstockUndGrips #ProAging #Vorbilder

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1 Stunde 34 Minuten
Wofür es sich zu denken lohnt – mit Ina Schmidt: Orientierung finden in unsicheren Zeiten

In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ erkundet Bertram Kasper mit Philosophin, Autorin und Denkräume-Gründerin Ina Schmidt, wie Denken uns im Älterwerden trägt: nicht als Grübeln, sondern als bewegte Praxis – wie ein Gang durchs Labyrinth, der zur Mitte führt und wieder hinaus in die Welt.

Hauptpunkte

Labyrinth statt Irrgarten: Denken als Weg mit Richtung – zur Mitte finden, innehalten, das Gewonnene wieder hinaus tragen. So wird Nachdenken zur Haltung, nicht zur Kopflastigkeit.Leib und Sinne denken mit: Gedanken entstehen nicht nur „im Kopf“. Gehen, Schreiben, Spüren – körperliche Rituale beflügeln Klarheit (Nietzsche lässt grüßen: Keinem Gedanken trauen, der keinen Spaziergang aushält).Denkpraxis üben – gemeinsam: Vom Küchentisch-Salon bis zum philosophischen Café: Fragen wollen Raum, Zeit und Wohlwollen. Zwei Stunden, ein Thema, echtes Zuhören – und keine Pflicht zur Einigung.Älterwerden & Theoriefähigkeit: Mit wachsender Erfahrung wächst auch die gedankliche Direktheit: Ambivalenzen aushalten, Verlustliches sehen – und zugleich ein Mehr aus dem Gegebenen gestalten.Radikale Hoffnung statt Besserwisserei: Popper im Gepäck: Es gibt keine vernünftige Alternative zum Optimismus. Denken stiftet Handlungslust – bescheiden, wirksam, im eigenen Radius.

Zitat

„Die Mitte des Labyrinths ist wie ein Haus – aber wir bleiben dort nicht; wir nehmen das Gefundene mit hinaus in die Welt.“ – Ina Schmidt

Zum Weiterlesen

Ina Schmidt: Wofür es sich zu denken lohnt. Ein philosophischer Wegweiser für unsichere Zeiten (Buch)

Projekt Denkräume von Ina Schmidt (Philosophie in Alltag & Bildung)

Reflexionsfrage: Welche kleine Denkgewohnheit möchten Sie diese Woche „in Bewegung bringen“ – beim Gehen, Schreiben oder im Gespräch?

Hören, teilen, weiterdenken – und gern eine Sprachnachricht mit Ihrer Erkenntnis schicken.

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53 Minuten
Lebensphase Freiheit & Aktiver Ruhestand – Trialog mit Gudrun Behm-Steidel & Gisela Enders und mir

In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ sprechen Bertram Kasper und Catharina Maria Klein im Trialog mit Gudrun Behm-Steidel (Erfinderin des Begriffs Lebensphase Freiheit, Community-Builderin) und Gisela Enders(Coach, Autorin des Workbooks Aktiver Ruhestand), wie der Übergang in den Ruhestand bewusst, leichtfüßig und passend zur eigenen Persönlichkeit gelingen kann.

Hauptpunkte

Übergang statt Abbruch: Ruhestand als prozesshafte Transformation – zwischen Vorfreude, Respekt und der Frage: Wer bin ich ohne Beruf?Freiheit & Autonomie: Was bedeutet „genug“ – zeitlich, finanziell, energetisch? Schutzräume schaffen (z. B. Arbeits-/Kontemplationswochen, Stunden-Limits).Selbstcoaching statt Rezeptbuch: Giselas Workbook „Aktiver Ruhestand“ führt über Fragen und Arbeitsbögen zu eigenen, tragfähigen Antworten – für Einzelne, Gruppen und Seminare.Community & Resonanzräume: Gudruns „Lebensphase Freiheit“-Community: geschützter Austausch, Live-Treffen, gegenseitige Unterstützung – Weggefährt:innen statt Patentrezepte.Experimentiermodus: Ruhestand als Erlaubnis, Dinge auszuprobieren und auch wieder zu lassen. Learning: „Ich muss nicht alles zu Ende bringen.“

Zitat

„Die revolutionärste Frage ist: Darf ich einfach sein?“ – Gisela Enders

Zum Weiterlesen & Mitmachen

Gisela Enders: Aktiver Ruhestand – wie der Weg dorthin gelingt (Books on Demand; im Buchhandel bestellbar oder über ihre Website).

Gudrun Behm-Steidel: Newsletter „Freitagsinspiration für die Lebensphase Freiheit“, Zugang zur Community über ihre Website und den Newsletter.

Reflexionsfrage: Welche Entscheidung würde Ihre Lebensphase Freiheit heute spürbar leichter machen – wenn Sie sie treffen und etwas anderes dafür bewusst lassen?

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40 Minuten
Vorsorge ist Selbstfürsorge: Vollmachten, Patientenverfügung & würdevoller Abschied – mit Anne Woywod

In dieser Folge sprechen wir offen über Themen, die viele vor sich herschieben – bis es brenzlig wird: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und die Frage, wie wir selbstbestimmt und würdevoll leben und sterben möchten.

Hauptpunkte

Liebesdienst & Beziehungspflege: Vorsorge entlastet Angehörige. Im Gespräch klären wir Rollen, Werte und Erwartungen – das schafft Ruhe statt Rätselraten im Ernstfall.Nicht nur für „Später“: Ab 18 sinnvoll. Unfälle, Reisen, Krankheit – wer handlungsunfähig ist, braucht eine bevollmächtigte Vertrauensperson; sonst entscheidet das Betreuungsgericht.Individuell statt Schablone: BMJ-Textbausteine sind ein guter Start, ersetzen aber keine maßgeschneiderteRegelung. Gestaltungsspielräume: Generalvollmacht vs. einzelne Aufgabenkreise, mehrere Personen, klare Absprachen.Dokumente sind Momentaufnahmen: Lebenslagen ändern sich. Alle paar Jahre prüfen und anpassen – dann bleibt die Vorsorge lebendig und passend.Selbstbestimmung am Lebensende: Tabus ansprechen. Informierte Entscheidungen über medizinische Maßnahmen und (rechtlich) erlaubte Optionen stärken Würde – ohne Druck, ohne Romantisierung.

Zitat

„Es ist nie zu früh – aber leider häufig zu spät.“ – Anne Woywod

Zum Weiterlesen & Vorbereiten

Justizministerium Service: https://www.bmj.de/DE/service/service_node.html

Justizministerium Formulare und Muster: https://www.bmj.de/DE/service/formulare/formulare_muster_node.html

Vorsorgeanwalt e.V.: https://vorsorgevollmacht-anwalt.de/

Und der Vollständigkeit halber auch gerne die Seite von Anne selbst: https://vorsorgeanwaeltin.de/

Frage an dich: Wer sind deine Vertrauenspersonen – und wissen sie, was du dir wünschst? Nimm dir eine Stunde, sprich miteinander und setz den ersten Haken auf der To‑Do‑Liste.

#GelassenÄlterWerden #Vorsorge #Patientenverfügung #Vorsorgevollmacht #Selbstbestimmung #Würde

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1 Stunde 15 Minuten
Pimp My Rollator – Design, Aktivismus & Gelassenheit (Social Design Week Hamburg)

In dieser Folge blicken wir zurück auf das „Pimp My Rollator“-Festival am 19. Juni 2025 in Hamburg – ein Tag, an dem Hilfsmittel sichtbar, bunt und begehrlich wurden. Zu Gast: Kathrin Bardt & Christiane Müller (Age of Style) sowie Robert Eysoldt (Age Bombs). Dazu Stimmen von Künstlerinnen, Nutzerinnen und einer Prise Stadtpolitik. Kurz: Social Design zum Anfassen – und zum Weiterdenken.

Hauptpunkte:

Warum der Rollator? Stellvertreter für Hilfsmittel, Stigma und Sehnsucht nach Würde: Design for your future selfstatt grauer Einheitsbrei.Festival-Format: Live-Painting, DIY-Station, intergenerationeller Austausch – vom reflektierenden Sticker bis zum quietschbunten Kunst-Rollator; anschließend Rollator-Korso durch die HafenCity.Perspektivenwechsel: Nutzer*innen erzählen von Freiheit durch Mobilität – und von Barrieren im Alltag (Wege, Beleuchtung, Ampelzeiten).Politik & System: Von Age-friendly City bis Kassenlogik – warum gutes Design Teilhabe stiftet und mehr ist als „nice to have“.Open Source Spirit: Wie aus einer Idee eine bewegliche Community wird – mit How-to-Gedanken für eigene Pimp-My-Rollator-Aktionen.

Zitat des Tages

„Gutes Design hat keine Altersgrenze.“ – Christiane Müller (Age of Style)

Genannte Akteur*innen & Ressourcen

Age of Style – kuratierte, schöne Alltagshilfen

Age Bombs – Aktivismus für neue Altersbilder

Design Zentrum Hamburg / Social Design Week

Reflective Berlin – reflektierende Sticker & Workshops

Künstler*innen wie Lena Schmidt-Dupol & Niklas Lüders

WHO-Netzwerk „Age-friendly Cities“ (altersfreundliche Stadt)

Hören & mitreden: Wie sähe Ihr Wunsch-Rollator aus – funktional, sicher und ein bisschen frech? Schreiben Sie uns Ihre Ideen und Erfahrungen. Abonnieren Sie den Podcast und teilen Sie die Folge mit Menschen, die Mobilität neu denken wollen.

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42 Minuten
Schreiben in der dritten Lebensphase mit Tamara Dietl

Kurzinhalt:

Wie hilft Schreiben, wenn das Außen lärmt und die Seele Schutz sucht? In dieser am 15.10.2025 aufgenommenen Buchmessen-Episode sprechen wir mit Tamara Dietl über ihr neues Buch Die Seele bleibt Fußgänger – und darüber, warum Ambivalenzkompetenz (Widersprüche aushalten!) zur Schlüsselqualifikation unseres Jahrhunderts gehört.

Tamara erzählt, wie sie sich durchs Schreiben „ihren Platz in der Welt zurückerobert“ hat, weshalb Selbstfürsorge nichts Egoistisches ist und wie Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit aus Angst wieder Handlung machen. 

Ein Gespräch über Übergänge, innere Dialoge (hello, kritische Stimme), „Kill your Darlings“ – und die leise, robuste Kraft des eigenen Textes.

Darum geht’s u. a.:

Schreiben als Instrument der Selbsterkenntnis in der dritten Lebensphase

Ambivalenz aushalten: KI, Krisen, komplexe Welt – ohne einfache Antworten

Übergang Beruf Ruhestand: Rituale, Fragen, erste Schreib-Schritte

Mut zur Öffentlichkeit vs. Schreiben „im Stillen“

Verantwortung & Fürsorge: Die Zwillingsschwestern eines gelingenden Älterwerdens

Gast:

Tamara Dietl – Autorin, Kolumnistin, Sinn- & Wertecoach (nach Viktor Frankl).

Zitat der Folge:

„Ich habe mir meinen Platz in der Welt zurückerobert – durchs Schreiben.“

— Tamara Dietl

Buch zur Folge:

Die Seele bleibt Fußgänger – Vom gelingenden Leben in einer Welt im Wandel.

Zum Buch bei Amazon

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Hören & abonnieren:

Wenn Ihnen die Folge gefällt, abonnieren Sie Gelassen älter werden und empfehlen Sie uns weiter – so bleiben mehr Menschen gelassen neugierig statt sorgenschwer.

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55 Minuten
Ruhestand als Aufbruch – Wie wir die späte Lebensphase gestalten können

In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ sprechen Bertram und Catharina mit der Gerontologin und Betriebswirtin Sabine Schröder-Kunz über die Übergänge in den Ruhestand – und warum sie so vielschichtiger sind, als es auf den ersten Blick scheint. Wie gelingt es, zwischen Aktivität und Ruhe, zwischen Freiheit und Struktur, zwischen Selbstbestimmung und Hilfebedarf die eigene Balance zu finden?

Hauptpunkte:

Der Ruhestand ist kein Endpunkt, sondern ein neuer Lebensabschnitt. Sabine beschreibt die Bedeutung der Übergangszeit und plädiert dafür, diesen Wandel aktiv und bewusst zu gestalten – mit Blick auf die eigene Biografie und Identität.Fünf Säulen für ein gelingendes Älterwerden: Körper, Kopf, soziale Kontakte, Aufgaben und Haltung – wie diese Bereiche helfen können, die neue Lebensphase mit Sinn und Lebendigkeit zu füllen.Resilienz und Selbstwirksamkeit: Was uns psychisch stark macht – und warum Fehler als Lernmomente zu verstehen sind. Akzeptanz, Optimismus und die Bereitschaft zur Veränderung stehen im Zentrum.Einsamkeit, Traurigkeit und Altersscham: Offene Gespräche über schwierige Gefühle und gesellschaftliche Tabus. Warum es mutig und gesund ist, Hilfe anzunehmen – und wie Generationen voneinander lernen können.Freundschaftliche Momente und neue Netzwerke: Vom Kunstausstellungs-Trick bis zum Patenprojekt – Sabine gibt konkrete Tipps, wie neue Verbindungen entstehen und bestehende gepflegt werden können.

Zitat:

„Der Ruhestand ist nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Lebensabschnitts – mit all seinen Chancen und Herausforderungen.“ – Sabine Schröder-Kunz

Zum Weiterlesen:

Buch von Sabine Schröder-Kunz: Ruhestand als Chance. Die späte Lebensphase entdecken

Website von Sabine Schröder-Kunz

Welche der fünf Säulen ist bei dir gerade besonders präsent? Und wo wünschst du dir Veränderung? Teile deine Gedanken mit uns – und freu dich auf die nächste Folge, in der wir wieder gemeinsam das Älterwerden erkunden.

#GelassenÄlterWerden #RuhestandGestalten #ResilienzImAlter

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Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
53 Minuten
Zu jung? Zu alt? Egal! – Altersbilder sprengen und Arbeitswelten umbauen

In dieser Folge wird’s persönlich, politisch – und angenehm provokant: Mit Clara Vuillemin (33) und Peter Lau (64) sprechen Bertram und Catharina über Altersklischees in beide Richtungen, intergenerationelle Freundschaft und darüber, warum Gelassenheit ohne Aktivität nur Trägheit wäre.

Darum geht’s

Altersbilder entkernen: Von „zu grün hinter den Ohren“ bis „ab 55 lernt man nix mehr“ – wie Stereotype Beziehungen, Bewerbungen und Selbstbilder vergittern.

Augenhöhe & Neugier: Freundschaft über 30 Jahre Altersunterschied – was passiert, wenn Statusdenken weicht und man zuerst gibt, um echt zu sprechen.

Lebenswellen statt Karriereleitern: Lernen–Arbeiten–Ausruhen über die Lebensspanne flexibler verteilen (Stichworte: 30‑Stunden‑Woche, Kurven statt starrer Aufstiege).

Strukturen ändern, nicht Menschen beugen: Gehalt von Position entkoppeln, Verantwortungen rotieren lassen, Hierarchien entkrusten – damit Ältere bleiben können und Jüngere Platz bekommen.

Sicherheit & Wandel: Warum Angst vor Veränderung oft ökonomisch ist – und wie Politik/Unternehmen Spielräume schaffen (Weiterbildung Mitte 40/50, abgesicherte Übergänge).

Best Practice: ThyssenKrupp „Senior Experts“ – erfahrene Mitarbeitende arbeiten nach Rentenalter projektbasiert weiter. Flexibel, wirksam, für viele hochattraktiv.

Geldflüsse neu denken: Erbschaften (Ø mit 60–65) und Rentenmodelle so flexibilisieren, dass Familienphasen nicht ausbrennen – inkl. Ideen zu vorgezogenen Leistungen.

Zitate der Folge

„Gelassenheit ohne Aktivität ist Trägheit – und Trägheit ist sehr, sehr langweilig.“ – Peter Lau

„Wie jemand aussieht, sagt mir gar nichts darüber, wer dieser Mensch ist.“ – Clara Vuillemin

Erwähnt in der Episode

Buch: „Zu jung? Zu alt? Egal!“ von Clara Vuillemin & Peter Lau (brand eins Verlag)

Playlist: No Age Dance (mit Charleston bis Dua Lipa; im Buch via QR-Code verlinkt)

Unternehmensbeispiel: ThyssenKrupp – Senior Experts

Deine Reflexion

Wo hast du zuletzt ein Altersklischee (gegen Jüngere oder Ältere) bei dir selbst bemerkt – und wie könntest du es im Alltag konkret unterlaufen?

Hör rein, diskutier mit uns und teile die Folge mit Menschen, die Brücken zwischen Generationen bauen.

#GelassenÄlterWerden #ProAging #Altersdiversität #Arbeitswelt #LifelongLearning

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
1 Stunde 3 Minuten
Wenn Nähe zur Falle wird – Dr. Britta Papay über Narzissmus im Ruhestand

Was passiert, wenn zwei Menschen nach Jahrzehnten plötzlich dauerhaft zusammen sind – und das System kippt? Wenn der Beruf wegfällt, aber das Bedürfnis nach Anerkennung bleibt?

Diese Episode ist eine der meistgehörten der letzten Monate – und das zu Recht. Bertram Kasper spricht mit der erfahrenen Paartherapeutin Dr. Britta Papay über ein oft übersehenes Thema: die stille Wucht des Narzissmus im Alter.

Was dich in dieser Folge erwartet:

Warum der Ruhestand alte Dynamiken plötzlich sichtbar macht – und eskalieren lässtWie sich verdeckter Narzissmus tarnt – als Fürsorge, Opferrolle oder SensibilitätWelche Machtkämpfe entstehen, wenn vertraute Rollenbilder aufbrechenWas erwachsene Kinder in toxischen Familiensystemen (nicht) tun könnenUnd wie ein neuer, heilsamer Umgang miteinander auch spät noch möglich ist

Dr. Papay schildert eindrücklich, wie Paare im Alter zwischen Autonomiebedürfnis und Näheanspruch pendeln – und wie ein unausgesprochener Narzissmus plötzlich in der Beziehung explodieren kann, wenn die Bühne Beruf wegfällt. Ihre Botschaft ist klar: Wer weiter gemeinsam leben will, muss neu verhandeln – liebevoll, aber ehrlich.

Zitat:

„Der Narzissmus war immer da – aber im Ruhestand plumpst er plötzlich mitten ins Bett.“ – Dr. Britta Papay

Zum Weiterlesen:

Dr. Britta Papay: Verkappte Narzissten – Wie wir sie enttarnen und ihnen die Macht nehmen

Jens Corssen: Lieben – Warum das größte aller Gefühle in Wahrheit eine Haltung ist

Wie gehst du mit Veränderungen in deiner Partnerschaft um? Und was hilft dir, deinen Selbstwert nicht vom Applaus anderer abhängig zu machen?

Jetzt reinhören – und vielleicht ein ganz neues Licht auf alte Beziehungsmuster werfen.

#GelassenÄlterWerden #NarzisstenImRuhestand #BeziehungImAlter #ProAging

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Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

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Der 60+ Podcast für Menschen in der dritten Lebensphase