Die digitale Sprechstunde – Ihre Gesundheitsfragen beantwortet von Asklepios Archiv
253 Episoden
32 Minuten
Herzschrittmacher? So ein Fremdkörper in der Brust? Muss das wirklich sein? Privatdozent Dr. Gerian Grönefeld kennt die Sorgen vieler Patienten und die Ängste der Angehörigen. „Aber ich kann da immer alle beruhigen: Das ist kein Gruseleingriff, da wird auch nicht der ganze Brustkorb geöffnet, wie mancher fürchtet“, sagt der Chefarzt der Abteilung für Kardiologie an der Asklepios Klinik Barmbek in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Medizin-Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios.
34 Minuten
70 Prozent der Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal unter starken Rückenschmerzen, Tausende erleiden - meist im Alter zwischen 40 und 60 Jahren - einen schmerzhaften Bandscheibenvorfall. Muss dieser eigentlich operiert werden? „Diese Frage und die damit verbundene Sorge haben fast alle Patienten, aber 90 Prozent der Bandscheibenvorfälle lassen sich wunderbar konservativ behandeln“, sagt Dr. Hans-Peter Köhler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Wirbelsäulenchirurgie, Neurochirurgie und Schmerztherapie am Asklepios Westklinikum, in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Welche innovativen Methoden ist gibt, warum Sport hilft und welche Rolle ein sogenannter „Käfig“ spielt, das erklärt der erfahrene Mediziner im Gespräch mit Vanessa Seifert.
36 Minuten
Ein Kollege bricht am Schreibtisch plötzlich zusammen, atmet nicht mehr - Herzinfarkt! Doch wer reanimiert, bis der Notarzt eintrifft? „Wirklich jeder kann helfen“, ermutigt Professor Dr. Gunter Nils Schmidt. „Man kann ja gar nichts falsch machen, der Mensch ist im Prinzip schon tot, das Herz schlägt nicht mehr. Schlimmer kann es also nicht werden“, sagt der Chefarzt der Anästhesie von der Asklepios Klinik Altona in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Anlässlich der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“, die am kommenden Montag beginnt, geht es in dieser Episode konkret darum, wie Laien erste Hilfe leisten können. Was der Bee Gees-Hit „Stayin‘ Alive“ damit zu tun hat und woran man erkennt, dass der Großvater am Esstisch einen Schlaganfall erleidet, das erklärt der habilitierte Experte im Gespräch mit Vanessa Seifert.
31 Minuten
Ein Sturz vom Dach, ein schwerer Motorradunfall - da kann das Becken brechen. Aber auch, wenn man sich aus Versehen mal neben den Stuhl setzt? „Absolut. Gerade bei Senioren kann schon ein vermeintlich banaler Sturz zu einer Fraktur führen“, sagt Professor Dr. Lars Gerhard Großterlinden. Und manchmal brauche es noch nicht einmal einen Unfall. „Da bricht der ältere Mensch quasi unter der Last des eigenen Körpers zusammen, weil die Knochen, meist durch Osteoporose, geschwächt und brüchig sind“, erklärt der Chefarzt, der an der Asklepios Klinik Altona das Zentrum für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie leitet, in einer neuen Episode der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Die Folge: Da das Becken quasi unbemerkt brechen könne - also ohne das, was Mediziner als „Trauma“ beschreiben - plagten sich manche Patienten wochenlang mit starken Kreuzschmerzen herum. „Sie werden von Pontius zu Pilatus geschickt und landen manchmal erst nach Monaten des Leidens an der richtigen Adresse“, sagt der habilitierte Unfallchirurg im Gespräch mit Vanessa Seifert. Er klärt auf über die richtige Therapie und vor allem über die wichtige Vorbeugung.
29 Minuten
Mehr als 500 Studien liefen im vergangenen Jahr allein an den Hamburger Asklepios-Kliniken, geforscht wurde unter anderem zu verschiedenen Krebserkrankungen, zu Herz-Kreislauf-Störungen, aber auch zu Erkrankungen aus fast jedem anderen medizinischen Fachbereich. Doch was hat der einzelne Patient überhaupt davon, an einem solchen Forschungsprojekt teilzunehmen? „Der individuelle Nutzen ist natürlich zunächst einmal unklar, denn wir wissen ja noch nicht, ob beispielsweise ein neues Medikament wirkt. Deshalb machen wir ja erst die Studie“, sagt Dr. Nele Geßler. Allerdings könne es ein Vorteil sein, dass der Patient Zugang zu neuartigen Therapieansätzen erhalte. „Er bekommt zum Beispiel ein Medikament, das sich erst in der Zulassung befindet und erprobt wird. Vielleicht - das ist natürlich die Hoffnung der Patienten und auch die von uns Wissenschaftlern - verbessert es den Zustand, trägt sogar zur Heilung bei“, so die 40-jährige Kardiologin in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Auch über Studien zu Covid-19 spricht die Oberärztin und Mutter von zwei Kindern in einer neuen Folge der erfolgreichen Gesprächsreihe mit Vanessa Seifert.
24 Minuten
Plötzlich fehlen die richtigen Worte. Es verschlägt einem regelrecht die Sprache. „Es ist eine ganz große Katastrophe, wenn Menschen nach einem Schlaganfall oder durch eine Krankheit wie Parkinson ihr wichtigstes Kommunikationsmittel verlieren“, sagt Professor Dr. Rudolf Töpper. „Man muss sich das so vorstellen, als wenn man aus allen WhatsApp-Gruppen gleichzeitig rausfliegt“, sagt der Chefarzt der Neurologie vom Asklepios Klinikum Harburg in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Was der Unterschied zwischen einer Sprach-und einer Sprechstörung ist, das erklärt der habilitierte Neurologe im Gespräch mit Vanessa Seifert. Es geht auch um die geeigneten Therapien (Stichwort: Logopädie) und darum, was passiert, wenn ein Schlaganfall ins Sprachzentrum einschlägt.
17 Minuten
Es ist die weltweit häufigste Form der Herz-Rhythmus-Störung: das Vorhofflimmern. Etwa zehn Prozent der über 65-Jährigen leiden daran, bei den über 80-Jährigen sind es schon bis zu 30 Prozent. Doch was passiert, dass unser Herz, das normalerweise 60 bis 100 Mal pro Minute schlägt, so dermaßen aus dem Takt gerät? „Im Herzen gibt es eine Zündkerze, den Sinusknoten. Er gibt den elektrischen Impuls vor. Beim Vorhofflimmern aber übernehmen plötzlich falsche Zündkerzen, die auf der linken Vorhofseite sitzen. Sie lassen das Herz völlig chaotisch schlagen“, erklärt Prof. Dr. Thorsten Hanke, Leitender Oberarzt der Herzchirurgie am Asklepios Klinikum Harburg. Die Folge: das typische „Herzstolpern“. „Es gibt Patienten, die sind hochsymptomatisch. Sie haben das Gefühl, ihr Herz stecke plötzlich im Hals. Sie fühlen sich schwindelig, leiden unter Luftnot, kommen beim Treppensteigen sofort aus der Puste“, so der habilitierte Herzchirurg in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Über die richtige Therapie, die Gefahr einer eingerissenen Aorta und warum Harburg in der Herzchirurgie bundesweit eine Vorreiterrolle eingenommen hat, darüber spricht der Experte mit Vanessa Seifert.
26 Minuten
Das Coronavirus hat die Gesundheit von Tausenden schwer geschädigt - körperlich, aber eben auch seelisch, wie sich jetzt immer deutlicher zeigt. „Wir sehen ganz klar die Kollateralschäden des Lockdowns“, sagt Professor Dr. Matthias Nagel, Chefarzt der Allgemeinpsychiatrie an der Asklepios Klinik Nord/Wandsbek. „Patienten, die unter Ängsten leiden, fürchten sich jetzt noch mehr. Bei Patienten mit einer Zwangsstörung ist die Krankheit jetzt noch stärker ausgeprägt und die Zahl der Suizidversuche hat coronabedingt spürbar zugenommen“, sagt der Psychiatrie-Chefarzt in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Was er gegen Depressionen empfiehlt und warum er mit dem „Image“ der Psychiatrie nicht glücklich ist, das verrät der habilitierte Mediziner im Gespräch mit Vanessa Seifert.
32 Minuten
Wie riskant ist Urlaub in Spanien oder in anderen Ländern, die von der Corona-Pandemie hart getroffen waren? Sollte man den Schweden-Urlaub antreten? Und was, wenn ich im Urlaub Covid-19-Symptome entwickle? Über all das und darüber, was grundsätzlich in die Reiseapotheke gehört und was beim Aktivurlaub in Deutschland zu beachten ist, spricht Dr. Gabriele Groth, Leitende Ärztin der Notaufnahme an der Asklepios Klinik Altona, mit Vanessa Seifert in einer Spezial-Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios.
21 Minuten
Die Kilos purzeln, endlich. Und das ganz ohne Diät. Doch spätestens bei diesem Nachsatz sollte man aufhorchen, sagt Dr. Ulrich-Frank Pape. Kann Abnehmen denn etwas Schlechtes sein? „Absolut“, antwortet der Chefarzt für Innere Medizin und Gastroenterologie von der Asklepios Klinik St. Georg in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. „Ungewollter Gewichtsverlust ist immer ein Warnsignal und kann ein Hinweis sein auf eine schwere Erkrankung wie Krebs, eine chronische Herzschwäche oder eine Lungenerkrankung“, so der Mediziner im Gespräch mit Vanessa Seifert. Durch eine „konsumierende Erkrankung“, wie es in der Fachsprache heißt, würden dem Körper Reserven entzogen, die er vorher in mehr oder minder großem Umfang angelegt habe. „Man kann sagen: Unser Stoffwechsel schaltet auf Raubmodus um.“ Wie das therapiert werden kann, das erklärt der Chefarzt im Podcast.
20 Minuten
Je älter wir werden, desto schwächer wird unser Herz. „Tatsächlich ist Herzinsuffizienz, wie wir Mediziner es nennen, eine klassische Alterserscheinung und unter den über 70-Jährigen fast schon eine Volkskrankheit“, sagt Professor Dr. Martin Bergmann in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Herzschwäche äußere sich vor allem durch „Luftnot unter Belastung“ - und darunter leiden zehn bis 15 Prozent der 70-Jährigen und schon bis zu 30 Prozent aller 80-Jährigen. Frauen und Männer seien zu gleichen Teilen betroffen. „Die Ursachen für ein schwächelndes Herz sind vielfältig“, erklärt der Chefarzt für Innere Medizin von der Asklepios Klinik Wandsbek im Gespräch mit Vanessa Seifert. Welche Möglichkeiten der Therapie zur Verfügung stehen und was man präventiv tun kann, um gar nicht erst ein schwächelndes Herz zu bekommen, das erklärt der dreifache Vater, der in seiner Freizeit gern Jollensegeln betreibt, in dieser neuen Podcast-Folge.
26 Minuten
Was haben Schlaflosigkeit, Schwindel, Herzrasen, Rückenschmerzen, aber auch Migräne und Durchfall gemein? Es sind alles Beschwerden, die psychosomatisch bedingt sein können und bei fast einem Drittel der Betroffenen auch tatsächlich seelische Ursachen haben. „Dennoch ist es leider immer noch ein typisches Problem, dass der Arzt zunächst nur auf die objektivierbaren Symptome guckt, körperlich nichts feststellt und dann zu dem Schluss kommt: Da ist nichts“, sagt Dr. Goetz Broszeit in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. In den 1990er-Jahren habe es eine Studie gegeben, wonach es im Schnitt sieben Jahre dauerte, bis sich ein Patient bei einem Psychosomatiker vorstelle. „So lange dauert es wohl heute nicht mehr, weil psychische Stressfaktoren vielleicht zwar noch nicht ausreichend, aber doch etwas früher berücksichtigt werden“, sagt der Chefarzt vom Asklepios Westklinikum in Rissen. Wie seelische Leiden erfolgreich behandelt werden, warum derzeit die meisten Patienten mit Erschöpfungssyndromen kommen und warum die Trennung von Körper und Geist sowieso nur rein akademisch ist, das erklärt der dreifache Vater und leidenschaftliche Motorradfahrer im Gespräch mit Vanessa Seifert.
24 Minuten
Ein Tumor, womöglich noch bösartig, im Gehirn? Das ist wohl für jeden Patienten die größtmögliche Schockdiagnose. Ein Eingriff am Kopf, vielleicht sogar als Wach-OP? Für die meisten Patienten vermutlich ein Szenario des Schreckens. „Das verstehe ich natürlich, aber tatsächlich braucht man keine Angst zu haben“, sagt Privatdozentin Dr. Angelika Gutenberg in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem erfolgreichen Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. „Die Neurochirurgie hat sich in den vergangenen Jahren technisch, methodisch und dadurch eben auch in der Patientensicherheit herausragend entwickelt.“ Das Risiko, von einem Eingriff einen sogenannten neurologischen Schaden davon zu tragen, liege heutzutage bei weniger als drei Prozent. Erst vor knapp vier Wochen ist die habilitierte Neurochirurgin, die als Stipendiatin an der berühmten Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA) geforscht hat, von der Universitätsklinik Mainz an das Asklepios Klinikum Harburg gewechselt, leitet dort die neue Sektion für „Kranielle Neurochirurgie“ - das heißt: Die Spezialistin, die auch die neuartigen Operationsverfahren beherrscht, wird Patienten mit großen, schwierig gelegenen Hirntumoren behandeln. „Die Heilungschancen sind wirklich gut.“ Wie die Eingriffe ablaufen, welche neuen Methoden es gibt und warum sie unbedingt Neurochirurgin werden wollte, das erzählt die renommierte Spezialistin im Gespräch mit Vanessa Seifert.
35 Minuten
„Wenn an der Aorta, dem größten Gefäß unseres Körpers und dem zentralen Verteiler, Probleme auftreten, dann kann man sich leicht vorstellen, dass das dramatische Konsequenzen haben kann“, erklärt Professor Dr. Thomas Koeppel in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem erfolgreichen Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Der habilitierte Mediziner, der nach Stationen an den Universitätskliniken von Aachen und München seit knapp fünf Jahren als Chefarzt die Gefäßchirurgie an den Asklepios Kliniken St. Georg und Wandsbek verantwortet, gilt als renommierter Experte auf dem Gebiet der Aorta-Erkrankungen. „Wir sehen und behandeln in unserem Gefäßzentrum verschiedene Krankheitsbilder, darunter entzündliche Veränderungen der Aorta, kalkbedingte Verschlüsse, aber vor allem Aneurysmen, damit meinen wir krankhafte Aussackungen. Auch Einrisse im Bereich der Hauptschlagaderwand sind möglich.“ Wie diese sogenannte Dissektion behandelt wird und welche beiden Operationen bei Aneurysmen das Mittel der Wahl sind, das erklärt der Chefarzt im Gespräch mit Vanessa Seifert.
25 Minuten
Es ist das Medizinthema, das die Welt derzeit in Atem hält: das neuartige Corona-Virus. Aus China werden täglich höhere Patientenzahlen und mehr Todesfälle gemeldet, auch in Deutschland sind Menschen infiziert. Wie gefährlich ist die Lage? Und wie kann man sich schützen? In der neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“ gibt Lungenfachärztin Dr. Susanne Huggett im Gespräch mit Vanessa Seifert Antworten auf die wichtigsten Fragen. „Zurzeit sehen wir täglich steigende Fallzahlen, das heißt, den Höhepunkt der Erkrankung haben wir noch nicht erreicht. Da wissen wir noch nicht genau, was auf uns zukommt“, sagt Huggett. „Wir verfolgen die Situation sehr aufmerksam von Tag zu Tag.“ Auch in Hamburg müsse man damit rechnen, dass einzelne Menschen das Virus aus einer betroffenen Region mitbringen und eine Quelle für weitere Infektionen sein könnten. „Deshalb ist es wichtig, diese Menschen frühzeitig zu erkennen und zu isolieren“, so Dr. Susanne Huggett. Die Hamburger Krankenhäuser seien mit Notfall- und Pandemieplänen in diesen Fällen gut gerüstet.
Die digitale Sprechstunde – Ihre Gesundheitsfragen beantwortet von Asklepios
Die digitale Sprechstunde von Hamburger Abendblatt und Asklepios