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Die digitale Sprechstunde – Ihre Gesundheitsfragen beantwortet von Asklepios Archiv

253 Episoden
22 Minuten
Dr. Christian Saß, Neurologie-Oberarzt am Asklepios Klinikum Harburg, spricht in der „Digitalen Sprechstunde“ über seltene Erkrankungen. Spezialisiert hat er sich auf Huntington, eine tückische Erbkrankheit, die oft jahrelang verborgen bleibt. (Was das mit der Psyche macht und welche Therapiehoffnung es gibt, erklärt der Mediziner im Gespräch mit Vanessa Seifert).
31 Minuten
Die Nachfrage nach Corona-Tests steigt stark an. Doch worin unterscheiden sich die verschiedenen Tests? Ist ein Schnellest, den man zu Hause durchführt, unsicherer als eine Probe, die von Fachpersonal entnommen wird? Und wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt, um sich zu testen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Dr. Klaus-Martin Otte, Leitender Arzt bei der Laborgesellschaft Medilys, die zu Asklepios gehört, in der neuen Podcast-Episode der „Digitalen Sprechstunde“, die unter anderem kostenfrei auf abendblatt.de zu hören ist. Selbsttest, Schnelltest, PCR-Test, „Popel“-Test, Lolli-Test, Gurgel-Test, Spucktest - da kann man schon ein bisschen durcheinandergeraten, oder? „Es ist völlig nachvollziehbar, dass da Unklarheiten bestehen“, sagt der Mediziner, der auch Chemie studiert hat. Er klärt über Vor-und Nachteile der Tests auf und sagt auch, wann ein Antikörper-Test sinnvoll ist.
27 Minuten
„Der Klassiker in meiner Sprechstunde ist schon, dass Frauen ihre schnarchenden Männer unter Androhung getrennter Schlafzimmer zu mir schleppen“, sagt Professor Dr. Thomas Verse. Der Chefarzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie vom Asklepios Klinikum Harburg klärt in einer neuen Podcast-Folge der „Digitalen Sprechstunde“ über die obstruktive Schlafapnoe auf. „Viele wissen es nicht, aber das ist nach Bluthochdruck und Diabetes tatsächlich die dritthäufigste Volkskrankheit.“ Warum Atemaussetzer in der Nacht gefährlich sind, warum eine Patientin die bei dieser Erkrankung oft verordnete CPAP-Maske als „wahres Zaubermittel“ bezeichnete und wie ein Zungenschrittmacher funktioniert, erklärt der vierfache Vater im Gespräch mit Abendblatt-Redakteurin Vanessa Seifert in dieser neuen Episode des erfolgreichen Gesundheits-Podcasts.

Der Darm

26 Minuten
Vanessa Seifert spricht mit Dr. Michael Lipp über Darmkrebs
33 Minuten
Die Urologie kennt schlimme Diagnosen, aber auch moderne Methoden. Darüber Vanessa Seifert heute mit Prof. Dr. med. Christian Wülfing.
22 Minuten
Die Luft wird knapp, die Brust eng. Und manchmal verliert der Betroffene sogar plötzlich das Bewusstsein. „Ich sage meinen Patienten immer: Sie dürfen nicht vergessen, dass das Herz ganz dicht dran ist am Kopf. Wenn dort kein Blut mehr ankommt, kann so eine kurze Ohnmacht, eine sogenannte Synkope, vorkommen. Das ist natürlich eine Warnung“, sagt Dr. Britta Goldmann, Chefärztin für Kardiologie am Asklepios Klinikum Harburg. In einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios, spricht die Medizinerin mit Vanessa Seifert über eines ihrer „Herzensthemen“, über neue Herzklappen. „Die werden logischerweise immer dann nötig, wenn die alten nicht mehr funktionieren.“ Zum Beispiel nach einem akuten Ereignis wie einem Herzinfarkt. Häufiger aber sei die Ursache eine chronische Verschleißerscheinung, die Klappen seien verkalkt. „Bei zehn bis 15 Prozent der über 80-Jährigen sehen wir diese degenerativen Veränderungen“, sagt die Kardiologin. Doch wie kann man behandeln? Und wie riskant ist der Eingriff? Antworten in der neuen „Sprechstunde“.
21 Minuten
Warum ihn der menschliche Dünndarm („unglaubliche Ästhetik“) an das berühmte Great Barrier Reef vor der Küste Australiens erinnert und was die Kapsel-Endoskopie mit dem Geheimdienst zu tun hat, das erklärt Professor Dr. Jürgen Pohl, jüngst vom Magazin „Focus Gesundheit“ zu einem der Top-Ärzte Deutschlands 2020 gewählt, in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. In der Episode geht es um Fortschritte bei endoskopischen Therapien. „Es hat sich auf diesem Feld unglaublich viel getan. Allein der Dünndarm, der noch bis vor zehn Jahren als extrem schwierig zu spiegeln galt, ist heute mit einem sogenannten Spiralendoskop hervorragend zu betrachten und zu therapieren“, sagt der Chefarzt für Gastroenterologie von der Asklepios Klinik Altona. Wann eine endoskopische Therapie auch bei Tumoren möglich ist und warum ihn das Endoskop an einen Joystick erinnert, das erzählt der renommierte Chefarzt im Gespräch mit Vanessa Seifert.
23 Minuten
Auf Besuch verzichten zu müssen, die Kinder und Enkel nicht sehen zu dürfen - die coronabedingten Beschränkungen „machen viel mit unseren Patienten, der fehlende Kontakt setzt vielen zu“, sagt Dr. Ann-Kathrin Meyer, Chefärztin für Geriatrie und Palliativmedizin am Asklepios Westklinikum Rissen. „Wir beobachten, dass Patienten manche Erkrankung schneller bekommen. Und wir erleben leider auch verzweifelte Senioren, die sagen: So will ich nicht mehr!“, berichtet die Altersmedizinerin in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. Im Gespräch mit Vanessa Seifert spricht die Internistin auch über die „Tablettenflut“ im Alter, warum mancher Patient bis zu 20 Tabletten pro Tag schlucke und wie dann aussortiert werden müsse. Es geht um die Zielsetzung der Geriatrie und darum, was für die erfahrene Altersmedizinerin ein großes Erfolgserlebnis auf Station ist.
38 Minuten
„Jeder, der schon mal Beschwerden mit der Schulter hatte, weiß: Das ist extrem unangenehm, schon allein wegen der Nähe zum Kopf“, sagt Professor Dr. Michael Hoffmann. Das „Volksleiden Nummer eins“ könne ganz verschiedene Ursachen haben, erklärt der 44-jährige Chefarzt, der seit knapp acht Wochen an der Asklepios Klinik St. Georg die Abteilung für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportorthopädie leitet, in der neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem beliebten Medizin-Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. „Oft ist sogar mit der Schulter an sich alles in Ordnung, aber mit den Strukturen drumherum stimmt eben etwas nicht. Und das schränkt dann die Beweglichkeit ein.“ Damit anatomisch alles reibungslos laufe, müssten der sehr große Oberarmkopf und die sehr kleine Schulterpfanne zueinander finden. „Der Größenunterschied ist wie bei Sonne und Erde. Das ist komplex, da kann schon mal etwas passieren“, sagt der habilitierte Mediziner, der von Fachmagazinen zu den renommiertesten Schulterexperten des Landes gezählt wird. Doch wann hilft die Wärmflasche nicht mehr, wann sollte der Betroffene zum Arzt? Und wann ist eine Operation unerlässlich? Über all das und über seine zweite Leidenschaft nach der Medizin, den Ironman Triathlon, spricht der zweifache Vater mit Vanessa Seifert.
28 Minuten
Die Zahl der schwerst erkrankten Covid-19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt und beatmet werden müssen, nimmt mit großer Geschwindigkeit zu“, sagt Dr. Martin Bachmann in der aktuellen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios: „Die Dynamik ist enorm.“ Neun sehr schwere Fälle werden derzeit auf der Intensivstation des Asklepios Klinikums Harburg von dem Chefarzt und seinem Team behandelt - so viele wie in keinem anderen Hamburger Krankenhaus. „Die Verteilung ist zufällig, aber es zieht in allen Kliniken merklich an.“ Covid-19 sei für ihn „die schwerste Krankheit“, mit der er es im Laufe seiner langen Karriere bisher zu tun gehabt habe, sagt der Chefarzt im Gespräch mit Vanessa Seifert. Über die genauen Gründe und darüber, was man seit dem Frühjahr schon über die Erkrankung gelernt habe, spricht der passionierte Windsurfer ebenfalls. Er ist überzeugt, dass uns Corona noch mindestens bis zum Frühjahr begleitet.
25 Minuten
Dieses Zittern! Der sogenannte Tremor fällt wohl den meisten sofort ein, wenn es um die Parkinson-Erkrankung geht. „Doch nur ein Drittel, maximal die Hälfte der Patienten, zeigt dieses Symptom auch tatsächlich“, sagt Professor Dr. Peter Paul Urban. Mittlerweile sei zudem bekannt, dass der jeweilige Patient schon fünf bis zehn Jahre (!) erkrankt sei, ehe sich die ersten motorischen Beschwerden, zu denen das Zittern zählt, zeigen. „Parkinson wird daher oft nicht so schnell diagnostiziert, weil die Frühsymptome eben völlig uncharakteristisch sind“, erklärt der Neurologie-Chefarzt von der Asklepios Klinik Barmbek in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. So könnten Patienten im Frühstadium der Erkrankung oftmals plötzlich schlechter riechen, seien mitunter depressiv verstimmt, litten unter einseitigem Schulterschmerz und/oder eine besonderen Schlafstörung. Wie Parkinson diagnostiziert und behandelt wird und warum es große Hoffnungen in die Forschung gibt, erklärt der renommierte Parkinson-Experte im Gespräch mit Vanessa Seifert.
27 Minuten
„Muss ich jetzt sterben?“ und „Wie sage ich meinen Kindern, dass ich schwer erkrankt bin?“ Das seien die beiden häufigsten Fragen von Frauen, die sich plötzlich mit der Diagnose Krebs konfrontiert sähen. „Es ist der größtmögliche Schock“, sagt Wera von Zitzewitz, Psychoonkologin an der Asklepios Klinik Barmbek. „Viele Frauen fühlen sich, als seien sie aus heiterem Himmel vom Schlag getroffen worden. Man stelle sich das vor: Man geht routinemäßig zur Früherkennung und dann sagt der Frauenarzt ganz unerwartet: Moment, da stimmt etwas nicht.“ Die Frauen erlebten gewissermaßen ein „Paradoxon“, sagt die Expertin in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios, im Gespräch mit Vanessa Seifert. „Normalerweise fühlt man sich krank, kommt in die Klinik und wird gesund wieder entlassen. Hier ist es gefühlt andersherum: Die Frauen fühlen sich kerngesund, haben womöglich nicht einmal selbst etwas ertastet. Sie wissen aber nun, dass sie ins Krankenhaus kommen und die Therapie aus Operation und möglicher Chemotherapie sehr unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringen wird.“
22 Minuten
Die Handgelenke und/oder die Fingergelenke sind stark angeschwollen, entzündet, sie schmerzen: Es sind diese typischen Rheuma-Beschwerden, unter denen weltweit Millionen Betroffene leiden. Auch anlässlich des Welt-Rheuma-Tages, der seit 1996 jedes Jahr am 12. Oktober auf die Situation der Erkrankten aufmerksam machen soll, geht es in der „Digitalen Sprechstunde“, dem Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios, in dieser Woche um eine der häufigsten Formen der Gelenkerkrankung: um Rheumatoide Arthritis. „Ursache dafür ist ein kleiner Irrtum im System, der aber größere Folgen haben kann: Unser Immunsystem, das ja eigentlich den Körper vor Fremdstoffen schützen soll, wendet sich bei dieser Erkrankung quasi aus Versehen gegen körpereigene Strukturen“, erklärt Dr. Eva Christina Schwaneck, die seit August die Abteilung für Rheumatologie und klinische Immunologie an der Asklepios Klinik Altona leitet, im Gespräch mit Vanesssa Seifert. „Das Immunsystem bekämpft also etwas, gegen das es eigentlich nicht vorgehen sollte.“ Dadurch komme es zu einer chronischen Entzündung der Gelenke, die sich dann selbst verstärke. Wie die richtige Therapie aussieht und warum Yoga hilft.
26 Minuten
Sie ist eine der häufigsten angeborenen Fehlbildungen: die sogenannte Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. In Europa kommt unter 500 Neugeborenen im Schnitt ein Baby mit dieser Veränderung auf die Welt, die das äußere Erscheinungsbild, aber auch Atmung, Sprach- und Hörvermögen stark beeinträchtigen kann. Die Sorgen der Eltern sind groß: Ist mein Kind entstellt? Kann es trinken und schlucken? Wird es richtig sprechen lernen? „Unser Herzensanliegen ist es, den betroffenen Familien genau diese Ängste zu nehmen“, sagt Privatdozent Dr. Dr. Henning Hanken, der seit Januar die Abteilung für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie an der Asklepios Klinik Nord/Heidberg leitet. „Es handelt sich nicht um eine Erkrankung, sondern um eine Veränderung, die sehr gut behandelbar ist“, sagt der Chefarzt in der aktuellen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem Gesundheitspodcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios. „Die Kinder werden ein ganz normales, tolles Leben führen und schon nach einem ersten Eingriff wird äußerlich, außer einer kleinen Narbe, nichts mehr auf die angeborene Spalte hindeuten.“ Was die Ursachen sind und wie genau die Fehlbildung erfolgreich behandelt wird, erklärt der Experte im Gespräch mit Vanessa Seifert.
19 Minuten
Schlagartig fehlen einem die Worte, man kann nicht mehr sprechen, der Arm kribbelt - doch nach ein paar Minuten scheint alles wieder in Ordnung. „Das macht den Schlaganfall im Vergleich zu einem Herzinfarkt so tückisch“, sagt Privatdozent Dr. Jürgen Eggers. „Ein Herzinfarkt tut richtig, richtig weh. Da spürt wirklich jeder Laie unmittelbar, dass jetzt Todesgefahr besteht. Beim Schlaganfall aber bessern sich die Symptome oft wieder, verschwinden vielleicht sogar ganz“, so der Chefarzt der Abteilung für Neurologie an der Asklepios Klinik St. Georg. Doch der größte Fehler sei es, dann erst einmal abzuwarten. „Beim Schlaganfall zählt nämlich wirklich jede Minute. Deshalb gilt: Bei ersten Ausfallsymptomen, wenn also etwas nicht wie gewohnt funktioniert, bitte umgehend die 112 wählen und ab ins Krankenhaus“, appelliert der Experte, der zur Schlaganfallbehandlung seine Habilitationsschrift verfasst hat, in einer neuen Folge der „Digitalen Sprechstunde“, dem erfolgreichen Podcast von Hamburger Abendblatt und Asklepios.
Die digitale Sprechstunde – Ihre Gesundheitsfragen beantwortet von Asklepios

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