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Hallo Hamburg! Stadt neu bauen - der Podcast Archiv

69 Episoden
31 Minuten
Wussten Sie das „Ökostrom“ kein geschützter Begriff ist? Michael Prinz, Geschäftsführer von Hamburg Energie, erläutert in der aktuellen Podcastfolge „Hallo Hamburg“ Stadt neu bauen“ die Chancen und Herausforderungen um erneuerbare Energien für die Quartiersentwicklung in der Stadt zu nutzen. Im Gespräch geht Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, auch der Frage nach, wie Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien für Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlbar bleiben. Gilt es doch gleichzeitig die Themen Regenerativ, Preisgestaltung und Flächenbedarf in Einklang zu bringen. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf den Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg und die Erfolgsprojekte der Internationalen Bauausstellung Hamburg. Hier liefert der renommierte Energiebunker auf wenigen Quadratmetern die Blaupause für die Wärmeversorgung einer Kleinstadt. Das bestehende Klimaschutzkonzept Erneuerbares Wilhelmsburg ergänzt Hamburg Energie nun um den Baustein Tiefengeothermie. Dabei wird heißem Thermalwasser aus einer Tiefe von bis zu 3.500 Metern die Wärme entzogen und in ein dezentrales Wärmenetz eingespeist. Die nahezu unerschöpfliche Heizwärme aus dem Erdinneren kann einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende leisten. Michael Prinz freut sich über dieses bedeutende Projekt und das bestehende ökologische Bewusstsein in Hamburg.
38 Minuten
In der neuen Podcastfolge „Hallo Hamburg! Stadt neu bauen“ diskutiert Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, mit ihrem Gast über Baukultur. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, beschreibt die städtebauliche Adaption an den Klimawandel, die Vermeidung von CO2 im Planen und Bauen sowie das Thema der Mobilität als die aktuellen Themen in der Baukultur. Zu den Herausforderungen zählen ressourceneffizientes Planen und Bauen sowie die Grenzen des baulichen Wachstums, die damit verbunden sind. Reiner Nagel sieht es als wichtig an, Stadtwachstum qualitativ zu gestalten mit der notwendigen Qualifizierung des Bestandes bzw. der Umbau der Stadt. Dieser Aufgabe könnte sich auch Hamburg stärker annehmen. Je nach Definition gibt es in Deutschland rund 4 Millionen Menschen, die sich in ihrer täglichen Arbeit mit Baukultur beschäftigen. Dazu zählen u. a. Architekten, Planer, Entwicklungsträger, Bau- und Immobilienwirtschaft, Verwaltung sowie Finanzdienstleister. Die Bundesstiftung Baukultur gibt zweijährlich erscheinende thematische Baukulturberichte heraus und berät damit auch die Bundesregierung und den Bundestag zur Baukultur. Diese wird hier als „die Summe aller menschlichen Leistungen und Tätigkeiten unsere Umwelt aktiv zu gestalten“ definiert. Im aktuellem Baukulturbericht 20/21 wurde nachgewiesen, das beispielsweise hochwertig gestaltete Freiräume und Wege in einer Stadt dazu führen, dass die Bereitschaft längere Wege in der Stadt zurückzulegen bei der Bevölkerung um 70% zunimmt, wenn diese Wege interessant sind. „Langweilige Wege möchte kein Mensch gehen“. Mit einer hochwertigen Gestaltung der Freiräume kann ein wichtiger Beitrag zur Änderung vom Mobilitätsverhalten erreicht werden, in dem mehr Menschen ihr Auto stehen lassen und zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren.
33 Minuten
"Die Frage, haben wir bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt oder nicht, ist wirklich eine sehr existentielle soziale Frage." Dr. Dorothee Stapelfeldt, seit 2015 Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, ist zu Gast bei Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg. Können wir uns die Mieten noch leisten? Der aktuelle Podcast "Hallo Hamburg - Stadt neu bauen" bietet Antworten auf die Frage welche Strategien Hamburg hat, um auch langfristig bezahlbare Mieten für alle Einkommensschichten zu ermöglichen. Dabei spielen Erkenntnisse aus dem Hamburger Baukostengutachten ebenso eine Rolle wie das Pilotprojekt "Wohnen für 8 Euro Netto-Kaltmiete". Neben Wohnungsbau ist eine nachhaltige Stadtentwicklung mit der Hamburger Strategie "Stadt an neuen Orten" Thema im Gespräch.
33 Minuten
Eine Universität oder Hochschule, die mitten in der Stadt liegen, können mit ihrem Campusleben eine lebendige Verbindung mit der umgebenden Nachbarschaft eingehen oder sie bleiben isolierte Inseln. Für das Gelingen der Vernetzung von Campus und Quartier bedarf es guter Stadtplanung sowie Offenheit auf beiden Seiten. Dabei können Wohnraum für Studierende, Angebote für Kultur und Sport, eigener Gestaltungsspielraum, ein gutes ÖPNV-Angebot sowie ein baulich offener Campus einen wichtigen Beitrag leisten, sagt Prof. Dr. Teuscher, Präsident der HAW. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) zieht mit der Fakultät Life Science in den neuen Hamburger Stadtteil Oberbillwerder. Hier rücken für die Planung des neuen Campus zentrale Themen in den Fokus wie Innovationslabor, Nachhaltigkeit, praxisnah & anwenderorientiert, Aktivität & Gesundheit, smart & connected, Begegnung & Interaktion fördern sowie Barrierefreiheit.
26 Minuten
Hamburg verfügt bereits seit Jahrzehnten über eine lebendige Urban Art und Graffitiszene. Dabei bewegt sie sich oft in einem Spannungsfeld zwischen Kunstform und Sachbeschädigung. Während der Planung zur Entwicklung eines neuen Stadtteils spielt die Gestaltung von Räumen, in denen sich Menschen aufhalten und bewegen, eine entscheidende Rolle. In Hamburgs 105. Stadtteil Oberbillwerder besteht die Chance, Kunst und Kultur im Stadt- und Straßenraum von Beginn an mitzudenken. Die Geschäftsführerin der IBA Hamburg, Karen Pein, ist im Gespräch mit dem bekannten Urban Art Experten Rudolf Klöckner, der gleichzeitig auch Stadtplaner und Bergedorfer ist.
34 Minuten
Der ehemalige Basketballprofi, Sportlicher Leiter und Geschäftsführer des Basketball-Bundesligisten Hamburg Towers, Marvin Willoughby, ist zu Gast und berichtet von seinem Weg zum erfolgreichen Sportler. Zukunftsorientiert ist sein Engagement im Verein Sport ohne Grenzen, der Jugendlichen ein Angebot in Hamburg Wilhelmsburg bietet und "die Kraft des Sports nutzt", um soziale Fähigkeiten und zu vermitteln und soziale Kompetenzen zu stärken. Eine Fortsetzung dieses Engagements ist u. a. mit einem Quartierssporthaus in Wilhelmsburg geplant. Ergänzend zu klassischen Sportanlagen soll im neu entstehenden Stadtteil Oberbillwerder Bewegung und Sport stärker in den Alltag integriert werden. Mit Hamburgs Leitbild "Active City" gilt es jetzt, einen kompletten Stadtteil bewegungsanimierend zu planen und später zu realisieren.
32 Minuten
In seiner Rolle als Oberbaudirektor kümmert sich Franz-Josef Höing um die Entwicklung der Stadt Hamburg als Ganzes und sorgt dafür, "dass auch das Detail am Ende stimmt". Gemeinsam mit Karen Pein von der IBA Hamburg diskutiert er, was Stadterweiterung bedeutet und wie Hamburg mit dem neuen Stadtteil Oberbillwerder wachsen soll. Wohnen an der Landschaft mit dem richtigen Maß an Urbanität kann an diesem Ort überzeugen. Dabei rufen große Stadtentwicklungsprojekte oft Ängste in der Bevölkerung hervor. Franz-Josef Höing empfindet den Dialog mit Projektgegnern und Bürgerinitiativen als extrem hilfreich, weil alle aufgefordert seien, "ihre Konzepte zu rechtfertigen und auch an der einen oder anderen Stelle zu verbessern".
39 Minuten
Einfache und konfliktfreie Lösungen gibt es selten beim Themenfeld Mobilität und Verkehr. Der altbekannte Ruf nach einer Wende wird lauter. Der Begriff Mobilitätswende (im Vergleich zur Verkehrswende) macht deutlich, dass es hier um die Menschen geht und darum, die Mobilität von Menschen zu gewährleisten und sicher zu gestalten. In dieser Folge des Podcast „Hallo Hamburg! Stadt neue bauen" diskutiert das Moderatorenteam Karen Pein und Torsten Ahles mit der Verkehrsforscherin Dr. Philine Gaffron. Sie forscht und lehrt an der Technische Universität Hamburg am Institut für Verkehrsplanung und Logistik und erklärt einfach verständlich, welche Aufgaben aktuell zu bewältigen sind. Wo steht Hamburg aktuell bei den zentralen Themen Ausbau des ÖPNV und sichere Radwege oder Anwohnerparken? Welche Lösungen wollen wir für den ruhenden Verkehr finden oder „das viele Blech, dass in den Straßen steht und selten bewegt wird“?
29 Minuten
„Erst planen wir das Grün und das Wasser, dann kommen die Gebäude und die Architektur.“ Grünflächen, Freiräume und Parks sind elementar für jede Stadt. Sie sind grüne Oasen und spielen auch eine zentrale Rolle, um die Auswirkungen des Klimawandels in Städten abzufedern. Der internationale Experte und Landschaftsarchitekt Bart Brands, von Karres en Brands aus den Niederlanden, ist der erste Podcastgast von Karen Pein und Torsten Ahles. Er ist zugleich einer der Mitdenker des Masterplans Oberbillwerder, Hamburgs 105. Stadtteil.