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Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende Archiv

192 Episoden
34 Minuten
In Deutschland ist es derzeit alles andere als ruhig im Wald. Trockene Äste knacken, Sägen gehen am laufenden Band und lautstarke Diskussionen werden über die Zukunft deutscher Wälder geführt. Experten warnen schon vor einem Waldsterben 2.0 Die Trockenheit der letzten Jahre macht den Bäumen zu schaffen und begünstigt Schädlinge wie den Borkenkäfer. In der Folge sterben immer Bäume. Das lässt nicht nur Waldbesitzer verzweifeln, die um ihr Geschäftsmodell bangen und derzeit massenhaft vertrocknete oder kranke Bäume fällen. Auch für das Klima hat das direkte Auswirkungen. Wenn der Wald weiter stirbt, beschleunigt das die globale Erwärmung spürbar. Aber warum ist der Wald so wichtig für das Klima und für Deutschland? Und wie lässt sich das Sterben der Bäume noch aufhalten? Antworten gibt es in der neuen Folge von Handelsblatt Green im Gespräch mit dem Klimawissenschaftler Niklas Höhne, vom New Climate Institute und dem Forstwissenschaftler Hans-Peter Erhart
34 Minuten
Ob E-Auto oder Erderwärmung: Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in immer mehr Bereichen an Bedeutung – so auch im beruflichen Umfeld. Drei Viertel der Beschäftigten finden es wichtig, dass das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei ihrem Arbeitgeber hat, zeigt eine Befragung der Jobbörse Stepstone. Jeder zweite Bewerber sucht demnach gezielt nach Stellen bei nachhaltigen Betrieben. Und jeder Dritte würde gar ein niedrigeres Gehalt akzeptieren, wenn er bei einer grünen Firma arbeiten könnte. Doch wie finden Bewerber ein nachhaltiges Unternehmen? Und sind grüne Firmen wirklich erfolgreicher bei der Talentsuche? In der neuen Folge des Nachhaltigkeitspodcasts Handelsblatt Green beantworten gleich zwei Gäste diese Fragen. Daniel Schmid ist Nachhaltigkeitschef von SAP. Er berichtet, inwiefern der Softwarekonzern im Recruiting und beim Umsatz von seinen Nachhaltigkeits-Bemühungen profitiert. Und Jens Baier, Senior-Partner und Personalexperte bei der Boston Consulting Group (BCG), erklärt, was Unternehmen tun können, um grüner zu werden und welche Fachkräfte sich mit einem grünen Image anlocken lassen.
33 Minuten
Viele Firmen haben sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf eine klimaneutrale Produktion umzusteigen – ein Vorhaben, das sich auf vielen verschiedenen Wegen erreichen lässt. Während die einen auf Recycling und in Zukunft auf völlig CO2-freie Wertschöpfungsketten setzen, wollen andere Unternehmen sogenanntes Offsetting betreiben. Das bedeutet, dass sie die Emissionen aus ihren Prozessen mithilfe von Klimaprojekten ausgleichen wollen. Ist jede dieser Strategien gleich gut? Und lassen sich die globalen Emissionen wie geplant senken? Darüber spricht in dieser Folge von Handelsblatt Green der Klimaökonom Manfred Fischedick, der das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie als wissenschaftlicher Geschäftsführer leitet.
31 Minuten
Der Name der Verordnung hat 36 Buchstaben: das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. So lang der Begriff ist, so bedeutsam ist auch das Thema. Eine Umfrage der Regierung hat ergeben, dass nur 20 Prozent der Firmen in Deutschland mit mehr als 500 Mitarbeitern ihren „menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten“ nachkommen. Das Gros weiß also nicht, ob entlang ihrer Lieferkette Kinder ausgebeutet werden oder die Umwelt verpestet wird. Die Regierung will diesem Zustand mit dem vor kurzem beschlossenen Lieferkettengesetz entgegenwirken. Ab 2023 betrifft das alle Unternehmen mit mehr als 3000 Beschäftigten, ab 2024 dann alle mit über 1000 Angestellten. Das Handelsblatt Research Institute versucht mit einer neuen Studie zu einer Versachlichung der teils ideologisch geführten Debatte beizutragen. In der neuen Folge von Handelsblatt Green sprechen die Autoren Sabine Haupt und Frank Christian May über die Folgen des Gesetzes für Unternehmen, die Volkswirtschaft und uns Verbraucher.
30 Minuten
Mehr Hitzewellen, mehr Extrem-Niederschläge: Der neueste Bericht des UN-Weltklimarats zeigt, dass sich der Klimawandel schneller verschärfen wird. Die Autoren mahnen: Eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad zur vorindustriellen Zeit ist nur möglich, wenn die CO2-Emissionen ab sofort drastisch gesenkt werden. Ein Treiber für den CO2-Ausstoß ist die Energieversorgung. Bis spätestens 2038 will Deutschland aus der Kohleversorgung aussteigen. Doch wäre es nicht auch schneller möglich, komplett auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen? Und ist es überhaupt möglich, den hiesigen Energiebedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbaren zu decken? Diesen Fragen ist die Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin in einer Studie nachgegangen. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Green erklärt sie, wie der Energiemix künftig aussehen muss, ob der Ausstieg aus der Atomkraft ein Fehler war und was sie von den Klimaplänen der Grünen hält. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/experten-interviews/nachhaltigkeit-im-mittelstand
23 Minuten
Mit der Sandknappheit hat es in den vergangenen Jahren ein ungewöhnliches Thema in die Medien geschafft – denn Sand gibt es doch überall: am Meer, in der Wüste und in Flüssen. Dennoch gibt es Regionen in der Welt, in denen Sand tatsächlich knapp wird. Denn für die Produktion von Zement beispielsweise lassen sich nur bestimmte Arten von Sand nutzen. In Deutschland wiederum gibt es davon zwar reichlich – und doch wird es für die Unternehmen immer schwerer, den dringend benötigten Sand zu fördern. Woran das liegt, erklärt in dieser Folge von Handelsblatt Green der Wirtschaftsgeologe Harald Elsner. Er ist Experte bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und reist für Studien regelmäßig zu Sandgruben auf der ganzen Welt. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/experten-interviews/nachhaltigkeit-im-mittelstand
33 Minuten
Fast 108 Kilogramm Verpackungsmüll produziert jeder Deutsche pro Jahr, zeigen Zahlen des Umweltbundesamtes. Gerade Plastikverpackungen sind für die Umwelt ein großes Problem. So braucht eine Plastikflasche 450 Jahre, bis sie im Meer verrottet ist. Und richtig gut recyceln lässt sich der Kunststoff auch nicht. Die Politik macht bei dem Thema Druck. Seit ein paar Wochen ist Einwegplastik in der EU verboten: keine Coffee-to-Go-Becher, keine Trinkhalme und keine Wattestäbchen mehr aus Plastik. Und dabei wird es nicht bleiben, in den kommenden Jahren werden die Regeln weiter verschärft. Deshalb tüfteln immer mehr Unternehmen an nachhaltigen Verpackungen. Doch welche Alternativen gibt es zum Plastik? Wie gut funktionieren die? Und was bedeutet das für Verbraucher und Umwelt? In der neuen Folge von Handelsblatt Green geben gleich zwei Gäste Antworten: Arne Döscher leitet beim Tiefkühlhersteller Frosta die Forschung- und Entwicklungsabteilung. Das Unternehmen aus Bremerhaven will seine Plastikverpackungen auf Papier umstellen – doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Und Sven Sängerlaub lehrt an der Hochschule München Verpackungstechnik und Verpackungsherstellung. Er erklärt, warum viele Unternehmen so lange auf Kunststoffverpackungen gesetzt haben und warum die Klimabilanz der Alternativen auch nicht immer besser ist. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/experten-interviews/nachhaltigkeit-im-mittelstand
49 Minuten
Die Folgen des Klimawandels werden immer öfter spürbar. Ganz aktuell besonders bei der katastrophalen Überflutung in Nordrhein-Westfalen und Teilen von Rheinland-Pfalz. Aber auch in anderen Teilen der Erde kommt es derzeit zu extremen Wetterereignissen. Auf dem nordamerikanischen Kontinent wüten seit Wochen schwere Waldbrände und auch in Sibirien wurden zuletzt 190 aktive Feuer gemeldet. Wir sprechen mit Wolfram Geier, Leiter der Abteilung Risikomanagement und internationale Beziehungen im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), über die aktuelle Lage in Deutschland und welche Möglichkeiten zur Prävention es gibt. Außerdem erklärt Meteorologe Sven Plöger im Gespräch die Ursachen des extremen Wetters und wie sich das Leben auf der Erde verändern wird, wenn die Durchschnittstemperatur weltweit weiter ansteigt*. *Das Gespräch wurde vor der Katastrophe aufgezeichnet. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking/vermoegensuebertragung/erben-vererben
28 Minuten
Die Europäische Union macht Ernst in Sachen Klimaziele und will ihren CO2-Ausstoß bis 2030 jetzt um 55 Prozent senken. In dieser Woche will Brüssel vorlegen wie genau das gehen soll. Für viele Forscher ist klar, dass es ohne die Abspaltung von CO2 aus der Atmosphäre allerdings nicht gelingen wird. Dass die Technologie funktioniert ist bewiesen, aber die Kritik ist groß: Darf der Mensch mit Technik das Klima manipulieren? Wie funktioniert so eine Technologie, was bringt sie wirklich und wo liegen die Gefahren? Antworten gibt es in der neuen Folge von Handelsblatt Green - diesmal im Gespräch mit Christoph Beuttler, Experte für negative Emissionen bei Climeworks, einem der wenigen Unternehmen auf der Welt, die schon jetzt Kohlendioxid aus der Atmosphäre holen. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-fuer-unternehmen/nachhaltigkeitsstrategie-fuer-unternehmen
30 Minuten
Mitten in der Grillsaison hat Aldi die Öffentlichkeit überrascht: Ausgerechnet der Discounter will das Billigfleisch aus seinen Regalen verbannen. Bis 2030 soll es bei Aldi nur noch Bio-Fleisch geben oder aus Ställen stammen, in denen die Tiere Frischluft-Zufuhr haben. Doch das ist ein weiter Weg: Derzeit dominiert im Regal des Discounters das Billigfleisch, was von Tieren stammt, die in geschlossenen Ställen zusammengepfercht stehen. Kann das Versprechen von Aldi also überhaupt gelingen? Was bedeutet die Umstellung für die Verbraucher, die immer noch gern und häufig zum günstigen Fleisch greifen? Und welche Konsequenzen hat das für Landwirte? Schließlich müssen die ihre Ställe umfangreich umbauen – und nicht nur die Regale ausräumen. Antworten gibt Klaus-Martin Fischer in der neuen Folge von Handelsblatt Green. Der Partner der Beratung Ebner Stolz beobachtet die Fleischbranche seit 25 Jahren und berät mittelständische Unternehmen und Konzerne aus der Agrar- und Fleischindustrie.
34 Minuten
Es ist noch gar nicht so lange her, da dachte Tesla-Chef Elon Musk via Twitter darüber nach, ob seine Firma noch den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren solle. Er sei sich zwar sicher, dass Kryptowährungen eine „vielversprechende Zukunft“ hätten, schrieb der Manager. „Aber dies kann nicht mit hohen Kosten für die Umwelt verbunden sein.“ Seit dieser Aussage ist der Bitcoin-Kurs deutlich eingebrochen – und die Branche in großer Aufruhr. Denn für die Kryptowelt, einst als Gegenentwurf zur alten Finanzbranche gestartet, wird der Stromverbrauch von Bitcoin und Co. in Zeiten des Klimawandels zu einem immer ernsteren Problem. Doch wie klimaschädlich sind Kryptowährungen eigentlich? Welche Digitalwährung ist am nachhaltigsten? Und wie grün kann die Branche überhaupt werden? Diese Fragen beantwortet Krypto- und Blockchain-Experte Philipp Sandner von Frankfurt School of Finance & Management in der neuen Folge von Handelsblatt Green.
27 Minuten
Die Klimawissenschaft ist eine Domäne für Zahlenenthusiasten: Bei der Erforschung des Weltklimas geht es um CO2-Messwerte, globale Durchschnittstemperaturen und ihre Entwicklung im Lauf der Jahrtausende. Doch wie ist es eigentlich um den Klimaschutz, also die Verhinderung der Erderwärmung, bestellt? Lässt sich der Beitrag eines einzelnen Unternehmens zur Klimaveränderung genau berechnen? Und welche Schlussfolgerungen sollte die Wirtschaft aus solchen Berechnungen ziehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Hannah Helmke, Mitgründerin des Berliner Start-ups Right. Sie hat eine Methode entwickelt, mit der Unternehmen die Wirksamkeit ihrer eigenen Klimaziele berechnen können. Wie das funktioniert und wie präzise diese Berechnungen sind, darum geht es in dieser Ausgabe von Handelsblatt Green. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/experten-interviews/nachhaltigkeit-im-mittelstand
28 Minuten
Laptop, Smartphone, Zahnbürste, Rasierer, Verpackungen, Kopfhörer, Kabel, Schuhe, Kleidung - all das besteht zu einem großen Teil aus Plastik. Und das wird aus Erdöl hergestellt.  Für eine einzige Shampooflasche werden 1,1 Liter Erdöl verarbeitet. Recycelt wird davon nur etwas mehr als die Hälfte – und das auch nur in Deutschland. Weltweit sind es gerade mal 17 Prozent. Der Rest landet in der Verbrennungsanlage, auf Müllhalden oder im Meer, wo sich das Plastik mit der Zeit zu kleinen Teilchen zersetzt, von Fischen gefressen wird und so am Ende auf dem Teller landet.  Wie sieht ein Leben ohne Plastik aus? Ist das überhaupt möglich? Darüber und über mögliche Alternativen, haben wir in der neuen Folge von Handelsblatt Green mit Markus Steilemann gesprochen, Vorstandsvorsitzender von Covestro, einem der größten Kunststoffhersteller Deutschlands. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-mittelstand
30 Minuten
Über ein Jahr lag die Flugbranche am Boden. Doch dank der Impfungen berichten immer mehr Airlines von boomenden Buchungszahlen: die Menschen haben Lust auf Urlaub, Manager wollen ihre Geschäftspartner endlich wieder persönlich sehen. Doch viele Passagiere gehen mit einem schlechten Gewissen an Bord, „Flugscham“ hat die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg das schon vor Jahren genannt. Spätestens seitdem die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock jüngst angekündigt hat, im Falle einer Regierungsübernahme Kurzstreckenflüge abzuschaffen, diskutiert Deutschland über die Klimabilanz von Flügen. Doch wie klimaschädlich ist die Luftfahrt eigentlich? Wie grün kann das Fliegen künftig werden? Und welche Technologien wollen Airlines nutzen, um klimaneutral zu fliegen? Diese Fragen beantwortet Lufthansa-Vorstandsmitglied Christina Foerster in der neuen Folge von Handelsblatt Green. Sie ist im Vorstand von Europas größte Airline für Kundenanliegen, aber auch für Nachhaltigkeitsthemen zuständig. *** https://www.hypovereinsbank.de/hvb/nachhaltigkeit/insights/experten-interviews/nachhaltigkeit-im-mittelstand
34 Minuten
Ob Stahl, Zement oder Aluminium: Die Herstellung von Grundstoffen für die Industrie ist fast immer mit hohen CO2-Emissionen verbunden. Doch bis 2050 muss die Wirtschaft klimaneutral werden – das gilt auch für Unternehmen wie Thyssen-Krupp, die bislang jedes Jahr viele Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre ausstoßen. Um das zu ändern, will der Ruhrkonzern die komplette Stahlproduktion in Duisburg auf Wasserstoff umstellen. Der Vorstand rechnet mit Investitionen von acht bis zehn Milliarden Euro, die dafür nötig sind. Zudem braucht die gesamte Industrie künftig grünen Strom im Gegenwert von vielen Tausenden Windrädern, um ihre Prozesse zu elektrifizieren. Kann das überhaupt gelingen? Und wenn ja, welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Kann das überhaupt gelingen? Und wenn ja, welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Darüber spricht in dieser Folge der Vorstandschef von Thyssen-Krupp Steel Europe, Bernhard Osburg, der Deutschlands größten Stahlhersteller durch diese Transformation leitet.