Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Wiener Börse Podcast Archiv

700 Episoden
12 Minuten
Die VST BUILDING TECHNOLOGIES AG bietet spezielle Technologie für den Hochbau. Das Pandemiejahr 2020 konnte gut gestemmt werden: die Betriebsleistung ist auf 64,2 Mio. Euro gestiegen, nach 42,1 Mio. Euro 2019. Vorstand Bernd Ackerl: "Die Auftragslage war in Ordnung, somit sind wir gut durch die Pandemie gekommen." Die internationale Expansion wurde vorangetrieben, dafür sind aber auch kosten entstandenen. Das EBITDA ist knapp positiv: 0,1 Mio. Euro nach -3,8 Mio. im Vorjahr. Auf EBIT Basis steht aber schon Verlust: -1,4 Mio. Euro. Das ist zwar besser als die -4,6 Mio. Euro aus dem Vorjahr, aber eben ein Verlust. Nun steht eine Kapitalerhöhung an, um das weitere Wachstum zu finanzieren. Generell sind die Auftragsbücher voll: "Die Baubranche erlebt wirklich einen Boom. Wir gehen davon aus, dass die Auslastung bis Q4 bei nahe 100 % ist."
8 Minuten
S Immo kehrt in Q1 2021 in die Gewinnzone zurück: 9,9 Mio. Euro Nettogewinn. Im Vorjahr stand da noch ein deutliches Minus von 21,4 Mio. Euro. Damals war Coronastart inklusive hartem Lockdown. Der Grund für die deutliche Steigerung jetzt sind vor allem gute Bewertungsergebnisse und dass es gelungen ist die Aufwendungen stark zu reduzieren. Wichtiges Thema ist das Übernahmeangebot durch die Immofinanz. Dieses liege deutlich unter dem EPRA-NAV und die vorgenommene Wertanalyse des Immobilienportfolios und weitere absehbare Steigerungen seien nicht berücksichtigt, meldet S Immo heute. Das klingt nach einer Forderung einer Erhöhung des Immofinanz Übernahmeangebots – CEO Bruno Ettenauer: "Diese Forderung ist berechtigt, denken wir! Ich denke, dass wir gute sachgerechte Argumente geliefert haben. Die gegenwärtige Offerte würden wir nicht empfehlen."
20 Minuten
Die auf Büroimmobilien spezialisierte CA Immo legte in Q1 Zahlen vor, die in allen wesentlichen Kennzahlen über den Vorjahreszahlen liegen. Die Sorge um negative Auswirkungen der Pandemie auf das Segment der Büroimmobilien hat sich also als nicht berechtigt erwiesen. CEO Andreas Quint: "Wir haben die Pandemie bisher sehr gut überstanden und der Rest, der noch vor uns liegt, den werden wir auch gut überstehen." Den Erfolg brachten neben den eigenen Projektentwicklungen auch Verkäufe und Ankäufe. Nun wurde die Prognose für 2021 und als Bekräftigung der guten Planbarkeit gleich auch ein Ausblick auf 2022.
14 Minuten
Baukonzern Porr konnte stark gut ins Jahr 2021 starten: Sowohl Produktionsleistung (EUR 1,0 Mrd.) als auch Ergebnis (EUR -9,4 Mio.) sind über Vorjahr. Q1 bedeutet in der Baubranche üblicherweise Verlust. Im Vergleichsquartal Q1 2020 war Corona noch ein kleines Thema aber es ging auch schon los mit Lockdowns. Das aktuelle Umfeld wird durch Stimulus- und Konjunkturprogramme noch zusätzlich befeuert. Die Prognose wurde bestätigt: Prognose bestätigt: Produktionsleistung von EUR 5,3 Mrd. bis EUR 5,5 Mrd., sowie eine positive EBT-Marge von +1,3 % bis +1,5 %.
16 Minuten
Fritz Mostboeck, ERSTE: "Der DAX hat eine YTD-Performance um die 12 % und der ATX sogar um die 22 %. Wir glauben, dass vor allem das 2. Halbjahr erhebliche Zuwachsraten bringen wird, die vielleicht von den Börsen schon vorweggenommen sind. Aber die Stimmung sollte gut bleiben. Wir rechnen zum Beispiel für den CEE-Raum mit einem Wachstum von 5 % für 2021". Wie sieht denn die Post-Corona-Welt im Research-Team aus, ab wann kann man von einer Nach-Corona-Welt sprechen? Und was wird sich für immer verändern? "Ja, mit Sicherheit die Arbeitswelt." - "ESG ist ein Thema, was uns längerfristig positiv begleiten wird. Alle Unternehmen werden sich darauf einstellen müssen. Und alle werden danach auch gemessen werden!"
12 Minuten
Biotech-Unternehmen Marinomed konnte den Umsatz in Q1 2021 mit 2,2 Mio. Euro mehr als verdoppeln. Das liegt vor allem am Carragelose Nasenspray, das laut aktueller Studien auch gegen eine Ansteckung mit COVID-19 hilft. Das Mittel könnte vor allem eine Lösung sein für diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, wie Kinder und Jugendliche oder Allergiker, oder gar nicht impfen lassen wollen wie Impfgegner. In Q1 F&E-Ausgaben erhöht auf 2,2 Mio. Euro (Q1 2020 0,9 Mio. Euro) und auch an den Kapazitäten wird gearbeitet. Die ausbleibende Erkältungs- und Grippesaison wirkt sich allerdings auch aus. Die erhöhten Investitionen drücken den Gewinn: -1,7 Mio. Euro sind etwas mehr Verlust als im Vorjahr. Ohne die Investitionen wäre Marinomed allerdings bereits profitabel. Die Aktie hat sich nicht entwickelt wie andere Coronagewinner. Wann könnte das passieren?
16 Minuten
Der UBM-Weg geht weg von Hotel, hin zu "green, smart and more." Dazu will UBM Europas größter Holzbau-Entwickler werden. Wie hoch kann man ein Holzhochhaus bauen? "Wir sind die Profiteure des Holzwurms! Denn in Deutschland gibt es die höchsten Holzreserven in Europa". - Ohne den Vorteil der Anleihe mit Nachhaltigsbezug mit einem C+ Rating hätte UBM 10 Basispunkte mehr Coupon pro Jahr bezahlen müssen. Mit dem frischen Geld von 70 Mio. Euro und der viertel Milliarde Cash wollen wir Gelegenheiten wahrnehmen. Wie zum Beispiel im Januar der Kauf der Immobilie des Headquarters der Willy-Bogner-Sportmode. - Die spannende Frage ist auch, ob die Mitarbeiter, die aus dem Homeoffice in das Büro zurückkehren, wirklich in dasselbe Büro zurückkehren wollen, das sie verlassen haben, und die Antwort wird wohl überwiegend "Nein" sein. Und das bedeutet, dass Sie das entwickeln müssen? "Das ist unser Kerngeschäft und unsere Kernkompetenz. - Wir bestätigen unsere Prognose, dass es eine Corona-Delle 2021 geben wird. Mittelfristig stellen sich die Forward-Verkäufe wieder ein."
13 Minuten
Das Programm "Seeding the Future" ist bei der UNIQA schon in der Version 3.0 angekommen. CEO Dr. Andreas Brandstetter: "Zuerst einsparen, dann investieren! Wir bauen Personal ab, weil wir overstafft sind. Nach Corona werden rund 50 % der Mitarbeiter weiterhin im Homeoffice bleiben." Nach der Übernahme der AXA-CEE-Gesellschaften stiegen die verrechneten Prämien um 46,7 % auf 627 Mio. Euro. Das Konzernergebnis steigt im 1. Quartal 2021 auf über 89 Mio. Euro. Starke Zuwächse in Leben und Schaden/Unfall-Geschäft. Mit einem Kapitalanlageergebnis von über 150 Mio. Euro übertraf die Uniqa Insurance Group die Erwartungen der Finanzexperten deutlich, die im Schnitt mit 133 Mio. Euro rechneten. Was bedeutet es, dass die Solvency II Quote bei 195 % liegt?
13 Minuten
Haben Sie Ihren Urlaub 2021 schon gebucht? Viele stellen sich die Frage: Ich bin bis zum Urlaub geimpft, wohin fliegen wir in den Urlaub 2021? CFO Prof. Günther Ofner: "Buchen Sie jetzt, so billig wie jetzt gibt es den Urlaub nicht mehr. Jetzt sind die Preise noch bis zu 15 % günstiger. Ab Juli startet die Urlaubssaison. Im Sommer hoffen wir wieder über 50 % Auslastung am Flughafen Wien zu kommen, und somit halten wir auch die Prognose für das Gesamtjahr aufrecht. Wenn alles gut geht, hoffen wir heuer schon auf eine schwarze Null, besonders wenn die Zahl der Geimpften in diesem Tempo zunimmt. Der grüne Pass ist auf dem Weg. Am Flughafen bekommen Sie innerhalb von vier Stunden das Ergebnis des PCR-Tests." Im 1. Quartal 2021 hatte die Flughafen-Wien-Gruppe 88,7 % weniger Passagiere und damit einen Umsatzrückgang von über 64 %, das EBITDA sank um 96 % und war mit 2,4 Mio. Euro positiv, das Nettoergebnis lag bei minus 25 Mio. Euro.
11 Minuten
Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) spürt in Q1 2021 eine Erholung. Die Nachfrage nach Öl und Gas zieht an. CEO Gerald Grohmann: "Der Nachholeffekt sollte 2022 verstärkt einsetzen." Gegenüber dem Vorquartal legen alle Kennzahlen zu. Wichtig ist der positive Gewinn: Im Gesamtjahr 2020 stand eine operative schwarze Null. In Q1 ist das EBIT mit 3,6 Mio. Euro klar positiv. "Ich bin froh, dass zum Schluss jetzt dieses Plus steht. Wenn auch nur leicht, aber doch klar." Die sowieso schon hohe Liquiditätsposition wurde noch weiter gesteigert auf 326 Mio. Euro. Nun könnten Investitionen anstehen. Wo schaut SBO sich um? "Vielleicht auch mehr einen Schritt in Richtung Ölproduktion gehen?" Was für ein Jahr könnte 2021 werden?
11 Minuten
Das Coronavirus ist zwar noch nicht besiegt, aber die Vienna Insurance Group starten gut ins neue Jahr und schüttelt die Krise ab. CFO Liane Hirner: "Wir sind zurück auf dem Niveau von vor der Krise, und sehen auch keine Turbulenzen an den Finanzmärkten." Was hat zum guten Ergebnis in Q1 2021 beigetragen? "Haben Prämien erhöht in der Nicht-Lebensversicherung und in der Krankenversicherung, Rückgänge in der Lebensversicherung. Auch das bessere Finanzergebnis trägt wesentlich zur Ergebnissteigerung bei." Die Schaden-Kosten Quote liegt mit 95,2 % voll im Plan. Im März hatte VIG eine langlaufende Nachhaltigkeitsanleihe erfolgreich platziert. "Die Laufzeit beträgt 15 Jahre, der Coupon 1 %, das ist ein großer Vertrauensbeweis unserer Investoren."
11 Minuten
Der Anbieter von Feuerwehrfahrzeugen Rosenbauer bekommt in Q1 2021 etwas zu spüren, das momentan aus vielen Richtungen zu hören ist: Lieferkettenprobleme und fehlende Bauteile. CFO Sebastian Wolf: "Es fehlen Kabelstränge, Steckersysteme und eben auch Elektronikteile und Fahrgestelle. Wir gehen aber davon aus, dass wir das kompensieren können." Auch verspätete Abnahmen von Fahrzeugen machen sich bemerkbar. Der Umsatz sinkt in Q1 um 11,5 % auf 206,2 Mio. Euro. Das Ergebnis rutscht in die Verlustzone: Periodenverlust von 0,9 Mio. Euro, nach einem Vorjahresgewinn von 2,2 Mio. Euro. Die Prognose wurde dennoch bestätigt, der Rückgang soll also wieder aufgeholt werden.
10 Minuten
Der Leiterplattenhersteller hat der Coronakrise getrotzt und im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 bei Umsatz und Gewinn kräftig zugelegt: Es sind Rekordzahlen. Umsatz plus 19 % Prozent auf 1,19 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis steigt auf 245,7 Mio. Euro nach 194,5 Mio. Euro im Jahr davor. Das Konzernergebnis hat sich mehr als verdoppelt von 19,8 auf 47,4 Mio. Geholfen hat die starke Nachfrage nach Substraten. Was genau ist das? "Siliziumchip, Gehäuse und Substrate sind die wesentlichen Bauteile eines jeden Mikroprozessors. Und weil immer mehr Geräte intelligenter werden, braucht man auch immer mehr Substrate." Wenn einer hohen Nachfrage ein zu Wenig auf der Angebotsseite gegenüber steht, können sie dann die Preise anheben? "Jetzt aber die Preise zu stark anzuheben, ist keine gute Idee. Unser Geschäft ist auf Nachhaltigkeit angelegt, auch zum Kunden. Natürlich könnte ich jetzt die Kunden erpressen, die würden die Preise vermutlich auch bezahlen. Aber jeder Hype geht einmal zu Ende. Und ich möchte auch dann eine gute Beziehung zum Kunden behalten. Das ist die Grundlage für ein gutes Geschäft." Sind sie Leiterplattenhersteller oder Apple-Zulieferer? "Wir wollen weg vom Produktions-Dienstleister – hin zum Lösungsanbieter!"
1 Stunde 1 Minute
Ein Jahr Corona – hat die österreichische Industrie die Krise bereits überwunden? Was braucht es für die Zeit danach? Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise zeigen die hohe Bedeutung von Eigenkapital für Unternehmen auf. Die Pandemie beschleunigte die digitale Transformation. Die Bedeutung neuer Technologien nimmt zu. Eigenkapital ist ein Turbo für Innovation und Forschung ‚Made in Austria‘. Im Rahmen des Future Forums diskutieren CEOs am 5. Mai 2021 im Livestream über den Wandel der Industrie, die Finanzierung von Innovation und eine Vision für die Zukunft. #WienerBoerse250 #TheNext250 #FutureForum Auf dem Podium: Christoph Boschan, CEO, Wiener Börse AG Andreas Gerstenmayer, CEO, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG Sabine Herlitschka, Vize-Präsidentin der IV und CEO, Infineon Technologies Austria AG Georg Kopetz, CEO, TTTech Auto AG Moderation: Rainer Nowak, Chefredakteur und Herausgeber „Die Presse“
13 Minuten
"Entscheidend ist, dass der Einzelne nicht nur auf seine Region schaut, wo er selber wohnt, sondern weltweit. Das predigen wir allen unseren Kunden: Leute denkt über den Tellerrand hinaus. Wenn Ihr nur auf eine Region setzt, dann könnt ihr nur der Verlierer sein. Wir haben es ja beim DAX erlebt, der viele Jahre hinter den US-Börsen hinterhergehinkt hat. Wir haben jetzt auch auf Unternehmen gesetzt, die im Technologiebereich unterwegs sind, aber nicht unbedingt an der Nasdaq gespielt werden. Auch mal die Gewinne mitnehmen und die Schäfchen ins Trockene bringen. Haben verkauft und dafür umgeswitcht, so sind wir vor einiger Zeit in einen Wert reingegangen AT&S. Günstige Bewertung für uns eine Perle aus Österreich, statt an die Nasdaq zu greifen. Uns interessieren auch viele Unternehmen, die auch Gründer-dominiert sind. Zum Beispiel bei der Wacker Neuson. Oder statt Nike oder Puma haben wir einen anderen Schuhhersteller genommen, …" Weitere Nebenwirkung für die Börsen: Elon Musk mag keine Bitcoins mehr? Und Raketen auf Israel und Bomben auf den Gazastreifen? Warum wirkt sich das noch nicht auf die Börsen aus?