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BaZ – Los Emol Archiv

107 Episoden
23 Minuten
Im Podcast erzählen die Spieleentwickler, sie haben schon ihr Leben lang leidenschaftlich gerne gespielt. Als sie dann vor über 20 Jahren ein Spielwochenende besucht haben, an welchem man auch Prototypen testen konnte, kam ihnen die Idee, selber ein Spiel zu erfinden.

Das Konzept entstand auf dem Papier, dann bastelte Inka Brand eine Erstversion, die einem Verlag vorgestellt werden konnte: samt Spielbrett und Spielfiguren. Und auch nach 150 entwickelten Spielen bleibt der Ablauf derselbe: ausdenken, basteln, testen, verlegen. «Wenn der Verlag sich irgendwann dazu entscheidet das Spiel zu veröffentlichen, dann sucht er nach Illustratoren und Grafikern, die das Ganze hübsch machen.»

1999 haben Inka und Markus Brand das erste Spiel entwickelt. Bis zur ersten Veröffentlichung im Jahr 2006 kamen 40 bis 50 weitere Prototypen hinzu. Wie behält man so lange die Hoffnung? «Wir hatten einen langen Atem, aber das fiel uns zum Glück nicht schwer, weil Spielen ja schon immer Hobby und Leidenschaft war. Es gab Rückschläge, aber aufgegeben haben wir nie.»
23 Minuten
Wie lange hat diese Verwandlung gedauert und was löst es in einem aus, sich auf einmal als Frau im Spiegel zu sehen? Baschi beantwortet in der aktuellen Podcast-Folge Fragen zum Musikvideo und seinem Werdegang. Immerhin ist es ein weiter Weg vom Fussball-Sänger zur Dragqueen. Oder?

Baschi schätzt ein, wie er sich über die Jahre verändert hat und was ihn als Künstler ausmacht. Und warum er sich im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen seit bald zwei Jahrzehnten halten kann. Denn Baschi ist alles andere als ein One-Hit-Wonder. Liegt der andauernde Erfolg eventuell an seiner Tendenz zur Rampensau?

Und stimmt es, dass ihm am Anfang seiner Karriere gesagt wurde, er habe nicht die Stimme, um Sänger zu werden? In einem lockeren Gespräch quetschen die BaZ-Moderatoren den Baselbieter aus und werden am Ende mit einem Live-Ständchen von «Alti Linde» belohnt.
34 Minuten
Um den langerwarteten Moment am Montag um vier Uhr morgens einzuläuten, haben wir für die aktuelle Podcastfolge drei Gäste zu einer gemütlichen «Fasnacht-Stubete»geladen: Mit unsrem Moderator René Häfliger, Pfeifer bei den «Basler Bebbi» am Tisch sitzt die jüngste Basler Grossratspräsidentin aller Zeiten, Jo Vergeat, welche bei den «Pfluderi» trommelt.

Als Vertreter des Comités teilt Mats Brenneis, Tambourmajor bei «on y va» seine Eindrücke mit uns. Und auch unser Kult-Autor -minu ist Teil der Runde. An ihn richtet René Häfliger dann auch die erste Frage: «Darf man sich mit Blick auf die Ukraine überhaupt so unbeschwert auf die Fasnacht freuen?»

Und welches Gefühl herrscht bei Ihnen vor: Vorsicht in einer nachhallenden Pandemie? Schuldgefühle aufgrund des Krieges? Oder Vorfreude auf eine sehnlichst vermisste Tradition?
28 Minuten
Mitten in Basels Innenstadt stehen immer wie mehr Läden und Geschäftsliegenschaften leer. Viele Traditionsgeschäfte sind verschwunden. Die Passantenströme versiegen. Viele sprechen schon von zunehmender Verödung. Wirkten vor nicht allzulanger Zeit noch Messen wie die Baselworld als internationale Magneten wird nun der der Zwiespalt zwischen Basels traditionellen Anspruch auf Weltgeltung und der Realität einer mittelgrossen Stadt am äussersten Rande der Schweiz offenbar. Einzig die Pharmaindustrie garantiert mit ihren Rekordgewinnen sprudelnde Steuereinnahmen. Handelt es sich bei der aktuellen Krise der Stadt um die Symptom eines im Zeitalter der Digitalisierung nötigen Strukturwandels aus dem Basel wie ein Phoenix aus der Asche neu geboren wird oder kündigt sie den permanenten Niedergangs an? Welche Rolle spielen bei den aktuellen Krisenerscheinungen die Praktiken der Immobilienbranche mit ihren grossen überregionalen und internationalen Playern und welche die Basler Politik? Nun hat die Stadt sich in ihrer über zweitausendjährigen Geschichte sich schon oft den Zeitumständen angepasst, sich neu erfunden und neu positioniert. Ob das auch jetzt so geschehen wird, bleibt aber unklar.

 
24 Minuten
Seit 45 Jahren gibt es nun die feministische Zeitschrift «Emma» von Alice Schwarzer. Für eine ganze Generation an Feministinnen war sie das Leitblatt schlechthin. Doch wie sieht der Feminismus des 21. Jahrhunderts aus? Ist es wirklich immer noch nötig, über Gleichberechtigung zu sprechen? Wir sind doch eine emanzipierte Gesellschaft aus Ebenbürtigen.

Annähernd die Hälfte der Plätze des nationalen Parlaments sind von Frauen besetzt. Die Lohnungleichheit schrumpft von Jahr zu Jahr. Und in Sachen Bildung haben junge Frauen ihre männlichen Mitmenschen überholt: Schon 2018 hatten Frauen in der Schweiz zu acht Prozent häufiger einen Hochschulabschluss als Männer.

Und selbst wenn es ihn in manchen Punkten noch braucht: Manchmal ist Feminismus einfach mühsam, finden einige. Man müsse sich heute fragen: «Was darf Mann denn überhaupt noch?» Wird ein freundliches Kompliment gleich als sexistische Belästigung verstanden? Und untergräbt man mit traditionellem Anstand die Selbstständigkeit der Frau: Ist es also noch angesagt, die Tür aufzuhalten und dem Date in die Jacke zu helfen?

Solche Fragen beantworten die feministischen Aktivistinnen Felicitas Straka und Angelina Hofer in der aktuellen Podcast-Folge. Und sie gestehen, wenig Mitleid mit den verwirrten Männern zu haben. Denn während die moderne Welt für diese etwas komplizierter werde, leide fast jede Frau regelmässig unter dem Patriarchat.
26 Minuten
Im Zuge des Veganuary – des veganen Januars also – kommen viele neue, pflanzliche Produkte auf den Markt. Und es drängt sich eine Frage auf: Muss die Schweiz zukünftig komplett auf Tierisches verzichten?

Die meisten von uns sind sich einig: Massentierhaltung, bei welcher Tiere in unzumutbaren Zuständen gehalten werden, ist ein Unding. Kein Lebewesen sollte unnötig leiden. Doch dürfen wir Tiere töten, die nicht getötet werden wollen?

Das haben wir Zita Zanier im BaZ-Podcast «Los emol» gefragt. Als Veganerin und Mitglied des Organisationsteams von «Basel Vegan» vertritt sie eine klare Meinung: Nein, das dürfen wir nicht. Fleischesser bezeichnet sie trotzdem nicht als schlechte Menschen. Sie wünsche sich aber eine ehrliche Auseinandersetzung eines jeden einzelnen mit dem Thema.

Immerhin wurden 2019 in der Schweiz fast 80 Millionen Nutztiere geschlachtet. Das sind jeden Monat knapp 6,5 Millionen Tiere, 212'000 pro Tag, 8900 pro Stunde, 147 in der Minute und 2,5 in jeder Sekunde. Seit wir mit der Aufnahme der rund 26-minütigen Podcast-Folge begonnen haben, haben wir also weit über 3000 Tiere «auf dem Gewissen».

Ja, gut, es muss sich etwas tun. Die Schweiz muss ihren Fleischkonsum reduzieren. Aber gleich vegan – keine Lederschuhe, kein Raclette, nie wieder Cordon Bleu – ist das nicht viel zu extrem? Wir diskutieren darüber.

 
26 Minuten
Eine Zahnbürste aus Bambus, in den Regalen hübsche Glasbehälter, selbst gemachte Gemüsebrühe und Seifen. Wenn man den Sozialen Medien Glaube schenkt, ist Zero Waste vor allem eines: ästhetisch.

Bei Frau und Herr Abfallfrei gibt es die Milch wie bei den Grosseltern früher aus der gläsernen Kanne und die Wurst ohne Plastikverpackung. Und dieser nostalgische Charme wird nicht gestört von einem miefenden Mülleimer.

Bloss ein unauffälliges Einmachglas steht auf dem Tresen und beinhaltet den Müll der vergangenen Monate: «Das ist mein ganzer Abfall der letzten fünf Jahre», sagt die Influencerin Lauren Singer stolz in die Kamera des Youtube-Kanals goodful und hält ein 500-Milliliter-Glas hoch. Darin einige Trinkröhrchen, Festival-Armbänder, Pflaster und Kleideretiketten.

Dieses Engagement ist bewundernswert - doch er sorgt auch für unehrliche Nachahmer. Nachdem das Einmachglas zum Aushängeschild der Zero-Waste-Bewegung wurde, brach die Instagram-Illusion irgendwann in sich zusammen: Um möglichst tugendhaft zu wirken, hatten Influencer beispielsweise verschwiegen, dass jeglicher Abfall, den sie ausser Haus produzierten auch dort blieb - und es nie ins kleine Marmeladenglas schaffte.

Hauptsache das Image bleibt bestehen. Das sieht die Baslerin Flavia Müller, welche bei Trainerin bei Zero Waste Switzerland ist, anders. Ihr gehe es nicht darum, perfekt zu sein, sondern ihr Bestes für die Umwelt zu geben. In einem Jahr habe sie drei kleine Bebbi-Säcke gefüllt.

Im BaZ-Podcasts «Los emol» erklärt Flavia Müller, wie jede und jeder seine Abfallmengen ganz schmerzfrei reduzieren kann.
28 Minuten
In Minus Elternhaus seien vor Weihnachten alljährlich die Schlüssellöcher verklebt worden – die Kinder konnten so weder einen Blick auf den Tannenbaum, noch ins Schlafzimmer der Mutter und des Vaters werfen. Dort seien nämlich ganz verstohlen die Geschenke eingepackt worden.

Am Weihnachtsessen, zu welchen an die 40 Leute kamen, haben die Kinder nicht teilgenommen. Viel zu gross sei die Aufregung gewesen. Die Kleinen haben im Voraus ein Brötchen und eine heisse Schokolade bekommen und in der Küche auf das ersehnte Bimmeln des Weihnachtsglöckchens gewartet, das zu den Geschenken unter dem reich geschmückten Baum rief.

Frohe Weihnachten

So wurden die Festtage in einem Basler Haushalt der 50er-Jahre gefeiert. Doch natürlich hat jede Familie ihre eigenen Traditionen und Bräuche. Welche Erinnerungen haben sie an das Weihnachten ihrer Kindheit? Und wie verbringen sie die Feiertage heute?

Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle eine besinnliche Zeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Der BaZ-Podcast «Los emol» begrüsst Sie in zwei Wochen im nächsten Jahr mit einer neuen Folge.
25 Minuten
Eine Basler Institution ist sie, sie hatte schon einen Auftritt in der Fernseh-Sendung “SRF bi de Lüt” und in “Persönlich” bei Radio SRF. Man nennt sie auch “die Seele der Rheingasse”: Trudi Hartmann steht trotz ihrer 83 Jahre noch täglich hinter dem Tresen ihres Kiosks beim Hotel Krafft, den sie einst als 29-jährige übernommen hatte. Wer wie sie über ein halbes Jahrhundert lang eine nicht immer einfache Kundschaft bedient, kann im Gespräch mit René Häfliger und BaZ-Redaktor Martin Furrer einiges erzählen - von Menschen, die bei ihr anschreiben lassen, weil sie knapp bei Kasse sind, von kleinen Gaunern, aber auch grossherzigen Leuten, die ihr sogar einen Parkplatz in der Nähe des Kiosk verschafft haben.
30 Minuten
Hinterlassen hat Somm in Basel eine Basler Zeitung, die sich längst aufgemacht hat ins digitale Zeitalter: Unter Chefredaktor Marcel Rohr steigen die Abozahlen wieder an. Doch der Kampf um die Aufmerksamkeit der Userinnen und User im Netz ist in Basel genauso hart wie in Zürich, «brutal hart», wie Somm betont. Mit Basel verbindet der 56-jährige Zürcher schöne Erinnerungen. Aber er hält fest: «Die Basler sind empfindlich bei Kritik. Und sie beschäftigen sich nur mit sich selbst. Dabei könnten sie sich viel mehr in der Schweiz einbringen, sie haben doch soviel zu bieten.»

Was interessiert die Leserinnen? Was ist im Journalismus überholt – und wieviel Schaden hinterlässt der Begriff «Fake News»? Die aktuelle Podcast-Ausgabe «Los emol» verspricht eine spannende Debatte.
30 Minuten
Wenn die beiden Basler Grossräte Joël Thüring und David Trachsel über das Covid-Gesetz streiten, fliegen die Fetzen. Und das, obwohl sie derselben Partei angehören: der SVP.

Anfang November hat auch die basel-städtische Sektion die Parole gefasst und empfiehlt für die Abstimmung vom 28. November ein Nein. Damit hat David Trachsel nach dem gleichlautenden Entscheid der SVP Schweiz eine weitere parteipolitische Legitimation, die Vorlage zu bekämpfen. Joël Thüring wiederum lässt sich dadurch nicht davon abhalten, genauso dezidiert für ein Ja zur Vorlage zu weibeln. Das gegenseitige Unverständnis ist immens.

Was macht das mit dieser Partei, die sich sonst so sehr um Geschlossenheit bemüht und eine solche interne Kontroverse auch nicht gewohnt ist? Wie will sie sich von verschwörungstheoretischen Strömungen aus dem Nein-Lager abgrenzen? Antworten dazu – neben ganz vielen Argumenten für oder gegen das Covid-Gesetz – im aktuellen BaZ-Podcast.
27 Minuten
Wo liegt der Ursprung der Rivalität zwischen Basel und Zürich? Ist sie beidseitig? Warum wurde der Zürcher Komiker René Rindlisbacher in Basel als «arroganter Schoofseggl» bezeichnet? Und weshalb fühlt sich der Zürcher Fernsehmoderator Roman Kilchsperger bemüssigt, zu sagen, dass er nie nach Basel ziehen würde.

Wie ist es für René Rindlisbacher, als Zürcher Komiker in Basel aufzutreten (zurzeit im Häbse-Theater)? Welchen Frevel hat er begangen, dass Kilchsperger ihn einen falschen Zürcher nennt? Welches Gift verspritzt die Schnitzelbangg Giftspritzi gegen Zürich? Weshalb macht der Baselkorrespondent der NZZ, Daniel Gerny, elsässische Räuber für die Rivalität verantwortlich? Und die Frage aller Fragen: Weshalb muss sogar in diesem Basler Podcast ein Zürcher das letzte Wort haben?!
26 Minuten
Zu Gast bei René Häfliger ist Franz Baur, der Messeglöckner himself und mit Ruth Häseli eine der Dienstältesten Basler Schaustellerinnen. Seit über vier Jahrzehnten ist sie mit ihren Bahnen und Buden auf der Basler Herbstmesse vertreten. Diese beiden aufgestellten Zeitgenossen erzählen nicht nur redselig ihre Geschichten und Anekdoten, sondern sie zeigen auch ihre Gesangskünste und intonieren "s Martinsglöggli", das bekannte Basler Messelied welches immer wieder für Hühnerhaut und feuchte Augen sorgt. 
28 Minuten
Vom 8. bis 10. Oktober findet die Fantasy Basel in den Messehallen statt. Während dieser drei Tage sieht man manch seltsame Kreatur durch die Stadt am Rheinknie laufen: Es sind dies die Cosplayer, die Kostümierten, die als Heldinnen und Monster verkleidet zur Messe eilen. Neben Comic-Büchern und Film- und Serienstars fasziniert an der Fantasy Basel immer mehr auch die Welt des Gamings. E-Sport-Turniere sind inzwischen ein fester Bestandteil der Messe.

Fussball spielen am Computer – das hat sich Luca Boller zum Beruf gemacht. Der Captain der Schweizer E-Nationalmannschaft erklärt im Podcast wie es dazu kam und wie viele Stunden pro Tag er am Computer spielen muss um in den grossen Wettkämpfen mitzumachen. BaZ-Redaktorin Andrea Schuhmacher erzählt zudem wie es ist, als Frau in dieser Welt unterwegs zu sein – und welche Gefahren sich hinter dem Gaming bergen.

Wird man einsam, wenn man den ganzen Tag vor dem Computer verbringt? Können die virtuellen Freunde die «echten» Freunde ersetzen? Das erklären wir Ihnen, ob absoluter Laie oder leidenschaftlicher Gamer, in unserem Podcast.
26 Minuten
Einmal mehr sorgen Parkplätze im Kanton Basel-Stadt für eine emotionale Diskussion – und für eine Volksabstimmung. Am 26. September geht es um 48 Autoabstellplätze vor dem Friedhof Hörnli, die einer Umgestaltung zum Opfer fallen sollen. Die links-grüne Mehrheit im Grossen Rat hatte den Parkplatzabbau durchgeboxt – entgegen dem Willen der Gemeinde Riehen und auch entgegen der Empfehlung der Basler Regierung.

Dass der grösste Friedhof der Schweiz plötzlich einen Grossteil der Parkplätze vor dem Haupteingang verlieren soll, ärgert die Bürgerlichen. Gewerbetreibende sorgen sich um ihre Kunden. Und Anwohner befürchten, dass der Druck im angrenzenden Quartier steigt. Die Befürworter des Umbaus hingegen ärgern sich über die Argumente der «Asphalt-Lobby». Es habe noch immer genügend Parkplätze rund um den Friedhof.

Im Podcast der BaZ kreuzen der Riehener Gemeinderat und SVP-Grossrat Felix Wehrli und Franziska Roth, SP-Grossrätin aus Riehen, die Klingen. Roth empfiehlt dem Gewerbe, eigene Parkplätze auf ihren Grundstücken zu bauen. Dazu sei kein Platz auf der Allmend nötig. Wehrli hingegen wittert einen Parkplatzabbau aus ideologischen Gründen.