Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung Archiv
355 Episoden
26 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Katharina Jessel, Vorständin für Vertrieb und Marketing für die Krankenversicherer im Konzern Versicherungskammer.
Der Konzern Versicherungskammer ist ein Personen- und Sachversicherer und Marktführer in Bayern und der Pfalz. Sie sind im Bereich Reise- und Krankenversicherung Partner der Sparkassen-Finanzgruppe. Es handelt sich um einen der 10 größten Erstversicherer in Deutschland.
Ich war vor kurzem beim InsureFriends Jungmaklerevent der Versicherungskammer in München. Dort habe ich Katharina Jessel getroffen. Mit ihr habe ich über die Relevanz von Jungmaklern für die Versicherungskammer sowie die gesamte Versicherungsbranche gesprochen.
Katharina klärt zu Beginn ein Missverständnis über den Begriff auf: Ein Jungmakler müsse keineswegs jung sein. Vielmehr geht es um Innovation und die richtige Ansprache der Zielgruppe. Allerdings kann die geringere kulturelle Distanz zwischen den Altersgruppen helfen, eine bessere Ansprache zu finden. Dies passiert stark über Social-Media. Hier kann die Zielgruppe informell und direkt angesprochen werden. Dabei stets authentisch zu bleiben, sei von größter Wichtigkeit, erklärt sie weiter.
Die Versicherungskammer tut vieles, um ihre Jungmakler zu unterstützen. Sie bietet z. B. Maklerwerkstätte an, es werden Extra-Ansprechpartner und digitale Account-Manager zur Verfügung gestellt. Was der Konzern Versicherungskammer sonst noch tut, darüber - und noch vieles mehr - sprechen wir in dieser Podcast-Episode.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/state-of-digital-insurance/.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Katharina Jessel, Vorständin für Vertrieb und Marketing für die Krankenversicherer im Konzern Versicherungskammer.
Der Konzern Versicherungskammer ist ein Personen- und Sachversicherer und Marktführer in Bayern und der Pfalz. Sie sind im Bereich Reise- und Krankenversicherung Partner der Sparkassen-Finanzgruppe. Es handelt sich um einen der 10 größten Erstversicherer in Deutschland.
Ich war vor kurzem beim InsureFriends Jungmaklerevent der Versicherungskammer in München. Dort habe ich Katharina Jessel getroffen. Mit ihr habe ich über die Relevanz von Jungmaklern für die Versicherungskammer sowie die gesamte Versicherungsbranche gesprochen.
Katharina klärt zu Beginn ein Missverständnis über den Begriff auf: Ein Jungmakler müsse keineswegs jung sein. Vielmehr geht es um Innovation und die richtige Ansprache der Zielgruppe. Allerdings kann die geringere kulturelle Distanz zwischen den Altersgruppen helfen, eine bessere Ansprache zu finden. Dies passiert stark über Social-Media. Hier kann die Zielgruppe informell und direkt angesprochen werden. Dabei stets authentisch zu bleiben, sei von größter Wichtigkeit, erklärt sie weiter.
Die Versicherungskammer tut vieles, um ihre Jungmakler zu unterstützen. Sie bietet z. B. Maklerwerkstätte an, es werden Extra-Ansprechpartner und digitale Account-Manager zur Verfügung gestellt. Was der Konzern Versicherungskammer sonst noch tut, darüber - und noch vieles mehr - sprechen wir in dieser Podcast-Episode.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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35 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Dr. Markus Knappitsch, Executive Manager und Dr. Hartmut Henk, Executive Manager Consulting bei Comma Soft.
Die Comma Soft AG wurde 1989 gegründet und sitzt in Bonn. Sie unterstützt Familienunternehmen, Mittelständler und DAX-Konzerne u. a. bei der Transformation zur “Data Driven Company”.
Brain Drain und demographischer Wandel stellen für nahezu alle Versicherer Themen mit wachsender Relevanz dar. Vor kurzem haben wir hierzu einen LinkedIn-Artikel verfasst. In dieser Episode spreche ich mit den Beiden über die Frage: Wie lassen sich Gen AI und Workplace-Tools einsetzen, um den Wegfall von Arbeitskräften zu kompensieren?
Markus hält zunächst fest: Um ein reines Hype-Thema handelt es sich bei Künstlicher Intelligenz definitiv nicht. Zwar sei der Markt aktuell noch sehr volatil und massereich. Auf absehbare Zukunft erwarte er jedoch eine Konsolidierung. Zudem gibt es im Data-Science- und KI-Markt sehr kurze Technologie-Innovationszyklen, wie er es nennt. Die Konzern-IT könne da oft nicht Schritt halten.
Im Verlauf der Episode sprechen wir über viele weitere Themen, wie: LLMs, die Wichtigkeit einer Vision im Unternehmen und dem richtigen Mindset unter Mitarbeitern.
Weiterführende Links von Comma Soft zu dem Thema:
Alan – die eigenentwickelte GenAI-Lösung für Unternehmen von CommaSoft
Der aktuelle Reisebericht zum Thema GenAI und Cyber-Security
Weitere Links in dieser Ausgabe
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Brain Drain und demographischer Wandel stellen für nahezu alle Versicherer Themen mit wachsender Relevanz dar. Vor kurzem haben wir hierzu einen LinkedIn-Artikel verfasst. In dieser Episode spreche ich mit den Beiden über die Frage: Wie lassen sich Gen AI und Workplace-Tools einsetzen, um den Wegfall von Arbeitskräften zu kompensieren?
Markus hält zunächst fest: Um ein reines Hype-Thema handelt es sich bei Künstlicher Intelligenz definitiv nicht. Zwar sei der Markt aktuell noch sehr volatil und massereich. Auf absehbare Zukunft erwarte er jedoch eine Konsolidierung. Zudem gibt es im Data-Science- und KI-Markt sehr kurze Technologie-Innovationszyklen, wie er es nennt. Die Konzern-IT könne da oft nicht Schritt halten.
Im Verlauf der Episode sprechen wir über viele weitere Themen, wie: LLMs, die Wichtigkeit einer Vision im Unternehmen und dem richtigen Mindset unter Mitarbeitern.
Weiterführende Links von Comma Soft zu dem Thema:
Alan – die eigenentwickelte GenAI-Lösung für Unternehmen von CommaSoft
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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9 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Britt Launspach, Beraterin für Nachhaltigkeitskommunikation & Co-Founder UNO INO eG.
Ich war dieses Jahr auf der SIC in Leipzig. Mal wieder stand das Buzzword Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Dieses mal vor dem Hintergrund der Frage: Wie kann die Versicherungsbranche Nachhaltigkeitskonzepte nicht nur in Form von KPIs denken, sondern ganzheitlich leben?
Hierzu habe ich mit Britt Launspach gesprochen. Sie ist Kommunikationsspezialistin mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Sie möchte in der Versicherungsbranche auf das Thema aufmerksam machen. Es gehe darum, einerseits zu informieren und andererseits Leute mitzunehmen. Hierfür ist viel Kommunikation vonnöten. Nachhaltigkeit sei ein Begriff, erklärt sie, der oft mit Verzicht und Regulatorik in Verbindung gebracht wird. Im Wesentlichen ginge es jedoch um die Frage: Wie lassen sich die Fakten und Geschichten nach außen und nach innen so verpacken, sodass sie identitätsstiftend wirken?
Positiv hervorzuheben war auf der SIC, dass Nachhaltigkeit dort nicht nur ein Schlagwort ist, sondern mit Leben gefüllt wird. Beispielsweise wurden die Namensschilder auf Samenpapier gedruckt, sodass man sie nach der Veranstaltung einpflanzen kann. Und: Den Vortrag von Svetlana Thaller-Honold von der Gothaer empfand ich als besonders erfrischend. Hier wurden auch mal positive Nachrichten zum Thema Nachhaltigkeit vermeldet.
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Hierzu habe ich mit Britt Launspach gesprochen. Sie ist Kommunikationsspezialistin mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Sie möchte in der Versicherungsbranche auf das Thema aufmerksam machen. Es gehe darum, einerseits zu informieren und andererseits Leute mitzunehmen. Hierfür ist viel Kommunikation vonnöten. Nachhaltigkeit sei ein Begriff, erklärt sie, der oft mit Verzicht und Regulatorik in Verbindung gebracht wird. Im Wesentlichen ginge es jedoch um die Frage: Wie lassen sich die Fakten und Geschichten nach außen und nach innen so verpacken, sodass sie identitätsstiftend wirken?
Positiv hervorzuheben war auf der SIC, dass Nachhaltigkeit dort nicht nur ein Schlagwort ist, sondern mit Leben gefüllt wird. Beispielsweise wurden die Namensschilder auf Samenpapier gedruckt, sodass man sie nach der Veranstaltung einpflanzen kann. Und: Den Vortrag von Svetlana Thaller-Honold von der Gothaer empfand ich als besonders erfrischend. Hier wurden auch mal positive Nachrichten zum Thema Nachhaltigkeit vermeldet.
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34 Minuten
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Dennis Becker, Partner und Principal Consultant bei Senacor.
Senacor Technologie AG ist eine Strategie- und Technologieberatung mit 1000 Mitarbeitern. Sie helfen bei der Business- und IT-Transformation. Der Fokus liegt u. a. auf Insurance, Automotive und Banking.
Der Prozess, eine BU-Versicherung abzuschließen, ist noch immer sehr komplex. Vom manuellen Ausfüllen des Formulars über den Makler, den Versicherer, der Prüfung und der schlussendlichen Unterschrift durch den Kunden vergehen nicht selten Wochen. Dennis Becker erzählt von der Lösung, die Senacor anbietet, um diesen Prozess zu entschlacken und zu digitalisieren.
Viele Unterlagen müssen manuell eingereicht werden, erklärt Dennis. Nicht selten flattern diese sogar in Form von Fax oder handschriftlichen Arztakten beim Versicherer ein. Die Informationen müssen aus diesen Dokumenten extrahiert und in mehrere Tools eingespeist werden.
Senacor hatte die Idee, diesen Prozess mithilfe einer digitalen Lösung effizienter zu machen. Das funktioniert u. a. über ein entsprechendes Webinterface. Die Lösung lässt sich an die Bedürfnisse des jeweiligen Versicherers anpassen, wie Dennis sagt. Ansonsten gibt es die Idee, das Ganze als Branchenlösung auszuliefern.
Welche weiteren Optionen es für Versicherer gibt und wie sich die Rolle der Makler in Zukunft verändern wird, dazu erzählt mir Dennis im Laufe dieser Podcast-Episode mehr.
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Senacor Technologie AG ist eine Strategie- und Technologieberatung mit 1000 Mitarbeitern. Sie helfen bei der Business- und IT-Transformation. Der Fokus liegt u. a. auf Insurance, Automotive und Banking.
Der Prozess, eine BU-Versicherung abzuschließen, ist noch immer sehr komplex. Vom manuellen Ausfüllen des Formulars über den Makler, den Versicherer, der Prüfung und der schlussendlichen Unterschrift durch den Kunden vergehen nicht selten Wochen. Dennis Becker erzählt von der Lösung, die Senacor anbietet, um diesen Prozess zu entschlacken und zu digitalisieren.
Viele Unterlagen müssen manuell eingereicht werden, erklärt Dennis. Nicht selten flattern diese sogar in Form von Fax oder handschriftlichen Arztakten beim Versicherer ein. Die Informationen müssen aus diesen Dokumenten extrahiert und in mehrere Tools eingespeist werden.
Senacor hatte die Idee, diesen Prozess mithilfe einer digitalen Lösung effizienter zu machen. Das funktioniert u. a. über ein entsprechendes Webinterface. Die Lösung lässt sich an die Bedürfnisse des jeweiligen Versicherers anpassen, wie Dennis sagt. Ansonsten gibt es die Idee, das Ganze als Branchenlösung auszuliefern.
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15 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich über die Grenzen von Generative AI und wie sich das Maximum aus der Technologie herausholen lässt.
Das ist beileibe nicht der erste Podcast zu Generative AI. Dieses Mal möchte ich darüber sprechen, welche Limitierungen die Technologie mit sich bringt und welche Use Cases realistisch sind.
Für eine gut funktionierende Gen AI braucht es Daten. Bei Daten handelt es sich um allgemein verfügbares Wissen der Unternehmen. Sie müssen zu jedem Zeitpunkt relevant, up-to-date, bereinigt und vollständig sein. Außerdem ist es wichtig, dass sie sich leicht von einem System in ein anderes exportieren lassen.
Use Cases gibt es für Gen AI viele. Geht es um das Schreiben von Texten, macht die Technologie bereits einen guten Job. Anders sieht es bei Bildern, Videos und Audio aus. Hier ist die Technologie noch nicht ausgereift. Mithilfe von Gen AI lassen sich synthetische Datensätze erschaffen. Beispielsweise können Fragen von Kunden, die im Callcenter aufkommen können, generiert werden. Diese werden anschließend in ein KI-Modell gespeist, um dessen Antworten zu verbessern. Allerdings ist wichtig zu verstehen, dass beim Generieren von synthetischen Daten kein neues Know-how entsteht.
Um die Modernisierung schneller voranzutreiben, wären erhöhte Investitionen in KI vonnöten. Viele Aktionäre und Gesellschafter scheinen leider nicht bereit, diesen Schritt mitzugehen. In der Organisation ist wichtig, dass Grundkenntnisse über die Möglichkeiten und Limitierungen von KI vorherrschen.
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Für eine gut funktionierende Gen AI braucht es Daten. Bei Daten handelt es sich um allgemein verfügbares Wissen der Unternehmen. Sie müssen zu jedem Zeitpunkt relevant, up-to-date, bereinigt und vollständig sein. Außerdem ist es wichtig, dass sie sich leicht von einem System in ein anderes exportieren lassen.
Use Cases gibt es für Gen AI viele. Geht es um das Schreiben von Texten, macht die Technologie bereits einen guten Job. Anders sieht es bei Bildern, Videos und Audio aus. Hier ist die Technologie noch nicht ausgereift. Mithilfe von Gen AI lassen sich synthetische Datensätze erschaffen. Beispielsweise können Fragen von Kunden, die im Callcenter aufkommen können, generiert werden. Diese werden anschließend in ein KI-Modell gespeist, um dessen Antworten zu verbessern. Allerdings ist wichtig zu verstehen, dass beim Generieren von synthetischen Daten kein neues Know-how entsteht.
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31 Minuten
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Rainer Sommer, Vorstandsmitglied im Provinzial Konzern.
Der Provinzial Konzern ist ein öffentlicher Versicherer mit knapp 7 Milliarden Euro Prämie. Er ist vor vier Jahren aus einer Fusion hervorgegangen und hat heute seinen Sitz in Münster.
Ein dynamischer Markt, Technologie und Versicherungsprodukte, die mehr und mehr zur Commodity werden: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Versicherer stetig weiterentwickeln. Was ist jedoch, wenn in der Organisation das Bewusstsein für die Probleme fehlt?
Rainer Sommer definiert seinen Job als Vorstandsmitglied so, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Den Leuten im Betrieb die Herausforderungen zu erklären, darin sehe er eine seiner wichtigsten Aufgaben. Das ist schwierig, solange ein Versicherer keine Krise habe. Die Margen sind ja noch gut. An Budgets, Investments, Fachleuten, Know-how usw. mangele es im Betrieb nicht, erklärt Rainer. Das Problem sei oft die Betriebskultur.
Als ersten Schritt zur Transformation nennt er gnadenlose Transparenz. Rainer schreibt u. a. monatlich einen Newsletter, in dem er aktuelle Entwicklungen aufzeigt und mit Zahlen untermauert. Außerdem setze er sich regelmäßig mit seinen Führungskräften an einen Tisch, um die Dringlichkeit der Situation zu erläutern. Was er sonst noch tut, um den nötigen Kulturwandel einzuleiten, beschreibt er im Podcast.
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Ein dynamischer Markt, Technologie und Versicherungsprodukte, die mehr und mehr zur Commodity werden: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Versicherer stetig weiterentwickeln. Was ist jedoch, wenn in der Organisation das Bewusstsein für die Probleme fehlt?
Rainer Sommer definiert seinen Job als Vorstandsmitglied so, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Den Leuten im Betrieb die Herausforderungen zu erklären, darin sehe er eine seiner wichtigsten Aufgaben. Das ist schwierig, solange ein Versicherer keine Krise habe. Die Margen sind ja noch gut. An Budgets, Investments, Fachleuten, Know-how usw. mangele es im Betrieb nicht, erklärt Rainer. Das Problem sei oft die Betriebskultur.
Als ersten Schritt zur Transformation nennt er gnadenlose Transparenz. Rainer schreibt u. a. monatlich einen Newsletter, in dem er aktuelle Entwicklungen aufzeigt und mit Zahlen untermauert. Außerdem setze er sich regelmäßig mit seinen Führungskräften an einen Tisch, um die Dringlichkeit der Situation zu erläutern. Was er sonst noch tut, um den nötigen Kulturwandel einzuleiten, beschreibt er im Podcast.
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41 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Michael Waitze, Gründer von Michael Waitze Media.
Michael Waitze Media besteht u. a. aus dem Asia Tech Podcast. Hier spricht Waitze über InsurTech-Trends in Asien.
Seit 2019 spricht Michael Waitze im Asia InsurTech Podcast über den asiatischen Raum aus der Sicht der Versicherungsbranche. Aktuell hat er seinen Fokus auf Embedded Insurance und KI. Michael hält den asiatischen Raum für überaus spannend. Das speist sich zum einen aus der Tatsache, dass es ein überaus heterogener Raum ist. Indonesien, Vietnam und China seien kaum miteinander zu vergleichen.
Ein weiterer Unterschied zum europäischen Binnenraum: Armut. Der asiatische Raum ist stark unterversichert. Die meisten Leute greifen auf erspartes Geld und Assets zurück, um einen Schaden zu begleichen, so Michael. Hier steckt noch großes Potenzial für Versicherer. Zudem sei für die Menschen in Asien der direkte Kontakt noch immer sehr wichtig. Das alles - und noch vieles weitere - gilt es zu berücksichtigen.
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Michael Waitze Media besteht u. a. aus dem Asia Tech Podcast. Hier spricht Waitze über InsurTech-Trends in Asien.
Seit 2019 spricht Michael Waitze im Asia InsurTech Podcast über den asiatischen Raum aus der Sicht der Versicherungsbranche. Aktuell hat er seinen Fokus auf Embedded Insurance und KI. Michael hält den asiatischen Raum für überaus spannend. Das speist sich zum einen aus der Tatsache, dass es ein überaus heterogener Raum ist. Indonesien, Vietnam und China seien kaum miteinander zu vergleichen.
Ein weiterer Unterschied zum europäischen Binnenraum: Armut. Der asiatische Raum ist stark unterversichert. Die meisten Leute greifen auf erspartes Geld und Assets zurück, um einen Schaden zu begleichen, so Michael. Hier steckt noch großes Potenzial für Versicherer. Zudem sei für die Menschen in Asien der direkte Kontakt noch immer sehr wichtig. Das alles - und noch vieles weitere - gilt es zu berücksichtigen.
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11 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung in der Versicherungsbranche
Am 13. und 14. Mai fand in München die SZ-Fachkonferenz zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Data Analytics in der Versicherungsbranche statt. Alexander Tackenberg war vor Ort und berichtet in dieser Episode über seine Erfahrungen und Eindrücke von der Veranstaltung.
Die Konferenz, die im SZ-Tower stattfand, zog etwa 60 Teilnehmer an und bot eine intime, familiäre Atmosphäre. Der Schwerpunkt lag auf strategischen und tiefgehenden Vorträgen rund um KI und Data Analytics, was besonders für Unternehmen interessant war, die Projekte in diesem Bereich umsetzen wollen. Es bildeten sich zwei Lager: Unternehmen, die externe Expertise zur Umsetzung ihrer KI-Projekte suchten, und solche, die diese Projekte intern durchführen wollten.
Zu den hochkarätigen Sprechern gehörten Dr. Bernhard Brühl, CEO von Ottonova, Dr. Josef Adersberger, Geschäftsführer von QAware, Simon Moser von Muffintech und weitere Experten aus der Branche. Die Veranstaltung wurde von Herbert Fromme moderiert, der für seine charismatische Art bekannt ist.
Neben inhaltlich tiefgehenden Vorträgen war das Networking ein zentraler Bestandteil der Konferenz. Die Teilnehmer konnten sich bei kleinen Gerichten und einem großen Mittagessen am zweiten Tag gut austauschen und neue Kontakte knüpfen.
Zusammenfassend bewertete Alexander die Konferenz als sehr lohnenswert. Die Veranstaltung bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich intensiv mit den aktuellen Entwicklungen in der KI und Data Analytics auseinanderzusetzen und gleichzeitig wertvolle Kontakte in einem persönlichen Rahmen zu knüpfen. Insbesondere für Unternehmen, die KI-Projekte planen oder durchführen, war die Konferenz eine wichtige Plattform. Alexander plant, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen, um von den wertvollen Inhalten und dem effektiven Networking zu profitieren.
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Am 13. und 14. Mai fand in München die SZ-Fachkonferenz zu Künstlicher Intelligenz (KI) und Data Analytics in der Versicherungsbranche statt. Alexander Tackenberg war vor Ort und berichtet in dieser Episode über seine Erfahrungen und Eindrücke von der Veranstaltung.
Die Konferenz, die im SZ-Tower stattfand, zog etwa 60 Teilnehmer an und bot eine intime, familiäre Atmosphäre. Der Schwerpunkt lag auf strategischen und tiefgehenden Vorträgen rund um KI und Data Analytics, was besonders für Unternehmen interessant war, die Projekte in diesem Bereich umsetzen wollen. Es bildeten sich zwei Lager: Unternehmen, die externe Expertise zur Umsetzung ihrer KI-Projekte suchten, und solche, die diese Projekte intern durchführen wollten.
Zu den hochkarätigen Sprechern gehörten Dr. Bernhard Brühl, CEO von Ottonova, Dr. Josef Adersberger, Geschäftsführer von QAware, Simon Moser von Muffintech und weitere Experten aus der Branche. Die Veranstaltung wurde von Herbert Fromme moderiert, der für seine charismatische Art bekannt ist.
Neben inhaltlich tiefgehenden Vorträgen war das Networking ein zentraler Bestandteil der Konferenz. Die Teilnehmer konnten sich bei kleinen Gerichten und einem großen Mittagessen am zweiten Tag gut austauschen und neue Kontakte knüpfen.
Zusammenfassend bewertete Alexander die Konferenz als sehr lohnenswert. Die Veranstaltung bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich intensiv mit den aktuellen Entwicklungen in der KI und Data Analytics auseinanderzusetzen und gleichzeitig wertvolle Kontakte in einem persönlichen Rahmen zu knüpfen. Insbesondere für Unternehmen, die KI-Projekte planen oder durchführen, war die Konferenz eine wichtige Plattform. Alexander plant, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen, um von den wertvollen Inhalten und dem effektiven Networking zu profitieren.
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28 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Florian Meurs, Geschäftsführer der Berlin Direkt Versicherung.
Berlin Direkt Versicherung ist eine digitale Versicherungsmanufaktur, die 2012 an den Start ging. Sie definiert sich stark über Partnerschaften.
In diesem Podcast spreche ich erneut über das Thema Partnerschaften im Versicherungsgewerbe - dieses Mal mit Florian Meurs von der Berlin Direkt Versicherung. Sie haben in der Vergangenheit eine Reihe von Partnerschaften geschlossen, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Zur Bewertung einer potenziell guten Kooperation sei nicht nur die Berechnung des Business Case entscheidend, wie Florian meint. Ebenso wichtig sind Bauchgefühl und Erfahrung.
Insbesondere als Versicherer, der Teil eines großen Netzwerks ist, erhält man viele Partneranfragen. Zur besseren Selektion ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass der Partner “skin in the game” hat. Florian meint hingegen, dass formale Beschlüsse einem Ehevertrag gleichkommen: Kann sinnvoll sein, ist aber wenig romantisch, wenn es um die ewige Liebe geht. Es gehe bei einer Partnerschaft auch viel um Vertrauen, Kommunikation und Transparenz. Was es sonst noch bedarf, darüber sprechen wir im weiteren Verlauf dieser Ausgabe.
Links in dieser Ausgabe
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Berlin Direkt Versicherung ist eine digitale Versicherungsmanufaktur, die 2012 an den Start ging. Sie definiert sich stark über Partnerschaften.
In diesem Podcast spreche ich erneut über das Thema Partnerschaften im Versicherungsgewerbe - dieses Mal mit Florian Meurs von der Berlin Direkt Versicherung. Sie haben in der Vergangenheit eine Reihe von Partnerschaften geschlossen, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Zur Bewertung einer potenziell guten Kooperation sei nicht nur die Berechnung des Business Case entscheidend, wie Florian meint. Ebenso wichtig sind Bauchgefühl und Erfahrung.
Insbesondere als Versicherer, der Teil eines großen Netzwerks ist, erhält man viele Partneranfragen. Zur besseren Selektion ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass der Partner “skin in the game” hat. Florian meint hingegen, dass formale Beschlüsse einem Ehevertrag gleichkommen: Kann sinnvoll sein, ist aber wenig romantisch, wenn es um die ewige Liebe geht. Es gehe bei einer Partnerschaft auch viel um Vertrauen, Kommunikation und Transparenz. Was es sonst noch bedarf, darüber sprechen wir im weiteren Verlauf dieser Ausgabe.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
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24 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Alexander Tackenberg mit Nuriya Powell, Project Director bei Clarion Events.
Auf der diesjährigen ITC DIA in Amsterdam kommen mehrere Themen zur Sprache: Klima, Gesundheit, Digitalisierung und Customer Experience, um nur die bekanntesten Schlagworte zu nennen. Außerdem wird es wieder Präsentationen zu Generative AI geben, wie Nuriya Powell versichert. Auf dieser Veranstaltung steht - im Gegensatz zu anderen Events dieser Art - der Unterhaltungswert und das Networking im Vordergrund. Statt langatmiger Podiumsdiskussionen gäbe es in-depth Präsentationen, interaktive Sessions und sogar Musikveranstaltungen.
Zum Thema KI meint Nuriya: Das ist längst kein Thema nur für Großkonzerne. Sie schätzt, dass 90 % der Versicherer inzwischen KI verwenden oder fest in ihre Prozesse integriert haben. Wichtig sei, dabei den “Human Touch” nicht zu verlieren, wie sie es formuliert. Nicht alle Prozesse müssen oder sollten auf KI umgestellt werden.
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Auf der diesjährigen ITC DIA in Amsterdam kommen mehrere Themen zur Sprache: Klima, Gesundheit, Digitalisierung und Customer Experience, um nur die bekanntesten Schlagworte zu nennen. Außerdem wird es wieder Präsentationen zu Generative AI geben, wie Nuriya Powell versichert. Auf dieser Veranstaltung steht - im Gegensatz zu anderen Events dieser Art - der Unterhaltungswert und das Networking im Vordergrund. Statt langatmiger Podiumsdiskussionen gäbe es in-depth Präsentationen, interaktive Sessions und sogar Musikveranstaltungen.
Zum Thema KI meint Nuriya: Das ist längst kein Thema nur für Großkonzerne. Sie schätzt, dass 90 % der Versicherer inzwischen KI verwenden oder fest in ihre Prozesse integriert haben. Wichtig sei, dabei den “Human Touch” nicht zu verlieren, wie sie es formuliert. Nicht alle Prozesse müssen oder sollten auf KI umgestellt werden.
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1 Stunde 27 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Detlef Frank und Uwe Stuhldreier, beide waren als Vorstände am Aufbau der HUK24 beteiligt. Die HUK24 AG ist ein deutscher Direktversicherer. Sie existiert seit dem Jahr 2000, hat ihren Sitz in Coburg und gehört zur HUK-COBURG-Versicherungsgruppe.
Wie baut man einen Direktversicherer auf? Einige Unterschiede zu den traditionellen Versicherern gibt es beim Aufbau eines Direktversicherers schon, sagt Detlef. Im Falle der HUK24 hat es Anfang der 2000er Jahre sehr wohl Zweifel an dem Vorhaben gegeben, einen Online-Versicherer aufzubauen, ergänzt Uwe. Wichtig sei, dass der Vorstandsvorsitzende für die Idee offen ist.
Prinzipiell hält Uwe viel von Differenzierung, jedoch müsse diese stets im Sinne des Erfolgs passieren. Bei der HUK24 gehe man hierfür manchmal an die “Grenze der Polarisierung”. Eine Kannibalisierung mit dem Mutterkonzern habe es bei der HUK24 jedoch nie gegeben.
Ob man sich ausschließlich online aufstellen soll, hängt für den Versicherer von mehreren Faktoren ab, meint Detlef. Als Krankenversicherer beispielsweise sei es schwer, in der Masse nur online zu verkaufen. Zudem hängt man bei der HUK24 an der Muttergesellschaft, so Uwe. Im Falle der HUK24 stellt "online" klar den USP dar. Zudem sei der Zeitgeist auf der Seite der Digitalisierung. Ob das für andere Versicherer jedoch genauso funktioniert, ist im Einzelfall zu entscheiden.
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Wie baut man einen Direktversicherer auf? Einige Unterschiede zu den traditionellen Versicherern gibt es beim Aufbau eines Direktversicherers schon, sagt Detlef. Im Falle der HUK24 hat es Anfang der 2000er Jahre sehr wohl Zweifel an dem Vorhaben gegeben, einen Online-Versicherer aufzubauen, ergänzt Uwe. Wichtig sei, dass der Vorstandsvorsitzende für die Idee offen ist.
Prinzipiell hält Uwe viel von Differenzierung, jedoch müsse diese stets im Sinne des Erfolgs passieren. Bei der HUK24 gehe man hierfür manchmal an die “Grenze der Polarisierung”. Eine Kannibalisierung mit dem Mutterkonzern habe es bei der HUK24 jedoch nie gegeben.
Ob man sich ausschließlich online aufstellen soll, hängt für den Versicherer von mehreren Faktoren ab, meint Detlef. Als Krankenversicherer beispielsweise sei es schwer, in der Masse nur online zu verkaufen. Zudem hängt man bei der HUK24 an der Muttergesellschaft, so Uwe. Im Falle der HUK24 stellt "online" klar den USP dar. Zudem sei der Zeitgeist auf der Seite der Digitalisierung. Ob das für andere Versicherer jedoch genauso funktioniert, ist im Einzelfall zu entscheiden.
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30 Minuten
Dein Update zur Digitalisierung der Versicherungsbranche.
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Justus Lücke, Geschäftsführer der Versicherungsforen Leipzig.
Die Versicherungsforen Leipzig sehen sich als ein Versicherungs-Ökosystem und fungieren als neutrale Plattform. Sie wollen Experten aus der Versicherungswelt zusammenführen, um die Branche weiterzuentwickeln.
Das Thema Partnerschaft nimmt eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit Embedded Insurance für Versicherer ein. Um neue Partner zu gewinnen, sei es wichtig zu zeigen, dass man weiß, was man kann und in der Lage ist, seine Versprechen einzuhalten.
Justus differenziert zwischen Embedded Insurance 1.0 und 2.0. Nach seiner Auffassung bezieht sich der klassische Fall auf Versicherungsprodukte wie optionale Garantieverlängerungen. Unter Embedded Insurance 2.0 versteht er ein Produkt, das obligatorisch ist. Hier ist der Versicherungsschutz bereits fester Bestandteil des Produkts. Dies eröffnet Versicherern u. a. neue Möglichkeiten bei der Preisgestaltung. Allerdings seien diese Fälle weniger profitabel. Wenn es weniger um Ertrag und mehr um Wachstum geht, hat Embedded Insurance 1.0 nach Justus' Auffassung hingegen immer noch ihre Berechtigung.
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Das Thema Partnerschaft nimmt eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit Embedded Insurance für Versicherer ein. Um neue Partner zu gewinnen, sei es wichtig zu zeigen, dass man weiß, was man kann und in der Lage ist, seine Versprechen einzuhalten.
Justus differenziert zwischen Embedded Insurance 1.0 und 2.0. Nach seiner Auffassung bezieht sich der klassische Fall auf Versicherungsprodukte wie optionale Garantieverlängerungen. Unter Embedded Insurance 2.0 versteht er ein Produkt, das obligatorisch ist. Hier ist der Versicherungsschutz bereits fester Bestandteil des Produkts. Dies eröffnet Versicherern u. a. neue Möglichkeiten bei der Preisgestaltung. Allerdings seien diese Fälle weniger profitabel. Wenn es weniger um Ertrag und mehr um Wachstum geht, hat Embedded Insurance 1.0 nach Justus' Auffassung hingegen immer noch ihre Berechtigung.
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37 Minuten
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit René Weseler, Senior Executive Manager bei Buildsimple.
Buildsimple bietet eine KI-basierte Software zur intelligenten Dokumentenverarbeitung und existiert seit 2017. Das Unternehmen digitalisiert Dokumente für Finanzdienstleister und bietet Tools zur Entwicklung von KI-Modellen.
In Versicherungen muss nach wie vor eine Vielzahl an Dokumenten, die von Kunden eingeschickt werden, manuell von einem Sachbearbeiter abgetippt werden. Buildsimple kann dabei helfen, Lösungen zur Automatisierung komplexer Anwendungsfälle zu entwickeln. KI im Speziellen kann dabei helfen, Informationen korrekt auszulesen. Als Beispiel nennt René Weseler Dokumente, auf denen Werbung zu sehen ist. Bis vor kurzer Zeit stellte dies noch ein großes Problem dar. Zum Einsatz kommt hier die vergleichsweise neue Transformer-Technologie, die das Training mit großen Datenmengen möglich macht.
Buildsimple baut jedoch keine KI. Vielmehr stellt man den Kunden Tools zur Verfügung, um selbständig KI-Modelle zu trainieren. Das geschieht auf einem Low-Code- und No-Code-Ansatz. Vor Buildsimple seien für diese Art von Arbeit zahlreiche Techniker und Programmierer vonnöten gewesen, erklärt René.
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In Versicherungen muss nach wie vor eine Vielzahl an Dokumenten, die von Kunden eingeschickt werden, manuell von einem Sachbearbeiter abgetippt werden. Buildsimple kann dabei helfen, Lösungen zur Automatisierung komplexer Anwendungsfälle zu entwickeln. KI im Speziellen kann dabei helfen, Informationen korrekt auszulesen. Als Beispiel nennt René Weseler Dokumente, auf denen Werbung zu sehen ist. Bis vor kurzer Zeit stellte dies noch ein großes Problem dar. Zum Einsatz kommt hier die vergleichsweise neue Transformer-Technologie, die das Training mit großen Datenmengen möglich macht.
Buildsimple baut jedoch keine KI. Vielmehr stellt man den Kunden Tools zur Verfügung, um selbständig KI-Modelle zu trainieren. Das geschieht auf einem Low-Code- und No-Code-Ansatz. Vor Buildsimple seien für diese Art von Arbeit zahlreiche Techniker und Programmierer vonnöten gewesen, erklärt René.
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36 Minuten
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Kai Böswetter, Senior Pre-Sales und Axel Börner, Senior Account Executive von Shift Technology.
Shift Technology ist ein französisches Softwareunternehmen, das Versicherern bei der Erkennung von Betrugsfällen unterstützt. Es existiert seit 2014 und arbeitet seit seiner Gründungszeit mit Künstlicher Intelligenz.
In großen Unternehmen mit vielen Abteilungen ist die Organisation von Daten eine komplexe Fragestellung. Häufig entstehen ineffiziente KI-Silos. Im Gespräch mit mir erläutern Kai Böswetter und Axel Börner die Entwicklung von KI-Modellen und den Einsatz der Technologie bei Shift seit der Gründung im Jahr 2014.
Die Anwendungsbereiche der Lösung von Shift erstrecken sich von der Betrugserkennung bis zur Schadenautomatisierung. Als Zulieferer von Informationen unterstützt Shift die Versicherungsunternehmen bei Entscheidungsprozessen mit relevanten Daten, wobei der Fokus auf der Unterstützung der Mitarbeiter liegt (Next Best Action). Die modular einsetzbare Software ermöglicht eine flexible Anpassung an die Bedürfnisse der Versicherer. Das Unternehmen unterscheidet sich von einem klassischen KI-Hub durch seine modulare Anwendbarkeit und Flexibilität. Die Beiden betonen zudem die Möglichkeit, KI nicht um jeden Preis, sondern gezielt dort einzusetzen, wo es sinnvoll ist. Im weiteren Verlauf sprechen wir noch über die Herausforderungen historischer Daten und die Bedeutung des Aufbrechens von KI-Silos.
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Die Anwendungsbereiche der Lösung von Shift erstrecken sich von der Betrugserkennung bis zur Schadenautomatisierung. Als Zulieferer von Informationen unterstützt Shift die Versicherungsunternehmen bei Entscheidungsprozessen mit relevanten Daten, wobei der Fokus auf der Unterstützung der Mitarbeiter liegt (Next Best Action). Die modular einsetzbare Software ermöglicht eine flexible Anpassung an die Bedürfnisse der Versicherer. Das Unternehmen unterscheidet sich von einem klassischen KI-Hub durch seine modulare Anwendbarkeit und Flexibilität. Die Beiden betonen zudem die Möglichkeit, KI nicht um jeden Preis, sondern gezielt dort einzusetzen, wo es sinnvoll ist. Im weiteren Verlauf sprechen wir noch über die Herausforderungen historischer Daten und die Bedeutung des Aufbrechens von KI-Silos.
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54 Minuten
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In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spricht Jonas Piela mit Melanie Kramp, Chief Customer Officer (CCO) bei der Generali Deutschland AG.
Die Generali ist eine italienische Versicherungsgesellschaft. Sie besteht seit über 190 Jahren und ist weltweit aktiv.
Wie lassen sich neue Ideen in einer Organisation umsetzen? Dazu hat mir Melanie Kramp von der Generali Deutschland AG einiges erzählt. Sie sammelt Vorschläge von Mitarbeitern, selektiert und filtert sie und versucht schlussendlich bei ihrer Umsetzung zu helfen. Am Ende geht es ihr stets um die Sicherstellung der Kundenzufriedenheit. Das kann alles betreffen, was im Betrieb stattfindet: Produktentwicklung, Qualitätsmanagement, Kundenservice usw.
Melanie sieht sich in der Rolle des “Spürhundes” neuer Ideen, wie sie es formuliert. Bei 3500 Mitarbeitern ist das jedoch eine riesige Herausforderung. Bereits die Organisation und Strukturierung dieses Prozesses ist nicht einfach. Hierfür kommen Tools zum Ideenmanagement zum Einsatz. Außerdem werden thematische Schwerpunkte gesetzt. Um Mitarbeitern ein gutes Gefühl zu geben, sei zudem Feedback von zentraler Bedeutung - und zwar für umgesetzte und nicht umgesetzte Ideen gleichermaßen.
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Wie lassen sich neue Ideen in einer Organisation umsetzen? Dazu hat mir Melanie Kramp von der Generali Deutschland AG einiges erzählt. Sie sammelt Vorschläge von Mitarbeitern, selektiert und filtert sie und versucht schlussendlich bei ihrer Umsetzung zu helfen. Am Ende geht es ihr stets um die Sicherstellung der Kundenzufriedenheit. Das kann alles betreffen, was im Betrieb stattfindet: Produktentwicklung, Qualitätsmanagement, Kundenservice usw.
Melanie sieht sich in der Rolle des “Spürhundes” neuer Ideen, wie sie es formuliert. Bei 3500 Mitarbeitern ist das jedoch eine riesige Herausforderung. Bereits die Organisation und Strukturierung dieses Prozesses ist nicht einfach. Hierfür kommen Tools zum Ideenmanagement zum Einsatz. Außerdem werden thematische Schwerpunkte gesetzt. Um Mitarbeitern ein gutes Gefühl zu geben, sei zudem Feedback von zentraler Bedeutung - und zwar für umgesetzte und nicht umgesetzte Ideen gleichermaßen.
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