Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung Archiv
355 Episoden
11 Minuten
Wie soll der digitale Wandel klappen, wenn niemand mitmacht? Ohne Menschen, die jeden Tag gemeinsam für das gleiche Ziel arbeiten, kann kein Unternehmen funktionieren.
Aber was mache ich, wenn eine so große Änderung ansteht, wie der digitale Wandel? Was mache ich, wenn sich Prozesse, Methoden und Mindsets von heute auf morgen ändern? Und sogar ändern müssen?
Darüber spreche ich in diesem Monolog. Ich erläutere, warum ich mit denjenigen vorangehen muss, die wirklich Freude an dem Wandel haben. Und wir sprechen auch darüber, wie ich dann die mitnehmen, die dem etwas zurückhaltender gegenüber stehen. Wer sofort die Antwort haben möchte, der schaut sich einfach den Technology adoption life cycle an.
#monolog
The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/state-of-digital-insurance/.
Aber was mache ich, wenn eine so große Änderung ansteht, wie der digitale Wandel? Was mache ich, wenn sich Prozesse, Methoden und Mindsets von heute auf morgen ändern? Und sogar ändern müssen?
Darüber spreche ich in diesem Monolog. Ich erläutere, warum ich mit denjenigen vorangehen muss, die wirklich Freude an dem Wandel haben. Und wir sprechen auch darüber, wie ich dann die mitnehmen, die dem etwas zurückhaltender gegenüber stehen. Wer sofort die Antwort haben möchte, der schaut sich einfach den Technology adoption life cycle an.
#monolog
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46 Minuten
In einer neuen Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Stefanie Schlick, Mitglied des Vorstands bei Dialog Versicherung. Es geht um die Umstrukturierung der Dialog Versicherung AG, Agilität als Führungskraft und Voraussetzungen für ein gelungenes Change Projekt.
Zu Beginn des Gesprächs stellt Stefanie die Generali Deutschland kurz vor. Es ist das zweitgrößte Erstversicherungsunternehmen am deutschen Markt. Dazu gehören mehrere Lebens- und Sachversicherer, einer davon ist die Dialog Versicherung AG, die Maklerversicherung der Generali.
Die Umstrukturierung der Generali Deutschland sei mit der Erkenntnis gestartet, so Stefanie, dass das Unternehmen zu viele Marken, Risikoträger und Abteilungen unter seinem Namen führe. Dies habe Kosten und Komplexität in die Höhe getrieben. Der Umbau der neuen Dialog Versicherung unter einem One Company Ansatz sei somit wesentlich. Mit einem neuen Projektteam unter Stefanies Führung seien sämtliche Vertriebswege und Produkte unter einer Marke in eine neue Struktur überführt worden. Das komplette Sachversicherungsgeschäft der ehemaligen Generali Versicherungen aus dem Maklerbereich sei bereits im Oktober 2019 an die Dialog übertragen worden. Hierbei handele es sich um eine digitale Migration von unzähligen Verträgen, die zum allergrößten Teil reibungslos verlaufen. Um einen perfekten Verlauf zu garantieren, werde die digitale Migration in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) simuliert.
Rechtlich handele es sich bei dieser Umstrukturierung, so Stefanie, um eine Abspaltung des Maklerversicherungsgeschäfts der Generali Versicherung an die Dialog Versicherung AG. Dieses Mammutprojekt fordere Flexibilität und Agilität von den Führungskräften. Insbesondere, da der Großteil der Umstrukturierung durch interne Teams geführt werde. Neben den technischen Aspekten der Migration sei die größte Herausforderung 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter eine neue Marke zu bringen und zu verankern.
Anschließend sprechen wir über unsere Vorstellungen, wie Führungskräfte auf Veränderungen, sei es die Digitalisierung, Automatisierung oder eine Pandemie, am besten reagieren können. Ich stelle die Behauptung auf, dass Betriebe weg von der Vorstellung des Change Projekts müssen und eher tägliche Änderungen in das Arbeitsleben integrieren sollen. Es sei richtig, antwortet Stefanie, dass Agilität der Führungskräfte und Angestellten ein wichtiger Faktor sei, um ein zukunftssicheres Unternehmen zu führen. Auf die Frage hin, wie es am besten gelingt die eigene Komfortzone zu verlassen, betont Stefanie die Bereitschaft stets neue Dinge auszuprobieren - nicht nur im Betrieb, sondern auch im Alltag. Den Angestellten mit Mut und Vertrauen zu begegnen sei einer der Schlüssel zu einem agilen und zukunftsfähigen Unternehmen.
#vorstand #transformation
Links in dieser Ausgabe
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Zu Beginn des Gesprächs stellt Stefanie die Generali Deutschland kurz vor. Es ist das zweitgrößte Erstversicherungsunternehmen am deutschen Markt. Dazu gehören mehrere Lebens- und Sachversicherer, einer davon ist die Dialog Versicherung AG, die Maklerversicherung der Generali.
Die Umstrukturierung der Generali Deutschland sei mit der Erkenntnis gestartet, so Stefanie, dass das Unternehmen zu viele Marken, Risikoträger und Abteilungen unter seinem Namen führe. Dies habe Kosten und Komplexität in die Höhe getrieben. Der Umbau der neuen Dialog Versicherung unter einem One Company Ansatz sei somit wesentlich. Mit einem neuen Projektteam unter Stefanies Führung seien sämtliche Vertriebswege und Produkte unter einer Marke in eine neue Struktur überführt worden. Das komplette Sachversicherungsgeschäft der ehemaligen Generali Versicherungen aus dem Maklerbereich sei bereits im Oktober 2019 an die Dialog übertragen worden. Hierbei handele es sich um eine digitale Migration von unzähligen Verträgen, die zum allergrößten Teil reibungslos verlaufen. Um einen perfekten Verlauf zu garantieren, werde die digitale Migration in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) simuliert.
Rechtlich handele es sich bei dieser Umstrukturierung, so Stefanie, um eine Abspaltung des Maklerversicherungsgeschäfts der Generali Versicherung an die Dialog Versicherung AG. Dieses Mammutprojekt fordere Flexibilität und Agilität von den Führungskräften. Insbesondere, da der Großteil der Umstrukturierung durch interne Teams geführt werde. Neben den technischen Aspekten der Migration sei die größte Herausforderung 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter eine neue Marke zu bringen und zu verankern.
Anschließend sprechen wir über unsere Vorstellungen, wie Führungskräfte auf Veränderungen, sei es die Digitalisierung, Automatisierung oder eine Pandemie, am besten reagieren können. Ich stelle die Behauptung auf, dass Betriebe weg von der Vorstellung des Change Projekts müssen und eher tägliche Änderungen in das Arbeitsleben integrieren sollen. Es sei richtig, antwortet Stefanie, dass Agilität der Führungskräfte und Angestellten ein wichtiger Faktor sei, um ein zukunftssicheres Unternehmen zu führen. Auf die Frage hin, wie es am besten gelingt die eigene Komfortzone zu verlassen, betont Stefanie die Bereitschaft stets neue Dinge auszuprobieren - nicht nur im Betrieb, sondern auch im Alltag. Den Angestellten mit Mut und Vertrauen zu begegnen sei einer der Schlüssel zu einem agilen und zukunftsfähigen Unternehmen.
#vorstand #transformation
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18 Minuten
Diese Ausgabe basiert auf einem Papier, das ich kürzlich geschrieben habe. Es sagt im Kern, dass Versicherer fünf Dinge machen sollten, um von einem Ökosystem-Ansatz zu profitieren:
Rolle schärfen und fokussieren Die neue Rolle an Stakeholder kommunizieren Die Bedürfnisse der Kunden systematisch erfassen und verstehen Neue Angebote gezielt suchen und auswerten Integrationshürden reduzieren
Lasst euch aber von den Buzzwords nicht täuschen: Die Theorie ist wenig überraschend einfach – die konsequente Umsetzung ist das eigentlich Schwierige.
Wer das Papier dazu lesen möchte, der kann es hier herunterladen.
#monolog
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43 Minuten
Mit Björn und Ingolf von sum.cumo rede ich über die "hidden champions" der Versicherungsbranche. Über diejenigen Unternehmen, die die besten Chancen haben, gestärkt aus der digitalen Transformation herauszukommen.
Wir sind uns einig, dass die großen Player wie AXA, Allianz & Co das Thema Digitalisierung strategisch sauber abgedeckt haben. Hier ist die oft die konkrete Umsetzung in den Alltag und die wirklich nachhaltige Verankerung in der Organisation die Herausforderung. Die Wendigkeit und Flexibilität fehlt hier aber noch oft, um wirklich neue Ansätze fahren zu können.
Die Mittelständler sind unserer Meinung die, die die besten Chancen haben, von der Digitalsierung zu profitieren. Hier trifft eine gesunde Kombination aus Substanz und Fähigkeit zur Investition auf die nötige Flexibilität, um neue Produkte und neue Initiativen ausprobieren zu können. Im Fokus sehen wir hier die Vorstände mit genügen Erfahrung und Seniorität, aber auch ausreichend Zeit bis zum Ruhestand, die diese Unternehmen maßgeblich beeinflussen können, sollten und vielleicht auch müssen.
Links zu dieser Ausgabe
LinkedIn-Profil von Björn
LinkedIn-Profil von Ingolf
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Die Mittelständler sind unserer Meinung die, die die besten Chancen haben, von der Digitalsierung zu profitieren. Hier trifft eine gesunde Kombination aus Substanz und Fähigkeit zur Investition auf die nötige Flexibilität, um neue Produkte und neue Initiativen ausprobieren zu können. Im Fokus sehen wir hier die Vorstände mit genügen Erfahrung und Seniorität, aber auch ausreichend Zeit bis zum Ruhestand, die diese Unternehmen maßgeblich beeinflussen können, sollten und vielleicht auch müssen.
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35 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Zouhair Haddou-Temsamani, der für das Vertriebs- und Produktmanagement bei der ARAG verantwortlich ist. Die Schwerpunkte sind insbesondere die Geburtsstunde und Entwicklung der neuen ARAG Beratungsapp.
Das Hauptziel bei der Entwicklung der App sei es, meint Zouhair, das Erlebnis für Kunden wie auch für Vermittler zu verbessern. Sie soll heutigen Ansprüchen genügen und den Beratungsprozess so einfach wie möglich gestalten. Die Barriere zwischen dem Vermittler und dem Kunden werde so beseitigt. Zukünftig sollen beide Parteien an einem Tisch sitzen und gemeinsam an den Prozessen arbeiten.
Dabei betont Zouhair, dass dieser Prozess - von der Beratung über die Risikoeinschätzung bis zum Vertragsabschluss - so transparent wie möglich gestaltet werden soll, sodass er für alle Beteiligten leicht verständlich ist. Die Erwartungen der Kunden sollen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden. Dies geschähe insbesondere mithilfe neuer Technologien.
In unserem Gespräch hat sich auch der Ausgangspunkt für diesen Wandel herausgestellt. So habe die ARAG zuvor mit veralteten Technologien gearbeitet, die unzählige Schnittstellen beinhaltet, welche ausschließlich mit Notebooks kompatibel sind. Dies entspricht nicht mehr den heutigen Standards, so Zouhair weiter. Seit langem arbeite die ARAG daran ihre Dienstleistungen so kundenorientiert wie möglich zu gestalten. Mittels vieler Diskussionen würden die Kernprobleme festgestellt und nach der optimalen Lösung gesucht werden.
Wie man sich die Umsetzung eines solchen Projekts vorstellen kann, frage ich. Die ARAG habe mithilfe von Workshops festgestellt, antwortet Zouhair, was die genauen Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter sind und wo externe Unternehmen bessere Ergebnisse erzielen können. Zudem habe man für maximale Transparenz gesorgt, sodass alle in die Entwicklung mit eingebunden sind. In agilen Teams werde an einem Strang gezogen, so Zouhair, um die jeweiligen Probleme zu lösen.
Auf der Suche nach externen Partnern für die Entwicklung der App sei dabei von entscheidender Bedeutung, dass diese Unternehmen die Werte der ARAG teilen. Zouhair meint des Weiteren, dass der Erfolg des Projekts darauf aufbaue den gesamten Entwicklungsprozess so offen wie möglich zu gestalten: Sie hätten nicht einfach eine App für den Kunden entwickelt, mit der dieser irgendwie zurechtkommen müsse. Stattdessen habe die Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden stattgefunden und wurde stets wertvolles Feedback von Usern eingeholt. Dieses Feedback habe ihnen geholfen über 50 Updates mit Verbesserungen von 2019 bis 2020 zu entwickeln.
Zouhair und ich teilen hierbei die Einschätzung, dass ein solcher Entwicklungsprozess nicht als gesondertes Projekt zu betrachten ist, sondern vielmehr eine stetig fortlaufende Entwicklung darstellt. Unter diesem Motto plane die ARAG auch für die kommenden Jahre weitere Updates und Verbesserungen für die App, um mithilfe von Daten und Algorithmen effizientere Prozesse und Entscheidungen bewerkstelligen zu können. Somit sei die enge Kooperation von Kunden und Vermittlern gewährleistet.
Links in dieser Ausgabe
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Das Hauptziel bei der Entwicklung der App sei es, meint Zouhair, das Erlebnis für Kunden wie auch für Vermittler zu verbessern. Sie soll heutigen Ansprüchen genügen und den Beratungsprozess so einfach wie möglich gestalten. Die Barriere zwischen dem Vermittler und dem Kunden werde so beseitigt. Zukünftig sollen beide Parteien an einem Tisch sitzen und gemeinsam an den Prozessen arbeiten.
Dabei betont Zouhair, dass dieser Prozess - von der Beratung über die Risikoeinschätzung bis zum Vertragsabschluss - so transparent wie möglich gestaltet werden soll, sodass er für alle Beteiligten leicht verständlich ist. Die Erwartungen der Kunden sollen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden. Dies geschähe insbesondere mithilfe neuer Technologien.
In unserem Gespräch hat sich auch der Ausgangspunkt für diesen Wandel herausgestellt. So habe die ARAG zuvor mit veralteten Technologien gearbeitet, die unzählige Schnittstellen beinhaltet, welche ausschließlich mit Notebooks kompatibel sind. Dies entspricht nicht mehr den heutigen Standards, so Zouhair weiter. Seit langem arbeite die ARAG daran ihre Dienstleistungen so kundenorientiert wie möglich zu gestalten. Mittels vieler Diskussionen würden die Kernprobleme festgestellt und nach der optimalen Lösung gesucht werden.
Wie man sich die Umsetzung eines solchen Projekts vorstellen kann, frage ich. Die ARAG habe mithilfe von Workshops festgestellt, antwortet Zouhair, was die genauen Kompetenzen der einzelnen Mitarbeiter sind und wo externe Unternehmen bessere Ergebnisse erzielen können. Zudem habe man für maximale Transparenz gesorgt, sodass alle in die Entwicklung mit eingebunden sind. In agilen Teams werde an einem Strang gezogen, so Zouhair, um die jeweiligen Probleme zu lösen.
Auf der Suche nach externen Partnern für die Entwicklung der App sei dabei von entscheidender Bedeutung, dass diese Unternehmen die Werte der ARAG teilen. Zouhair meint des Weiteren, dass der Erfolg des Projekts darauf aufbaue den gesamten Entwicklungsprozess so offen wie möglich zu gestalten: Sie hätten nicht einfach eine App für den Kunden entwickelt, mit der dieser irgendwie zurechtkommen müsse. Stattdessen habe die Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden stattgefunden und wurde stets wertvolles Feedback von Usern eingeholt. Dieses Feedback habe ihnen geholfen über 50 Updates mit Verbesserungen von 2019 bis 2020 zu entwickeln.
Zouhair und ich teilen hierbei die Einschätzung, dass ein solcher Entwicklungsprozess nicht als gesondertes Projekt zu betrachten ist, sondern vielmehr eine stetig fortlaufende Entwicklung darstellt. Unter diesem Motto plane die ARAG auch für die kommenden Jahre weitere Updates und Verbesserungen für die App, um mithilfe von Daten und Algorithmen effizientere Prozesse und Entscheidungen bewerkstelligen zu können. Somit sei die enge Kooperation von Kunden und Vermittlern gewährleistet.
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50 Minuten
In der neuen Folge spreche ich mit René Schoenauer, Director Product Marketing von Guidewire über mögliche Effizienzsteigerungen in der Versicherungsbranche, den Einsatz künstlicher Intelligenz und die nächsten Evolutionsschritte bei der Softwareentwicklung.
Wir starten mit einem Blick auf die Digitalisierung und inwieweit diese neue Chancen und Herausforderungen für Unternehmen bereit hält. So verlange, so René Schoenauer, jeder Verbraucher heute nach der Möglichkeit mittels Smartphone oder Tablet auf seine relevanten Daten und Prozesse zugreifen zu können. Somit habe sich auch Guidewire darauf fokussiert digitale Zugangskanäle für die Kernkomponenten in der Software zu entwickeln. Neben den Kundenbedürfnissen ginge es hier auch um unternehmensinterne Effizienzsteigerung. Generell sei ein Verständnis der User Experiences von großer Bedeutung, um die Software auf deren Basis kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Auf meine Frage hin, ob dieses Unterfangen schwierig und häufig unterschätzt sei, antwortet René, dass dem so sei und genau aus diesem Grund Guidewire mit seiner 20-jährigen Erfahrung und der ganzheitlich ausgerichtete Standardsoftware, mit dem Anspruch sämtliche Kundenbedürfnisse zu befriedigen, für Versicherer unverzichtbar sei.
Auch in der Übernahme von lästigen IT-Aufgaben des Versicherers sei Guidewire erfahren. Inzwischen gibt es Start-ups, die praktisch gar keine Rechner mehr besitzen, sondern exklusiv auf externe Lösungen setzen. Gerade in Deutschland sei die Furcht vor diesem Wandel, so Schoenauer, besonders groß. Dabei hängt man hierzulande schlichtweg dem Trend hinterher. Die Auslagerung von Kernversicherungssystemen und der Standardsoftware in die Cloud sei der logische, nächste Evolutionsschritt. Die Vorteile insbesondere in den Bereichen der IT- und Fachbereichsagilität seien offensichtlich.
Meine Frage, ob diese Lösungen für sämtliche Versicherer interessant sind, beantwortet er mit ja. Software as a Service (SaaS) in jedem Fall, während sich Guidewire vor allem auf Schaden- und Unfallversicherungen spezialisiert.
Auch auf die Themen K.I. und Ökosysteme kommen wir zu sprechen. So kämen im Bereich der Risikobewertung inzwischen Maschinenlernalgorithmen zur Anwendung. Laut der bekannten McKinsey Studie werden im Jahr 2025 rund 30 Prozent der weltweiten Umsätze über digitale Ökosysteme generiert. Damit sei die Frage, so Schoenauer, ob es Versicherern gelingt eigene Ökosysteme aufzubauen von zentraler Bedeutung.
Zum Abschluss gibt er mir noch einen Ausblick, was wir in den nächsten 12 Monaten von Guidewire erwarten können. Hier spricht Schoenauer über den Guidewire Marketplace, häufigere Updates sowie die Wichtigkeit von Automatisierung im Schadensmanagement.
Links in dieser Ausgabe
Zum LinkedIn-Profil von René Schoenauer
Guidewire InsuranceSuite
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Wir starten mit einem Blick auf die Digitalisierung und inwieweit diese neue Chancen und Herausforderungen für Unternehmen bereit hält. So verlange, so René Schoenauer, jeder Verbraucher heute nach der Möglichkeit mittels Smartphone oder Tablet auf seine relevanten Daten und Prozesse zugreifen zu können. Somit habe sich auch Guidewire darauf fokussiert digitale Zugangskanäle für die Kernkomponenten in der Software zu entwickeln. Neben den Kundenbedürfnissen ginge es hier auch um unternehmensinterne Effizienzsteigerung. Generell sei ein Verständnis der User Experiences von großer Bedeutung, um die Software auf deren Basis kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Auf meine Frage hin, ob dieses Unterfangen schwierig und häufig unterschätzt sei, antwortet René, dass dem so sei und genau aus diesem Grund Guidewire mit seiner 20-jährigen Erfahrung und der ganzheitlich ausgerichtete Standardsoftware, mit dem Anspruch sämtliche Kundenbedürfnisse zu befriedigen, für Versicherer unverzichtbar sei.
Auch in der Übernahme von lästigen IT-Aufgaben des Versicherers sei Guidewire erfahren. Inzwischen gibt es Start-ups, die praktisch gar keine Rechner mehr besitzen, sondern exklusiv auf externe Lösungen setzen. Gerade in Deutschland sei die Furcht vor diesem Wandel, so Schoenauer, besonders groß. Dabei hängt man hierzulande schlichtweg dem Trend hinterher. Die Auslagerung von Kernversicherungssystemen und der Standardsoftware in die Cloud sei der logische, nächste Evolutionsschritt. Die Vorteile insbesondere in den Bereichen der IT- und Fachbereichsagilität seien offensichtlich.
Meine Frage, ob diese Lösungen für sämtliche Versicherer interessant sind, beantwortet er mit ja. Software as a Service (SaaS) in jedem Fall, während sich Guidewire vor allem auf Schaden- und Unfallversicherungen spezialisiert.
Auch auf die Themen K.I. und Ökosysteme kommen wir zu sprechen. So kämen im Bereich der Risikobewertung inzwischen Maschinenlernalgorithmen zur Anwendung. Laut der bekannten McKinsey Studie werden im Jahr 2025 rund 30 Prozent der weltweiten Umsätze über digitale Ökosysteme generiert. Damit sei die Frage, so Schoenauer, ob es Versicherern gelingt eigene Ökosysteme aufzubauen von zentraler Bedeutung.
Zum Abschluss gibt er mir noch einen Ausblick, was wir in den nächsten 12 Monaten von Guidewire erwarten können. Hier spricht Schoenauer über den Guidewire Marketplace, häufigere Updates sowie die Wichtigkeit von Automatisierung im Schadensmanagement.
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43 Minuten
In einer neuen Folge spreche ich mit Dr. Arne Barinka, Vorstand der RheinLand Versicherungen über die Notwendigkeit der Versicherer, mehr in die Nutzerfreundlichkeit und in gutes Design ihrer Produkte zu investieren.
Mit Produkten meinen wir hier sowohl klassische Versicherungsprodukte als auch moderne digitale Produkte wie beispielsweise mobile Apps. Laut Arne müssen sich hier die Produktverantwortlichen darauf konzentrieren, Sprache von beispielsweise AVBs einfacher zu gestalten und auch die Produktkonditionen insgesamt so zu vereinfachen, dass es jeder ohne Probleme versteht. Nach ihm müssen Produkte so einfach sein, dass sie in Form eines “Elevator-Pitches” – eine Produktpräsentation in der Zeit, die jemand in einem Aufzug verbringt – erklärt werden können.
Auf meine Frage hin, ob Klauseln dann aufgeweicht werden antwortet Barinka, dass das nicht zwangsläufig der Fall sein muss. Es gehe vielmehr darum, durch kluges Nachdenken Fragebögen und auch Kriterien so zusammenzufassen, dass sie einfacher zu verstehen aber gleichzeitig juristisch einwandfrei sind. Als Beispiel nennt er, dass oft ungefähre Angaben bei Körpergewicht und Körpergröße ausreichen würden, um ein Produkt zu policieren, die Versicherer aber oft dennoch die Angaben auf das Kilogramm oder den Zentimeter genau abfragen würden.
Dieses Ziel könne laut des Versicherungsprofis erreicht werden, in dem in Entwicklungsprozessen neuer Produkte mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einbezogen werden, die direkten Kundenkontakt haben. Diese können besser die Perspektive der Kunden einbringen, suggeriert Arne.
Wir sprechen auch über neue Apps für Vermittler, die den Kunden mehr in den Fokus rücken. Laut Arne müssen die Apps so einfach und so gut gestaltet werden, dass Vermittler und Kunden gemeinsam an einem Tisch sitzen und an der App den eigenen Vertrag gestalten können.
Wir sprechen auch darüber, wer denn nun für die Entwicklung dieser neuen Produkte verantwortlich sein sollte und schließen mit der Meinung, dass die Versicherer den mit einfachen Produkten verbundenen Aufwand noch viel zu oft unterschätzen.
#cio #rheinland #vorstand
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Mit Produkten meinen wir hier sowohl klassische Versicherungsprodukte als auch moderne digitale Produkte wie beispielsweise mobile Apps. Laut Arne müssen sich hier die Produktverantwortlichen darauf konzentrieren, Sprache von beispielsweise AVBs einfacher zu gestalten und auch die Produktkonditionen insgesamt so zu vereinfachen, dass es jeder ohne Probleme versteht. Nach ihm müssen Produkte so einfach sein, dass sie in Form eines “Elevator-Pitches” – eine Produktpräsentation in der Zeit, die jemand in einem Aufzug verbringt – erklärt werden können.
Auf meine Frage hin, ob Klauseln dann aufgeweicht werden antwortet Barinka, dass das nicht zwangsläufig der Fall sein muss. Es gehe vielmehr darum, durch kluges Nachdenken Fragebögen und auch Kriterien so zusammenzufassen, dass sie einfacher zu verstehen aber gleichzeitig juristisch einwandfrei sind. Als Beispiel nennt er, dass oft ungefähre Angaben bei Körpergewicht und Körpergröße ausreichen würden, um ein Produkt zu policieren, die Versicherer aber oft dennoch die Angaben auf das Kilogramm oder den Zentimeter genau abfragen würden.
Dieses Ziel könne laut des Versicherungsprofis erreicht werden, in dem in Entwicklungsprozessen neuer Produkte mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einbezogen werden, die direkten Kundenkontakt haben. Diese können besser die Perspektive der Kunden einbringen, suggeriert Arne.
Wir sprechen auch über neue Apps für Vermittler, die den Kunden mehr in den Fokus rücken. Laut Arne müssen die Apps so einfach und so gut gestaltet werden, dass Vermittler und Kunden gemeinsam an einem Tisch sitzen und an der App den eigenen Vertrag gestalten können.
Wir sprechen auch darüber, wer denn nun für die Entwicklung dieser neuen Produkte verantwortlich sein sollte und schließen mit der Meinung, dass die Versicherer den mit einfachen Produkten verbundenen Aufwand noch viel zu oft unterschätzen.
#cio #rheinland #vorstand
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21 Minuten
In dieser Ausgabe berichten die Branchen-Vorstände Harald Rosenberger (NÜRNBERGER Versicherungen), Stefanie Schlick (Dialog Versicherungen) und Oliver Lang (ONE Insurance) und Digital-Experten Fyn Monshausen (Head of Digital Sales, ROLAND Rechtsschutz) und Arne Stoschek (Geschäftsführer MINDSET MOVERS) von ihren Erfahrungen mit der neuen Hype-App Clubhouse.
Für alle, die Clubhouse nicht kennen: Es ist eine App, die digitale Live-Veranstaltungen noch einfacher zu den Teilnehmern bringen will. Nutzer können sich in verschiedenen Räumen einfinden, die jeweils aus einer Bühne und einem Teilnehmerkreis besteht. Während Teilnehmer zuhören, können Gäste auf der Bühne auch reden. Während einer der vielen spontanen oder geplanten Sessions wechseln unter Umständen auch Teilnehmer auf die Bühne und anders herum. In der App kann jeder Nutzer anderen Nutzern folgen und über einen Feed bekommen Nutzer informationen dazu, welche Räume gerade verfügbar sind und wo sich die eigenen “Freunde” befinden.
Arne Stoschek berichtet davon berichtet, dass er Clubhouse schon sehr früh gesehen und ausprobiert hat. Er ist außerdem Veranstalter einer eigenen Gesprächsreihe, wo er und seine Gäste über Sinnhaftigkeit im Unternehmertum reden. Es zeigt sich aber auch, dass sich das Interesse darüber hinaus bei den Gesprächspartnern im Podcast in Grenzen hält. Oliver Lang berichtet beispielsweise, dass er Clubhouse zwar getestet hat, aber bisher kein für ihn attraktives Angebot vorhanden war. Auch Stefanie Schlick sieht den Vorteil in der unkomplizierten Teilnahme während beispielsweise einer Autofahrt, aber stellt die Frage, ob die Tatsache, dass die Gespräche ausschließlich live übertragen werden, nicht auch ein Hinderungsgrund für die Teilnehmer sei.
Zum Thema Hype sind wir uns einig, dass Clubhouse zwar jetzt aufgrund der künstlichen Verknappung des Angebots eine große Aufmerksamkeit erfährt, diese aber in Teilen schon wieder abflacht.
Insgesamt ist Clubhouse aber eine spannende Ergänzung zu Podcasts, bei der sich jeder selbst fragen muss, ob ein weitere Social Network in dem eigenen App-Portfolio wirklich notwendig ist. Oliver Lang kommentiert zum Schluss, dass seiner Meinung nach die spannendsten Leute selten das Rampenlicht suchen, daher auch nicht in derartigen Apps zu finden sein würden.
Gäste in dieser Ausgabe
Harald Rosenberger, Vorstand NÜRNBERGER Versicherungen
Stefanie Schlick, Vorstand Dialog Versicherungen
Oliver Lang, CEO ONE Insurance
Fynn Monshausen, Head of Digital Sales, ROLAND Rechtsschutz
Arne Stoschek, Geschäftsführer MINDSET MOVERS
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Arne Stoschek berichtet davon berichtet, dass er Clubhouse schon sehr früh gesehen und ausprobiert hat. Er ist außerdem Veranstalter einer eigenen Gesprächsreihe, wo er und seine Gäste über Sinnhaftigkeit im Unternehmertum reden. Es zeigt sich aber auch, dass sich das Interesse darüber hinaus bei den Gesprächspartnern im Podcast in Grenzen hält. Oliver Lang berichtet beispielsweise, dass er Clubhouse zwar getestet hat, aber bisher kein für ihn attraktives Angebot vorhanden war. Auch Stefanie Schlick sieht den Vorteil in der unkomplizierten Teilnahme während beispielsweise einer Autofahrt, aber stellt die Frage, ob die Tatsache, dass die Gespräche ausschließlich live übertragen werden, nicht auch ein Hinderungsgrund für die Teilnehmer sei.
Zum Thema Hype sind wir uns einig, dass Clubhouse zwar jetzt aufgrund der künstlichen Verknappung des Angebots eine große Aufmerksamkeit erfährt, diese aber in Teilen schon wieder abflacht.
Insgesamt ist Clubhouse aber eine spannende Ergänzung zu Podcasts, bei der sich jeder selbst fragen muss, ob ein weitere Social Network in dem eigenen App-Portfolio wirklich notwendig ist. Oliver Lang kommentiert zum Schluss, dass seiner Meinung nach die spannendsten Leute selten das Rampenlicht suchen, daher auch nicht in derartigen Apps zu finden sein würden.
Gäste in dieser Ausgabe
Harald Rosenberger, Vorstand NÜRNBERGER Versicherungen
Stefanie Schlick, Vorstand Dialog Versicherungen
Oliver Lang, CEO ONE Insurance
Fynn Monshausen, Head of Digital Sales, ROLAND Rechtsschutz
Arne Stoschek, Geschäftsführer MINDSET MOVERS
The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
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43 Minuten
Der Begriff der Ökosysteme ist in aller Munde. Dass ein Versicherer in Ökosysteme investieren sollte, ist den meisten bewusst. Was ein Ökosystem nun ist und wie im Einzelfall darauf reagiert werden sollte, darüber spreche ich mit Dr. Gerrit Böhm, Mitglied der Vorstände der VOLKSWOHL BUND Versicherungen.
Wir sind uns zunächst einig, dass der Begriff Ökosystem neben AI und Blockchain zu den Begriffen mit dem meisten Hype gehört. Laut Gerrit ist es hier wichtig, die richtige Balance des Investments zu finden. Niemand solle dem Hype blind folgen, aber ihn auch nicht blind links liegen lassen. Während es Ökosysteme in anderer Form bereits lange gibt, betont er, dass es sich hier um neue Sparten, wie beispielsweise Mobility oder Gesundheit, handelt.
Ein wichtiger Aspekt besteht für uns darin, dass sich jeder Teilnehmer in einem Ökosystem noch viel mehr als zuvor bewusst werden muss, welche Rolle er einnehmen will. Die Rolle eines Makler-Versicherers ohne Kontakt zum Endkunden sei anders, als die Rolle eines Versicherer mit Kontakt zum Endkunden. Gerrit betont, dass aktuell in erster Linie der Vertriebsweg für Versicherungsprodukte angegriffen wird.
Bei dem Thema der Schnittstellen und der Einfachheit der Integration haben wir verschiedene Vorstellungen, wie vorgegangen werden sollte. Gerrit bevorzugt einen multiplen Ansatz mit Präferenz für Vielfältigkeit und geringe Abhängigkeiten.
In der Summe sind wir uns aber einig, dass der Definition der eigenen Rolle und den adäquat umgesetzten Integrationsprozesse die meisten Bedeutung zukommen sollte.
Links in dieser Ausgabe
Zum LinkedIn-Profil von Dr. Gerrit Böhm
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Ein wichtiger Aspekt besteht für uns darin, dass sich jeder Teilnehmer in einem Ökosystem noch viel mehr als zuvor bewusst werden muss, welche Rolle er einnehmen will. Die Rolle eines Makler-Versicherers ohne Kontakt zum Endkunden sei anders, als die Rolle eines Versicherer mit Kontakt zum Endkunden. Gerrit betont, dass aktuell in erster Linie der Vertriebsweg für Versicherungsprodukte angegriffen wird.
Bei dem Thema der Schnittstellen und der Einfachheit der Integration haben wir verschiedene Vorstellungen, wie vorgegangen werden sollte. Gerrit bevorzugt einen multiplen Ansatz mit Präferenz für Vielfältigkeit und geringe Abhängigkeiten.
In der Summe sind wir uns aber einig, dass der Definition der eigenen Rolle und den adäquat umgesetzten Integrationsprozesse die meisten Bedeutung zukommen sollte.
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28 Minuten
Patrick ist Professor für unter anderem künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sowie Bildverstehen und Sprachverarbeitung an der Technischen Hochschule Deggendorf und wir sprechen darüber, was heute mit künstlicher Intelligenz möglich ist und was nicht.
Er spricht unter anderem darüber, dass es zwei Arten von künstlicher Intelligenz gibt: Expertensysteme und maschinelles Lernen.
Expertensysteme gibt es schon länger und maschinelles Lernen wird jetzt mehr und mehr relevant. Seine Vermutung ist, dass es in Zukunft AI-Systeme geben wird, die auf beide Konzepte zurückgreifen werden.
Wir besprechen auch, dass unter Umständen bereits eine fünfstellige Anzahl an Trainingsdatensätzen ausreichen, um ein Modell für maschinelles Lernen zu trainieren und dass man bestehende Datensätze auch “aufbohren” kann, um das Modell etwas besser zu machen.
Am Ende schließen wir aber mit der Aussage, dass in künstlicher Intelligenz eigentlich nicht viel intelligentes steckt, sondern dass das alles mathematische Modelle sind, die noch einen weiten Weg vor sich haben.
Links in dieser Ausgabe
Zum LinkedIn-Profil von Prof. Patrick Glauner
Patrick’s Buch “Innovative Technologies for Market Leadership”
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Wir besprechen auch, dass unter Umständen bereits eine fünfstellige Anzahl an Trainingsdatensätzen ausreichen, um ein Modell für maschinelles Lernen zu trainieren und dass man bestehende Datensätze auch “aufbohren” kann, um das Modell etwas besser zu machen.
Am Ende schließen wir aber mit der Aussage, dass in künstlicher Intelligenz eigentlich nicht viel intelligentes steckt, sondern dass das alles mathematische Modelle sind, die noch einen weiten Weg vor sich haben.
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59 Minuten
Jens ist CEO der myLife Lebensversicherung AG und wir sprechen darüber, was mittelständische Versicherer machen müssen, um im digitalen Wandel relevant zu bleiben und zu wachsen.
Wir reden darüber, wie sie ihre IT aufgesetzt haben. Sie nutzen beispielsweise Standardsoftware, die sie weiterentwickeln. Damit können sie die Fondskäufe und -verkäufe für ihre Kunden vollautomatisch abwickeln.
Jens erzählt auch von zwei Dimensionen der Innovationsfähigkeit, die (Lebens-)Versicherer brauchen. Für ihn sind das Kreativivität und die Fähigkeit zur Umsetzung. Auch diskutieren wir, warum der Vertrieb von Lebensversicherungen weiterhin über Berater laufen wird.
Das ist mein Lieblingszitat in dieser Ausgabe: “Versicherungsschutz ist das einzige, das du dir nur kaufen kannst, wenn du es nicht brauchst.”
Insgesamt kommen wir natürlich auch wieder auf die Kultur zu sprechen. Bei der myLife hilft eine positive und konstruktive Zusammenarbeit dabei, neue Produkte zu entwickeln und bestehende zu verbessern.
Links in dieser Ausgabe
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Das ist mein Lieblingszitat in dieser Ausgabe: “Versicherungsschutz ist das einzige, das du dir nur kaufen kannst, wenn du es nicht brauchst.”
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16 Minuten
Basierend auf meinem Gastbeitrag erkläre ich, warum Blockchain für die Versicherungsbranche nicht relevant ist.
Du lernst die Antworten auf folgende Fragen
Wie funktioniert die Blockchain? Was ist Mining? Was ist eine Distributed Ledger Technologie?
Welches grundlegende Prinzip unterliegt der Blockchain, das für die Versicherungswirtschaft in Deutschland nicht relevant ist?
#monolog
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48 Minuten
Mit Ralf Oestereich rede ich darüber
Woher die IT kommt und warum die Technik von vor 20 Jahre heute veraltet ist
Inwiefern die neue Zusammenarbeit der IT-Teams auch neue Technik erfordert
Was der Unterschied zwischen IT und Digital ist
Was technische Schuld ist und wie viel ich in die Pflege meiner IT pro Jahr investieren muss
Woran ich erkenne, wie gut meine IT aufgestellt ist
Ob ich ein Kernversicherungssystem lieber selbst entwickle oder “von der Stange” kaufe
Wie ich IT-Sicherheit und Produktivität balanciere
Ob RPA eine Brückentechnologie ist
#cio #vorstand #sdk
Links in dieser Ausgabe
Zum LinkedIn-Profil von Ralf
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Inwiefern die neue Zusammenarbeit der IT-Teams auch neue Technik erfordert
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Woran ich erkenne, wie gut meine IT aufgestellt ist
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Wie ich IT-Sicherheit und Produktivität balanciere
Ob RPA eine Brückentechnologie ist
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48 Minuten
Otto ist Unternehmer und hat die Digitaleinheit der Bundeswehr aufgebaut. Er kennt sich aus mit komplexen Strukturen und großen Organisationen und weiß, wie man sie in das neue, digitale Zeitalter bringt.
Das sind unsere Themen
Wie müssen Konzerne und Vorstände in Zukunft denken?
Welche Fähigkeiten brauchen große Organisationen in Zukunft?
Wie müssen Konzerne mit ihren Tochterunternehmen, Bereichen, Abteilungen zusammenarbeiten?
Was passiert mit denen, die sich nicht transformieren?
Was können sich Konzerne von Unternehmern abschauen?
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Welche Fähigkeiten brauchen große Organisationen in Zukunft?
Wie müssen Konzerne mit ihren Tochterunternehmen, Bereichen, Abteilungen zusammenarbeiten?
Was passiert mit denen, die sich nicht transformieren?
Was können sich Konzerne von Unternehmern abschauen?
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41 Minuten
Mark Klein ist seit 2016 CDO der ERGO Group und hat mit einem Team von Experten Robotic Process Automation eingeführt. Sein Team und er entlasten dabei die Organisation, indem wiederkehrende Aufgaben von automatisierten Programmen bearbeitet werden.
Mit Mark Klein rede ich darüber
Was Robotic Process Automation genau ist
Wie der Plan zur Einführung entstanden ist
Wie sie RPA letztlich eingeführt haben
Wie wichtig Fokus ist
Was die Erfolgskriterien hinter dem Projekt waren
#cdo #ergo #vorstand
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Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung
Gespräche zur digitalen Transformation in der Versicherungswirtschaft