Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung Archiv
355 Episoden
34 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Dorothee Christiani, CSR Managerin der BKK VBU, Maxana Baltruweit, strategische Umweltmanagerin bei der AOK und Susanne Gläser, Unternehmensstrategin bei der SBK.
Dorothee erklärt nach der Bedeutung des Begriffs “Nachhaltigkeit” gefragt, dass der soziale Aspekt schon immer eine große Rolle bei den GKVs gespielt hat. Der ökologische Aspekt kommt neu dazu. Entsprechend muss für auf Nachhaltigkeit beruhende Produkte und Dienstleistungen eine gesellschaftliche Akzeptanz geschaffen werden. Maxana meint dazu: Dies geschehe bei den GKVs v. a. durch den Bezug auf das Thema Gesundheit. Der Klimawandel erhöht beispielsweise die Gefahren von Hitzewellen und Hitzetoten.
Dennoch geht der Begriff der Nachhaltigkeit weit über ökologische Aspekte hinaus. Dorothee erklärt, dass “niedriger Preis” nicht gleichbedeutend mit “wirtschaftlich” sei. Ein Fokus auf Profitmaximierung im Hier und Jetzt greife zu kurz. Zur Umsetzung all der Vorhaben seien einerseits Zertifikate wie die des blauen Engels, FSC oder Cradle to Cradle hilfreich. Der Gesetzgeber fordert zudem die Stärkung der Eigenkompetenz jedes Einzelnen in einer Gesellschaft.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
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Dorothee erklärt nach der Bedeutung des Begriffs “Nachhaltigkeit” gefragt, dass der soziale Aspekt schon immer eine große Rolle bei den GKVs gespielt hat. Der ökologische Aspekt kommt neu dazu. Entsprechend muss für auf Nachhaltigkeit beruhende Produkte und Dienstleistungen eine gesellschaftliche Akzeptanz geschaffen werden. Maxana meint dazu: Dies geschehe bei den GKVs v. a. durch den Bezug auf das Thema Gesundheit. Der Klimawandel erhöht beispielsweise die Gefahren von Hitzewellen und Hitzetoten.
Dennoch geht der Begriff der Nachhaltigkeit weit über ökologische Aspekte hinaus. Dorothee erklärt, dass “niedriger Preis” nicht gleichbedeutend mit “wirtschaftlich” sei. Ein Fokus auf Profitmaximierung im Hier und Jetzt greife zu kurz. Zur Umsetzung all der Vorhaben seien einerseits Zertifikate wie die des blauen Engels, FSC oder Cradle to Cradle hilfreich. Der Gesetzgeber fordert zudem die Stärkung der Eigenkompetenz jedes Einzelnen in einer Gesellschaft.
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11 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Tim Stauffenberg, Experte für Nachhaltigkeitsmanagement bei der Gothaer.
Die Gothaer existiert seit 1820 und gilt als eines der renommiertesten Versicherungsunternehmen in Deutschland. Mit über vier Millionen Mitgliedern stellt sie auch eines der größten hierzulande dar.
Produkte sind oft zu komplex für den Kunden, meint Tim Stauffenberg. Jetzt kommen noch die Nachhaltigkeitskomponenten hinzu. Der Stellenwert der Berater vor Ort wird im Gegenzug umso größer. Diese seien für viele Kunden gleichbedeutend mit dem Versicherer, sagt er weiter. Die Aufgabe der Berater sei es, zu erklären, welche Rolle die Nachhaltigkeit für den Kunden spielen kann. Tim erklärt: Insbesondere die Kapitalanlage und Altersvorsorge sind in letzter Zeit mit dem Thema Nachhaltigkeit in Berührung gekommen.
Auf meine Frage hin, ob im Hinblick darauf auf Rendite verzichtet werden müsse, antwortet Tim: Das sei noch nicht abzusehen. Er glaubt aber, dass hier eine große Chance liegt. Die Wirtschaft entwickelt sich immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit. Wer früh auf den Zug aufspringt, profitiert am meisten. Der Vertrieb sei indes noch nicht völlig CO²-neutral aufgestellt. Die Außendarstellung werde aber ein zunehmend wichtiges.
#gothaer #nachhaltigkeit #vertrieb
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Auf meine Frage hin, ob im Hinblick darauf auf Rendite verzichtet werden müsse, antwortet Tim: Das sei noch nicht abzusehen. Er glaubt aber, dass hier eine große Chance liegt. Die Wirtschaft entwickelt sich immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit. Wer früh auf den Zug aufspringt, profitiert am meisten. Der Vertrieb sei indes noch nicht völlig CO²-neutral aufgestellt. Die Außendarstellung werde aber ein zunehmend wichtiges.
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46 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Alex Tomenendal, Delivery Partner bei Endava und Alex Wiggert, früherer Digital Transformation Stratege.
Endava ist ein globaler Anbieter für digitale Transformationen mit Schwerpunkt auf agile Entwicklung. Das Unternehmen besitzt weltweit 12.000 Mitarbeiter an 56 Standorten.
Alex Tomenendal sieht in der zunehmenden Standardisierung der Schnittstellen - API - eine Chance zu mehr Effizienz und der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Dies würde nicht nur den Austausch innerhalb einer Organisation vereinfachen, sondern zudem mit anderen - sogar branchenfremden - Kooperationspartnern.
Alex Wiggert fügt hinzu, warum Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nur noch in wenigen Fällen Sinn machen. Viele Partner unterstützen das heute gar nicht mehr. Allerdings ginge es bei der Standardisierung nicht nur um einen technischen Prozess. Genauso wichtig sei es, das entsprechende Mindset ins Unternehmen zu bringen. Der “API First” Ansatz - also API bei der Programmierung neuer Funktionalitäten gleich mit aufzusetzen - setze sich zunehmend durch, sagt er weiter. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die Instandhaltung sei günstiger und es gäbe mehr Möglichkeiten, von aktuellen Marktstandards zu profitieren. Zwar seien heute noch viele Versicherer ein Stück weit entfernt davon. Allerdings sei das Ganze kein “Upfront-Investment” mehr, wie Alex Tomenendal meint. Es sei bereits ein gewisser Konsens am Markt zu erkennen.
#openinsurance #api
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Alex Wiggert fügt hinzu, warum Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nur noch in wenigen Fällen Sinn machen. Viele Partner unterstützen das heute gar nicht mehr. Allerdings ginge es bei der Standardisierung nicht nur um einen technischen Prozess. Genauso wichtig sei es, das entsprechende Mindset ins Unternehmen zu bringen. Der “API First” Ansatz - also API bei der Programmierung neuer Funktionalitäten gleich mit aufzusetzen - setze sich zunehmend durch, sagt er weiter. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die Instandhaltung sei günstiger und es gäbe mehr Möglichkeiten, von aktuellen Marktstandards zu profitieren. Zwar seien heute noch viele Versicherer ein Stück weit entfernt davon. Allerdings sei das Ganze kein “Upfront-Investment” mehr, wie Alex Tomenendal meint. Es sei bereits ein gewisser Konsens am Markt zu erkennen.
#openinsurance #api
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11 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Harald Epple, CFO bei der Gothaer.
Die Gothaer existiert seit 1820 und gilt als eines der renommiertesten Versicherungsunternehmen in Deutschland. Mit über vier Millionen Mitgliedern stellt sie auch eines der größten hierzulande dar.
In dieser Ausgabe geht es um nachhaltige Kapitalanlage bei der Gothaer. Die Gothaer hat 1,4 Milliarden ihrer Kapitalanlage in erneuerbare Energien investiert. In Deutschland liegt der Wert für die gesamte Versicherungsbranche bei 11 Milliarden. Der Hebel, der der Gothaer zur Verfügung steht, ist enorm.
Harald Epple formuliert zu Beginn unseres Gesprächs das Problem: Wie kann die Finanzwirtschaft die Realwirtschaft transformieren? Durch die große Geldmenge in diesem Bereich haben Versicherer einen erheblichen Einfluss auf andere Unternehmen. Das Ziel dürfe jedoch nicht ausschließlich auf der Reduktion von CO² liegen. Die Funktionalität der Wirtschaft dürfe nicht auf der Strecke bleiben, meint Harald. Den Kunden helfe man, indem z. B. eine CO²-Bilanz aufgestellt wird. Außerdem kann aufgezeigt werden, welche Maßnahmen zu mehr Nachhaltigkeit getroffen werden können, so Harald weiter.
#gothaer #cfo #nachhaltigkeit
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Harald Epple formuliert zu Beginn unseres Gesprächs das Problem: Wie kann die Finanzwirtschaft die Realwirtschaft transformieren? Durch die große Geldmenge in diesem Bereich haben Versicherer einen erheblichen Einfluss auf andere Unternehmen. Das Ziel dürfe jedoch nicht ausschließlich auf der Reduktion von CO² liegen. Die Funktionalität der Wirtschaft dürfe nicht auf der Strecke bleiben, meint Harald. Den Kunden helfe man, indem z. B. eine CO²-Bilanz aufgestellt wird. Außerdem kann aufgezeigt werden, welche Maßnahmen zu mehr Nachhaltigkeit getroffen werden können, so Harald weiter.
#gothaer #cfo #nachhaltigkeit
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18 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Martin Ossadnik, Abteilungsleiter Service und Marketing bei Markel und Stefan Engl, CEO und Co-Founder bei DeepOpinion.
Markel ist ein Versicherer, der in Deutschland seit rund zehn Jahren und weltweit seit 90 Jahren am Start ist. Sie bezeichnen sich als globalen Spezialversicherer mit Fokus auf gewerblicher Haftpflicht.
DeepOpinion betreibt KI-Forschung im Bereich Prozessautomatisierung. Sie sind spezialisiert auf intelligente Automatisierungen unter der Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz.
Texterkennung bei eingereichten Formularen ist nur eine der tagtäglichen Aufgaben, die bei Versicherern anfallen. Schickt ein Makler oder Kunde etwas in Textform ein, muss dies ausgelesen und weiterverarbeitet werden. Fehler, die während dieses Prozesses auftauchen können, sind z. B: Eine Information fehlt oder kann nicht ausgelesen werden. Ein zusätzlicher Servicemitarbeiter werde für derlei Aufgaben fällig, sagt Martin. Im schlimmsten Fall drohe gar der Verlust des Kunden.
Hier kommt Stefan mit DeepOpinion ins Spiel. Es gilt stets herauszufinden, welche Informationen in einem Dokument stecken. Texte müssen digitalisiert, klassifiziert und anschließend an die richtige Stelle im Unternehmen weitergeleitet werden. All dies geschehe unter der Mithilfe von Künstlicher Intelligenz, erklärt Stefan. Diese erkennt: Um welche Person, Versicherungshöhe usw. handelt es sich? Am Ende werden diese Informationen in das System (z. B. CRM-System) des Versicherers integriert. Ein manuelles Eintippen ist nicht mehr nötig. Auf diese Weise würden Service- und Sachbearbeiter entlastet, sagt er.
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Texterkennung bei eingereichten Formularen ist nur eine der tagtäglichen Aufgaben, die bei Versicherern anfallen. Schickt ein Makler oder Kunde etwas in Textform ein, muss dies ausgelesen und weiterverarbeitet werden. Fehler, die während dieses Prozesses auftauchen können, sind z. B: Eine Information fehlt oder kann nicht ausgelesen werden. Ein zusätzlicher Servicemitarbeiter werde für derlei Aufgaben fällig, sagt Martin. Im schlimmsten Fall drohe gar der Verlust des Kunden.
Hier kommt Stefan mit DeepOpinion ins Spiel. Es gilt stets herauszufinden, welche Informationen in einem Dokument stecken. Texte müssen digitalisiert, klassifiziert und anschließend an die richtige Stelle im Unternehmen weitergeleitet werden. All dies geschehe unter der Mithilfe von Künstlicher Intelligenz, erklärt Stefan. Diese erkennt: Um welche Person, Versicherungshöhe usw. handelt es sich? Am Ende werden diese Informationen in das System (z. B. CRM-System) des Versicherers integriert. Ein manuelles Eintippen ist nicht mehr nötig. Auf diese Weise würden Service- und Sachbearbeiter entlastet, sagt er.
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11 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Svetlana Thaller-Honold, Leiterin des Nachhaltigkeitsmanagements bei der Gothaer.
Die Gothaer existiert seit 1820 und gilt als eines der renommiertesten Versicherungsunternehmen in Deutschland. Mit über vier Millionen Mitgliedern stellt sie auch eines der größten hierzulande dar.
Seit einigen Jahren spielen die Themen soziale und ökologische Verantwortung für Unternehmen eine größer werdende Rolle. Dies zeigt sich bei der Gothaer in der Etablierung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Für diese ist Svetlana mitverantwortlich. Ohne eine entsprechende Strategie würde Nachhaltigkeit “beliebig” werden, erklärt sie.
Es gelte, das Thema Nachhaltigkeit strukturell bei der Gothaer zu verankern. Konkret betrifft das die Kapitalanlage und die Versicherungsprodukte. Die Gothaer investiert 34 Milliarden Euro. Bis 2050 hat man sich das Ziel gesetzt, die gesamte Kapitalanlage klimaneutral zu gestalten. Das Durchsetzen von Zielen und Indikatoren ist mit vielen Widrigkeiten verbunden. Langjährige Gewohnheiten zu verändern ist schwierig, sagt sie. Dennoch ist das Thema Nachhaltigkeit für das Unternehmen von zentraler Bedeutung.
#gothaer #nachhaltigkeit
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Seit einigen Jahren spielen die Themen soziale und ökologische Verantwortung für Unternehmen eine größer werdende Rolle. Dies zeigt sich bei der Gothaer in der Etablierung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Für diese ist Svetlana mitverantwortlich. Ohne eine entsprechende Strategie würde Nachhaltigkeit “beliebig” werden, erklärt sie.
Es gelte, das Thema Nachhaltigkeit strukturell bei der Gothaer zu verankern. Konkret betrifft das die Kapitalanlage und die Versicherungsprodukte. Die Gothaer investiert 34 Milliarden Euro. Bis 2050 hat man sich das Ziel gesetzt, die gesamte Kapitalanlage klimaneutral zu gestalten. Das Durchsetzen von Zielen und Indikatoren ist mit vielen Widrigkeiten verbunden. Langjährige Gewohnheiten zu verändern ist schwierig, sagt sie. Dennoch ist das Thema Nachhaltigkeit für das Unternehmen von zentraler Bedeutung.
#gothaer #nachhaltigkeit
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26 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Oliver Schoeller, CEO bei der Gothaer.
Die Gothaer existiert seit 1820 und gilt als eines der renommiertesten Versicherungsunternehmen in Deutschland. Mit über vier Millionen Mitgliedern stellt sie auch eines der größten hierzulande dar.
Oliver Schoeller sieht das Thema Nachhaltigkeit als zentral für Versicherer an. Das liegt zum einen daran, dass es eine der größten Herausforderungen unserer Zeit darstellt. Zum anderen besitzen Versicherer große Hebel, um in Deutschland etwas zu bewegen, erklärt er. Auf formaler Ebene lässt sich zunächst festhalten: Die Gothaer versichert nicht nur große Naturereignisse, sondern ist führend in der Absicherung von Erneuerbare-Energie-Anlagen wie Windkrafträdern. Nachhaltigkeit geht aber weit darüber hinaus.
Thema Kapitalanlagen: In Deutschland stecken über eine Billion Euro Wertschöpfungsanteil in den Kapitalanlagen. Die Frage, wo man investiere, sei daher sehr wichtig, sagt Schoeller. Für die Gothaer spiele das Thema erneuerbare Energien seit den 1990-er Jahren eine tragende Rolle. 1,5 Milliarden Euro Kapitalanlagen hat man in erneuerbare Energien gesteckt.
Schoeller beschreibt, dass auch Immobilien ein großer Treiber für CO2-Emmissionen sind. Hier betreibt die Gothaer ein sogenanntes “Active Investment”. Das bedeutet, sie wirken als Investoren aktiv auf ihr Portfolio ein, damit es nachhaltiger wird. Beispielsweise werden Fonds-Betreiber motiviert, etwas in Sachen Nachhaltigkeit zu unternehmen und zum Beispiel Solar-Panels auf dem Dach zu installieren.
Die Herausforderungen mögen groß sein und es werde der Gesellschaft viel abverlangt. Nicht zuletzt sei deshalb auch der Gesetzgeber gefragt, Initiativen in Gang zu bringen.
#ceo #gothaer #nachhaltigkeit #vorstand
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Oliver Schoeller sieht das Thema Nachhaltigkeit als zentral für Versicherer an. Das liegt zum einen daran, dass es eine der größten Herausforderungen unserer Zeit darstellt. Zum anderen besitzen Versicherer große Hebel, um in Deutschland etwas zu bewegen, erklärt er. Auf formaler Ebene lässt sich zunächst festhalten: Die Gothaer versichert nicht nur große Naturereignisse, sondern ist führend in der Absicherung von Erneuerbare-Energie-Anlagen wie Windkrafträdern. Nachhaltigkeit geht aber weit darüber hinaus.
Thema Kapitalanlagen: In Deutschland stecken über eine Billion Euro Wertschöpfungsanteil in den Kapitalanlagen. Die Frage, wo man investiere, sei daher sehr wichtig, sagt Schoeller. Für die Gothaer spiele das Thema erneuerbare Energien seit den 1990-er Jahren eine tragende Rolle. 1,5 Milliarden Euro Kapitalanlagen hat man in erneuerbare Energien gesteckt.
Schoeller beschreibt, dass auch Immobilien ein großer Treiber für CO2-Emmissionen sind. Hier betreibt die Gothaer ein sogenanntes “Active Investment”. Das bedeutet, sie wirken als Investoren aktiv auf ihr Portfolio ein, damit es nachhaltiger wird. Beispielsweise werden Fonds-Betreiber motiviert, etwas in Sachen Nachhaltigkeit zu unternehmen und zum Beispiel Solar-Panels auf dem Dach zu installieren.
Die Herausforderungen mögen groß sein und es werde der Gesellschaft viel abverlangt. Nicht zuletzt sei deshalb auch der Gesetzgeber gefragt, Initiativen in Gang zu bringen.
#ceo #gothaer #nachhaltigkeit #vorstand
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24 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Prof. Dr. Alexander Braun, Professor an der Universität St. Gallen.
Prof. Dr. Alexander Braun ist Professor an der Universität St. Gallen für Versicherung und Kapitalmärkte. Des Weiteren ist er Direktor am dortigen Institut für Versicherungswirtschaft. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich Innovation.
Alexander Braun hat auf der diesjährigen InsureNXT eine Rede zur Zukunft der Versicherungsbranche gehalten. Im Mittelpunkt stand die Frage über den richtigen Zeitpunkt für Innovationen. Alex kommt während unseres Gesprächs auf das Innovator's Dilemma zu sprechen. Hierin wird das Problem beschrieben, dass in produktiven Jahren kein Veränderungsdruck auf den Unternehmen liegt. Alex meint hingegen, dass gerade dann Veränderungen nötig seien. Mit Embedded Insurance nennt er ein Beispiel für eine gerade stattfindende Transformation.
Mit den InsurTechs hat es einen Ruck durch die Versicherungsbranche gegeben. Das wirke sich auf die etablierten Versicherer aus. Für Start-ups sei es einfacher, eine Wette auf ein spezifisches Geschäftsmodell zu platzieren. Die großen Versicherer haben hingegen die Mittel, mehrere Strategien zu fahren, erklärt Alex.
#innovateinsurance
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Alexander Braun hat auf der diesjährigen InsureNXT eine Rede zur Zukunft der Versicherungsbranche gehalten. Im Mittelpunkt stand die Frage über den richtigen Zeitpunkt für Innovationen. Alex kommt während unseres Gesprächs auf das Innovator's Dilemma zu sprechen. Hierin wird das Problem beschrieben, dass in produktiven Jahren kein Veränderungsdruck auf den Unternehmen liegt. Alex meint hingegen, dass gerade dann Veränderungen nötig seien. Mit Embedded Insurance nennt er ein Beispiel für eine gerade stattfindende Transformation.
Mit den InsurTechs hat es einen Ruck durch die Versicherungsbranche gegeben. Das wirke sich auf die etablierten Versicherer aus. Für Start-ups sei es einfacher, eine Wette auf ein spezifisches Geschäftsmodell zu platzieren. Die großen Versicherer haben hingegen die Mittel, mehrere Strategien zu fahren, erklärt Alex.
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26 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Bastian Knutzen, Founder von EMIL.
EMIL Group ist eine Technologiefirma aus Berlin. Ein Kernstück ist die EMIL Insurance Suite, die als Software as a Service Lösung für Versicherer fungiert. Damit ist es möglich, neue Produkte in kürzester Zeit zu entwickeln und den eigenen Bestand kostengünstiger zu verwalten. Weitere Informationen findet ihr hier !
EMIL entwickelt Software-as-a-Service-Lösungen, mit denen Versicherer ihre gesamte Wertschöpfungskette abdecken können. Es kann entweder die komplette EMIL Insurance Suite oder einzelne Module gegen eine Lizenzgebühr geordert werden. Investitionskosten fallen für Versicherer weg, erklärt Bastian. Kunden und EMIL haben ein gemeinsames Interesse: Die erfolgreiche Weiterentwicklung der Plattform.
Die Bedienung der Suite basiere auf Frontend-Funktionen. Es ließe sich schnell mit der Entwicklung neuer Produkte beginnen, so Bastian. No-Code- bzw. Low-Code-Lösungen vereinfachen den Prozess einmal mehr und verringern den Bedarf an IT-Ressourcen. Auf individuelle Kundenbedürfnisse könne EMIL rasch eingehen, meint Bastian weiter. Das sei durch das moderne Setup ohne Legacy-Systeme zu erklären. Die verschiedenen Programmiersprachen, die je nach Anwendungsfall zum Einsatz kommen können, tun ihr Übriges.
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EMIL entwickelt Software-as-a-Service-Lösungen, mit denen Versicherer ihre gesamte Wertschöpfungskette abdecken können. Es kann entweder die komplette EMIL Insurance Suite oder einzelne Module gegen eine Lizenzgebühr geordert werden. Investitionskosten fallen für Versicherer weg, erklärt Bastian. Kunden und EMIL haben ein gemeinsames Interesse: Die erfolgreiche Weiterentwicklung der Plattform.
Die Bedienung der Suite basiere auf Frontend-Funktionen. Es ließe sich schnell mit der Entwicklung neuer Produkte beginnen, so Bastian. No-Code- bzw. Low-Code-Lösungen vereinfachen den Prozess einmal mehr und verringern den Bedarf an IT-Ressourcen. Auf individuelle Kundenbedürfnisse könne EMIL rasch eingehen, meint Bastian weiter. Das sei durch das moderne Setup ohne Legacy-Systeme zu erklären. Die verschiedenen Programmiersprachen, die je nach Anwendungsfall zum Einsatz kommen können, tun ihr Übriges.
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14 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Alexander Tackenberg, Head of Business Development beim Digital Insurance Podcast.
Alex ist unser neues Teammitglied im Digital Insurance Podcast. Er und ich diskutieren in dieser Ausgabe über die Branche der Versicherungsmakler. Die Ausgangsfrage lautet: Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Makler? Alex gibt zu, dass er vor dem Abschluss seiner letzten Versicherungspolice selbständig einen Online-Vergleich vorgenommen hat. Der Gang zum Makler scheint in diesen Zeiten unnötig kostspielig und zeitintensiv zu sein. Zudem fehle der Branche der Nachwuchs, fügt er hinzu - das Durchschnittsalter bewegt sich bei ca. 50 Jahren.
Ich halte dagegen und prognostiziere: Das Geschäft wird sich in Zukunft in zwei Lager aufteilen. Die Self-Service-Kunden auf der einen Seite, die ohne Hilfe von außen nach geeigneten Versicherungen suchen werden. Auf der anderen Seite Leute, die sich qualitativ hochwertige Beratung hineinholen wollen. Gerade vor dem Abschluss einer kostspieligen Versicherung kann eine (auf Stundenbezahlung basierte) Beratung Sinn machen.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
Im neuen The State of Digital Insurance Fachmagazin machen CEOs, Vorstände und führende Branchenexperten Schluss mit dem Hype. Sie teilen ihre ungeschminkten Praxis-Strategien direkt aus dem Maschinenraum.
Die gedruckte Premium-Erstauflage ist streng limitiert. Sichere dir jetzt deinen Wissensvorsprung und bestelle dein Heft inklusive sofortigem Download der Webversion.
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Alex ist unser neues Teammitglied im Digital Insurance Podcast. Er und ich diskutieren in dieser Ausgabe über die Branche der Versicherungsmakler. Die Ausgangsfrage lautet: Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Makler? Alex gibt zu, dass er vor dem Abschluss seiner letzten Versicherungspolice selbständig einen Online-Vergleich vorgenommen hat. Der Gang zum Makler scheint in diesen Zeiten unnötig kostspielig und zeitintensiv zu sein. Zudem fehle der Branche der Nachwuchs, fügt er hinzu - das Durchschnittsalter bewegt sich bei ca. 50 Jahren.
Ich halte dagegen und prognostiziere: Das Geschäft wird sich in Zukunft in zwei Lager aufteilen. Die Self-Service-Kunden auf der einen Seite, die ohne Hilfe von außen nach geeigneten Versicherungen suchen werden. Auf der anderen Seite Leute, die sich qualitativ hochwertige Beratung hineinholen wollen. Gerade vor dem Abschluss einer kostspieligen Versicherung kann eine (auf Stundenbezahlung basierte) Beratung Sinn machen.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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29 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Frank Hippen, Gründer und CEO von Mehrwerk und Cedric Horstmann, Co-Founder und CEO von Ninebarc.
Die Mehrwerk GmbH wurde im Jahr 2011 in Bielefeld von Frank Hippen gegründet. Sie versprechen ihren Kunden, Erträge und Kundenbindung nachhaltig zu steigern. Dies gelingt durch den Vertrieb von Mehrwertleistungen.
Ninebarc ist eine all-in-one Vorsorgeplattform auf der Sie Dokumente wie eine Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und eine Testamentsvorlage erstellen, speichern und Ihren digitalen Nachlass für Angehörige in einem digitalem Tresor verwalten!
Ninebarc lässt sich auf mehrere Weisen an Banken- und Versicherungsprodukte koppeln, erklärt Frank. Cedric sieht die Verbindung von Ninebarc und Versicherern u. a. in der Möglichkeit, digitale Touchpoints zur Verfügung zu stellen. Ninebarc ist insbesondere auf den Gebieten Sterbegeld, Rechtsschutz und Pflegeversicherung unterwegs. Ein Beispiel im Sterbegeld nennt Cedric auch: So sei man aktuell im Tarif eines Partners integriert. Auf der Plattform können beispielsweise Dokumente den Nachlass betreffend hochgeladen werden. Die Integration kann generell über die unterschiedlichen Kanäle des Versicherers stattfinden oder in der Form eines White Label Produkts.
Frank erklärt, wie Mehrwerk seinen Kunden dabei hilft, Erträge zu steigern und die Kundenbindung zu verbessern. So empfiehlt man Banken beispielsweise, die Preise für Girokonten zu erhöhen und mit Zusatzleistungen auszustatten. Das führe zu höheren Margen als Preissenkungen. Kunden in diese Zusatzleistungen hineinzubekommen, funktioniere auch bei Ninebarc gut.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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Ninebarc ist eine all-in-one Vorsorgeplattform auf der Sie Dokumente wie eine Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und eine Testamentsvorlage erstellen, speichern und Ihren digitalen Nachlass für Angehörige in einem digitalem Tresor verwalten!
Ninebarc lässt sich auf mehrere Weisen an Banken- und Versicherungsprodukte koppeln, erklärt Frank. Cedric sieht die Verbindung von Ninebarc und Versicherern u. a. in der Möglichkeit, digitale Touchpoints zur Verfügung zu stellen. Ninebarc ist insbesondere auf den Gebieten Sterbegeld, Rechtsschutz und Pflegeversicherung unterwegs. Ein Beispiel im Sterbegeld nennt Cedric auch: So sei man aktuell im Tarif eines Partners integriert. Auf der Plattform können beispielsweise Dokumente den Nachlass betreffend hochgeladen werden. Die Integration kann generell über die unterschiedlichen Kanäle des Versicherers stattfinden oder in der Form eines White Label Produkts.
Frank erklärt, wie Mehrwerk seinen Kunden dabei hilft, Erträge zu steigern und die Kundenbindung zu verbessern. So empfiehlt man Banken beispielsweise, die Preise für Girokonten zu erhöhen und mit Zusatzleistungen auszustatten. Das führe zu höheren Margen als Preissenkungen. Kunden in diese Zusatzleistungen hineinzubekommen, funktioniere auch bei Ninebarc gut.
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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12 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich darüber, welche Rolle Daten im digitalen Wandel spielen.
Über die Wichtigkeit von Daten müssen keine Worte mehr verloren werden. Damit Daten Entscheidungsprozesse verbessern können, sind einige Dinge zu beachten:
Wo kommen welche Daten her und wie bekomme ich sie in mein System? Es lässt sich eine Vielzahl von Daten sammeln: Umsatz- und Absatzzahlen, Abschüsse pro Region etc. Das Sammeln von Zahlen kann schnell wild werden. Da ist die Frage, welche Daten ich verwende, wichtiger als je zuvor. Wie sorge ich für eine korrekte Formatierung? Ein Beispiel: Ich möchte den Beruf eines Kunden erfragen. Ich kann ihn manuell eintippen oder aus vorgefertigten Rubriken auswählen lassen. Beides bringt Probleme mit sich. Das Freifeld kann zu unverständlichen Eingaben führen. In vordefinierten Kategorien findet sich ein Kunde womöglich nicht wieder oder muss eine Angabe machen, die nicht reliabel ist. Wie erhalte ich relevante Erkenntnisse? Selbst bei korrekter Formatierung und reliablen Angaben kann die Suche nach verlässlichen Inhalten durch Data Scientists zur Mammutaufgabe werden. Es ist wichtig, vorab zu wissen, welche Informationen gesucht werden. Wie treffe ich die richtigen Entscheidungen? Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Versicherer wollte eine nachhaltige KFZ-Police einführen. Per Umfrage wurde ermittelt, dass rund 30 % der Kunden dazu bereit seien. Am Ende waren es nur 5 %, die es taten. Datenbasierte Entscheidungen können falsch sein, selbst wenn die Datenerhebung allen wissenschaftlichen Kriterien folgt. Am Ende muss die Person die Entscheidung treffen, die die Verantwortung hat.
#monolog
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The State of Digital Insurance 2026 OUT NOW.
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Wo kommen welche Daten her und wie bekomme ich sie in mein System? Es lässt sich eine Vielzahl von Daten sammeln: Umsatz- und Absatzzahlen, Abschüsse pro Region etc. Das Sammeln von Zahlen kann schnell wild werden. Da ist die Frage, welche Daten ich verwende, wichtiger als je zuvor. Wie sorge ich für eine korrekte Formatierung? Ein Beispiel: Ich möchte den Beruf eines Kunden erfragen. Ich kann ihn manuell eintippen oder aus vorgefertigten Rubriken auswählen lassen. Beides bringt Probleme mit sich. Das Freifeld kann zu unverständlichen Eingaben führen. In vordefinierten Kategorien findet sich ein Kunde womöglich nicht wieder oder muss eine Angabe machen, die nicht reliabel ist. Wie erhalte ich relevante Erkenntnisse? Selbst bei korrekter Formatierung und reliablen Angaben kann die Suche nach verlässlichen Inhalten durch Data Scientists zur Mammutaufgabe werden. Es ist wichtig, vorab zu wissen, welche Informationen gesucht werden. Wie treffe ich die richtigen Entscheidungen? Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Versicherer wollte eine nachhaltige KFZ-Police einführen. Per Umfrage wurde ermittelt, dass rund 30 % der Kunden dazu bereit seien. Am Ende waren es nur 5 %, die es taten. Datenbasierte Entscheidungen können falsch sein, selbst wenn die Datenerhebung allen wissenschaftlichen Kriterien folgt. Am Ende muss die Person die Entscheidung treffen, die die Verantwortung hat.
#monolog
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31 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Martin Gräfer, im Vorstand der Bayerischen und Christian Crain, Geschäftsführer Deutschland von PriceHubble.
Martin Gräfer ist im Vorstand der Bayerischen tätig und u. a. für Vertrieb und Marketing verantwortlich.
Christian Crain ist Geschäftsführer Deutschland bei PriceHubble. Er kann auf 25 Jahre Berufserfahrung bei unterschiedlichen Finanzdienstleistern zurückblicken. Crain verfügt über ein Diplom in Wirtschaftswissenschaften von der Universität Greifswald.
In der dritten Episode mit Christian Crain von PriceHubble sprechen wir zusammen mit Martin Gräfer über die Verbindungen des Immobilienmarkts und Versicherern. Der Algorithmus von PriceHubble gibt Auskunft über die statistisch wahrscheinlichsten Markt- und Mietpreise für eine Wohnimmobilie. Da viele Lebens- und Finanzentscheidungen um die Wohnimmobilie herum existieren, gewinnt das Thema für Dienstleister wie der Bayerischen an Bedeutung. Hier kommt Martin ins Spiel. Er meint, man müsse weg von der Frage: Wie verkaufe ich ein Produkt? Vielmehr gelte es, den Kunden in den Mittelpunkt zu rücken.
Geht es um das Thema Altersvorsorge, kommen die Wenigsten auf die Idee, sich über die Preise der eigenen oder zukünftigen Immobilie zu informieren. Die Bayerische bietet mithilfe von PriceHubble auf ihrer Homepage einen entsprechenden Dienst an. Nach der Eingabe weniger Kontaktdaten kann der Kunde entsprechende Informationen oder persönliche Beratung erfragen. Für die Bayerische besteht der Mehrwert in der Generierung qualitativ hochwertiger Leads, wie es Martin formuliert.
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Christian Crain ist Geschäftsführer Deutschland bei PriceHubble. Er kann auf 25 Jahre Berufserfahrung bei unterschiedlichen Finanzdienstleistern zurückblicken. Crain verfügt über ein Diplom in Wirtschaftswissenschaften von der Universität Greifswald.
In der dritten Episode mit Christian Crain von PriceHubble sprechen wir zusammen mit Martin Gräfer über die Verbindungen des Immobilienmarkts und Versicherern. Der Algorithmus von PriceHubble gibt Auskunft über die statistisch wahrscheinlichsten Markt- und Mietpreise für eine Wohnimmobilie. Da viele Lebens- und Finanzentscheidungen um die Wohnimmobilie herum existieren, gewinnt das Thema für Dienstleister wie der Bayerischen an Bedeutung. Hier kommt Martin ins Spiel. Er meint, man müsse weg von der Frage: Wie verkaufe ich ein Produkt? Vielmehr gelte es, den Kunden in den Mittelpunkt zu rücken.
Geht es um das Thema Altersvorsorge, kommen die Wenigsten auf die Idee, sich über die Preise der eigenen oder zukünftigen Immobilie zu informieren. Die Bayerische bietet mithilfe von PriceHubble auf ihrer Homepage einen entsprechenden Dienst an. Nach der Eingabe weniger Kontaktdaten kann der Kunde entsprechende Informationen oder persönliche Beratung erfragen. Für die Bayerische besteht der Mehrwert in der Generierung qualitativ hochwertiger Leads, wie es Martin formuliert.
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12 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich darüber, welche Rolle die Automation im digitalen Wandel spielt.
In diesem zweiten Teil der Podcast-Reihe zum digitalen Wandel geht es um die Automation. An die Existenz von Chatbots und anderen Tools im Kundenservice haben wir uns gewöhnt. Künstliche Intelligenz ist aber inzwischen zu mehr in der Lage. Es können E-Mails ausgewertet und selbständig beantwortet werden. Ein essenzieller Baustein in dem Ganzen ist die Robotic Process Automation (RPA). Hiermit lassen sich zeitintensive, repetitive Aufgaben automatisieren. Das manuelle Eintragen von Daten aus beispielsweise SAP in eine Excel-Tabelle wird obsolet. Ich sehe darin aber nur eine Übergangslösung. Das Interface, das RPA nutzen muss, ist für Menschen gemacht - nicht für KI. Die Zukunft liegt in API-Schnittstellen sowie in Low- und No-Code-Plattformen.
Sogenannte No-Code-Lösungen bringen neue Herausforderungen mit sich. So “No-Code” sind sie in der Regel nicht. Für das Anpassen der Konnektoren muss nicht selten die Dokumentation gelesen werden. Eventuell braucht es zusätzlich Hilfe aus der IT-Abteilung. Weitere Punkte betreffen die Reihenfolge der auszuführenden Aktionen zu beachten sowie das korrekte Auslesen und Übertragen der Formatierung von Informationen (z. B. Uhrzeit).
Mein Fazit lautet an dieser Stelle: Custom made Software ist teurer als Stangenware und Low-Code-Produkte sehe ich zwischen diesen beiden. Ich sehe hier keine strikte Entweder-oder-Frage. Vielmehr gibt der Anwendungszweck den Weg vor.
An Künstlicher Intelligenz führt auf kurz oder lang aber kein Weg vorbei. Aktuell ist sie noch nicht so “intelligent”. Zumeist handelt es sich um Regressionsmodelle, die historische Daten auswerten. Eine Frage, die uns in diesem Zusammenhang in Zukunft beschäftigen wird, lautet: Wenn KI Entscheidungen trifft, wollen wir ihr dann auch die Verantwortung überlassen?
#monolog #automatisierung
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Sogenannte No-Code-Lösungen bringen neue Herausforderungen mit sich. So “No-Code” sind sie in der Regel nicht. Für das Anpassen der Konnektoren muss nicht selten die Dokumentation gelesen werden. Eventuell braucht es zusätzlich Hilfe aus der IT-Abteilung. Weitere Punkte betreffen die Reihenfolge der auszuführenden Aktionen zu beachten sowie das korrekte Auslesen und Übertragen der Formatierung von Informationen (z. B. Uhrzeit).
Mein Fazit lautet an dieser Stelle: Custom made Software ist teurer als Stangenware und Low-Code-Produkte sehe ich zwischen diesen beiden. Ich sehe hier keine strikte Entweder-oder-Frage. Vielmehr gibt der Anwendungszweck den Weg vor.
An Künstlicher Intelligenz führt auf kurz oder lang aber kein Weg vorbei. Aktuell ist sie noch nicht so “intelligent”. Zumeist handelt es sich um Regressionsmodelle, die historische Daten auswerten. Eine Frage, die uns in diesem Zusammenhang in Zukunft beschäftigen wird, lautet: Wenn KI Entscheidungen trifft, wollen wir ihr dann auch die Verantwortung überlassen?
#monolog #automatisierung
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18 Minuten
In dieser Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich darüber, inwiefern Agilität dabei hilft, aus dem digitalen Wandel als Gewinner hervorzugehen.
Die Revolution der Finanzbranche durch FinTechs ist ausgeblieben. N26 kann sich in Sachen Anzahl der Kunden und Umsätze nicht mit der Sparkassen-Finanzgruppe messen. Warum sollte das im Bereich der Versicherer anders sein?
Die Frage ist differenzierter zu betrachten. Vielmehr geht es darum, zu verstehen, welche Arten von Versicherungen sich am Markt behaupten werden. Große Konzerne mit einem stark fokussierten Portfolio sind selten. Genauso verhält es sich mit kleinen Unternehmen, die ein breites Angebot offerieren. Am Besten funktioniert die Kombination groß mit breitem Angebot sowie klein mit Nischenprodukten.
Warum können bestimmte Akteure den digitalen Wandel für sich nutzbringend einsetzen? Zur Beantwortung sind vier Aspekte zu nennen: Customer Centricity, Daten, Automation und Agilität. In diesem Teil des Podcasts soll es um Agilität gehen.
Um herauszufinden, ob eine Organisation bereits agil ist, wird gern eine Vielzahl unterschiedlicher Indikatoren herangezogen: Anzahl der Groups, Tribes und Gilden. Bildet man die agile Reife auf der X-Achse, und wie viel über Agilität im Unternehmen gesprochen wird, auf der Y-Achse ab, entsteht eine Kurve in Bergform. Je agiler, desto mehr wird über das Thema gesprochen. Ab einem bestimmten Punkt nimmt die Kommunikation wieder ab, da alle Prinzipien bereits verinnerlicht wurden.
Oft gewinne ich den Eindruck, Unternehmen halten sich für agil, wenn sie das entsprechende Vokabular verwenden. Habe ich schon einen “Product Owner”? Statt bereits existierenden Abteilungen und Funktionen einen neuen Namen zu geben, gilt es das Ganze in die Praxis umzusetzen.
Klar ist aber auch: Agilität ist kein Allheilmittel. Das klassische Projektmanagement hat seine Daseinsberechtigung. Insbesondere dann, wenn ich weiß, wann ich wohin will und wie ich dahin komme. Gibt es Unwägbarkeiten auf dem Weg, macht eine agile Aufstellung Sinn.
Wahre Agilität existiert nicht, wenn ich meine Prozesse umbenannt habe. Vielmehr geht es darum, mit dem Herzen dem Kunden zu helfen und ihm einen Nutzwert bereitstellen zu wollen. Ich muss meine Zielgruppe kennen und verstehen. Das Hinterfragen eigener Prozesse und die kontinuierliche Evaluierung der eigenen Arbeit ist von unabdingbarer Wichtigkeit. Genauso, wie eine adäquate Fehlerkultur, die Fehler als Chance zum Lernen sieht und nicht zu einer Verurteilung führt.
#monolog
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Die Revolution der Finanzbranche durch FinTechs ist ausgeblieben. N26 kann sich in Sachen Anzahl der Kunden und Umsätze nicht mit der Sparkassen-Finanzgruppe messen. Warum sollte das im Bereich der Versicherer anders sein?
Die Frage ist differenzierter zu betrachten. Vielmehr geht es darum, zu verstehen, welche Arten von Versicherungen sich am Markt behaupten werden. Große Konzerne mit einem stark fokussierten Portfolio sind selten. Genauso verhält es sich mit kleinen Unternehmen, die ein breites Angebot offerieren. Am Besten funktioniert die Kombination groß mit breitem Angebot sowie klein mit Nischenprodukten.
Warum können bestimmte Akteure den digitalen Wandel für sich nutzbringend einsetzen? Zur Beantwortung sind vier Aspekte zu nennen: Customer Centricity, Daten, Automation und Agilität. In diesem Teil des Podcasts soll es um Agilität gehen.
Um herauszufinden, ob eine Organisation bereits agil ist, wird gern eine Vielzahl unterschiedlicher Indikatoren herangezogen: Anzahl der Groups, Tribes und Gilden. Bildet man die agile Reife auf der X-Achse, und wie viel über Agilität im Unternehmen gesprochen wird, auf der Y-Achse ab, entsteht eine Kurve in Bergform. Je agiler, desto mehr wird über das Thema gesprochen. Ab einem bestimmten Punkt nimmt die Kommunikation wieder ab, da alle Prinzipien bereits verinnerlicht wurden.
Oft gewinne ich den Eindruck, Unternehmen halten sich für agil, wenn sie das entsprechende Vokabular verwenden. Habe ich schon einen “Product Owner”? Statt bereits existierenden Abteilungen und Funktionen einen neuen Namen zu geben, gilt es das Ganze in die Praxis umzusetzen.
Klar ist aber auch: Agilität ist kein Allheilmittel. Das klassische Projektmanagement hat seine Daseinsberechtigung. Insbesondere dann, wenn ich weiß, wann ich wohin will und wie ich dahin komme. Gibt es Unwägbarkeiten auf dem Weg, macht eine agile Aufstellung Sinn.
Wahre Agilität existiert nicht, wenn ich meine Prozesse umbenannt habe. Vielmehr geht es darum, mit dem Herzen dem Kunden zu helfen und ihm einen Nutzwert bereitstellen zu wollen. Ich muss meine Zielgruppe kennen und verstehen. Das Hinterfragen eigener Prozesse und die kontinuierliche Evaluierung der eigenen Arbeit ist von unabdingbarer Wichtigkeit. Genauso, wie eine adäquate Fehlerkultur, die Fehler als Chance zum Lernen sieht und nicht zu einer Verurteilung führt.
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Digital Insurance Podcast: Versicherung & Digitalisierung
Gespräche zur digitalen Transformation in der Versicherungswirtschaft