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Eisbrecher WM-Edition Archiv

135 Episoden
57 Minuten
Keiner prägte das Schweizer Eishockey der Neuzeit so sehr wie Arno Del Curto. Der Engadiner führte den HC Davos mit seinem Enthusiasmus und seiner Hartnäckigkeit zu sechs Meistertiteln und setzte mit seinem Tempospiel neue Massstäbe. Doch sein Abgang in Davos war unschön, sein Comeback beim ZSC scheiterte. Im «Eisbrecher» spricht der 65-Jährige nicht nur über seine Erfolgsformel, sondern auch ganz offen über diese schwierigen Zeiten. Und wieso er erst allmählich begriff, was dazu geführt hatte. Inzwischen ist Del Curto mit sich im Reinen und hat schon wieder neue Projekte angegriffen. Bald erscheint seine Biografie. Zusammen mit Ex-Spieler Marcel Niederer baut er das 2016 abgebrannte Posthotel in Arosa wieder auf. Er hat seinen Elan wieder gefunden – und auch die Freude am (NHL-)Eishockey. Könnte er sich sogar vorstellen, nochmals die Bande zurückkehren? Und wie eng begleitet er seinen Sohn Yannick, der inzwischen auf Juniorenstufe coacht? Hören Sie doch selbst! Del Curto spricht ohne Punkt und Komma, so wie man das von ihm kennt. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
45 Minuten
Er wollte der «Jaromir Jagr aus dem Wallis» werden, hatte einen Vertrag beim SC Bern, spielte an der Weltmeisterschaft für die Schweiz, stand in Kontakt mit NHL-Clubs. Die Träume des Eishockeyprofis Kevin Lötscher platzten am 14. Mai 2011 in den frühen Morgenstunden. Er wurde von einer betrunkenen Autolenkerin angefahren: Schädel-Hirn-Trauma, künstliches Koma, Lebensgefahr. Nach vier Monaten verliess Lötscher das Spital und versuchte sich am Comeback. Doch das Hirn machte nicht mehr mit. Er trat zurück und fiel in tiefe Depressionen. Heute ist der 33-jährige Walliser Vollblut-Papi, Referent und Motivator. Im Tamedia-Podcast «Eisbrecher» spricht Lötscher über sein Schicksal, Glücksmomente und Brüche im Leben. Er verrät, welchen Bezug er zum Namen Georg Peter Rasini hat. Was ihn kürzlich bei einem Schulbesuch schockierte. Weshalb in seinem Wohnzimmer in Murten ein Stock von Sidney Crosby hängt. Und er will ein Tabu brechen. Lötscher sagt: «Für viele Menschen ist das Thema psychologische Hilfe ein Riesenproblem. Das ist Wahnsinn. Mir hat die professionelle Hilfe den Arsch gerettet.» Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
53 Minuten
Alle Deutschschweizer Sportfans kennen Jann Billeter, den TV-Moderator und -Kommentator, der 24 Jahre bei SRF arbeitete. Seit dem 1. September arbeitet der 49-jährige Davoser bei MySports, er wechselte zum Pay-TV-Sender, um sich voll seiner Leidenschaft widmen zu können: dem Eishockey. Im Eisbrecher sprachen wir mit Billeter kurz über seine neue Aufgaben. Aber vor allem auch über seine Vergangenheit als aktiver Eishockeyspieler  – eine Sportlerkarriere, die er früh und unter unschönen Umständen beenden musste. Billeter gibt auch Einblick in sein Leben abseits der Kameras: Wie er es im Gegensatz zu vielen Kolleginnen und Kollegen schaffte, trotz grosser TV-Präsenz so gut wie nie in veritable «Shitstorms» zu geraten. Wie seine Familie damit umgeht, wenn der Ehemann und Vater in den Ferien oder im Restaurant ständig erkannt wird. Und wie ein Schicksalsschlag, der ihm vor vielen Jahren beinahe das Leben kostete, ihn geprägt und sein Wesen und seinen Umgang mit Leuten beeinflusst hat. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
56 Minuten
Gehirnerschütterungen sind im Eishockey ein grosses Thema. Immer wieder fallen Spieler wegen ihnen aus. Sie sind eine der komplexesten Verletzungen im Sport. Fast alle verlaufen unterschiedlich, die Symptome sind selten die exakt gleichen. Die Sportler wissen kaum einmal, wie lange es dauern wird, bis sie sich komplett erholen. Auch die Spätfolgen sind gefürchtet und können je nach Schwere verheerend sein. Claude Paschoud und Dino Wieser sind zwei Spieler des Schweizer Rekordmeisters HC Davos. Beide arbeiten seit Dezember 2019 wegen Gehirnerschütterungen an der Rückkehr zur Normalität. Paschoud gab in der Saison 2020/21 ein kurzes Comeback, das er nach 12 Spielen wieder abbrechen musste, Wieser hat seit eineinhalb Jahren überhaupt nie mehr gespielt. Die beiden Spieler geben hier im «Eisbrecher» ausführlich Einblick in ihre Geschichte. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
52 Minuten
In die erste Mannschaft von Fribourg Gottéron reichte es René Fasel nicht, so wurde er halt der höchste Mann im Eishockey. Seit 1994 führte der Zahnarzt und ehemalige Schiedsrichter den Weltverband IIHF, im September tritt er nach 27 Jahren als Rekord-Präsident ab. Im «Eisbrecher» spricht der Freiburger über den Shitstorm, der nach der Umarmung mit Weissrusslands umstrittenen Präsidenten Alexander Lukaschenko über ihn hinwegfegte. Über die Rolle der sozialen Medien, seine Liebe zu Russland und seine Beziehung zu dessen Präsidenten Wladimir Putin. Zudem reflektiert er, der oft als Eishockey-Napoleon bezeichnet wurde, seine Karriere als Brückenbauer. Und er verrät den Titel seiner Biografie (falls es eine geben sollte) und spricht über seine Pläne danach. Eines ist klar: Er ist immer noch voller Tatendrang. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
44 Minuten
Andreas Fischer wurde nach seiner Karriere als Eishockey-Spieler zunächst Schiedsrichter und ist heute als Referee in Chief der Chef der Spielleiter in der Schweiz. Gerade während des Playoffs stehen die Schiedsrichter bei den nun häufiger hitzigen Spielen vermehrt im Fokus. Fischer gibt im Gespräch Einblick in seine Arbeit und in jene seiner Referees. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
55 Minuten
Sechs Jahre in Ambri, sechs Jahre in Kloten und zuletzt sieben Jahre in Davos. Félicien Du Bois hat das Schweizer Eishockey geprägt. Seine Karriere ist am letzten Wochenende mit dem Saison-Aus des HCD definitiv zu Ende gegangen. Eine schwere Handverletzung hatte ihm verunmöglicht, die letzten vier Wochen spielen zu können. Mit dem Verteidiger sprachen wir im «Eisbrecher» über die Entwicklung des Eishockey-Verteidigers in den letzten 20 Jahren, über die Aufgaben in der Spielergewerkschaft, über die Kinder und Familie, über schwere Zeiten während Corona, Lohnkürzungen und den Clinch der Spieler mit den Clubs und der Liga. Und vor allem über die herausfordernde Zeit eines Sportlers, wenn das Karrierenende da ist und der Fall in ein mentales Loch droht. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
48 Minuten
Von Urnäsch nach Kalifornien – Jonas Hiller hat eine bemerkenswerte Karriere gemacht: zwei Meistertitel mit dem HC Davos, 437 NHL-Spiele, drei Olympische Spiele. Im März 2020 war sie auf einen Schlag vorbei, weil das Coronavirus den Saisonabbruch provozierte. Der 38-Jährige spricht über sein neues Leben, das für ihn gleich die nächste Herausforderung bereithielt: Als neuer Präsident der Spielergewerkschaft SIPHU war er gleich mittendrin: Die Clubs forderten von den Spielern Lohnkürzungen, die National League plante die Revolution mit einer drastischen Ausländererhöhung. Als Stimme der Spieler hat Hiller nun den Austausch in Gang gebracht. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
46 Minuten
Zwölf Weltmeisterschaften und vier Olympiaturniere mit der Schweiz, zwei Meistertitel mit Kloten und vier mit dem SC Bern: Martin Plüss hat das hiesige Eishockey zwei Jahrzehnte lang geprägt. Seit dieser Saison begleitet der 43-Jährige für SRF die Meisterschaft als Experte. Im Eisbrecher-Podcast erzählt Plüss, weshalb er das Sportchef-Angebot aus Bern abgelehnt hat, wie er seine neue Rolle als Coach und Berater von Eishockeyprofis interpretiert. Und er äussert seinen Unmut über die geplante Ligareform. Plüss sagt: «Wir haben im Schweizer Eishockey ein Glaubwürdigkeitsdefizit.» Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
55 Minuten
Zoe Merz (18), Lena-Marie Lutz (19), Lisa Rüedi (20) und Noemi Ryhner (20) sind vier junge Schweizer Eishockeyspielerinnen. Alle haben bereits die Schweiz an Länderspielen repräsentiert, ihre 4 Clubs Thurgau, Thun, ZSC und Lugano werden ab dem 27. Februar die beiden Playoff-Halbfinalserien um die Schweizer Meisterschaft bestreiten. Wir baten die vier jungen Sportlerinnen zum gemeinsamen Podcast, in dem sie von den Herausforderungen als Eishockey-Spielerin erzählten: Das Mitspielen in reinen Buben-Mannschaften im Nachwuchs-Alter, das Debüt mit teilweise schon 12 Jahren in Frauen-Teams, der Spagat zwischen Schule, Job, Club und Nationalmannschaft und die Perspektiven mit einer überschaubaren Anzahl von Zukunftszielen in einer Randsportart. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
43 Minuten
Hinter erfolgreichen Sportlerkarrieren stehen oft nur selten im Vordergrund beleuchtete Eltern und ihr Herzblut beim Vorhaben, der Tochter oder dem Sohn den Traum zu ermöglichen. Wir haben mit Ruth Niederreiter über das Leben als «Hockey-Mum» gesprochen, über die Freuden und Leiden, über den Gewinn und den Verzicht, über die Erziehung und das Muttersein mit einem berühmten Sohn und zwei Töchtern. Die Churerin ist die Mutter des Schweizer NHL-Spielers Nino Niederreiter. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
47 Minuten
Nicht nur wegen des Coronavirus herrschen turbulente Zeiten im Schweizer Eishockey. Die National League steht vor umfassenden Reformen mit einer Ausländererhöhnung, der Einführung einer Lohnobergrenze (Financial Fairplay) und der Abschaffung des Abstiegs. 

Mittendrin in diesen Diskussionen stecken Peter Zahner, CEO der ZSC Lions, und Gaudenz Domenig, Präsident des HC Davos. 

Im «Eisbrecher»-Podcast kreuzen die beiden verbal ihre Klingen: Domenig propagiert das Financial Fairplay und forciert Veränderung, Zahner kämpft dagegen. Eine angeregte Diskussion dieser beiden profilierten Figuren des Schweizer Eishockeys, moderiert von Tamedia-Sportredaktor Simon Graf.

 

Mehr zum Thema:

Liga-Reform: Die  Hockeyclubs brüskieren ihre Fans

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41 Minuten
Die wenigsten Eishockey-Fans dürften wissen, dass die Schweiz im nordamerikanischen Eishockey auf einem Posten eines Assistant General Managers vertreten ist. Jan Egert, 33, arbeitet für die Ottawa 67s, einem Traditionsclub in der kanadischen Hauptstadt, der in der Ontario Hockey League (OHL) spielt, einem der drei gleichwertigen höchsten Ligen der Juniorenmeisterschaft des Landes. Egerts Hauptaufgabe ist das Scouten. Während des Gesprächs befand sich Egert in Quarantäne in Edmonton, Alberta in der sogenannten Bubble der U-20-Eishockey-WM, die ab Ende Dezember 2020 stattfindet. Er ist im Nebenamt nämlich auch Video-Coach der Schweizer Junioren-Nationalmannschaft. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
44 Minuten
Sven Julmi ist ein 28 Jahre alter Zürcher Oberländer, der es im Eishockey als Aktiver nur bis in die 3. Liga geschafft hat. Dennoch gehört in dem, was er tut, zu den Besten in der Schweiz. Julmi ist eSportler, also Gamer an der Spielkonsole, und Captain des eSports-Teams bei den ZSC Lions. Was tut ein eSportler? Ist er wirklich ein Sportler? Wie schlägt sich ein Amateur-Gamer gegen den «Profi»? In welchen Disziplinen machen Gamer das grosse Geld, in welchen nicht? Diese und viele andere Fragen diskutierten wir mit Julmi im 17. «Eisbrecher». Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See https://pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
49 Minuten
In Langnau wurde der junge Goalie Martin Gerber als untauglich taxiert. Zehn Jahre später spielte er in der NHL.

Gerbers Story ist der Inbegriff der Tellerwäschergeschichte. Der Torhüter gewann den Stanley-Cup, holte mit der Schweiz WM-Silber, liess an den Olympischen Spielen die kanadischen All-Stars verzweifeln.  Bis ihn eine Hirnerschütterung in Kloten zum Aufhören zwang. Die Folgen spürt er bis heute.

Gerbers Abgang war still, leise, ohne offiziellen Rücktritt, geschweige denn eine Verabschiedung. Das hat ihn nie gestört – im Gegenteil. Brimborium und Aufregung sind ihm fremd. Auch deshalb spricht der 46-jährige Emmentaler selten über sein Erlebtes, obwohl er damit Bücher füllen könnte.

Für den Tamedia-Podcast «Eisbrecher» macht Gerber eine Ausnahme. Im Gespräch mit Reto Kirchhofer spricht er über Chaos und Valium in Moskau, den Händedruck des US-Präsidenten, einen Bentley in der Kälte von Ottawa – und ein geschichtsträchtiges Tor in der Ilfishalle.

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