Tierärztliche Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 03/07 Archiv
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Investigation into the susceptibility of a German wild rainbow trout strain (Oncorhynchus mykiss) to Myxobolus cerebralis, the causative agent of whirling disease in salmonids Whirling disease is an important parasitic disease of salmonids that attains increasing importance in Europe and in the USA. Previous studies have shown that a hatchery rainbow trout strain from Germany (DtHo) is relatively resistant to whirling disease compared to three other German strains and one North American strain. The focus of this work was to investigate the susceptibility of the German wild rainbow trout strain DtWf to Myxobolus cerebralis and compare it with an American rainbow trout strain (AmTl), known to be very susceptible to the parasite. For the laboratory exposure, the trout strains were divided into 5 groups, each with 30 to 40 fish. These groups were infected with different doses of triactinomyxon-spores. The Susceptibility to whirling disease was gauged using the following two parameters, the incubation time and the percentage of fish exhibiting clinical signs of the disease over a five month period. Five months post exposure, 10 fish from each group were randomly taken for histological evaluation and counting of the spores. Each fish was processed separately. They were anesthetized; the weight and the length of each fish were documented. The present findings indicate that the German wild trout strain was less susceptible to whirling disease than the American AmTl strain. In the American strain, the disease had the shortest incubation time and lead to the most severe clinical symptoms. In the laboratory experiments, the American strain AmTl had the highest prevalence of infection. The spore count and the patho-histological assessments showed that the American strain was remarkably more susceptible to the disease than the German wild trout strain. Indeed, the American strain AmTl had 18 times more spores develop in their head than the German strain DtWf, at a dosage comparable to that present natural condition in North America. The investigation demonstrated that German strain of rainbow trout DtWf possess significantly greater resistance to whirling disease than the American strain AmTl.
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In insgesamt fünf Versuchsdurchgängen, die alle in den Stallungen der Landesanstalt für Landwirtschaft in Kitzingen stattfanden, wurden Pekingenten in Wahlversuchen Duschen (ab dem 22. Lebenstag) oder modifizierte Rundtränken nach Heyn und Erhard (ab dem 24.–25. Lebenstag) für vier beziehungsweise sechs Stunden täglich zusätzlich zu den in Mastbetrieben üblichen Nippeltränken angeboten. Zielsetzung dieser Studie war es, eine zugleich tierfreundliche und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten realisierbare Alternative in der Wasserversorgung zu finden. Der Stall, in den die Enten als Eintagsküken eingestallt wurden, war in sechs Abteile von 32 m² Größe unterteilt. Jedes Abteil umfasste einen eingestreuten Bereich mit Futterschalen sowie auf der linken und rechten Stallseite je einen 4 m² großen, erhöhten Tränkebereich mit perforiertem Boden. In drei von fünf Versuchsdurchgängen erhielten die rund 200 Tiere pro Abteil Zugang zu einem 11,4 m² großen, überdachten Auslauf mit perforiertem Boden, in dem zeitweise Tränken installiert waren und der über eine Klappe auf der linken Stallseite zugänglich war. Um die Tierfreundlichkeit der verschiedenen Systeme zu überprüfen, wurde das Tierverhalten am Mastanfang (27.–31. Lebenstag) und -ende (41.–46. Lebenstag) anhand von 24-Stunden-Videoaufnahmen der Tränkebereiche und Ausläufe sowie einer 20-minütigen Direktbeobachtung, die das gesamte Abteil umfasste, mittels Scan Sampling und Instantaneous Sampling (MARTIN und BATESON, 1993) untersucht. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die mit dem Wasser assoziierten Verhaltensweisen „Trinken“, „Putzen mit Tränkewasser“ und „Badeverhalten“ sowie auf die „Badeersatzhandlungen“ gerichtet. Um die Tiergesundheit beurteilen zu können, wurden zu Mastanfang und -ende 15 Tiere aus jedem der sechs Abteile auf Gefiederverschmutzung, Verletzungen und Vorhandensein von ein- oder beidseitigen Nasenlochverstopfungen und Augenentzündungen untersucht sowie am Ende der Mast zusätzlich auf ihre Gefiederqualität. Von 15 Tieren jedes Abteils wurden außerdem zu beiden Terminen Blutproben gewonnen und auf ihren Hämatokrit-, Hämoglobin- und Corticosterongehalt untersucht. Die Wirtschaftsdaten zu Wasserverbrauch und Mastergebnissen ermittelten die Mitarbeiter in Kitzingen. Die Ergebnisse aus der Verhaltensbeobachtung lassen den Schluss zu, dass die Enten Rundtränken eindeutig gegenüber Nippeltränken bevorzugen. Während der vier- beziehungsweise sechsstündigen Zugangszeit zu den Rundtränken konnte an diesen stets eine deutlich höhere Tränkeaktivität („Trinken“ plus „Putzen mit Tränkewasser“) festgestellt werden als an den Nippeltränken in den gegenüberliegenden Tränkebereichen. Der prozentuale Anteil der Tiere im Tränkebereich, die an den Rundtränken mit Trinken oder Putzen mit Wasser beschäftigt waren, nahm zum Mastende hin zu, wohingegen die Tränkebereiche mit Nippeltränken vorwiegend als Ruheräume genutzt wurden. Die Enten suchten die Rundtränken gezielt auf, um zu trinken und ihr Gefieder mit Wasser zu reinigen. Anders verhielt es sich in den Tränkebereichen mit Dusche. Hier konnten während der Betriebszeit der Dusche zum einen insgesamt deutlich weniger Tiere beobachtet werden als in Tränkebereichen mit Rundtränken, und zum anderen lag die Tränkeaktivität an den Duschen, die stellenweise gegen Null ging, deutlich niedriger als an den Nippeltränken im Tränkebereich gegenüber der Dusche. Natürliches Badeverhalten konnte an keiner der drei Tränkeformen festgestellt werden. An den Rundtränken war den Tieren aber zumindest ein partielles Eintauchen des Kopfes möglich. Die Ausläufe wurden von den Enten sowohl mit als auch ohne dort installierte Tränken gern genutzt, wobei sie in letzterem Fall vorwiegend als Ruheräume dienten. Bei der Gefiederqualität schnitten die Enten aus Abteilen mit Rundtränken signifikant besser ab als solche aus Abteilen mit ausschließlich Nippeltränken und meist auch als solche aus Abteilen mit Dusche. Eine schlechte Gefiederqualität wurde allerdings bei keinem Tier festgestellt. Auch bei der Gefiederverschmutzung und der Verstopfung der Nasenlöcher erzielten die Tiere mit Rundtränken stets die besten Ergebnisse, gefolgt von jenen mit Dusche und Nippeltränken. Eine Reduktion der Tränkezahl von ursprünglich 3 Rundtränken für 4 Stunden auf 2 für 4 beziehungsweise 6 Stunden hatte keine nennenswerte Verschlechterung der Tiergesundheit zur Folge. Enten aus Abteilen mit 2 Rundtränken für 6 Stunden schnitten dabei genauso gut ab wie solche aus Abteilen mit 3 Rundtränken für 4 Stunden. Die Blutparameter Hämatokrit, Hämoglobin und Corticosteron sowie die Wirtschaftsparameter Schlachtgewicht, Futterverbrauch und -verwertung, Tierverluste und Europäischer Effizienzfaktor wurden von der angebotenen Tränkeform nicht signifikant beeinflusst. Der Wasserverbrauch in Abteilen mit Dusche lag deutlich über dem in Abteilen mit Rund- oder Nippeltränken und stand in keinem Verhältnis zur Nutzung durch die Enten. Demgegenüber waren die Unterschiede im Wasserverbrauch zwischen Abteilen mit ausschließlich Nippeltränken und solchen mit zeitlich begrenztem Zugang zu Rundtränken gering. Das Angebot der in dieser Studie eingesetzten Duschen kann aufgrund dieser Ergebnisse somit weder aus ethologischer noch aus wirtschaftlicher Sicht empfohlen werden. Durch den Einsatz modifizierter Rundtränken, die den Tieren arttypisches Trinken, Seihen, Schnabelwaschen und Putzen mit Tränkewasser ermöglichen, kann die Haltungsumwelt der Pekingenten dagegen attraktiver und tierfreundlicher gestaltet werden, insbesondere wenn diese in einem überdachten Auslauf angeboten werden. Für eine Tierzahl von rund 200 Tieren hat sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten das Angebot von 2 Rundtränken mit einer Zugangszeit für 6 Stunden bewährt.
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Der „Extracellular Matrix Metalloproteinase Inducer“ EMMPRIN ist bisher im Wesentlichen bekannt aus der Tumorpathologie; er induziert in umliegenden Fibroblasten eine Aktivierung der Matrix Metalloproteinasen (MMPs). Die Beteiligung von EMMPRIN am arteriosklerotischen Geschehen konnte in früheren Untersuchungen durch den Nachweis der EMMPRIN-Expression in verschiedenen kardiovaskulären Zellen wie Monozyten, Endothelzellen und glatten Muskelzellen in der arteriosklerotischen Plaque erbracht werden. Diese Arbeit beschreibt erstmals das Vorkommen von EMMPRIN auf Thrombozyten. Der Rezeptor wird im offenen kanalikulären System von ruhenden Thrombozyten gespeichert und aktivierungsabhängig an der Zelloberfläche exprimiert. Für die Untersuchungen zur funktionellen Relevanz von EMMPRIN auf den Thrombozyten und für weiterführende in vivo-Versuche beschreibt die vorliegende Arbeit die Generierung muriner Thrombozyten, welche mittels retroviralem Gentransfers eine Überexpression von EMMPRIN an der Zelloberfläche aufweisen. Die siRNA-Technologie wurde eingesetzt, um die EMMPRIN-Synthese der koinkubierten Monozyten zu hemmen. Eine funktionelle Relevanz von EMMPRIN bei zellulären Interaktionen konnte nachgewiesen werden. So führt die Wechselwirkung der Thrombozyten untereinander EMMPRIN-vermittelt zu einer Aktivierung der Zellen mit weiterer Expression von Adhäsionsmolekülen wie P-Selektin und CD40L. Die Interaktion der Thrombozyten mit Monozyten führt EMMPRIN-vermittelt zu einer vermehrten Aktivität der monozytären MMP-9. Bei der Wechselwirkung zwischen Thrombozyten und Monozyten aktiviert EMMPRIN außerdem den Transkriptionsfaktor NF-kappaB über den klassischen Weg und induziert dadurch eine vermehrte Sekretion des proinflammatorischen Interleukin 6. EMMPRIN könnte somit ein neuer therapeutischer Angriffspunkt sein für die Identifikation rupturgefährdeter Plaques. Deren Progression könnte durch eine pharmakologische Hemmung von EMMPRIN möglicherweise reduziert werden.
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Im Rahmen dieser Arbeit wurde erstmalig die Durchführbarkeit der abdominalen Sonographie bei der Mongolischen Rennmaus (Meriones unguiculatus) untersucht. Ziel dieser Studie war es, einen Überblick über die abdominale Sonoanatomie dieser kleinen Nager zu erhalten, sowie Möglichkeiten und Grenzen in der sonographischen Darstellung der einzelnen abdominalen Organe aufzuzeigen und reproduzierbare Standardschnittebenen für diese einzuführen, um eine Grundlage für die sonographische Diagnostik von krankhaften Prozessen zu ebnen. Zu diesem Zweck wurden 22 unsedierte, gesunde Mongolische Rennmäuse mit einer hochauflösenden 15-MHz-Linearsonde sonographisch untersucht. Zur Vorbereitung wurden alle Tiere geschoren und es wurde ein erwärmtes Ultraschallkontaktgel verwendet. Die beste Fixation und Lagerung für die Ankopplung des Schallkopfes am linken und ventralen Abdomen bestand darin, die Tiere mit dem Rücken in der hohlen Hand zu lagern und den Kopf bzw. die Backen der Mongolischen Rennmaus zwischen Daumen und Zeigefinger zu fixieren. Die Tiere tolerierten diese Lagerung gut und fielen in eine Art Körperstarre. Für die Ankopplung der Linearsonde am rechten Abdomen zeigte sich der Kopf- bzw. Backengriff in stehender Position als am besten geeignet. Mit Ausnahme des Pankreas ließen sich sämtliche abdominalen Organe sonographisch darstellen und es konnten verschiedene reproduzierbare Schnittebenen der einzelnen Organe eingeführt werden, die sich speziell für die Mongolische Rennmaus eignen. So erwies sich die dorsolaterale Ankopplung zur Erstellung eines Sagittalschnittes von der Niere im Vergleich zur üblichen ventralen Ankopplung als am besten geeignet. Zusätzlich zu der sonographischen Untersuchung der abdominalen Organe wurde in dieser Studie bei 9 von 13 auf Trächtigkeit untersuchten weiblichen Mongolischen Rennmäusen, sonographisch eine Gravidität festgestellt und deren Verlauf anschließend sonographisch dokumentiert. Hierbei zeigte sich, dass ab dem 10. Trächtigkeitstag sonographisch sicher, eine Trächtigkeit diagnostiziert und der Verlauf der fötalen Entwicklung gut dokumentiert werden konnte. Insgesamt erwies sich die abdominale Sonographie auch bei der unsedierten Mongolischen Rennmaus als eine Methode, die von den Tieren gut toleriert wird und leicht durchführbar ist.
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Dosisfindung für eine Ketamin-Xylazin- Kombination, die sog. "Hellabrunner Mischung", zur Anwendung als Tauchbadnarkose bei 3 Fischarten. Anschließend Gegenüberstellung der für die verschiedenen Arten gefundenen Dosis und einer Tauchbadnarkose mit MS 222 (Tricain)in Standarddosierung vergleichend bei Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss), Koikarpfen (Cyprinus carpio) und Kaiserbuntbarschen (Aulonocara stuartgranti).
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Wundheilungsstörungen unterschiedlicher Ursachen gehören zu den bekannten Komplikationen nach der Kastration des Hengstes. Häufig treten Schwellungen im Bereich der Kastrationswunde auf. Um die Wundheilung nach der Kastration zu optimieren, sollte geprüft werden, ob die Verabreichung von Phenylbutazon oder Traumeel die postoperative Wundschwellung positiv beeinflussen kann.
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The IgG status, the weight gain and the disease incidence in 262 newborn calves from 15 typical dairies in the “Unterallgäu” in Bavaria were investigated in a field trial by comparing two different methods of colostrum feeding. 125 calves were fed with 3.0 l of first colostrum by tube feeder (experimental group) and 137 calves were fed 2.1 l of colostrum by bucket (control group). Calves fed by tube feeder received their first colostrum 1.7 hours after birth, significantly earlier then those fed by bucket (3.0 hours after birth). There was no significant difference in the mean serum IgG concentration between tube fed calves (19.04 g/l) and control calves (17.16 g/l). The timing of first colostrum ingestion after birth and the volume of colostrum fed at the first feeding correlated positively, but rather weakly with the serum IgG concentration. A significant difference can be found between force fed calves and bucket fed calves with regard to the risk of failure of passive transfer. 32.1 % of the control calves had fpt but only 19.4 % of the tube fed calves. During the first two weeks of life the average daily gain was 0.39 kg and no significant difference can be found between the experimental group and the control group. Fpt was associated with a reduction in average daily gain of 0.15 kg and diarrhea, umbilical infection and respiratory diseases decreased body weight gain daily by 0.23 kg, 0.19 kg and 0.15 kg, respectively. There was a significant positive correlation between serum IgG concentration and the average daily gain. A score system was developed for the evaluation of the clinical findings in the following parameters: general health status, sucking behaviour, skin turgor, position of the eyeballs, body temperature, findings concerning the umbilical region, the digestive and respiratory tract. At the first clinical examination, tube fed calves achieved an average of 19.3 points of a maximum of 20 points and bucket fed calves an average of 19.2 points. At the final clinical examination tube fed calves achieved 19.3 points and bucket fed calves 18.9 points. Apart from the results of the final clinical examination, no significant differences in total points between the experimental group and the control group were found. Control calves reached significant lower points only at “skin turgor” and “position of the eyeballs” on day 2 after birth and significant lower points at “digestive tract” at the final clinical examination. Diarrhea was the most frequently diagnose. About 32.4 % of all calves showed signs of diarrhea, 18.3 % of the calves developed a reluctance to drink, 15.3 % had an umbilical infection and 14.1 % showed signs of a respiratory disease but there were no significant differences in disease incidence between the experimental group and the control group. The average treatment costs per calf were 7.87 Euro. The results showed no significant differences between force fed calves and bucket fed calves with respect to frequency and type of veterinary intervention. Only the serum IgG concentration and the total points at the first clinical examination as well as the serum IgG concentration and the points at “umbilical region” at the final clinical examination showed a significant positive correlation. The results showed no close relation between a low immunoglobulin concentration and a higher susceptibility to disease. It is true that calves suffering from fpt reached lower total points at the first clinical examination and lower points at “umbilical region” as well as a higher umbilical infection incidence, but in most cases there were no statistically differences between calves with fpt and calves with an adequate serum IgG concentration in disease incidence or in health status. Conclusion: Routine drenching of neonatal calves with colostrum offers no relevant advantage over early bucket-feeding of an adequate volume of colostrum.
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Fibroblast growth factor-23 (FGF-23), a molecule that is mutated in patients with autosomal dominant hypophosphatemic rickets (ADHR), appears to be involved in the regulation of phosphate homeostasis. Although increased levels of circulating FGF-23 were detected in patients with different phosphate-wasting disorders, it is not yet clear whether FGF-23 is directly responsible for the abnormal regulation of mineral ion homeostasis and consequently bone development. To explore these questions further, we generated a mouse model in which the entire Fgf-23 gene was replaced with the lacZ gene. Fgf-23 null (Fgf-23-/-) mice showed signs of growth retardation, developed severe hyperphosphatemia with elevated serum 1,25(OH)2D3 levels, and died by 13 weeks of age. Hyperphosphatemia in Fgf-23-/- mice was accompanied by skeletal abnormalities, as demonstrated by histological, molecular, and morphometric analyses. Fgf-23-/- mice had decreased bone mineral density of the limbs due to an accumulation of unmineralized osteoid leading to marked limb deformities. Moreover, Fgf-23-/- mice showed excessive mineralization in soft tissues. To further expand our understanding regarding the role of Fgf-23 in phosphate homeostasis and skeletal mineralization, we crossed Fgf-23-/- animals with Hyp mice, the murine equivalent of XLH. Interestingly, Hyp males lacking both Fgf-23 alleles were indistinguishable from Fgf-23-/- mice, both in terms of serum phosphate levels and skeletal changes, suggesting that Fgf-23 is downstream of the phosphate regulating gene with homologies to endopeptidases on the X chromosome (Phex). To explore further the role of the vitamin D axis for FGF-23 signaling, we mated Fgf-23 deficient mice and vitamin D receptor (VDR) mutant mice with a non-functioning VDR. To prevent secondary hyperparathyroidism in VDR and compound mutant mice, all mice were kept on a rescue diet enriched with calcium, phosphorus, and lactose. In analogy to previous findings, Fgf-23-/- animals showed hypercalcemia, hyperphosphatemia, growth retardation, ectopic calcifications, severe osteoidosis, skin atrophy, and renal dysfunction. In addition, here we describe that Fgf-23-/- mice are hypoglycemic, and have profoundly increased peripheral insulin sensitivity and improved subcutaneous glucose tolerance, but normal renal expression of the aging suppressor gene Klotho. Although VDR and double mutants on the rescue diet still had moderately elevated parathyroid hormone serum levels and lower bone mineral 76 density compared to wild-type mice, double mutant mice had normal body weight, were normocalcemic and normophosphatemic, and ectopic calcifications as well as renal dysfunction were absent. Ablation of vitamin D signaling in compound mutants also normalized subcutaneous glucose tolerance tests and insulin secretory response. In conclusion, our results indicate that the alterations in mineral and carbohydrate metabolism present in Fgf-23-/- mice require an intact vitamin D signaling pathway.
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Bereits seit Anfang des letzten Jahrhunderts werden Futtermittelzusätze mit dem Ziel der Leistungssteigerung und –absicherung in der Nutztierhaltung eingesetzt. Mit dem Verbot der antibiotischen Futtermittelzusätze, die zu diesem Zweck lange Zeit erfolgreich Anwendung fanden, ist die Suche nach Alternativen, die den Verbrauchererwartungen gerecht werden, intensiviert worden. Neben Probiotika, Prebiotika, organischen Säuren, Enzymen und Seltenen Erden, sind besonders pflanzliche Futtermittelzusätze in das allgemeine Interesse gelangt. Sie verfügen über mannigfaltige Inhaltstoffe und damit verbunden über eine Vielzahl an Wirkungen. Darunter sind vor allem die Beeinflussung der Mastleistung und der Futteraufnahme, die Beeinflussung der Qualität der tierischen Produkte, die Stabilisierung des Immunsystems sowie die antibakteriellen, antiviralen und anthelmintischen Aktivitäten von Bedeutung. Aber auch die übrigen Wirkungen, die für pflanzliche Futtermittel beschrieben werden, wie die Stressreduktion, die Beeinflussung des Magen-Darm-Traktes und des Respirationstraktes sowie die antioxidativen Eigenschaften, sind hier von großer Wichtigkeit. Bei dem Vergleich der Literatur, die hierzu vorliegt, darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass sich die Ergebnisse einzelner Studien zum Teil nicht reproduzieren lassen, sich gegenseitig widersprechen oder erst bei Dosierungen auftreten, die in der Praxis nicht realisierbar sind. Einige Substanzen, beispielsweise Oregano, Salbei, Koriander, Thymian, Nelkenöl und Extrakte aus Echinacea purpurea und Ascophyllum nodosum können z.B. bei Absatz- und Mastschweinen zu einer Steigerung der Tageszunahmen beitragen. Mittlerweile sind auf dem Markt auch zahlreiche Kräutermischungen erhältlich, die positive Auswirkungen auf die Tageszunahmen bei Ferkeln, Absatzschweinen sowie Mastschweinen versprechen. Bei Broilern konnte die Gewichtszunahme durch Zulage von Bohnenkraut und Turmeric gesteigert werden. Pflanzliche Futtermittelzusätze können über verschiedene Mechanismen auf den Organismus einwirken. Durch die ätherischen Öle werden der Geruchs- und Geschmackssinn angeregt und lokal an der Haut können sie hyperämisierend wirken. Werden sie als Futterzusatzstoff angewandt, können sie ihre Wirkung entweder im Darmtrakt entfalten, wo sie die Bakterienflora und die Nährstoffaufnahme beeinflussen, oder sie werden resorbiert. Die Resorptionsmechanimsen sind ebenso wie der Resorptionsort pflanzlicher Futtermittelzusätze noch weitestgehend unbekannt. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass sie bereits in den vorderen Darmabschnitten resorbiert werden, was aber die Frage aufwirft, wie dann eine Beeinflussung der Darmflora, deren größter Anteil sich ja im Dickdarm befindet, möglich ist. Die leistungsfördernden Effekte pflanzlicher Futterzusatzstoffe sind vielversprechend und lassen eine großes Potential erkennen. Teilweise sind ihre Wirkungen mit denen der Fütterungsantibiotika vergleichbar. Bevor jedoch der Einsatz im großen Maße erfolgen kann, sollten auch noch weitere Daten zur Toxikologie bei chronischer Gabe sowie einer eventuellen Rückstandsbildung und geschmacklichen Beeinflussung der tierischen Produkte gewonnen werden.
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Vorkommen von B. cereus auf unterschiedlichen Oberflächenmaterialien innerhalb verschiedener Arbeitsbereiche in Verpflegungseinrichtungen der Bundeswehr. Dazu wurden 1470 Proben, die im Rahmen von Hygienestatuskontrollen der Truppenküchen gewonnen wurden, untersucht. Die daraus gewonnenen B. cereus-Isolate (n = 235) wurden mit zellbiologischen und immunologischen Tests weiter charakterisiert. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde das Vorkommen toxinogener B. cereus in den Arbeitsbereichen bestimmt. Es konnte ein Anteil von 16 % B. cereus-positiver Proben am Gesamtprobenpool festgestellt werden. Auf Oberflächen und Bedarfsgegenständen betrug der Anteil 12 %. Allerdings konnten bei einer detaillierteren Analyse der Ergebnisse einige Bereiche mit sehr hohen Belastungen identifiziert werden. Spitzenwerte bei dieser Betrachtung lieferten Gummioberflächen und die Hände des Personals mit 20,9 % bzw. 37,6 % Kontaminationsrate. Nach Charakterisierung der Toxinprofile der B. cereus Isolate wurden Anteile von HBL-Toxinbildnern mit 59 % und Nhe-Toxinbildnern mit 99,6 % (reine Nhe-Bildner 41%) ermittelt. Die genauere Auswertung des Verhältnisses von HBL- zu reinen Nhe-Bildnern ergab allerdings stark divergierende Werte in den verschiedenen Arbeitsbereichen und Oberflächen. Diese reichten für HBL-Produzenten von 0 % auf Keramik in der Kühlung bis zu 100 % auf V2A-Stahl in der Garküche. Nach quantitativer Bestimmung der Enterotoxinproduktion mittels NheB-Titer der B. cereus Stämme konnten auf Oberflächen der verschiedenen Arbeitsbereiche 26 so genannte „high producer“ identifiziert werden, was einem Anteil von 16 % entspricht. Alle übrigen Isolate lagen im „middle producer“ (60 %) bzw. „low producer“ (24 %) Bereich. Von allen Isolaten waren zehn in der Lage das emetische Toxin zu produzieren. Allein 50 % dieser Isolate wurden auf den Händen des Personals gefunden. Gerade das häufige Vorkommen dieser Gruppe von Toxinbildner auf den Händen des Küchenpersonals verdeutlicht die Erfordernis von effektiveren Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen im Verbund mit intensivierter Personalhygiene bzw. –schulungsmaßnahmen.
Durch Arthropoden-Vektoren übertragene Infektionskrankheiten der Haussäugetiere im europäischen Raum
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Ziel der Arbeit war es, eine Multimedia-Lern- und Informations-CD-ROM zu erstellen, die Studierende bei der Ausbildung und Prüfungsvorbereitung unterstützt und praktisch tätigen Tierärzten als Informationsmaterial zur Verfügung steht. Die CD-ROM ermöglicht es dem Benutzer, sich einen Überblick über die durch Arthropoden-Vektoren übertragenen Infektionskrankheiten der Haussäugetiere im europäischen Raum zu verschaffen, sein Wissen zu vertiefen und zu erweitern. Dabei wird der Lerninhalt dem Anwender in strukturierter, bildhafter und interaktiver Form vermittelt.
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Objective—To purify neutrophil elastase (NE) from dog blood and develop and validate an ELISA for the measurement of canine NE (cNE) in canine serum as a marker for gastrointestinal tract inflammation. Sample Population—Neutrophils from 6 euthanized dogs and serum from 54 healthy dogs. Procedures—cNE was purified from dog blood by use of dextran sedimentation, repeated cycles of freezing-thawing and sonication, cation-exchange chromatography, and continuous elution electrophoresis. Antibodies against cNE were generated in rabbits, and an ELISA was developed and validated by determination of sensitivity, dilutional parallelism, spiking recovery, intra-assay variability, and interassay variability. A reference range was established by assaying serum samples from the 54 healthy dogs and use of the lower 97.5th percentile. Results—cNE was successfully purified from blood, and antibodies were successfully generated in rabbits. An ELISA was developed with a sensitivity of 1,100 g/L. The reference range was established as < 2,239 g/L. Ratios of observed-to-expected results for dilutional parallelism for 4 serum samples ranged from 85.4% to 123.1%. Accuracy, as determined by spiking recovery, ranged from 27.1% to 114.0%. The coefficient of variation for 4 serum samples was 14.2%, 16.0%, 16.8%, and 13.4%, respectively, for intra-assay variability and 15.4%, 15.0%, 10.5%, and 14.6%, respectively, for interassay variability. Conclusions and Clinical Relevance—The purification protocol used here resulted in rapid and reproducible purification of cNE with a high yield. The ELISA developed yielded linear results and was accurate and precise. Additional studies are needed to evaluate the clinical usefulness of this assay.
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Das Ziel der hier vorliegenden Arbeit ist es, die Rolle der alpha/beta-T-Lymphozyten in der Regulation des Knochenturnovers anhand biochemischer, densitometrischer und histomorphometrischer Parameter zu untersuchen, um weitere Einblicke in die Verbindung zwischen Immunzellen und Knochenstoffwechsel zu erlangen. In Versuch I wurde die Rolle der alpha/beta-T-Lymophozyten in der Pathogenese der Östrogen- und Androgenmangel-Osteopenie untersucht. Dazu waren 32 weibliche, 6 Monate alte und 32 männliche, 12 Monate alte Fischer-344-Ratten vorgesehen. Jeweils die Hälfte der Tiere wurde entweder mit einer neu etablierten Methode thymektomiert (TX) bzw. scheinoperiert (Sham-TX). Zwei Wochen nach der Operation erhielten die thymektomierten Ratten eine dreimalige intraperitoneale (i.p.) Injektion im Abstand von drei Tagen eines monoklonalen rattenspezifischen alpha/beta-TCR (T-Zell-Rezeptor) gerichteten IgG1-Antikörpers (R73) (20 mg/kg Körpergewicht (KGW)). Die Sham-TX Tiere erhielten 20 mg/kg KGW eines unspezifischen murinen monoklonalen Antikörpers des gleichen Isotyps (Maus IgG1). Die alpha/beta-T-Zell-Depletion wurde mit Hilfe einer FACS-Analyse im peripheren Blut überprüft, wobei nur Tiere mit 0-5% "gegateter" (für R73 positiv) Zellen als alpha/beta-T-Zell-depletiert angesehen wurden, alle anderen Tiere wurden von der Analyse ausgeschlossen. Drei Wochen nach der T-Zell-Depletion wurden die Tiere entweder gonadektomiert (GX) bzw. scheinoperiert (Sham-GX), wobei alle Tiere zwei Monate post-GX acht und drei Tage vor der Tötung eine Fluorochrom-Doppelmarkierung (20mg/kg KGW Calcein; s.c.) erhielten. In Versuch II wurde die Rolle von alpha/beta-T-Lymphozyten für die Skelettwirkung von CsA, im Hinblick auf die klinische Anwendung von Cyclosporin A (CsA) bei Posttransplantations-Patienten untersucht. Dazu wurden 32 weibliche, 6 Monate alte und 32 männliche, 9 Monate alte Fischer-344-Ratten vorgesehen. Analog zu Versuch I wurde die Hälfte der Tiere entweder TX oder Sham-TX. Zwei Wochen nach der Operation erhielten die TX Ratten eine dreimalige R73 Gabe (20 mg/kg KGW; i.p.) im Abstand von drei Tagen. Die Sham-TX Tiere erhielten 20 mg/kg KGW eines unspezifischen murinen monoklonalen Antikörpers des gleichen Isotyps (Maus IgG1). Drei Wochen nach der T-Zell-Depletion wurden die Tiere für zwei Monate mit CsA (5 mg/kg KGW; s.c.) oder Vehikel (mittelkettige Triglyceride; s.c.) getötet. Mit Hilfe des Tiermodells konnte klar erarbeitet werden, dass die alpha/beta-T-Zell-Depletion per se keinen Effekt auf den Knochenturnover hat. Die Östrogen- oder Androgenmangel induzierte Osteopenie der Ratten wurden nicht durch eine Depletion von alpha/beta-T-Zellen moduliert. Ebenso bleibt die Skelettwirkung von CsA durch die alpha/beta-T-Zell-Depletion unbeeinflusst. Die, in der Literatur beschriebene, Geschlechtsspezifität der Skelettwirkung von CsA ist konsistent mit unserer In-vitro Untersuchung, konnte jedoch nicht bei unserer In-vivo Untersuchung gezeigt werden. Das neu etablierte Tiermodell, mit dem eine dauerhafte T-Zell-Depletion bei normalen adulten Ratten durch eine Kombination aus TX und T-Zell-Depletion mit Hilfe des R73 Antikörpers erreicht werden kann, ist auch für weitere osteoimmunologische Fragestellungen interessant.
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Vögel orientieren sich primär visuell und ihr visuelles System ist stark an die äußeren, natürlichen Lichtbedingungen adaptiert. Die Sehleistung des Vogelauges unterscheidet sich teilweise grundlegend von derjenigen des Menschen. Vögel verfügen im Vergleich zum Menschen über eine tetrachromatische Farbemfindung aufgrund eines zusätzlichen UV-Photorezeptors und über eine erhöhte Flickerfusionsfrequenz. Problematisch gestaltet sich das Halten von Zier- und Wirtschaftsgeflügel unter Kunstlichtbedingungen dadurch, dass einerseits keine UV-Spektren im konventionellem Kunstlicht vorhanden sind und andererseits Leuchtstofflampen unter nominaler Netzfrequenz Flackerlicht emittieren. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen und Perspektiven werden in der vorliegenden Arbeit ausgearbeitet und dargestellt.