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Tierärztliche Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 03/07

Tierärztliche Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 03/07

Ludwig-Maximilians-Universität München 248 Episoden Neueste vor 18 Jahren
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Anhand der vorliegenden Arbeit kann der aktuelle Kenntnisstand über die Morphologie des equinen Iliosakralgelenks (ISG) und die klinische Diagnostik der ISG-Erkrankung beim Pferd nachvollzogen werden. Mittels einer morphologischen Studie werden die normalen und die pathologischen Veränderungen von klinisch gesunden Iliosakralgelenken von Pferden (n = 25) im Alter von 1,5 Monaten bis 25 Jahren beschrieben. Im klinischen Teil wurden anhand von 20 Fallbeispielen aus dem eigenen Patientengut die klinischen Symptome und die sonographischen und szintigraphischen Befunde einer ISG-Erkrankung dargestellt. Mit Hilfe dieser Untersuchungen soll ein Untersuchungsprotokoll für Pferde mit Verdacht auf ISG-Erkrankung erstellt und dem Verlangen der Tierärzte nach einem Leitfaden für das Vorgehen bei ISG-Erkrankungen genüge getan werden. Auf Basis der Ergebnisse dieser Arbeit wird den Pferdetierärzten im deutschsprachigen Raum die Möglichkeit gegeben, die Veränderungen im ISG und die Schwierigkeiten der Diagnostik der ISG-Läsionen besser zu verstehen.
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The objective of the present study was to examine if heart murmurs in adult cattle can be objectively diagnosed using phonocardiography. The examinations were conducted using phonocardiograms (PCG) and required a scheme for evaluation. Twenty cattle older than two years of age that were hospitalised at the Clinic for Ruminants, Oberschleissheim, were used for the study. In all of them, heart murmurs were detected during auscultation. The Meditron Analyzer 4.0 (Welch Allyn GmbH & Co KG, Jungingen) allowed the simultaneous recording of electrocardiogram (ECG) and PCG. The ECG using a thoracic lead served as a timeline for the PCG. In a pre-test (n = 20) so called threshold values were established which marked the division between the “background noise” (amplitudes between the heart sounds) and murmurs. These threshold values (for positive and negative range) were established for four different locations per side of the body (in the third and fourth intercostals spaces (ICS), dorsally and ventrally, re-spectively), as well as for the presentation of the PCG with use of a 50, 100 Hz filter, respectively. In the subsequent main study twenty animals were examined clinically and according to the results of auscultation assigned to the heart murmur grades (HM) 0-6 and categorised into groups: HM “faint” (HM grade 0-2), HM “moderately loud” (HM grade 3-4) and HM “loud” (HM grade 5-6). PCG were recorded on all eight locations mentioned above. The quality and number of acceptable PCGs of the right body side was very low, thus these recordings were not used in the analysis. For the PCG evaluation certain selected heart actions were presented in a larger scale and printed on graph paper. Systole and diastole were marked using the ECG and the threshold values were drawn in manually. In addition, systole and diastole were divided into 10 and 20 equal intervals for the 50 Hz and 100 Hz presentations, respectively. At these determined points the amplitudes were measured and recorded if they were above/below the threshold values or if no values could be measured at these points. For amplitudes that were outside the threshold values relative frequency at each point of measurement for each location and for 50 and 100 Hz presentations was calculated. Comparing the sum of the amplitudes outside the threshold values between the groups “faint” and “loud” significant differences were found for the location 1 (third ICS, dorsally, left side) in the systole at 50 Hz and for the loca-tion 2 (third ICS, ventrally, left side) in the systole at 100 Hz (p = 0.041 and p = 0.034). A significant difference between the groups “faint” and “loud” was found for the loca-tion 1 in the systole at 50 Hz (p = 0.042) concerning the area under the curve using the amplitudes measured at these 10 and 20 points of measurement, respectively. In addition, the mean values of the amplitudes that were outside the threshold values were calculated. Comparing the groups “faint” and “loud” a significant difference was also found for the location 1 in the systole at 50 Hz in the positive range (p = 0.034) as well as for location 2 in the systole at 50 Hz in the negative range (p = 0.045). Further investigations could confirm the tendencies found in the present study. Additional investigations with a larger number of animals could help to classify heart murmurs. Besides, they might help to increase the chances of obtaining usable measurements from the right side. Also, an algorithm for automatic evaluation of PCGs based on the data of the present study would be very helpful.
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Trotz verbesserter Therapiemöglichkeiten ist die Prognose beim Fibrosarkom der Katze noch immer ungünstig. In der vorliegenden Arbeit sollte die Verträglichkeit eines neuen Therapieansatzes zur Behandlung des felinen Fibrosarkoms untersucht werden. Verwendet wurde ein nonviraler Gentransfer mittels Magnetofektion, um eine Transfektion mit dem felinen Zytokingen GM-CSF zu erreichen. Ziel der durchgeführten Phase-I-Studie war die Festlegung einer maximalen tolerierten Dosis. In die prospektive Dosis-Eskalations-Studie wurden Katzen, die definierte Einschlusskriterien erfüllten, aufgenommen. Die Steigerung der Dosis des Plasmids, das für feGM-CSF kodiert, erfolgte in vier festgelegten Schritten (50, 250, 750 und 1250 µg Plasmid). Jeweils vier Katzen wurden in eine Dosisgruppe aufgenommen. Die Plasmide wurden in wässriger Lösung in einem 1:1-Verhältnis mit magnetischen Nanopartikeln gemischt, die zur besseren Bindung an die DNA mit Polyethylenimin beschichtet waren. Die Plasmidlösung mit einem Volumen von 500 µl wurde intratumoral injiziert. Danach wurde durch Applikation eines Neodymium-Eisen-Bor-Magneten auf das Tumorgebiet ein Magnetfeld für die Dauer einer Stunde angelegt. Durch diese Magnetofektion wurde die Transfektion auf das Tumorgebiet beschränkt, sowie die Effektivität des Gentransfers verbessert. Das Behandlungsprotokoll umfasste zwei intratumorale Injektionen an den Tagen -14 und -7 sowie die großräumige en-bloc-Resektion des Fibrosarkoms an Tag 1. Eine Kontrollgruppe bestehend aus vier Katzen wurde ohne Zusatztherapie einer Operation unterzogen. Aus ethischen Gründen wurde dabei auf eine Verzögerung der chirurgischen Entfernung durch Placebo-Applikationen im Zeitraum von 14 Tagen verzichtet. Eine Untersuchung auf mögliche auftretende Toxizitäten erfolgte an den Tagen -7, 0, 14, 45, 90 und 180. Zwei weitere Untersuchungen an den Tagen 270 und 360 dienten zur Kontrolle auf Rezidiv- und Metastasenbildung. Aufgetretene klinische oder hämatologische Toxizitäten wurden anhand eines speziellen Nebenwirkungskatalogs (VCOG-CTCAE-Tabelle) erfasst und in Korrelation zur durchgeführten Therapie gestellt, um über eine Zuordnung als Nebenwirkung entscheiden zu können. Ein statistischer Vergleich erfolgte für die Parameter Körpergewicht, Leukozytenzahl und das Differentialblutbild zwischen Kontrollkatzen, behandelten Katzen und den Katzen der verschiedenen Dosisgruppen. Sieben weitere Katzen wurden mit derselben Gentherapie mit humanem GM-CSF behandelt, bei denen der Expressionsachweis von huGM-CSF mittels ELISA in den Zellkulturüberständen der angezüchteten Tumore gelang. In den ersten drei Dosisgruppen traten keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Da bei drei der vier Katzen der höchsten Dosis leichte Nebenwirkungen beobachtet wurden, wurden zwei weitere Katzen mit der höchsten Dosis behandelt. Dabei traten jedoch keine Toxizitäten auf, so dass die Dosis von 1250 µg für feGM-CSF kodierendes Plasmid als sichere, gut verträgliche Dosis für nachfolgende Phase-II-Studien festgelegt werden konnte. Auch die beobachteten Ergebnisse bezüglich Rezidivrate sind als sehr viel versprechend einzustufen.
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Über diesen Podcast

Die Universitätsbibliothek (UB) verfügt über ein umfangreiches Archiv an elektronischen Medien, das von Volltextsammlungen über Zeitungsarchive, Wörterbücher und Enzyklopädien bis hin zu ausführlichen Bibliographien und mehr als 1000 Datenbanken reicht. Auf iTunes U stellt die UB unter anderem eine Auswahl an Dissertationen der Doktorandinnen und Doktoranden an der LMU bereit. (Dies ist der 3. von 7 Teilen der Sammlung 'Tierärztliche Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU'.)
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