Criminal Compliance Podcast Archiv
334 Episoden
15 Minuten
Wenn es zu unrichtigen, unvollständigen oder unterlassenen Angaben in der Steuererklärung gekommen ist, kann eine rechtzeitig abgegebene Berichtigungserklärung oder Selbstanzeige ein probates Mittel sein, um negative (strafrechtliche) Folgen zu vermeiden. Seit dem 1. Januar 2015 sind die Anforderungen an die strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung jedoch weiter verschärft worden. Hinzu kommt, dass seit Einführung des automatischen Informationsaustausches, an dem sich bereits über 100 Länder beteiligen, das Entdeckungsrisiko für Steuerhinterziehung und -verkürzung deutlich gestiegen ist. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen, wenn ab dem 1. Januar 2021 erstmalig auch die Türkei am automatischen Informationsaustausch teilnimmt. Für betroffene Steuerpflichtige kann das Stellen einer wirksamen Selbstanzeige zur Herausforderung werden – auch in finanzieller Hinsicht. Ist die Selbstanzeige unvollständig oder fehlerhaft, können erhebliche Haftungsrisiken drohen. Stephan Schwarz und Dr. Christian Rosinus diskutieren, welche Voraussetzungen für eine wirksame Selbstanzeige zu beachten sind und wie Ihnen die strafbefreiende Selbstanzeige gelingen kann. Dr. Rosinus im Gespräch mit: Stephan Schwarz, Rechtsanwalt und Diplom-Finanzwirt, ist Gründungspartner der Kanzlei Schwarz & Körner Rechtsanwälte. Er berät seit vielen Jahren Unternehmen und vermögende Privatpersonen in den Bereichen Steuerrecht, Gesellschaftsrecht und Wirtschaftsrecht. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
8 Minuten
Wenn ein Unternehmen Opfer von Straftaten wird, besteht eine ganze Reihe von Handlungspflichten und -möglichkeiten. Wichtigste Grundlage für sämtliche Aktivitäten ist die Sachverhaltsaufklärung, die sowohl durch interne Untersuchungen als auch unter Umständen durch behördliche Ermittlungen infolge einer Strafanzeige betrieben werden kann. Neben der Abschätzung eigener strafrechtlicher Risiken, sind weitere Optionen zu prüfen. Hierzu gehören arbeitsrechtliche Maßnahmen, ebenso wie die Sicherung und Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen durch Instrumente wie Arreste, Schadensersatzklagen und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen. Wichtig ist auch stets im Blick zu haben, ob Anzeigeobliegenheiten bei Versicherungen einzuhalten sind oder ob steuerliche Erklärungspflichten erfüllt werden müssen. Diese Folge bildet den Auftakt zu unserer Reihe „Das Unternehmen als Geschädigter von Wirtschaftsstraftaten“. Weitere Folgen zu Themen wie Nebenklage, Adhäsionsverfahren, etc. werden in Kürze folgen. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
9 Minuten
Eine glaubhafte Aussage von einer Falschaussage unterscheiden zu können, ist gerade im Strafverfahren eine unverzichtbare Fähigkeit. In der Hauptverhandlung beurteilt das Gericht unter anderem anhand sogenannter Realkennzeichen oder Realitätskriterien die Glaubhaftigkeit einer Aussage. Das Ergebnis kann den Ausschlag geben über Freispruch oder Verurteilung. Dabei kann eine Vielzahl von Indizien Aufschluss über den Wahrheitsgehalt einer Aussage geben. Für die Glaubhaftigkeitsbeurteilung kommt es insbesondere darauf an, wie detailreich und konkret das Kerngeschehen beschrieben wird. Andere Realitätskriterien sind subtiler, wie die Beschreibung von Nebensächlichkeiten oder Komplikationen im Ablauf. Auch Feinheiten wie die Wortwahl der oder des Aussagenden können Ihnen als Zuhörer einen Hinweis darauf geben, ob Sie es mit einer glaubhaften Aussage oder einer erfundenen Geschichte zu tun haben. Dr. Christian Rosinus bespricht, worauf Gerichte, Ermittlungspersonen und Verteidigerinnen und Verteidiger in der Vernehmung achten und welche Merkmale eine Aussage als Wahrheit oder Täuschung kennzeichnen können. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
12 Minuten
In dieser Folge lernen Sie, wie Sie sich als Zeugin oder Zeuge im Strafverfahren verhalten sollten. Insbesondere geht es um die drei gravierendsten Fehler, die Ihnen bei der Zeugenvernehmung unterlaufen können, und wie Sie sie vermeiden. Als Zeugin oder Zeuge im Strafverfahren nehmen Sie eine wichtige rechtsstaatliche Rolle ein, weil Sie zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen. Für die meisten ist die Situation der Zeugenvernehmung nicht alltäglich. Gerade deshalb ist eine gute Vorbereitung wichtig, damit Sie sich mit Ihrer Aussage und Ihrem Verhalten nicht unbedacht selbst schaden und die Situation souverän meistern können. Fehler können im schlimmsten Fall (straf-)rechtliche Konsequenzen für Sie selbst haben.
13 Minuten
Die MeToo-Bewegung und weitere pressewirksame Skandale der letzten Jahre haben gezeigt: Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz ist kein Einzelfall. Vorfälle im Unternehmen sind nicht allein ein arbeitsrechtliches Thema, in extremen Fällen geht es auch um strafrechtlich relevantes Verhalten. Der richtige Umgang mit Fällen von Belästigung und Diskriminierung im Arbeitsumfeld ist ein Balanceakt. Arbeitgeber sind in der Pflicht, jeglicher Art von Diskriminierung konsequent Einhalt zu gebieten. Gleichzeitig müssen sie die Rechte aller Beteiligten schützen und eine vertrauenswürdige Anlaufstelle für Whistleblower und Hinweisgeber schaffen. Über Workplace Investigations und Compliance-Maßnahmen können Unternehmen aktiv an der Aufklärung und Prävention von Fehlverhalten im Unternehmen teilhaben und gleichzeitig wichtige Beiträge zu einer positiven Unternehmenskultur leisten. Jan-Patrick Vogel und Dr. Christian Rosinus diskutieren an der Schnittstelle von Arbeits- und Strafrecht, wie Unternehmen und Führungskräften der Balanceakt im Umgang mit Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz gelingen kann und wie präventive MeToo-Compliance in der Praxis aussehen kann. Dr. Rosinus im Gespräch mit: Jan-Patrick Vogel, LL.M. (Stellenbosch University) ist Rechtsanwalt, Salary Partner und Leiter der Industriegruppe Compliance bei Taylor Wessing in Frankfurt. Er ist auf die Beratung von Unternehmen im Arbeits- und Sozialrecht, insbesondere in Compliance-Fragen spezialisiert. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
6 Minuten
Diese Woche werfen wir im Podcast einen Blick auf den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der strafrechtlichen Bekämpfung der Geldwäsche, den das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am 11. August 2020 veröffentlicht hat. Wenn es nach dem Gesetzgeber geht, wird künftig ein noch schärferer Wind im Bereich der Geldwäschedelikte wehen. Im Kern sieht der Entwurf eine Reform des Straftatbestands der Geldwäsche in § 261 StGB vor, die das Ministerium selbst als „Paradigmenwechsel im deutschen Geldwäschestrafrecht“ ankündigt. Konkret soll die Begrenzung auf den Vortatenkatalog in § 261 StGB abgeschafft werden. Im Ergebnis heißt das, dass jede Straftat potenzielle Vortat einer Geldwäsche sein kann. Dr. Christian Rosinus bespricht die anstehende Reform, was die massive Ausweitung des Tatbestandes für Unternehmen und Einzelpersonen bedeutet und wie dem gesteigerten Strafbarkeitsrisiko begegnet werden kann. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
21 Minuten
Der Druck auf Unternehmen wächst, von Mittelstand bis Großindustrie. Das geplante Verbandssanktionengesetz könnte noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden und das Sanktionsregime für Unternehmen grundlegend verändern. Zugleich stellt der Entwurf Unternehmen vor neue Compliance-Herausforderungen. Nachdem sich zahlreiche Wirtschaftsverbände und Vertreter aus Anwaltschaft und Forschung kritisch zum Entwurf geäußert haben, bekommt das Gesetzesvorhaben auch im Bundesrat kräftig Gegenwind. Der federführende Rechtsausschuss und der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats haben sich in einer am 8. September 2020 veröffentlichten Stellungnahme für eine Ablehnung des Gesetzentwurfs ausgesprochen. Für den 18. September 2020 ist eine Diskussion im Plenum des Bundesrats vorgesehen. Dr. Tobias Brouwer und Dr. Christian Rosinus diskutieren den Entwurf des Verbandssanktionengesetzes aus Sicht der Industrie, welche Anreize und potenzielle Fallstricke der Entwurf für Unternehmen bereithält und wie sich ein Verbandssanktionengesetz auf die Compliance-Praxis in Unternehmen auswirken könnte. Dr. Rosinus im Gespräch mit: Dr. Tobias Brouwer, Syndikusrechtsanwalt und Leiter des Bereichs Recht und Steuern beim Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) sowie Gründungs- und Präsidiumsmitglied beim Berufsverband der Compliance Manager e.V. (BCM). weiterführende Links: Hier finden Sie die Ausschussempfehlung zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft: https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2020/0401-0500/440-1-20.html https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
24 Minuten
Der Druck auf Unternehmen wächst, von Mittelstand bis Großindustrie. Das geplante Verbandssanktionengesetz könnte noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden und das Sanktionsregime für Unternehmen grundlegend verändern. Zugleich stellt der Entwurf Unternehmen vor neue Compliance-Herausforderungen. Nachdem sich zahlreiche Wirtschaftsverbände und Vertreter aus Anwaltschaft und Forschung kritisch zum Entwurf geäußert haben, bekommt das Gesetzesvorhaben auch im Bundesrat kräftig Gegenwind. Der federführende Rechtsausschuss und der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats haben sich in einer am 8. September 2020 veröffentlichten Stellungnahme für eine Ablehnung des Gesetzentwurfs ausgesprochen. Für den 18. September 2020 ist eine Diskussion im Plenum des Bundesrats vorgesehen. Dr. Tobias Brouwer und Dr. Christian Rosinus diskutieren den Entwurf des Verbandssanktionengesetzes aus Sicht der Industrie, welche Anreize und potenzielle Fallstricke der Entwurf für Unternehmen bereithält und wie sich ein Verbandssanktionengesetz auf die Compliance-Praxis in Unternehmen auswirken könnte. Dr. Rosinus im Gespräch mit: Dr. Tobias Brouwer, Syndikusrechtsanwalt und Leiter des Bereichs Recht und Steuern beim Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) sowie Gründungs- und Präsidiumsmitglied beim Berufsverband der Compliance Manager e.V. (BCM). weiterführende Links: Hier finden Sie die Ausschussempfehlung zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft: https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2020/0401-0500/440-1-20.html https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
30 Minuten
Die Loveparade-Katastrophe hat sich vor Kurzem bereits zum zehnten Mal gejährt. Der Prozess um die Tragödie in Duisburg, der sich zentral mit der Frage nach Verantwortlichkeit beschäftigte, ist vor wenigen Monaten zu einem Abschluss gekommen. Für Unternehmen liefern die Erkenntnisse aus dem Loveparade-Prozess wichtige Learnings: Welche Fehlerquellen lauern in der Compliance-Struktur, insbesondere wenn es um Großprojekte oder Joint Ventures geht? Wie kann ich bestehende Compliance-Risiken identifizieren und vermeiden? Und wie lässt sich gute Compliance auch bei komplizierten Zuständigkeits- und Verantwortungskonstellationen gewährleisten? Diese Woche zu Gast im Criminal Compliance Podcast ist Dr. Ingo Bott, der den Loveparade-Prozess aus der Perspektive eines Individualverteidigers miterlebt und bearbeitet hat. Mit Dr. Christian Rosinus bespricht er, welche Rolle Compliance in komplexen Großverfahren spielt und was Unternehmen aus den Erkenntnissen des Loveparade-Prozesses für ihre eigene Compliance-Struktur lernen können. Dr. Rosinus im Gespräch mit: Dr. Ingo Bott ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht und Gründer der Kanzlei Plan A – Kanzlei für Strafrecht in Düsseldorf. Er ist spezialisiert auf Wirtschafts-, Sport- und Medizinstrafrecht und gefragter Dozent. Neben seinen anwaltlichen Umtrieben ist er als Schriftsteller tätig. Das Debüt „Das Recht zu strafen“ ist im Handel erhältlich. Im kommenden Jahr erscheint der zweite Roman. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
9 Minuten
Die Situation, mit einem Wirtschaftsstrafverfahren konfrontiert zu sein, ist häufig selbst erfahrenen Führungskräften neu. In dieser Woche geht es im Podcast darum, Ihnen einen Überblick über den Ablauf eines Wirtschaftsstrafverfahrens zu geben. Dr. Christian Rosinus erklärt die Abschnitte eines Wirtschaftsstrafverfahrens, vom Ermittlungsverfahren bis zum Urteilsspruch, und was Beschuldigte, Angeklagte oder Dritte im Verfahren erwartet. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
34 Minuten
Dr. Christian Rosinus stellt im Gespräch mit Ludger Quante die Frage: Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man Opfer einer Straftat wird? Und wie gehen Geschädigte damit um? Insbesondere im Finanzwesen gibt es viele Graubereiche zwischen Moralempfinden und strafrechtlicher Realität. Die Linie zu strafrechtlich relevantem Verhalten kann schnell überschritten sein. Gleichzeitig spielt gerade in der Finanzbranche das Thema Eigenverantwortung eine große Rolle. Ob sich jemand betrogen fühlt oder nach strafrechtlichen Maßstäben auch tatsächlich und nachweisbar betrogen wurde, sind zwei Paar Schuhe. Das Rechtssystem hat die Aufgabe, hier sorgfältig zu trennen und - unter Wahrung strafprozessualer Vorgaben – für ein rechtskonformes Ergebnis zu sorgen. Für Betroffene wird das Resultat nicht immer zufriedenstellend sein. Hinzu kommt, dass Verfahren insbesondere im Wirtschaftsstrafrecht eine beachtliche Verfahrensdauer erreichen können, u.a. aufgrund von Kapazitätsgrenzen bei Ermittlungsbehörden und Gerichten. Für Geschädigte und Beschuldigte kann dieser „Schwebezustand“ bis zum Abschluss des Verfahrens frustrierend sein. Mit dem Verbandssanktionengesetz am gesetzgeberischen Horizont könnte sich die Überlastung der Justiz weiter verschärfen. Dr. Christian Rosinus und Ludger Quante diskutieren in zwei kontroversen Folgen wie es dazu kommen kann, dass man strafrechtlich geschädigt wird, welche Rolle Compliance und Unternehmenskultur im Wirtschaftsstrafrecht spielen und an welchen Stellen der Gesetzgeber gefragt wäre. http://www.ludgerquante.de/ https://www.instagram.com/ludgerquante_official/ https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
30 Minuten
Dr. Christian Rosinus stellt im Gespräch mit Ludger Quante die Frage: Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man Opfer einer Straftat wird? Und wie gehen Geschädigte damit um? Insbesondere im Finanzwesen gibt es viele Graubereiche zwischen Moralempfinden und strafrechtlicher Realität. Die Linie zu strafrechtlich relevantem Verhalten kann schnell überschritten sein. Gleichzeitig spielt gerade in der Finanzbranche das Thema Eigenverantwortung eine große Rolle. Ob sich jemand betrogen fühlt oder nach strafrechtlichen Maßstäben auch tatsächlich und nachweisbar betrogen wurde, sind zwei Paar Schuhe. Das Rechtssystem hat die Aufgabe, hier sorgfältig zu trennen und - unter Wahrung strafprozessualer Vorgaben – für ein rechtskonformes Ergebnis zu sorgen. Für Betroffene wird das Resultat nicht immer zufriedenstellend sein. Hinzu kommt, dass Verfahren insbesondere im Wirtschaftsstrafrecht eine beachtliche Verfahrensdauer erreichen können, u.a. aufgrund von Kapazitätsgrenzen bei Ermittlungsbehörden und Gerichten. Für Geschädigte und Beschuldigte kann dieser „Schwebezustand“ bis zum Abschluss des Verfahrens frustrierend sein. Mit dem Verbandssanktionengesetz am gesetzgeberischen Horizont könnte sich die Überlastung der Justiz weiter verschärfen. Dr. Christian Rosinus und Ludger Quante diskutieren in zwei kontroversen Folgen wie es dazu kommen kann, dass man strafrechtlich geschädigt wird, welche Rolle Compliance und Unternehmenskultur im Wirtschaftsstrafrecht spielen und an welchen Stellen der Gesetzgeber gefragt wäre. http://www.ludgerquante.de/ https://www.instagram.com/ludgerquante_official/ https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
14 Minuten
Kommt es zu behördlichen Durchsuchungsmaßnahmen, stellen sich insbesondere für Unternehmen und Führungskräfte viele Fragen. Das macht es Betroffenen oft schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren und souverän durch die Ermittlungsmaßnahme zu navigieren. Unbedachtes Verhalten oder voreiliges Handeln kann zu erheblichen Nachteilen führen, die Sie im Laufe des Ermittlungsverfahrens nicht mehr korrigieren können. Unternehmen sind daher gut beraten, präventiv eine Strategie für den Ernstfall zu entwickeln. Dr. Christian Rosinus bespricht, wie Unternehmen und betroffene Einzelpersonen zur „Zielscheibe“ einer Durchsuchungsmaßnahme werden können; zudem wie Sie sich in einem solchen Fall richtig verhalten und wie Sie eine gute Durchsuchungsprophylaxe durchführen können. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
18 Minuten
Führungskräfte, die unter Verdacht geraten, gegen Compliance-Vorschriften verstoßen zu haben, stehen zunächst vor einem juristischen Problem, im schlimmsten Fall sogar vor einem Strafverfahren. Gleichzeitig müssen sie in ihrer Rolle als Managerinnen und Manager handlungsfähig bleiben und ihre Führungsaufgabe wahrnehmen. Die wirtschaftlichen und juristischen Hürden zu nehmen und gleichzeitig die Konsequenzen eines Strafverfahrens, die bis in das Privatleben hinein reichen, zu bewältigen, stellt eine große Herausforderung dar. Oft bleibt Betroffenen nur noch begrenzter Raum zum Handeln, wenn das Gehirn aus Angst in den Krisenmodus umschaltet: fight, flight oder freeze. Dr. Christian Rosinus und Dorette Segschneider diskutieren, wie es zu Handlungsblockaden kommen kann, welche Verhaltensmuster einige Betroffene zeigen und wie Compliance Coaching Betroffenen helfen kann, Wege aus der Krise zu finden. Dr. Rosinus im Gespräch mit: Dorette Segschneider, Dipl.-Betriebswirtin und Geschäftsführerin nemec-tv GmbH. Sie ist seit über 20 Jahren als Executive Sparringspartner, Trusted Advisor und Task Force für Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer und Partner aus Sozietäten tätig. Sie ist Lehrbeauftragte an der Hochschule für Wirtschaftswissenschaften in Mainz und Autorin u.a. des Buches ‚Balanceakt Compliance‘, das im fazbuch-Verlag erschienen ist. Dorette Segschneider gilt als führende Expertin für Compliance-Coaching. weiterführende Links: http:///www.dorettesegschneider.de http://www.balanceaktcompliance.de http://www.complianceandcoaching.com https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/
12 Minuten
Was kann eigentlich mir oder meinem Unternehmen passieren, wenn wegen Wirtschaftsstraftaten ermittelt wird? Die Folgen straf- und ordnungswidrigkeitenrechtlichen Fehlverhaltens für Unternehmen, Geschäftsführungsorgane und Mitarbeiter sind vielfältig und die drohenden Haftungsfallen zahlreicher, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Dabei ist es insbesondere für Unternehmen und Leitungspersonal wichtig, das Spektrum potenzieller Haftungsfolgen zu kennen, um sich präventiv entsprechend absichern zu können. Dr. Christian Rosinus gibt einen Überblick zu den wichtigsten Sanktionen im Wirtschaftsstrafrecht, erklärt worauf sich Individualpersonen und Unternehmen im Verfahren einstellen müssen und weist auf verschiedene steuerliche Auswirkungen im Ernstfall hin. https://rosinus-on-air.com/ https://rosinus-partner.com/